Schlagwort: Berin Schöneberg Paulusgarten

  • Berlin: Paulus Garten verbessert Wasserversorgung

    die Gruppe der ehrenamtlichen Gärtner des Paulus-Gartens umfasst etwa 10 Personen, die in unterschiedlicher Intensität tätig sind. Im letzten Jahr sind zwei Personen ausgeschieden und zwei neue dazu gekommen.

    In der Gruppe gegärtnert wird jeden Samstag von 12:00 an für zwei bis drei Stunden, manchmal länger. Seit Anfang September wollen wir nun auch mittwochs in den Abendstunden einen regelmäßigen Gruppentermin etablieren.

    Durch öffentliche Pflanz- und Mitmachaktionen – wie bei der durch die anstiftung ermöglichte Bepflanzung der Ostseite – versuchen wir, neue Mitglieder zu werben, was im letzten Jahr auch in zwei Fällen (s.o.) gelungen ist. Gleichzeitig hören aber auch andere Mitglieder wieder aufgrund anderer Prioritäten.

    Die Kontinuität der Gruppe wird vor allem durch den Vorstand und die Gruppenbesprechungen vor, in und am Ende der Gartensaison hergestellt. Zusätzlich finden regelmäßig Gespräche mit der Pfarrerin statt.

     

    (Antrag, Antworten)
    Die Öffentlichkeitsarbeit umfasst die Internetseite der Kirchengemeinde, den Apostel-Paulus-Gemeindebrief, Aushänge im Glaskasten vor der Kirche und bei Aktionen auch nebenan.de sowie Plakate in den umliegenden Cafés und Restaurants.

    Neben dem Glaskasten wollen wir auch ein Schild mit unseren Gartenzeiten auf der Südseite anbringen, wozu wir aber leider noch nicht gekommen sind, da wir mit dem Bau des neuen Gartenschranks, der Bepflanzung der Ostseite und der Gartenbegrenzung mit Pfosten und Seil beschäftigt waren. Darüber hinaus haben wir bei fast allen neuen Pflanzen auf der Ostseite Namensschilder angebracht.

     

    Die Bewässerung des Paulus-Gartens erfolgt mittels Regenwasser, das in sechs an Regenrohre angeschlossene IBC-Container gespeichert wird, sowie durch Trinkwasser.

    Da die Apostel-Paulus-Kirche denkmalgeschützt ist, konnten die Container nur ebenerdig angebracht werden, um das Erscheinungsbild der Kirche nicht zu stören. Die Schwanenhälse sind aus dem gleichen Material wie die Container hergestellt und ermöglichen die Wasserentnahme per Gießkanne. Der Wasserdruck ist leider nicht so hoch, dass wir ohne Wasserpumpe die Beete per Schlauch bewässern können. Wir haben bereits Schläuche, benötigen aber einen weiteren Schlauch, damit wir auch die entfernten Beete auf der Ost- und Nordseite bewässern können.

    Wir hatten ursprünglich eine Tröpfchenbewässerung geplant, wollen nun aber aufgrund der Verstopfungsanfälligkeit sowie auch aus ökologischen Gründen per Ollas bewässern. Diese wollen wir selbst bauen. 25 Ollas erscheinen viel, sie bewässern jedoch maximal im Durchmesser 1 m, was 0,8 qm Fläche entspricht. Das bedeutet insgesamt nur rund 20 qm, was also nur eine kleine Fläche des Gartens ausmacht. Wir wollen die Bewässerung durch Ollas zunächst ausprobieren bei den Hochbeeten sowie besonders wasserbedürftigen Pflanzen und sehr trockenen Stellen. Bei guten Resultaten könnten wir auch noch mehr Ollas bauen und im Boden einbringen, da wir dadurch trockene Phasen auch in den Sommerferien überbrücken können. Insgesamt nimmt die Bewässerung einen großen Teil der ehrenamtlichen Arbeit ein und soll daher optimiert werden.

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  • Berlin: weniger Vandalismus im Paulusgarten

    (antrag, antworten)

    – Materialien für Hochbeete und den Gartengeräteschrank wurden gekauft und werden in diesem Frühjahr zusammengebaut und aufgestellt. Für den Gartengeräteschrank soll zunächst der Untergrund mit Pflastersteinen (siehe Folgeantrag) vom Hausmeister und der Gartengruppe befestigt werden, um u.a. Rattenbefall vorzubeugen. Dies ist sobald wie möglich (März) vorgesehen.

