Schlagwort: Bedburg

  • Grabeland im Schlosspark: Bedburg

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    Bedburg –

    (red) Im Bereich der alten Schlossgärtnerei im Bedburger Schlosspark entsteht Gartenland für Bedburger Bürger. Die Idee dazu hatte der Obst- und- Gartenbauverein Bedburg, der dem Rat der Stadt ein Konzept vorgestellt hatte. „Mit dem Konzept sollte der Schlosspark aufgewertet werden, der Bereich der alten Gärtnerei dem ursprünglichen Nutzen wieder zugeführt werden und garteninteressierten Bedburgern die Möglichkeit des Urban Gardening ermöglicht werden“, sagt Alfred Ladenthin, Vorsitzender des Obst- und- Gartenbauvereins Bedburg.

    Im Rahmen der Städtebauförderung konnte das Konzept nach der Überarbeitung eines Landschaftsplaners mit finanzieller Unterstützung des Landes und des Bundes als erstes Projekt im Rahmen der Innenstadtsanierung umgesetzt werden.

    Konkret geht es im Frühjahr um 20 Gartenparzellen für Schulen, Kindergärten und ortsansässige Interessensgruppen, denen die rund 100 Quadratmeter großen Stücke zur Pacht angeboten werden. Wenn alles planmäßig läuft, könnte es im April losgehen. Die Nutzung der Parzellen ist unentgeltlich; es fällt nur eine geringe jährliche Umlage für die Strom- und Wasserkosten an.

    Betreut wird das Projekt von sieben engagierten Mitgliedern des Obst und Gartenbauvereins, die sich in einem Lenkungskreis zusammen geschlossen haben. Sie übernehmen die Verpachtung und stehen Gartenneulingen beratend zur Seite. „Wir sehen im Stadtgebiet Bedburg einen großen Bedarf an Gartenlandparzellen, da Vergleichbares bisher im gesamten Stadtgebiet nicht angeboten wird“, erklärt Ladenthin.

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  • Bedburg: Wiederbelebung Schlossgärtnerei druch urban gardening

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    […] Doch bei den Arbeiten handelt es sich um den Auftakt zur Belebung und Verschönerung des Parks im Herzen der Stadt. Und um den sichtbaren Auftakt zur Umsetzung des Isek, des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, bei dem mit vielen Millionen Euro über mehrere Jahre die Bedburger Innenstadt umgestaltet werden soll.

    Erst einmal steht der Umbau der alten Schlossgärtnerei an, die zuletzt nicht mehr war als ein verwildertes Waldstück mit ein paar Backsteintrümmern. „Die ersten Arbeiten haben begonnen, es wird einen neuen Weg in die Schlossgärtnerei geben“, sagt Nina Asbach, die bei der Stadtverwaltung für das Projekt verantwortlich zeichnet. „Wir wollen die Schlossgärtnerei wiederbeleben.“

    Auf etwa 2500 Quadratmetern sollen Flächen für einen gemeinschaftlichen Anbau – sogenanntes Urban Gardening – von Obst und Gemüse sowie ein Gemeinschaftsbereich mit Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Die rund 20 Parzellen von jeweils etwa 100 Quadratmetern sollen von Bürgern, Asylsuchenden, Vereinen, Kindergärten und Schulen genutzt und bereits ab Ende März bepflanzt werden können.

    Das Ziel: Der Schlosspark soll belebt und aufgewertet werden und so das Gemeinschaftsgefühl der Menschen in der Innenstadt stärken. Die Trägerschaft für das Projekt erhält der Obst- und Gartenbauverein, der bereits seit 2018 an den Planungen beteiligt ist.

    Die Kosten für den Umbau in Höhe von 160.000 Euro übernehmen komplett das Land und der Bund. Der eigentlich vorgesehene städtische Anteil entfällt. Den übernimmt das Land – wegen der hohen Belastungen für die Kommunen durch die Corona-Pandemie.

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