Schlagwort: Berlin Wedding

  • Berlin: Rote Beete gibt es nicht mehr

    (Tel)
    Schon letztes Jahr hat sich abgezeichnet, dass die Gruppe es nicht schafft/will, einen Verein zu gründen. Auch die Vermittlungsversuche von Toni K, einen anderen Verein als Träger zu nehmen, versandeten.
    Zudem brauchte die Stadt einen Teil ausgerechnet der Fläche für Bauarbeiten -> das Center entschied, das Projekt nun nach 8 Jahren zu beenden.

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  • Berlin: Nutzungsverlängerung für Essbare Straße

    Projekt Essbare Straße: Gemeinsam Gärtnern

    Es wächst auf der Swinemünder Straße. Eine Wildblumenwiese, Hochbeete und immer mehr Menschen, die mitmachen: das Projekt „Essbare Straße“ wird größer. Das Straßen- und Grünflächenamt unterstützt das Projekt und hat die Genehmigung für die Hochbeete erweitert und um weitere drei Jahre verlängert.

    In diesem Sommer summte es Ecke Lortzingstr/Swinemünder mehr als in den meisten Ecken Berlins. Die Wildblumenwiese blühte und zog Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an, die dort Nahrung fanden. In Zeiten abnehmender Artenvielfalt und des Insektensterbens ein großer Gewinn für alle. Verantwortlich für die Wiese ist der Verein Essbare Straße.

    Der Verein wird seit Oktober 2023 vom Quartiersmanagement Brunnenstraße aus Mitteln des Programms Sozialer Zusammenhalt gefördert. Bereits 2022 hatten die Initiatorinnen Sandra Zangerl und Katharina Schütze erste Hochbeete errichtet und die Wildblumenwiese erweitert.

    Das gemeinsame Ziel ist der Anbau essbarer Pflanzen

    Ziel ist es, zusammen mit möglichst vielen Nachbar*innen essbare Pflanzen anzubauen – nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere. Dieses Jahr sind Sandra Zangerl und Katharina Schütze ihrem Ziel schon ein gutes Stück näher gekommen. Besonders durch persönliche Ansprache konnten neue Gärtner*innen gewonnen werden: „Mittlerweile sind es 38 aktive Vereinsmitglieder“, berichtet Sandra Zangerl. Jede Gärtnerin und jeder Gärtner kann zwei Hochbeete bewirtschaften, des Weiteren existieren noch Gemeinschaftsbeete, um die sich alle kümmern. Drei der Beete sind barrierefrei, d.h., sie können auch im Sitzen bewirtschaftet werden.

    Vorgaben für die Pflanzen gibt es keine, aber alle teilen das Anliegen, Essbares anzubauen. Das reicht von Salat über Kräuter bis hin zu Gemüse und eben jenen Wildblumen als Insektennahrung. Mitmachen können alle, auch Menschen, die wenig Erfahrung im Gartenbau haben: „Wir helfen, wo Bedarf ist und geben Tipps, damit alle ein Erfolgserlebnis haben“, sagt Sandra.

    143 Hochbeete in der Swinemünder Straße

    Die meisten Menschen, die sich beteiligen, kommen aus dem direkten Wohnumfeld, die älteste Teilnehmerin ist 84, die jüngste 25. Neue Gärtner*innen sind immer willkommen, zumal dieses und nächstes Jahr weitere Hochbeete hinzu kommen. Die sogenannte „Keimzelle“ auf der Höhe der Swinemünder Straße 84 ist mit 59 Beeten voll, dafür wird gerade einige Meter weiter der ehemalige Bouleplatz erschlossen. Dort wurden bereits 14 Beete aufgestellt, im Oktober sollen noch einmal 20 folgen. Insgesamt hat das Straßen- und Grünflächenamt 143 Beete für drei Jahre genehmigt. Blühende Aussichten für die Swinemünder Straße!

    https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/6046-projekt-essbare-strasse-gemeinsam-gaertnern/ (mehr …)

  • Berlin: essbare Straße soll erweitert werden

    (NL)Die meisten Projekte zu städtischem Gärtnern in Berlin befinden sich in Baulücken, auf Dächern von Parkhäusern, in Parks oder sogar auf ehemaligen Friedhöfen. Gartenprojekte in öffentlichen Straßenräumen sind eher selten. Die ruhige und verkehrsarme Swinemünder Straße zwischen Rügener und Bernauer Straße eignet sich jedoch perfekt für solche Vorhaben. Dort legte der Projektträger Essbare Straße e.V. bereits mehrere Hochbeete an und konnte so erste Erfahrungen sammeln.

    In diesen aktuell 30 Beeten wachsen essbare Pflanzen wie Salat, Kohl, Tomaten, viele Kräuter und weitere Gemüsesorten. Die Projektverantwortlichen bezeichnen sie als die „Keimzelle“. Die Ernte kann bedenkenlos gegessen werden, weil die Beete weit genug von der Straße entfernt stehen. Der Ertrag soll aber nicht nur Menschen dienen. Auf der angrenzenden Wildblumenwiese können sich auch Insekten und Vögel ernähren. Das langfristige Ziel des Vereins Essbare Straße: das Projekt entlang der gesamten verkehrsberuhigten Swinemünder Straße auszudehnen. Zunächst wird aber die Keimzelle erweitert und neue Beete im sogenannten Boulegarten angelegt. In den kommenden Wochen und Monaten entstehen dort viele neue Hochbeete für die Anwohnenden.

    Miteinander gärtnern, voneinander lernen

    Um möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu bewegen, setzen die Initiatorinnen Sandra Zangerl und Katharina Schütze auf die Anziehungskraft des Projektes und die Neugier vieler Menschen. Mögliche Hindernisse sollen abgebaut werden. Obwohl viele Gartenprojekte darauf abzielen, Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen einzubinden, scheitert dies oft. Sie erforschen, wie sie dies erfolgreich umsetzen können, wobei direkte Gespräche oder die Unterstützung durch Multiplikatoren aus verschiedenen Gemeinschaften hilfreich sein könnten. Ähnlich wie Sport und Musik bietet das Gärtnern und gemeinsame Essen die Möglichkeit, dass Menschen aus verschiedenen Gruppen zusammenkommen und voneinander profitieren.

    Mail von Katharina (13.05.2024):
    Essbaren Strasse: Es gibt inzwischen einen eigens gegründeten Verein: Träger ist also nicht mehr der Brunnenviertel e.V. sondern die Essbare Strasse e.V. mit gleichnamiger Website. 

    Vor kurzem haben wir ergänzende Genehmigungen erhalten, so dass der Garten mit Hochbeeten in den nächsten Wochen auf sein Dreifaches anwachsen wird!
    @Gudrun … um an die Zielgruppen im unmittelbaren Umfeld heran zu kommen, werden sogenannte „Haustürgespräche“ durchgeführt. Vorbereitend auf das Gespräch werden in den Häusern Flyer verteilt. 

