Schlagwort: Berlin Pankow

  • Berlin: Schleifengarten baut Unterstand mit Regenwasserernte

    n unserem Garten besteht neben unserem Container für Geräte eine mit Beton versiegelte Fläche in den Ausmaßen von etwa 2,80m x 5,50m. Unterhalb dieser Betonfläche befindet sich ein kleiner Keller mit den Maßen von etwa 1,70m x 2,20m, in dem sich die Wasserverteilung für den Schleifengarten und der Laubenkolonie Bornholm 1 befindet. Diese versiegelte Fläche soll mit Hilfe eines leichten Holzgerüstes und einem Dach aus Kunststoff-Wellplatte als Regenschutz für unsere Treffen im Garten überdacht werden. Da wir aus ökologischen Gründen zum bewässern unserer Beete Regenwasser sammeln wollen, beabsichtigen wir mit Hilfe einer Regenrinne Wasser in einer verschließbaren Regentonne zu sammeln. Auch am Dach (2,30m x 2,00m) unserer bereits bestehenden Trenn-Toilette wollen wir eine kleinere Regentonne installieren

    Fragen und Antworten.

    Wie groß ist die Gartengruppe inzwischen, wie groß ist die Kerngruppe?

    Wir sind 26 Vereinsmitglieder und derzeit zwei Interessentinnen in Kennlernphase. Regelmäßig aktiv sind 16 Personen.

    Wie ist der Garten organisiert? Wie laufen die Informations- und Entscheidungswege?

    Organisation: Verein; ca. alle drei Wochen Gartenplenum als oberstes Entscheidungsgremium; alle Infos/Entscheidungen sind in nextcloud einzusehen.

    Wird gemeinschaftlich gegärtnert oder gibt es (auch) individuelle Parzellen?

    Ein Hochbeet wird von 1 – 3 Vereinmitgliedern betreut. Es gibt individuelle Bepflanzung der Beete und Gemeinschaftsbeete (Tomaten im Gewächshaus/Salatbeete/Kräuterspirale)

    Wie viele Beete habt ihr und auf wie vielen wird Gemüse angebaut?

    In allen Beeten wird Gemüse/Kräuter/Obst angebaut. Wir haben derzeit 20 Beete (incl. Kiez- u. Kinderbeet, Kräuterspirale) und ein Gewächshaus.

    Wie macht ihr auf den Garten und Mitmachmöglichkeiten aufmerksam? Wie ist die Resonanz?

    Newsletter, Instagram und lokale Ankündigungen (Plakate). Wir schließen uns den größeren Festen der Kleingartenanlagen Bornholm 1 + 2 an und öffnen den Garten gemeinsam mit ihnen zur Saisioneröffnung und -ende und zur Fete de la Musique. Die Resonanz ist .. wetterbedingt .. sehr gut. Wir organisieren ein großes Büfett, Führung durch den Garten und kleinere gärtnerische Aktivitäten.

    Im Kiezbeet kann jederzeit während der Öffnungszeiten gegärtnert werden. Hier nur mäßige Resonanz.

    Gibt es (viel) Fluktuation?

    Bisher waren wir eine stabile Gruppe. Leider verlassen uns gerade 3 aktive Mitglieder, weil sie aus Berlin wegziehen. Deutlich auch die Auswirkungen von Corona: 2022/23 waren die meisten Mitglieder in der Stadt. Seit letztem Jahr wird es deutlich schwieriger gemeinsame Termine zu finden.

    Was sind eure Herausforderungen?

    Die größte Herausforderung ist die Findung neuer Mitglieder. Viele Interessierte möchten gern gärtnern, haben aber wenig Interesse an der Gesamtorganisation (Vereinsarbeit) des Gartens.

    Wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell an den Kosten des Gartens?

    Mitgliedsbeitrag : erm. 3,50 € | normal 7 € pro Monat oder höherer Solibeitrag

    Wann wollt ihr die beantragten Vorhaben umsetzen und wie viele Gärtner*innen werden mitbauen?

    Wir wollen im Juni beginnen und es werden wechselnd 5 – 8 GärtnerInnen daran bauen.

    Warum soll die Regentonnen verschließbar sein?

