Schlagwort: Bebauungsplanung

  • Berlin: Prinzengarten kann zunächst weiter machen

    (Mail)

    Die Veranstaltung ist soweit (sehr) gut gelaufen. 

    Konstruktive, faire und weitestgehend entspannte Atmoshpäre. 

    Wichtigster Punkt ist wohl: Frau Remlinger hat offfiziell verkündet, dass der MEB q6 gE nicht auf das Flurstück gebaut wird, das Prinzengarten und Genossenschaftsgarten beherbergt. 

    Die Fläche bleibt aber weiterhin „Vorbehaltsfläche“, zB um ab 2024 dort eine Mensa zu bauen. 

    Ich persönlich halte auch diese Pläne für absurd und unrealistisch. 

    Offizieller Hintergrund der Entscheidung sind Erschließungs- und Platzprobleme. 

    Letztere konnten wir mit ausgelegtem  Flatterband in den Flächenmaßen verdeutlichen. 

    Erstere halte ich für ausschlaggebender. 

    In der Diskussion hat Kerstin Stellmacher die Diskussion auf eine erweiterte Ebene gehoben – die der Stadtgärten-Siguation im Allgemeinen. 

    Bei Hr. Gothe haben wir nicht das Gefühl, dass er ernsthaft in die Materie einsteigen kann oder will. Es wird noch viel Arbeit bedürfen, seine Prioritäten bzw. Praxis als mindergeeignet herauszustellen. 

    Kurzum: wir haben eine kreative Atempause, in der wir gärtnern,  netzwerken und öffentlichwirksam sein können und wollen. 


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  • Stadt Augsburg sucht Signatur, um GGs in Bebauungsplänen festzusetzen

    (Mail)
    wir wollen hier in Augsburg Flächen für Gemeinschaftsgärten in Bebauungsplänen festsetzen und stehen nun vor dem Problem, dass uns keine Signatur bekannt ist, die dafür verwendet werden kann. Für Grabeland haben wir bisher im Flächennutzungsplan  die Signatur für Kleingärten (grünes Rechteck mit 6 Punkten) verwendet (mehr …)

  • Fläche für GG der VHS Eching in neuer Bauleitplanung eingeplant

    (alerts)

    Eine üppige Erweiterung bekommt die Echinger Kleingartenanlage entlang der Autobahn A9. Rund 1,8 Hektar bis hin zur Bahnlinie im Norden sollen für Kleingärten ausgewiesen werden, hat der Planungsausschuss des Gemeinderats nun einstimmig entschieden. Die 1984 zuletzt erweiterte Anlage kann den Bedarf am Ort nach Schrebergärten längst nicht mehr bedienen.

    Zum Einstieg in die Erweiterungsplanungen hatte es noch geheißen, die komplette Freifläche zwischen Autobahn und Goethestraße, Kleingartenanlage und Bahnlinie solle komplett überplant werden. Jetzt hat das Rathaus die verbleibende Fläche entlang der Goethestraße doch ausgeklammert, und der neu zu erstellende Bebauungsplan regelt nur die Kleingartenanlage plus nötiger Infrastruktur.

    Die Parzelle ist im Gemeindebesitz. Bis auf 40 Mieter Abstand zur Autobahn dürfte sie ohnehin überhaupt nicht mit Wohnraum bebaut werden, weitere 60 Meter nur sehr eingeschränkt. Aktuell ist das Grundstück zur landwirtschaftlichen Nutzung verpachtet.

    Außerdem hat sich am Südrand ein „Urban-gardening“-Projekt der Volkshochschule angesiedelt. Für diese Initiative soll auch im neuen Bauleitplan wieder eine Fläche freigehalten werden, heißt es im Aufstellungsbeschluss ausdrücklich. Ob das an gleicher Stelle sein wird, blieb dagegen offen. (mehr …)

  • GemüseheldInnen Ffm kämpfen für Erhalt der „Grünen Lunge“

    (Mail)

    Wir sind ein Gemeinschaftsgarten, und es ist gar nicht so einfach, das zu erklären: Es gibt das riesige Gebiet der Grünen Lunge in Frankfurt (16 ha), wo die Stadt in den nächsten Jahren bauen lassen will. Das Gebiet besteht aus vielen Gärten, die teilweise seit Jahren brachliegen, weil die Eigentümer nicht mehr verpachten (weil sie lukrativ verkaufen wollen). In einem dieser verwilderten Gärten haben wir im März begonnen (wir haben ihn sozusagen besetzt), und seitdem haben wir Stück für Stück weitere, angrenzende Gärten dazubekommen, drei davon offiziell. Inzwischen gärtnern bei uns um die 40 Leute, manche haben „eigene“ kleine Beete, von denen aber jeder ernten darf, vor allem aber haben wir Gemeinschaftsbeete. 

