Die die AWO betreibt die Unterkunft Birkenhof (Spandauer Straße) nicht mehr. Der neue Träger hat „im letzten Sommer haben wir ein Gartenprojekt gefördert von FEIN Mittel durchgeführt. Das Projekt wurde erfolgreich Ende Oktober abgeschlossen und richtete sich an die Bewohner„. Es gibt nun dort kein Gartenprojek mehr. (mehr …)
Schlagwort: Berlin Spandau
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Spandau: Gartenprojekte an Unterkünften
(Mail)
Bevor die Aufnahmeeinrichtung Askanierring vom Landesbetreib für Gebäudebewirtschaftung – Teil B (LfG-B) im Jahr 2020 übernommen wurde, wurde die Einrichtung von der AWO Mitte e.V. betrieben. Ich habe erfahren, dass im Jahr 2015, damals noch in Zusammenarbeit mit AWO, ein Gemeinschaftsgarten gestaltet wurde.
Ich schreibe Sie an, weil wir in beiden Einrichtungen mehrere Gartenaktionen planen. Gerne würden wir auch unsere Gärten für die Nachbarschaft öffnen. Wir möchten sowohl die Geländen umgestalten, als auch Hochbeeten aufstellen, Blumen und vielleicht Gemüse oder Früchte pflanzen und Bewohner*innen dazu engagieren, sich um ihren Garten zu kümmern. Wir haben sogar interessierte Hobby-Gärtnerinnen, die den Bewohnern das Gärtnern (mit Unterstützung) beibringen können.
-> die Ehrenamtskoordinatorin möchte an beiden Unterkünften Gärten aufbauen. Die Bewohner*innen sind sehr motiviert und es fehlt nur an Material (Erde und Hochbeete primär).
-> auf der Fläche Askanierrung gab es bis vor Corona einen Gemeinschaftsgarten, der über das Umweltbüro Berlin-Brandenburg an der Unterkunft aufgebaut und koordiniert wurde
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ein IG ausgezeichnet, der andere aufgegeben: Berlin Spandau/Buch
(Gu, Mail)
Wir konnten unseren Garten in Berlin-Buch an der Flüchtlingsunterkunft „Garten-Buch“ auch in diesem Jahr erfolgreich weiter gemeinsam entwickeln, hegen und pflegen und erhielten dafür sogar eine Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“.
wir haben den Preis von einem Vertreter der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie überreicht bekommen verbunden mit einem wunderbaren Gartenfest und vielen Gästen wie den Vorsitzenden der AWO… Presse und anderen engagierten Initiativen im Bezirk. Das hat uns wirklich wieder Mut gegeben, weiter zu machen.Aber wo Licht ist, ist auch Schatten und so mussten wir leider den „Willkommens-Kultur-Garten“ in Berlin Spandau aufgeben, da die Flüchtlingsunterkunft am Jahresende leergezogen wurde und damit die Fläche aufgegeben werden musste.
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Gartenprojekt für eine Saison in der Alten Post Spandau
(Gu)
[…]
Was ganz genau alles in diesem Sommer auf demPostareal stattfinden wird, lässt sich noch nicht exakt sa
gen. Es hängt stark von dem Engagement ab, mit dem die
Spandauer diesen Freiraum nutzen werden. Aber eins ist
schon klar: Gemeinschaftliches Gärtnern wird eine große
Rolle spielen. Denn Platz ist reichlich vorhanden – auf
dem aufgeräumten Grundstück des Hauptpostamtes ge
nauso wie auf dem Dach des ehemaligen LogistikGebäu
des. Dort oben waren einmal Parkplätze für Postautos,
hinauf führt eine befahrbare Rampe, so dass man auch
Paletten mit Pflanzkästen leicht hinaufbefördern kann
und hier einen geschützten Bereich erhält, in dem auch
individuell gegärtnert werden kann. »Wir wollen auch
Kitas und Schulen in der Wilhelmstadt anbieten, hier ei
gene Beete zu betreuen«, erläutert Pawel Bizewski. »Platz
gibt es genug und Material haben wir auch schon ziem
lich viel beisammen, weil uns viele Spandauer schon un
terstützen. Unsere Lager sind ziemlich voll.« So hat zum
Beispiel DeWi Back, ein Großbäcker aus der Staakener
Straße, der bundesweit viele Backshops beliefert, schon
jede Menge ausrangierte Transportkisten aus Plastik ge
spendet, in denen man vorzüglich Pflanzen aufziehen
kann. Muttererde kommt von den Grundstückseigentü
mern, Gartengerät von Spandauer Kleingärtenvereinen,
die mit dem Projekt kooperieren.
