https://www.nd-aktuell.de/artikel/1192256.stadtentwicklung-laskerkiez-in-berlin-blumenwiese-statt-betonwueste.html (mehr …)
Schlagwort: Berlin Friedrichshain
-
Berlin: Laskerwiese kämpft mit den Herausforderungen des öffentlichen Raums
Die Gruppe ist dabei, die Container von den restlichen Spuren des Brandanschlags zu säubern. Es sind 2 Container, wobei der eine ausgebrannt ist und ggf. durch die Feuerwehr der zweite dann aufgebrochen wurde – die Schlösser waren beide aufgebrochen, viel des Inhalts des zweiten Containers lag davor verstreut rum.
Einiges konnten sie inzwischen wieder nachkaufen, u.a. durch unsere Förderung. Von Peace of Land haben sie einiges an Werkzeugen und Materialien geschenkt bekommen.
Sie müssen nach wie vor neben dem Garten auch den Park instand halten. Der besteht aus Sitzbereichen, Staudenbeeten, neu angelegten Blühwiesen, Rasen, einem Hügel, einer „Sportstätte“(ob die dazu gehört, weiß ich nicht).
Wasser bekommen sie zum einen vom Lidl-Dach->Zisterne->Leitung in den Garten mit Pumpe, Brunnen im Garten und für den Park nutzen sie Frischwasser
Es kommen immer wieder neu Interessierte dazu, andere hören auf, u.a., da doch einiges kurz vorm Reifepunkte geklaut wird. Einige setzen nun eher auf Blumen und wollen damit noch mehr für Insektenvielfalt tun. Als ich da war, flog eine Holzbiene durch den Garten.
Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten im Garten bauen sie immer mehr wieder da. Obdachlose nisten sich ein. Manche Menschen kacken in die Beete, immer wieder wird Müll einfach liegen gelassen, wobei es Mülleimer gibt. Diese reichen aber nicht und die Gruppe musste selbstgebaute wieder abnehmen, da der Bezirk/die Stadt einheitliche Mülleimer in den Parks möchte. Die Leerung der Mülleimer durch die BSR funktioniert, doch werden Säcke mit Müll derzeit nicht mehr abtransportiert. Bislang war das kein Problem.
Der Park wird von Drogenmenschen genutzt, offener Drogenkonsum findet oft statt. Und es findet Vandalismus statt, derzeit ist ein Tor zum Garten eingetreten worden (die sind nicht abgeschlossen).
Der Verein hat Kontakt mit Gangway gehabt, die sind aber nur 2x gekommen. Sie haben Kontakt mit den Schupos aufegommen mit Bitte, den Park/Garten mit in die Kontrollrunden aufzunehmen, sie versuchen, Garten und Park sauber und ordentlich zu halten (um nicht nach der Broken Windows Theroie dazu einzuladen, mehr Müll da zu lassen etc.), hat alles nix geholfen bisher oder nur wenig.
Die Gruppe hat Verständnis für die Überforderung des Bezirks, in dem es viele Probleme gibt und Lakserwiese ist daran gemessen nur ein kleines Projekt.
Ihr aktuelles Sorgenkind ist der Teich. Die Folie war kaputt, der Teich ist abgelassen, die Folie entfernt, nun muss er saniert werden.
Sie haben für dieses Jahr schon recht viel Geld akquiriert. Von uns, FEIN-Mittel, Spenden wegen des Brands, doch reicht das noch nicht. Außerdem ist es richtig schwierig, Handwerker*innen für die Sanierung zu bekommen.