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  • Berlin: essbare Straße und Diesterbeet im Wedding

    Pünktlich zum Frühlingsbeginn haben wir letzte Woche unser QM-Hochbeet beim Diesterbeet (vor dem ehemaligen Diesterweg-Gymnasium) fit gemacht und u.a. Erdbeeren gepflanzt. Wir sind ganz gespannt, was in den nächsten Wochen dort passieren wird.
    Ihr habt auch Lust auf Gärtnern? Dann schaut mal bei den Aktionen des Essbare Straße e.V. vorbei! Die Termine findet ihr unten. Auch der Brunnenviertel e.V. ist eine gute Anlaufstelle für Gartenaktivitäten bei uns im Quartier.
    Gärtnern mit dem Essbare Straße e.V.
    Wie wäre es wenn vor deiner Haustür ein Garten entsteht? Das ist die Vision des Vereins Essbare Straße e.V. für die Swinemünder Straße. Am Donnerstag, den 7. und 14. April wird jeweils von 17.30 bis 19 Uhr gemeinsam gegärtnert. Am Sonntag, den 14. April, von 10 bis 12 Uhr werden die Gemeinschaftsbeete verschönert und gepflegt. Treffpunkt ist jeweils die sogenannte Keimzelle – die Hochbeete auf Höhe der Swinemünder Straße 85. (mehr …)

  • Berlin: Essbare Straße wird gefördert

    Das Projekt wird gefördert. Das ist wunderbar. Ich weiß nur nicht, ob du unser kleines Chaos zwecks Trägerschaft mitbekommen hast. Ursprünglich sollte das Projekt per Direktvergabe an den Brunnenviertel e.V. gehen, allerdings hat sich der Verein kurzfristig zurückgezogen. Nun sind wir gerade dabei selbst einen Verein zu gründen. Der Antrag liegt beim Amtsgericht schon vor. Allerdings ist das mit der Direktvergabe nun nicht mehr möglich, und wir bewerben uns im offenen Wettbewerb auf das Projekt. So oder so, die Förderung ist sicher.

    Erfahrungen: Für uns wichtige Erkenntnisse: Die Kommunikation mit dem Amt ist nicht leicht. Das klingt vielleicht logisch, ist aber zwecks resilientem Umgang mit dem Thema sehr wertvoll schon vorab zu wissen. Dazu gehört auch das Wissen, dass die sachbearbeitende Person mit höchster Wahrscheinlichkeit keine Ahnung hat wer man ist, welche finanziellen Mittel man hat, welche Zwangspunkte für einen wichtig sind. Anders herum

    genauso: Wir wussten überhaupt nicht um die Zwangspunkte des*der Sachbearbeitenden. Diese Kommunikationskluft gilt es irgendmöglich aufzulösen, sodass man gemeinsam und miteinander arbeiten kann. Leichter gesagt, als getan. Mein Prof. meinte, es bräuchte eine Person mit entsprechendem juristischen Wissen an der Seite, die einen besser durch die Gesetzeslage helfen kann. Wir haben es irgendwie auch ohne geschafft, aber ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen und Bereitschaft des Erarbeitens und Verstehen wollens benötigt es. Diese Erkenntnisse betreffen nun uns, da wir auf Straßenland gärtnern – aber genau das wird hoffentlich in Zukunft öfter vorkommen.

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  • Berlin: Sprach Café im Himmelbeet

    (NL)

    Sprach-Café im Himmelbeet

    Fair.Wurzelt lädt ab sofort jeden Freitag zum Sprach-Café im Himmelbeet ein. Es wird gemeinsam gekocht, gegessen und gesprochen. Alle sind willkommen! Das Sprach-Café ist kostenlos. jeden Freitag von 14 bis 17 Uhr. Mehr Informationen hier. (

    https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=35&urlid=75&mailid=88 )


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  • Berlin: essbare Straße vergrößert sich

    (Besuch)
    die Weddinger Straße ist verkehrsberuhigt, in der Mitte ist ein großer Streifen mit Räumen, die von Hecken umstanden sind, in zwei von diesen hat die Grupe Beete gebaut. Nun können sie wohl noch mehr Beete aufstellen, die dann nicht von Hecken umrahmt wären. Ein langfristiges Ziel, was wohl auch Bezirk und Senat haben, ist, die Fläche zu entsiegeln. Da es sich um eine Straße handelt, laufen unter dieser Rohre und Kabel. Laut Katharina und Sandra gibt es aber keinen Plan, auf dem all diese unterirdischen Versorgungen enthalten sind. Es ist daher unklar, wie das gelingen soll.
    Die Möglichkeit, mitzugärtnern, spricht sich rum. Immer wenn sie da sind und gärtnern, werden sie zudem angesprochen. Einige Interessierte kommen dann auch wieder.
    Wasser: die IBC Kanister werden mit Standrohr/Schlauch-Kombi aufgefüllt, der Schlauch ist in einem Kiezraum. Bald können sie wohl Wasser aus der Genossenschaft bekommen, in der Sandra wohnt. Direkt davor ist das Gartenprojekt.
    Es werden immer mal wieder Pflanzen ausgebuddelt und gestohlen.
    Sie überlegen, welche Pflanzen nicht so bekannt sind und auch in anderen Farben als gewohnt, reifen (z.B. grüne Tomaten), um vorzubeugen, dass alles von anderen abgeerntet wird.
    Sie haben einen größeren Antrag im Bezirk gestellt. Da sie „trägerlos“ sind und der Träger der Diesterbeete in letzter Sekunde einen Rückzieher gemacht hat, wird das dann, wenn der Bezirk das bewilligt, ausgeschrieben und irgendein Träger kann sich drauf bewerben. (mehr …)

  • Berlin: essbare Straße und Diesterbeet haben Wasser

    NL

    Wasser Marsch an der Essbaren Straße und am Diesterbeet

    Schon gesehen? Seit April stehen drei große Container für Gießwasser an den neuen Hochbeeten in der Swinemünder Straße (Nähe Lortzingstraße). Die Gartengemeinschaft der Essbaren Straße hat sie mit finanzieller Unterstützung der Anstiftung München und der Stadtteilkasse organisiert und kurzerhand aufgebaut. Aber damit nicht genug. Zur Unterstützung der benachbarten Gartengruppe des Diesterbeets haben die emsigen Gärtner*innen auch dort noch zwei Container installiert – quasi über Nacht. Welch freudige Überraschung, denn das “Diesterbeet” hatte seit seiner Entstehung vor zwei Jahren keinen Zugriff auf eigene Wasserressourcen.


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  • Berlin: Wasserversorgung für Die essbare Straße

    (Antrag, Antworten)

    Der verkehrsberuhigte Abschnitt der Swinemünder Straße liegt zwischen Rügener Straße im Norden und Bernauer Straße im Süden und erstreckt sich über eine Länge von ca. 800 m.
    Die Straße ist geprägt durch einen ca. 15 m breiten Mittelstreifen, der im Wechsel aus befestigten Flächen und Grünflächen besteht. Begleitet wird der Streifen von locker gesetzten, hohen Bäumen und verschiedenen Sträuchern. Der Pflegezustand des Mittelstreifens ist schlecht und die Flächen werden kaum genutzt.

    Inhalt

    Die Swinemünder Straße bietet Raum für ein neues Nutzungskonzept: “Eine essbare Straße“ für Mensch und Tier. Gebaut und gestaltet von den Menschen die hier wohnen. Das Thema “Essen“ birgt verbindendes Potenzial für neue Gemeinschaften. Und es regt an, sich aktiv und selbstbestimmt an der Gestaltung der Gärten zu beteiligen. Die Straße wird zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs.

    Eingebunden in den Alltag einer verkehrsberuhigten Straße inmitten der Stadt, zeigt der Gemeinschaftsgarten modellhaft auf, wie essbare, soziale und ökologische Lösungen in bestehende Strukturen integriert werden können. Dabei können z.B. verschiedene Anbaumethoden erprobt, insektenfreundliche Pflanzen kennen gelernt, das Sammeln von Regenwasser praktiziert, der Bau von Hochbeeten erlernt werden u.v.m..

    Projektstand

    Im September 2022 hat die Stadträtin Frau Dr. Neumann das geplante Projekt vor Ort besucht und ihre Unterstützung zugesagt. Entsprechend hat das Straßen- und Grünflächenamt den Bau eines Gemeinschaftsgartens in einem ersten Abschnitt (Swinemünder Str. Ecke Lortzingstr.) genehmigt. Die Genehmigung beinhaltete das Aufstellen von 13 Hochbeeten auf versiegelten Flächen und die Umgestaltung einer großen Rasenfläche in eine gebietsheimische Wildblumenwiese.

    Der Bau von 12 Hochbeeten und die Anlage der Wildblumenwiese wurden im vergangenen Oktober-November bereits realisiert. Das Baumaterial mit Zubehör wurde größtenteils aus Mitteln des Aktionsfonds des Quartiersmanagement Brunnenstraße finanziert.

