Schlagwort: behindertensgerechtes gärtnern

  • Berlin: Infoveranstaltung inklusiver Stadtteilgarten Tempelhof

    Eröffnungs-/Infoveranstaltung war am 14.11: https://stadtteilgarten-tempelhof.berlin/eroeffnung/

    Die Besichtigung des Stadtteilgartens hatten wir wegen des Wetters und der jahreszeitlich kurzen Tage auf den Samstag danach verschoben.

    Wir freuen uns sehr, dass sowohl bei der Eröffung wie auch bei der Besichtigung im Garten auch Menschen dabei waren, die auf der Suche nach einem Platz in einem Gemeinschaftsgarten waren. Wir haben die ersten Beete vergeben und die künftigen Mitgärtner_innen werden im neuen Jahr mit uns gemeinsam im Stadtteilgarten gärtnern.

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  • Wuppertal: Urban Gardening Areal

    (alerts)
    Auf dem Bayer-Platz in Heckinghausen ist ein Urban-Gardening-Areal entstanden, das alle Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner zum kostenfreien Gärtnern einlädt. Insgesamt elf Hochbeete wurden aufgestellt, Zierkirschen und dazu eine Sitzgelegenheit sowie eine Aufbewahrungsbox für Gartenutensilien.
    Nachdem Anfang April zusammen mit rund 60 angehenden Hobbygärtnerinnen und -gärtner erste Ideen und Wünsche für Pflanzen gesammelt worden sind, ging es gleich im Mai ans Eingemachte: Die Fläche wurde im Rahmen einer Feier offiziell eingeweiht, Setzlinge und Samen für Erdbeeren, Kürbisse, Pfefferminze und Gurken in die Hochbeete gepflanzt. Unter den Hochbeeten gibt es drei, die für Kinder konzipiert sind. Zwei weitere sind herunterfahrbar und für Menschen mit einem Handicap vorgesehen.
    „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Heckinghausen und der Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen ein so tolles und vor allem nachhaltiges Angebot schaffen konnten. Hier wachsen in Zukunft nicht nur unterschiedlichste Pflanzen, sondern mit diesem Projekt wird auch die Nachbarschaft hier in Heckinghausen gepflegt“, sagte Arno Minas, Beigeordneter für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Klimaschutz, Bauen und Recht, während der Einweihungsfeier im Mai.
    Das Quartierbüro Heckinghausen des Arbeiterwohlfahrt- Kreisverbands Wuppertal begleitet das Urban-Gardening-Projekt seit der Entstehung und freut sich über die Resonanz. Quartiermanagerin Kathrin Leppert: „Es ist toll zu sehen, wie die kleine Idee des gemeinsamen Hobbygärtnerns zu einem großen Urban-Gardening-Projekt gewachsen ist. Es ist mehr als nur Gemüse anbauen. Ein Stamm von rund 30 Leuten hat sich zusammengefunden, mal sind es auch mehr – und trifft sich alle drei Wochen zum Austausch. Die Menschen haben sogar Gießpläne erstellt, ernten und bereiten das Gemüse gemeinsam zu. Zuletzt gab es gekochte Steckrüben.“
    Neben den Rüben haben die urbanen Gärtnerinnen und Gärtner auch Kartoffeln, Tomaten, Gurken, Salat, Kräuter und Mais angebaut. Letzteres ist nicht gelungen. „Das macht aber nichts. Das Projekt ist auch ein Lernprozess. Ausprobiert werden kann alles. Anleitung und Hilfestellung bekommen die Leute von Michael Felstau von der Interessengemeinschaft ‚Wuppertals urbane Gärten‘“, so Kathrin Leppert.
    Der Bayer-Platz liegt wie kleine Insel zwischen der Waldeckstraße, der Widukindstraße und der Werléstraße. Dank der gepflasterten Wege ist der Platz auch für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer befahrbar. „Im Rahmen des Bund-Länder-Programms ‚Sozialer Zusammenhalt Heckinghausen‘ und mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung ‚Investitionen in Wachstum und Beschäftigung‘ wurde der Platz komplett neugestaltet“, erklärt Kristina Klack, ebenfalls Quartiermanagerin.
    Neben der Urban-Gardening-Fläche gibt es auf der Seite der Waldeckstraße einen Bolzplatz mit integrierten Fußballtoren, der mit Kunstrasen ausgelegt ist. Parkbänke bieten Sitzmöglichkeiten und die ausgiebige Rasenfläche kann zum Ausruhen und für verschiedene Aktivitäten genutzt werden. Angrenzend zur Widukindstraße sowie zur Ecke Widukindstraße/Waldeckstraße wurden zwei Hügel geschaffen. Diese trennen den Bayer-Platz optisch von den Straßen und wurden insektenfreundlich bepflanzt. Insgesamt sind 625.000 Euro in die Aufwertung des gesamten Areals investiert worden.

