Schlagwort: Berlin Kreuzberg

  • Berlin: Saatguterhaltung im Floating Garden

    (NL)

    Floating Gardens lädt ein zum Mitwirken: Erhalt von altem Saatgut durch Anpflanzung

    Floating Gardens setzt sich aktiv für die In-situ-Erhaltung von gentechnikfreiem Saatgut ein! Unsere gemeinschaftliche Saatgut Aufbewahrungs -und Anpflanzpraxis bettet ein lebendiges Archiv der botanischen Vielfalt in den ökologischen Kontext des Ortes ein. Dieses Jahr laden wir Einzelpersonen, Saatgutnetzwerke und -Organisationen ein, altes Saatgut von Feldfrüchten, Kräutern und lokalen Wildblumen mitsamt ihrer Geschichten mit uns zu teilen! 

    Im Herbst werden wir das geerntete Saatgut dieser dann gewachsenen Pflanzen an örtliche Gartengemeinschaften und Einzelpersonen weitergeben, um es im nächsten Jahr erneut anzupflanzen und so die In-situ-Erhaltung dieser wertvollen, gefährdeten Arten im städtischen Raum zu fördern und zu vermehren.

    Kontaktiert uns hier, wenn ihr teilnehmen möchtet: 

    garden@floating-berlin.org

    Organisiert von Floating Gardens (Lorene Blanche, Adriana Gahona)

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  • Berlin: Floating – VHS Kurs

    Start unserer Workshopreihe In Kooperation mit der VHS Friedrichshain-Kreuzberg am 26. April 2025

    Wir freuen uns über die neue Kooperation mit der Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg. In 5 Workshops nähern wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven dem magischen und widersprüchlichen Ort. Wir betrachten die Vielfalt der Pflanzen und entdecken die Floating Gärten (10.05), wir untersuchen die Wasser-Infrastruktur und das Zukunftsmodell Schwammstadt (24.05.), lernen die praktischen Arbeiten für eine bessere Bodenkultur am Becken kennen (07.06.) und diskutieren die Zukunft des Standortes als „Hybride Infrastruktur“ (05.07).

    Regenwasserrückhaltebecken Kreuzberg – Geschichte des Ortes

    Samstag, 26.04.2025

    15 – 18 Uhr

    Dieser Workshop lädt dazu ein, gemeinsam die Geschichte eines besonderen urbanen Ortes zu erkunden. Das Rückhaltebecken ist ein technisches Bauwerk, in dem seit 2018 die Floating University kooexistiert und einen experimentellen Raum schafft, in dem Stadt und Natur, Forschung und Fantasie ineinandergreifen. In einer geführten Tour und gemeinsamen Reflexionen beobachten wir das fragile Zusammenspiel von Umwelt und Urbanität und fragen uns: Welche Geschichten erzählen uns Orte wie dieser – und welche möchten wir in die Zukunft tragen?

    Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Aneignung und Verantwortung:  

    Was bedeutet es, sich Räume in der Stadt anzueignen – nicht als Besitz, sondern als geteilte Praxis in Solidarität mit ihrer Vergangenheit? Wie lässt sich ein Ort nicht nur nutzen, sondern mit Fürsorge weiterdenken? Und wie können wir Orte wie die Floating University als Möglichkeitsräume begreifen, die unser Verhältnis zu Stadt, Natur und Zusammenleben neu verhandeln?

    Workshopleitung: Ute Lindenbeck

    Ein Kurs der VHS Friedrichshain-Kreuzberg in Kooperation mit dem Floating e.V.

