Schlagwort: Berlin Neukölln

  • Berlin: Entdeckergarten der Schreberjugend wächst

    Am neuen Headquarter der Schreberjugend entsteht ein Gemeinschaftsgarten.

    unser Garten wächst und gedeiht. Aber er ist nicht immer offen, sondern im Moment „nur“ für Workshops buchbar und wird zukünftig auch einige feste Gruppen haben.

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  • Berlin: The garden steht vor Räumung

    (Aus NL Urbane Gärten Berlin)

    The Garden Neukölln ist weiterhin akut bedroht

    Für The Garden Neukölln auf dem Kirchhof Jerusalem V  ist die Zukunft ungewiss, die Situation belastend. Die Friedhofsverwaltung besteht auf Räumung des Geländes für die Ausgleichsmaßnahmen der Autobahn GmbH. Nach aktuellem Stand soll der naturnahe Garten zu einem Trockenrasen umgewandelt werden (NABU, Kommentar, S. 5). Die Gärtner:innen versuchen weiterhin den Garten zu erhalten und hoffen wenigstens auf ein Ersatzgelände auf dem Friedhof. Im Netzwerk Urbane Gärten Berlin unterstützen wir das Gartenprojekt und die Forderung des Gartens, in einen Dialog mit o.g. Beteiligten für den Erhalt des Gartens zu treten – für die fast 200 Gärtner:innen, alle dort lebenden Wesen und uns alle, die wir insbesondere in so hochverdichteten Stadträumen solche sozial-ökologischen Oasen dringend brauchen. 

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  • Berlin: Hevrin Xelef Garten weitet Heilkräuter aus

    Die Heilpflanzen haben wir von der Hirschgärtnerei  bekommen.
    Weitere Pflanzen, wie türkischer Drachenkopf, Agastache, Tegetes und
    Sonnenblumen konnten wir von dem Gewächshaus der Prinzessinnen Gärten
    abkaufen.
    Denn für unsere offenen Gartentage (immer mittwochs von 15-18 Uhr) benötigen
    wir für unsere Hochbeete neue und frische Jungpflanzen. Unser Schwerpunkt sind
    Heilkräuter und auch die Zubereitung von Heilkräuterprodukten.
    Hierzu kommen immer Interessierte aus der Nachbarschaft, Menschen aus
    Unterkünften, andere Vereine (wie Zentrum Überleben oder Xenion e.V.).
    Wir sind gerade dabei, den Bauwagen und den Container als Heilkräuterlager
    auszubauen und haben durch die Pergola gleich am Eingang des Gartens und eine
    Sitzecke weiter hinten im Garten Möglichkeiten geschaffen, um Workshops im
    Garten zu geben.
    Für die im letzten Jahr aufgebaute Pergola haben wir zudem im Mai 2025
    6 Weinreben gekauft, die an der Pergola hoch wachsen sollen. Sie sollen in Zukunft
    sowohl Schatten bieten, als auch durch die Verarbeitung der Blätter zu gefüllten
    Weinblättern (Sarma) für gemeinsames Essen und Workshops dienen.
    Um den Gemeinschaftsgarten nachhaltig aufzubauen, benutzen wir Neemöl als
    Spritzmittel, Rindenmulch zum Schutz der Pflanzen und ein Öko-Kräuter-
    Langzeitdünger. Diese Mittel haben wir von Prinzessinnengärten bekommen für
    Zudem haben wir einen neuen Gedenkbaum von der Baumschule Fischer gekauft:
    Eine schon hoch gewachsene Zwetschge. Sie steht jetzt unweit der schwarzen
    Maulbeere und soll an den Genozid 2014 an den Ezid*innen erinnern. Der
    befreundete Verein „women for justice“ hat diesen mit uns zusammen eingepflanzt, (mehr …)

  • Berlin: Lucies Garten wird viel von der Nachbarschaft genutzt

    (Besuch)

    Der Gemeinschaftsgarten ist ein „Hanggarten“ mit großem Gefälle. Er liegt an einem der Eingänge in die Hasenheide. Auf der Treppe vor dem Eingang läuft sehr viel Drogenmissbrauch. Da liegen ganz oft Spritzen etc. und Uta hat beobachtet, dass so gegen 5.oo früh viele Menschen auf der Treppe warten. Sie vermutet, dass dann die „Drogenausgabe“ stattfindet. Ab und an ist auch ein Beet in der Nähe des Eingangs durchwühlt, die vermuten, dass da Drogen versteckt werden. Auch im Garten finden sie immer mal wieder was.
    Ab und an übernachten Menschen im Garten, ab und an gibt es unangenehme Hinterlassenschaften, anders als bei der Laskerwiese aber nicht in den Beeten.
    Sie haben neue Wege angelegt und eine Benjeshecke errichtet (vor dem Zaun zu einen Weg und Bauhaus). Der Erfolg: es wird weniger Müll in diesem Teil gefunden.
    Einmal gab es eine Beschwerde wegen Ratten (im Park gibt es jede Menge), die in Paletten vom benachbarten Bauhaus nisten und im Garten gesehen wurden, Bauhaus hat die Paletten inzwischen verräumt (aber nie auf Mails o.ä. reagiert).
    Vandalismus gibt es auch ein wenig, Jugendliche haben den Strandkorb ein bisschen demoliert etc.
    Interessant: neulich wurde der gesamte Knoblauch aus allen Beeten geklaut.
    Ernten darf in dem Garten jede*r, doch gleich alle Pflanzen auszubuddeln, war dann doch neu.

    Der Garten wird zu den Öffnungszeiten viel von der Nachbarschaft genutzt. Mädchen feiern eigenständig Geburststag mit Cola und Keksen, Familien mit Kleinkindern nutzen den kleinen Spielplatz, Menschen aus den nah gelegenen Büros nutzen den Garten für ihre Pause etc. Die Garten-Gruppe sagt allerdings Anfragen nach Kindergeburstagen inzwischen ab, da es zu viele ungesicherte Stellen gibt und die Erfahrung gezeigt hat, dass Kinder den Garten bei solchen Gelegenheiten auch immer ein wenig zerlegt haben (große Steine aus der Kräuterspirale verschleppt etc.)

    Sie haben verschiedene Kompoststationen im Garten, für Grünschnitt und einen für Biomüll, den die Gärtner*innen mitbringen. Sie wollen demnächst mit Martina K. eine Heißrotte anlegen und suchen Geld für das Honorar.

    Wasser: da haben sie aufgestockt. Neben der Wasserlösung mit einem Standrohr, mit der IBS-Tanks gefüllt werden und Wasser über eine Leitung (?) von einem nahen Biergarten (?) haben sie einen der Kompostplätze überdacht und verschiebbare Regenrinnen gebaut. Wenn Starkregen fällt, füllen sich die darunter stehenden Tanks schnelll.
    Sie haben einen Tischler in der Gruppe, der gerne Lösungen baut.
    Oft läuft es auch so im Garten, dass jemand eine Idee hat und was macht (zB ein paar Weinreben anpflanzen) und daraus dann viel mehr wird. Sie haben ein Rankgitter geschneckt bekommen und die „Baugruppe“ hat eine Weinlaube gebaut.

    Ein Tipp für andere: ein älteres Paar aus der Nachbarschaft hat schon oft im Garten gesessen. Nun haben sie angefangen, in einem kleinen, klar abgegrenzten Beet, Unkraut zu zupfen und können sich vorstellen, auch mehr zu machen. Der Weg ins Mitmachen war hier die Überschaubarkeit der Fläche und der Aufgabe. (mehr …)

  • Berlin: Umweltbidlung für Kinder im Prinzessinnengarten

    (NL)

    Offene Klimabildung für Kinder

    In diesem Monat ist unser offenes Klimabildungsprogramm für Kinder gestartet!

    Für alle Kinder von 5 bis 10 Jahren aus dem Kiez: Kommt in den Prinzessinnengarten und macht mit bei unserem offenen Mitmach-Angebot!

    dienstags 16-18 Uhr
    auf der Umweltbildungswiese

    Gemeinsam wird gegärtnert, entdeckt und gespielt — wir erforschen, wie Pflanzen wachsen, warum Insekten wichtig sind und was wir für das Klima tun können.

    Detailinfos findet ihr auf unserer Webseite.

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  • Berlin: Frische Briese umgezogen

    (NL)

    Am 14. April war es endlich so weit, der Rollberger Gemeinschaftsgarten „Frische Briese“ ist umgezogen! Da das Garagendach in der Briesestraße, auf dem die „Briese“ seit August 2022 nach und nach Gestalt annahm, nun sanierungsbedürftig ist, mussten wir mit Sack und Pack – oder eher Beet und Gießkanne – auf eine neue Fläche ausweichen. Diese befindet sich am Ende der Roland-Krüger-Straße und wird an ihrer Rückseite vom schattigen Grün der Lessinghöhe begrenzt. Ein wunderschöner Ort, liebevoll „Krume“ genannt, der bislang von der Regenbogen Grundschule als Schulgarten und einem engagierten Anwohner als Mini-Nachbarschaftsgarten genutzt wird. Als Unterstützer*innen jeglicher gärtnerischer Aktivität und Liebhaber*innen städtischen Grüns waren beide Parteien offen für eine Kooperation mit dem QM-Garten und empfingen die über 30 Hochbeete der „Briese“ samt Projetteam mit offenen Armen.[…]
    https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/ein-rosenkohl-auf-reise-der-rollberger-gemeinschaftsgarten-zieht-um/

    Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ (2025-2026) wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.