    Die zuständigen Sachbearbeitenden des SGA haben signalisiert, dass bei Einhaltung bestimmter Kriterien (wie z.B. Versorgungs- und Sicherheitsabstände) dem weiteren Ausbau des Gemeinschaftsgartens nichts im Wege steht.

    Derzeit sind wir etwa 10 aktive Gärtnerinnen.

    —————————————————-

    Im jetzt einsetzenden Gartenjahr 2023 fehlt uns GärtnerInnen an der Ecke Lortzingstraße und am Diesterbeet in erster Linie der Zugriff auf Wasser. Die kurzfristige Lösung ist mehrere IBC-Wasser-Container aufzustellen, und sie bei Bedarf mit Stadtwasser zu füllen. Es handelt sich dabei um Zuwasser, das mit einem geliehenen Standrohr über einen Hydranten der Berliner Wasserbetriebe erschlossen werden kann. Die Genehmigung des SGA für das Aufstellen der IBC-Container und den Bau weiterer Hochbeeten haben wir gerade erhalten!

    Ergänzend streben wir mittelfristig an (s.u.), die ansässige Wohnungsbaugenossenschaft DEGEWO für ein Regenwassermanagement zu gewinnen. Dann könnte das Dachwasser über Fallrohre gesammelt (z.B. ebenfalls in IBC-Containern) und für die Gärten genutzt werden. Vom Quartiersmanagement der DEGEWO wurde bereits Interesse und Unterstützung signalisiert.

    1. Habt ihr einen Vertrag? Ist die Nutzung befristet? Wie sind dazu die Vereinbarungen mit dem Grünflächenamt?
      Der Vertrag  ist zunächst auf 2 Jahre befristet, kann aber unkompliziert / nahtlos verlängert werden, solange wir uns keine groben Fahrlässigkeiten erlauben. Laut der Sachbearbeitenden des SGA sind Projekte wie diese politisch gewollt und deshalb zu fördern.
    2. Was baut ihr in den Beeten an? Sind die einzelnen Gärtner*innen/Gruppen zugeordnet oder gärtnert ihr gemeinschaftlich?
      Da wir diese Frühjahr erst beginnen  mit der ersten Gartengruppe, können wir das noch nicht genau beantworten. Angebaut werden soll essbares (Salat, Kräuter, Tomaten, Beeren …). Die Struktur und Regeln werden wir erst noch entwickeln. Jetzt am Anfang gärtnern wir auf jeden Fall gemeinschaftlich.
    3. Dürfen „alle“ ernten oder versucht ihr mit Schildern, die Ernte für die zu haben, die gärtnern?
      Jetzt am Anfang dürfen alle ernten, auch die Passanten 😉
    4. Wie sieht es mit Vandalismus bei euch aus?
      Was den neuen Gartenabschnitt betrifft wissen wir das noch nicht. Am Diesterbeetgarten wurde gerne mal die ein oder andere Pflanze geklaut.
    5. Wo sind die Gartengeräte und wie sind die für alle Mitmachenden zugänglich?
      Größere Gartengeräte sind für alle im Keller des Vereins untergebracht (über Schlüssel zugänglich), und im Keller einer anwohnenden Gärtnerin. Diese Geräte wurden bisher nur für größere Bauaktionen benötigt. Kleingeräte (Handschaufel, Schere) bringt jeder selbst mit. Gießkannen wollen wir an einem Zahlen-Schloß anleinen.
    6. Wären die IBC-Wasserversorgung dann auch für den Diesterbeetgarten? (Von denen kenne ich die Problematik sehr gut).
      Ja, das Diesterbeet soll inkludiert sein und endlich Wasser bekommen.
    7. Wo kommt das Wasser für die IBCs dann her? Habt ihr einen Brunnen/eine Pumpe bei euch in der Nähe oder wollt ihr das mit dem Leihen eines Standrohrs machen?
      Das Wasser erhalten wir über ein geliehenes Standrohr (Berliner Wasserbetriebe), einen nahe gelegenen Hydranten und einen Schlauch.
      Ein Brunnen liegt leider nicht in der Nähe.
      Die IBC-Container können mittel- oder langfristig auch für die Sammlung von Regenwasser genutzt werden.
    8. Wer kümmert sich um das Auffüllen und habt ihr dann einen Gießplan?
      Das Auffüllen wollen wir im Turnus erledigen. Einen Gießplan gibt es (noch) nicht.
    9. Wer baut die Hochbeete?
      Bisher  haben alle mitgebaut die Lust dazu hatten und es lernen wollten. Künftig stellen wir es uns so vor, dass Neuankömmlinge beim Aufbau immer von einer erfahrenen Person betreut werden.


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  • Berlin: essbare Straße im Wedding hat Genehmigung

    (NL)

    Das Projekt „Die essbare Straße“, über das wir bereits im August berichteten, konnte einen ersten Erfolg verzeichnen. Die Initiatorinnen haben die Genehmigung des Straßen- und Grünflächenamts erhalten, auf dem Mittelstreifen der Swinemünder Straße eine Wildblumenwiese anzulegen und Hochbeete aufzustellen. Mehr Informationen und Fotos gibt es HIER ( https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/567-hochbeete ).

    Weitere Infos zum größreren Vorhaben: https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/548-die-essbare-strasse

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  • Berlin_Wedding: essbare Straße und Zwischennutzung des Diesterweggym Hofes für Gemeinschaftsgarten

    (NL)

    […]Aus dem Aktionsfonds des Quartiersmanagements erhielten sie das Startkapital, um Material und Bepflanzung für mehrere Hochbeete anzuschaffen. Auch ein vorläufiger Standort für die Hochbeete war schnell gefunden. Auf dem JuPoint Gelände des ehemaligen Diesterweg Gymnasiums ist eine kleine grüne Oase entstanden. Weitere Interessent*innen sind dazugestoßen und erweitern den Gemeinschaftsgarten. Aber die beiden haben größere Visionen, es geht um nichts Geringeres als die klimafreundliche Umgestaltung und gemeinschaftliche Nutzung des öffentlichen Stadtraums. Die Swinemünder Straße als Fußgängerzone bietet dafür gute Vorraussetzungen. Das Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der Begegnungen ermöglicht, die Nachbarschaft stärkt, die Artenvielfalt fördert und das Klima verbessert.
    Die Aussichten sind gut, dass diese Ideen für die Swinemünder Straße auch verwirklicht werden könnten. Jetzt werden noch Mitstreiter*innen gesucht, die mithelfen möchten beim Gärtnern und Organisieren.[…]

    Am 3.9. findet wieder die „Brunneviertel Gartenschau“ statt, bei der auch diese Projekt ebesucht werden können: https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/kalender/brunnenviertel-gartenschau-bruga-2022 (mehr …)

  • Berlin: Himmelbeet ist auf der neuen Fläche

    (Projektbesuch)

    Das Himmelbeet hat eine neue Fläche bezogen: Garten/Grenzstraße im Wedding (Nähe Humboldthain). Den Vertrag haben sie zunächst für fünf Jahre. Die Fläche ist kleiner als vorher. Sie hatten anfangs gedacht, dass sie auch einen Teil des angrenzenden (nicht genutzten) Spielplatz für Workshops nutzen können, was aber nicht der Fall ist. Die Fläche ist mit einem Bauzaun umgeben, den sie, sobald sie Geld dafür haben, gerne mit einem richtigen Zaun ersetzen wollen. Viele der bisherigen Pächter*innen sind wohl mit gezogen. Gegenüber ist eine Unterkunft für männliche Geflüchtete, in der Nachbarschaft eine Unterkunft für Menschen mit verschiedenen physischen und psychischen Problemen, eine Schule und eine Kita.
    Das Café ist mit Schwertransportlaster in einem Stück auf die neue Fläche transportiert und aufgebaut worden. Sie konnten nur ganz wenige der alten Hochbeete mitnehmen, die meisten waren einfach zu marode. Die jetizen bauen sie nicht mehr aus Paletten, da diese zu schnell verrotten. Sie nutzen Vollholz und stellen die fertigen Beete dann auf flache Steine (an den Ecken).
    Das Café, eine wichtige Einnahmequelle, dürfen sie erst eröffnen, wenn die Toilette nutzbar ist, sprich angeschlossen ist. Sie haben auch noch keinen Strom. Die Anschlüsse kosten viel Geld. Sie haben zwar eine Crowdfunding-Kampagne, doch reicht das dort eingeworbene Geld nicht. Förder*innen wollen ungerne wenn überhaupt solche Kosten zahlen, so dass sie nun gucken, ob sie die Kosten über Unternehmensspenden einwerben können.