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  • Berlin: Vernetzung und Aufbau gärtnerischer Aktivitäten

    (Projektbesuch)
    Andreas, der bisher das Gartenprojekt Frieda Süd über die Bauhütte Kreuzberg geleitet hat, ist dort ausgestiegen (es gab wohl immer wieder Probleme mit einigen der Nutzer*innen) und nun bei Stadtbienen angestellt für die Vernetzung und den Aufbau gärtnerischer Aktivitäten rund um den Mehringplatz. Das ist auch ein QM-Projekt. Er sucht derzeit nach geeigeten Flächen, was nicht so einfach ist, da Flächen, die er als gut und sinnvoll für ein Gartenprojekt dann nicht zur Verfügung stehen. Es gibt wohl einige Menschen, die gärtnern wollen und es gibt auch schon ein paar kleine Ansätze. Er ist ganz am Anfang, sucht Flächen und Menschen, die loslegen wollen. (mehr …)

  • Berlin: Beete auf dem Lausiter Platz

    (Twitter)
    SpielAufmLausi & Kiezblock Kreuzberger Luisenstadt

    @AufmLausi

    BaL – Beete am Lausi. Eine Gruppe Kinder hat sich zusammengetan, #Hochbeete gezimmert und bepflanzt und damit die Brache neben dem Trafohäuschen auf dem Lausitzer Platz aufgewertet! Sie bedanken sich bei @StromnetzBln

    und @BA_Xhain

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  • Initiative Prinzessinnengarten Kreuzberg gegründet

    (Newsletter)

    Unter dem Slogan #GewachsenUmZuBleiben gründen wir die

    Initiative PRINZESSINNENGARTEN KREUZBERG

    Unser Ziel ist es, den Freiraums am Moritzplatz dauerhaft zu sichern und zu einem Gemeingut für alle zu machen

    Wir treffen uns jeden Montag um 18:30 in der O45 zu einem offenen Initiativentreffen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzumachen.

    Dieses könnte der letzte Sommer für uns am Moritzplatz sein, oder der erste von vielen weiteren. Daher wollen wir mit Euch zusammen möglichst viele Aktivitäten organisieren um zu zeigen, was den Prinzessinnengarten am Moritzplatz ausmacht und was er für uns in Zukunft sein kann: vom gemeinsamen Gärten und Kompostieren, über Filmabende für den Kiez, bis zur einer Nachbarschaftsakademie und Nachbarschaftsversammlungen und -festen.

    Wir fangen an mit einem Soli-Flohmarkt: Ab dem 14. April vergeben wir jeden zweiten Sonntag Flohmarkttische zur Unterstützung der Initiative.

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  • Glogauer13: Gruppe macht weiter

    (Mail)

    (Wie) geht’s weiter?

    Allgemeine Aussprache über die Stimmung und Einstellung zum Projekt

    Tenor: Beete reduzieren, gern weiter machen mit ein paar neuen Leuten, weniger Muss als Vergnügen.

    Common grounds & Vertrag: Elisabeth bitten nochmal zu unterschreiben und mit Herrn Sanow klären, dass wir uns ggf. einen neuen Trägerverein suchen müssten.

    Jahresbericht: Desiree: Konto & Finanzen, alle Fotos in die Whatapp Gruppe schicken, Nastasia macht Präsentation

    17.3. Frühlingsfit 14h

    14.3. Infotag 14h: 16h Begrüßung und Einführung

    Werbung über Facebook, Webseite, anstiftung, Verteiler


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  • Gemeinschaftsgarten Ohlauer Straße Berlin beendet

    (Gu Mail)

    Unsere Einrichtung schließt zu Ende November ihre Tore, das Gebäude wird anschließend für die Kältehilfe verwendet. Geplant ist (zumindest einen Teil) der Hochbeete in die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in die Kiefholzstr. 71, 12437 Berlin zu versetzen. Dort wohnen aktuell die meisten unserer ehemaligen Bewohner, welche sich bis zuletzt gut um den Garten gekümmert haben. Die Unterkunft in der Kiefholzstraße wird vom Land Berlin betrieben. Inwieweit der Garten dort der Öffentlichkeit zugänglich sein wird, kann ich Ihnen leider nicht sagen (mehr …)

  • neuer GG in Kreuzberg legt ohne Genehmigung los

    (gu, projektbesuch)

