Schlagwort: Berlin Marzahn

  • Berlin: Bei „Kraut und Rüben“ sind auch Jugendliche dabei

    (Antrag, Antworten)

    Unser Gemeinschaftsgarten „Kraut und Rüben“ hat sich im Jahr 2025 dynamisch weiterentwickelt
    und ist inzwischen ein fest etablierter Lern- und Begegnungsort im Sozialraum Marzahn-Süd.
    Mehr als 30 aktive ehrenamtliche Gärtner*innen engagieren sich inzwischen regelmäßig im
    Garten, pflegen ihre Beete und gestalten gemeinsame Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche
    und Familien. Ein wöchentlich tagender Gartenrat koordiniert dabei Aufgaben, Nutzungsregeln
    und Anschaffungen – ein Modell, das sich als besonders erfolgreich und strukturstärkend erwiesen
    hat .
    Parallel dazu wächst die Teilnahme junger Menschen: Regelmäßig beteiligen sich etwa 15 Kinder
    mit ihren Familien am Gärtnern, und 2025 wurde deutlich, dass wir auch immer mehr Jugendliche
    im Alter von 14 – 16 Jahren erreichen. Insbesondere Schulen aus dem Umkreis nutzen unseren
    Garten für Projektwochen der 9. und 10. Klassen, die sich thematisch mit Umwelt, Nachhaltigkeit
    und Gärtnern beschäftigen. Im Jahr 2025 hatten wir insgesamt 125 Jugendliche in unserem
    Garten, die sich aktiv beteiligten. Damit ist unser Garten zu einem zentralen Lernort für
    naturpädagogische Angebote geworden.
    2. Das „Grüne Klassenzimmer“ – ein naturnaher Bildungsort
    Das von uns aufgebaute „Grüne Klassenzimmer“ wird von Kitas, Grundschulen und nun
    zunehmend auch von weiterführenden Schulen genutzt. Insgesamt waren 350 Kinder und
    Jugendliche bei uns, die unser Grünes Klassenzimmer begeistert annehmen. Es umfasst:
     kindgerechte Hochbeete (4–6 Stück)
     mobile Pflanzkästen
     Gewächshaus zum Ausprobieren
     altersgerechte Gartenwerkzeuge
     eine kleine überdachte Sitz- und Lerninsel
     Lernmaterialien für unterschiedliche Altersstufen
    Der Lernort ist kein schulischer Unterrichtsraum, sondern ein sinnlich erfahrbarer
    Naturlernbereich: Kräuter riechen, Pflanzen pflegen, Wachstumsprozesse beobachten, Ernte
    besprechen – all dies geschieht spielerisch, inklusiv und praxisorientiert .
    Kinder und Jugendliche gärtnern dort angeleitet, unterstützt durch unser ehrenamtliches Team.
    Was angebaut wird, entscheiden die Gruppen gemeinsam – die Ernte fließt in Projekte zur
    gesunden Ernährung und Naturbildung ein.
    3. Warum wir 2026 eine weitere Förderung benötigen
    Die stark steigende Nachfrage seitens Schulen, Kitas, Familien und Ehrenamtlichen erfordert eine
    solide Grundausstattung des Gartens. Die Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen ist sehr eng,
    allerdings kann keine dieser Einrichtungen das Projekt finanziell unterstützen, da die kommunalen
    Budgets – insbesondere für präventive Bildungsangebote – deutlich reduziert wurden.

    1. Werkzeuge und Gartengeräte

    Für das Jahr 2026 benötigen wir ein flexibel einsetzbares Budget zur Anschaffung und Ergänzung von Gartengeräten, die universell und altersübergreifend von Kindern sowie Jugendlichen genutzt werden können.

    Da inzwischen jedes Jahr mehrere Hundert Kinder und Jugendliche bei uns im Garten aktiv sind, müssen Werkzeuge regelmäßig ersetzt werden oder ergänzt werden, um den pädagogischen Gartenbetrieb sicherstellen zu können.

    Das Budget ermöglicht uns, im Laufe des Jahres diejenigen Geräte anzuschaffen, die tatsächlich benötigt werden – zum Beispiel Schaufeln, Hacken, Spaten, Rechen, Gießkannen oder Gartenscheren.

    Zum Rasenmäher im letzten Jahr:
    Der Rasenmäher war eine dringend notwendige und einmalige Anschaffung, da der alte aufgrund der starken Nutzung durch Kinder- und Jugendgruppen nicht mehr funktionsfähig war. Wir entschuldigen uns ausdrücklich dafür, dass wir hierbei die Förderbedingungen nicht beachtet hatten, und danken sehr für eure Kulanz. Selbstverständlich wird ein solches Versehen künftig nicht mehr vorkommen.

    2. Zusätzliche Beete und deren Bau

    Wir planen, zwei weitere Beete für die Jugendlichen anzulegen, da die Nachfrage im vergangenen Jahr deutlich gestiegen ist.