    Die Vernetzung mit anderen Gärten in Mitte läuft derzeit gut. Sie arbeiten mit der Wilden 17 und dem Prinzegartenteam zusammen, auch Rote Beete sind involviert. Sie sind in Kontakt mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister und der Stadträtin für öffentlichen Raum. Es soll bald eine Veranstaltung dazu geben, wie die Gemeinschaftsgärten in Mitte besser abgesichert werden können.

    Auch interessant: In Mitte darf inzwischen jede*r Bürger*in Baumscheiben bepflanzen, ohne vorher eine Genehmigung dafür einzuholen (mehr …)

  • Berlin: Diesterbeet am leerstehenden Gymnasium

    (Bericht)

    Der gemeinnützige Verein Brunnenviertel e.V. initiierte zusammen mit
    Anwohner:innen und unterstützt durch den Verein ps wedding e.V. auf dem
    Vorplatz des leerstehenden ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums einen
    Nachbarschaftsgarten – das Diesterbeet.  

    Das ehemalige Diesterweg-Gymnasium steht seit gut zehn Jahren leer.
    Verschiedene Nutzungs- und Zwischennutzungskonzepte aus der
    Zivilgesellschaft scheiterten bisher an behördlichen Hürden. Lange Zeit
    plante der Bezirk den Abriss des quartiersprägenden Gebäudes, das Ende
    2019 jedoch durch das Land unter Denkmalschutz gestellt wurde. Nach
    aktuellen Plänen des Bezirks soll das Gebäude künftig saniert und wieder als
    Schulstandort genutzt werden. Es stehen dafür jedoch in den nächsten
    Jahren keine Gelder zur Verfügung.

    Aufgrund des jahrelangen Leerstands sind Gebäude und Grundstück nach
    und nach verwahrlost. Insbesondere der Vorplatz der Schule, auf dem der
    Nachbarschaftsgarten entstehen soll, wird als „wilder“ Parkplatz genutzt –
    obwohl er in einer verkehrsberuhigten Straße liegt. Ein Ziel des
    Nachbarschaftsgartens ist in diesem Sinn auch, der Nutzung des Geländes
    durch Autos zu verhindern und den Vorplatz wieder den Fußgänger:innen
    zugänglich zu machen.  

    Da die Zukunft des Geländes noch immer ungeklärt ist, ist der Garten)
    mobil angelegt. Alle Beete sind auf Holzpaletten errichtet worden, so dass
    sie gegebenenfalls umsetzbar sind. Sollte das Gebäude wieder als
    Schulstandort genutzt werden – nach derzeitigem Stand ist damit nicht vor
    2030 zu rechnen – können die Beete dem geplanten zukünftigen
    Schulgarten zur Verfügung gestellt werden.

    Vorgehensweise
    Der Garten wurde von einer Gruppe von etwa zehn Personen initiiert. Um
    den Vorplatz zu füllen, so dass dort keine Autos mehr parken können, und
    um mit dem Garten sichtbar zu werden, soll das Diesterbeet aus etwa 20-
    25 Hochbeeten bestehen. Nicht alle Initiator:innen wollten jedoch auch
    Beete pflegen. Somit wurden noch weitere Mitgärtner:innen gesucht.  
    Dieses geschah im April / Anfang Mai 2021 mittels Flyern, Aushängen, über
    den E-Mail-Verteiler des Vereins sowie über Soziale Medien. Es meldeten
    sich einige Menschen, die die Patenschaft für ein Beet übernehmen
    möchten. […]  Es fand ein Bauworkshop zur Errichtung der selbst gefertigten Hochbeete mit
    Unterstützung des Vereins ps wedding e.V. statt. Für Verpflegung sorgte der
    Verein Restlos glücklich e.V.. Das Flohmarktsprojekt Weiterreich stellte
    einen Marktstand zur Verfügung. Die Beete wurden teils von ps wedding,
    teils von den bereits angemeldeten Gärtner:innen gebaut. Es war zudem
    möglich, sich direkt vor Ort anzumelden und mitzubauen. Von dieser
    Gelegenheit machten etwa weitere 10 Menschen Gebrauch. [Der Bauworkshop wurde fortgesetzt und nach Absprache wurden danach weitere Beete errichtet.] So entstanden insgesamt 18 neue Hochbeete mit jeweils eigenen
    Patenschaften. (mehr …)

  • Berlin: Einsatz für den Prinzegarten

    Heute wird Antrag zum Prinzengarten in den Beteiligungsausschuss Berlin Mitte eingegeben und am Montag, 28.2. wird die Quartiersratsprechende des QM-Gebietes Soldiner Kiez, den Fall Prinzengarten im BVV Ausschuss Soziale Stadt vortragen. (mehr …)

  • Berlin-Mitte: Bellermanngarten entsteht top down

    (MAil)

    Wir [gruppeF] sind gerade noch ganz am Anfang der Planung: Der Gemeinschaftsgarten mit dem bisherigen Arbeitstitel „Bellermanngarten“ soll in dem frisch errichteten Kiezblock auf der Bellermannstraße entstehen. Was die Organisation des Gartens angeht, wird er wahrscheinlich ähnlich funktionieren wie das Himmelbeet und der benachbarte Gemeinschaftsgarten Wilde17. Allerdings wird die Gründung der Gartengruppe von uns initiiert und in der Anfangszeit betreut und auch die erste „Bestückung“ des Gartens wird durch uns erfolgen – wir stellen mit unseren Projektmitteln die Beete und die erste Ausstattung. Die zukünftige Gartengruppe wird dann auch in Design- und Bauworkshops zur Gestaltung des Gartens involviert sein. Der Garten und die Gartengruppe soll so schnell wie möglich auf „eigenen Füßen“ stehen – aufgrund unserer geringen Projektmittel können wir nur die erste Ausstattung des Gartens und die Initiierung der Gartengruppe leisten. Wir betreuen die Gruppe über die Laufzeit unseres Projektes bis Ende 2023, streben aber an, dass die Gruppe bereits ab dem Bau des Gartens – voraussichtlich im April 22 – die Verantwortung für den Garten übernimmt. (mehr …)

  • Berlin: Prinzengarten bedroht

    (ANruf)

    Der Prinzengarten im Wedding ist bedroht. Sie haben eine Räumungsklage erhalten, da ein Schulerweiterungsbau die Fläche braucht. Es gab schon Gespräche mir dem Bezirk, Toni war auch dabei, doch hat das bisher nichts gebracht. Wie schon Paece of Land wollen sie, dass der Schulerweiterungsbau an einer anderen Fläche entsteht.