    In Kreuzberg entsteht auf einer Fläche, die dem Jugendamt gehört, der urban garden. NachbarInnen haben die völlig vermüllte, sich hinter Wohnhäusern und einem Jugendclub befindliche Fläche, die jahrelang brach lag, aufgeräumt und in mobilen Beeten angefangen zu gärtnern. Eine Genehmigung des Bezirks haben sie noch nicht. Sie sind ca. 10/11 Leute, die Orga hängt hauptsächlich an einer Person. Sie meint, sie sind zu wenige für die Fläche. Wasser haben sie nicht, nur einen IBC Container, der aber nicht an ein Dach (Regenwasser) angeschlossen ist, den sie mit Gießkannen mühselig füllen. Kinder sind sehr interessiert, gerade aus arabisch sprachigen Familien, die Eltern sind noch nicht erreicht. Die Kinder sind sehr fordern.

    Noch haben sie keine richtige ÖA gemacht, da ja noch nix fix ist, aber sie haben schon Geld aus einem bezirklichen Ehrenamtstopf eingeworben.

    Unterstützung, z.B. Gartenwissen, wollten sie vom Allmende-Kontor und P-Garten. Allmende-Kontor hat nie geantwortet, P-Garten würde nur gegen Bezahlung beraten.

    In der Berliner Vernetzung sind sie noch nicht.


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  • neues Gartenprojekt in Kreuzberg

    (gu, mail)

    in Berlin-Kreuzberg auf einer ca. 500qm großen eingezäunten Brachfläche, die dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gehört. Wir haben keine offizielle Gehnehmigung und keinen Nutzungsvertrag. Wir haben schon mit dem Bezirk über eine Zwischennutzung verhandelt, allerdings wird derzeit noch eine Machbarkeitsstudie zum Bau einer Kita durchgeführt. Aber auch nach Einschätzungen des Bezirks ist es relativ unwahrscheinlich, dass die Fläche bebaubar ist. Dennoch haben wir dieses Jahr einfach angefangen zu Gärtnern. (Mobile) Hochbeete gebaut etc., es ist eine schöne Gruppe von Nachbar*innen entstanden, die wir nächste Saison noch gern vergrößern möchten (mehr …)

  • GG mit extra Bereich für die Kinder entsteht auf Gelände einer Unterkunft in Kreuzberg

    (Gu aus Antrag und Fragen)

    Auf  dem  Außengelände  der  Johanniter-Flüchtlingsnotunterkunft  in  Berlin-Kreuzberg  mit 100 Bewohnern  (nur Paare,  Familien,  Frauen mit/ohne  Kinder)  entsteht  innerhalb  von 6
    Monaten ab April 2017 ein Garten mit 12 Hochbeeten und Sandkasten. Er wird auf dem großen Schulhof des ehemaligen Schulgebäudes angelegt. Ein Teil des Gartens ist exklu-
    siv den Kindern zur Gestaltung vorbehalten.  Die  Geflüchteten  schaffen  sich  proaktiv  einen  naturnahen  Ort  der  Begegnung.  Sie  entscheiden und organisieren selbstbestimmt im Projektverlauf, wo Bepflanzungen stattfinden und welche Pflanzen konkret angepflanzt werden.
     
    Es besteht bereits eine Garten AG, sie ist neben den Bewohnern offen für alle interessierten Nachbarn. Ziel ist es, langfristige soziale Beziehungen mit der Nachbarschaft aufzu-
    bauen, gegenseitige Vorurteile abzubauen und Integration im Stadtviertel erlebbar zu machen. Zusätzlich fördert das Projekt durch Alltagskommunikation zum Thema die Sprach-
    kompetenz der Geflüchteten.
     
    Die Berliner Johanniter verantworten die Gesamtorganisation. Die Umsetzung gelingt mit professioneller fachlicher Anleitung und Unterstützung der PrinzessinenGartenBau UG

    Die Ergebnisse des Projekts werden vor Ort Bestand haben, da die Notunterkunft in eine Gemeinschaftsunterkunft umgewandelt wird.

