Schlagwort: Berlin Schöneberg

  • Berlin: Schönegärten und Pallasgärten

    (Besuch)
    Der jetzige Vorsitzende des Vereins ist ein ehemaliger Berliner Abgeordneter (Grüne), der direkt am Kleistpark das Gartenprojekt „Schöengärten“ aufgebaut hatte.
    Aus einem Zeitungsartikel dazu:
    „Mehr Kultur für Berlin!“ ist sein Arbeitsmotto. Und so hat der selbst vor Einfällen und guten Ideen sprühende Notker Schweikhardt (MdA, Bündnis 90/Die Grünen), Sprecher für Kulturpolitik und Kreativwirtschaft und Direktkandidat für den Wahlkreis 1 Schöneberg Nord, auch einen ganz besonderen Ort für sein Wahlkreisbüro gewählt: In der Grunewaldstraße 8 / Ecke Elßholzstraße, gleich neben dem denkmalgeschützten und der Kultur verbundenen „Haus am Kleistpark“, öffnet er jeden Mittwoch um 16 Uhr die Tür seines braunen Kulturcontainers für Anwohner, Bürger und Gesprächsbereite, die ihn als Politiker aufsuchen.
    Zuvor hatte der Container in der Frobenstraße gestanden, bis auf dem Grundstück mit Bautätigkeiten begonnen worden war.
    Auf dem rund 1.000 Quadratmeter großen Gelände vor der Tür des umgewandelten Überseecontainers, das der ursprünglich selbst aus dem Kulturbereich stammende Naturfreund vor gut einem Jahr an der Grunewaldstraße 8 als Zwischennutzer und Privatmann angemietet hat, bietet er jungen und alten Anwohnern noch viel mehr als politischen Rat und offene Ohren für ihre Anliegen:
    Auf rund 65 Hochbeeten können sie hier Obst und Gemüse ziehen, Blumen pflanzen und in naturnahen Rückzugsecken chillen oder Kultur auf einer von ihnen selbst oder von Notker organisierten Veranstaltung unverkrampft genießen. So auch am „Tag der offenen Tür“, beim Erntedankfest, zum jährlichen „Kleidertausch“ mit dem BUND und der Grünen Jugend oder beim gemeinsamen Grillen.“ (https://www.gazette-berlin.de/artikel/306-notker-schweikhardt-und-sein-kulturcontainer.html)
    Aus dem Tagesspiegel. „In seiner Zeit als Abgeordneter hatte Notker Schweikhardt in den vergangenen fünf Jahren einen eher ungewöhnlichen Standort für sein Bürgerbüro. Dieses hatte er in einem Container in einer Gemeinschaftsgartenanlage direkt an der Grunewaldstraße und dem Kleistpark untergebracht, in der rund 100 Beete bewirtschaftet wurden.“

    Zum Schluß waren es 100 Beete.
    Dann hat der Eigentümer gekündigt, es soll hier nun ein Privatmuseum entstehen.

    Ein Teil der Gärtner*innen sind in die Pallasgärten umgezogen, denen Corona zugesetzt hatte. Hier lag viel brach und viele waren nicht mehr dabei.

    Jetzt ist die neue Gruppe dabei, sich so richtig zu formieren, sie machen viel für die Kinder der Menschen im Pallasseum (mehr …)

  • Berlin-Schöneberg: GG auf Parkdeck

    (Mail)
    Seit einiger Zeit arbeiten wir für ein Wohnungsunternehmen (Gewobag) in Berlin mit der Errichtung eines Gemeinschaftsgartens auf einem Parkdeck.

    Der Bauantrag ist genehmigt, die Baukosten sind von der Gewobag übernommen – im Winter ist Baubeginn.

    Nun planen wir bereits den Betrieb und haben hierfür eine Ausschreibung vorbereitet, auf welche sich Gartenprojekte bewerben können.

    Geplant ist eine zweijährige Aufbauzeit einer Gemeinschaft aus Nachbar:innen, die in dieser Zeit eigene Strukturen entwickeln und sich in einem Verein gründen sollen.

    Dies soll von einem Gartenbetreiber begleitet und moderiert werden.
    Der Garten soll offen für alle im Kiez sein und sie suchen einen Träger für eine zweijährige Begleitung, an deren Ende dann ein Verein gegründet sein soll und die Gruppe stabil und eigenständig.