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  • Berlin: Rückblick P-Gärten

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    Gärtnerisch war in 2024 ebenfalls einiges los. Im Rahmen unserer Grünberatung Neukölln konnten wir 7 Hausgemeinschaften dabei unterstützen, ihre Höfe und Freiflächen zu begrünen und ökologisch aufzuwerten. In Großeinsätzen haben wir zusammen mit den Anwohnenden vor Ort Bodenarbeiten durchgeführt und gebietsheimische mehrjährige Stauden in den Boden gebracht. Die Grünberatung wird es auch in 2025 geben: im Auftrag des Neuköllner Umwelt- und Naturschutzamt bieten wir kostenfreie Beratungen und Vermittlungen für Begrünungsmaßnahmen und die ökologische Aufwertung von Privatflächen in Neukölln an. Darüber hinaus kann im Rahmen der Grünberatung auch kostenlose Umsetzung der Begrünung bereitgestellt werden. Weitere Infos dazu findet ihr auf unserer Webseite unter
    prinzessinnengarten-kollektiv.net/gruenberatung

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    Ein weiteres Highlight im vergangenen Jahr war auch unsere Austauschreise zusammen mit Vertreter*innen weiterer Berliner Urban Gardening Initiativen. Auf Einladung des Auswärtigen Amtes und der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer Midwest sind wir im Juli nach Chicago gereist. Ziel der Reise war der Aufbau von Verbindungen zwischen den Akteur*innen der Berliner und Chicagoer Urban Gardening Szene und der Austausch von Erfahrungen und Best Practice Beispielen, um in längerfristigen Kooperationen Urban Gardening als Baustein der resilienten Stadtumgestaltung in Zeiten der Klimakrise auszubauen.
    Dank eines bestens kuratierten und vielfältigen Programms hatten wir die Möglichkeit inspirierende Menschen und deren Projekte kennenzulernen. Unseren ausführlichen Reisebericht lest ihr hier.

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    Im Sommer startete außerdem unser Projekt Hellersdorfer Gemüse – Gemüse für alle rund um unseren Gutsgarten. Im Rahmen des Projektes haben Soziale Einrichtungen und Anwohner*innen des Bezirkes Marzahn Hellersdorf die Möglichkeit, sich rund ums Thema Gemüseanbau beraten und unterstützen zu lassen, insbesondere in der Frage, wie die Produktivität im Anbau gesteigert werden kann. Dieses Jahr hatten wir schon viele schöne Begegnungen rund ums Thema Gemüseanbau und wir freuen uns auf 2025 in dem wir weiterhin für Beratungen zur Verfügung stehen und Anbauelemente wie Hochbeete, Frühbeetrahmen, Wurmkomposter, Minifolientunnel vergeben. Für weitere Infos zum Projekt geht’s hier entlang!

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    Mit dem Jahr 2024 endet nun auch unser Projekt Klimaangepasste Schulgärten, in dem wir seit 2022 an Konzepten und der praktischen Umsetzung von klimaangepassten Schulgärten gearbeitet haben. Dank der Förderung durch das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm konnten wir sowohl kostenlose Bildungsmaterialien rund um das Thema Gärtnern in der Klimakrise erstellen als auch klimaangepasste Gärten an 6 Berliner Schulen aufbauen. In 2024 fand außerdem der wöchentliche Klimatag auf unserem Umweltbildungsgelände in Neukölln statt, an dem Schulen kostenlos an einem vielfältigen Workshopprogramm rund um das Thema Klima & Klimagerechtigkeit teilnehmen konnten. Alle Konzepte und Bildungsmaterialien, die im Rahmen des Projektes erarbeitet wurden, stehen zum Download auf unserer Webseite bereit: prinzessinnengarten-kollektiv.net/bildungsmaterial

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  • Berlin Neukölln – neuer GG entsteht

    Am 9. Juli 2024 fand bei großer Hitze der offizielle Auftakt im neuen Gemeinschaftsgarten im QM-Gebiet Sonnenallee Süd / High-Deck-Siedlung statt. Neben engagierten Anwohnenden waren Vertreterinnen und Vertreter vom Freilandlabor Britz, der EVM Berlin eG und dem QM vor Ort. Erfrischung und Stärkung gab es unter anderem in Form von leckerem Rhabarberkuchen, den das Team des Stadtteilzentrums „mittendrin“ bereitstellte.

    Als Teil des Projekts „Nachhaltiges Quartier“ haben viele fleißige Hände aus der Nachbarschaft in den letzten Wochen bereits erste Hochbeete, Sitzbänke und Tische für den Garten fertiggestellt sowie die Beete mit Erde befüllt. Nun konnte es endlich mit dem gemeinsamen Säen und Pflanzen losgehen – sowie dem Austausch von Ideen und Wünschen. Gießwasser hatten das Freilandlabor-Team und der Hausmeister der EVM mit weiteren Helfenden bereits im Vorfeld eine Ecke weiter in Gießkannen abgefüllt und mitgebracht.

    Ein Ort für Anwohnende mit grünen Daumen

    Mit dem ehemaligen Bolzplatz am Michael-Bohnen-Ring hat die EVM den vielen am Gärtnern Interessierten aus dem Quartier, einen Ort für die gemeinsame Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung gestellt. Geplant sind unter anderem Kooperationen mit ansässigen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen oder Kitas.

    Jeden Donnerstag gibt es die Möglichkeit, sich im Gemeinschaftsgarten zu treffen, zu gärtnern und ins Gespräch zu kommen. An diesen Nachmittagen steht das Team vom Freilandlabor für Fragen zur Verfügung. Das Projekt wird aus dem Projektfonds des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ finanziert und von der EVM Berlin eG unterstützt. (mehr …)

  • Berlin: GG Frische Briese muss umziehen

    Laut der einen Ansprechpartnerin des Gartens (Ana) haben die Schwierigkeiten mit dem einen Kooperationspartner (die Wohnungsbaugesellschaft) zugenommen und zudem ist das Dach undicht, so dass Wasser in das Parkhaus eindringt. Der Garten muss umziehen, bleibt dabei aber im Rollbergkiez (mehr …)

  • Berlin: unklar, ob und wie es mit dem Oyoun Garten weitergeht

    (Mail)

    in der aktuellen Situation denke ich auch, dass es am Besten ist den Garten aus dem Netzwerk zu nehmen. Wir könnten momentan keine Auskünfte geben bzw. eine Perspektive für Interessierte anbieten.

    Wir melden uns, sobald wir wissen wie es weitergeht.

    Ende des Jahres gab es viel Aufruhr um das Oyoun, an das unser Garten angeliedert ist. Nach Meinung des Senats soll die Förderung für das Kulturzentrum nicht verlängert werden. Anbei ein Link aus dem Du etwas über den Sachverhalt erfahren kannst. Es gibt natürlich auch andere Pressestimmen.

    https://taz.de/Kulturfoerderung-gecancelt/!5972860/

    Die Betreiberinnen des Oyoun haben Rechtsmittel gegen die Senatsentscheidung eingelegt. Aktuell weiß niemand wie es weitergeht. Muss der Senat seine Entscheidung zurückziehen und kann das Oyoun bleiben? Wird es neue Nutzer geben und falls ja, wann und wen? Werden wir unter anderen Nutzern den Garten weiter betreiben dürfen/wollen?

    Aktuell versuchen ein paar wenige aus dem Gartenteam sich weiter um den Garten zu kümmern, was aber durch die eingeschränkten Öffnungszeiten des Geländes und den fehlenden Zugang zu Wasser deutlich erschwert wird. 


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  • Berlin: Weinblätter im Hevrin Garten

    • im Frauenheilkräutergarten besteht großes Interesse am Anbau von Wein/an Weinblättern. Außerdem brauchen sie mehr Schatten und Sitzmöglichkeiten. Sie wollen noch weitere Bänke aus Holz bauen und drum herum/oben drüber eine Konstruktion für die Weinpflanzen schaffen, die dann Schatten spenden. Das wollen sie in Kooperation mit PG bauen
    • Wie viele der Gärtner*innen/Frauen aus dem Heilkräutergarten wären denn an dem Bau beteiligt? Habt ihr auch eine Baugruppe?

    6-8 Frauen aus dem Garten von Hevrin Xelef – wir haben keine spezielle Baugruppe. Aber Bauinteressierte.

    • Wer/wie viele Menschen sind in der Baugruppe des Prinzessinnengartens? Sind das Ehrenamtliche oder beim Kollektiv Angestellt/Buftis o.ä.?

    Es wird Justus (er ist angestellt bei PG) die Anleitung übernehmen für den Bau. Vielleicht kommen noch 2-3 Interessierte von den PG dazu, aber es gibt keine offizielle Baugruppe

    • Für wen sind die Bauworkshops? Für alle Interessierten?

    Ja. Für alle. Vor allem für die Garteninteressierten von Hevrin Xelef Heilkräutergarten.

    • Wie viele Bänke sollen entstehen, wie groß soll der Platz werden?

    zwei Bänke –  gegenüberliegend, halb rund, auf den schon vorgebauten Lehmbänken (diese sacken hier leider ein und sind zu tief. Daher bauen wir auf denen die Bänke)

    • Wie werden die Pfähle in den Boden verankert, so dass die halten? Was für eine Konstruktion habt ihr euch überlegt, so dass der Wein tatsächlich ein Schattendach bilden kann?

    Beton. Und Holzbögen: 4x und dann oben als Dach noch 4x Holzstäbe.

    • Könnt ihr für die Bauaktion das Werkzeug (und ggf Maschinen?) vom Kollektiv nutzen?

    ja

    • Habt ihr schon die Weinpflanzen?

    nein, die Anfrage läuft noch an Satellit. (mehr …)

  • Berlin: GG Zaamdamer Straße macht Frühlingsfest

    seid herzlich eingeladen zum Frühlings-Garten-Fest im neu entstehenden Gartenprojekt, nahe dem Park am Buschkrug.

    Wir wollen euch und Ihnen den Garten als Ort der Begegnung, des Austauschs, des gemeinsamen Gärtnerns und der kulturellen Aktivitäten vorstellen.