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/urban-gardening-die-gruene-lunge-in-wuppertal-heckinghausen_aid-81903265


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  • Pinneberg: Kulturgarten geht in die erste Saison

    (Antworten9

    1) Das Grundstück gehört Frank und Ralf Hallerberg. Die Möglichkeit der öffentlichen Nutzung als gemeinnütziger Verein war durch einen Familienkontakt der Gründungsmitglieder gekommen. Wir zahlen eine Jahrespacht von 750€ für den Hektar. Ich habe den Pachtvertrag einmal angehangen.

    2) Wir sind bisher ca. 30 aktive Menschen, vorwiegend aus Hamburg. Wir haben erst seit Januar Zugang zum Gelände, da es vorher verpachet war und konnten bei dem Wetter vor Ort noch nicht richtig starten, außer das Gelände Interessierten zu zeigen. Bei Instagram haben wir bereits 100 Interessierte. Am 26. März gibt es einen ersten Workshop, in dem autarke Arbeitsgruppen gebildet werden. Bevor wir die Nachbarschaft einladen, wollen wir eine Infrastruktur mit Kompost-Toilette, Wasser (Wasserpumpe derzeit kaputt) und einem Geräte-Lager zum Ausleihen aufbauen.

    Koordiniertes Gemeinschaftsgärtnern wird erst dann möglich sein.

    3) Barrierefreie Hochbeete sollen auch mit dem Rollstuhl genutzt werden können, indem es auf beiden Seiten eine Einkerbung gibt, um dann mit den Händen auch im Sitzen das Hochbeet bearbeiten zu können. 2 Vereinsmitglieder arbeiten in der Assistenz von Menschen mit Behinderung und haben dort bereits Interessierte gefunden, die gerne mitwirken wollen. Ein Student im Rollstuhl möchte sein Pflichtpraktikum bei uns absolvieren und ein weiterer Hobbygärtner, der durch einen Unfall nur noch seine Hände bewegen kann, möchte bei der Gestaltung der Hochbeete mitwirken. Josi arbeitet in der Altenpflege und macht eine Weiterbildung als Gartenthearpeutin. Hier möchten wir jedoch erst einladen, wenn Infrastruktur und Betreuung vor Ort gegeben ist. Wirklich bauen werden wir sie dann mit Anleitung von Sebastian Asiedu und bauerfahrenen Vereinsmitgliedern bzw. Interessierten. Die Workshops und Anmeldemöglichkeiten sollen über unsere Website und Instagram angekündigt werden.

    4) Leider hat der Sturm viele Bäume aus dem Boden gerissen, die sich gegenseitig gehalten haben. Andere hängen zum Teil noch schief in der Luft und sind gefährlich für das Gelände. Gesunde Bäume lassen wir natürlich stehen.

    5) Wir planen erstmal Gemüse in Hochbeeten anzubauen für dieses Jahr, dann wollen wir das Gelände langsam erschließen und schauen, was der Boden alles hergibt. Einen richtigen Wald gibt es nicht, nur einige sehr hohe Tannen im hinteren Bereich.

    6) Ein großes (Holz)- Schild und eine Infotafel werden gerade von Tatjana Zchei erstellt, die freie Kunst an der HFBK studiert. Das Schild wird am Eingangstor zum Fußweg sichtbar sein. Lanfristig könnte man mehrere Hinweisschilder auch am Anfang der Straße aufstellen, dazu müssen wir aber erst Rücksprache halten.

    Es gibt einen Mitgliedsantrag mit mindestens 8€ Mitgliedsbeitrag im Monat. Damit tragen wir nur unsere Fixkosten des Gartens. Wer das nicht zahlen kann, darf trotzdem mitgärtnern. Eine Vereinsmitgliedschaft ist keine Pflicht zum Mitmachen, aber ermöglicht es auch eigene Projekte vor Ort umzusetzen und die Vereinsarbeit aktiv mitzugestalten. Wir brauchen

    30 Mitglieder um die Fixkosten tragen zu können.


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  • Gemeinschaftsgarten Haus Müggelspree setzt auf Gabionenbeete

    (Mail)

    „Vorjahreslaub liegt verrottend auf den Beeten und in Planung haben wir den Austausch der hölzernen Hochbeete in Gabionenhochbeete. Vor allem der Nachhaltigkeit wegen.
    Außerdem bieten sich diese Hochbeete an, verschiedene Gestaltungen auf- oder anzunehmen und bereichern somit auch den Handlungsspielraum als Gemeinschafts- und Therapiegarten. Letzterer ist ja vor allem für unsere Bewohner wichtig. Auf Grund der derzeitigen Situation dürfen nur hausinterne Besuche des Gartens stattfinden, d.h., die Gartentüren sind auch tagsüber verschlossen.“

    Die Nachbarschaft haben sie noch nicht richtig erreicht mit dem Gartenprojekt, sie haben schon viel ausprobiert.