Alle Gärtner*innen wohnen fussläufig vom Garten oder in kurzer Raddistanz. Meine Hauptgesprächspartnerin ist zum Garten gekommen, als es ihr eine Zeitlang seelisch nicht gut ging und sie Natur und Gemeinschaft brauchte. Sie ist im Vorstand und engagiert sich für Artenvielfalt und Insektenschutz. (mehr …) -
Berlin: Laskerwiese betroffen von Brandanschlag
(ANtrag, ANtworten)
Der Bürgergarten Laskerwiese e.V. hat 2006 eine einstige Stadtbrache im Bezirk Berlin-
Friedrichshain in eine artenreiche öffentliche Parkanlage umgestaltet. Seit fast 20 Jahren wird die
Laskerwiese durch die ehrenamtliche Arbeit von derzeit etwa 60 aktiven Mitgliedern hauptsächlich
einmal monatlich beim Gemeinsamen Gärtnern gepflegt und weiterentwickelt. Insgesamt hat der
Verein 85 Mitglieder.
Einige Aufgaben die permanent anfallen: Müll sammeln, Staudenpflege, Zaunausbesserung,
Teichpflege, Pflanzenschnitt, Kompost machen.
Wir haben mehrere Staudenbeete, die von einzelnen Mitgliedern betreut und gepflegt werden. Im
Sommer gibt es Verantwortliche, die sich um das Befüllen der Baumbewässerungssäcke
kümmern oder dafür sorgen, dass der Brunnen zur Gießwasserentnahme stets mit Wasser aus
einer Zisterne befüllt ist. Auch zwischen den monatlichen Terminen werden zahlreiche
Pflegearbeiten von unseren Mitgliedern geleistet oder an der Vorbereitung von speziellen
Vorhaben (z.B. Teichsanierung, Baumschnitt, Organisation von Veranstaltungen) gearbeitet.
Ca. 58 Mitglieder gärtnern auf 38 Beeten verschiedener Größe. Jede*r entscheidet selbst, was auf
den Beeten angebaut wird. Das Beet sollte jedoch natur- und umweltschonend, mit möglichst
geringer Bodenneuversiegelung bewirtschaftet und mit heimischen Pflanzen-/Gemüsearten
bepflanzt werden. Dies erhöht das Nahrungsangebot für einheimische Insekten, Vögel und
Kleintiere und bietet einen strukturreichen Biotopverbund über den Beetbereich hinaus (Bäume,
Sträucher, Teich, Benjeshecke, Wildblumenwiesen). Die Ernte behält jede*r selbst ein.
Der Bürgergarten Laskerwiese ist in der Nachbarschaft ein wichtiger Ort, um
zusammenzukommen und sich zu erholen. Auf jährlichen Veranstaltungen wie dem Langen Tag
der Stadtnatur, der Fête de la Musique oder unserem Herbstfest laden wir die Nachbarschaft ein
und fördern damit den Austausch über soziale und kulturelle Grenzen hinweg.
Wir machen über unsere Internetseite www.laskerwiese.de oder unserem Intagram-Kanal
@laskerwiese auf uns aufmerksam, durch direkte Ansprache der Nachbarschaft oder politisches
Engagement, z. B. zur Erweiterung der Laskerwiese.Ziel der Förderung:
In der Nacht vom 16. Januar 2025 wurde unser Materialcontainer von
Unbekannten in Brand gesteckt. Der Container brannte komplett aus.
Dadurch verloren wir sämtliche Gartenarbeitsgeräte, Werkzeuge,
Rasenmäher, Kompostsieb, Leitern, Stühle und andere Arbeitsmittel für
unser ehrenamtliches Tun. Die Fördergelder der anstiftung würden für die
Wiederbeschaffung unserer Ausstattung eingesetzt.Eure Versicherung greift nicht? Leider nein. Wir haben nur eine Haftpflichtversicherung.
Was sagt der Bezirk? Gibt es von deren Seite eine Stellungnahme?
Wir sind mit dem Bezirk, vor allem mit dem für unseren Bereich zuständigen Grünflächenmanagement im Austausch. Wir haben einen Sondermüllcontainer gestellt bekommen, damit wir alles Verbrannte entsorgen konnten. Wir haben auch Absprachen getroffen, wie uns die Kiezhausmeister in der generellen Unterhaltung der Fläche (unabhängig vom Brand) unterstützen können. Die Hilfsmöglichkeiten des Bezirks sind sehr begrenzt, finanzielle Hilfe nicht vorhanden.