    Wegen der möglichen Ausbreitung der Tigermücke. (mehr …)

  • Berlin: DiskoGarten legt los

    Der aktuelle Stand im Garten ist: Nächste Woche und auch womöglich in den folgenden Wochen werden die bereits gebauten Hochbeete mit Substraten befüllt. Die größte Hürde ist tatsächlich eine verlässliche Beteiligung von den Leuten zustande zu bekommen. (mehr …)

  • Berlin: Tiny Forest Pflanztag in Pankow

    am 18.11.2023
    Es wird viel mehr als „nur“ ein winziger Wald! Er ist eine grüne, dichte Oase. In dieser urbanen Wildnis wachsen viele verschiedene Baum- und Straucharten, die zahlreichen Schmetterlingen, Vögeln und bestäubenden Insekten Lebensraum bieten und in kürzester Zeit ein stabiles und resilientes Ökosystem bilden. Zwischen Erdbeeren, Rosmarin, Äpfeln kommen Menschen ins Gespräch und entdecken gemeinsam eine kleine Großstadtwildnis vor ihrer Haustür.

    Gemeinsam werden wir nach der erprobten Methode des Botanikers Akira Miyawaki mit Senior*innen, Anwohner*innen, Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltungen und stadtweit interessierten Berliner*innen auf nur 250 m² hunderte Bäume, Sträucher und Kräuter pflanzen. Erfahrt am Pflanztag wie so viele Pflanzen auf einer kleinen Fläche Platz finden und gesund zu einem Wald heranwachsen können! Auch unsere Staatssekretätin für Klimaschutz und Umwelt – Britta Behrendt – und viele weitere motivierte Stadtmacher*innen werden dabei sein.

    Unser Fruchtwald in Pankow wird ein Ort der Begegnung, des gemeinsamen Lernens und Wachsens. Unser Mini-Stadtwald ist ein handfester Beitrag der Initiative KriSta, des Krisenstabes der Zivilgesellschaft, der mit über 20 Einrichtungen in Berlin Ermöglichungsräume in und um Stadtteilzentren, Selbsthilfe-Kontaktstellen, Bibliotheken und Senioreneinrichtungen gestalten wird.

    JULIA SCHOLZ

    Projektbeauftragte für Selbsthilfe & Gemeinschaftsgrün im Berliner Krisenstab der Zivilgesellschaft


    (mehr …)

  • Berlin: Dachnutzung Bib durch Peace of Land wird nix

    Peace of Land nutzt gerade unseren Keller mit als Lager, bis die endlich wieder einen neuen Platz gefunden haben. Die Idee, dass die einen potentiellen Dachgarten auf dem Dach der Bibliothek ‚beackern‘ können, wird wohl nicht Realität werden können. Das Dach wird zu wenig Traglast dafür haben. Wir sind aber weiter dran an dem Thema und haben auch schon einmal einen Förderantrag für eine Machbarkeitsstudie gestellt. Die Förderungslandschaft in Berlin ist gerade wie gemacht für solche Idee.

    Jetzt müssen wir erstmal unseren Vermieter mit ins Boot holen für die Dachgarten-Idee…da sind wir gerade dran (mehr …)

  • Berlin: neuer Garten in Pankow

    (Mail)

    auf dem Pankeplatz ist nun ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Der Naschgarten.
    Plötzlich hat sich alles perfekt zusammengefügt und jetzt hat sich ich eine ganz wunderbare bunte Gruppe aus Gärtnern, Repair-Cafélern, Holzkünstler, neugierigen Workshop-Gebern und -nehmern (Seife sieden, Sonnenlichofen bauen, Fermentation etc.), Frauen aus dem Iran, Aktivisten zum Erhalt von Grünflächen etc. zusammengefunden“ (mehr …)

  • Berlin-Pankow: Kooperation Böll Bib und Peace of Land angedacht

    (Gespräch)
    Der Leiter der Böll Bib in Berlin Pankow ist dabei, Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass auf dem Dach der Bib ein Gemeinschaftsgarten entstehen kann. Eine Kooperation mit Peace of Land ist angedacht und wird derzeit diskutiert (mehr …)

  • Berlin: Stadtteilzentrum in Pankow baut Stadtgarten auf

    (Mail)

    Stück für Stück wollen wir das weitläufige Außengelände in partizipativen Prozessen mit Anwohnern und Gästen aus dem Kiez umgestalten und einen gemeinschaftliche grüne Oase schaffen.

    Im vergangenen Jahr haben wir schon einiges geschafft: wir haben einen Limonadengarten gebaut, wo in Hochbeeten Limonadenbeeren und Kräuter angebaut werden, die wir dann mit den Gästen zu leckerer Limonade verwandeln, wir haben eine vogelfreundliche Hecke angelegt, eine Bienenweide wachsen lassen, eine insektenfreundliche Hecke geplanzt, Benjeshecken angelegt und ca 700 Blumenzwiebel gesteckt. Außerdem ein Bienenhotel errichtet, einen Barfußpfad angelegt und selte Pfanzen gepflanzt in Zusammenarbeit mit der HU.