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  • viele neue Projekte im GG Salvia in Leipzig

    (Mail)

    Wir sind seit letztem Jahr sehr große Schritte voran gekommen. Ab morgen werden wir ein Workcamp starten, wo wir unsere neue barrierefreie Bienenfläche gestalten, z.B. Sandarien errichten und eine barrierefreie Wegführung bauen. Außerdem wird der Zaun mit Hilfe der Workcampteilnehmer und einer Förderschulklasse neu errichtet. Der Maschendrahtzaun kommt weg, ein Lattenzaun wird neu errichtet und bemalt oder anders gestaltet. Ab 2021 wollen wir auch Workshops zum barrierefreien Imkern initiieren. Das erste Bienenvolk befindet sich seit einigen Wochen im SALVIA-Garten; weitere kommen ab nächsten Jahr dazu. Unsere rollende Workshopleiterin (eine Biologin und Naturpädagogin) macht ihr erstes Angebot während der Workcampzeit. Darauf freuen wir uns besonders, da wir den Tier- und Pflanzenschatz in unserem Garten teilweise gar nicht benennen können.

    Ab Mitte September entsteht auf einem anderen Teil des SALVIA-Gartens eine weitere barrierefreie Wegführung mit unterfahrbaren Hochbeeten und  neuen Anbau- und Schauflächen (auch in Hügelbeetform). Da wollen wir verschiedene Permakulturtechniken ausprobieren und ein bissschen experimentieren. Für diesen Ausbau haben wir eine Förderung eingeworben, so dass wir eine Firma für diese Arbeiten beauftragen konnten.

    Es ist gerade sehr aufregend, was alles 2020 passiert! Trotz Corona konnten wir durchgehend tätig sein.

    Unser Waldgarten erhält während des Workcamps eine „große Portion Grünkompost“, um auch die nährstoffarmen Flächen (da standen alte Bungalows, die wir Ende letztem bzw. dieses Jahr abgerissen haben) aufzuwerten und weitere Bäume, Sträucher und weitere Stauden, Kräuter etc. im Herbst pflanzen zu können (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Leipzig

    (Antrag, Antworten)

    SALVIA – der barrierefreie Bildungsgarten
    Wo befindet sich die Fläche?
    Die Fläche des zukünftigen barrierefreien Bildungsgarten SALVIA befindet in der Nähe der S-Bahn-Station
    „Leipzig-Engelsdorf“. SALVIA verortet sich im Osten von Leipzig unweit der B87 und B6. Angrenzend
    treffen hier die drei Stadtteile Paunsdorf, Sommerfeld und Engelsdorf aufeinander. Engelsdorf ist erst vor 20
    Jahren an die Stadt Leipzig angeschlossen worden. Vorher war Engelsdorf ein typisches Straßenangerdorf.
    SALVIA   erstreckt   sich   zukünftig   auf   3.700   qm   eines   5670   qm   großen   Gelände   einer   ehemaligen
    Kleingartenkolonie. Angrenzend an diese Kleingartenkolonie befindet sich ein weiteres aufgegebenes, nicht
    bewirtschaftetes Gelände. Um den Erwerb dieser Fläche bemühen sich unsere Verpächter, so dass sich
    SALVIA eventuell in weiterer Zukunft noch erweitern könnte.
    Das zukünftige SALVIA-Gelände ist zum größten Teil seit einigen Jahren verlassen. Große Bereiche des
    Geländes sind verwildert, vernachlässigt und noch parzelliert. Hier befinden sich alte Bungalows, die nur
    noch abgerissen werden können. Außerdem hat sich über die Jahre eine größere Menge an Sperrmüll auf der
    Fläche gesammelt. Einzelne Parzellen werden noch von Pächtern bewirtschaftet.