    Aus der Skizze:
    In Berlin Schöneberg auf dem Trümmergrundstück Kirchbachstraße
    1-2 plante die Neue Heimat den Neubau eines Parkhauses mit
    Wohnungen. Das seit 1975 geplante viergeschossige, heute
    denkmalgeschützes Parkhaus, welches die erforderlichen
    Autostellplätze für das gesamte Gebiet aufnehmen sollte, war
    von Anfang an mit zwei Wohngeschossen konzipiert. Auf dem
    obersten Parkdeck war eine begrünte Pergola geplant, wurde aber
    nie gebaut, da das Parkdeck nie seine Nutzung aufgenommen
    hat. 2023 soll nun ein ca. 1000 m² großes urban farming Projekt
    für die Mieter:innen des Kiezes auf dieser Fläche entstehen.
    Die Fläche wird aufgeteilt in eine begrünte Zone zum Innenhof
    und einen Funktionsteil, der einen Riegel zu den Wohngeschossen
    bildet. Mit dem durchgängigen, überdachten Regal und der an
    die historischen Pläne angelehnten, begrünten Pergola wird der
    direkte Blickkontakt vom Parkdeck zu den Wohnungen verhindert.
    Der Riegel verteilt die benötigten Medien auf der Gartenfläche
    und bietet Raum für vielfältige Nutzungen. Aus dem Riegel
    heraus entwickeln sich die Raumkuben für Küche, Büro, WCs
    und Gewächshaus. Der Raum zwischen dem Riegel und den
    Ackerflächen wird von unterschiedlich gruppierten Hochbeeten,
    aufgelockert durch Sitzmöglichkeiten, bespielt.
    Um einen hohen Identifikationgrad für die späteren Nutzer:innen
    zu gewährleiten, Konflikte zu vermeiden und ein Projekt zu
    schaffen, welches optimal auf den Bedarf vor Ort angepasst ist, wird
    ein Partoziationsverfahren während der Bauarbeiten laufen. Es
    werden die direkten Anwohner des Hauses, die weiteren Gewobag
    Mieter:innen des Kiezes und Kitas, Schulen und kommerziellen
    Gruppen angesprochen. Der Prozess wird von Beginn an durch
    den späteren Gartenbetreiber begleitet, welcher sowohl für den
    Planungs- und Organisationsprozess, als auch für die Anfänge
    der Gartenarbeit zuständig ist. Um den Zeit- und Kostenplan
    einzuhalten wird ein klarer Rahmen vorgegeben, welcher dann
    von den Partizipierenden mit den unterschiedlichen Bausteinen
    ausgefüllt wird. So können die späteren Gartennutzer:innen
    über Form, Materialität und Gruppierung der Hochbeete
    entscheiden und in Workshops einige Möbel selber bauen.
    Für einen möglichst nachhaltigen Gartenbetreib wurde sich
    für eine Brunnenbewässerung und eine Muldenentwässerung
    entschieden, weche mit Solarstrom betrieben wird. So wird keine
    Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation nötig und für die
    Gartenbewässerung wird kein Trinkwasser verschwendet. Der
    restliche Strom der PV-Anlage kann für die Wohnungen oder das
    Parkhaus verwendet werden (mehr …)

  • Berlin: am Culinary Kiosk gibt es einen GG

    wir haben 25 Hochbeete und Beetpatenschaften.
    Es ist jeden Tag jemand Mal da – immer am Mttwoch ist Gartentag.
    Dann gibt es noch Cleanups, Feste, Workshops (mehr …)

  • Berlin: GG an Zentralbib Schöneberg wächst

    (Tel)
    Der Lesegarten der Zentralbibliothek soll GG werden, es gab in der Vergangenheit Workshops und eine Förderung üebr „Encounters“ und Begleitung druch Soulgarden. Diese ist lange ausgelaufen, eine Frau blieb und nun ist die Gruppe auf vier gewachsen. Die Bib macht jedes Jahr eine (Blumen)zwiebelpflanzaktion und da wurden die Leute direkt angesprochen.
    Der Garten ist nur zu den Öffnungszeiten der Bib erreichbar und die schwanken seit Corona immer wieder.
    Zudem müssen die Gärtner*innen einen Ehrenamtsvertrag unterzeichnen und dafür ein polizeiliches Führungszeusgnis vorlegen. Die Kosten dafür bekommen sie ersetzt. Inzwischen gibt es jemanden in der Bib, der sich um Ehrenamtliche kümmert und ggf. könnte das auch anders geregelt werden. Maria N. wird das mit den anderen Bibs in Berlin, die auch GGs haben/aufbauen wollen, thematisieren.
    Sie wollen in der Bib eine Saatgutbibliothek haben und auch Veranstaltungen dazu machen. (mehr …)