    „Die Fläche des Flurstücks 508 soll bebaut werden. Dabei ginge der Prinzengarten und der Genossenschaftsgarten verloren. Und das in einem sehr dicht besiedelten Gebiet in Berlin Mitte, das hohen sozialen wie klimatischen Belastungen ausgesetzt ist.
    Wir wollen, dass die Gärten bleiben für eine klima- und sozialgerechte Stadt.“

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  • Sportverein in Berlin legt GG an

    (Antrag/Antworten)

    Die Flächen auf den der Gemeinschaftsgarten entstehen soll wurden bisher nicht genutzt. Die Gesamtfläche beträgt insgesamt ca. 110 m² , wobei sich der Gemeinschaftsgarten wie oben bereits erwähnt auf mehrere Flächen verteilt und nicht auf einer einzigen Gesamtfläche entsteht. Hierbei machen Hochbeete ca. 30 m² der Fläche aus und normale Beete ca. 80 m². In unserem Garten sollen ganz unterschiedliche Gemüsesorten angebaut werden, von Tomaten, über Blumenkohl, bis Kürbisse wird hier eine vielfältige Pflanzenwelt geschaffen. Um unser Vorhaben zu realisieren werden wir, wie oben bereits erwähnt, mit Hochbeeten, aber auch mit „normalen“ Beeten arbeiten.  Die Hochbeete werden vom Projektteam selber gebaut. Das „Projektteam“ setzt sich aus einer Gruppe von ca. 15 – 20 Leuten zusammen. Vereinsmitglieder, Ehrenamtler und Nachbarn arbeiten in unserem „Projektteam“ Hand in Hand. Das Projektteam kann von jedem unterstützt werden, eine Mitgliedschaft in unserem Sportverein ist nicht erforderlich. Die  Fortschritte unseres Gemeinschaftsgartens werden in unserem monatlich erscheinenden Newsletter festgehalten. Dieser wird auf unserer Homepage veröffentlicht, und ist für jeden einsehbar. Zusätzlich wird durch ein Hinweisschild an unserem Eingangstor auf den Garten aufmerksam gemacht. Der Garten wird gemeinschaftlich genutzt, eine individuelle Nutzung ist nicht vorgesehen. Absprachen werden basisdemokratisch in der Gruppe getroffen, ein „Projektverantwortlicher“ ist denoch vorgesehen. Die Arbeitsutensilien und Gartengeräte sind in einem Schuppen auf unserem Vereinsgelände untergebracht, dieser ist mit einem Zahlenschloss gesichert. Der Code ist in der Gruppe bekannt. Die Ernte wird von uns im VikiHaus (Vereinsbüro) weiterverarbeitet.  Mit dem geernteten Gemüse wird in unseren Feriencamps frisch und gesund gekocht, das Gemüse wird ebenfalls Hauptamtlichen und Ehrenamtlern zur Verfügung gestellt, sowie Menschen aus unserem Kiez. Die Fräse, die Stichsäge und der Schleifer werden zum Bau der Hochbeete benötigt, diese müssen entsprechend der Jahreszeit, außerdem witterungsfest gemacht werden. Holzfarbe und Malerutensilien werden für die Verkleidung der Hochbeete gebraucht, die Hochbeete werden mit hochwertiger Humuserde gefüllt
    Der Garten setzt sich aus 5 „Teilbereichen“ zusammen, in allen Bereichen wird mit Hoch- und Erdbeeten gearbeitet, außer auf der Dachterrasse. Auf dieser sind nur Hochbeete zu finden. Es kann insgesamt davon gesprochen werden, dass ca. 90% für den Gemüseanbau vorgesehen sind. Für die Hochbeete die neugebaut werden ist eine „Lackierung“ von innen und außen vorgesehen. Es wird nicht nach Prozentsatz entschieden, Wie viel Ernte dem Feriencamp zugeteilt wird. Die Ernte wird unter allen Gärtner*innen verteilt, zudem werden Teile der Ernte im Vereinseigenen VikiHaus weiterverarbeitet und beispielsweise der Nachhilfe, oder dem Feriencamp zur Verfügung gestellt. Entscheidungen werden in der Gruppe basisdemokratisch abgestimmt, hierbei hat jeder das gleiche Mitspracherecht, egal ob: Vereinsmitglied, Ehrenamtler, oder Gärtner*innen aus der Nachbarschaft.


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  • Besuch von Gärten in Berlin

    (Projektbesuche)

    Vollguter Gemeinschaftsgarten

    Auf dem ehemaligen Brauereigelände gibt es seit ein paar Jahren den Vollguten Gemeinschaftsgarten. Entstanden aus einer Künstler*inneninitiative, die dunkle Ateliers im Komplex hatten und an dem Ort, an dem nun der Garten ist, einen Container aufstellten und so auch draußen sichtbar wurden. Der Garten entstand daraus. Ein interkulturelles Team junger Leute macht den Kern der Gartencrew aus. Viele weitere nutzen den Garten und seine Möglichkeiten und bringen sich mal mehr und mal weniger ein. Jugendliche nutzen die Möbel, es gibt Musik/Kulturveranstaltungen, einen Spielbereich für Kinder, natürlich Beete, handwerkliche Aufgaben und in der Mitte des Gartens hat die TU ein recht großes „Infohaus“ gebaut. Dieses bietet Schutz bei Regen und Kälte und ist mit Tischen und Stühlen so ausgestattet, dass Workshops, gemeinsames Planen usw. möglich sind. Das Haus ist und soll für die Nachbar*inneninitiativen nutzbar sein. Immer wieder übernachten Obdachlose im Garten, die sich wohl hauptsächlich positiv mit in den Garten einbringen. Es gibt immer wieder Probleme mit Drogen und der eine Initiator wurde mehrfach von Dealern bedroht, als er deren Verkaufstätigkeit im Garten unterbunden hat.

    Die Nutzungsdauer ist unklar, bisher läuft der Vertrag im September aus. Da auf/unter dem Gelände überall gebaut wird, kann es sein, dass sie erstmal verkleinern müssen. Der Garten beim Circular House ist inzwischen weg, das Haus wird umgebaut. Teile der Beete sind nun im Vollguten Gemeinschaftsgarten.

    Interkultureller Frauenkräutergarten

    Auf dem Jakbi-Friedhof in Neukölln gibt es inzwischen vier Gartenprojekte. Neben dem Prinzessinnengarten Kollektiv einen Teil des Weltackers, Plant-Age und einen Interkulturellen Frauengarten. Die Frauen bauen in Hochbeeten verschiedene Heilkräuter an und nutzen auch die wild wachsenden anderen Kräuter/Pflanzen mit Heilwirkung. Ihr Ziel ist es, eine Art alternative Apotheke aufzubauen, da den geflüchteten Frauen bei den Ärzten oft einfach nur Ibro verschrieben wird. Sie wollen richtig anbauen und die Sachen dann verkaufen in einem Webshop. Dafür sind sie gerade dabei, einen großen Antrag an die Software Stiftung zu stellen. Nächste Woche startet Beratung und Therapie für geflüchtete Frauen und Kinder im Garten. Das wird durch Open Society gefördert. Die ist auf den Träger (Flaming) zugekommen und hat diese Förderung angeboten

    Rote Beete

    Schon vor Corona hat sich die Kerngruppe des Gartens überlegt, wie sie die Mitgärtnenden zum „mehr mitmachen“ aktivieren könnten. Sie haben ein Dragon Dreaming gemacht und ihre Werte miteinander ausgehandelt und viele AGs gegründet. Für den Hauptansprechpartner war das zunächst nicht leicht, loszulassen, doch nur so konnten andere Verantwortung übernehmen. Während Corona haben sich viele neu für den Garten interessiert und beim ersten Plenum, das nun wieder ging, waren 30 Leute anwesend. Alle mussten sich bei „Wachstumswende“ eintragen und das trug zu mehr Verbindlichkeit bei. Den Garten haben sie auch neu strukturiert in kleinere Bereiche. Sie haben festgestellt, dass das Mitmachen so einfacher für Leute geworden ist. Sie übernehmen eine (Teil)Verantwortung für einen Teilbereich, der für die überschaubar ist. Alexandre, der bisherige Hauptansprechpartner erlebt sich nun als „Ermöglicher“, berät, ermutigt, vernetzt.

    Sie wollen ein Siebdruckgerät bauen und eine Aktion für die Nachbarschaft machen.

