(Gu, mail)
– Alles ist anders als am Anfang gedacht
– es ist in dem Sinne noch kein Gemeinschaftsgarten entstanden
– Bewohnerinnen aus dem Heim, die mit der Sonderausstellung des Museums Europäischer Kulturen „daHeim. Einsichten in flüchtige Leben“ in Verbindung stehen, wohnen eine Fahrstunde weg
– das bedeutet eine intensive Vorbereitung, Einstimmung, Mitnahme der Menschen aus dem Heim
– ist nur durch den Kontakt des Vereins Kunstasyl e.V und der Künstlerin Barbara Caveng möglich gewesen, für ein Museum bzw. die Mitarbeiter ist das nicht leistbar
– in Anlehnung an Flucht, wurde ganz mobil gepflanzt…in Taschen, Koffern, Tüten, Rucksäcken, Fahrradtaschen
– ist sicher nicht unbedingt gut für die Pflanzen, aber irgendwie auch passend und wir haben heute noch einen Termin mit den Kolleginnen von den Prinzessinnengärten, was die Pflege betrifft
– ungewöhnlich waren für mich auch die Pflanzenwünsche der Bewohnerinnen: hauptsächlich wurden Damascener Rosen gewünscht oder rote, gelbe, blaue, weiße Blumen…Grund dafür ist, dass es sich um das Pflanzen von Lebensräumen handelt und nicht um Gärtnern…einige Bewohner, die ihre Pflanze bei uns stehen haben, sind bereits abgeschoben worden. Von ihnen bleibt die Pflanze, angehängt ein Blatt Papier mit dem Lebenstraum
– es ist vieles sehr emotional und hat deshalb eine andere Richtung bekommen
– schön ist, dass einige Mitarbeiter aus dem Museum, Aufsichten und Vereinsmitglieder sich aktiv beteiligen und einbringen und wirkliche Begegnungen stattfinden
– wir sorgen dafür, dass wir sehr gastfreundlich sind mit Beköstigung usw., das ist für ein Willkommen total wichtig
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