Das gemeinschaftliche Gärtnern auf Brachflächen hat
sich in den letzten Jahren in Berlin zu einer regelrechten
Volksbewegung entwickelt, wobei sich Junge und Alte,
Alteingesessene und Zugewanderte, Familien und Allein
stehende zusammenfinden, auf mobilen Beeten Pflanzen
ziehen und dabei auch Kontakte knüpfen und Freund
schaften anbahnen. Auch in der Spandauer Neustadt, im
Falkenhagener Feld, am Blasewitzer Ring und in der Ga
tower Straße sind solche Projekte entstanden, oft unter
stützt von Quartiersmanagements oder sozialen Trägern
wie dem SOSKinderdorf. Der neue Gemeinschaftsgarten
auf dem Postgelände könnte in Zukunft eine besondere
Rolle spielen. Er liegt zentral, direkt am Bahnhof, ist aber
von vornherein nur auf eine Gartensaison hin angelegt.
Im kommenden Jahr müsste er also auf ein anderes
Grundstück umziehen. Im »Neue urbane Welten e.V.« ist
man zuversichtlich, dass sich so ein Ort finden lässt, ein
leerstehendes Fabrikgelände etwa, ein Teil einer alten
Kaserne, deren Entwicklung in die Zukunft verschoben
wurde oder eine andere Brachfläche, auf der idealerweise
auch noch Schuppen herumstehen, in denen man Gar
tengeräte verschließen kann. Es ist aber auch möglich,
dass sich zusätzlich mehrere Initiativen bilden, die auf
kleineren Flächen weiter machen wollen. Gemeinschafts
gärten sind ja mobil, sie brauchen oft auch gar nicht viel
Platz, es gibt in Berlin auch Beispiele, wo solche Initiati
ven auf zeitweise ungenutzten Teilflächen von Schulhö
fen untergekommen sind oder auf wenig genutzten pri
vaten Parkplätzen. Am »Spandauer Ufer« kann man in
diesem Jahr miterleben, wie es funktioniert.[…] (mehr …)
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GG Mittelstraße: Mundraubtour als get together
(Gu, NL)
Am Samstag den 15. September machen gemeinsam einen Spaziergang und gehen auf die Suche nach Obst, Nüssen, Kräutern und Allem, was man im September aus der Natur ernten kann.
Außerdem wollen wir den gemeinsamen Spaziergang nutzen, um uns rund um das Thema Garten und Gärtnern zu unterhalten und auszutauschen.
(Berlin/Spandau) (mehr …)
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Kuppel als Gemeinschaftsort in GG Spandau
(Gu, alerts)
Die kuppelförmige Installation wird mit der Zeit berankt und zeigt sich dann als grüne Weltkugel.
So könnte die Welt aussehen, wenn alle Menschen gärtnern!
Eingeweiht wird das Objekt mit einem feierlichen Akt am
Donnerstag, den 16. August 2018, um 19 Uhr,
im Gemeinschaftsgarten
der Jugendtheaterwerkstatt Spandau,
Gelsenkircher Straße 29, 13583 Berlin,
wo die Kuppel zunächst aufgestellt wird.