    – Für die Hochbeete benötigen wir noch Muttererde (siehe Folgeantrag). Die Muttererde und die Bodenprobe konnten wir mit der ersten Förderung nicht finanzieren aufgrund der geringeren Förderung als der beantragten Summe. Wir mussten deshalb Positionen streichen, auf die Bodenprobe wollen wir nach Rücksprache mit den Prinzessinengärten nun komplett verzichten. Darüber hinaus war eine Lieferung und Verteilung der Muttererde Ende des letzten Jahres witterungsbedingt nicht sinnvoll.

    – Die Heckenpflanzen beinhalten ausschließlich essbare Sträucher. Es ist eine Obsthecke, die den Garten umfasst. Nur im Altbestand stehen einzelne nichtessbare Sträucher.

    – Die Beschilderung ist ab Sommer (nach dem Bau von Geräteschrank und Hochbeet) vorgesehen.

    – Die Gartengruppe besteht aktuell aus 9 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern. Durch öffentliche Aufrufe von Aktionen wie z.B. zum Start der Gartensaison 18.3. auf der Homepage der Kirchengemeinde sowie auf nebenan.de versuchen wir, weitere Nachbarn und Interessierte für den Paulus-Garten zu gewinnen. Bei den samstäglichen Gartenarbeiten kommen auch häufig Nachfragen nach Mitmachmöglichkeiten zustande.

    – Die Gruppe entwickelt sich auch angesichts der Förderungen aktuell deutlich konfliktfreier als vor einem Jahr. Die Ziele scheinen zu motivieren, für den Gartentag am 18.3., wo wir noch Pflanzen von den Prinzessinengärten abholen im März hat sich bereits ein Neuzugang angemeldet. Es scheint wenig, aber zugleich ist es für uns leichter, kontinuierlich wenig neue Personen einzubinden statt plötzlich mehrere.

    – Ernten finden statt, von der Gruppe sowie unkontrolliert durch Externe (Tomaten und Obsthecke, vor allem beim Kinderspielplatz). Durch den besseren Schutz der Pflanzen vor Verunreinigungen wird der Garten allerdings erst für die Nachbarschaft zum systematischen Ernten interessant werden (mehr …)

  • Berlin: Paulusgarten geht einmal um die Pauluskirche

    (Projektbesuch)

    Zunächst hat die Kirchengemeide das durch einen Nachbarn gestartete Gartenprojekt nicht weiter interessiert. Er bekam die Erlaubnis, die Flächen um die Kirche zu bepflanzen. Es kamen Menschen dazu und eine neue Pfarrerin organisierte das dann so, dass der Garten Teil des Angebots der Kirchengemeinde für die Nachbarschaft ist. Wer möchte, kann mitmachen – ohne Kirchengemeidenmitglied zu sein. Die ca. 10-köpfige Gruppe trifft sich jeden Samstag zum gemeinsamen Gärtern, eine bis zwei Gärtner*innen, die direkt gegenüber wohnen, gießen zwischendurch.
    Die Fläche wirkt teils wild überwuchert, teils sieht man, dass gegärtnert wird. Es gibt ein paar wenige Hochbeete, viele Sträucher und Stauden, einiges an Beeren und Kräutern und ein bisschen Gemüse. Seit kurzer Zeit haben sie mittels einer Schnur, die can 30 cm über dem Boden entlang des Gartens gespannt ist, eine ein bisschen sichtbare Markierung geschaffen, dass hier „etwa anderes anfängt“. Das Liegenlassen von Müll, das Zerdeppern von Flaschen etc. hat so ein wenig angenommen. Eine weitere Problematik ist, dass Spritzen gefunden werden und auch andere Drogen konsumiert werden. Sobald die Büsche runtergeschnitten sind, wird das weniger. Ab und an schläft auch jemand im Garten.
    Es gibt keine Schilder, die den Garten und die Möglichkeit, mitzumachen oder auch einfach zu ernten, doch das wollen sie nun angehen. Viele Interessierte denken, dass das ein Projekt der Kirche ist und sie zur Kirche gehören müssen, um mitzumachen. Viele trauen sich nicht, auch nur eine Beere zu ernten.
    Sie ernten Regenwasser von den Kirchendächern, doch es regnet nicht genug. Es gibt auch einen Wasseranschluss und seit kurzer Zeit haben sie einen Schlauch (vorher musste alles mit Kannen gegossen werden, was stundenlang gedauert hat). Werkzeug ist in einer für alle zugänglichen Kiste. Strom wird es auch bald geben, so dass elektrische Geräte angeschlossen werden können.
    Sie brauchen neue Erde und wollen auch mehr Gemüse anbauen.
    Der Garten wird regelmäßig im Gemeindebrief vorgestellt und auch auf der homepage der Kirchen wird er kurz erwähnt.

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