    Die Stadt würde sagen, dass es sich um eine Zwischennutzung handelt, wir sehen das anders: Wir möchten den Erhalt der Grünen Lunge erwirken. Deshalb haben wir in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Akteuren eine Vision „PermaKulturGarten 2025“ entwickelt, die zeigt, wie wir uns die Grüne Lunge vorstellen können. Diese Vision werden wir am 23.9. bei einer Pressekonferenz der Stadt präsentieren, und wir sind momentan dabei, möglichst viele UnterstützerInnen dafür zu gewinnen. (mehr …)

  • Für Gartenprojekt für Kinder wird Bebauungsplan aufgestellt

    (alerts)

    Westerkappeln

    Alle Bedenken sind offensichtlich ausgeräumt. Der Gemeinderat hat am Mittwoch ohne große Debatte beschlossen, für das „Gartenprojekt Am Kapellenweg“ einen Bebauungsplan aufzustellen. Letzte Überzeugungsarbeit leisteten einen Abend zuvor Petra Kleen, Vorsitzende des Fördervereins Wespe, und Anja Peters, Leiterin des evangelischen Familienzentrums Am Kapellenweg.

    Ein Bebauungsplan ist – wie berichtet – notwendig, damit das jetzt rund 5500 Quadratmeter große Ackerland, künftig als „Grünfläche mit Spielplatznutzung“ gestaltet werden kann. Die Kosten für das Verfahren in Höhe von bis zu 10 000 Euro wird die Gemeinde übernehmen. Ansonsten ist die Kommune aber wohl aus der Nummer raus, wie Kleen und Peters versicherten.

    Im Grundsatz war das Gartenprojekt schon im Bauausschuss vor zwei Wochen begrüßt worden. Insbesondere Wolfgang Jonas, CDU-Fraktionsvorsitzender, befand das Vorhaben aus seiner Sicht jedoch für noch nicht „zu Ende gedacht“. „Wir sind hier so etwas wie der Aufsichtsrat der Gemeinde und müssen auch schauen, ob und welche Folgen das für die Gemeinde hat“, erklärte Jonas am Dienstag im Hauptausschuss.

    Der CDU-Fraktionssprecher begrüßte, dass so viele Akteure zusammenarbeiten wollen. Neben der Wespe als Träger und dem Kindergarten Am Kapellenweg sollen auch die Gesamtschule Lotte-Westerkappeln und die Anwohner aktiv einbezogen werden. „Es muss aber von Anfang an klar sein, wer die organisatorische und finanzielle Verantwortung trägt“, sagte Jonas und blieb zunächst ein wenig in der Rolle des Bedenkenträgers.

    Zwar sind die Pläne für das Gartenprojekt erst grob skizziert, der Rahmen, in dem sich die Beteiligten bewegen wollen, ist nach Angaben von Kleen und Peters jedoch geklärt. Ursprünglich sei die evangelische Kirchengemeinde, der die Fläche gehört und die das Gelände für zunächst 15 Jahre kostenlos an die Projektträger verpachten will, ans Familienzentrum herangetreten mit dem Vorschlag, dort so etwas wie nachhaltigen Ackerbau zu betreiben. „Das können wir nicht leisten“, betonte Anja Peters. Sie hatte aber die Idee für das Gartenprojekt. In Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung sei die Frage nach der Trägerschaft aufgetaucht. „Dann sind wir angefangen, ein Netzwerk aufzubauen“, erläuterte die Leiterin des Kindergartens. „Die, die jetzt dabei sind, müssen noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.“