  • Projektbesuche in Berlin Ende Sept 2020

    Die Bezirkszentralbibliothek Tempelhof-Schöneberg hat in einer Art Innenhof schon lange einen kleinen Garten. Dieser wurde bisher als Lesegarten genutzt, sprich zwischen verwilderten Blumenkästen stehen Stühle.
    Über die Inititiative einer Gruppe namens Encounters (im Netz nicht gefunden) für die Bibliotheken im Bezirk kam es zu der Idee, aus dem Garten einen Gemeinschaftsgarten zu machen. Auch an einer anderen Bibliothek (Marienfelde) gab es daran Interesse. Über von dieser Gruppe akquirierte Gelder konnte durch soulgarden ein Workshop zu Bau von Hochbeeten und deren Bepflanzung stattfinden. Dann kam Corona und die interessierte Gruppe fiel ausienander. Nun ist noch eine sehr aktive Frau tätig und die Bibiotheksmitarbeiter*innen überlegen, wie sie den Garten und die Möglichkeit, sich hier einzubringen und mitzumachen, bekannter machen können. Sie haben keine Zeit, sich selber viel einzubringen und es gibt auch kein Budget. Doch sind sie sehr daran interessiert, dass der Garten genutzt wird. Eine Hürde ist, dsas der Garten nur durch die Bibilothek erreichbar ist, sprcih: nicht von außen. Vor der Bibiothek gibt es bisher keine Schilder, die Schilder/Hinweise in der Biblothelk hatte ich nicht gesehen.

    Der Gemeinschaftsgarten Flora in Zehlendorf ist auf einer bislang verwilderten, wild überwucherten bezirkseigenen Brache entstanden. Hier kann im Boden gegärtnert werden und es gibt sowohl kleine individuelle Beete als auch zwei Gemeinschaftsackerflächen, zwei Kompoststellen, eine große Feuerstelle, ein Baumhaus, einen selbst gebauten Raum (noch ohne Dach) fpr Versammlungen, einen Schuppen usw. Gelder für einen kleinen Zaun und erste Ausstattung gab es über FEIN-Mittel des Bezirks. Der Initiator ist sehr aktiv in einer BI, die „Wandel-Projekte“ in Zehlendorf anschiebt.
    Bisher waren 6 anwohnende Familien sehr aktiv im Garten. Wegen Corona haben sie sich nicht getraut und wollen weiter abwarten, den Garten weiter bekannt zu machen und für ein Mitmachen zu werben. Das Konzept ist derzeit deshalb auch offen, es könnte je nach MItmacher*innen geschärft werden. Sie sind gut vernetzt in Zehlendorf und u.a. auch in Kontakt mit den Zehlenwaldlern, die ja auch Gartenprojekte aufgebaut haben. Ein Vorhaben ist noch, den Zaun zum angrenzenden Kirchengrund abzubauen und die Hälfte des Kirchengrundstücks zum Bürgerpark zu machen.

    Der neue Gemeinschaftsgarten Oyoun in Neukölln entsteht auf der großen Freifläche, die zum Haus gehört (Träger jetzt Oyoun, fr+her war hier die Werkstatt der Kulturen). Auf die Fläche kommt von direkt und durch dsa Haus. Hier ist ein Biergarten und es gibt eine kleine Bühne. Die Gruppe hat viel Müll aufgesammelt, ein paar Beete in der Erde angelegt, ein paar Hochbeete gebaut und einen Kartoffelturm. Es gibt schon einen Kompost, ein paar Skulturen und noch sehr viel Platz. Eine Seite des Gartens geht steil nach oben, hier frührt auch eine Treppe ins Nichts. Terassenbeete hatten sie hierfür angedacht, doch das ist noch ferne Zukunft. Permakultur, Angebote für Kinder, Veranstaltungen zusammen mit dem Träger sind weitere Planungen (die bald realisiert werden könnten) Auch hier ist es so, dass neue Mitgärtnber*innen nicht sehr aktiv geworben werden wegen Corona.