Wir werden aber bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen wieder FEIN-Mittel beantragen.
- Gibt es neue Erkenntnisse zur Täterschaft? – Nein.
- Wie schützt ihr euch/die Gerätschaften und Utensilien in Zukunft vor Vandalismus? Nach wie vor in unseren zwei Überseecontainern/ Materiallagern mit Vorhängeschlössern, deren Zahlenkombination nur die Vereinsmitglieder wissen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, da wir kein Gebäude mit abschließbaren Türen haben und das Gelände ein jederzeit öffentlich zugänglicher Klein-Park ist. Zwar umzäunt, aber nicht abschließbar. Wir wollen an den Containern, vor allem über den Türen, noch solarbetriebene Bewegungsmelder anbringen. Einerseits für mehr Licht für uns, aber auch um potentielle Vandalen abzuschrecken. Falls Du einen Tipp hast, wie wir die Container sicherer verschließen können, freue ich mich.
- Habt ihr eine andere Versicherung abgeschlossen oder erwägt ihr das? – Haben wir bisher nicht und haben das im Vorstand auch noch nicht besprochen.
- Was von den bei uns beantragten Gegenständen hat Priorität für die Gartengruppe? Prioritär sind einerseits Gegenstände, die den Container wieder einrichten, um Geräte lagern zu können, andererseits Gartengeräte selbst, um die Fläche pflegen zu können. Ich habe dir den Antrag noch einmal angehängt und die prioritären Dinge farbig markiert.
- Habt ihr schon auf Ebay Kleinanzeigen oder bei nebenan.de geguckt/gepostet, was ihr braucht? – Wir haben dieses Formular aufgesetzt und verbreitet, um an gebrauchte Spenden zu kommen. Die Rückmeldungen dazu waren leider nicht erwähnenswert. Die Leute spenden eher Geld.
Habt ihr Anzeige erstattet? Gibt es neue Erkenntnisse wer das gewesen sein kann?
Wir mussten keine Anzeige erstatten, da sofort das LKA Ermittlungen aufnahm. Wir haben bisher keine Rückmeldung zu den Ermittlungsergebnissen bekommen.
-
Berlin: Satellit-Garten entsteht Schritt für Schritt
Unser Weinberg ist natürlich Teil unserer Pläne. Letztes Jahr haben wir die ersten kleinen Schritte unternommen, um eine Gartengemeinschaft zu gründen und uns um die Pflanzen zu kümmern: Wir haben ein paar Aktionen durchgeführt, um Unkraut zu entfernen und Samen zu säen, wir haben angefangen, Kompost zu sammeln, um guten Dünger herzustellen, wir haben unser jährliches Weinblattfest gefeiert, indem wir zusammen mit einigen Mitgliedern der Flamingo-Garten-Gemeinschaft gekocht haben, und wir haben diverses Gartenmaterial (Schaufeln, Harken, Scheren…) besorgt.
Diesen Freitag werden wir einen ersten Rückschnitt vornehmen. Höchstwahrscheinlich müssen wir dann noch mehr Dünger und einige neue Weinpflanzen besorgen (mehr …)
-
Berlin: Brandanschlag in der Laskerwiese
Es gab in unserem Garten im Januar einen Fall von Brandstiftung, bei dem uns ein erheblicher Sachschaden entstanden ist
Unser Material-Container ist komplett ausgebrannt und muss aufwendig saniert werden, damit wir ihn wieder als Lager nutzen können. Ohne die zerstörten Werkzeuge und Arbeitsmaterialien ist es uns nicht möglich, den Garten weiter zu bewirtschaften. Unsere Finanzmittel reichen jedoch nicht aus, das alles zu ersetzen. Daher bitten wir um eure Unterstützung.
