Schlagwort: Berlin Köpenick

  • Gemeinschaftsgarten Haus Müggelspree setzt auf Gabionenbeete

    (Mail)

    „Vorjahreslaub liegt verrottend auf den Beeten und in Planung haben wir den Austausch der hölzernen Hochbeete in Gabionenhochbeete. Vor allem der Nachhaltigkeit wegen.
    Außerdem bieten sich diese Hochbeete an, verschiedene Gestaltungen auf- oder anzunehmen und bereichern somit auch den Handlungsspielraum als Gemeinschafts- und Therapiegarten. Letzterer ist ja vor allem für unsere Bewohner wichtig. Auf Grund der derzeitigen Situation dürfen nur hausinterne Besuche des Gartens stattfinden, d.h., die Gartentüren sind auch tagsüber verschlossen.“

    Die Nachbarschaft haben sie noch nicht richtig erreicht mit dem Gartenprojekt, sie haben schon viel ausprobiert.


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  • Bezirk Köpenick soll von Vereinen Mieten auf Marktniveau nehmen

    (mail)

    Lange Geschichte kurz zusammengefasst, der Bezirk Köpenick wurde vom Landesrechnungshof dazu verdonnert, von Vereinen und Einrichtungen wie unserer ab demnächst Mieten auf Marktniveau zu nehmen. Das war natürlich ein Grund für Herzrasen bei uns. Aber : es wird schon an einer bezirkseigenen Lösung gebastelt, damit wir das sozusagen woanders wieder verdienen und entsprechend weiterarbeiten können. Das soweit, intern. 

    spätere Mail:
    Der Bezirk Treptow-Köpenick stellt ja diversen Vereinen und Einrichtungen Grund oder Immobilien sehr preiswert zur Verfügung, so auch uns. Unsere jährliche Pacht betrug etwas 180 Euro, plus Verpflichtung eben bei Bedarf Bäume zu fällen wennn diese die Sicherheit gefährden. Das war schon großzügig, aber der Bezirk hatte eben selber was davon, weil die vielen Einrichtungen bei denen das so gehandhabt wurde eben die Kultur- und Sozialarbeit im Bezirk machen. Die ist schon sehr ausgelagert hier.

    Nachdem die AfD in diverse Lokalparlamente einzog, hat sie Einblick in die Mietverträge des Bezirks bekommen, und zog vor den Landesgerichtshof, der feststellte, rechtlich gesehen dürfe der Bezirk nicht unter dem Marktpreis vermieten. Und der wäre in unserem Fall 550 Euro im Monat. Diverse Einrichtungen haben ein ähnliches Schreiben bekommen, und dachten schon sie können direkt ihre Arbeit einstellen. Dazu gehörten wirklich zentrale Dinge wie zB Schuldnerbratungen etc. Der Bezirk bastelt jetzt an einem rechtlich einwandfrei förderbaren Dachverein, der dann die jeweiligen Einrichtungen mit Fördergeldern trägt, die dieser Miete entsprechen. Wie das bei uns aussehen soll, da wir ja schon ein Verein sind und auch gerne bleiben würden, weiß ich noch nicht. Wir werden wohl demnächst zum Gspräch gebeten.


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  • IG Oberschöneweide muss Schulausbau weichen

    (Gu, Tel)

    Der Interkulturelle Garten Oberschöneweide (Berlin-Köpenick), den es seit 2005 auf dem Grundstück einer Schule gibt, muss nun dem Ausbau der Schule weichen. Es werden neue Gebäude gebraucht. Das Gartenprojekt war IG und Schulgarten. Eine Ersatzfläche ist derzeit nicht im Gespräch. Auch ist es unklar, ob es nach dem Aus/Neubau noch Platz für das Projekt gibt – was wohl aber eher unwahrscheinlich ist. (mehr …)

  • IG Schöneweide muss Schulneubau weichen

    (Gu, Mail)

    Das Gelände gehört zum Fachvermögen des Bezirkslichen Schulamtes. Wir kooperierten auch mit einer Schulgarten-AG der nebenliegenden Grundschule.

    Unser Träger ging letztes Jahr in Insolvenz [lokale Agenda Köpenick?]. Daraufhin hatten wir einen eigenen Verein gegründet.

    In Oberschöneweide müssen dringend erheblich die Grundschulkapazitäten erhöht werden. Der Notwendigkeit verschließen wir uns auch nicht.

    Abgesehen von Neubaumassnahmen werden für mehrere Jahre Schulcontainer auf das Gelände gestellt. Die zuständige Stadträtin teilte uns gerade mit, dass es für uns keine Restflächen gibt, keinerlei Entschädigung, und gab uns auch keine Aussicht auf eine nahe Ersatzfläche.