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  • QM Nord-Schöneberg ausgezeichnet

    Unter dem Titel „Grünes Netzwerk für die Nachbarschaft – Vielfalt für das Quartier“ wird der Schöneberger Norden für sein vielfältiges Engagement für Gartenprojekte ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird dem Quartier beim Großgörschenstraßenfest am 15.09.2019 von Stadtrat Jörn Oltmann und einem UN-Dekade Jugendbotschafter feierlich übergeben.
    https://schoeneberger-norden.de/index.php?id=125&tx_news_pi1%5Bnews%5D=495&tx_news_pi1%5Bday%5D=31&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=7&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=1739415ee8077b2897d702ba38bca1bf
    https://www.undekade-biologischevielfalt.de/ (mehr …)

  • urban gardening an der Urania in Berlin

    (Besuch, Recherche)
    Am Kulturzentrum Urania in Berlin Schöneberg fanden dieses Jahr eine Reihe von Workshops und Vorträgen zu urban gardening statt. Mit dabei: Elisabeth Meyer-Renschhausen und Robert Shaw
    https://www.urania.de/urania-reihe/urania-urban-gardening
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  • Stand der Dinge Pallasgärten Berlin

    (mail)

    Die Saison war trotz der Dürre recht gut! Wir waren zwar häufig mit Gießen beschäftigt und dadurch sind andere anfallende Arbeiten etwas liegen geblieben, aber ich denke wir sind besser weggekommen als mach anderes Gartenprojekt. Wir hatten auch dieses Jahr wieder ein erfolgreiches Frühlingsfest und auch eine Kooperation mit dem Weltacker. Auf die Organisation der Schöneworttage (Sommerfest), haben wir wegen des personellen Aufwands verzichtet. Zum Sommerende hatten wir eine relativ große Rattenplage, was dazu geführt hat, dass sich einige GärtnerInnen nicht in den Garten getraut haben.
    Auch in der Gemeinschaft hat sich einiges getan! Wir haben dieses Jahr regelmäßig im Garten zu Abend gegessen, was das generelle Gemeinschaftsgefühl sehr gestärkt hat. Das hat bei Julian und mir dazu geführt, dass wir nicht mehr den Eindruck haben ganz alleine an „der Front kämpfen“ zu müssen, da wir mehr Rückhalt in der Gemeinschaft verspüren.
    Etwas Bauchschmerzen machen mir allerdings die „Interkulturellen Gärten der Künste“ (Teil mit inividuellen Parzellen). Dort sind dieses Jahr viele Beete aufgegeben wurden und es gibt keine richtige Gemeinschaft, in der die Leute Verantwortung übernehmen. Das liegt sicherlich auch daran, dass dort unter Bäumen gegärtnert werden muss, was ja mit vielen Einschränkungen verbunden ist (wenig Licht, viele Wurzeldruck durch Bäume) und es dieses Jahr einfach sehr trocken war. Deshalb werden wir zusammen mit Gartenaktiv (QM gefördertes Projekt) im nächsten Frühjahr einen Workshop zum Gärntern unter Bäumen durchführen und überlegen zz. ob eine Durchmischung der Gärten der Künste mit mehr Leuten aus der Nachbarschaft sinnvoll ist. (Bisher waren die Gärten der Künste vor allem für Leute aus dem Pallasseum vorgesehen)


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  • Pallasgärten: Vernetzung durch KonTiKi

    (Gu, aus Sachbericht)

    Der u.a. von uns finanzierte Kontiki für die Pallasgärten bringt Leute zusammen.

    Am 15.07.2017 fand schließlich die feierliche Einweihung des Kon-Tikis als Programmpunkt
    des jährlichen Sommerfestes (schöne(w)ort_tage) der Pallasgärten statt. Neugierig
    bestaunten die BesucherInnen des Festes den Holzkohlemeiler und diskutierten lebhaft über
    die richtige Nutzung des Geräts.