    Es wird eine Gartenführung geben und Ihr erfahrt, wer bisher an der Entwicklung des Gartens beteiligt ist, 

    welche Möglichkeiten es zum Mit-Gärtnern gibt und wie ihr euch sonst  noch einbringen könnt.

    Wir werden grillen- vegetarisch und fleischig- es gibt Snacks und Getränke (gerne könnt ihr etwas zum Tisch beitragen:) und abends auch Musik.

    Ein neuer interkultureller Garten-Treffpunkt entsteht, kommt und seid dabei !

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  • Berlin: gärtnerische Aktivitäten und geplantes DemokratieCafé am Campus Dammweg

    Projekt Freiraumlabor: das auf dem Gelände des alten Schulgartens am Dammweg Aktivitäten stattfindet

    Wir sind seit gestern wieder mit einer Serie von Veranstaltungen im Bereich künstlerischer Naturforschung und Gemeinschaftsgärtnern vor Ort und werden aber, wenn alles so kommt wie wir es hoffen ????????????????????????, eine Teilfläche am Dammweg in der Nutzung koordinieren und bespielen können ab demnächst. Dies wird in Kooperation mit Anna Margit passieren, die letztes Jahr ja bei Berlin Mondiale das house of gardeners koordiniert hat und die Du ja auch kennst.
    Was wollen wir dort vor Ort tun? Wir werden, so wir die Fläche bekommen, einen umgebauten Wohnwagen dort als Basis-Station für unsere Freiraumlabor-Aktivitäten aufstellen, um dort einen Gemeinschaftsort  im Grünen zu schaffen. Die Idee ist, ein inklusives grünes Nachbarschaftscafé zu etablieren, um die kurz- und mittelfristige Zukunft des Areals zu gestalten: mit gemeinsamem Gärtnern, Treffen, Festen feiern u.a.

    Meine Kollegin Amanda Robledo (in cc) hat an eurer Info-Veranstaltung zu Demokratie-Cafés teilgenommen und kam sehr inspiriert und voller Ideen für das Freiraumlabor heraus und schlug folgendes vor:

    Zusammen mit unserem Partner der THIWA-Werkstatt für Theater und Kunst sowie unseren diversen Kooperationspartnern in der Nachbarschaft (Familienzentrum, Stadtteilzentren, Caritas, Jugendzentren, Stadtteilmüttern, Young Arts Neukölln) entwickeln wir im Rahmen der Förderung durch den Berliner Projektfonds Urbane Praxis (BPUP) ein inklusives Pilotprojekt des Demokratie-Cafés, mit einem ersten Fokus auf Frauen. 

    Das Projekt könnte – so es Förderung durch den BPUP erhält, ansonsten auf hoffentlich anderem Wege – ab Mitte April starten. Wir haben bereits durch das Young Arts/Bezirksamt Neukölln finanziert eine Reihe von Veranstaltungen geplant für „zusammen gärtnern“ (Poster anbei) und das soll weitergehen ab Mitte April und da würde es eigentlich sehr passen, wenn wir dann das Demokratie-Café eröffnen.

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  • Berlin: Wasserversorgung im Allmende-Kontor

    wir sind ab sofort mit der Wasserversorgungs-Problematik Teil des Energieseminars der TU Berlin, mal schauen, was da rauskommt: https://www.allmende-kontor.de/2023/09/26/wir-sind-teil-des-energieseminars/ (mehr …)

  • Berlin: KarmaGarten arbeitet mit Straßensozialarbeit zusammen

    (Projektbesuch)
    Den Karma Garten gibt es inzwischen. Auf der Streuobstwiese in Rixdorf (Neukölln). Die Gruppe hat Hochbeete, viele mit Sitzmöglichkeiten, gebaut, es gibt eine Bühne, ein Podest, ein codegesicherte Komposttoilette und einen Container.
    2x unter der Woche ist Gartentreff, als ich da war, war aber niemand aus der Gruppe da. Dafür andere, die den Garten als Erholungsort nutzen.
    Auf dem Infoschild sind die Regeln zu finden und ebenso Kontaktnummern zu Polizei und Straßensozialarbeit und Ordnungsamt.
    Bisher sind alle Versuche vorher, dort einen Garten aufzubauen an Nutzungskonflikten und Vandalismus gescheitert (mehr …)

  • Berlin: der urbane Waldgarten im Kleingartenpark wird eröffnet

    (Besuch)
    Auf einer Ausgleichfläche für den Bau der A100 für Kleingärten, ensteht der Urbane Waldgemeinschaftsgarten. Das Projekt ist eine Mischung aus innovativer Kleingartenanlage, Umweltbildungsangeboten und dem Waldgarten. Die Fläche ist 3ha groß und noch sind die durch Firmen ausgeführten Bauarbeiten im vollen Gange. Eröffnet werden soll Anfang Juni. Danach darf die Waldgartengruppe auf das Gelände, die Öffentlichkeit aber noch nicht. Die Gruppe hat zusammen geplant, während und druch Corona gab es einige Fluktuation. Vor kurzem wurde der Verein gegründet, mit 44 Gründungsmitgliedern. Der Waldgarten besteht aus 5 Zonen, für die jeweils eine Gruppe zuständig ist. Alle, die mitmachen, sollen Vereinsmitglieder werden und das Mitmachen im Waldgarten soll der erste Schritt in das Projekt sein. Wer will, kann dan (möglichst zusätzlich) eine der Kleingartenparzellen pachten. Diese Parzellen werden kleiner als die druchschnitten KG-Parzellen in Berlin und in Clustern um den Waldgarten herum aufgebaut. Ob es nur eine Hütte für alle in einem solchen Cluster geben soll etc. müssen die Pächter*innen miteinander entwickeln.
    Es gibt auch noch eine 1000m² große Umweltbidlungsfläche für die Arbeit mit Kindern (Schulen), dafür hat Julia 1/2 Stelle in dem Projekt. Kim hat auch 1/2 Stelle im Projekt und ist für die (gemeinschafts)gärtnerische Entwicklung zuständig. Sie ist zusätzlich beim Bezirksverband der KG angestellt, die Träger vor Ort sind und kann ihre Stunden recht flexibel handhaben, so dass es mehr als 20 Stunden für den Waldgarten Zeit hat.

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  • Berlin: Pyramidengarten ist konstant

    (Mail)

    Mitgliederzahlen, Finanzierung und Vertrag sind weiterhin gesichert und die Kooperationen mit Kitas, Schulen und Quartiersmanagement bestehen weiterhin. Ich habe mich jedoch entschieden keine Umweltbildungsangebote mehr zu machen. Die Abrechnung über „Soziale Stadt“ steht aus meiner Sicht in keinem Verhältnis mehr zum Geld, was dafür reinkommt (mehr …)

  • Berlin: Heilkräutergarten „Hevrin Xelef“ wichtiger Ort für Frauen

    (Antrag, Antworten)

    Flamingo e.V. (Netzwerk für geflüchtete Frauen* und Kinder)
    hat im Oktober 2019 ein Gartengrundstück mit ca. 500m2 Fläche in Neukölln
    bezogen.
    Innerhalb eines Jahres konnten wir unseren dort aufgebauten
    Heilkräutergarten „Hevrin Xelef“ mit Leben und Kräutern befüllen und
    zusammen mit vielen Frauen* (Migrant*innen, Geflüchtete, Kinder und
    interessierte Unterstützer*innen) bereits zwei Gartenzyklen durchleben.
    Wir haben in Workshops und Aktionstagen aber auch in Kleingruppen
    theoretisches Wissen und praktische Umsetzung im Garten angeboten und
    durchgeführt: Vom Aufbauen, Säen, Bewirtschaften und Ernten bis zur
    Kräuterkunde und Austausch über alternative Heilungsmethoden war der
    Garten fast durchgängig von interessierten Frauen besucht.
    Der Garten hat sich zu einem Ort etabliert, an dem die Frauen zur Ruhe
    kommen, mithelfen und sich untereinander austauschen können.
    Unsere direkten Nachbar*innen auf dem Jacobi-Friedhof sind die
    Prinzessinnengärten mit denen wir uns auf gärtnerischer und persönlicher
    Ebene viel austauschen und uns gegenseitig unterstützen.
    Die Frauen, die zu uns kommen und im Garten arbeiten und sich als Teil der
    Gemeinschaft verstehen, äussern oft eigene Bedarfe an Heilkräutern. Derzeit
    haben wir Thymian, Rosmarin, Salbei, Minze, Fenchel und Kamille. Der
    Bedarf ist immer gross, so dass wir unseren bisherigen Bestand erweitern
    wollen. Um noch in diesem Sommer unseren Heilkräutergarten wieder
    biologisch und nachhaltig zu bewirtschaften, benötigen wir daher weitere
    Samen und Jungpflanzen (wie z.B. Frauenmantel, Zitronenverbene,
    Apotheker-Rosen, Anis, Kümmel u.a.).

    In der Gartengruppe sind wir insgesamt 8 – das ist die feste Gruppe, die sich komplett verantwortlich fühlt. Im größeren Kreis sind wir ab 20 aufwärts. Wenn wir workshops geben, kommen auch immer wieder Externe hinzu. Auch zu Veranstaltungen und Aktionstagen. Dann zählen wir schon 30.

    Aus der Nachbarschaft kommen immer wieder Menschen. Die meisten eher zufällig, wenn sie auf dem Friedhof spazieren und sie setzen sich zu uns und wir reden. Sie finden es super und kommen gerne, die meisten eher um zu reden, statt mitzuhelfen, was aber voll in Ordnung ist.

    Die Heilkräuter gehen auf jeden Fall an die Frauen – wir haben auch immer mehr da aus privatem Anbau. Die Nachfrage ist gross. Wir haben im letzten Winter viele Health Care Pakete an Unterkünfte geschickt mit Heilkräuter Tee. Wir haben alle Beete von euch. Ich weiss es leider nicht aus dem Kopf, aber Anuscheh hat es irgendwo notiert. Ich glaube 30.