    Während Corona hatten sie Probleme mit einer Nachbarin, die ihnen unterstellte, sich nicht „coronagerecht“ zu verhalten.

    Wilde 17

    Nachbar*innen haben sich zusammen gefunden und auf einer ehemaligen Brache, die umgeben von Schrauberwerkstätten ist, einen Gemeinschaftsgarten aufgebaut. Die Fläche ist nicht geeignet, um im Boden zu gärtnern, so haben sie (zwei Systeme) Hochbeete gebaut. Es gibt zudem ein Gewächshaus, in dem auch mit exotischen Pflanzen experimentiert wird, wie Erdnuss, Kurkuma, Jams etc., ein Kräuterpodest, eine Sitzecke, Stauraum und derzeit wird ein großer Lehmofen gebaut (Finanzierung über Preis von Quartiersmeister). Ein weiteres Vorhaben ist der Bau (bzw die Vergrößerung) einer Bühne. Das Quartiersmanagement ist auch an sie herangetreten mit der Info, dass es unkompliziert Geld zu vergeben hat. Davon haben sie Hackschnitzel gekauft und den Boden damit bestreut, so dass es nicht mehr zu staubig ist. Die Beete haben sie so gebaut und organisiert, dass in einem Hochbeet vier Beete sind. Für die hat eine Gruppe die Verantwortung und kann pflanzen, was sie will (bzw pro Beet), doch die Ernte kommt allen zugute. Sie wollen auch gerne alles, was geerntet wird, zusammen mit Garten verarbeiten und gemeinsam essen. Während Corona hatten sie Probleme mit einem Nachbarn, der ihnen immer wieder gedroht hat, er würde ihre Aktivitäten (Kinder im Sandkasten, mehr als 2 Leute im Garten) bei der Polizei anzeigen.

    Permakulturgarten am Lobeblock

    Der Lobeblock ist ein schickes neues mehrstockiges Gebäude, in dem Coworking, ein Restaurant, Kunst usw untergebracht sind. Es ist direkt gegenüber der Wilden17. In dieser Gegend wirkt es wie ein Ufo. Im Innenhof wird derzeit ein Permakulturgarten aufgebaut. Es sind wohl 40 Nachbar*innen in der Gartengruppe dabei, hauptsächlich bauen Eric und Tom den Garten. Es gibt Hühner (im schönsten Hühnerstall, den ich je gesehen habe) und andere Kleintiere. Der Boden ist auch hier nicht zum Gärtnern geeignet. Sie haben Zugang zu guter Muttererde, die sie aufschütten (in die Beete schütten) und bauen Pflanzen an, die dabei helfen, die Gifte aus dem Boden zu holen, wie Sonnenblumen und Klee (Phytosanierung). Der eine Koordinator ist Permakulturdesigner um Imker und sie geben die Gestaltung der Beete und des Gartens vor. Beraten wird sie Marco Clausen, der im Lobe-Block sein neues Büro hat. Seine Miete deckt er durch die Beratung des Gartens.

    Mauergarten

    Der Mauergarten ist wieder eröffnet. Die Umbaumaßnahmen des Mauerparks sind abgeschlossen. Es gibt wie vor den Umbaumaßnahmen, keinen Zaun. Noch gibt es keine Beschilderung und so ist schon das eine oder andere abgeerntet worden und „Fremde“ haben gegossen und Hunde tollen über das Gelände. Seit der Wiedereröffnung haben sich 46 neue Leute für ein Mitmachen gemeldet. Sie haben schon ein paar neue Hochbeete gebaut und dafür (für die Größe) eine Beetschablonen entwickelt. Wichtig ist ihnen, dass Rollis zwischen den Beeten durchkommen. Die Beete werden dann geteilt, so dass mindestens zwei Leute in einem Hochbeet gärtnern. Sie hoffen, dass so mehr Gemeinschaft entsteht. Wenn man mitmachen will, bekommt man am Anfang kleinere Beete, die auch nix kosten. Nach einem Jahr kann man sich dann entscheiden, weiter zu machen und wird dann Vereinsmitglied und bekommt ein größeres Beet. GrünBerlin hat sie mit Holz und Erde beliefert, sie müssen weder Pacht noch Strom noch irgendwas zahlen.


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  • Inklusiver Kräutergemeinschaftsgarten im Wedding verkauft Produkte

    (Gu, Projektbesuch)
    Auf dem parkähnlichen Gelände einer Freizeiteinrichtung der Lebenshilfe ist in Kooperation mit Himmelbeet ein inkluisver Gemeinschaftsgarten entstanden, in dem fast ausschließlich Kräuter angebaut werden. Zunächst gab es eine Art Rondell mit einzelnen Beeten, die dann aber nicht auf genug Interesse bei den NutzerInnen der Einrichtung fand. Dieses Rondell wurde mit Gelder der Aktion Mensch eingerichtet. Durch den Kontakt mit Himmelbeet und einer weiteren Förderung der Aktion Mensch konnte der Garten vergrößert werden und nun sind 20 Leute aktiv. Die Leute mit Behinderung sind von Anfang an dabei, die ohne Behinderung wechseln meist zur neuen Saison.
    Die Gruppe trifft sich 1x/Woche mit jemanden vom Himmelbeet, der ihnen gärtnerisch zur Seite steht und Wissen vermittelt. Die Kräuter ernten und verarbeiten sie gemeinsam: zu Kräutersalzen, – ölen u.ä. und verkaufen sie an z.B. einen Eisladen im ediing und auf Märkten. Sie wollen auch einen Sternekoch ansprechen, der mal ein Beet im Himmelbeet hatte und eine Cocktainbar in Neukölln, die einen Schwerpunkt auf regionalen Zutaten hat. Das Geld fließt zurück ins Projekt. Was passiert, wenn die Förderung von Aktion Mensch ausläuft, ist noch offen. (mehr …)

  • Lehmofenbau bei Rote Beete

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Rote Beete = in Berlin Wedding