Wir sind extrem dankbar für alle Spenden, die es uns ermöglichen, den Garten wieder für die Nachbarschaft und die unzähligen Vögel, Insekten und Kleintiere, die dort wohnen, zu pflegen.
Konkret werden die Spenden unter Anderem für folgende Anschaffungen eingesetzt:
- Material und Werkzeuge für die Renovierung des Containers (Farbe, Leihe eines Hochdruckreinigers)
- Gartenwerkzeug: Schubkarren, Astscheren, Laubharken, Wasserschläuche, Gießkannen, …
- Geräte für die Pflege des Parks: Rasenmäher, Hechsler, Bohrmaschine, …
- Gartenmöbel: Klappstühle, Klapptische, Sonnenschirm (auch für öffentliche Veranstaltungen)
-
Berlin: erste Regenwasserbank bei MenschenKinder
(NL der Berliner Regenwasseragentur, 01/25)
Regenspeicher zum SitzenIn Berlin-Friedrichshain vor der Kita Menschenskinder steht Berlins erste Regenwasserbank. Entworfen und gebaut hat sie das Start-up „Regenmodule“, das 2023 aus unserem Wettbewerb „10 Ideen für die Schwammhauptstadt“ als einer der Sieger:innen hervorgegangen ist. Jetzt mehr erfahren!
-
Berlin: Satellit-Garten entsteht
(ANtrag, ANtworten)
Der SATELLIT ist eine Gast-Stätte, in der sich vielfältige Personen, Ideen und Geschichten
versammeln. Gemeinsam mit der Nachbarschaft, mit Künstler*innen und Kreativen
begegnen wir seit drei Jahren lokal, selbstorganisiert und mit künstlerischen Mitteln den
sozialen und klimatischen Herausforderungen unserer Zeit. Wie können wir das Leben in
der Großstadt, in Friedrichshain-West, im Barnimkiez besser und solidarischer machen?
Der SATELLiT verbindet verschiedene künstlerische Arbeitsweisen und Forschungen und
begünstigt kollaborative Zusammenarbeiten, aber bietet auch ein freies Neben- und
Nacheinander. Wir machen Geschichten, lokales Wissen und die dazu passenden Gerichte
sichtbar. In Workshops, Vorträgen und Aktionen lernen wir Neues und Altes.
2024 werden im SATELLIT die bisher etablierten Kulturformate noch stärker
zusammengebracht und miteinander in Beziehung gesetzt, um gemeinwohlorientierte
Nutzungsansätze und Kooperationen noch stärker zu testen.
Neben kollektiven Kochformaten geht es dabei vor allem um die Wiederentdeckung und
Pflege von unterforderten Nachbarschaftsräumen- und Praktiken. In diesem Rahmen
möchten wir einen Gemeinschaftsgarten aufbauen, der aus folgenden Teilen besteht:
– 1. der kleine Weinberg, der als Spur der Geschichte der Weinstraße vor vielen Jahren von
der WBM in Kooperation mit einer TU Forschungsgruppe angelegt wurde und seit langem
nicht mehr richtig gepflegt wurde. In den vergangenen beiden Jahren haben wir im Rahmen
von Oral-History-Koch-Workshops mit Weinblättern begonnen, den Weinhang zu aktivieren.
– 2. die große SATELLIT-Terrasse ,auf der wir Hochbeete anlegen möchten, die dann auch
als Ressourcen für Kochaktionen dienen können
– 3. die Grünflächen vor der Terrasse, die jetzt von Wildpflanzen und Unkraut bewuchert
werden.
Das Anlegen und Pflegen dieser Grünflächen möchten wir umsetzen mit: Fachleuten,
Künstler*innen, die wir im Rahmen von Projektformaten einladen; mit den verschiedenen
Gruppen, die sich im SATELLIT treffen, von den Kindern und Erwachsenen, die den
Mistechko-Club (russisch-ukrainisches Sprachcafé) besuchen, über die Teilnehmenden der
Line-Dance-Kurse bis hin zur Nachbarschaft und den Vereinsmitgliedern des Vereins
Satellit/Mitkunstzentrale e.VIst „Satellit“ eine Zwischennutzung? Wer ist Vermieter/Verpächter und was für einen Art Vertrag habt ihr? Müsst ihr Miete/Pacht zahlen?
