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  • Berlin: gärtnerische Aktivitäten und geplantes DemokratieCafé am Campus Dammweg

    Projekt Freiraumlabor: das auf dem Gelände des alten Schulgartens am Dammweg Aktivitäten stattfindet

    Wir sind seit gestern wieder mit einer Serie von Veranstaltungen im Bereich künstlerischer Naturforschung und Gemeinschaftsgärtnern vor Ort und werden aber, wenn alles so kommt wie wir es hoffen ????????????????????????, eine Teilfläche am Dammweg in der Nutzung koordinieren und bespielen können ab demnächst. Dies wird in Kooperation mit Anna Margit passieren, die letztes Jahr ja bei Berlin Mondiale das house of gardeners koordiniert hat und die Du ja auch kennst.
    Was wollen wir dort vor Ort tun? Wir werden, so wir die Fläche bekommen, einen umgebauten Wohnwagen dort als Basis-Station für unsere Freiraumlabor-Aktivitäten aufstellen, um dort einen Gemeinschaftsort  im Grünen zu schaffen. Die Idee ist, ein inklusives grünes Nachbarschaftscafé zu etablieren, um die kurz- und mittelfristige Zukunft des Areals zu gestalten: mit gemeinsamem Gärtnern, Treffen, Festen feiern u.a.

    Meine Kollegin Amanda Robledo (in cc) hat an eurer Info-Veranstaltung zu Demokratie-Cafés teilgenommen und kam sehr inspiriert und voller Ideen für das Freiraumlabor heraus und schlug folgendes vor:

    Zusammen mit unserem Partner der THIWA-Werkstatt für Theater und Kunst sowie unseren diversen Kooperationspartnern in der Nachbarschaft (Familienzentrum, Stadtteilzentren, Caritas, Jugendzentren, Stadtteilmüttern, Young Arts Neukölln) entwickeln wir im Rahmen der Förderung durch den Berliner Projektfonds Urbane Praxis (BPUP) ein inklusives Pilotprojekt des Demokratie-Cafés, mit einem ersten Fokus auf Frauen. 

    Das Projekt könnte – so es Förderung durch den BPUP erhält, ansonsten auf hoffentlich anderem Wege – ab Mitte April starten. Wir haben bereits durch das Young Arts/Bezirksamt Neukölln finanziert eine Reihe von Veranstaltungen geplant für „zusammen gärtnern“ (Poster anbei) und das soll weitergehen ab Mitte April und da würde es eigentlich sehr passen, wenn wir dann das Demokratie-Café eröffnen.

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  • Berlin: Möglichkeiten für die GGs im Campus Dammweg noch recht unbekannt

    (Besuch)
    In Neukölln ist Mondiale Berlin schon ein Weilchen Träger des Campus Dammweg. Hier war mal eine (kleine) Schule mit Schulgarten, alles lag lange brach, es dauerte Jahre (ich meine, Felix sagte 3), bis alle Genehmigungen für eine Nutzung vorlagen. Ein paar Mitarbeiter*innen von Mondiale Berlin sind im Campus Dammweg. Es gibt eine Art Nachbarschaftsgarten, eine Gruppe kümmert sich um Medizinpflanzen, es gibt ein großes Gewächshaus, in einem Gebäude entsteht eine syrische Bibliothek, Gruppen können die Räume nutzen, es gibt eine Saatgutbibliothek und Angebote für Gruppen (Jugendliche?).
    Leider sind die Tage gezählt, da zumindest ein Teil mit einem Sportplatz (?) bebaut werden soll.

    Und hier soll seit 2 Monaten und für weitere sieben Monate erprobt werden, wie ein „Haus des Gärtners“ aussehen könnte. Es sollen Infrastrukturen und bedarfsgerechte Angebote für alle Gemeinschaftsgärten in Berlin erprobt werden.

    Doch gibt es dazu weder auf der Website oder anderen Medien Infos, noch passende Flyer o.ä. Und bisher weiß niemand mit dem ich bei Projketbesuchen darüber gesprochen habe, dass es diese Möglichkeiten gibt. Die Gärten können die Räume nutzen, Workshops anregen, es gibt bestimmtes Werkzeug, das ausgeliehen werden kann, die Saatgutbib.

    Es gab schon eine Veranstaltung, bei dem der Ort vorgestellt wurde und gesammelt wurde, was der Bedarf ist. Da waren dann ca. 25 Leute aus verschiedenen Gärten dabei. Anna vom Team sagte, dass es Bedarf gäbe an Workshops, Beratung, wie die Gartengemeinschaften sich weiter öfnen und wie es gelingt, Menschen aus verschiedenen Kulturen zu erreichen, wie es gelingt, nicht nur hauptsächlich weiße Menschen zu erreichen etc.

    Es wurde auch diskutiert, dass es einen Mehrwert braucht für die Gärtner*innen aus den Berliner Gärten, exolizit dort hinzufahren.

    Für das Team vor Ort besteht auch eine Spannung zum und mit dem Nachbarschaftsgarten. Sie wollen diesen Teil explizit für die Nachbarschaft und arbeiten an einem Konzept, wie das in das „Haus des Gärterns“ passt.

    Sie hatten die Idee/Vision ggf auch den Auftrag? comnnuity supportete Strukturen für die Angebote des Haus des Gärtnerns aufzubauen. In einem gemeinsamen Gespräch wurde klar, dass das ohne schon vorhandene tragfähigere Netzwerkstrukturen nicht in einer so kurzen Zeit geht. Es könnte sich peu a peu aus der Nutzung und dem Mehrwert des Geländes hinaus ergeben. Im Moment ist wohl sinnvoller, sich als „Service“ort zu verstehen.

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