    Nach knapp 2 Jahren ehrenamtlicher Arbeit ist es uns gelungen:
    –  den  Ort  von  einer  Müllhalde  in  einen  partizipativen  und  grünen  Begegnungsort  zu
    verwandeln
    – eine Kerngemeinschaft zu bilden
    – das Interesse der Nachbarschaft zu wecken und eine positive Energie zu schaffen
    –  Aufmerksamkeit  im  Kiez  bzw.  im  Bezirk  zu  wecken  (von  anderen  zivilgesellschaftlichen
    Einrichtungen, Gärten und öffentlichen Institutionen) und Partnerschaften einzugehen
    – Menschen zu befähigen, Projekte eigenständig durchzuführen.
    Jetzt, dass eine stabile und motivierte Gemeinschaft vorhanden ist und dass der Garten als
    solches erkennbar und anerkannt ist, möchten wir ein Tick weiter gehen und mehr Angebot
    anbieten können, um den Platz immer attraktiver und somit sinnvoll und nutzbar für den
    Kiez zu machen.
    Wir  haben  Kontakt  mit  Elisophie  Eulenburg  aufgenommen.  Sie  ist  Künstlerin  und  hat
    gemeinsam  mit  dem  Architekten  Juan  Carlos  Mejia  vor  sechs  Jahren  einen  öffentlichen
    Lehmbackofen  auf  dem  Tempelhoferfeld  gebaut.  Öffentliche  Backöfen  sind  eine  alte,
    kulturübergreifende  Tradition  und  die  letzten  sechs  Jahre  haben  gezeigt,  dass  ein  solcher
    Lehmofen auch heute noch sehr belebend im Stadtraum wirkt. Am Lehmofen auf dem Feld
    treffen  sich  in  den  warmen  Jahreszeiten  mehrmals  Wöchentlich  viele  Berliner-innen,  um
    gemeinsam zu backen und zu Essen. Wir möchten gerne einen Ableger des Projekts bei uns
    eröffnen und ab September 2018 starten, so dass eine volle Nutzung schon im Frühjahr 2019
    effektiv sein kann.  Das Prinzip läuft wie folgt: Elisophie Eulenburg, die dieses Projekt verwaltet, kommt zu uns
    und  leitet  unentgeltlich  ein  Bauworkshop  mit  interessierten  Gartenengagierten  von  Rote
    Beete,  Allmende  Kantor  und  Rübezahlgarten.  Nach  dem  Bau  gehört  der  Lehmofen  der
    Gemeinschaft und steht jedem-r zur Verfügung. Einzige Bedingung ist, dass die Nutzer-innen
    des  Lehmofens  durch  eine  kleine  Spende  (15-20€)  Mitglied  von  einer  für  den  Ofen
    konzipierte  Webseite  werden.  Die  Mitgliederbeiträge  werden  unter  Anderem  für
    Materialkosten für die regelmäßige Instandsetzung des Ofens verwendet. Mitglieder-innen
    können  sich  auf  der  Webseite  des  Lehmofens  einloggen,  finden  da  eine
    Bedienungsanleitung,  den  Code  des  Zahlschlosses  mit  dem  der  Ofen  verschlossen  ist  und
    können sich in einem Buchungskalender für einen noch freien Tag ihrer Wahl zum backen
    eintragen. So bekommt jede-r die Verantwortung für den Ofen und der Gemeinschaftsgarten
    behält einen Überblick über die Aktivitäten, die mit dem Ofen verbunden sind.  
    Mit diesem Projekt möchten wir unseren Ort natürlich aufwerten aber auch vor allem neue
    Zielgruppen in der Nachbarschaft erreichen, die von vornherein nicht unbedingt von Natur
    und  Stadtgärtnerei  überzeugt  sind  oder  sich  überzeugen  lassen.  Ein  solches  Instrument,
    zugänglich für alle, würde Spaß, fröhliches Miteinander, Vernetzung und Kohäsion zwischen
    unterschiedlichen  Sozialgruppen  schaffen,  die  Bedingungen  schaffen,  um  Leute
    anzusprechen, die sich sonst von dem Garten Projekt nicht betroffen fühlen und insofern der
    positive Beitrag des Gartens in der Nachbarschaft steigern und vervielfältigen. 

    Wie bereits im Antrag erklärt, steht der Lehmofen jedem-r zur Verfügung da er in dem ungeschlossen Gemeinschaftsgarten Rote Beete beheimatet ist. Auf dem oder neben dem Ofen wird auf eine Webseite hingewiesen, wo die Nutzung und die Bedingungen zur Nutzung ausführlich erklärt werden. Außerdem können wir darauf zählen, dass Leute, die schon eingetragen sind, anderen Neugierigen das Prinzip erklären können, wenn sie schon dabei sind in einer Gruppe oder Einzeln Pizzen oder Ähnliches zu backen. Wie für viele andere Aktionen von uns zählen wir auf Mundpropaganda und Mimesis (oft fangen die Fußgänger an, sich für den Garten oder seine Besonderheiten zu interessieren, erst wenn es drinnen Bewegung und Action gibt).

    Außerdem werden meine Kontaktdaten (als Koordinator des Gartenprojektes) auf dem gleichen Schild stehen so dass spezielle Anfragen behandelt werden können. So hoffen wir den Leuten, die weniger Geld haben, den Zugang zum Ofen berechtigt zuzugewähren. Es ist auch darauf hinzuweisen, dass die Spende zur „Ofencommunity“ den einmaligen Betrag von bis zu 20€ (Pro Person oder pro Gruppe) beträgt, was mehr symbolisch ist als teuer. Unser Team befindet sich auch sehr oft im oder in der unmittelbaren Nähe des Gartens und kann je nach dem Einzelfälle behandeln und nach Ermessen mit den Leuten einen freien Zugang verhandeln.

    Zur Dokumentierung: Wenn der Workshop stattfindet, werden wir natürlich das fotografisch und vielleicht auch anhand von Video dokumentieren. Einige unserer Gärtner-innen haben nämlich gute Skills dabei und das wäre der Anlass, die noch einmal zu gebrauchen. Außerdem ist es vorstellbar, dass wir mit Elisophie (die Workshopsanleiterin) eine Anleitung Schritt für Schritt (mit Fotos und Text) für die Webseite der Anstiftung erstellen.

    Zu den Kindergruppen: Die Kindergruppen, die wir hier betreuen, erhalten kostenlose Workshops bzw. Aktivitätsmöglichkeiten. Die Animation zur Naturentdeckung/ Bau von kleinen Beeten und Gartengegenstände im Garten durch unsere Teamer-innen ist ehrenamtlich genau so wie einzelne Aktionstage, wo wir Kinder und Eltern einladen. Natürlich sind die Aktionstage offen für die Nachbarschaft und das ist sogar wünschenswert, da wir auf deren Teilnahme angewiesen sind, um diese Aktionen überhaupt zu gestalten. Dazu arbeiten wir seit März 2018 zusammen mit dem Stadtteilzentrum am Paul Gerhardt Stift (quasi unser Nachbar) um Aktivitäten in unserem Garten für ihre Besucher-innen zu organisieren (bisher haben wir 3 organisiert). Eine muslimische Frauengruppe von 10 Frauen und 10 Kindern hat seit letzter Woche sich 2 Beete im Gemeinschaftsgarten erbaut und hat uns bereits gefragt, ob es möglich wäre ihre Beete zu bemalen. Dies alles weist darauf hin, dass der Garten offen für neue Leute ist, offen für neue Vorschläge und Aktivitäten (mehr …)

  • Inklusive Gemeinschaftskräutergarten im Wedding

    (Gu, Mail)

    Natürlich können die GärtnerInnen auch Kräuter für sich selbst mitnehmen. Eigentlich sind es zwei Gärten neben einander. Wir haben mit einem Kräuter-Rondell angefangen, wo jede*r Teilnehmer*in eine kleine Parzelle hat, um das anzubauen was er/sie möchte. Im zweiten Jahr haben wir einen Produktionsgarten angelegt, um gezielt die Kräuter anzubauen die wir für die Produkte brauchen. Aber auch da produzieren wir viel mehr als was wir verarbeiten können, also können alle auch dort Kräuter ernten. Der Produktionsgarten hat zusätzlich dazu die Funktion eines Schaugartens. In 2018 wollen wir ein Paar Hoch- und Tischbeete anlegen damit Menschen mit körperlichen Einschränkungen besser teilnehmen können.

    Wenn du dir einen visuellen Eindruck vom Projekt machen willst, kannst du das brandneue Dokumentationsvideo anschauen: https://vimeo.com/247103768


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  • Gruppe F initiiert und begleitet GGs in Berlin

    (gu, Projektbesuche)

    Die Gruppe F aus Berlin ist im Wedding (Gesundbrunnenviertel), Nordschöneberg und Staaken am Aufbau und Begleitung von Gartenprojekten beteiligt. Oft kommen die Gelder über Soziale Stadt und sie arbeiten z.B. mit Quartiersmanagement zusammen, kooperieren aber auch mit Wohnungsbaugesellschaften.

    In Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen n Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen Aktivitäten gibt (neben Gemeinschaftsgärten auch Baumscheibenbegrünung, begrünte Hinterhöfe u.ä.,), organisieren Spaziergänge und Austauschtreffen zu dem Thema, in Staaken haben sie einen GG zusammen und entlang der Vorstellungen der AnwohnerInnen aufgebaut, den sie noch betreuen (hier hat sich noch keine selbsttragende Gruppe gebildet) und im Gesundbrunnenviertel gibt es in einem Innenhof eines sozialen Wohnungsbaus seit Frühjahr 2017 den Elstergarten. Der Zugang ist immer offen, der Weg neben dem Garten ist ein vielgenutzter Durchgang zu Häusern. Gruppe F hat den Garten zusammen mit BewohnerInnen entwickelt, hervorgegangen ist die Idee aus einer Hinterhöfe/Klimaschutzprojektlaufzeit. Bei einem ersten Treffen waren 20 Leute da, inzwischen gibt es 9 Hochbeete, die sich 2-3 Leute/Parteien teilen, auch Leute, die nicht direkt in den Häusern wohnen, können mitmachen. Wenn es mehr Interesse gibt, kann die Fläche erweitert werden. Hier hat sich eine selbsttragende Gruppe gebildet, von denen Sonntags immer jemand vor Ort ist, Gruppe F begleitet nur noch ca. 1x/Monat.