Zur Eröffnung gibt es ein Konzert und ein kleines Buffet mit erntefrischen Leckereien aus dem Garten.
Die Kuppel ist begehbar und wird zukünftig als Treffpunkt für Garteninteressierte dienen. Hier entsteht eine kleine Ausstellung mit Informationen über die Spandauer Gemeinschaftsgärten. Außerdem können hier Ernten verarbeitet werden.
Vor allem bietet die begrünte Kuppel einen inspirierenden Ort, einen Rückzugsraum und einen Ort der Meditation. Bis es soweit ist, ist noch einiges zu tun. Die Erbauer haben bereits viele Dreiecke gebaut, die nun nach dem Prinzip der geodätischen Kuppel zusammengebaut werden (mehr …)
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Gartennetzwerk in Berlin-Spandau formiert sich
(Gu, Projektbesuche)
Der GG in der Mittelstraße läuft nun über das Projekt „Stadtoasen“, was u.a. von Jeanine angeschoben wurde, die in Kreuberg auch einen GG aufgebaut hat. Der Garten Mittelstraße ist gut besucht, alle Beete sind nun vergeben und es gibt eine Warteliste. Die vorhrerige Koordinatorin ist gestorben, so dass sich einiges erst neu einspielen muss. Noch immer gibt es in direkter Nachbarschaft und wohl auch im Garten Drogenkonsum von Jugendlichen und noch immer wird das Gartenhäuschen immer wieder aufgebrochen. Doch inzwischen übernehmen GärtnerInnen vereinzelte Aufgaben selber und kümmert sich die Gruppe um die Gemeinschaftsflächen. Die Präsenz von zwei in der Jugendarbeit tätigen Teammitgliedern von Stadtoasen wirkt sich positiv auf dsa Projekt aus. Diese beiden Männer sind auch aktiv in der Zwischennutzung der alten Post in Spandau „Neue urbane Welten“, bei dem u.a. Pilze angebaut und Pfalnztürme errichtet wurden.
Die Klimawerkstatt Spandau hat die Trägerschaft des IGs am Burbacher Weg übernommen. Diesen Garten gibt es schon seit 2006 und er liegt auf Kirchengrund (direkt an einer Kirche). Die Fläche wird gärtnerisch (gemeinschaftlich) von einer kleinen Gruppe genutzt und zudem von Tagesmüttern, die auch eine Parzelle haben. Die Kirche wird demnächst einiges an Umnutzung erfahren, zudem zwei Kirchengemeinden zusammen gelegt werden. Der Garten an der Kirche der Zufluchtgemeide muss weichen, da die Zufluchtsgemeinde mit der anderen Gemeinde (da, wo der Garten am Burbacher Weg ist) zusammen gelegt wird. Die Kirche der Zufluchtsgemeinde wird zu einem Nachbarschaftstreff und die Kita wird im Zuge dessen auch vergrößert, so dass der Garten weichen muss. Im Garten der Zufluchtsgemeinde sind nicht viele Leute. Eine Person ist wohl extrem dominat und will alles bestimmte. Andere werden davon immer abgeschreckt.
Die Klimawerkstatt (ein Projekt, das Corianna Vosse übernommen hat), hat noch einen weiteren Garten angefangen. Dieser ist auf dem Gelände eines Jugendtheaterhauses und noch ganz am Anfang. Es gibt noch kein Schild und auch noch keine Gruppe. Die Koordinatorin ist ganz alleine. Sie machen Workshops und Vorträge und vernetzen sich mit den anderen Gärten und hoffen so auf Garteninterssierte. An einer Großraumsiedlung in Spandau Staaken ist – partizipativ angelegt von der Gruppe F – ein GG vor den Hochhäusern entstanden. Ein Teil ist GG, der andere Projektgarten mit kleiner Bühne. Angebunden ist das Projekt nun ans QM, es hat sich aus der Gruppe noch niemand gefunden, der/die die Kommunikation „mit außen“ übernehmen will.