          Wie groß ist die Fläche und wie zugänglich ist der Schulhof für die Nachbarschaft? Kann man den auch erreichen, ohne durch ein Gebäude durch zu müssen? Wie ist das Procedere für NachbarInnen, mitmachen zu können/das Gelände zu betreten?

    Die Fläche, welche für das Gartenprojekt vorgesehen ist, umfasst 450m2 (30m x 15m). Das Gelände der Unterkunft ist für alle Besucher offen. Das Gelände kann betreten werden, ohne durch ein Gebäude zu müssen. Aus Gründen des Brandschutzes werden Besucher jedoch von dem Sicherheitsdienst am Eingang erfasst.

          Wie groß ist die Gruppe derzeit und wie viele NachbarInnen sind schon dabei?

    Die Gruppe besteht derzeit aus acht Bewohner der Unterkunft sowie mind. sechs Nachbarn. Zwei Mitarbeiter der JUH begleiten das Projekt koordinierend. Da die Bewerbungsphase für das Projekt noch läuft ist zu erwarten, dass diese Gruppe noch anwächst.

          Wie haben Sie das Gartenprojekt bekannt gemacht (in der Unterkunft und in der Nachbarschaft?)

    In der Unterkunft haben wir eine wochentliche Vollversammlung. Auf dieser wurde die Idee des Gartenprojektes entwickelt. Entsprechend sind die Bewohner der Unterkunft immer über den aktuellen Stand der Planungen informiert. Darüber hinaus ist unsere Unterkunft vergleichsweise klein, sodass Informationen auch auf informeller Ebene zuverlässig weitergegeben werden.

    Das Erreichen der Nachbarn ist auf unterschiedlichen Wegen erfolgt. Unsere Ehrenamtskoordinatorin sorgt durch monatliche Treffen sowie einen Newsletter für regelmäßige Kommunikation mit unseren zahlreichen ehrenamtlichen UnterstützerInnen, welche sich zu einem großen Teil aus Nachbarn zusammensetzen. Über diese Kanäle wurde das Projekt kommuniziert und in die Nachbarschaft getragen.

          Wie lange leben die BewohnerInnen im Durchschnitt in der Notunterkunft?

    Unsere Unterkunft existiert bereits seit August 2016, ca. die Hälfte der ursprünglichen Besetzung wohnt derzeit noch in unserer Unterkunft. Die Länge des Aufenthalts in der Unterkunft variiert stark. I.d.R. ziehen Bewohner nur dann aus, wenn diese ausreisepflichtig sind oder aufgrund eigener Bemühungen eine Wohnung finden.

          Wer in der Unterkunft ist das Bindeglied zu dem Gartenprojekt? Wer macht neue BewohnerInnen darauf aufmerksam und ermutigt Sie, dabei zu sein?

    Ein Sozialarbeiter aus der Einrichtung übernimmt die Koordination des Projektes. Ziel ist gleichwohl, dass das die Gärtner (Bewohner und Nachbarn) selbstbestimmt gemeinsam das Projekt weiterführen. Mit den Kindern und Jugendlichen arbeitet stets Erzieherin im ensprechenden Teil des Gartens.

          In dem Finanzierungsplan sind Aufsetzrahmen für die Beete geplant. Unsere Erfahrung zeigt, dass das gemeinsame Bauen von Hochbeeten ein Zugang zu dem Gartenprojekt sein kann und zudem auch Menschen angesprochen werden, die mit „gärtnern“ zunächst nichst anfangen können. Wie wären Beetbautage mit Materialien zum Selberbauen?