    Hier findet sich ein Bericht der Bloggerin, Initiatiorin und Vorsitzenden der
    Interessengemeinschaft Potsdamer Straße und Initiatiorin des Projekts “Die Potsdamer
    Straße wird grün” Regine Wosnitza:
    http://potseblog.de/2017/07/16/kon-tiki-pallas-lilli-flora-terra-petra/
     
    Der Kon-Tiki-Meiler befindet sich derzeit im Gartenhaus des Gemeinschaftsgartens und
    steht den Berliner Gemeinschaftsgärten zur freien Nutzung zur Verfügung. 2018 sind u.a.
    eine Kooperation mit einer Gartenkolonie am Priesterweg angedacht. Die GärtnerInnen
    dieser Kolonie sollen im Herbst/Frühling ihren (getrockneten) Baumschnitt zur gemeinsamen
    Herstellung von Pflanzenkohle in die Pallasgärten bringen und mehr über den Einsatz von
    Biokohle lernen. Die gewonnene Kohle soll zwischen Pallasgärten und den GärtnerInnen der
    Kolonie geteilt werden. Weiterhin soll das Wissen über Biokohle und Terra Preta zunehmend
    unter den Berliner Gemeinschaftsgärten verbreitet werden. Im Rahmen des gerade
    entstehenden lokalen Netzwerks von Pallasgärten e.V., Wachsenlassen e.V.  und den
    Rosenduftgärten im Gleisdreieckpark werden wir im Januar/Februar einen Vortrag zu
    Kon-Tiki, Pflanzenkohle und Terra Preta in der Grünen Bibliothek bei Wachsenlassen halten.
    Daran anschließen sollen sich im Frühjahr Praxisworskhops unter Einsatz des Kon Tiki.
    Beim Urban Gardening Summer Camp in Stuttgart wurde auch der Vorstand des
    Allmendekontors auf das Kon Tiki aufmerksam und auch hier wurde eine Zusammenarbeit
    geplant.
    Ein weiteres Ziel ist die verstärkte Erschließung und Verwertung von Biomasse (die sonst im
    Abfall landen würde) zu Terra Preta; hierzu möchten wir Kooperationen z.B. mit
    (Bio)-Märkten, -Cafés schließen (mehr …)

  • Inselgarten: neuer IG in Planung in Berlin

    (Gu, mail, 16.2.)
    Das Garten Projekt steckt noch ziemlich in den Kinderschuhen. Wir werden morgen Abend ein Treffen veranstalten, bei dem wir die Interessierten erst einmal kennenlernen und schauen, wer sich was vorstellen kann. Der Zusammenhang mit Über den Tellerrand besteht primär darin, dass es ein interkultureller Garten wird und wir dort Geflüchtete und Beheimatete zusammenbringen möchten. Darüber hinaus ist in Planung, die Ernte, die es hoffentlich in einigen Monaten geben wird, bei gemeinsamen Koch-Events zu verarbeiten. […] Ende Februar werden wir außerdem einen kleinen Workshop machen, bei dem sowohl wir selbst als auch unsere Gärtner/-innen mehr darüber lernen, was wir wie anpflanzen können und wie der Garten konkret aufgebaut werden soll.
    -> Berlin-Schöneberg


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  • Projektbesuche in Jena und Berlin

    (Gu, Projektbesuche, 9.7., 13. und 14.7.)

    Das „Bunte Gemüse“ Jena ist ein Gartenprojekt, das zunächst direkt auf der Fläche eines Abentuerspielplatzes entstand. Die gartenbegeisterten Kinder haben gartenbegeisterte Eltern mitgebracht. Inzwischen wird dieses Stück hauptsächlich von einem anerkannten Flüchtling bewirtschaftet. Für alle anderen gibt es eine Fläche, die an den Abenteuerspielplatz angrenzt und inziwschen dazu gehört. Noch muss man über die Fläche des Spielplatzes laufen, aber die InitiatorInnen versuchen, ein Tor in den Zaun einsetzen zu lassen bzw die Genehmigung dafür zu bekommen. Hier gärtnern Flüchtlinge aus der nahen GU, Kinder, Eltern, Interessierte. Der Garten ist noch im Aufbau, als ich da war, haben Frauen aus Abbruchsteinen ein Mosaik in die Mitte des Gartens gesetzt, um eine schöne Aufenthaltsfläche zu bekommen. Sie haben diverse Möglichkeiten zu kochen, es gibt – Überrest eines fehlgeplanten Lehmhauses – eine Art Bühne. Alles ist gemeinschaftlich. Nebenan können sie Räume der Tafel nutzen. Hier gibt es auch eine kleine Werkstatt.
    Im Garten sind die Pflanzen mit Fotos an die Beete angebracht und mit ihren deutschen Namen, ebenso die Gartengeräte etc.
    Diana, die den Garten koordiniert, erzählte, dass einige Leute aus der GU Wohnungen bekommen sollten, aber lieber in der GU blieben – sie wollen den Garten in der Nähe und haben dort schon Kontakte geknüpft und fühlen sich gut aufgehoben und gefragt.
    Leute vom „essbares Jena“ haben vier Flächen, die sie für andere bepflanzen und pflegen. Problem: Wasserzugang. Sie gehen mit ihren Gießkannen von Geschäft zu Geschäft. Die AnwohnerInnen der Flächen ernten gerne ab und an, doch machen sie nicht wirklich mit. Sie wollen noch mal mehr Werbung machen und mit Schildern an den Flächen versuchen, mehr Leute zu gewinnen.