    Ein Antrag zur Fortsetzung des Projekts ist in der BVV anhängig. Tenor: eine Ortsnahe Ersatzfläche zu finden.

    den Garten gibt es seit 2005. (mehr …)

  • Gartenprojekt auf dem Campus Adlershof

    (Gu, alerts)

    Dass ein Ende nicht immer ein Ende bedeuten muss, sondern auch einen neuen Anfang mit sich bringen kann, zeigt ein Projekt, das derzeit auf dem Campus Adlershof Gestalt annimmt. Denn hier, in der Newtonstraße gleich hinter dem Studierendencafé MoPs, ist Anfang November ein Garten angelegt worden, in dem Bauelemente vom Campus der Internationalen Gartenausstellung Berlin (IGA) zu finden sind. Bänke, Zäune und ein Gewächshaus wurden nach dem Abschluss der IGA im September über mehrere Tage von 20 Studierenden in Marzahn rück- und auf einem ausgehobenen Areal in Adlershof wieder aufgebaut – die Geburtsstunde des UniGardening Adlershof.

    Hinter dem Projekt verbirgt sich die Studenten-Initiative Adlershof e.V., ein gemeinnütziger Verein, der 2015 ins Leben gerufen wurde und 46 Mitglieder zählt. „Wir wohnen alle im Studentendorf Adlershof“, sagt Charlotte Fischer, Studentin der Psychologie, im „Haus Elf“, das gleichzeitig als Bar und Geschäftsraum des Vereins dient und nur ein paar Ecken vom Garten entfernt liegt. „Was wir hier verdienen, können wir in unsere Projekte investieren, die das Leben in Adlershof angenehmer machen sollen.“ In den Verein kann sich „per Definition jeder einbringen, ortsbedingt sind derzeit die meisten von der HU, aber auch ein paar Studis von anderen Hochschulen machen mit“, berichtet Joscha Hanel, Physikstudent, der im Vorstand der Studenten-Initiative aktiv ist.

    Investiert wird derzeit vor allem ins UniGardening, auch mithilfe von Sponsoren und Kooperationspartnern wie der WISTA-Management GmbH, die für Sicherheitsleistungen aufkommt, und dem Quartiersmanagement, von dem der Verein gerade 800 Euro erhalten hat. Die Gartenfläche hat das Bezirksamt kostenlos zur Verfügung gestellt. Der wichtigste Partner sind jedoch die IGA-Workcamps „Grüne Berufe“. Während der IGA hat das Projekt, das am Fachgebiet Fachdidaktik Agrar- und Gartenbauwissenschaften des Thaer-Instituts angesiedelt ist, Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in die 14 klassischen „Grünen Berufe“ ermöglicht.

    Was hat die Studenten-Initiative nun mit der Adlershofer Gartenfläche vor? „Im Winter werden Workshops stattfinden, etwa zum Bauen eines Vogelhauses“, kündigt Charlotte Fischer an. Im Frühjahr beginnt dann die Bewirtschaftung der Flächen. „Über ein Patenschaftssystem kann sich jeder einbringen, Studenten, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren, Anwohner, sowohl einzeln als auch in der Gruppe“, erläutert Raphaël Lorenz-de Laigue, Psychologie-Masterstudent und ebenfalls Initiativenmitglied. Außerdem wäre es perspektivisch schön, wenn Geflüchtete aus den Adlershofer Flüchtlingsunterkünften mitgärtnern würden, gemeinsam könnte so ein interkultureller Garten entstehen. (mehr …)

  • Jahresrückblick Garten der Hoffnung

    (Gu, Mail, 6.1.)

    […]
    Ein Mix aus Geplantem und Spontanem, Erwartetem und Überraschendem, Lust und Frust.
    Alles in allem eine ganz gut ausbalancierte Sache. Und das, obwohl fast alle von uns am Anfang noch keinerlei Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten hatten.

    Ein kleines Jahresrückblicks-Video findet Ihr auf unserer Website.