    Unser Kooperationspartner, die Prinzessinengartenbau UG, hat uns zu dieser Vorgehensweise geraten. Wir können verstehen, dass gemeinsames Bauen ebenfalls Vorteile aufweist, halten Aufsetzrahmen dennoch für eine praktikable Lösung. Da der für das Projekt vorgesehenen Bereich ohnenhin noch hergerichtet werden muss und weiterhin ein Sandkasten errichtet wird, wird die Bauphase zahlreiche Tage und helfende Hände benötigen.


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  • Gartenprojekt in Notunterkunft, in der auch andere Leute noch wohnen und KünstlerInnen Räume haben

    (Gu, Gespräch, Antrag, Antworten)

    In Berlin entsteht in der Notunterkunft (geleitet vom DRK) im Hotel Bel Air/Stresemannstraße (Kreuzberg) u.a. ein Gartenprojekt. Initiiert von der Ideenzentrale, Campus Cosmopolis, Prinzessinnengärten u.a., der Rahmen ist das Projekt „ZUsammenKUNFT, mit vielen Angeboten und Aktivitäten.
    In den beiden oberen Etagen haben KünstlerInnen Räume, es wohnen auch noch Leute in dem Haus, die schon länger dort leben. Der Garten soll im Erdgeschoss vor dem Haus (in der Erde, jederzeit zugänglich) und auf den Terassen der oberen Geschosse entstehen – dort gibt es Termine für die gemeinsame Gartenarbeit. BewohnerInnen sind von Anfang an einbezogen worden.
    Die Nutzung des ex Hotels ist bis Ende 2017 befristet, eventuell kann es aber auch verlängert werden. Sie wollen hier ausprobieren, wie das Zusammenleben von Geflüchteten, KünstlerInnen, AnwohnerInnen bzw Interessierten laufen kann und haben sich damit auch für das Haus der Statistik beworben.