    Die Beete werden nicht als Fertigbeete gekauft, sondern weiterhin gemeinsam selbst gebaut – durch unser ehrenamtliches Team, unterstützt von Jugendlichen im Rahmen eines gemeinschaftlichen Bautages. Damit bleibt das Projekt handwerklich-pädagogisch eingebettet und entspricht den Förderbestimmungen.

    3. Erde, Pflanzen und Saatgut

    Für die Kinder- und Jugendbeete benötigen wir über das Jahr hinweg Erde sowie Pflanzen und Saatgut.

    Da verschiedene Gruppen zu unterschiedlichen Zeitpunkten eigene Gartenprojekte umsetzen, brauchen wir die Möglichkeit, saisonal und bedarfsorientiert zu kaufen. Die Entscheidung darüber, was angebaut wird, erfolgt gemeinsam mit den jeweiligen Gruppen im Rahmen der pädagogischen Arbeit.

    4. Jugendliche, die regelmäßig gärtnern

    Unsere feste Kerngruppe umfasst etwa 25 Jugendliche, die unabhängig von Schule, Ferienangeboten oder Projekttagen regelmäßig im Garten aktiv sind.

    Zusätzlich nutzen Schulen das „Grüne Klassenzimmer“ für Projektwochen und thematische Unterrichtseinheiten, wodurch im vergangenen Jahr insgesamt 125 Jugendliche im Garten waren.


    5. Aufteilung der Beete zwischen Schulen/Kitas und Jugendlichen

    Die Bereiche im Garten sind klar strukturiert:

    • Schulen und Kitas nutzen überwiegend das „Grüne Klassenzimmer“ mit kindgerechten Beeten und mobilen Pflanzkästen.
    • Die Jugendlichen verfügen über eigene Gemeinschaftsbeete und ein Gewächshaus.

    So bleiben Verantwortung und Zuständigkeiten klar abgegrenzt. Schulen und Kitas arbeiten projektbezogen, während die Jugendlichen langfristig und kontinuierlich gärtnern.

    6. Mitfinanzierung durch Fördervereine oder weitere Quellen

    Wir haben bei Schulen und Fördervereinen angefragt; aufgrund der angespannten Haushaltslage im Bildungsbereich stehen dort aktuell keine Mittel für naturpädagogische Projekte zur Verfügung (dies deckt sich auch mit unseren Erfahrungen aus 2025).

    Weitere Finanzierungsideen bestehen jedoch weiterhin, beispielsweise:

    • kleinere lokale Mikroförderungen
    • Sachspenden aus der Nachbarschaft
    • Unterstützung durch Ehrenamtliche
    • Einnahmen aus Gartenfesten oder Mitmachaktionen

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  • Berlin: Gärtnern mit und für Kinder in Marzahn