    Wer sind die Aktiven?
    Der gemeinnützige Verein gemeinsam grün schiebt das Projekt SALVIA in Leipzig-Engelsdorf an. Seit Ende
    letzten Jahres bauen wir einen ehrenamtlichen Unterstützerkreis auf, der SALVIA mitentwickelt und mit
    aufbaut. Wichtig ist es uns hierbei, dass der Unterstützerkreis aus Menschen mit und ohne Behinderungen
    besteht. Wir sind derzeit dabei, uns mit Akteuren der Behinderten- und  der Umweltbewegung in Leipzig zu
    vernetzen.
    Bei der Ökofete 2018 wurden wir auf die Fläche in Engelsdorf aufmerksam gemacht. Die Stiftung Bürger für
    Leipzig stellte uns einen der Verpächter vor. Dieselben suchten schon längere Zeit eine Initiative, die diese
    Fläche erschließt und bewirtschaftet.
    Was beinhaltet SALVIA?
    Bis zum Jahr 2021 entsteht in drei Projektetappen ein gemeinsamer Lernort für Menschen mit und ohne
    Behinderungen. Hier schaffen wir Begegnungs- und Bildungsräume, die durch ihre barrierefreie Gestaltung
    für alle Interessierten offen stehen werden. Das ist ein großes Ziel, welches wir von Anfang an bei der
    Entwicklung der Fläche in besonderen Fokus nehmen. Über den Verlauf der drei Projektetappen wird die
    Fläche komplett erschlossen und barrierefrei gestaltet sein.
    Auf der SALVIA-Fläche entwickeln wir verschiedene Experimentierareale für Kinder und Erwachsene. Auf
    diesen findet Bildung in vielfältigen Formen statt. Interessierte finden hier Anbauflächen für Kräuter und
    Duftpflanzen durchwachsen mit Blühstreifen, Gemüse sowie Streuobst. In Verbindung mit diesen Flächen
    werden Seminare und Workshop-Formate zu Kräutern und Duftpflanzen stattfinden. Ebenso widmen wir uns
    1dem Thema Inklusion. Wir versuchen mit unserem Projekt SALVIA dieses Thema stärker in der Stadt
    Leipzig zu verankern.
    Ein Waldgarten entsteht auf einer Teilfläche. Dieser nach und nach wachsende Waldgarten mit seinen
    verschiedenen   Biotopen   kann   als   grünes   Klassenzimmer   ergründet   werden.   Des   Weiteren   können   auf
    anderen Projektflächen Permakulturtechniken ausprobiert werden. Barrierefreie Hoch- und Hügelbeete laden
    zum gärtnern ein.