    Der WillkommenesKulturGarten in Berlin Spandau ist im Rahmen einer Fortbildung als Praxisprojekt entstanden. Die GU ist in einer riesengroßen Kaserne (ehemals englisch) und wahrscheinlich wird das eine der zentralen Erstaufnahmestellen Berlins werden. Auf einer Fläche, die auch ohne Durchgang durch das Haus erreichbar ist, hat eine Gruppe ein Gartenprojekt aufgebaut. Sie gärtnern in Hochbeeten, Hügelbeeten und im Boden. Es sind auch Leute aus anderen Gartenprojekten dabei (die ncoh studieren), wie z.B. vom Garten ohne Grenzen aus Berlin Kreuzberg. Leute aus dem neuen Druchgang der Fortbildung sind auch schon involviert, so dass die Hoffnung besteht, dass die Koordination übergeben werden kann. Das Heim unterstützt das Projekt (was Ausgangspunkt für diesen Ort war) und die Sozialarbeiterin ist voll involviert. Sie ermutigt die Leute, auch dann zu gärtnern, wenn keiner von der Begleitgruppe da ist. Noch wird es von den meisten BewohnerInnen zögerlich angenommen, doch sind die Kinder mit Begeisterung dabei. Manche Pflanzen stehen kurz vor dem „Gieß-Tod“ (zu viel Wasser)

    Zehlenwandler aus Berlin-Zehlendorf hat letztes Jahr mit einem Beet vor einem U-Bahnhof (Onkel-Tom-Straße) begonnen. Sie sind eine Transition Town Gruppe, die Gärten als ein machbares Praxisprojekt sieht. Das Beet ist ganz im Sinne von „essbare Stadt“, alle können ernten. Es sieht nicht geplündert aus, es gab wohl auch Schilder, dass hauptsächlich die Kräuter für alle sind. Das zweite Projekt entsteht nun in der sogenannten Papageiensiedlung (Ex-amerikanisch), in der viele Einfamilienhäuser mit Abstandsgrün stehen. Sie haben eine bis vor kurzen wohl völlih kahle Fläche am Rande einer neu gestalteten Grünfläche bekommen und zunächst 2 Hochbeete aufgebaut. Sie wollten 5, doch stellt sich nun heraus, dass es doch nicht so viele Leute sind, die zuverlässig gießen können etc. Es gibt keinen Zaun und die Gießkanne ist mit einem einfachen ZahlenSchloß direkt an den Beeten befestigt. Wasser bekommen sie von einem Außenanschluß des gegenüberliegenden Hauses. Sie hoffe, dort dann auch Geräte unterbringen zu können, noch bringen alle die Sachen von zu Hause mit und nehmen sie dann auch wieder mit nach Hause. Es gibt hauptsächlich Wohlwollen der Anwohnenden. Noch gibt es nur ein Minischild, was nicht aussagt, dass man mitmachen kann. Sie wollen nochmal gezielt werben und auch eine kleine Eröffnungsveranstaltung machen. Ute Scheub gehört zu der Gruppe, so ist es kein Wunder, dass sie Terra Preta mit in den Beeten haben.
    Sie sind vernetzt mit den umliegenden Projekten.