    Ohne Personal werde das Projekt sicher nicht umsetzbar sein, meinte Jonas. Befürchtungen, die Kommune müsse helfen, konnte Peters entkräften. Eine Beteiligung des Bauhofes sei nicht vorgesehen. Laut Projektbeschreibung soll beispielsweise die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz für Tecklenburger Land (ANTL) ins Boot geholt werden. Der Verein“Lebens(t)raum“ ist als Gesamtkoordinator und für die professionelle Landschaftsplanung vorgesehen. Der Förderverein Wespe will mit eigenem Personal die Verwaltungsarbeit übernehmen. Und es sei vorgesehen, eine Kraft im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres einzustellen, ergänzte Petra Kleen. Die Träger, die im Moment da seien, hätten genügend Ressourcen, das Projekt zu stemmen.

    Das gilt auch fürs Finanzielle. Sicher, die Wespe bekommen Zuschüsse von der Gemeinde. Aber allein im vergangenen Jahr habe der Förderverein viermal so viele Fördermittel aus anderen Töpfen akquiriert, erklärte die Vereinsvorsitzende.

    Die von Dietmar Strecke ( CDU ) aufgeworfene Versicherungsfrage konnte Kleen ebenfalls klären. Der Förderverein sei – außer bei Vandalismus – vielfältig abgesichert. „Wir zahlen jedes Jahr hohe Summen.“

    Anja Peters hatte schließlich auch Antworten zur Parkplatzsituation. An der Heinrich-Schulte-Straße gebe es 18 Stellplätze, vor dem Kindergarten am Kapellenweg derer zehn. „Wir gehen nicht davon aus, dass das gleich am Anfang so frequentiert wird. Wir fangen ja erst an.“

    Michael Puke (SPD) bezeichnete das Projekt als „tolle Idee“, durch die Kinder und Jugendlichen auch für ihre späteres Leben Erfahrungen gewinnen könnten.

    https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Westerkappeln/3646088-Gartenprojekt-Biologische-Vielfalt-Alle-Bedenken-ausgeraeumt


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  • Prachttomate: Bebauungsplan droht

    (Gu, Newsletter, 16.3.)
    seit fünf Jahren wird die “Prachttomate” nun mittlerweile kollektiv betrieben. Der ökosoziale Gemeinschaftsgarten ermöglicht nachbarschaftliche Begegnung, ein Miteinander-Lernen sowie solidarisch-alternatives Wirtschaften. Das Garten- wie das benachbarte Grundstück befinden sich aktuell im Fokus stadtplanerischer Neuordnungsbestrebungen. Aktuell basteln der Sanierungsbeauftragte bzw. der Bezirk Neukölln und der Senat an einem sog. Blockkonzept, das höchstwahrscheinlich in einen abschließenden Bebauungsplan münden wird. Das heisst konkret: der Garten steht auf der Abschussliste. 

    Tomatos geben Einblicke in die momentane Lage und sind gewillt, der Verdrängung die Stirn zu bieten. Dazu serviert die Foodcoop Schinke 09 lecker bioveganes Essen gegen Spende.

    Mittwoch,16.3.2016 um 20 Uhr

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  • Bebauungspläne für die Fläche des IG Lichtenberg

    (Gu aus alerts, 28.3.)

    „Unser Wunsch ist es, dass ein Alternativstandort für die hier geplante Turnhalle gefunden wird“, sagt Anne Haertel, Leiterin des Interkulturellen Gartens. Mehr als dreißig Nachbarn aus den umliegenden Wohnhäusern pflegen und hegen den Garten in der Liebenwalder Straße 12-18. Hier wachsen Kartoffeln und anderes Gemüse, das von den Nutzern geerntet werden kann. Außerdem gibt es Beete mit aufwendig zu pflegenden Rosen und anderen Blumen – im Sommer ein Genuss fürs Auge.

    Seit rund zehn Jahren gibt es diesen Garten, der mit 113.000 Euro aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost und Geld vom Verein Sozialdiakonische Jugendarbeit Lichtenberg angelegt worden ist.

    Doch jetzt könnte es Probleme geben. Es wird nämlich eine neue Turnhalle für die umliegenden Schulen gebraucht – für die Brodowin-Grundschule an der Liebenwalder Straße 22 und für die Philipp-Reis-Schule in der Werneuchener Straße 14/15. Die steigenden Schülerzahlen machen sich bemerkbar – die gemeinsam genutzte Sporthalle ist mittlerweile viel zu klein. Ein Neubau soll Abhilfe schaffen. Geplant ist eine Zwei-Feld-Sporthalle mit den Maßen 22 mal 44 Meter.