    Ist das ein offener Gemeinschaftsgarten, bei dem die Gärtner*innen das anpflanzen können
    was und wo sie/die Gemeinschaft das will?
    Der SALVIA-Bildungsgarten als Gesamtprojekt teilt sich in mehrere Teilflächen. Eine Teilfläche
    wird vom Verein als Anbau- sowie Lagerfläche für den Bereich Gartengestaltung genutzt. Hier
    arbeiten hauptamtliche Mitarbeiter mit und ohne Behinderungen im Team.
    Auf einer anderen Teilfläche entstehen Experimentier- und Permakulturflächen. Diese Fläche wird
    als offener Gemeinschaftsgarten von einer ehrenamtlichen Gruppe bewirtschaftet. Hier bestimmt
    die entstehende Gemeinschaft, was dort angebaut und gepflanzt wird. Diese Gartenfläche wird  in
    der Projektphase 1 mitberäumt und für die kommende Nutzung als Gemeinschaftsgarten
    vorbereitet.
    Wie groß ist denn die Gruppe, die dort gärtnern möchte jetzt schon? Sind die Freiwilligen
    und Ehrenamtlichen, die du im Antrag drin hast, Leute, die dort gärtnern wollen? Woher
    kommen diese (Nachbarschaft?) und wie haben sie von dem Projekt erfahren?
    Die Gruppe, die dort gärtnern möchte, besteht momentan aus 5-6 Leuten. Es sind tatsächlich die
    Freiwilligen bzw. Ehrenamtlichen, die ich im Antrag im Bezug auf die Projektphase 1 (das
    Beräumen der Fläche) erwähnt habe. Die Ehrenamtlichen kommen aus ganz Leipzig, auch aus der
    Nachbarschaft. Sie erfuhren über sozialen Medien, über verschiedene Verteiler bzw. unseren
    Newsletter von SALVIA.
    Im Zuge unserer Planungen erweitern wir sukzessive unsere Netzwerke. Für das Frühjahr planen
    wir, das Gesamtprojekt SALVIA wie auch den gemeinschaftlichen Garten Stück für Stück in der
    näheren Nachbarschaft (Paunsdorf &Engelsdorf) bekannter zu machen.
    Was versteht ihr unter Bildungsgarten? Bildung von wem für wen und mit welchen
    Methoden?
    Mit unserem Bildungsgarten entsteht ein Garten, wo formelle und informelle Bildung
    nebeneinander stattfindet. Die Mitgestalter im Bildungsgarten können ihre Fähigkeiten und
    Fertigkeiten einbringen, um Bildungsangebote auszugestalten. Das passiert z.B. im Rahmen des
    grünen Klassenzimmers, wo fächerübergreifender Projektunterricht stattfinden kann. Als Methode
    kommen aber auch projektbezogene Tage in Kooperationen mit Schulen aus dem Umfeld bzw. der
    Stadt Leipzig in Frage. Das Thema Inklusion bildet sich im barrierefreien Bildungsgarten besonders
    ab. Als Vermittler von Bildungsinhalten setzen wir auf die Kompetenzen von Menschen mit und
    ohne Behinderungen. Unsere Vision lautet: Gärtnern kann jeder Mensch. Es müssen nur
    entsprechende Barrieren abgebaut werden!
    Im Spätsommer 2019 kooperieren wir mit einer Förderschule und dem Soziokulturellen Zentrum
    Villa aus Leipzig. Im Rahmen eines Sommercamps führen wir an drei aufeinander folgenden Tagen
    Projekttage im Gemeinschaftsgarten durch. Hier werden Hochbeete gebaut / bepflanzt und eine
    Kräuterschnecke neu angelegt. Außerdem ernten wir gemeinsam Kräuter, verarbeiten dieselben und
    lernen mehr über die Ernte und Lagerung von Saatgut.
    Ihr werdet dort ein Büro haben: gibt es auch eine Stelle/Honorare für dieses Projekt? Wer
    fördert die ganzen anderen Vorhaben/Arbeiten?
    Für das Büro gibt es eine Teilzeitstelle über gemeinsam grün e.V. Wir planen im nächsten Jahr die
    Neuanstellung eines Mitarbeiters mit Behinderungen, der Verwaltungsaufgaben bearbeitet. Dazu
    zählt auch als Ansprechpartner für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter von SALVIA zu fungieren. Hierbei stützen wir uns auf eine Förderung durch Aktion Mensch. Mit Aktion Mensch realisierten
    wir schon kleinere Vorhaben wie die barrierearme Webseite von gemeinsam grün e.V. und die
    MitMachzeit im Essbaren Palmengarten.
    Bei der trias Stiftung beantragten wir weitere Gelder für die Projektphase 1, welche die Beräumung
    und Urbarmachung umfasst. Es geht hierbei vor allem um die Finanzierung von zwei
    Bauschuttcontainern und Werkzeug für die Abrissarbeiten auf dem SALVIA-Gelände.
    Außerdem sind wir in der Vorplanungsphase von Förderungen über die Bildungschancen Lotterie
    sowie anderen Stiftungen, um SALVIA auf ein sicheres Fundament zu heben.
    Für welche Phase beantragt ihr die Gelder bei uns?
    Wir beantragen für die Projektphase 1 Gelder bei anstiftung. In dieser Phase beginnen wir die
    Fläche zu beräumen, Gebäude zu sichern, Flächen neu aufzuteilen und Beetflächen zu gestalten.
    Wer wird die Spaliere und Rankhilfen wann bauen? Und wie werden diese dann eingesetzt?
    Die Spaliere / Rankgitter werden von der Gruppe von Freiwilligen gebaut, die sich rund um die
    Gemeinschaftsgartenfläche gefunden hat. Die Spaliere nutzt die Gruppe dazu, um stehenbleibende
    Mauerflächen alter Bungalows überranken zu lassen. Sie dienen u.a. als Rankhilfe für Spalierobst
    sowie für Gemüse und Blumen. Zwei alte Bungalows befinden sich direkt auf der
    Gemeinschaftsgartenfläche.
    Was für ein Getränkefass ist das? Wo wird das stehen und wie befüllt werden?
    Das Getränkefass ist ein lebensmittelechtes Kunststofffass von 60 l. Wir benötigen es, da wir derzeit
    keine Trinkwasserleitung auf dem Gelände haben. Das Getränkefass wird im Bungalow aufgestellt.
    Es wird Trinkwasser enthalten.
    Für die Bewässerung im Garten greifen wir auf alte Brunnen zurück. Diese prüfen wir zu Beginn
    der Saison und spülen sie ggf. nochmals durch. Des Weiteren stellen wir mehrere Regenwassertanks
    an verschiedenen Stellen des Gartens (wie am Büro-Bungalow) auf. (mehr …)

  • Stadtgarten Alaunpark barrierefrei

    (Gu, alerts)

    Gärtnern ganz ohne Hürden

    Gemeinschaftsgarten im Alaunpark barrierefrei umgestaltet

    Veröffentlicht am Donnerstag, 16. November 2017

    Der Gemeinschaftsgarten im Alaunpark wurde barrierefrei gestaltet. Die Fördermittel stammen aus dem Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen »Lieblingsplatz für alle« Projekte können in der Größenordnung von bis zu 25.000 Euro gefördert werden.

    Fachsimpeln am Hochbeet: Stadtgärtenchef Paul Stadelhofer (2. v. l) sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Behindertenverbände. In der Mitte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. Foto: Möller
    Fachsimpeln am Hochbeet: Stadtgärtenchef Paul Stadelhofer (2. v. l) sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Behindertenverbände. In der Mitte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain.