    Die Pallstgärten sind zwei direkt aneinander grenzende Gartenprojekt am Sozialpallast in Berlin-Schöneberg. Den einen, Garten der Künste, gibt es schon länger, der andere ist nun neu dazu gekommen. Der Garten der Künste ist ein eher „klassischer IG“, mit individuellen Beeten, hier auch mit Zäunen daziwschen und viel privatem auf den einzelen Parzellen. Der neue Garten ist ein Gemeinschaftsgarten ohne individuelle Parzellen und mit deutlich jüngeren Leuten, die auch alle in der Nachbarschaft wohnen. Diese Gruppe hat schon jetzt einen Schwerpunkt auf alten Sorten, Vielfalt des Gemüses und viel Interesse, das zu vertiefen (was wir auch fördern). Es gibt einen Verein für beide Projekte (was Bedingung von „Soziale Stadt“ war, die auch die Infrastruktur des neuen Projekts gefördert hat). Der Vorstand ist besetzt mit Leuten aus beiden Gärten. Noch sind sie im Annäherungsprozeß. (mehr …)

  • 2 Gartenprojekte am Pallaseum in Berlin

    (Gu aus Antrag)
    Auf dem Gelände der Pallaseum-Wohnbauten KG ist neben dem Garten der Künste eit Anfang 2014 ein weiteres Gartenprojekt entstanden: der 900m² große Pallaseum-Gemeinschaftsgarten. Seit Anfang 2014 gibt es einen eigenen Verein für die beiden Gärten (Garten der Künste und Pallaseum-Gemeinschaftsgarten), den Pallastgärten e.V.
    Beim Pallaseum-Gemeinschaftsgarten gibt es einen festen Kern von 10 GärtnerInnen, die sich regelmäßig 1x Woche treffen.
    Die Brache wurde mit Soziale Stadt Mitteln durch die Werkstatt des Drogennotdienstes vom Müll befreit und mit Mutterboden aufgefüllt.  Es gibt ein Gartenhäuschen, Hochbeete (für Rolli-FahrerInnen),. Sie haben 2014/15 eine weitere Finanzierung über Soziale Stadt für den Aufbau der Gartengruppe und deren Qualifizierung. Sie wollen sich rund um das Thema Saatgut qualifizieren und haben auch schon Kontakt mit Social Seeds. 
    Außerdem wollen sie ihre Infrastruktur verbessern (besseren Zugang zu Wasser, Gewächshaus, Stromanschluß für das Gartenhaus, Werkzeuge)

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  • neues Gartenprojekt in Berlin-Schöneberg geplant

    (Gu, Mail, 26.5.)
    Die Grünen Schöneberg veranstalten morgen ein „Picknick mit Erfahrungsaustausch“ zum Thema „Urban gardening auf der Insel [ein bestimmter Teil von Schöneberg] und gemeinsam gärtnern und Flüchtlinge willkommen heißen“. Eine der InitiatorInnen dieser Veranstaltung ist beim Himmelbeet dabei, Allmende-Kontor ist angefragt, ihr Gartenprojekt vorzustellen.

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  • spannende Beobachtungen im Garten der Künste

    (Gu, Gespräch, 19.9.)

    Karin Rieckmann, die Initiatorin und Koordinatorin des IG Garten der Künste in Berlin-Schöneberg erzählte ein paar tolle Geschichten:

              Es gab einen Saatgutworkshop, bei dem jemand von Social Seeds mit großen und kleinen Sieben kam und zeigte, wie man damit das Saatgut reinigen kann. Eine kurdische (?) Frau fand das viel zu aufwendig, nahm kurzer Hand in Ermangelung eines extra Stücks Stoff hoch und hatte mit einigen geschickten Bewegungen auch das Saatgut gereinigt.

              Etliche Leute haben nicht so viel Ahnung vom Gärtnern und sind immer auf der Suche nach Anleitung. Eine mittelalterliche Frau fiel ein, dass sie ja ihre Mutter fragen könnte und holte die 80-jährige Frau (Türkin?) in den Garten. Diese thront nun öfters dort und gibt ihr Wissen weiter, was auf viel Interesse stößt. Bisher hatte noch nie jemand sie danach gefragt.

              Aus der Jugendtheatergruppe „Falafels“  wurde Karin schon mal angerufen, als der Park vermüllt war. Diese Jugendlichen hatten anfangs auch gerne noch Müll auf den neu entstandenen Garten aus den Fenstern geworfen. Sie wollten jetzt einen Aktionstag organiseren, um den Park, IHREN Park aufzuräumen – ist ja schließlich ihr Auftrittsort

    # IG Garten der Künste

    # Berlin-Schöneberg

    # Wissensvermittlung

    # Garten im Park

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