    Wir haben keine Patenschaften. Es gibt im Team zwei Gärtnerinnen, die jeweils einmal die Woche kommen und für die Grundstruktur sorgen. Wir lernen von ihnen, irgendwann wird es auch ohne sie gehen. Momentan sind wir jeden Tag da und alle kümmern sich um alles.

    Unsere Gartengeräte stehen in unserem Container und teilweise benutzen wir die von den PG mit, die stehen vorne im Schuppen – alles verschlossen. (mehr …)

  • Berlin: FeldFoodForest startet

    (Mail)
    nach über zwei Jahren endlich geschafft haben, einen Waldgarten auf dem Tempelhofer Feld zu starten!

    Zehn Organisationen, koordiniert vom Feld Food Forest e.V., haben sich zusammengeschlossen, um einen Gemeinschaftsgarten der besonderen Art anzulegen. Die gemeinsame Vision ist die Errichtung eines essbaren sich selbst erhaltenden Biotops, eines sogenannten “Waldgartens”. Hier werden verschiedene Pflanzen – Bäume, Sträucher, Stauden, Kräuter, Bodendecker…- gepflanzt, um eine gestaltete Naturlandschaft zu schaffen. Dabei werden die Natur und die Beziehungen zwischen den Pflanzen nachgeahmt. Ziel ist es, biologische Vielfalt zu schaffen, den Boden zu regenerieren und einen Ertrag für Mensch, Tier und Boden zu erzeugen.

    Der WFG wird ein Experimentierfeld, in dem diverse Formate des Wissensaustausches über Permakultur, Umwelt und Ernährung stattfinden können. 

    In einer Reihe von partizipativen Workshops und einem intensiven iterativen Prozess mit Repräsentant:innen aus den zuständigen Behörden und aus der Zivilgesellschaft haben wir ein gemeinsames Konzept erstellt. 


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  • Berlin: Perivoli feiert 20 jähriges Jubiläum

    (Tel, Antrag, Antworten)

    Perivoli feiert sein 20jähriges Bestehen mit Workshops, einem Fest und einer Ausstellung

    Die Ausstellung zeigt den Werdegang des Perivoli 2002-2021 mit vielen Fotos und Berichten als Collagen. Sie soll ab Mitte/Ende Mai bis September auf der großen unteren Veranda im Perivoli gezeigt werden. Die transportablen Sachen würden wir danach im ToSpiti aufhängen, weil dort noch einige Senioren sind, die früher Mitglieder waren und dort auch alles angefangen hat.

    Die Workshops finden, wie bisher geplant, in den zwei Wochen vor dem Fest statt und sie sind kostenlos. Dazu gibt es jeweils eine Führung durch den Garten und durch die Ausstellung.


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  • Berlin-Neukölln: GG Datsche gibt es nicht mehr

    Datsche war ein GG auf dem Gelände eines Kleingartenvereins. Die gemeinschaftlich bewirtschaftet Parzelle wurde von einer der Aktiven privat gepachtet.

    „ich bin aus Berlin weggezogen und ohne Meldeadresse konnte ich den Vertrag nicht länger halten. Die anderen hätten gerne weiter gemacht, aber der Vorstand des Kleingartenvereins hat mir mitgeteilt, dass er die Vergabe streng nach Warteliste vornimmt. „
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  • Projektbesuche in Berlin Ende Sept 2020

    Die Bezirkszentralbibliothek Tempelhof-Schöneberg hat in einer Art Innenhof schon lange einen kleinen Garten. Dieser wurde bisher als Lesegarten genutzt, sprich zwischen verwilderten Blumenkästen stehen Stühle.
    Über die Inititiative einer Gruppe namens Encounters (im Netz nicht gefunden) für die Bibliotheken im Bezirk kam es zu der Idee, aus dem Garten einen Gemeinschaftsgarten zu machen. Auch an einer anderen Bibliothek (Marienfelde) gab es daran Interesse. Über von dieser Gruppe akquirierte Gelder konnte durch soulgarden ein Workshop zu Bau von Hochbeeten und deren Bepflanzung stattfinden. Dann kam Corona und die interessierte Gruppe fiel ausienander. Nun ist noch eine sehr aktive Frau tätig und die Bibiotheksmitarbeiter*innen überlegen, wie sie den Garten und die Möglichkeit, sich hier einzubringen und mitzumachen, bekannter machen können. Sie haben keine Zeit, sich selber viel einzubringen und es gibt auch kein Budget. Doch sind sie sehr daran interessiert, dass der Garten genutzt wird. Eine Hürde ist, dsas der Garten nur durch die Bibilothek erreichbar ist, sprcih: nicht von außen. Vor der Bibiothek gibt es bisher keine Schilder, die Schilder/Hinweise in der Biblothelk hatte ich nicht gesehen.

    Der Gemeinschaftsgarten Flora in Zehlendorf ist auf einer bislang verwilderten, wild überwucherten bezirkseigenen Brache entstanden. Hier kann im Boden gegärtnert werden und es gibt sowohl kleine individuelle Beete als auch zwei Gemeinschaftsackerflächen, zwei Kompoststellen, eine große Feuerstelle, ein Baumhaus, einen selbst gebauten Raum (noch ohne Dach) fpr Versammlungen, einen Schuppen usw. Gelder für einen kleinen Zaun und erste Ausstattung gab es über FEIN-Mittel des Bezirks. Der Initiator ist sehr aktiv in einer BI, die „Wandel-Projekte“ in Zehlendorf anschiebt.
    Bisher waren 6 anwohnende Familien sehr aktiv im Garten. Wegen Corona haben sie sich nicht getraut und wollen weiter abwarten, den Garten weiter bekannt zu machen und für ein Mitmachen zu werben. Das Konzept ist derzeit deshalb auch offen, es könnte je nach MItmacher*innen geschärft werden. Sie sind gut vernetzt in Zehlendorf und u.a. auch in Kontakt mit den Zehlenwaldlern, die ja auch Gartenprojekte aufgebaut haben. Ein Vorhaben ist noch, den Zaun zum angrenzenden Kirchengrund abzubauen und die Hälfte des Kirchengrundstücks zum Bürgerpark zu machen.

    Der neue Gemeinschaftsgarten Oyoun in Neukölln entsteht auf der großen Freifläche, die zum Haus gehört (Träger jetzt Oyoun, fr+her war hier die Werkstatt der Kulturen). Auf die Fläche kommt von direkt und durch dsa Haus. Hier ist ein Biergarten und es gibt eine kleine Bühne. Die Gruppe hat viel Müll aufgesammelt, ein paar Beete in der Erde angelegt, ein paar Hochbeete gebaut und einen Kartoffelturm. Es gibt schon einen Kompost, ein paar Skulturen und noch sehr viel Platz. Eine Seite des Gartens geht steil nach oben, hier frührt auch eine Treppe ins Nichts. Terassenbeete hatten sie hierfür angedacht, doch das ist noch ferne Zukunft. Permakultur, Angebote für Kinder, Veranstaltungen zusammen mit dem Träger sind weitere Planungen (die bald realisiert werden könnten) Auch hier ist es so, dass neue Mitgärtnber*innen nicht sehr aktiv geworben werden wegen Corona.


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  • GG des Prinzessinnengarten Kollektiv in Neukölln bedroht

    (alerts)

    Umweltamt fordert Rückbau der Prinzessinnengärten

    Vor rund einem Jahr zog das Gartenprojekt vom Kreuzberger Moritzplatz nach Neukölln. Nun sieht es sich in seiner Existenz bedroht.

    Es sollte ein Modellprojekt für die neue Nutzung ehemaliger Friedhofsflächen werden – und droht nun, zu scheitern. Vor rund einem Jahr zog das Team der Prinzessinnengärten vom Kreuzberger Moritzplatz auf den Friedhof St. Jacobi II in der Neuköllner Hermannstraße. Damit wurden die Gemeinschaftsgärtner Teil eines Konfliktes, der seit einiger Zeit zwischen dem Evangelischen Friedhofsverband Stadtmitte, der Eigentümerin der Friedhofsfläche, und dem Neuköllner Umweltamt schwelt.

    Ende Februar verhängte das Umweltamt eine Rückbauanordnung für den Gemeinschaftsgarten. Die Begründung: Die Prinzessinnengärten würden gegen das geltende Naturschutzrecht und einen Landschaftsplan, der 1993 für den Friedhof erstellt wurde, verstoßen. Anfang der Woche widersprach der Friedhofsverband der Anordnung in allen Punkten.

    Der zuständige Neuköllner Umweltstadtrat Bernward Eberenz (CDU) fordert in der Anordnung, die dem Tagesspiegel vorliegt, unter anderem den Rückbau eines Unterstandes für Gartengeräte, einer Komposttoilette, zweier Bauwägen und des Gemüsebeetes. Angemahnt werden die „Bauten“ mit insgesamt 30 000 Euro Zwangsgeld.

      „Es ist schon relativ absurd, dass wir von einem Amt für Umweltschutz in die Ecke der ’Speerspitze der Bebauung’ gestellt werden – das ist nicht, was wir tun und auch nicht, was wir vorhaben“, sagt Robert Shaw, Geschäftsführer der Nomadisch Grün gGmbH, der Trägerin des Gemeinschaftsgartenprojektes. Das Gartenkollektiv sehe es als seine Aufgabe, die Transformation der ehemaligen Friedhofsfläche zu begleiten, auch im Sinne der Biodiversität. Gefördert wird das Projekt aus Geldern des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung (BENE) des Berliner Senats. „Wenn wir nicht hier wären und niemand was machen würde, und das ist die realistische Option, dann bleibt auf Dauer von den Wiesen nicht viel übrig“, sagt Shaw.