    Enstehen soll die Turnhalle auf der Fläche des heutigen Interkulturellen Gartens. Von den rund 13.000 Quadratmetern Fläche würden 3000 Quadratmeter beansprucht. Anne Haertel hält eine Verkleinerung für problematisch: „Der Garten folgt einem Gesamtkonzept, er würde durch den Bau einer Turnhalle, egal an welcher Stelle, zunichte gemacht“, sagt sie.

    Die Bezirksverordneten haben indes den Hallenneubau in die Investitionsplanung für die Jahre 2015 bis 2019 aufgenommen. Linke-Fraktionsvorsitzender Daniel Tietze zweifelt nicht an der Notwendigkeit des Neubaus, sieht aber das Verhalten des Bezirksamts kritisch: „Die Nutzer des Interkulturellen Gartens wurden über die Bauabsicht auf dem Grundstück nicht informiert.“ Das Bezirksamt solle künftig nicht an den Betreibern des Gartens vorbei Fakten schaffen, sondern sie über alle angehenden Planungen informieren. Darauf konnten sich die Parteien im Hauptausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einigen.

    Die Schulstadträtin Kerstin Beurich (SPD) hatte bei der BVV am 19. März eine gute Nachricht. Sie sagte: „Wir werden eine Lösung finden, die nicht zu Lasten des Gartens gehen wird.“ Und ergänzte: „Der Garten wird in seiner Größe erhalten bleiben, aber örtlich verschoben werden.“ Der Hof, auf dem sich der Garten befindet, sei für diese Verschiebung geeignet.

    Bis dahin ist jedoch noch ein paar Jahre Zeit: Der Bau der Turnhalle soll frühestens 2019 beginnen.“

    http://www.berliner-woche.de/alt-hohenschoenhausen/bauen/gemeinschaftsgarten-an-der-liebenwalder-strasse-soll-teilweise-bebaut-werden-d73692.html (mehr …)

  • Planungen für die Fläche Güterbahnhof Köln

    (Gu aus Link von CM vom 8.6.)

    Das Kooperative Gutachterverfahren sieht ein Mix von zwei Entwürfen für die Bebauung des Güterbahnhofs vor. Gemäß der beiden Konzepte gäbe es zwei Orte an denen ein Gemeinschaftsgarten entstehen könnte.

    Am 15. Mai 2014 wurde das Endergebnis des Kooperativen Gutachterverfahrens in Bezug auf die Entwicklung des ehemaligen Gürterbahnhofs verkündet. Es stellte sich aber heraus, dass es nur ein vorläufiges Ergebnis ist und zwei Teams nun bis zum Herbst einen endgültigen Plan entwickeln (siehe Blog der Aurelis).

    Der Jury des Gutachterverfahrens gefiel der Ostteil des Plans von Trint und Kreuder und Lill und Sparla sowie der mittlere Teil von Lorenzen und Becht am besten. Im Endeffekt müssen sich also zwei Architektenbüros zusammen setzen und einen gemeinsamen Entwurf vorlegen.

    Urban Gardening im Westen

    Die Entwürfe sehen auch das “Urban Gardening” auf dem Gelände vor. Gemäß des Konzepts von Lorenzen und Becht bliebe der Gartenbahnhof Ehrenfeld selbst noch während der zweiten Bauphase am jetzigen Ort in der Mitte des Güterbahnhofs. Erst für die dritte Bauphase müsste demnach der mobile Gemeinschaftsgarten umziehen. Den urbanen GärtnerInnen stände schließlich ein Areal im äußersten Westen des Geländes zur Verfügung.

    Noch ein Garten im Osten?

    Der Clou an der gesamten Sache ist, dass Trint und Kreuder und Lill und Sparla das urbane Gärtnern stattdessen im Osten vorgesehen haben. Dort sehen sie das Gärtnern auf einem großen Gebäudedach über Jack in the Box vor.

    Quelle: http://www.koeln-kann-nachhaltig.de/zwei-urbane-garten-fur-den-guterbahnhof/ (mehr …)