    tbericht: Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und Pflanzen
    Kurzbeschreibung: Mit dem Projekt „Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und
    Pflanzen“ haben wir einen neuen Schwerpunkt in unserem Gemeinschaftsgarten gesetzt. Ziel
    war es, Kindern und Jugendlichen die Natur auf spielerische Weise näherzubringen, Kräuter
    und Pflanzen kennenzulernen und den Garten als LernOrtNatur zu etablieren.
    Dank der Förderung konnten wir notwendige Anschaffungen tätigen und damit die Grundlage
    für ein dauerhaftes Bildungsangebot im Bezirk schaffen.
    Helfende aus dem Ehrenamt: Im Rahmen des Projekts waren insgesamt 18 ehrenamtliche
    Helfende aktiv beteiligt. Diese engagierten Unterstützer trugen wesentlich zur Umsetzung der
    geplanten Maßnahmen bei und halfen beim Aufbau LernOrtNatur für Kinder und Jugendliche
    in unserem Gemeinschaftsgarten.
    Anschaffungen und Umsetzung:
    Von den Fördermitteln wurden folgende Materialien und Geräte beschafft:
    • ein Rasenmäher zur nachhaltigen Pflege der Grünflächen [war anders im Antrag drin]
    • zahlreiche Pflanzen und Setzlinge für die neuen Beete
    • große Mengen Erde für die Anlage der Hoch- und Flachbeete
    • Werkzeuge und Gartengeräte für Kinder und Jugendliche
    Mit diesen Anschaffungen haben wir:
    • gemeinsam mit Jugendlichen ein Gewächshaus eingerichtet,
    • neue Beete angelegt und bepflanzt,
    • den LernOrtNatur als festen Bestandteil im Garten aufgebaut.
    DRK-Kreisverband Berlin-Nordost e.V.
    Murtzaner Ring 15
    12681 Berlin
    Seite 2 von 8
    Beteiligung und Aktivitäten
    • Fünf Grundschulklassen konnten wir bisher im Garten begrüßen.
    • Darüber hinaus haben wir Jugendliche aus dem Puls-Feriencamp (junges
    Engagement, die ihre Potentiale und Stärken entdecken) für eine Woche gewinnen
    können, die tatkräftig beim Aufbau des Gewächshauses und der Fertigstellung der
    Beete halfen.
    • Unser Gartenrat und die ehrenamtliche Gartengruppe haben die Umsetzung eng
    begleitet und unterstützt.
    Die Rückmeldungen der teilnehmenden Kinder, Lehrkräfte und Ehrenamtlichen sind
    durchweg positiv. Viele berichten von neu gewecktem Interesse an Pflanzen und gesunder
    Ernährung.
    Wirkung im Bezirk
    Das Projekt wird im Bezirk sehr gut angenommen. Schon jetzt haben wir zahlreiche
    Anfragen von Kinder- und Jugendgruppen, die den LernOrtNatur besuchen oder sich aktiv
    einbringen möchten. Damit wird das Projekt weit über unseren Standort hinaus
    wahrgenommen und stärkt den sozialen Zusammenhalt im Kiez.
    Herausforderungen und Erfolge:
    Herausforderungen:
    • Aufbau des Gewächshauses mit Jugendlichen und Ehrenamtlichen
    • Logistik beim Transport von Erde und Pflanzen
    • Koordination der vielen Helfenden
    Erfolge:
    • nachhaltige Verbesserung der Garteninfrastruktur
    • Schaffung eines attraktiven Lern- und Erlebnisortes für Kinder
    • hohe Resonanz von Schulen, Kitas und Jugendgruppen
    • langfristige Stärkung der Naturbildung im Bezirk
    Fazit: Das Projekt Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und Pflanzen war ein voller
    Erfolg. Es ist gelungen, Naturbildung und Gemeinschaftsarbeit zu verbinden und ein
    niedrigschwelliges, inklusives Bildungsangebot zu schaffen.
    Für die Zukunft möchten wir das Projekt weiter ausbauen – insbesondere durch die geplante
    Einrichtung eines Grünen Klassenzimmers mit Hochbeeten, Lerninseln und einem
    überdachten Sitzplatz, wie bereits im Förderantrag beschrieben. (mehr …)

  • Berlin: Grünes Klassenzimmer in Kraut und Rüben in Marzahn

    (Antworten, ANtrag)

    Menschlichkeit Unparteilichkeit Neutralität Unabhängigkeit Freiwilligkeit Einheit Universalität
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Projektbeschreibung und Anlass:
    Im Rahmen unseres bestehenden Gartenprojekts „Kraut und Rüben“ möchten wir 2025 einen
    neuen, zukunftsweisenden Schwerpunkt setzen: Ein grünes Klassenzimmer für Kinder soll
    entstehen, in dem sie den bewussten Umgang mit Pflanzen, Kräutern und der Natur
    altersgerecht erleben und erlernen können.
    Ziel ist es, Kinder aus dem Sozialraum spielerisch und praxisnah mit der Welt der Kräuter und
    Nutzpflanzen vertraut zu machen. Durch kindgerechte Hochbeete, Lerninseln und begleitete
    Entdeckertage im Garten möchten wir Neugier wecken und Naturwissen erlebbar machen. Der
    Garten wird somit nicht nur Ort des ehrenamtlichen Engagements, sondern auch ein inklusiver,
    intergenerativer Lernort für Naturbildung und gesunde Ernährung.
    Konkret geplant ist:
    • Bau von 4 bis 6 kindgerechten Hochbeeten (rücken- und kindergerecht, mit farbiger
    Beschriftung und Kräuterschildern)
    • Ausstattung mit Gartengeräten für Kinder (kleine Schaufeln, Gießkannen etc.)
    • Einrichtung eines kleinen überdachten Lernplatzes mit Sitzgelegenheiten (z. B.
    Baumstümpfe oder wetterfeste Bänke)
    • Entwicklung einfacher Lernmaterialien zum Kennenlernen von Pflanzen, Kräutern und
    Gemüse
    Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unseren Ehrenamtlichen und Familien aus
    dem Kiez. Die Kinder werden aktiv in den Bau und die Bepflanzung einbezogen – so entsteht
    Identifikation und ein achtsamer Umgang mit Natur und Nahrung. Alle Familien können sich
    daran beteiligen.
    Ausblick:
    Das grüne Klassenzimmer ist als dauerhafte Ergänzung des Gartens geplant. Es bietet die
    Möglichkeit, regelmäßig Workshops und Pflanzaktionen mit Kitas, Grundschulen und Familien zu
    gestalten – und wird Teil eines wachsenden, naturnahen Bildungsangebots im DRK-
    Begegnungszentrum Marzahn-Süd.