Die Frau, die den Garten (Solidarischer Garten) der Klimawerkstatt am Jugendtheaterhaus macht, vernetzt die Gärten. Sie fährt hin, organisiert eine Radtour, hat einen E-Mail-Verteiler aufgebaut.
(mehr …) -
Vernetzung von GGs in Berlin-Spandau
(Gu, alerts)
Samstag im Monat gibt es in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau ein Treffen für Garteninteressierte mit Tipps zum Gärtnern und Informationen über Gemeinschaftsgärten.
Zusätzlich findet ab sofort auch jeden dritten Donnerstag im Monat im Gemeinschaftsgarten der Jeremia-Kirchengemeinde ein offener Garten-Aktionstag statt.
Die „WanderSterneKüche“ bringt einmal im Monat Menschen zum gemeinsamen Kochen und Essen zusammen. Bei jedem Treffen steht eine bestimmte Zutat im Mittelpunkt, wird auf vielfältige Weise verarbeitet und mit anderen Zutaten kombiniert. Diesmal beschäftigen wir uns mit Hülsenfrüchten, die uns getrocknet das ganze Jahr zur Verfügung stehen.
Außerdem kommen Gärtner*innen aus ganz Spandau zusammen, um Saatgut und Erfahrungen (aus) zu tauschen.
Mitmachen ist ganz einfach. Hier unsere Termine im März im Überblick:
Sa, 03.03.2018, 14 – 16 Uhr – Offenes Gartentreffen
Thematischer Schwerpunkt: Hochbeete bauen
Ort: Jugendtheaterwerkstatt Spandau, Gelsenkircher Straße 20, 13583 Berlin
Di, 06.03.2018, 18- 20 Uhr – Saatgut-Tausch: Wir bereiten uns für die Gartensaison vor!
Ort: KlimaWerkstatt Spandau, Mönchstraße 8, 13597 Berlin
Do, 15.03.2018, 18 – 20 Uhr – WanderSterneKüche
Kulinarische Experimente mit regionalen Zutaten – Hülsenfrüchte
Ort: Klubhaus Westerwaldstraße 13, 13589 Berlin
Do, 22.03.2018, 17 – 19.00 Uhr – Anzucht-Aktion. Tomaten, Kürbis & Co vorziehen
Ort: Gemeinschaftsgarten/Erzählcafé der Jeremia-Kirchengemeinde, Burbacher Weg 2 /Siegener Straße 52, 13583 Berlin
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Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge in Garten in Berlin
(Gu, Mail)
Die AWO hat (bzw. möchte) in beiden Gärten Bewohner*innen Arbeitsgelegenheiten eingerichtet, was ganz wunderbar ist, da wir -besonders in Buch- Schwierigkeiten hatten, mit Erwachsenen etwas dauerhafter im Kontakt zu bleiben. Sonst gedeiht alles prima und wir stoßen auf freundliches Interesse (auch bei anderen Unterstützer*innen vor Ort).
(willkommenskulturgarten in Berlin Spandau und Garten Buch in Buch)
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zwei neue Gartenprojekte in Berlin-Spandau
(Gu, Mail, 26.1.)
Der Koordinationskreis Hof- und Gartengestaltung zweier Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge in der Storkower Str. wollen die Höfe gemeinsame mit Hochbeeten, vertikalen Beeten, Sitzecken gestalten.
Wir haben vorerst nur 4 Hochbeete, werden aber in diesem Jahr richtig loslesen. Bisher hat vor allem der Unterstützerkreis, zu dem viele Leute aus der Nachbarschaft gehören, gebaut und sich um die Bepflanzung gekümmert.
Einige Bewohner haben dabei geholfen. Im März planen wir ein Pflanz- und Bauwochenende zusammen mit den Flüchtlingen und wollen dies mit einem Fest verbinden.
(mehr …) -
zwei weitere Gartenprojekte in Berlin Spandau- mit Flüchtlingen
(Gu, Mail, 14.1.)