    Unsere Intention „Einfach anfangen – was machen“ hat sich in allem bewährt.
    Wir haben wunderbare Menschen kennengelernt aus dem Heim, aus der Nachbarschaft, aus anderen Gärten und und und …
    Wir haben eine  Menge über uns selbst erfahren.
    Preise bei den Wettbewerben „Respekt gewinnt“ des Berliner Ratschlags für Demokratie und „Urbane Paradiese“ der Grünen Liga Berlin sind ein toller Ansporn.
    Ab Frühjahr 2016 können wir für Kinder von 9 – 14 J. aus dem Heim und aus der Nachbarschaft endlich qualifizierte naturerlebnispädagogische Freizeiterlebnisse anbieten (Kooperation mit Sylvester e.V.)  – gefördert von der Kreuzberger Kinderstiftung.
    Die Organisatoren des Berliner  „Langen Tags der Stadtnatur“ haben heute bei mir angefragt, ob wir uns 2016 nicht beteiligen wollen.

    Über den Herbst/Winter lassen wir unsere Nachbarschafts-Nähwerkstatt laufen (Kooperation mit offensiv 91 e.V.). Dafür haben wir Nähmaschinen, Zubehör und jede Menge Stoffe gespendet bekommen. Jetzt ist grade noch Neujahrspause. Aber ab nächster Woche geht`s weiter.
    […]
    Außerdem sind viele unserer Freund*innen aus dem Heim, mit denen wir 2015 gebaut, geplanzt und gefeiert haben,  inzwischen nicht mehr dort. Im besten Fall haben sie inzwischen eigene Wohnungen, lernen Deutsch, arbeiten oder studieren, im schlechten Fall sind sie über Nacht abgeschoben worden.
    Interessant ist aber auch, dass zahlreiche ehemalige Heimbewohner*innen immer noch in die Unterkunft kommen, sich Rat abholen bzw.  Neuankömmlingen selbst Rat und Hilfe geben, Freunde besuchen oder einfach mal so zum gemeinsamen Kaffeetrinken vorbeischauen. Die hochengagierter Heimleitung hat wirklich eine Atmosphäre des Respekts und des Vertrauens geschaffen, das seinesgleichen sucht. Da können sich viele andere Heimbetreiber aber so was von eine Scheibe abschneiden. Auch daher ist es für uns besonders wohltuend, das Gartenprojekt an genau dieser Unterkunft zu realisieren. Helfer*innen, die ähnliches in anderen Berliner Unterkünften aufbauen möchten, bekommen schon mal zu hören „Das ist doch hier nicht Disneyland, wir sind doch kein Wohlfühlhotel.“ (mehr …)

  • Grüne wollen urban gardening in vielen Formen in Köpenick

    (Gu aus alerts)
    Die Grünen setzen sich für Urban Gardening ein Die ganze Stadt in einen blühenden Garten zu verwandeln: Das ist die Idee, die hinter dem Begriff Urban Gardening steckt. Dabei könnten zum Beispiel Bürger Freiflächen, Brachen, Mauern und sogar Dächer in eigener Regie mit Blumen und Gemüse bepflanzen. Grüne Oasen mitten in der Stadt. Viele Städte haben dieses Umweltprojekt der Zukunft bereits realisiert. Auch in Treptow-Köpenick gibt es viel Potenzial für Urban Gardening. Deshalb wollte Dr. Claudia Schlaak (Bündnis 90/Die Grünen) vom Bezirksamt wissen, welche Möglichkeiten es gebe, dieses Projekt zu fördern und ob bereits ein Entwicklungskonzept für den Bezirk besteht.

    Kleinteilige Formen

    Mit der Antwort auf ihre Anfrage ist die Bezirksverordnete nicht zufrieden. Die Wirtschaftsförderung würde zwar Unternehmer unterstützen, die sich mit innovativen Geschäftsideen auseinandersetzen, für die eher kleinteiligen Formen des Urban Gardenings sehe das Stadtentwicklungsamt allerdings keine Möglichkeit, Kapazitäten für eine personelle und finanzielle Unterstützung freizustellen. Außerdem würden die Kleingartenparzellen von Amts wegen bereits unterstützt. „Kleingärtenförderung ist aber nicht der Sinn von Urban Gardening. Es geht ja um Freiflächen, die stärker genutzt werden sollten“, sagt Schlaak. Dem Bezirksmt fehlten Kreativität und Flexibilität. Der Hinweis auf Vandalismus bei einer Förderung des Urban Gardenings deute auf eine negative Einschätzung der Bürger hin. Außerdem fehle es bei der Reaktion auf ihre Anfrage an einer Stellungnahme, wie der Bürger über Urban Gardening informiert werden kann. „In anderen Städten hat man durch das Urban Gardening Synergieeffekte erzielt, indem die Grünflächen durch Bürger gepflegt werden. Dadurch könnte das Bezirksamt entlastet werden“, sagt Schlaak. Man solle endlich anfangen, über Urban Gardening zu informieren.

