Schlagwort: Begegnungsgarten Göttingen

  • Neues Gartenprojekt in Göttingen

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    Der „Begegnungsgarten Holtenser Berg “ ist ein Projekt des Nachbarschaftszentrums Holtenser Berg, Göttingen. Dieser Gemeinschaftsgarten wird von und für Nachbarinnen gebaut und wird sich als offener Raum gestalten, in dem Menschen gemeinsam Gemüse anbauen und Kontakt zur Natur und zu anderen Mitmenschen erleben. Außerdem ist Ziel des Projektes gemeinsam ein Bewusstsein für relevante Umweltthemen und Wissen über Klimaschutz zu schaffen. Deshalb werden im Rahmen des Projektes verschiedene Workshops zum Thema Kompost, biologischer Anbau, Mischkulturen oder Solar-Dörr-Anlag angeboten. Darüber hinaus werden eine Seminarrreihe zum Thema Permakultur gegeben.

    Das Projekt hat im Januar 2020 gestartet und wurde zur erst mit einer großen Veranstaltung auf dem Holtenser Berg vorgestellt. In den nächsten Wochen folgten Planungstreffen und ein Filmabend. Anfang März waren ca. 10 Menschen daran interessiert, mitzumachen. Auf Grund vom Corona haben wir geplante Treffen abgesagt und in den letzten Wochen haben wir unsere Arbeit auf Organisation von zukünftigen Veranstaltungen konzentriert. Eine Webseite für das Projekt wurde bereits eingerichtet und ist unter https://garten-hoberg.de/ zu besuchen. Für die nächste Zeit werden noch keine Treffen oder Arbeitszeiten stattfinden. Die Mitglieder der Gartengruppe (zurzeit besteht die Gartengruppe aus 5 Menschen) werden allerdings aus eigener Verantwortung einzeln arbeiten und den Garten weiter gestalten. Es werden das Abstandgebot- und weitere hygienische Maßnahmen (u.a. mit der Nutzung von Handschuhen und Mund-Nase-Bedeckung) eingehalten.

    Träger des Projektes ist der Nachbarschaftsverein Holtenser Berg. Das Projekt wird für die Laufzeit vom 01.01.2020 bis 31.12.2021 im Rahmen des Klimaschutzprojektes „Kurze Wege für den Klimaschutz“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit gefördert. Die Projektförderung beträgt 67.410,00 € und es werden Sachkosten und eine 22 Wochenstundenstelle gefördert.

    Die Fläche gehört der Stadt. Wir haben einen Pachtvertrag abgeschlossen und er ist bis zum 30.09.22 befristet. Ende nächstes Jahres werden wir eine Verlängerung des Vertrages beantragen. Die Pacht wird bis Ende 2021 mit Projektgeld bezahlt. Ab 2022 werden die Gärtnerinnen eine Mitgliedschaft beim Nachbarschaftsverein abschließen und mit den Mitgliedsbeiträgen wird die Pacht bezahlt.
    – Bevor das Projekt zu Ende ist, wird sich eine Arbeitsgruppe gebildet haben, die sich ab Frühjahr 2022 um den Garten kümmert.
    – Im Laufe der Projektzeit werden die Gärtnerinnen gegebenenfalls für die Ausstattung deren eigenen Parzellen (spezielles Saatgut oder Einrichtungen) sorgen. Das Projekt sorgt für die Grundausstattung des Gartens (Bauwagen für das Lagern von Gartengeräten, Wassertanks, Toilette, Zaun u.a.), Geräte und Saatgut.
    – Die Wassertanks werden von der Gartengruppe ausgefüllt. Die Termine zum Ausfüllen werden in der Gruppe ausgemacht und es wird für jeden Termine eine zuständige Person geben, die sich darum kümmert (Wasserschlaufe auflegen und aufpassen). Für nächstes Jahr werden genug Regenwassersammelpunkte geben. Das Thema Wasser(-Managment) und Gießen wird im Garten ein wichtiges Thema, der dauernd angesprochen wird. Es wird ein Bewusstsein über diese Ressource geschafft werden.
    – Die Fräse wird von den Gärterinnen der Gartengruppe einzeln bedient. Die Termine werden in der Gruppe ausgemacht und es wird abwechselt gearbeitet. Alle müssen lernen, mit der Maschine umzugehen
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