    • Wie lange ist der Nutzungszeitraum? Wir werden mindestens bis Dezember 2017 vor Ort sein, dann laufen die Mietverträge für die oberen beiden Etagen aus. Der Mietvertrag des LaGeSo für die Etagen 1 – 14 auch. Es scheint aber eine Verlängerung für weitere 5 Jahre im Gespräch zu sein. Das ist aber nur eine  inoffizielle Info für die es keine Nachweise oder Garantien gibt. Ich kann nur mutmaßen, dass in dem Falle vielleicht auch die Verträge für die oberen beiden Etagen verlängert werden. Da all dies ungewiss ist, sollen die Gärten auf den Terrassen auf jeden Fall mobil sein um später in andere gemeinnützige Projekte/Unterkünfte ziehen zu können. Im Erdgeschoss gibt es ein großes Beet (das man derzeit eher als Brache bezeichnen könnte). Alles was um dieses Beet herum entsteht, wird ebenfalls mobil sein. 
    • Wovon hängt eine weitere Nutzung ab?  Von den Verlängerungen der Mietverträge. Siehe dazu Punkt 1.
    • Wie groß sind die Flächen (zusammengerechnet), auf denen gegärtnert werden soll/kann? Die Terrassen belaufen sich nach meinen Schätzungen auf eine Fläche von etwa 150 m2, die teilweise aber auch für Veranstaltungen (teils öffentlich) genutzt werden. Das heißt, dass wir nicht den vollen Platz ausschöpfen können, der Garten dafür aber zeitweise auch von einer Öffentlichkeit genutzt wird. Im Erdgeschoss gibt es ein größeres Beet, das genutzt werden kann und eine umliegende Flächen für mobile Beete. Das ganze wird mit dem Bau eines kleinen Spielplatzes kombiniert. Die genaue Aufteilung müssen wir noch festlegen. Hier sollen auch Sitzgelegenheiten gebaut werden (mobil).
    • Wie sind diese Flächen beschaffen? Könnt ihr in der Erde gärtnern? Sollen Hochbeete gebaut werden? Eine Mischung?  In der Erde im Erdgeschoss können wir gärtnern, für die mobilen Beete im Erdgeschoss und auf den Terrassen benötigen wir Erde. Eine Spende haben wir vom Prinzessinengarten bekommen. Weitere Spenden sind denkbar, wir möchten uns aber nicht darauf verlassen. Wir möchten mit möglichst simpel und mit vielen Recylingmaterialien arbeiten, d.h. vor allem mit alten Behältern usw. Ein paar Hochbeete sind aber denkbar und sinnvoll. Das muss noch gemeinsam im Team besprochen werden (eventuell erst im voranschreitenden Arbeitsprozess) 
    •  Jetzt ist das Gartenjahr ja schon ein bisschen fortgeschritten: an was für Saatgut denkt ihr und bekommt ihr das nicht z.B. bei den Prinzessinnengärten, die ja auch Kooperationspartner sind? Ja, leider ist das Gartenjahr schon vorangeschritten. In diesem Jahr werden wir also auf viele (vorgezogenen) Pflanzen zurückgreifen. Einige Tomatenspenden haben wir schon bekommen. Ein paar Pflanzen werden wir vielleicht kaufen. Das hatte ich unter dem Posten Saatgut mitgedacht. Ich werde auch andere Gemeinschaftsgärten fragen, ob sie etwas über haben. 
    • Können auch Leute „von außen“ mit gärtnern? Wie offen ist das Projekt (und das Gartenprojekt) In dem Gartenteam sind Mitglieder des Campus Cosmopolis und anderen Initiativen aus dem Projekt ZUsammenKUNFT. Bei dem zweiten Planungstreffen kamen schon 6 Bewohner des Hauses hinzu, bei dem ersten Angärtnern noch circa 7 Kinder. Wir gehen davon aus, dass die Gruppe zunächst deutlich größer wird, wenn wir das Gärtnern als Aktivität auf der Tafel im Erdgeschoss „bewerben“  und sich mit der Zeit dann eine mittelgroße Gruppe herausbilden wird. Bei 400 Bewohnern (davon 190 Kinder) ist das noch schwer abzusehen. Die Flächen selbst werden im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen in der ZUsammenKUNFT von Leuten „von außen“ genutzt. Begärtnert werden sie in den ersten Wochen von der (auch nur im weiteren Sinne) „hausinternen“ Gruppe. Wenn sich die Organisation eingependelt hat und wir wissen wie viele Leuten erfahrungsgemäß mitgärtnern, werden wir die Gartenaktivitäten  weiter nach außen öffnen. Wünschenswert ist ach die Teilnahme der im Haus lebenden „alten“ Nachbarn, die über den Einzug einer Notunterkunft in ihr Haus bisher wenig begeistert sind. Den Dialogversuch möchten wir als Verein auch unabhängig von den Gartenaktivitäten unternehmen.
    • Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte, jetzt schon? siehe vorheriger Punkt. 
    •  Wo werden die Geräte untergebracht und wie sind diese dann für Interessierte/GärtnerInnen/NachbarInnen zugänglich. Das ist noch nicht geklärt. In den Etagen 15 und 16 gibt es kleine Abstellräume. Für den Zugang in die oberen Stockwerken benötigt man aber einen Schlüssel. Nachdem sich ein zuverlässiges Kernteam für den Garten gebildet hat, würden wir gerne Schlüssel an Bewohner*Innen weiterreichen. Das muss vermutlich mit dem DRK abgesprochen werden. In einem Gespräch mit dem DRK (hoffentlich schon morgen) müssen wir auch noch die Lagerung von Gartengeräten im Erdgeschoss besprechen. Ein guter Punkt über den wir noch nachdenken müssen. Vielen Dank für den Hinweis! 
    • Was wollt ihr bauen? Mobile Sitzgelegenheiten im Erdgeschoss, eventuell einige Hochbeete. 