    „Ich glaube, dass sich ein Stück weit auf beiden Seiten die Gemüter hochgeschaukelt haben und eine konstruktive Ebene verlassen wurde“, sagt Tillmann Wagner, Geschäftsführer des Friedhofsverbandes. Er wirft dem Umweltamt vor, den Rahmen der Verhältnismäßigkeit verlassen zu haben. Er sieht die Rückbauanordnung als Teil eines Konfliktes um die Nachnutzung nicht mehr benötigter Friedhofsflächen, der seit rund fünf Jahren zwischen dem Bezirksamt und dem Friedhofsverband schwelt. Als privater Träger erhält der Verband, anders als kommunale Friedhöfe, keine Senatspauschale für die Pflege der Grünflächen. Gleichzeitig benötigt der Verband immer weniger Flächen für Gräber, da Erdbestattungen kaum noch stattfinden.
    „Der Neue St. Jacobi-Friedhof war leider ein Problemstandort, vor allem, was Drogen und Kriminalität anging“, sagt Tillmann Wagner. Ältere Damen, die sich um die wenigen verbliebenen Gräber kümmern, hätten sich kaum noch alleine auf den Friedhof getraut. „Deshalb fanden wir die Idee einer alternativen Nutzung des Friedhofs gut, die ein bisschen Leben auf den Friedhof holt – aber eben kontrolliert.“ Und wenn Menschen stundenlang gärtnerten, dann müsse man eben auch mal auf die Toilette. Die von den Prinzessinnengärten vorgeschlagene Komposttoilette, die nun vom Umweltamt bemängelt wird, hielt der Friedhofsverband für eine „charmante Lösung“.

    Friedhofsverband bezweifelt, dass das Bundesnaturschutzgesetz anwendbar ist
    In seinem Widerspruch gegen die Rückbauanordnung, der dem Tagesspiegel vorliegt, zweifelt der Friedhofsverband unter anderem an, dass das Bundesnaturschutzgesetz für eine Friedhofsfläche überhaupt anwendbar sei – und selbst wenn, würden die bemängelten Einrichtungen nicht gegen dieses verstoßen. Außerdem handele es sich gar nicht um bauliche Anlagen, da weder Bauwägen noch Komposttoiletten fest mit dem Boden verbunden seien. Der Unterstand für Gartengeräte sei notwendig für den Betrieb des Friedhofes. „Wir haben auf all unseren aktiven Friedhöfen in den vergangenen Jahren kleine Hallen für Maschinen, Garagen oder Carports gebaut, saniert oder wieder hergerichtet. Das gehört zur Infrastruktur eines Friedhofs“, sagt Wagner.

    Umweltstadtrat Eberenz sagt: „Der Friedhof wurde jahrzehntelang ohne einen solchen Unterstand betrieben.“
    Ist der Landschaftsplan von 1993 noch gültig?Zentral ist vor allem die Frage, ob der Landschaftsplan von 1993, auf den sich Eberenz beruft, weiter gültig ist. Der Friedhofsverband zweifelt dies an. Einerseits sei nie versucht worden, den Landschaftsplan tatsächlich umzusetzen. So befindet sich auf einer Fläche, auf der laut Plan ein Spielplatz errichtet werden sollte, bereits seit August 1995 eine Wagenburg. An deren Bauwägen stört Eberenz sich nicht – und verweist auf deren Gewohnheitsrecht.

    Allerdings gibt es bereits andere Pläne für den Friedhof: 2017 beschloss die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung (BVV) das sogenannte „Integrierte Friedhofskonzept“. Parallel wurde ein Bebauungsplanverfahren für die Fläche eingeleitet, das den bisherigen Landschaftsplan ablösen soll. Auf dem Friedhof sollen künftig eine Schule und Wohnungen entstehen. Ein Großteil der Fläche soll als Grünfläche weiter genutzt werden.

    Vorsitzender des Umweltausschusses spricht von „Schikane“
    Bernd Szczepanski, Vorsitzender des Umweltausschusses und der Grünen-Fraktion in der Neuköllner BVV, spricht von „Schikane“ von Seiten des Umweltstadtrates. „Das übergeordnete Ziel des bisherigen Landschaftsplanes ist es, eine grüne Erholungsfläche zur Verfügung zu stellen. Dem steht ein Kohlbeet nicht entgegen“, sagt Szczepanski. Unverhältnismäßig seien auch die regelmäßigen Kontrollgänge des Umweltamtes auf der Friedhofsfläche.

    „Wir fühlen uns wie das best-gemonitorte Projekt Berlins“, sagt auch Prinzessinengärtner Robert Shaw. Im Zwei-Wochen-Takt würde das Amt unangekündigte Begehungen durchführen und anschließend Mängellisten an den Friedhofsverband schicken. Eberenz begründete dies damit, dass es auf anderen Friedhöfen im Bezirk keine „vergleichbaren Vorgänge“ gebe.

    Für das Gartenprojekt geht es laut Shaw mittlerweile um die Existenz. Sollte die Rückbauanordnung nicht zurückgenommen werden, will das Kollektiv vor Gericht ziehen. „Was bleibt uns denn anderes übrig?“, sagt Shaw. „Wir können nicht einfach 90 Prozent dessen, was wir aufgebaut haben, wieder abbauen. Selbst ohne Corona hätten wir noch nicht mal das Geld, den Abbau zu finanzieren.“ Er frage sich langsam, was eigentlich die Motivation hinter den Aktionen sei. Dabei verweist er auch auf das Gartenprojekt des Bildungslabors „Schlesische 27“, das nach einem ähnlichen Konflikt mit dem Umweltamt Anfang 2019 den benachbarten St. Thomas-Friedhof räumen musste.

    Um gegen die Rückbauanordnung zu protestieren, will das Kollektiv am Freitag eine Unterschriftenaktion starten. Den Link zu der Petition finden Sie hier.

    Auch für den Geschäftsführer des Friedhofsverbandes, Tillmann Wagner, geht es mittlerweile um den Erhalt der öffentlichen Nutzung. Für ihn ist es ein Widerspruch, dass der Bezirk einerseits das Fehlen öffentlicher Grünflächen im Norden Neuköllns bemängele und gleichzeitig durch sein Gebaren den Erhalt einer solchen gefährde.
    stellen.“ Das sei nach Einschätzung des Friedhofsverbandes gelungen.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-gartenprojekt-auf-ehemaligem-friedhof-umweltamt-fordert-rueckbau-der-prinzessinnengaerten/25768124.html

    Artikel in ND: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1135953.prinzessinnengaerten-cdu-stadtrat-stoert-friedhofsruhe.html
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  • Neuköllns Gesundheitsstadtrat schlägte urban gardeing als Maßnahme gegen Drogenhandel und -konsum auf einer Fläche vor

    (alerts)
    Neuköllns Gesundheitsstadtrat schlägt Urban Gardening als Maßnahme gegen Drogenschwerpunkte vor
    Sie ist ein Drogen-Hotspot: die Grünfläche zwischen Buschkrugallee und Ballinstraße, nördlich der Autobahn A113 in Neukölln. Dabei ist die Grünfläche eigentlich eine Ausgleichsfläche für die Autobahn und gehört dem Bund.

    Seit Mitte des Jahres kam es hier aber vermehrt zu Spritzenfunden und Vermüllung, erklärte das Bezirksamt Neukölln auf Nachfrage. Es wurden sogar teilweise ganze Camps mit Zeltkonstruktionen und Matratzen auf der Grünfläche aufgebaut. Im Sommer wurde das Lager zwar vom Ordnungsamt geräumt. Doch nach wie vor ist der Park als Drogen-Hotspot bekannt.

    Neuköllns Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (CDU) sagte dazu nun: „Die Berliner Suchthilfe ist gescheitert. Wir sehen jede Woche neue Drogenschwerpunkte im Bezirk und sind nicht in der Lage, aktiv zu reagieren.“

    Nun schlägt die Neuköllner CDU vor, die Grünfläche an der A113 als Urban-Gardening-Fläche umzuwandeln. Liecke erklärte: „Mit kleinen städtischen Gärten wollen wir die soziale Kontrolle über diese Grünfläche zurückgewinnen. Es darf einfach keine Normalität sein, dass Drogen in aller Öffentlichkeit gehandelt und konsumiert werden.“

    Einen entsprechenden Antrag, der der Berliner Morgenpost vorliegt, wird im Oktober in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eingebracht. Darin wird das Bezirksamt aufgefordert, die bis dato noch eingezäunte Grünfläche frei zugänglich zu machen, „und dieses Grundstück im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsverfahrens als Urban-Gardening-Fläche für Familien, Anwohnerinnen und Anwohner zur Verfügung zu stellen.“

    Doch Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieser Idee zeichnen sich bereits ab. Denn das Grundstück ist eine Ausgleichsfläche, gehört dem Bund und wird von der Senatsverwaltung für Verkehr verwaltet. Für das Grundstück bedeutet das konkret: wenig Pflege. Ein Mal pro Jahr gebe es laut einem Sprecher des Bezirksamts eine „rudimentäre Rasenpflege“, darüber hinaus werde jedoch „keine Pflege vorgenommen. Insbesondere erfolgt keine Beseitigung von Müll, Konsumutensilien und sonstigen Hinterlassenschaften. Das musste bisher der Bezirk erledigen.“

    Gleichzeitig sind sich Bund und Land uneins über die Nutzung des Grundstücks: Während die Senatsverwaltung für Verkehr die Grünfläche für die Öffentlichkeit zugänglich erhalten möchte, wäre der Bund auch bereit, die Grünanlage einfach zu schließen – ganz so, „wie es mit dem wilden Grünstreifen auf der anderen Seite der Ballinstraße bereits gehandhabt wird“, so der Sprecher des Bezirksamts.