ErlebnisGarten Mittelstraße in der Spandauer Neustadt. Die meisten Infos finden Sie auf der homepage des Quartiersmanagements Spandauer Neustadt. Noch sind dort keine Flüchtlinge angekommen, aber wir rechnen in dieser Saison damit. Seit 4 Jahren gärtnern wir in diesem Gemeinschaftsgarten interkulturell, inklusiv und mehrgenerational.
Familiengarten am Familienzentrum Villa Nova, Spandau-Hakenfelde. 2015 gemeinsam mit den Prinzessinnengärten/Kreuzberg angelegt. Flüchtlingsnotaufnahme Mertensstraße 5 Minuten entfernt, Flüchtlinge kommen ins Familienzentrum. Gartensaison beginnt wieder im März (mehr …)
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Interkultureller Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände eines SOS Kinderdorfs entsteht in Berlin-Spandau
(Gu aus Antrag und Mails)
Auf dem Gelände des SOS Kinderdorfs in Gatow (Berlin-Spandau) entsteht ein IG. Die Außenfläche ist 5,5ha groß und wird derzeit vor allen Dingen für Ausbildung (GaLA) und für schulbezogene Projekte genutzt. 1000m2, die frei zugänglich sind, sollen IG werden. Einbezogen werden sollen neben AnwohnerInnen auch Flüchtlinge aus nahen Unterkünften und Hochhäusern. Auch Kinder/Schulen/Willkommensklassen sollen mitgärtnern und da gibt es auch schon konkretes Interesse.
Eine Gärtnerin, die vorher an einer nahen Unterkunft ein Gartenprojekt ehrenamtlich mit aufgebaut hat, hat seit September 1/2 Stelle. Das Projekt ist unbefristet und die Anfangsarbeiten sollen von lernbehinderten Jugendlichen mit gemacht und begleitet werden. Sie denken vor allen Dingen an Gemeinschaftsbeete, aber sind auch individuelle Beete denkbar, wenn Bedarf dafür da ist. Sie sind gut vernetzt, u.a. mit anderen Gartenprojekten in Spandau und Projekten, die sich für Flüchtlinge einsetzen. (mehr …) -
Willkommenskultur-Garten in Spandau hatte eine erfolgreiche erste Saison
(Gu aus Bericht, 7.9.)
Der Bericht ist beim Projekt abgelegt.
Es ist ein Gartenprojekt an einem Flüchtlingsheim, das von der AWO geleitet wird. Im Garten dabei ist die Leiterin der Kindergruppe und einige Ehrenamtliche. Der Garten ist 400m² groß. Das Projekt wurde bei Veranstaltungen in und außer Haus vorgestellt und die Träger (UBB) werten das Projekt als erfolgreich. Die weitere Betreuung ist durch Bundesfreiwilligendienst und Ehrenamtliche nächstes Jahr gesichert. (mehr …) -
Projektbesuche in Jena und Berlin
(Gu, Projektbesuche, 9.7., 13. und 14.7.)
Das „Bunte Gemüse“ Jena ist ein Gartenprojekt, das zunächst direkt auf der Fläche eines Abentuerspielplatzes entstand. Die gartenbegeisterten Kinder haben gartenbegeisterte Eltern mitgebracht. Inzwischen wird dieses Stück hauptsächlich von einem anerkannten Flüchtling bewirtschaftet. Für alle anderen gibt es eine Fläche, die an den Abenteuerspielplatz angrenzt und inziwschen dazu gehört. Noch muss man über die Fläche des Spielplatzes laufen, aber die InitiatorInnen versuchen, ein Tor in den Zaun einsetzen zu lassen bzw die Genehmigung dafür zu bekommen. Hier gärtnern Flüchtlinge aus der nahen GU, Kinder, Eltern, Interessierte. Der Garten ist noch im Aufbau, als ich da war, haben Frauen aus Abbruchsteinen ein Mosaik in die Mitte des Gartens gesetzt, um eine schöne Aufenthaltsfläche zu bekommen. Sie haben diverse Möglichkeiten zu kochen, es gibt – Überrest eines fehlgeplanten Lehmhauses – eine Art Bühne. Alles ist gemeinschaftlich. Nebenan können sie Räume der Tafel nutzen. Hier gibt es auch eine kleine Werkstatt.