    1. Wie hat sich die Gartengemeinschaft denn weiterentwickelt? Wie viele Menschen gärtnern
    inzwischen und wie macht sich der Gartenrat?
    Die Gartengemeinschaft hat sich kontinuierlich weiterentwickelt.
    Aktuell gärtnern über 20 engagierte Personen im Gemeinschaftsgarten. Sie pflegen sowohl
    individuelle Anbauflächen als auch gemeinschaftlich genutzte Beete.
    Der Gartenrat (auch Gartenbeirat genannt) wurde ins Leben gerufen, um Herausforderungen in der
    Organisation (z. B. Nutzung von Geräten) zu begegnen. Der Rat trifft sich wöchentlich, plant
    Aufgaben, legt Nutzungsregeln fest und entscheidet über Anschaffungen. Die Einführung dieses
    Gremiums hat sich als sehr erfolgreich erwiesen und fördert ein harmonisches und faires
    Miteinander.
    2. Wie viele Kinder sind jetzt schon im Garten (mit ihren Eltern/Verwandten/Bekannten) beim
    Gärtnern dabei?
    Derzeit sind regelmäßig 12 Kinder vor Ort, die mit ihren Familien mitgärtnern. Es ist jedoch gewollt,
    dass die Gartenfläche bewusst für Familien geöffnet wurde und die geplante Erweiterung (Grünes
    Klassenzimmer) die Einbindung von Kindern weiter intensivieren soll.
    3. Was genau meinst du mit „Grünes Klassenzimmer“? Wann können die Kinder dort gärtnern?
    Wäre das immer angeleitet? Wer entscheidet, was in den Kinderbeeten angebaut wird und was
    passiert mit dieser Ernte?
    Das „Grüne Klassenzimmer“ ist als dauerhafte Bildungsfläche im Garten gedacht. Es soll:
    • kindgerechte Hochbeete (4–6 Stück),
    • Gartengeräte für Kinder,
    • eine überdachte Sitzecke (z. B. Baumstümpfe, wetterfeste Bänke)
    • sowie Lernmaterialien beinhalten.
    Kinder können dort angeleitet im Rahmen von Entdeckertagen, Pflanzaktionen oder Workshops
    mitmachen. Die Aktivitäten sollen in Zusammenarbeit mit Kitas, Grundschulen und Familien
    stattfinden.
    Was in den Kinderbeeten angebaut wird und wie die Ernte genutzt wird, ist nicht konkret
    beschrieben, aber es ist naheliegend, dass die Entscheidung gemeinsam mit den Kindern/Familien
    sowie den betreuenden Ehrenamtlichen getroffen wird. Die Ernte wird Teil der Naturbildung und
    gesunden Ernährung sein.

    4. An welche Form von Lernen denkt ihr? Lernplatz mit Sitzgelegenheiten klingt nach Unterricht wie
    in der Schule?
    Das „Grüne Klassenzimmer“ ist nicht als klassischer Unterrichtsraum gedacht, sondern als
    spielerischer, praxisnaher Lernort in der Natur. Die Idee ist es, Naturbildung mit allen Sinnen zu
    ermöglichen, z. B. durch:
    • Kräuter riechen, schmecken, benennen
    • Pflanzen pflegen und beobachten
    • spielerisch Zusammenhänge verstehen
    Die Sitzgelegenheiten dienen dazu, Gruppen (z. B. Kita-Kinder) einen Rahmen für kleine
    Einführungen, Beobachtungen oder Reflexionen zu bieten – ohne Schulatmosphäre, sondern im
    naturnahen Setting.
    5. Wo wären die Werkzeuge untergebracht und wie zugänglich sind diese dann?
    Aus den bisherigen Projektberichten geht hervor, dass jede/r neue Gärtner*in eine eigene kleine
    Kiste für Werkzeug erhält. Es gibt zudem einen gemeinsamen Gerätepool, der durch Fördergelder
    ausgebaut wurde. Es ist geplant, dass auch die Kindergeräte in einem ähnlichen System aufbewahrt
    und gemeinsam, unter Aufsicht nutzbar sein werden.
    6. Was ist mit „Kästen“ im Kostenplan gemeint?
    Im Förderantrag ist bei den Ausgaben ein Posten mit „Erde und Kästen“ in Höhe von 200,00 Euro
    genannt. Gemeint sind hier Pflanzkästen und mobile Pflanzgefäße, die speziell für die Kinderbeete
    oder das grüne Klassenzimmer verwendet werden sollen.
    7. Habt ihr die Kitas und Schulen und den Bezirk gefragt, ob sie das Projekt finanziell unterstützen?
    Ja, wir arbeiten bereits eng mit mehreren Kitas und Grundschulen aus dem Sozialraum zusammen
    und binden diese aktiv in das Projekt ein – insbesondere im Rahmen von Entdeckertagen und
    geplanten Pflanzaktionen. Eine finanzielle Unterstützung durch die Einrichtungen oder den Bezirk ist
    jedoch leider nicht möglich.
    Als Geschäftsführerin bin ich Mitglied im Jugendhilfeausschuss Marzahn-Hellersdorf und damit
    direkt in die kommunalen Haushaltsberatungen involviert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das
    Budget für Schule und Jugend im Bezirk kürzlich erheblich reduziert wurde. Das betrifft insbesondere
    die Mittel für präventive, außerschulische Bildungsangebote – wodurch eine finanzielle Förderung
    für unser Projekt derzeit nicht realisierbar ist.
    8. Habt ihr Kontakt mit dem Gutsgarten? Da läuft ja das Projekt „Hellersdorfer Gemüse“ und ggf.
    bekommt ihr dort auch einige der benötigten Gegenstände und Materialien:
    https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/project/hellersdorfer-gemuese/