    Land müsste Grundstück vom Bund abkaufen

    Und: Sollte Berlin tatsächlich eine öffentliche Grünanlage aus der Fläche machen, müsste das Land das Grundstück zuerst vom Bund kaufen. Und eine andere Ausgleichsfläche müsste voraussichtlich bereitgestellt werden.

    Schwierigkeiten, um die die CDU Neukölln zwar kennt, die sie aber dennoch nicht von einem entsprechenden Antrag abschrecken. Denn nach Auskunft der Landesdrogenbeauftragten, so erklärte es der Rathaussprecher, gebe es derzeit keine Möglichkeit, einen mobilen Konsumraum hier zu schaffen.

    https://www.morgenpost.de/bezirke/neukoelln/article227437961/Liecke-Die-Berliner-Suchthilfe-ist-gescheitert.html (mehr …)

  • Prinzessinnengarten Kollektiv auf dem Friedhof

    (Projektbesuch)

    Das Prinzessinnengarten Kollektiv (Gruppe rund um Robert) ist auf den St. Jacobi Friedhof in Neukölln gezogen. Der Eingang ist an der Hermannstraße und auf dem Bürgersteig begrüßt einen bei den offenen Gartentagen gleich ein Kiosk-Schild des Gartenprojekts. Ein paar Meter hinter dem Friehofseingang und gut sichtbar auch schon von der Straße aus, ist in einem alten Häuschen (Pförtnerhaus?) der Kiosk entstanden, an dem man Getränke und derzeit noch ein recht eingeschränktes Snackangebot erwerben kann. Hinter dem Kiosk sind Tische und Bänke, die bei meinem Besuch voll gefüllt waren mit Interessierten und Mitmacher*innen. Hier wird besprochen was Stand der Dinge ist und was zu tun ist, was sich entwickelt hat und was noch nicht geht, Aufgaben werden verteilt. Es gibt ein Kompostklo und ein Lager. Und ca 80 m (?) den Hauptweg entlang kommen dann die Hochbeete. Diese stehen ordentlich in Reih und Glied und bestehen aus Aufsetztrahmen. Als Beschilderung, was in den Beeten wächst, dienen alte Schallplatten. Es gibt auch schon ein Erdbeet und es wurde eine Blumenwiese eingesäät.
    Lisa erzählt, dass es noch recht mühsam ist, weiterzukommen, da die Friedhofsverwaltung alles abbremst und erstmal wenig zusagt. Viel geht doch noch nicht. Sie hofft, dass sich das ändert, wenn offiziell verkündet wurde, dass der Friedhof als Friedhof aufgegeben wird.
    Durch die Hochbeete sind auch schon Gräber „verschwunden“.
    Das Team hat sich für die Aufteilung vorne Kiosk, dann laufen und dann Hochbeete entschieden, damit die Leute, die gärtnern wollen, das dann auch machen werden und nicht wieder eine Biergartenatmosphäre entsteht, wie auf dem Moritzplatz. Dort ist das Gärtnern ein wenig in den Hintergrund getreten.

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  • Perivoli: stärkeres Beachten der Regeln führte zum Wechsel von Leuten

    (Gu, Besuch)

    Da immer ein kleiner Kreis von Aktiven, vor allen Dingen aus dem Vorstand, den Müll entsorgt, sich um Nachkäufe, Gartengemeinschaftsflächen etc. gekümmert hat und diese Arbeiten diesem Kreis zu viel wurden, hat Perivoli (der Vorstand) die existierenden Regeln angewendet, ist also strenger geworden. Das Resultat: einige sind ausgetreten. Sie haben mit Aushängen in Bioläden, über ihre neue Webiste und durch Mund-zu-Mund neue Leute gewonnen, von denen die meisten den Garten gerne als Erholungs- und Aufenthaltsraum nutzen und ein kleines bisschen gärtnern. Viel gärtnerisches Wissen ist nicht da und Sabine nennt das „lifestyle“. Sie haben nach wie vor die Kooperation mit der VHS, die zweimal p.a. einen gärtnerischen Kurs für die Perivolis anbietet, sprich die Leute aus dem Garten können sich da bevorzugt anmelden (es gibt für sie einen Code dafür). Pro Kurs gibt es 6 Einheiten im Garten mit Anleitung. Sie haben einen Helfer aus einem Neuköllnern Kultutnetzwerk (für körperlich schwere Arbeiten) und haben gute Kontakte zu dem Nachbarn: Britzer Weinkultur (Weinanbau). Sehr bewährt hat sich die Zusammenarbeit mit einem feministischen Frauennetzwerk, da sie darüber Referentinnen zu Gesundheitsthemen in die Räume ihres Trägers To Spiti einladen können und keine Honrare zahlen müssen.
    Sie sind auf der Suche nach noch mehr Leute und brauchen auch Geld, um jemanden zu bezahlen, der den Boden einer ihrer Häuschen fachgerecht sanieren kann (mehr …)

  • Kleingartenkolonie ausgezeichnet, Preisgeld fließt in den Gemeinschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Kleingartenkolonie an der Sonnenallee ausgezeichnet

    Sie zählt 32 Pächter, misst 8500 Quadratmeter: Die „Kolonie National Registrierkassen“ an der Sonnenallee 187 gehört zu den kleinsten im Bezirk. Doch die grüne Insel mitten im sozial schwachen Kiez hat Großes geschafft. Sie ist sie mit dem zweiten Preis des Kleingarten-Landeswettbewerbs ausgezeichnet worden.
    […]
    Das dringend gebraucht, besonders für den knapp 500 Quadratmeter großen Gemeinschaftsgarten. Dort dürfen Nachbarn, Kitakinder und Behinderte werkeln – zum Nulltarif. Seit fünf Jahren nimmt er Gestalt an. Neben vielen Beeten gibt es eine neue Wasserleitung, eine überdachte Sitzfläche, Werkzeugschuppen und ein behindertengerechtes Toilettenhäuschen. Fast fertig ist das kleine Gemeinschaftshaus. Und der kolonieeigene Imker versorgt rund ein Dutzend Bienenvölker.

    Bei so viel Aktivität wundert es nicht, dass die Kolonisten an der Sonnenallee beim Wettbewerb „Kleine Gärten, bunte Vielfalt“ gewonnen haben. Gut, räumt Sabine Karau ein, von 900 Berliner Anlagen hätten auch nur fünf teilgenommen. Das geringe Interesse führt sie auf Bequemlichkeit zurück und auf den Wunsch vieler Kolonisten, unter sich zu bleiben. „Zwar sind Kleingartenanlagen öffentliches Gelände, aber sobald Fremde in den Anlagen erscheinen, sind woanders Pächter oft nicht so begeistert.“

    Wie auch immer: Die Freude über den Erfolg ist groß. 1500 Euro Siegerprämie werden in den Gemeinschaftsgarten investiert. Doch ganz sorgenfrei ist die Zukunft nicht. Die Schutzfrist für die Anlage läuft 2020 aus. Sabine Karau hofft, dass die Kleingärtner trotzdem noch lange bleiben können – auch weil sich viele keinen Urlaub leisten können, die Erholung vor der Haustür und das Miteinander brauchen

    http://www.berliner-woche.de/neukoelln/soziales/bei-uns-tobt-das-leben-kleingartenkolonie-an-der-sonnenallee-ausgezeichnet-d142849.html (mehr …)

  • Allmende Kontor bei 48 Stunden Neukölln dabei

    (Gu, Newsletter)
    Der Gemeinschaftsgarten Allmende Kontor und DIE BODEN SCHAFFT laden kommenden Samstag, den 25.6. von 16-21 Uhr zu Brot & Rosen: Kunst im Garten ein. Im Rahmen von 48 Stunden Neukölln wird es ein vielfältiges Kunst- und Mitmachprogramm geben: http://www.die-boden-schafft.de/blog.aspx . Ich werde mich mit alten Texten von Otto Nebelthau zu „Erde und natürliche Dünger“ und neuen Liedern beteiligen (mehr …)

  • Färberworkshop im Klunkergarten Berlin

    (Gu aus Mail an anstiftung)

    am 8.-10. Juli machen wir das lang geplante Färber-Wochenende auf dem Klunkerkranich. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen, dass ihr dabei seid.

    Die Idee des Workshops ist es, sich unter „Expertinnen“ auszutauschen. Also, es wird keine Einführung für AnfängerInnen. Wir sind sehr gespannt, welches Wissen da zusammenkommt zum Thema Färben, Bleichen, Reservetechniken…

    Lasst uns Ideen, Inspiration und Rezepte austauschen und natürlich experimentieren in der schönen Umgebung des Klunkerkranich. Wir dürfen dort das schnuckelige, ruhige Parkdeck 7 nutzen.


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  • Perivoli braucht noch Steine, um unter der neuen Überdachung auch sitzen zu können

    (Gu aus Folgeantrag)

    Instandsetzung des Bodens unter der Überdachungskonstruktion am oberen Gemeinschaftshäuschen im Garten.

    Da der Boden unter dieser Konstruktion nicht überall gleich ist, sodass wir unsere Stühle und Tische auf einer einheitlichen Ebene stellen können, haben wir versucht, diesen mit alten Pflastersteinen, die wir noch hatten, auszugleichen. Diese reichen jedoch nicht aus und wir finden auch keine Gebrauchte von der Nachbarschaft oder anderswo. Nach unserer Recherche benötigen wir noch um die 40 Stück( 40 x 40 cm) plus Steine für die Umrandung (70 x 30 cm). Leider sind sie nicht so günstig aber dafür sehr stabil und gut geeignet für diesen Zweck. Kies und Sand haben wir von unserem Nachbar (dem Winzer Victor Sucksdorf) bekommen (mehr …)

  • Kindergruppen beim Allmende-Kontor dabei

    (Gu aus Newsletter9
    […] Besonders die Beete am Eingangsbereich haben dringende Pflege nötig, um so mehr freuen wir uns, dass die Gruppe Grenzenlos, die ehrenamtliche Arbeit im Kinderbereich in der Notunterkunft auf dem Tempelhofer Feld leistet und einige Beete am Eingangsbereich am Samstag übernommen hat, um mit den Kindern den Garten regelmäßig zu besuchen.
    Auch die Blaue Gruppe hat am Samstag Zuwachs aus dem Bereich soziales Engagement aus der Werner-Düttmann-Siedlung bekommen. Hier gärtnern ab sofort vier soziale Einrichtungen aus der Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftsarbeit, konkret der Nachbarschaftstreff am Werner-Düttmann-Platz (Träger: Via e.V.), der Kindertreff GraefeKids, das Streetworker-Team von Mobil im Kiez und dem Kinder- und Jugendtreff Drehpunkt (Träger: Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V.).
    Allen ein herzliches Willkommen im Allmende-Garten!