Im Garten sind die Pflanzen mit Fotos an die Beete angebracht und mit ihren deutschen Namen, ebenso die Gartengeräte etc.
Diana, die den Garten koordiniert, erzählte, dass einige Leute aus der GU Wohnungen bekommen sollten, aber lieber in der GU blieben – sie wollen den Garten in der Nähe und haben dort schon Kontakte geknüpft und fühlen sich gut aufgehoben und gefragt.
Leute vom „essbares Jena“ haben vier Flächen, die sie für andere bepflanzen und pflegen. Problem: Wasserzugang. Sie gehen mit ihren Gießkannen von Geschäft zu Geschäft. Die AnwohnerInnen der Flächen ernten gerne ab und an, doch machen sie nicht wirklich mit. Sie wollen noch mal mehr Werbung machen und mit Schildern an den Flächen versuchen, mehr Leute zu gewinnen.Der WillkommenesKulturGarten in Berlin Spandau ist im Rahmen einer Fortbildung als Praxisprojekt entstanden. Die GU ist in einer riesengroßen Kaserne (ehemals englisch) und wahrscheinlich wird das eine der zentralen Erstaufnahmestellen Berlins werden. Auf einer Fläche, die auch ohne Durchgang durch das Haus erreichbar ist, hat eine Gruppe ein Gartenprojekt aufgebaut. Sie gärtnern in Hochbeeten, Hügelbeeten und im Boden. Es sind auch Leute aus anderen Gartenprojekten dabei (die ncoh studieren), wie z.B. vom Garten ohne Grenzen aus Berlin Kreuzberg. Leute aus dem neuen Druchgang der Fortbildung sind auch schon involviert, so dass die Hoffnung besteht, dass die Koordination übergeben werden kann. Das Heim unterstützt das Projekt (was Ausgangspunkt für diesen Ort war) und die Sozialarbeiterin ist voll involviert. Sie ermutigt die Leute, auch dann zu gärtnern, wenn keiner von der Begleitgruppe da ist. Noch wird es von den meisten BewohnerInnen zögerlich angenommen, doch sind die Kinder mit Begeisterung dabei. Manche Pflanzen stehen kurz vor dem „Gieß-Tod“ (zu viel Wasser)
Zehlenwandler aus Berlin-Zehlendorf hat letztes Jahr mit einem Beet vor einem U-Bahnhof (Onkel-Tom-Straße) begonnen. Sie sind eine Transition Town Gruppe, die Gärten als ein machbares Praxisprojekt sieht. Das Beet ist ganz im Sinne von „essbare Stadt“, alle können ernten. Es sieht nicht geplündert aus, es gab wohl auch Schilder, dass hauptsächlich die Kräuter für alle sind. Das zweite Projekt entsteht nun in der sogenannten Papageiensiedlung (Ex-amerikanisch), in der viele Einfamilienhäuser mit Abstandsgrün stehen. Sie haben eine bis vor kurzen wohl völlih kahle Fläche am Rande einer neu gestalteten Grünfläche bekommen und zunächst 2 Hochbeete aufgebaut. Sie wollten 5, doch stellt sich nun heraus, dass es doch nicht so viele Leute sind, die zuverlässig gießen können etc. Es gibt keinen Zaun und die Gießkanne ist mit einem einfachen ZahlenSchloß direkt an den Beeten befestigt. Wasser bekommen sie von einem Außenanschluß des gegenüberliegenden Hauses. Sie hoffe, dort dann auch Geräte unterbringen zu können, noch bringen alle die Sachen von zu Hause mit und nehmen sie dann auch wieder mit nach Hause. Es gibt hauptsächlich Wohlwollen der Anwohnenden. Noch gibt es nur ein Minischild, was nicht aussagt, dass man mitmachen kann. Sie wollen nochmal gezielt werben und auch eine kleine Eröffnungsveranstaltung machen. Ute Scheub gehört zu der Gruppe, so ist es kein Wunder, dass sie Terra Preta mit in den Beeten haben.