    Foto: Möller

    Reichlich 276.000 Euro sind in den Jahren seit 2014 allein aus dem Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen »Lieblingsplätze für alle« zur Verfügung gestellt worden. Ziel des Förderprogramms ist es, Menschen mit Behinderung den Zugang und die Nutzung öffentlicher Einrichtungen und Gebäude zu ermöglichen oder wenigstens zu erleichtern. Der Bedarf ist riesig. Mehr als 2,5 Millionen Euro sind im genannten Zeitraum beantragt worden. 172 Maßnahmevorschläge wurden eingereicht, 63 davon bewilligt. Auch im kommenden Jahr spendiert der Freistaat fast eine Viertelmillion Euro zur Verbesserung der entsprechenden Infrastrukturen. Gefördert werden können Projekte bis maximal 25.000 Euro. Projektvorschläge sind bis 12. Januar 2018 bei der Stadt Dresden einzureichen.

    Die Problematik barrierefreier Zugänge ist natürlich auch in der Dresdner Neustadt ein Thema. »In der Neustadt leben viele Menschen mit Behinderung, die sehr aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen«, sagt Daniela Richter vom Büro der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, als sich Vertreter verschiedener Interessenverbände am 19. Oktober 2017 im Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände des Alaunparks zusammenfinden. Bewirtschaftet wird die 320 Quadratmeter große Fläche vom Verein Stadtgärten.

    Den Garten gibt es seit zwei Jahren und die Resonanz ist toll. »Inzwischen bringen die Leute schon Geräte, aber auch Saatgut selbst mit«, erzählt Paul Stadelhofer, Geschäftsführer des Vereins. Probleme mit Vandalismus gibt es nicht. Raoul Schmidt-Lamontain kann diese Erfahrungen aus seiner Zeit in Hannover nur bestätigen.

    Überall dort, wo die Menschen sich selbst aktiv an einem Projekt beteiligen, passiert so etwas normalerweise nicht.

    Der Baubürgermeister ist an diesem Donnerstag aber nicht nur zum Small Talk gekommen. Anlass ist vielmehr der Abschluss diverser Umbaumaßnahmen, die Behinderten einen noch besseren Zugang zum Garten ermöglichen.

    Barrierefreiheit war von Anfang an ein Thema. Der Verband der Körperbehinderten hatte bereits zuvor ein Hochbeet gespendet und stand dem Verein beratend zur Seite. Jetzt wurde u.a. der Eingang barrierefrei gestaltet und der Platz am Hochbeet befestigt.

    Damit hat sich vor allem die Situation für Rolli-Fahrer deutlich verbessert. 6.500 Euro haben die Arbeiten gekostet, 5.800 Euro davon stammen aus dem Fördertopf. »Mal keine Rampe, sondern ein Garten«, stellt Schmidt-Lamontain zutreffend fest und freut sich schon auf weitere spannende Projekte.

    http://www.dresdner-stadtteilzeitungen.de/dresden-neustadt-alaunpark-gemeinschaftsgarten-barrierefrei/

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  • Münzgarten hat sich gut entwickelt

    (GU, Mail)

    Der Hamburger Münzgarten hat sich gut weiterentwickelt:

    Seit letztem Jahr haben wir zwei Kooperationen, einmal mit der Alsterdorfer Assistenz Ost (Diakonie), für die es nun ein rolliegerechtes Hochbeet gibt und betreuen, gebaut von obdachlosen Jugendlichen des Werkhauses (2. Kooperation). Mit diesen Kooperationen und der Nachbarschaft haben wir uns dieses Jahr wieder ein schönes Stück Grün und einen neuen sozialen Raum geschaffen. Ich bin derzeit das Bindeglied zwischen beiden Kooperationspartnern, aber es läuft auch ohne mich ganz (mehr …)

  • Kiezgarten Fischerstraße bietet Hochbeete für Menschen mit Behinderungen

    (Gu, Mail, 29.12.1014)

    „[…] Hiermit möchten wir 2015 beginnen Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderungen die weitere Möglichkeit zu geben bei uns, in Sachen eigener Beete, mitzumachen. […]:Im Kiezgarten Fischerstraße in Berlin Lichtenberg gibt es ab dem Frühjahr 2015 fünf Kastenhochbeete aus naturbelassenem Lärchenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Diese sollen vorzugsweise an Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderung zum möglichst, weitestgehend, selbstständigen Pflegen vergeben werden (gerne auch mit Begleitung o.ä.).Die Beete könnt Ihr / können Sie / können nach Euren / gärtnerischen Wünschen und Vorstellungen, in Eurer/Ihrer Freizeit, mit passenden Pflanzen gestalten / gestaltet werden. Wir helfen und beraten Euch/Sie dabei gerne, soweit wir können.Bei uns gibt es keine ständigen Verpflichtungen. Alles machen wir gemeinsam auf freiwilliger Basis und nach Absprache. Das Angebot ist kostenlos und unverbindlich. Gerne sehen wir aber jede kleine Spende, für die Pflege und Unterhaltung, dafür als sehr wertvoll an. Alle die bei uns mitmachen können freiwillig etwas dazugeben, je nach Geldbeutel. […]“

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  • internationales Workcamp im Bunten Garten Coburg

    (Gu aus Sachbericht, Projekt wurde von uns gefördert, 27.11.)