    Wir stehen derzeit im Kontaktaufbau mit dem Gutsgarten und beobachten das Projekt
    „Hellersdorfer Gemüse“ mit großem Interesse. Ein Austausch ist für uns sehr wertvoll, insbesondere
    im Hinblick auf Ideen zur naturnahen Bildung und zur Gestaltung von Lernorten im Grünen.
    Allerdings haben wir bereits geprüft, ob dort eine materielle Unterstützung möglich wäre – also die
    Bereitstellung von Gartengeräten, Pflanzgefäßen oder Baumaterialien. Nach aktuellem Stand ist dies
    nicht umsetzbar, da die Mittel und Ressourcen im Projekt zielgerichtet für eigene Zwecke gebunden
    sind. Wir freuen uns dennoch auf einen weiteren inhaltlichen Austausch und mögliche Kooperationen
    in der Zukunft.

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  • Berlin-Marzahn: Mehr Gärtner*innen bei Kraut und Rüben

    1.      Bisher waren etwa 25 ehrenamtliche Helfer in unserem Bürgergarten aktiv. In den letzten Wochen haben wir verstärkt auf den Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hingewiesen. Durch mehrere Öffentlichkeitsauftritte ist es uns gelungen, Menschen für unseren Bürgergarten zu begeistern, die aufgrund ihrer Behinderung sonst nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dabei haben wir 2 Rollstuhlfahrer sowie weitere 7 ehrenamtliche Gartenfreunde und weitere Interessierte erreicht.

    2.      Sofort begannen wir, Hochbeete anzulegen und neue Beete aufzuteilen. Die Wunschliste an Gartengeräten kommt daher zustande, dass wir weitere Menschen erreichen konnten und dringend Blumenerde sowie weitere Geräte benötigen. Derzeit bauen die Gärtner auch an drei Holz-Rosen-Bögen und fertigen diese alleine an, auch dafür wird Werkzeug benötigt und somit kam die Schleifmaschine auf die Wunschliste.

    Weiterhin reicht der jetzige Gartenschlauch nicht, um den vorderen Teil des Gartens zu erreichen.

    Es sind nun viel mehr Leute (ich habe gerade nochmal mit Kati telefoniert), die Gruppe besteht aus 50 Menschen. Nicht alle kommen immer, nicht alle regelmäßig.
    Wir haben ehrenamtliche und freiwillige Helfer im Gartenprojekt.  Die ehrenamtlichen Helfer sind über unseren Verein registriert und versichert. Wir unterscheiden zwischen ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern: Ehrenamtliche sind Mitglieder unseres Vereins, während freiwillige Helfer nicht Mitglied sind, aber zusammen mit den ehrenamtlichen Helfern aus der Nachbarschaft kommen und den Garten nutzen dürfen. Ehrenamtliche Helfer erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung für Ihre Unterstützung und sorgen dafür verlässlich, dass der Garten nicht verwildert.

    Die individuellen Beete haben wir aufgehoben und die Flächen allen zur Verfügung gestellt.

    Es gibt einen Gartenrat, der sich aus ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern zusammensetzt. Dieser Rat entscheidet, welche Projekte als nächstes umgesetzt werden. So entstand auch die Idee für Hochbeete für Menschen mit Behinderungen. Aufgrund unserer Kampagne für Gleichstellung kamen viele Menschen mit Behinderungen zu uns und möchten aktiv im Garten mitarbeiten.

    Alle zusammen nutzen die Gartenflächen sowie die Gartengeräte. Der Verein stellt die Flächen, Gartenhäuser und Mobiliar zur Verfügung. Gartengeräte und Blumenerde werden über Spenden und Förderungen beschafft.

    Das mit den Ehrenamtlichen und Freiwilligen hat sie mir nochmal erläutert: Ehrenamtliche sind Vereinsmitglieder. Die bekommen eine kleine Aufwandsentschädigung, mit der sie sich dann Arbeitshandschuhe etc. kaufen können. Es sind Geflüchtet dabei und Menschen mit sehr wenig Geld. Aufwandsentschädigung ist der Vereinsterminus, da sie es so auch abrechnen müssen. Freiwillige sind Menschen, die nicht Vereinsmitglied werden wollen und eben mit im Garten gärtnern.