    Es soll ein Begenungsort entstehen, in dem interkulturell und ohne alters- und soziale Grenzen eine Einladung zum gemeinsamen arbeiten, erfahren, lernen und genießen entsteht und weiter wächst.

    Für diese Jahr ist die Anlage eines Färbergartens geplant, Kistenhochbeete sollen für Gäste entstehen,  und wir wollen weiter in den Kiez wachsen mit urban Gardening Aktionen…. Und ein GartenKunstLabor soll entstehen.

    Wir haben auch ein paar Obstbäume und Sträucher (mehr …)

  • Berlin: Konkrete Planung für den Schleifengarten

    (NL9

    […]
    Beim Schleifengarten tut sich viel, dank des tollen Engagements der Projektpartner und von vielen Helferinnen und Helfern aus den Bornholmer Gärten und dem Kiez. Inzwischen sind die alten Garagen mit Hilfe der früheren Mieterinnen und Mieter abgerissen, ebenso die bisherigen Zäune. Die Fläche wurde mit Unterstützung des Bezirksamts Pankow geebnet. Ein neuer Zaun mit großem Tor kommt im Januar oder Februar. Zum Jahreswechsel geht die Fläche vom Stadtbezirk an den Kleingartenverein Bornholm I e.V. über. Bis dahin darf die Baustelle nicht betreten werden.
    Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Bezirk sowie der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die das Pilotprojekt vorantreiben und großzügig fördern, sowie der gemeinnützigen Gesellschaft soulgardenberlin, die den Prozess zum Aufbau des Schleifengartens begleitet und organisiert, wurden schon viele Schritte in die Wege geleitet – darunter öffentliche Kieztreffen und eine Beteiligung über unsere Homepage www.schleifengarten.de. Für das berlinweite Pilotprojekt für einen Gemeinschaftsgarten als Teil einer Kleingartenanlage wurde nun auch die Förderung durch die Senatsverwaltung bewilligt. Da sie nur für dieses Haushaltsjahr gilt, bestellt eine Arbeitsgruppe bereits eine Grundausstattung mit Gewächs- und Gerätehaus, Materialien für Hochbeete sowie Arbeits- und Gartengeräte. Unsere Kleingartenanlage rechnet alles noch bis Dezember ab, zum Jahresanfang wird das Material geliefert und im Verein zwischengelagert. Im neuen Jahr kümmern wir uns auch um einen Anschluss von Wasser und Strom auf dem Gelände. Der Rest hängt von Euch Schleifengärtnerinnen und Schleifengärtnern ab. Dafür wurden ja schon Arbeitsgruppen gebildet – vielen Dank dafür!

    Was ist bei dem Projekt grundsätzlich zu beachten? Es handelt sich um einen Gemeinschaftsgarten auf einer Kleingartenfläche. Deshalb ist klar: Der Schleifengarten ist vorrangig ein Garten zum Gärtnern in Gemeinschaft, als Naturerlebnis auch für Kinder und sozialer Ankerpunkt für unseren Kiez. Als Teil der Kleingartenanlage orientiert er sich an der Gartenordnung des Bezirksverbandes der Kleingärtner, die naturnahes Gärtnern vorschreibt. Also: viele Nutzpflanzen, kein Dünger, nicht alles kann mit Geräten und Möbeln vollgestellt werden. Die Fläche ist zudem gemeinnützig und alle Nutzerinnen und Nutzer sollten bitte Rücksicht auf die umliegenden Gärten nehmen. Das schließt einige gewünschte Nutzungen aus und das sollten alle von vornherein wissen: Der Garten wird kein Spielplatz (Trampolin), kein Freizeitpark (Pool oder Sauna), keine Hundewiese (dafür ist die Fläche leider zu klein). Es darf auch keinen gewerblichen Verkauf von Speisen und Getränken geben, eine Abgabe gegen Spenden ist allerdings erlaubt. Keine Sorge, viele Eurer Ideen und Vorschläge werden trotzdem möglich sein und gemeinsam umgesetzt: eine bunte Gemeinschaftsfläche, viele Hochbeete, neue Ideen zum Bauen, Gärtnern und Gestalten. Wir laden Euch zum Austausch mit uns Gärtnerinnen und Gärtnern von Bornholm I ein und stehen für Hilfe und Beratung jederzeit zur Verfügung.