    Im AUgust 2014 fand ein internationales Workcamp (Träger SCI) mit 10 jugen Erwachsenen im IG Coburg statt. SIe haben zusammen mit Leuten aus dem Garten (u.a. mit Behinderung) den Garten behindertengerechter gemacht und auch andere Gruppen aus Coburg waren einbezogen, wie die Offene Behindertenarbeit ders Diakonischen Werks, BUND, Kleingarten. Es gibt jetzt einen rollstuhlgerechten Zugang zum Garten und eine Gartenhütte. Auch konnte ein Spielplatz angelegt werden und erste Arbeiten für eine Kräuterschnecke bewältigt werden. Das Abtragen des Bodens, was für die Schaffung des rollstuhlgerechten Zugangs notwenig war, war mühsam wegen großer Sandsteine, dichtem Wurzelwerks und Müllablagerungen. Zur Mitte des Workshops gab es ein inklusives Gartenfest und bei den Jugendlichen kamen auch „Study Parts“ gut an zu Themen wie Umweltschutz und Inklusion. Auch gab es einen offiziellen Empfang für die Freiwilligen von der Stadt.

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  • essbares Lindlar ist ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Mail, 25.11.)

    „Die Gruppe hat sich vor einem Jahr gegründet und der Garten wird seit Januar 2014, also im ersten Jahr betrieben. Es handelt sich um einen alten Park mit kleinem Bächlein, etwa 100jährigem Baumbestand. Wir haben 100qm bepflanzt und schon reichlich ernten können, größtenteils geschah dies durch unbekannte Bürger, wenn wir gar nicht anwesend waren. Erfreulicherweise gab es keinen Vandalismus aber viele bereichernde Begegnungen und Bekanntschaften. Der Garten wird im kommenden Jahr um 50qm erweitert, um für ein Flüchtlingsprojekt zur Verfügung zu stehen. Zwei Hochbeete sind für die Lebenshilfe und das logopädische Zentrum für Menschen mit Behinderung geplant. Wir bauen alte bergische Sorten an und sind ein integratives Team“

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  • barrierefreie Beete im Gemeinschaftsgarten Lindlar geplant

    (Gu aus alerts, 14.11.)

    „Seit einem Jahr gibt es in Lindlar einen Gemeinschaftsgarten in dem Jeder ernten darf. Trotz Vandalismus im Park Plietz hat sich niemand am Gemüsebeet vergriffen. 2015 sollen ein barrierefreier Garten und noch ein Beet dazu kommen.[…]. 2015 soll der Gemeinschaftsgarten wachsen. Neben dem bestehenden Garten, ein Stück in Richtung Hecke zur Kamper Straße, soll ein zweites Beet angelegt werden. Dazu kommt die Barrierefreiheit durch spezielle Hochbeete an denen auch Rollstuhlfahrer arbeiten können. […]Vom benachbarten KommCenter der Lebenshilfe Lindlar kommen immer wieder Bewohner, um im Garten zu helfen. Mit den barrierefreien Hochbeeten will die Initiative Essbares Lindlar noch mehr Menschen mit Handicap die Mitarbeit erleichtern. Außer ein paar Graffiti an den Parkbänken und am Geräteschuppen hat es 2014 keine nennenswerten Fälle von Vandalismus gegeben. „Egal, wie wüst es an den Parkbänken aussah, der Garten ist nicht angetastet worden“, sagt Becker-Schöllnhammer und ist überrascht, dass an der Erfahrung aus anderen essbaren Orten in Deutschland etwas dran ist. Positiv überrascht sind die Aktiven der Bürgerinitiative auch darüber, dass immer wieder im Garten geerntet wird. Passanten zupfen spontan Unkraut oder pflücken Erdbeeren. Auch im Spenden-Beet stehen immer wieder Pflanzen. 2015 soll ein neuer Schaukasten den Spontangärtnern Informationen über das Projekt geben. […]

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  • IG Coburg wird behindertengerechter