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  • Berlin Marzahn – Garten am Stadtwerk MRZN nur bis September 2022

    (Mail)

    das Projekt wurde noch einmal verlängert, allerdings nur bis September diesen Jahres. Danach sind definitiv alle Mitarbeiter*innen [Grüne Liga z.B.] woanders tätig. Für den Garten gibt es kein weiteres Nutzungskonzept. (mehr …)

  • Berlin: Garten der Begegnung in Marzahn wird selbständig

    (Tel)
    Die Begleitung des Gartens der Begegnung in Marzahn durch Soulgarden endet Ende des Jahres. Die Gärtner*innen haben einen Verein gegründet, der nach kurzer Zeit schon 40 Mitglieder hatte. Insgesamt gibt es mehr als 70 Beete in dem 3500m² großen Garten.
    Der Gartenrat hat mit allen potentiellen Mitgliedern, also mit allen Gärtner*innen gesprochen und erklärt, warum der Verein wichtig ist und wie es auch ohne die Begleitung von Soulgarden weiter geht.
    Mit eingestiegen sind zwei Wohnungsbaugesellschaften, die mit finanzieren und dafür ab und an mit Gruppen den Garten nutzen können.
    Der Verstetigungsprozeß läuft wohl insgesamt recht gut. (mehr …)

  • Berlin Marzahn: Grüne Liga startet neues Programm für GGs

    (NL)

    wir freuen uns, das neue Projekt „Gemeinsam gärtnern, zusammen wachsen“ in Marzahn-Hellersdorf zu starten. Nach dem Ende des erfolgreichen Projekts „Integrierte urbane Gärten“ werden wir ab diesem Sommer weiter das Engagement fürs Stadtgrün fördern.

    Die Grüne Liga Berlin will mit „Gemeinsam gärtnern, zusammen wachsen“ die Gemeinschaftsgärten dabei unterstützen, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen. Dafür organisieren wir Treffen, Workshops und gemeinsame Aktionen. Wir helfen außerdem beim Aufbau von neuen Gärten und geben bestehenden Gärten Hilfestellung bei der Verstetigung (mehr …)

  • Garten der Begegnung Berlin-Marzahn: soll in ressortübergreifende Gemeinschaftsini von Senat und Bezirken gefördert werden

    (Tel/Mail)

    „Die Situation der Gärten im Bezirk Hellersdorf-Marzahn soll auch im Rahmen der sogenannten Gemeinschaftsinitiative verbessert werden.

    https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/gemeinschaftsinitiative/index.shtml

    Im konkreten Fall wurde eine Online-Beteiligung über das offizielle Bürger*innenbeteiligung des Landes Berlin:

    https://mein.berlin.de/projekte/beteiligung-schlusselmassnahmen-fur-marzahn-heller/

    angestrebt. Wie anhand der Zahlen zu sehen ist, war die Beteiligung nicht so groß. Dies gilt für viele Projekte der Senatsverwaltungen, die über dieses Portal gestartet werden. Umso schöner, dass die Maßnahme, die mit dem Garten der Begegnung zusammenhängt, so gut bewertet wurde.“

    Der Garten wird bisher von Soulgarden „gemanagt“ und mit Hilfe von Geldern aua dem Förderfonds Demokratie sollen nun selbsttargende Strukturen erarbeitet und die Nachbarschaft noch mehr einbezogen werden (Der Garten soll nicht nur Raum füs Gärtnern sein, auch Erholung, Sport usw.).
    Die Gründung einer eigenen Trägerschaft (Verein) durch die Gärtner*innen wird begleitet.


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  • Lehmbauprojekte im Garten der Begegnung Berlin-Marzahn

    (Antrag/Antworten)

    Garten der Begegnung, Antrag auf Materialien für Lehmbauprojekte:

    ja, alle können mitmachen, das wollen wir auch noch verstärken, ich habe mich bereits mit einigen Akteuren getroffen – Tagore–Gymnasium, DRK, Wohnbaugesellschaften, Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf, Kita, Geflüchtetenunterkünfte, Frauentreff…

    Es ist weder ein Schulgarten noch ein Schrebergarten…

    • Wie groß ist der Garten, wie viel davon wird für „Anbau“ genutzt, wie viele Beete gibt es und was ist sonst noch auf dem Grundstück los?

    3500 qm, ein Drittel Anbaufläche für Beetnutzer*innen, ein Drittel Freifläche mit Gemeinschaftsbeeten (Kräuter, Stauden), Teich, Obstbäumen, ein Drittel Veranstaltungsfläche, Lehmhaus mit Terrasse, Geräteschuppen, Grünes Klassenzimmer, Labor, so ungefähr

    • Wem gehört das Grundstück und müsst ihr eine Pacht zahlen? Wenn ja, wie hoch ist diese?