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  • Gärtnern mit Geflüchteten in der ZusammenKunft

    (Mail)

    wir hatten gestern unser erstes Treffen für einen Garten, den wir zusammen mit den Menschen, die in der Flüchtlingsunterkunft Stresemannstraße leben, aufbauen wollen. Es leben hier einige wenige AltberlinerInnen und etwa 400 geflüchtete Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, vor allem Familien mit Kindern. Der Garten soll im Rahmen des Projektes ZUsammenKUNFT entstehen, bei dem etwa ein Dutzend Organisationen und Gruppen die beiden obersten Etagen des Hotelgebäudes bespielen. Beteiligt sind unter anderem campus cosmopolis, die Kunsthochschule Weissensee, die Klasse Design for true Living World von Marjetica Potrc und die Nachbarschaftsakademie. Der Nutzungszeitraum ist begrenzt (Ende 2017), wir planen daher einen Garten in kleinen, beweglichen Behältern auf den Terrassen und unter Umständen die Nutzung eines Grünstreifens im Hinterhof des Gebäudes. Das Projekt versteht sich auch als ein Pilot für das Leben und Arbeiten mit Geflüchteten, u.a. im Zusammenhang mit den Ideen zu einer kulturellen Nutzung des leerstehenden Hauses der Statistik am Alexanderplatz.

    (Berlin)

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  • 10 Jahre Rosenduft

    (Gu, Mail)

    Am 15.5. feiert der Rosenduftgarten in Berlin sein 10-jähriges Bestehen. (mehr …)

  • erste Stütze für die Laube im P-Garten steht

    (Gu aus RSS)

    2013 haben wir angefangen eine begrünte Holzstruktur als Ort des gemeinsamen Lernens und des Austausches im Prinzessinnengarten zu planen. Letztes Jahr hat uns der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg für dieses Vorhaben eine Baugenehmigung erteilt. Nachdem wir im Herbst 2015 zusammen mit Freiwilligen das Fundament gelegt haben, haben wir jetzt pünktlich zum Saisonbeginn die erste Stützte für die Laube im Prinzessinnengarten errichtet. Wie ein Maibaum wurde der 10 Meter hohe Balken ohne Unterstützung von Maschinen Stück für Stück in die Senkrechte gebracht.

    Beim Aufbau werden wir unterstützt von Auszubildenden der Knobelsdorff-Schule und Studierenden der TU-Berlin. Die Laube ist als Selbstbauprojekt geplant. Um sie bis zum Sommer errichten zu können, brauchen wir Unterstützung. Alle, die uns beim Bauen helfen wolleb, können das tun. 

    Zeiten für den Selbstbau*: ab dem 28.4. bis Ende Juni, Mittwochs bis Freitags zwischen 7 und 16 Uhr 

    Partizipativer Bauprozess

    Im Selbstbau errichten wir auf 100 Quadratmetern Grundfläche und mit einer Höhe von 10 Metern eine dreistöckige experimentelle Holzrahmenstruktur am Moritzplatz. Der Bauprozess ist ein Lernprozess im nachhaltigen Bauen. Unterstützt werden wir von Freiwilligen, Auszubildenden der Knobelsdorff-Schule und Studierenden der TU-Berlin. 

    Lernort als Gemeingut

    Die Laube im Prinzessinnengarten ist ein begrünter Lernort. Auf den öffentlich zugänglichen Terrassen entstehen Gemeinschaftsgärten. Die Räume dienen für Workshops, Seminare, Filmvorführungen und öffentliche Gespräche. Im Sinne eines Gemeingutes stehen sie für alle Nutzungen offen, die selbstorganisiertes, gemeinschaftliches, nachbarschafts-,  gemeinwohl- und zukunftsorientierten Lernen zum Ziel haben. Hauptnutzerin ist die 2015 gegründete Nachbarschaftsakademie. 

    Zukunft Moritzplatz

    Die Laube ist eine offene Diskussionsplattform. Sie widmet sich Fragen einer partizipativen, sozialen und ökologischen Entwicklung am Moritzplatz. 