Wir haben einen 5jährigen Gewerbemietvertrag mit der WBM, der noch bis Ende 2025 läuft und dann hoffentlich verlängert wird. Wir zahlen eine vergünstigte “Kulturmiete”.
Gehören der Weinberg und die verwilderte Fläche, die ihr gegärtnert wollt dazu oder gehärt die wem anders? Ist die Nutzung der Flächen befristet?
Die Grünflächen gehören nicht zur Mietsache aber ebenfalls zur WBM, die uns erlauben, uns um die Flächen zu kümmern.
Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte?
Kerngruppe = 5 Personen + Communityaufbau von Freiwilligen aus der Nachbarschaft und SATELLIT Gäste (u.a. möchten wir auch die Ukrainische Kindern (und Erwachsenen) die Mistecko Initiative besuchen damit involvieren)
Wie macht ihr auf das Gartenprojekt und die Möglichkeit, mit zu gärtnern, aufmerksam?
u.a. Aushang an unserer Infowand am Weg / Ankündigung regelmässig in unserem monatlichen Newsletter / Instagram / nebenan.de (über STZ Friedrichshain)
Wer baut die Hochbeete und wie viele können da mitbauen?
In eine offene Werkstattaktion bauen wir es mit 2 Handwerker*innen aus der Mitkunstzentrale. Mitbauen können 4-8 Personen, je nach Einsatzdauer. Dazu laden wir die Nachbarnschaft mitzumachen.
Wer kümmert sich dann um die Hochbeete? Sollen die gemeinschaftlich begärtnert werden oder soll es Patenschaften geben z.B.?
Patenschaften, die von uns zentral koordiniert werden, sowie Workshops und Treffen, die bei SATELLIT stattfinden
Ist die Terrasse immer zugänglich/können die Gärtner*innen auch an die Beete, wenn Satellit nicht auf hat?
Ja.
Wie groß ist die Grünfläche, was soll auf der Grünfläche genau passieren? Wollt ihr hier Gemüse anbauen?
Grünfläche “Weinberg”: ca. 25qm Fläche. Hier steht die Pflege und Nachverdichtung des Weins im Vordergrund + eine Transformation und Ergänzung im Sinne von Vielfalt und Permakultur mit anderen Nutz- und Wildpflanzen, je nach Know-How, das ehrenamtlich eingebracht wird.
Was ist ein Bewässerungscomputer und wie teuer ist dieser?
Da der SATELLIT nicht regelmessig offen und betreut ist, haben wir vor ein automatisches Bewesserungssystem einzubauen. Gerade sind wir dabei ob wir Regenwasser sammeln können oder Leitungswasser benutzen müssen.
Das Bewässerungssystem wird von unserem Kollegen von der Mitkunstzentrale aus dem Haus der Materialisierung mit Arduino System programmiert. Wir sind gerade im Gespräche und gestalten ein Projekt die (wenn möglich) auf gesammelten Regenwasser basiert ist.
Die Kosten die wir bisher geschätzt haben sind die im Antrag. Da wir noch am planen sind können natürlich aber etwas schwanken
Wo werden die Gartengeräte untergebracht und haben alle da jederzeit Zugang zu?
Lager der Gartengeräte entweder im EG-Keller im Hinterhof oder in einem Schrank im Flur direkt an der Terrasse. Ist mit Schlüssel zugänglich. Schlüssel wird in einem Kästchen mit Zahlencode auf der Terrasse angebracht.
Wo soll die Rampe hin und könnt ihr diese selber bauen? Was für eine Rampe wäre das?