    Wir möchten auch alle neuen GärtnerInnen, die am Samstag bei dem so zahlreich besuchten Infotreffen für NeugärtnerInnen teilnahmen und bei Regen all den vielen Infos zu Gartenanregelungen, Organisation und Mitgliedsaufnahme lauschten, herzlich im Garten willkommen heißen! Wir konnten im Nachhinein nur schätzen, ob mehr als 30 oder 40 Interessenten gekommen waren, aber danke an alle FarbgruppensprecherInnen, die anwesend waren und trotz Regen und kurzweilig tumultartigem Chaos, alle Anwesenden mit Beeten glücklich gemacht haben. Wir freuen uns, Euch alle im Garten wieder zu treffen!

    Morgen am Samstag, dem 23. April gibt es dazu gleich Gelegenheit. Von 12 bis 17 Uhr findet der 1. KOMPOST-TAG 2016 unter dem Motto: MAKE COMPOST – NOT WAR statt. Die Kompost AG lädt alle GärtnerInnen zum gemeinsamen Einsatz herzlich ein. Treffpunkt ist der Kompostplatz am Bienengarten, bringt Gartenscheren, Macheten oder Hackebeilchen mit, auf einen friedvollen Kompsteinsatz!
    […]
    Das Färberpflanzenbeet am Eingang des Gartens gegenüber dem Dorfplatz steht in diesem Jahr im Zeichen des FÄRBERWAIDs (Isatis tinctoria) oder auch Deutscher Indigo genannt, der sich hier über den Winter flächendeckend ausgebreitet. Spontan erklären DIE SCHÖNFÄRBERINNEN das Gartenjahr 2016 zum Waidjahr!
    […]
    Für alle Kunstfreunde hier eine schöne Nachricht. Unser Garten wird in diesem Jahr erstmalig am Kunstfestival 48 Stunden Neukölln teilnehmen. Das Festival findet vom 24. – 26. Juli in ganz Neukölln statt und steht in diesem Jahr unter dem Thema SATT, welches inhaltlich sehr gut zum Garten passt. Die Veranstaltung im Garten wird an einem Tag, voraussichtlich am Samstag, 25. Juli von 16-21 Uhr, unter dem Titel „Brot und Rosen: Kunst im Garten“ stattfinden.

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  • GG entsteht in Berlin-Neukölln Rixdorf

    (Gu, mail)

    wir haben das große Glück ab Mai/Juni für die nächsten 3-5 Jahre in Rixdorf in Berlin-Neukölln einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Es handelt sich um eine Fläche von 1300qm zwischen Böhmische Straße und Richardplatz und wir sind gerade dabei einen Verein zu gründen, der die Aktivitäten des Gartens tragen wird. Hauptziel ist es die Nachbarschaft miteinander in Kontakt zu bringen, einen Bildungs- und Lernort zu kreieren und nachhaltig einen Ort der Begegnung zu schaffen. Unterstützt werden wir bei den gärtnersichen Tätigkeiten und in der Beratung von den Prinzessinnengärten

    kann sein, dass das die Fläche ist, auf der vor Jahren Brigitte Strutzky mit dem Garten der Poeie wegen massiver Widerstände der Hundeleute gescheitert ist (mehr …)

  • Trägerverein des Allmende-Kontors ist endlich gemeinnützig, Stelle besetzt und crowd-funding für ein neues Zeltdach

    (Gu, Newsletter)

    aus dem Allmende-Kontor:

    Der Verein ist nun endlich als gemeinnützig anerkannt!

    [Sie haben nun jemanden gefunden, der eine Stelle] „im Rahmen des Programmes „Soziale Teilhabe“ ab Februar für 3 Jahre übernommen hat. Die Stelle ist auf 30h/Woche angelegt und wird mit dem Prinzessinnengarten zusammen geteilt. Paul wird für den Allmende-Garten montags und dienstags zuständig sein, mittwochs im Übergang und donnerstags und freitags im Prinzessinnengarten. So ist die momentane Planung. Er ist über das Gartenhandy unter 0176 / 6700 1995 in dringenden Fällen zu erreichen.

    Im Rahmen des Programmes „Soziale Teilhabe“ besteht erneut die Möglichkeit, bei uns im Garten eine weitere Stelle gefördert zu bekommen. Wir suchen weiterhin BewerberInnen, die Voraussetzung muss aber dringend erfüllt sein: arbeitssuchend ausschließlich in Neukölln (!) gemeldet und gesundheitliche Einschränkungen oder Teil einer Bedarfsgemeinschaft mit Kindern
     […]


    Unser Zeltdach braucht Hilfe! Der Frühling kommt und somit auch die Sonne und dann lädt unser Dorfplatz wieder zum Verweilen ein. Im vergangenen Jahr ist unser Zeltdach jedoch durch Vandalismus zerstört wurden, wir haben darüber im November-Newsletter berichtet. Für die Reparaturkosten von 600,- € haben wir einen Spendenaufruf bei Betterplace gestartet und möchten online und vor Ort Spenden einsammeln.
    Knapp 50 Prozent der Kosten sind in knapp einer Woche bereits zusammen gekommen, yeah, um so mehr würden wir uns freuen, wenn Ihr den Spendenaufruf auf www.betterplace.org/p40304 unter Freunden, Bekannten, Verwandten und Nachbarn weiter verbreitet. Im Anhang findet Ihr auch ein Plakat mit Abreißzetteln zum aushängen. Helft mit bei der Finanzierung, wir danken mit einem schattigen Plätzchen auf unserer Dorfplatzbühne, mit Aktion, Musik und Picknick im Sommer!


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  • Ig Perivoli will Anbau einer Terrassendachkonstruktion instandsetzen und einen Teil als Gewächshaus nutzen

    (Gu – Antworten auf Fragen zum Antrag, 1.3.)

    Die Materialien, die wir in unserem Antrag aufgeführt sind, haben wir nach langer Überlegung und mühsamer Arbeit ausgesucht (Dabei hat uns ein befreundeter Architekt fachmännisch beraten). Bei unserem Antrag haben wir natürlich auch die Wiederverwendung der vorhandenen Materien berücksichtigt (Wandbalken, Latten, Bretter, Befestigungsmaterial, Dachrinnen u.v.m)..Ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl der Materialien war die Stabilität des Vorhabens unter Berücksichtigung natürlich günstiger Preise. 

    Zu Deiner Frage warum wir die Polycarbonat-Platten gewählt haben und kein anderes Material z.B. Holz; Wir wollen kein Holz für die Überdachung verwenden, weil wir die Überdachung lichtdurchlässig haben wollen, da ein Teil als Gewächshaus dienen soll.  Auch die Anwendung einer Holzeindeckung hätte die Kosten nicht wesentlich reduziert, da wir noch Bretter zur Dachschalung, Bitumenpappe und Bitumenbahnen etc.  kaufen müssten. Aber wie gesagt, unser Kriterium war die Helligkeit. Bei der Suche vom guten durchsichtigen Überdachungsmaterial  haben wir als gutes Material die Polycarbonat-Platten ausgesucht. Sie sind stabil, 85 bis 90% lichtdurchlässig, die Garantiezeit beträgt mindestens 10 Jahre, u.s.w. Glasplatten kämen nicht in Frage, weil sie sehr teuer sind. Auch eine andere Variante, d.h. PVC-Wellplatten haben wir abgelehnt, weil diese höchstens bis zu 60% lichtdurchlässig sind. Diese  PVC-Wellplatten wären  preiswerter (280.- €). Liebe Gudrun, wenn die Preise für die Polycarbonat-Wellplatten der ersten Version mit einer Plattenstärke von 1,4mm zu teuer sind könnten wir mit der zweiten Version leben, Plattenstärke 0,9 mm. Allerdings ist die Stabilität etwas geringer. Um die Stabilität die wir brauchen zu erhalten, müssen wir die Abstände der Sprundbretter enger halten, d.h. mindestens 40 cm Abstand; Dies ist aber konstruktiv machbar. Wir müssen noch erwähnen, dass die Überdachungskonstruktion   von drei Seiten offen ist und den jeweiligen Winden ausgesetzt ist.   

    Bezüglich der finanziellen Unterstützung durch andere Gremien;  Für die alte Konstruktion, die im Jahre 2013 unsere Mitglieder angefertigt hatten, haben wir  eine finanzielle Unterstützung vom Bezirksamt Neukölln erhalten. Allerdings reichten die Finanzen für den Kauf von guten Materialien nicht aus und so kam es, dass diese nicht lange gehalten hat. Es ist daher verständlich, dass wir keinen zweiten Antrag für die gleiche Sache stellen können. 

    Die zwei Helfer, die wir vom Kulturnetzwerk Neukölln vermittelt bekamen und voraussichtlich Perivoli nur für die Dauer von sechs Wochen zur Verfügung stehen werden, ist Folgendes zu vermerken; Wir sind froh, sie zu haben, da beide nicht nur Gärtner sind sondern vor allem Handwerker. Mit deren Anleitung und Hilfe werden unsere Mitglieder in der Lage versetzt, eine gute und stabile Konstruktion zu bauen. 