    Das Grundstück gehört dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf, wir zahlen keine Pacht

    • Wie lange läuft der Nutzungsvertrag? Was war vor dem Garten auf der Fläche?

    Unser Nutzungsvertrag läuft erstmal für zwei Jahre, aber das Bezirksamt  und das QM haben ein sehr aufwendiges Ausschreibungsverfahren gestartet, um einen geeigneten Träger zu finden, der ein Betreiber- und Nutzungskonzept für die Zeit nach Verstetigung des QM entwickelt. Dafür haben wir den Zuschlag bekommen, nicht für die inhaltliche Durchführung von Projekten. Ich beantrage z. B. auch Mittel für ein Projekt zur gesunden Ernährung. Nach den zwei Jahren machen wir entweder weiter oder eine neue Struktur (Verein) übernimmt das Ganze, das wird sich finden. Auf jeden Fall hat der Bezirk ein außerordentliches Interesse an dem Garten. 

    • Wie viele Leute sind in dem Garten aktiv?

    50 Beetnutzer*innen, Schulklassen (Schulprojekt mit 170 Kindern im Juni 2020 geplant), Besucher an Festen: 150-200, ca. 5-8 Feste pro Jahr durch geführt vom Träger des Gartens, vom DRK oder BENN/QM

    • Wenn es bisher ein QM-Projekt war: wie ist der Garten organisiert? Was an Verantwortung/Aufgaben liegen bei den Gärtner*innen?

    Bisher war der Garten eine Art Service-Gesellschaft, das war sicher auch ein Grund für den Trägerwechsel. Wir möchten gerne die Gärtner*innen viel stärker einbinden und aktivieren, dass sie sich mit eigenen Ideen einbringen. Daher wird es ab 16.4. einen wöchentlichen Gartennachmittag zum gemeinschaftlichen Gärtnern geben, im Laufe der nächsten Monate wird ein Gartenrat einberufen, mit dem wir in einem anderen Garten gute Erfahrungen gemacht haben. Der Gartenrat setzt sich aus Beetnutzerinnen, im Garten tätigen Teammitgliedern, Ehrenamtlichen ohne Beet zusammen und sammelt die Anliegen, die dann an uns weitergetragen werden. 

    • Über welchen „Topf“ wirst du bezahlt? Und wie lange und wie intensiv kannst du den Garten begleiten?

    Für das Projekt stehen Restmittel aus dem Programm Soziale Stadt zur Verfügung, aus denen ich und in geringem Umfang Honorarkräfte (Evaluierung, spezielle Thematische Workshops) bezahlt werden, weiterhin Betriebskosten, Veranstaltungskosten, Öffentlichkeitsarbeit.

    Ich werde versuchen, den Gartentag selbst durchzuführen und moderiere die Sitzungen des Gartenrates. Außerdem bin ich für das Gesamtkonzept verantwortlich (Themensetzung, neue Nutzergruppen erschließen, Netzwerkarbeit, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit, Teamaufbau, Admin, Steuerungsrunde, Betreuung der Nutzer*innen bist der Gartenrat seine Rolle gefunden hat). Die Bewirtschaftung und Pflege des Gartens werden zukünftig die Gärtnerinnen mit übernehmen. Weiterhin habe ich gerade einen Bufdi eingestellt. 

    • Was passiert in dem Lehmhaus und wie ist es ausgestattet? Trefft ihr euch da bei Regen z.B.

    Das Lehmhaus ist voll ausgestattet und eignet sich als Seminarraum für kleine Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Kreativwerkstätten, Workshops), bis 20 Personen, eine Küche ist angeschlossen (keine Gastroküche), es gibt dort auch eine kleine Bibliothek. Und ja, wir treffen uns dort auch bei Regen oder nächste Woche zur Begrüßung der Beetnutzer*innen am Suppentopf. Sie sind schon sehr gespannt wer der neue Träger ist 😉

    • Wenn ich es richtig verstanden habe, dann beantragst du Geld für den Tagesworkshop Anfang April. Warum können da nur 4-5 Personen dran teilnehmen? Das erscheint mir sehr wenig. Wie können denn andere auch dabei sein/teilnehmen?

    Die 4-5 Leute sind gewissermaßen Multiplikatoren, die Zahl hat LehmWerk vorgeschlagen, da direkt am Bau gearbeitet wird, und nicht alle gleichzeitig Hand anlegen können. Der Workshop ist eingebettet in eine kleine Reihe, zum Ausflug kommen mehr Leute mit, und die Teilnehmer*innen bei den anderen Veranstaltungen sind nicht notwendigerweise die des Workshops. Insgesamt sollen möglichst viele Leute teilnehmen.

    • Könntet ihr Mauerwerkzeug und Malerwerkzeug ausleihen? Oder was würde nach dem Workshop damit passieren? Wofür wäre es noch und oft nutzbar?