Schon lange hatten wir vor eine Rampe zu bauen die zur Terasse führt. Dafür haben wir Zwei Projekte:
– eine Platte zu bauen die auf die Treppe (½ der Breite) liegt und um die Ecke läuft.
– eine etwas längere Rampe bis zur Terrasse Ecke.
Wir würden es selber Bauen mit hilfe von Kollegen von der Mitkunstzentrale und Materialien vom HDM. Leider haben wir bisher nicht geschafft es im Stand zu bringen.
Was ist mit Abdeckung/Sonnenschutz gemeint?
Die Terrasse ist im Hochsommer sehr stark sonnenbestrahlt. Wir haben ein großes Sonnensegel, das nur ca ⅓ der Terrasse überdeckt. Hier möchten wir eine wetterfeste Konstruktion bauen.
-
Berlin: Leitsysestem für blinde Menschen im Menschenkindergarten
(Besuch)
Der Menschenkindergarten in Friedrichshain ist als offener Nachbarschaftsgarten Teil einer inkusiven Kita. Es gibt einige Beete, die an bestimmte Personen vergeben sind – und diese müssen neben einem kleinen Obolus auch eine bestimmte Anzahl an Stunden pro Jahr für die Gemeinschaftsarbeiten aufwenden – und Gemeinschaftsflächen.
Der Garten nimmt an Bürgerwissenschaftsprojekten teil, hat sich mit und durch H. Piplow rund um Terra Preta und Pflanzenkohle weiterbilden lassen, es gibt Keyholebeete, es wird bokaschisiert, einen Benjeshecke wächst, der Lehmofen wird viel genutzt etc.
Außerdem haben Sie ein Leitsystem für blinde Menschen. Es gibt einen Gartenplan mit Brailleschrift und die verschiedenen Bereiche des Gartens sind mit Schildern gekennzeichnet, auf denen auch Brailleschrift Hinwise gibt. Zudem kommt man über einen QR-Code zu professionell gesprochenen Infos über den Garten und die Bereiche.
(mehr …) -
Neues Gartenprojekt an Kirche in Berlin
(ANtrag/ANtworten)
An der Kirchengemeinde Auferstehung in Berlin Friedrichshain entsteht der Solidarischen Bürgergarten Auferstehung.
Der öffentliche Raum ist das Symbol für (städtische) Freiheit und Ort der Integration, an dem
verschiedene Gruppen zusammen kommen und in Austausch treten. Niemand entscheidet darüber,
ob wir anwesend sein dürfen oder nicht. Hier ist der Aufenthaltsort, der allen offen steht, an dem
die gleichen Rechte und Pflichten gelten und an dem öffentliche Meinungsbildung stattfindet. So
idealistisch diese Vorstellung ist, so wenig ist sie für alle gleichermaßen Wirklichkeit, denn wir leben
in einer vielfach geteilten Welt. Dieser Wirklichkeit möchte die Gemeinde mit dem „Solidarischen
Bürgergarten Auferstehung“ an einem zentralen Platz einen Gegenpol gesetzt. Eine repräsentative
Fläche von rund 400 m2 direkt vor der Auferstehungskirche wird der freien Gestaltung zum Zwecke
des Gärtnerns überlassen. Die Teilnehmenden finden im einen nicht vorkonzipierten Ort den sie
nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können. Mit ihrem Wirken und Schaffen werden sie
dauerhaft sichtbar. Menschen mit Beeinträchtigung werden dazu jedoch gezielt eingeladen, um
angenommene Zugangshürden abzumildern und ihnen zu vermittelt, dass ihre Beteiligung
erwünscht ist. So erwächst ein Platz der von allen mitgestaltet wird. Insbesondere Familien mit
Kindern im grundschulalter und Seniorinnen haben bereits großes Interesse bekundetAls christliche Gemeinde sehen wir uns aufgefordert, in unserem praktischen Handeln, Antworten
auf die konkreten Fragen von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu finden.