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  • Gemeinschaftsdachgarten im Sharehaus Berlin entsteht

    (Gu aus Antrag und Mails, 14.10.)

    „Mit dem urbanen Dachgarten Projekt auf dem Refugio in Berlin Neukölln (http://sharehaus.net/refugio/) [da wohnen ca. 20 Flüchtlinge]  bringen wir Einheimische und Geflüchtete zu gemeinsamen Aktivitäten und Projekten zusammen und schaffen Begegnung auf Augenhöhe. Durch das gemeinschaftliche Bauen und Gärtnern können beide Seiten voneinander lernen, zusammen Neues gestalten und Freundschaften miteinander knüpfen.
    Der Garten entsteht auf einem 300 qm großen rechteckigen Dach, das bereits unter dem ehemaligen Eigentümern des Hauses als Dachterrasse ausgebaut und genutzt wurde. Als wir am 01. Juli 2015 mit dem Projekt begannen, fanden wir ca. 20 vernachlässigte Blumenkübel vor. In einer ersten gemeinsamen Aktion mit Bewohnern des Refugio und internationalen Helfern haben wir die meisten Blumenkübel entfernt, da sie eine zu große Punktbelastung des Dachs darstellten, wobei aber die vorhandenen Pflanzen – wenn möglich – gerettet wurden. Außerdem haben wir einen rudimentären Kompost angelegt und ein fünfeckiges Beet aus Holzbalken gebaut. Am 06. September 2015 [da waren zwischen 20 und 50 Leute dabei, ca. die Hälfte Geflüchtete, die ander Hälfte Nachbarn] soll ein weiterer gemeinschaftlicher Gartentag stattfinden [da wissen sie noch nicht ab wann und wie genau], an dem ein zweites Beet gebaut werden soll. […] Es sollen insgesamt fünf1 fünfeckige Beete entstehen. Diese wollen wir mit Gemüse, Salat, Kräutern und andere insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzen. Des Weiteren wollen wir die verbliebenen alten schweren Blumenkübel durch leichte Pflanzkästen ersetzten, mit deren Hilfe wir
    die Wände und das Geländer des Dachgartens begrünen wollen. Außerdem soll ein dauerhafter Kompost angelegt werden und ein Insektenhotel ist geplant. In einem späteren Schritt hoffen wir ein Drainage- und Bewässerungssystem installieren zu können.
    Für die Pflege des Gartens wollen wir einen wöchentlichen Gartentag einrichten, an dem sowohl die Bewohner des Refugio als auch andere Interessierte teilnehmen können.
    Im Dachgarten sollen auch mehrere Sitzmöglichkeiten und ein Sandkasten angelegt werden, um den Garten zu einem Ort der Begegnung über die Generationen hinweg und des kulturellen Austauschs zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu verwandeln.“
    Im Herbst und Winter werden sich hauptsächlich einige Bewohner des Refugio um den Garten kümmern. 
    Die Gerätschaften für den Garten können sie im Haus in einer Kammer lagern. 

    Sie beantragen hauptsächlich Materialien für den Bau der Beete.


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  • Gartencorner im Klunkergarten

    (Gu, Mail, 27.7.)
    GartenCorner auf dem Klunkerkranich am 2.8. mit Vorträgen ,
    Wir haben die Betriebswirtin und Publizistin Elisabeth Voss eingeladen. Sie hat einen Wegweiser für Solidarische Ökonomie geschrieben und beschäftigt sich mit Themen der Ernährungsgerechtigkeit. In ihrem Vortrag wird es vor allem um Landgrabbing in Deutschland gehen. Bäuerinnen und Bauern in Mali, Brasilien und auf den Philippinen und in anderen Ländern des globalen Südens werden von Agrokonzernen von ihrem Land vertrieben. Doch dieses Landgrabbing findet mittlerweile auch in Europa und auch in Deutschland statt. Elisabeth Voß gibt einen Einblick in dieses Problem hierzulande und in Gegenstrategien.
    Christian, „Krischan“ Kühner, Haus-eigener Garten-Guru vom Klunkergarten, erzählt vom Klunkergärtnerischen Kompost-System, Wurmhotels und Wurmcafés und überhaupt… äh… -Würmern.
    Und Musik natürlich (mehr …)

  • neues Projekt mit Flüchtlingen in Berlin: die GÄRTNEREI

    (Gu, weitergeleitete Mail, 16.7.)
    „Wie gesagt, heißt das Projekt die Gärtnerei. Es geht es um ein experimenteller Gartenbetrieb und Nachbarschaftsprojekt auf dem Brachgelände Jerusalem-Friedhof in Berlin-Neukölln. Dieser Raum wird zusammen mit jungen Flüchtlingen entwickelt und sollte für junge Flüchtlinge, aber auch für Jugendliche und junge Erwachsene, die aus anderen Gründen ihre Potenziale nicht entfalten können,
    einen Experimentierraum mit „Aussicht“ – Perspektiven für die gemeinsame Zukunft in der internationalen Stadt eröffnen.

    Das Projekt hat erst vor ein paar Wochen gerade angefangen. Wir befindet uns also in der Startphase. Es finden jedoch schon Deutschunterrichte, Garten- und Bauwerkstätte statt. Im Garten haben wir eine Fläche von 1.600 m² beackert, was aber leider von weit noch nicht komplett angebaut ist. In zwei Wochen organisieren wir ein kleines Eröffnungsfest. Damit wollen wir ein Zeichen setzen und würde uns freuen, wenn bis dahin das Feld eine „Präsenz“ gewonnen hat.“

    das Sommerfest ist dieses Wochenende, das Projekt befindet sich in der Nachbarschaft vom Allmende-Kontor auf dem Gelände eines Friedhofs (Teilstück)

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  • Esperantogarten Neukölln macht Fortschritte

    (Gu, Mail, 5.11)

    Wir konnten bisher gemeinsam mit den Anwohnern (vor allem aus unserem Haus in der Schudomastr.) schöne Sitzbänke und eine Bühne bauen, die Sie schon bei Ihrem Besuch in Berlin sehen konnten.

    Diese Woche kaufen wir aus den von Ihnen gewährten Mitteln Holz für das geplante Hochbeet, das 7 Meter lang sein wird und hiermit genug Platz fürs Anbauen bietet. Bis Ende des Jahres werden wir alles so vorbereiten, dass wir entweder noch dieses (falls wir noch Pflanzen finden, die über Winter gepflanzt werden können) oder nächstes Jahr gleich im Frühling mit dem Gärtnern loslegen können.

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  • Klunkergarten feiert Erntedank

    (Gu aus Mail an info@, 29.9.)
    Der Klunkergarten beendet seine diesjährige Saison mit einem Erntedankfest am 5.10: Essen, Trinken, Pläne schmieden (mehr …)

  • ein neues Projekt entsteht: Theater und Garten in Neukölln

    (Gu, Projektbesuch, 20.8.)

    Am Esperantoplatz in Berlin-Neukölln (S-Sonnenallee) entsteht vor der Tür eines interkulturellen Theaterprojekts für Schulen und Jugendliche ein Gartenprojekt. Ein Teil des Platzes, der umzäunt ist und an dessen Zaun hauptsächlich Verbotsschilder hängen (und kein Hinweis auf das Projekt), ist gesäubert worden (war vorher verwildert und mit Müll übersät). Die Theaterleute haben mit Jugendlichen zusammen schon eine kleine Bühne und ein paar Bänke gebaut. Beete sollen folgen.

    Sie sagen, dass es ein sehr schwieriger Kiez ist, mit viel Armut und Perspektivlosigkeit. Sie arbeiten viel mit den Schulen zusammen und haben eine 3-Jahres Förderung durch das BMF bekommen.

    Sie sind ganz am Anfang und interessiert an dem Theaterprojekt aus dem Garten der Künste in Neukölln, an mobilem Siebdruck, an Kontakten zu anderen Gärten in Neukölln (habe ich schon alles vermittelt)

    # IG Esperantogarten

    # Kultur im Garten

    # Jugendliche

    # privater Eigentümer

    # Berlin-Neukölln

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  • Wutzkygärten in Neukölln

    (Gu, Internet, 30.7.)

    aus einem Gartenbauauftrag der P-Gärten entstand in Berlin-Neukölln die

    Wutzkygärten – Ein Gemeinschaftsgarten

    Wer gerne selbst in der Erde wühlen, sähen und ernten und dabei seine Nachbarn kennen lernen möchte, ohne dafür gleich einen Kleingarten zu pachten, der ist hier genau richtig!

    Die Wutzkygärten sind ein generationsübergreifendes und interkulturelles Nachbarschaftsprojekt im südwestlichen Teil der Gropiusstadt. Sie befinden sich auf dem Gelände des ehemaligen Abenteuerspielplatzes Wutzkyallee.

    Die Wutzkygärten verfolgen Aufbau, Pflege und Nutzung von Hoch- und Kistenbeeten unter einem gemeinschaftlichen, nachbarschaftsorientierten und partizipartorischen Blickwinkel. Es entstehen Beetstrukturen unter Beteiligung und Mitwirkung sowohl von Anwohnern als auch Kita-, Vorschul- und Hortgruppen sowie Schul-AG´s. Nutzung, Pflege und Ernte erfolgt gemeinschaftlich durch die Nutzergruppen.

    Der Aufwand für diese Art des Gärtnerns ist relativ gering, der Nutzen um so größer. Die Kisten für die Hochbeete sind rasch zusammen gezimmert, Material zum Bauen ist vorhanden, ebenso Füllmaterial wie Gartenabfälle, Kompost und gute Erde. Das Gelände ist barrierefrei und für Rollstuhlfahrer und Senioren geeignet.
    http://wutzkyallee.de/index.php/wutzkygaerten.html

    Gartenbauauftrag der P-Gärten (mehr …)