    Idee

    Seit 2013 haben Florian Köhl (fatkoehl architekten), Christian Burkhard (Architectuul) und Marco Clausen (Prinzessinnengarten / Nachbarschaftsakademie) die Idee zur Laube gemeinsam entwickelt. 

    Unterstützung

    Der Bau der Laube wird von der Deutschen Bundesumweltstiftung gefördert. Kooperationspartner und Bauherrin ist die Nomadisch Grün gGmbH. Entscheidenden Anteil am Aufbau haben die freiwilligen HelferInnen.

    Erster Bauabschnitt: 27. April bis Ende Juni 2016 

    ErstnutzerInnen

    Nachbarschaftsakademie, Prinzessinnengarten, 15th Garden, campus cosmopolis e.V., common grounds e.V., MAZI-Projekt zu lokalen digitalen Netzwerken, anstiftung. 


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  • Umweltgarten mit Geflüchteten in Kelingartenanlage am Tempelhofer Berg entsteht

    (GU, Mail)

    • Umweltgarten für Geflüchtete am Tempelhofer Feld„, Träger ist der Verein Tempelhofer Berg e.V. in Kooperation mit der Initiative Seelengärten, Berlin. Findet 2016 statt in der KGA Tempelhof der Bahnlandwirtschaft Bezirk Berlin und wird 2017 weitergeführt auf einem vom Trägerverein angepachteten Grundstück, das dem Bundeseisenbahnvermögen gehört und unmittelbar an die KGA angrenzt. Arbeitstitel “ Interkultureller Garten 103+“. Der Umweltgarten bzw. die Umweltgärten sind Teil einer ganzen Reihe von Integrationsprojekten auf und am Tempelhofer Feld. Eine entsprechende graphische Aufbereitung (erstellt von der AG Village/ thf open.port) und das Poster zum Umweltgarten sende ich Dir hier mit [-> in der Projektablage zu finden.]

    Wir planen ab 2017 auf dem BEV Gelände einen Garten mit einer Mischung aus Hochbeeten und ebenerdigen Beeten, der gemeinsam mit Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte bewirtschaftet wird. Geplant ist eine Gemeinschaftsfläche, ab 2016 Bienenhaltung. Vorgesehen sind bisher nach Absprache mit den Grundstücks-Eigentümern (die z.T. noch aussteht) die Errichtung eines Teehäuschens, eines Backhauses und einer Sommerküche. Geschaffen werden soll ein Areal, das es ermöglicht, zur Ruhe zu kommen und Perspektiven zu entwickeln. Hierfür ist lagebedingt eine Schallschutzmassnahme notwendig. Erste Schritte in dieser Richtung haben wir unternommen (mehr …)

  • Garten für AsylbewerberInnen an Kreuzberger Heim entstanden

    (Gu, Gespräch 19.8.)

    Die P-Gärten oder Common Grounds hat das AsylbewerberInnenheim bei ihnen um die Ecke (Stallschreiberstr) beraten rund um den Aufbau eines Gartens. Der Garten ist anscheinend nur für die Leute, die in dem Heim wohnen. Die InitiatorInnen wissen nix von anderen Gärten an Heimen/in Kooperation mit Heimen. Ich nehme Kontakt auf.

    # AsylbewerberInnen

    # nicht öffentlich

    # Berlin-Kreuzberg

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  • Gärtnern und Fußballspielen: Glogauer 13 macht es möglich

    (Gu, Projektbesuch, 21.8.)

    Der Gemeinschaftsgarten Glogauer 13 in Berlin-Kreuzberg ist auf einem ehemaligen Sportplatz entstanden. Gruppen haben Palettenbeete, es gibt einen kleinen Bauwagen mit Geräten auf der einen Seite und die andere Seite der Fläche ist so geblieben wie vorher: hier können die Jugendlichen weiterhin Fußball etc. spielen, was auch genutzt wird.

    # Gemeinschaftsgarten Glogauer 13

    # Berlin-Kreuzberg

    # Garten und Sport

    # Jugendliche

    # Umnutzung

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