Schlagwort: Baugrube

  • München: viele Beete im Kosmos unter Null

    Isarblog Info zum Projekt:

    „Der Wirt des „Café Kosmos“ hat bereits 2024 mit dem alkoholfreien Biergarten „Die Null“ am Karl-Stützel-Platz für Schlagzeilen gesorgt. Für die Gastronomie dort hatte Florian Schönhofer kleine Hütten gebaut. Diese finden in dem neuen Projekt „Kosmos unter Null“ wieder eine neue Verwendung. Die Baugrube liegt direkt in einem Wohngebiet und erstreckt sich über 20.000 Quadratmeter. Es gibt genügend Platz, um neben dem Biergarten auch einen kleinen Hühnerstall und Urban Gardening unterzubringen. Dazu wurden alte Industriekisten in 130 Hochbeete umfunktioniert. Diese waren rasch vergeben und beleben die Baugrube zusätzlich. Auch der nahegelegene Kinderspielplatz zieht Kundschaft an, denn im „Kosmos unter Null“ gibt es Eis, Kleinigkeiten und Erfrischungsgetränke zu sehr günstigen Preisen. Aber auch das Feierabendbier oder der Aperol sind mit 1,30 Euro bzw. 3,80 Euro für Münchner Verhältnisse unglaublich günstig. Jeder kann sich also ein Getränk leisten. Essen mitbringen ist darüberhinaus erlaubt. Diese „Niedrigschwelligkeit“ ist von Florian Schönhofer bewusst gewollt – und seine Vision geht auf. An schönen Tagen treffen sich in der Baugrube viele Menschen: Sei es, um sich um die Hochbeete zu kümmern oder einfach in der Sonne zu sitzen und den Biergarten zu besuchen. Um den Lärmpegel niedrig zu halten, wird keine Musik gespielt. Da der Biergarten schnell gefüllt ist, empfiehlt es sich, sicherheitshalber eine Decke mitzunehmen – der Luitpoldpark liegt gleich nebenan. Klappstühle sind natürlich auch möglich, aber vielleicht nicht ganz so handlich“ https://isarblog.de/kosmos-unter-null-biergarten/

    Beitrag auf YT: https://www.youtube.com/watch?v=ga70Tb9L1aM

    Das BioDiv-Hub Projekt ist Kooperationspartner, ebenso Urbane Gärten München: https://urbane-gaerten-muenchen.de/kosmos-unter-null/

    Besuch (15.07.): Die 130 Hochbeete (aus unterschiedlichen Materialien, einige ganz klassisch aus Paletten, andere aus Stahlwannen und dritte aus anderen Recyclingmaterial) sind alle vergeben, derzeit gärtern wohl 180 Menschen. Inmitten der Beete stehen Liegestühle, kleine Tische, Stühle. Auch um die Baugrube herum gibt es Beete. Die Hühner kommen aus einer Legehennenhaltung und jeden Tag ist eine andere Familien Hühnerpatin und bekommt dafür die Eier. 
    Laut Ruth M. werden die Beete nur an Menschen aus der Nachbarschaft vergeben, das Projekt ist insgesamt sehr auf die Nachbarschaft ausgerichtet. Lärmbelastung nach 22.00h soll es nicht geben. So checkt jemand gegen 21.30h wie lang die Schlage noch ist für Getränke/wie voll es ist und dann ist „last order“.
    Wie lange das Projekt bleiben kann, ist unklar. Ruth sagte mindestens 2 Jahre.

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