    Interessierte Bürger

    Das Potenzial im Bezirk sei groß. Man könne beispielsweise an öffentlichen Flächen, wie das in Hannover schon der Fall ist, Pflanz-Bottiche aufstellen. Im Schlesischen Busch sollte man den Bürgern mehr Möglichkeiten lassen. Auch der Madrellaplatz oder der Bahnhof Köpenick, der einen Vorplatz mit viel Asphalt hat, würden sich eignen. Ebenso könne man beim Forum Köpenick auf dem großen, breiten Gehweg Bottiche aufstellen. Zudem gebe es im Bezirk mehrere kleine Flächen, die genutzt werden könnten. Auch die Wuhlheide mit ihren vielen Brach- und Asphaltflächen, eigne sich dafür. „An unseren Infoständen wollen die Bürger immer
    wieder wissen, wo sie sich über Urban Gardening informieren können“, sagt Schlaak.
    http://www.abendblatt-berlin.de/2015/04/30/bluehender-bezirk/ (mehr …)

  • Erste Bauaktion im Garten der Hoffung in Berlin war ein voller Erfolg

    (Gu, Mail, 26.3.)
    Garten der Hoffnung = ein neu begonnenes Gartenprojekt auf der Fläche eines Flüchtlingsconatinerdorfs in Berlin-Köpenick:
    „Die Bauaktion war für uns absolut großartig. Ganz viele Heimbewohner*innen kamen raus und packten ohne viele Worte mit an. Das Kisten-Zimmern und Erdeschaufeln war reine „Männersache“, die Frauen waren etwas zurückhaltender (hatten meistens auch noch ein Kind auf dem Arm), einige haben dann mit den älteren Kindern mitgepflanzt. Wir werden jetzt jeden Freitag nachmittag zusammen gärtnern/bauen und Tee/Kaffee zusammen trinken.
    Mit den afrikanischen und arabischen Menschen wird sich sicher ein längerfristiger Kontakt aufbauen. Viele möchten etwas Sinnvolles tun während des großen Wartens.Die ersten Familien aus den Balkanländern (aus sog. „sichere Drittstaaten“ Serbien, Bosnien, Kosovo … und Roma aus Bulgarien/Rumänien) haben dieser Tage allerdings schon ihre offiziellen Absagebescheide erhalten und müssen jetzt wieder zurückreisen. Das führt, wie Du Dir vielleicht vorstellen kannst,  zu sehr gespannter Stimmung zwischen ihnen und den Tür an Tür mit ihnen wohnenden Familien aus Syrien, Irak/Iran, Palästina, die ziemlich sicher bleiben dürfen
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  • Garten der Hoffnung will mit Antirassismusaktion starten

    (Gu, Mail, 23.2.2015)
    Gitti und Petra, die Initiatorinnen des „Garten der Hoffung“ in Berlin-Köpenick (an einem Flüchtlingsheim) wollen am 21.3. einen Aktionstag gegen Rassismus  veranstalten. „der der erste Arbeitseinsatz gemeinsam mit Bewohnenden, Anwohnerinnen und Anwohnern, sowie einem Team von Interessierten für die Errichtung dieses Garten sein soll.


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  • neues Gartenprojekt in Berlin geplant: Garten der Hoffnung

    Gu, (Info über CM, 4.2.2015)
    Brigitte vom Wuhlegarten und Petra S, Koordinatorin der Hellen Oase aus Berlin-Hellersdorf wollen zusammen ein Gartenprojekt (Garten der Hoffnung) aufbauen: „gemeinsam mit Nachbar*innen, Freund*innen des urbanen Gärtnerns und Bewohner*innen der Flüchtlingsunterkunft Alfred Randt-Straße in Berlin-Köpenick die Außen- und Freiflächen des kürzlich fertig gestellten Containerdorfs durch ökologisch wertvolle Elemente eines „essbaren“ Nutzgartens zu ergänzen. Geschaffen werden soll dort ein integrativer und produktiver Ort der Begegnung und des kreativen Tätigseins. Der “Garten der Hoffnung” soll den nachbarschaftlichen Austausch im Wohngebiet Allende II unterstützen. Toleranz und Respekt sollen dort miteinander gelebt werden.
    Vorstellbar sind Hochbeete mit Gemüse, Früchten, Kräutern und Blumen zur gemeinschaftlichen Nutzung, Obstgehölze wie Kornelkirsche, Pfirsich oder Himbeere, eine Pergola mit Weinstöcken, eine Kräuterspirale und vielleicht sogar ein Feuerplatz, an dem gemeinsam gekocht und gefeiert werden kann.“

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