    (mehr …)

  • Kunstgemüse: Gemeinschaftsgarten entsteht in einem Park in Berlin-Pankow

    (Mail)

    * Urban Gardening im Blankensteinpark – Bezirk unterzeichnet Vereinbarung mit der Initiative „Kunst&Gemüse“

    01.04.2021, 13:32 Uhr – Bezirksamt Pankow []

    Urban Gardening im Blankensteinpark – Bezirk unterzeichnet Vereinbarung mit der Initiative „Kunst&Gemüse“

    Ein Gemeinschaftsgarten, an dem sich Menschen unabhängig von sozialem Status, Religion oder Herkunft treffen und austauschen können – das ist das Konzept der Initiative Kunst & Gemüse. Realisiert werden soll das Projekt am südlichen Ende des Blankensteinparks (nahe der Eldenaer Straße) auf einer Fläche neben dem dortigen alten Portierhäuschen. Dazu hat das Straßen- und Grünflächenamt Pankow mit den Initiator:innen von „Kunst&Gemüse“ nun eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen. Passend zum Frühlingsbeginn können die gärtnerischen Aktivitäten damit ab sofort starten und dem Blankensteinpark mit bunten Hochbeeten ein attraktiveres Gesicht geben.

    Vollrad Kuhn, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, sagt dazu: „Für lebendige Kieze braucht es unbedingt so engagierte Initiativen wie „Kunst& Gemüse“. Ich freue mich daher sehr, dass wir nach intensiven Vorabsprachen nun endlich die Vereinbarung unterzeichnen konnten und wünsche „Kunst & Gemüse“ viel Erfolg für ihre gärtnerischen Aktivitäten“.


    (mehr …)

  • Mitgärtner-Möglichkeit in Kleingartenanlage in Berlin Pankow

    https://gruene-pankow.de/wir/in-pankow/arbeitsgruppen/ag-pankow-nord/:

    Sa, 19.09.20 16:00 Uhr – „Kleingarten meets Urban Gardening – wieviel ökologischer Mehrwert steckt in einer Gartenparzelle?“, Treffpunkt: KGA Hoffnung e.V., +13127+Berlin/@52.5894069,13.3932186,9834m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47a85285d79208c1:0xc03a3b7c52c737d!8m2!3d52.58942!4d13.42809?hl=de“ target=“_blank“>Zimbelstraße 13 in Französisch Buchholz

    Hochbeet-Pflanzaktion mit Stefanie Remlinger und Notker Schweikhardt (stellvertr. Vorsitzende bzw. Sprecher für Kultur und Kreativwirtschaft der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus)

    Im Rahmen unserer Streifzüge durch den Norden Pakows besuchen wir heute die Kleingartenanlage Hoffnung e.V. in Französisch Buchholz. Aktueller Anlass ist, dass hier ein Urban Gardening-Bereich entsteht. Zukünftige Beetpat*innen und Gartennachbar*innen und natürlich die Gäste unserer Reihe, sind herzlich eingeladen, letzte Hand anzulegen und erste Pflanzen in die Hochbeete zu setzen.

    Nach getaner Arbeit gibt es ein Feierabendbier/ -brause und eine Podiumsdiskussion. Die Kleingärtnerin Stefanie Remlinger und der urbane Gärtner Notker Schweikhardt werden uns dann einen fröhlich-informativen Disput zum Thema liefern: „Kleingarten meets Urban Gardening“ – über zwei bedeutende Formen städtischen Grüns und städtischen Gärtners werden Erfahrungen ausgetauscht, ökologische und soziale Gemeinsamkeiten und Unterschiede unter die Lupe genommen.

    Nach Sonnenuntergang wird zum Ausklang ein Public Viewing der wundervollen Kurzdoku „Der Kluge geht in den Garten“ geboten und danach gibt es historische Einblicke mit einer Folge der DDR-Fernsehserie „Geschichten übern Gartenzaun“.

    Erläuterung: Die Kleingartenanlage Hoffnung e.V. ist eine kleine Kleingartenanlage mit nur 31 Parzellen. Allerdings wird, wie bei allen KGA in Berlin, die Warteliste immer länger. Klar, rücken die Kleingärtner zusammen. Wenn möglich, werden Parzellen geteilt. Doch das kann nur auf lange Sicht durchgeführt werden und den akuten Bedarf nicht decken. Mit zunächst 4 Hochbeeten, Sitzgelegenheit, Sonnenschirm und Spielplätzchen auf der Gemeinschaftswiese kann kurzfristig ein Angebot zum Mitgärtnern geschaffen werden. Das Projekt wurde von Stefanie Remlinger und Henry Düring-Bienemann, Vorsitzender der Anlage, gemeinsam entwickelt.

    (mehr …)