Besonders letztere ist angesichts der globalen Entwicklung von Armut und Ungerechtigkeit, des
Klimawandels und der Ausbeutung von Ressourcen sowie der Gefährdung der Lebensgrundlage auf
dem Planeten für die Gemeinde eine dringliche Aufgabe. Als Institution der Öffentlichkeit stellt sie
sich dieser.Auf Initiative der Pfarrerin Herrmann entstand daher 2013 die „Ideenwerkstatt
Ökologisches Zentrum“ in enger Kooperation mit dem Umweltforum Berlin GmbH, der Evangelische
Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sowie der SinnWerkstatt GbR. Seit 2008 betreibt
die Gemeinde das natur- und erlebnispädagogische Projekt „Kinder brauchen Matsch“, bei dem
Kinder zu integrativen Ferienfahrten eingeladen werden. Bisher gründeten sich eine Gruppe der
Solidarischen Landwirtschaft und ein Eine-Welt-VerkaufsstandMit Start des „Solidarischen Bürgergartens“ wird über eine Plakat- und Flyeraktion, begleitet durch
Einstellungen auf den Sozialen Medien, zum Mitwirken eingeladen. In gemeinschaftlicher Aktion
werden die bereits Aktiven erste Hochbeete sowie Sitzgelegenheiten errichten. Für die
eigenständige Nutzung und Gestaltung des Gartens stehen durchgängig die benötigten Arbeitsmittel
sowie ein Wasserzugang zur Verfügung.
Neben der unmittelbaren Nutzung des Gartens von Interessierten aus der Nachbarschaft sowie der
Gemeinde, sind als besondere Ereignisse gemeinsame Feste wie ein Sommerfest sowie Erntedank in
Vorbereitung sowie s.g. Repair Cafés und die altbekannten „Subbotnik`s“ geplant. Wöchentlich
findet die Ausgabe einer Gruppe der Solidarischen Landwirtschaft statt und stellt damit einen
zentralen Anlaufpunkt für alle Interessierten dar. Ergänzt wird es ein offenes naturpädagogisches
Kinderprogramm durch die Aktion „Kinder brauchen Matsch“ geben. Die Wasser- und Energiekosten
werden dauerhaft durch die Ev. Kirchengemeinde Auferstehung getragen. (mehr …) -
Workparty im Gleisbeet
(GHu, Newsletter)
Es wächst und wuchert im Beet, also lasst uns gemeinsam das Leben feiern bei unserer nächsten Workparty:
Mink’a
(Quechua: kommunaler Arbeitseinsatz, der Gemeinschaft dienend)Samstag, den 21. Mai 2016 ab 12:00 Uhr
Folgende Aktionsgruppen wird es diesmal geben, bei denen wir uns kreativ austoben können:
▶ Schilder basteln ▶ Kompost bauen ▶ H20 Tanks umzäunen ▶ Hopfen umsetzen
Und einiges mehr…Falls im Laufe des Tages die Energie schwinden sollte, geht’s zum Auftanken an die GleisBar & zum Feuerkessel!
Körper und Geist können auch durch unsere musikalische Beschallung in Bewegung gehalten werden, so lässt sich die Schaufel leichter schwingen! -
Bundesumweltministerin setzt Bunte Meter in Berliner Nachbarschaftsgarten
(Gu aus alters)
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat am 26. April im Nachbarschaftsgarten „Menschenskinder“ in der Fürstenwalder Straße „Bunte Meter“ eingesät.Der Begriff umschreibt das Einsetzen von heimischen Wildblumensamen. Sie dienen gleichzeitig als Lebensräume für Vögel, Bienen, Schmetterlinge und weitere Tierarten. Auch für den Stieglitz, den der Naturschutzbund Deutschland (NABU) 2016 zum Vogel des Jahres ausgerufen hat.
Der NABU hat im vergangenen Jahr auch die Bunte-Meter-Aktion gestartet. Auf Brachflächen, an Straßen oder Wegrändern soll die Wildblumensaat gesetzt werden
http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/bildung/umweltministerin-barbara-hendricks-setzt-bunte-meter-d100066.html (mehr …)
-
Finanzierung MenschenKinder-Garten
(Gu, alerts, 22.9.)