    (Gu, alterts, 31.7.)
    Seit drei Jahren besitzen die Bezirksstelle der Diakonie und die Offene Behinderten arbeit Oberfranken einen Gemeinschaftsgarten am Eckardtsberg. Hier darf jeder sein eigenes Beet bepflanzen, doch es finden auch viele Gemeinschaftsprojekte, wie die Renovierung der Gartenhütte, statt. Auch zum gemeinsamen Rasenmähen und zu verschiedenen Festen findensich die Helfer im Gemeinschaftsgarten zusammen.
    Insgesamt arbeiten zwischen 40 und 50 Freiwillige in dem Garten, unter anderem auch Familien aus dem Asylbewerberheim sowie Menschen mit und ohne Behinderung. „Auch Rollstuhlfahrer wollen bei unserem Garten mitmachen. Bisher war es immer ein enormer Kraftaufwand, sie in den Garten zu kriegen“, sagt Simon Jakob, Initiator des Internationalen Workcamps. Deshalb wäre man auf die Idee gekommen, den Garten in einem Großprojekt barrierefrei zu gestalten. Über das Service Civil International, einer gemeinnützigen, internationalen Organisation, die sich auf Workcamps spezialisiert hat, habe man die Teilnehmer an Bord geholt. Ende letzten Jahres habe man die nötigen Fördergelder beantragt und das Projekt auf den Weg gebracht. Zwei Wochen lang arbeiten insgesamt zwölf Freiwillige daran, den Garten behindertengerecht umzubauen.
    Außerdem wollen sie erreichen, dass mehr Leute im Garten mitmachen – nicht nur während des Workcamps.
    http://www.infranken.de/regional/coburg/Engagement-in-allen-Wetterlagen;art214,771625 (mehr …)

  • Unerfahrbares Beet im Mehrgenerationengarten Ingelheim

    (Gu aus alerts vom 26.6.)

    INGELHEIM – Der Nachbarschaftsgarten am Mehrgenerationenhaus (MGH) ist um ein weiteres Element reicher: Damit auch Rollstuhlfahrer dort bequem Kräuter, Salat und Gemüse ziehen können, wurde ein unterfahrbares Hochbeet installiert. Gebaut hat das Beet mit vier Plätzen Klaus Görisch, Maschinenbauer im Ruhestand und ehrenamtlicher MGH-Mitarbeiter.

    Weitere Entwicklung des Projekts (vor ca. 1 Jahr gestartet): Seither hat sich auf dem Areal eine ganze Menge getan: Überall wachsen essbare Pflanzen in die Höhe. Frische Kräuter, knackige Möhren, Kohlrabi, Rucola, Rhabarber oder Zwiebeln gedeihen hier prächtig. Gut angegangen ist auch die Weinrebe, die Jungen und Mädchen aus dem angrenzenden Kindergemeinschaftshaus gepflanzt haben. Die Kinder kümmern sich nicht nur um das Wachstum ihrer Rebe, sondern bewirtschaften mehrere kleine Beete mit Kräutern, Gemüse und Beeren. Neu im Nachbarschaftsgarten ist eine Totholzhecke, bei deren Anlage eine Gruppe von Schülern der Montessorischule mitgeholfen hat. […]

    Ein weiteres Projekt, das bei der Gartengruppe auf dem Zettel steht, ist der Aufbau von „Pilotstationen“ im Stadtgebiet. Gemeint sind kleine Bürgergärten auf öffentlichem Gelände, die den Gedanken der „Essbaren Stadt“ in die Fläche tragen. Bewirtschaftet werden sollen die grünen Parzellen von Anwohnern aus dem Quartier. Die Gartengruppe ihrerseits leistet Starthilfe beim Aufbau der Pilotstationen.

    Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/ingelheimer-mehrgenerationenhaus-schafft-mit-unterfahrbarem-hochbeet-ein-neues-angebot-fuer-rollstuhlfahrer_14266031.htm (mehr …)

  • behindertengerechtes gärtnern in Wuppertal in Planung

    (Gu Tel)

    In Wuppertal ist eine selber schwerbehinderte Frau dabei, ein Gartenprojekt auf einem wohl zentral gelegenen Platz zu planen. Eigentümerin der Fläche ist die Stadt, gepachtet hat sie der Betreiber eines Einkaufzentrums (?). Eigentlich ging es Frau Cudennec um ein paar kleine Hochbeete, doch sie könnte wohl den ganzen Platz für ein Projekt haben. Sie schätzt die Größe des Platzes auf 2500m². Sie hat den Vertrag des Einkaufzentrums mit der Stadt über diese Fläche, der in Rechten und Pflichten wohl übertragen werden soll. Darin ist u.a. auch geregelt, dass die Verkehrssicherungspficht übernommen wird. Sie steht in Kontakt mit Aktiven der anderen Gartenprojekte in Wuppertal. Noch gibt es keinen Träger und auch keine Gruppe, mit der sie das Projekt zusammen weiter entwickeln kann. Doch da ist sie dran.
    -> da die Stadt die Eigentümerin ist, wird sie nach unserem Gespräch dort die Frage der Verkehrssicherungspflicht ansprechen und auf die Potentiale von Gemeinschaftsgärten für Städte verweisen. Sie wird das zusammen mit Christine Nordmann (die einige Gärten in Wuppertal initiiert hat) machen und sich auch wegen eines Trägers mit ihr beraten. (mehr …)