Sie sind vernetzt mit den umliegenden Projekten.Die Pallstgärten sind zwei direkt aneinander grenzende Gartenprojekt am Sozialpallast in Berlin-Schöneberg. Den einen, Garten der Künste, gibt es schon länger, der andere ist nun neu dazu gekommen. Der Garten der Künste ist ein eher „klassischer IG“, mit individuellen Beeten, hier auch mit Zäunen daziwschen und viel privatem auf den einzelen Parzellen. Der neue Garten ist ein Gemeinschaftsgarten ohne individuelle Parzellen und mit deutlich jüngeren Leuten, die auch alle in der Nachbarschaft wohnen. Diese Gruppe hat schon jetzt einen Schwerpunkt auf alten Sorten, Vielfalt des Gemüses und viel Interesse, das zu vertiefen (was wir auch fördern). Es gibt einen Verein für beide Projekte (was Bedingung von „Soziale Stadt“ war, die auch die Infrastruktur des neuen Projekts gefördert hat). Der Vorstand ist besetzt mit Leuten aus beiden Gärten. Noch sind sie im Annäherungsprozeß. (mehr …)
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Pflanztag in Spandauer Gemeinschaftsgärten
(Gu aus alerts, 8.5.)
„Als Ereignis für die gesamte Familie gestaltete sich am Nachmittag des 4. Mai das „Fest der ersten Aussaat, der Stecklinge und zarten Pflänzchen“ im Gemeinschaftsgarten am Blasewitzer Ring 28- 36. Weitere Pflanzaktionen wird es am 17. Mai geben.Mit Picknicktisch, Sandkasten, Hoch- und weniger hohen Beeten, Geräteschuppen und Wasserpumpe waren rechtzeitig alle Vorbereitungen zur ersten Aussaat durch die „Grüne-Daumen-Gartengruppe“ der Anwohner getroffen worden. Zuvor hatte es mehrere Treffen des Quartiersmanagements Heerstraße Nord, der Gewobag und der „Gruppe F Landschaftsplaner“ mit Gartenfreunden aus dem Umfeld des Blasewitzer Rings zur Planung des Projekts gegeben.
Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.staaken.info/2015/04/garten-garten-gartenfest-in-heerstrase.
Wer mit der KlimaWerkstatt Spandau gemeinsam gärtnern möchte, hat dazu am 17. Mai von 14 bis 18 Uhr beim Pflanztag in Spandauer Gemeinschaftsgärten die Möglichkeit. Die bieten auch ohne eigenen Garten die Chance, selbst angebautes Obst und Gemüse frei von Spritzmitteln und anderen Belastungen zu genießen. In den Gemeinschaftsgärten findet man zudem nicht nur Platz zum Gärtnern, sondern trifft auch Menschen, die sich auskennen und einem Tipps geben können.
Am gemeinsamen Pflanztag können Spandauer beim Einsetzen von Kohl, Salat und Kräutern mitmachen. Pflanzen und Geräte sind vor Ort vorhanden. An der Aktion beteiligt sind die Gärten am Burbacher Weg 2, an der Westerwaldstraße 16, am Blasewitzer Ring 30/32, an der Mittelstraße 16 sowie an der Gelsenkircher Straße 20.
http://www.berliner-woche.de/spandau/soziales/grosse-pflanzaktion-in-den-spandauer-gemeinschaftsgaerten-d76533.html (mehr …)