    Die vertraglich festgelegte Aufgabe ist es, das Lehmhaus instand zu halten und regelmäßig zu warten. Da dort auch Wespen und Vögel ein- und ausziehen, ist regelmäßig etwas zu tun. Das Material lebt. Ausserdem wurden schon Stimmen nach einem Lehmofen laut. Ich würde auch Lehmkunst sehr attraktiv finden, es muss aber gewollt sein. D.h. wir werden regelmäßig Werkzug brauchen (mehr …)

  • Integrierte urbane Gärten: Vernetzung, Beratung und Anschubfin für Gärten in Marzahn

    (Mail)

    Projektauftakt „Integrierte urbane Gärten“

    Pressemitteilung vom 25.10.2018

    Eigenes Gemüse im Schulgarten anbauen können, frische Kräuter aus dem Nachbarschaftsgarten ernten, Fachsimpeln und Netzwerken mit anderen Garteninitiativen aus Marzahn-Hellersdorf – das sind die Ziele des Projekts “Integrierte urbane Gärten – Schul- und Nachbarschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf“, welche die GRÜNE LIGA Berlin als Projektträger im Bezirk Marzahn-Hellersdorf verfolgt.

    Vergangenen Dienstag, am 16. Oktober 2018, war die Selma-Lagerlöf-Grundschule in Marzahn-Nord Gastgeber für die öffentliche Auftaktveranstaltung und zeigte der interessierten Nachbarschaft, Lehrerinnen und Lehrern der umliegenden Schulen und Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirks- und Grünflächenamt, wie ein funktionierender Schulgarten aussehen kann. Mit tatkräftiger Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, dem Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen Johannes Martin und der Geschäftsführerin der Grünen Liga Berlin Karen Thormeyer wurden zum Projektauftakt zwei Apfelbäume gepflanzt. Die alten Sorten “Kaiser Wilhelm” und “Hasenkopf” ergänzen nun den vielfältigen Schulgarten. Herr Kurz, engagierter Klassenlehrer und Verantwortlicher des Schulgartens, versorgte die Gäste mit Unterstützung seiner dritten Klasse mit selbst gemachter Kürbissuppe und Mangold-Tomaten-Häppchen aus dem Schulgarten und bewies, wie schmackhaft die frische Ernte ist.

    Das Projekt “Integrierte urbane Gärten” bietet Schulen, Nachbarschaften sowie bestehenden Garteninitiativen konkrete Hilfestellungen zu fachlichen Fragen und unterstützt neu entstehende Garten-Standorte mit einer Anschubfinanzierung und Vernetzungstreffen. Weitere Bausteine des Projektes ist die Begleitung und Evaluierung einer im Bezirk entstehenden Gartenarbeitsschule sowie der Umsetzung eines Schulgartenwettbewerbs im Jahr 2019. Auf diese Weise sollen langfristige Synergien zwischen den verschiedenen Garteninitiativen im Bezirk entstehen. Das Projekt wird über das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf vom Programm Soziale Stadt/Netzwerkfonds im Zeitraum August 2018 bis Dezember 2020 gefördert.

    Träger: Grüne Liga (mehr …)

  • Garten der Nachbarn in Berlin-Marzahn

    (GU, Mail, 7.1.)
    Auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin Marzahn entsteht seit Juni 2015 ein Gartenprojekt. Träger ist die „Volkssolidarität“. Sie haben sich vom Garten der Hoffnung in Köpenick inspirieren lassen und stehen in engen Kontakt.
    Eine Aktion:

    Bau- und Pflanzaktion im „Garten der Nachbarn“
    Am Freitag und Samstag fand die erste Pflanz- und Bauaktion unseres Projekts „Garten der Nachbarn“ statt. Dabei haben Ehrenamtliche gemeinsam mit Geflüchteten das Außengelände der Unterkunft am Blumberger Damm verschönert.
    Viele Gartengeräte, Stauden und Blumenzwiebeln wurden von Bürgern gespendet.
    Aus dem bundesweiten Programm „Partnerschaften für Demokratie“ erhielt das Projekt 600€. Damit und durch weitere Spendengelder konnte Material für die Aktion gekauft werden. Die Wuhletal-GmbH und der Fahrbare Mittagstisch der Volkssolidarität unterstützen uns beim Transport.
    Es wurden Beete angelegt, ein Gerätehaus aufgestellt, ein Vogelhaus aufgestellt und ein Kirschbaum gepflanzt. Im Vordergrund stand für alle aber der Spaß und das Kennenlernen. Besonders für die vielen helfenden Kinder in der Unterkunft war das Graben, Pflanzen und Bauen eine willkommene Möglichkeit, sich einzubringen und ihre Umgebung mitzugestalten.
    Der Höhepunkt des Tages: unsere kleinen Freunde haben auf eigenen Wunsch selbst ein Beet angelegt und Melisse angepflanzt. Sie waren mächtig stolz auf ihr Werk und wollen sich nun täglich darum kümmern.(mehr …)