Der Nachbarschaftsgarten wurde mit Mitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und Mitteln aus dem Kooperationsprojekt „Bildung im Quartier“ finanziert.
(Gartenprojekt in Berlin-Friedrichshain)
http://www.qiez.de/friedrichshain/freizeit/gruenes-berlin/besuch-im-nachbarschaftsgarten-im-palisadenkiez/167841561 (mehr …) -
Menschenskindergarten in Berlin eröffnet nun endlich
(Gu, Mail 5.9.)
Unser MenschenskinderGarten ist ein Schmuckstück geworden, das wir am 19. September 2014 ab 13.30 Uhr offiziell einweihen werden. Wir laden Sie herzlich zur feierlichen Eröffnung mit anschließendem Gartenfest rund um „Alte Handwerkskunst“ ein.Sie haben ab August2012 an dem Projekt gearbeitet. Nun gibt es neben Parzellen (individuelle), einen Lehmofen (Baufachfrauen), ein Insektenhotel uvm
Gelegen ist der Garten in Berlin-Friedrichshain -
Rosa Rose lebt
(Gu, Projektbesuch, 20.8.)
Die Beete bei Rosa Rose in Berlin-Friedrichshain sind nicht sofort identifizierbar: die Beete sind in der Wiese und die Wiese wuchert. Es sind auch nicht so sehr viele Beete da. Die Beete sind teilweise individuell und teilweise gemeinschaftlich, auch die individuellen. Es gibt immernoch ab und an kleinere Konflikte mit den Nachbarn, doch insgesamt sind sie da inzwischen akzeptiert, auch wenn nur sehr wenig direkte AnwohnerInnen mitmachen. Ab und an kommt was weg, ab und an wird was kaputt gemacht, aber alles im Rahmen. Werkzeug und Wasseranschluss sind nach wie vor in dem Pavillion aus Metall. Sie hatten da bis vor kurzem einen nur mit Werkzeug aufschraubbaren Verschluss – doch bald wussten viele auch ungebetene Gäste, wie man das aufmacht. Nun haben sie ein Zahlenschloss, was noch hängt (mein Gesprächspartner hatte dann aber den Code vergessen und kam nicht an das Wasser ran).
Sie sind eine Kerngruppe von (Zahl leider vergessen) und alle machen ein bisschen was. Sie machen viele Kulturveranstaltungen und beteiligen sich bei Soliaktionen, Straßenfesten etc. Wenn jemand was im Garten machen will oder sich da einfach aufhalten will, muss niemand fragen. Sie sagen dann immer: ist doch ein öffentlicher Raum, klar kannst Du hier ein Konzert machen.
Es sind noch ein paar Leute dabei, die auch in der alten Rosa Rose dabei waren und es gibt noch sehr viele Interviewanfragen für Uniarbeiten. Die „alten Hasen“ ermutigen die anderen, diese Anfragen selber zu beantworten und eben von ihrem Kenntnisstand auszugehen. Etliche Studierende haben nicht gut recherchiert und nicht mal die Infos auf der Website gelesen.
Die Gruppe ist offen, jeder der will, kann mitmachen.
Bei Rosa Rose haben wir den ersten Kompostworkshop mit einem besonderen Schnellverfahren finanziert. Und obwohl sie es in den heißen Tagen nicht geschafft hatten, den Kompost feucht zu halten und obwohl die Abdeckungsplane, die wichtig für die Temperatur ist, auch immer mal wieder mutwillig runtergerissen und zerfetzt wird, war jetzt schon Erde aus dem Biomüll geworden. Der Workshop hat allen Spaß gemacht, sie fanden auch, dass Martina es gut vermittelt hat.
# Rosa Rose Berlin-Friedrichshain
# öffentlicher Raum
# Kompost
# Kultur