    Um die Ecke stagniert ein von ihnen angeschobenes, geplantes Gartenprojekt gerade. Super Fläche im Wedding, eine großer, verwilderter Grünstreifen in der Mitte einer wenig befahrenen Straße, gegenüber ist eine Kita, es gibt mehrere Gruppen und AnwohnerInnen, die hier gärtnern wollen, es gibt Geld über Soziale Stadt und Leute, die die Orga übernehmen würden. Aber: es ist – auch wenn es eher wie ein verwilderter kleiner Park aussieht, Straßenbegleitgrün und damit öffentliches Straßenland und somit sind hohe Anforderungen bzgl. Sicherheit von Bezirksseite aus einzuhalten. Der Bezirk gibt für das Vorhaben keine Genehmigung.

    „De facto ist die Situation in der Stralsunder Straße recht speziell, da die Straße nur für Anliegende offen ist und somit kaum befahren wird. Was die Verkehrssicherung betrifft gibt es vor allem die Befürchtung, jemand könnte über ein Hochbeet o.ä. fallen und sich verletzen, sofern kein Zaun gebaut wird, oder aber es wird ein Zaun gebaut und die Fläche ist dadurch nicht mehr ganz offen. Diese Fragestellung ist auf Grünflächen ja eigentlich eine ähnliche, scheint für das Straßenamt aber noch komplizierter zu sein.“

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  • Gartenprojekt am Centre Francais starte

    (Gu, aus Mails,Antrag und Antworten)

    In Berlin Wedding wird – zunächst auf einem Parkplatz, der dem Cente Francais gehört – ein Gemeinschaftsgarten angelegt. Sie wollen das Projekt, sobald eine Nutzungsgenehmigung des Bezirks vorliegt, auch auf Flächen um das Haus ausdehnen. Diese Flächen pflegen sie jetzt schon, doch hat der Bezirk sich bisher gegen die Anlage eines Gemeinschaftsgartens dort ausgesprochen (wäre dann „privatisiert“). Studierende der HU haben sich in einem Semester mit der Nutzung von öffentlichen Flächen durch GGs auseinandergesetzt und eine Nutzungsvereinbarung erarbeitet – in Anlehnung an die von Rosa Rose. Diese liegt nun dem Bezirk vor und das Center wartet auf Antwort. Um dieses Jahr aber schon loslegen zu können, es exisiert schon eine große Gruppe Interessierter, fangen sie mit dem Prakplatz an.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte, jetzt schon? Und wie setzt sie sich zusammen?
    Die Gruppe beträgt ca. 40 Leute. Nicht alle konnten bisher zu allen Vorbereitungstreffen kommen, aber es kam auch noch mehr Interesse über die Mailadresse. Ich finde es schwierig,
    jetzt schon einzuschätzen, wie viele dann wirklich engagiert sind und regelmäßig mitmachen werden, aber die Resonanz ist groß. Bei den Interessenten handelt es sich um einzelne Leute und Familien, die in der direkten Nachbarschaft wohnen (Alter zwischen 30 und 60 sowie kleine Kinder), einige Bewohner*innen des angegrenzten Seniorenheims, die Kinder der deutsch-brasilianischen Kita, die ein paar Straßen weiter liegt, sowie einige jüngere neulich in den Wedding zugezogene Leute. Unter all diesen Menschen haben einen Teil einen Migrationshintergrung. Dadurch, dass wir ein sehr fransösisch geprägtes Haus sind, sind auch einige Franzosen in jedem Alter sind dabei, aber der Ort richtet sich an alle! In Zukunft möchten wir verstärkt mit Kitas arbeiten (es gibt allein im Kiez 5-6) und auch mit Flüchtlingen (wir haben im Herbst 2015 das Projekt Bienvenue Refugees Berlin auf die Beine gestellt https://de-de.facebook.com/BienvenueRefugeesBerlin)

    – Wie viele Hochbeete wollt ihr bauen? Für was für eine Größenordnung habt ihr den Bedarf kalkuliert?
    Wir haben unseren Bedarf für eine größere Großenordnung kalkuliert als die Fläche, wo wir anfangen möchten. Idealerweise möchten wir über ca. 300m2 anbauen. Wir möchten mit ungefähr 10 Beeten anfangen, wenn aber die Leute gut mitmachen, gerne mehr. Wir möchten auch im nächsten Frühling weiter machen und es kommen sicherlich beim Saisonbeginn mehr Leute dazu.

    – Muss man Schnittgutkaufen? Bekommt ihr das nicht auch so oder könnt es besorgen?
    Einen Teil des Schnittguts, die dazu dienen, die Hochbeete zu füllen
    und einen Teil des Komposts zu bilden, können wir hier von unserem eigenen Baumschnitt benutzen. Dies reicht aber nicht. Aber du hast recht man kann es wohl umsonst besorgen, ich habe inzwischen einige Baumpfleger angerufen. Die Linie im Budget bezieht sich eher auf Erde und Kompost, den man am Besten gleich in größerer Menge liefern lässt, um die Lieferkosten nicht immer wieder bezahlen zu müssen.

    – Ebenso die Paletten? Bekommt ihr die nicht auch kostenfrei? Sind die dafür gedacht, dass sie unter die Aufsetzrahmen gelegt werden sollen?
    Ich habe viel recherchiert und finde es ziemlich schwierig, Holz ganz kostenfrei zu bekommen. Wir haben uns mit der Gärtner/inngruppe darauf geeinigt, dass jeder guckt, welche Materialien jeder besorgen kann, aber bisher kam relativ wenig zurück. Die Idee war, einen guten Vorrat für die Gärtner/
    innen hier zu haben, damit sie sich ermutigt fühlen, viel zu bauen und machen. Einige Paletten können wir sammeln, aber wir würden dazu gebrauchte und unbehandelte Paletten beim Händler kaufen. Er besorgt auch Aufsetzrahmen, wovon wir ein paar nehmen würden. Sie wurden uns von anderen Gärten schwer empfohlen. Die Paletten würden wir als unterlegen, aber auch damit die „wände“ der Beete bauen. Ich bin außerdem mit der Materialmafia in Kontakt wegen Bretter. Wir möchten unterschiedliche Bauweisen und Hochbeete Typen ausprobieren, um zu sehen, was am Besten geht.

    – Was macht ihr nach der ersten Bauaktion mit dem Akkuschrauber und der Säge? Wird das im Garten gebraucht? Wie wäre das dann untergebracht, wer kümmert sich drum, wie kommt man dran? Wenn es nur für diese eine Aktion ist: könnt ihr euch das dann leihen?
    Für die erste Bauaktion mit den Jugendlichen vom Austausch dürfen wir die Geräte vom Schulumweltzentrum Mitte benutzen. Danach wäre es meiner Meinung sehr praktisch, zumindest eine Maschine und eine Säge zu haben, damit der Bau den Gärtner/innen leichter fällt. In dieser Saison werden wir nur begrenzt anfangen können, aber danach werden wir sicherlich immer wieder bauen müssen. Die teureren Geräte würden wir nicht im Container sondern entwerder in den Büros oder an der Rezeption des Hotels lassen.

    – Wo und wie werden die Gartenwerkzeuge untergebracht?
    Auf unserem Parkplatz stehen 2 Container, die dem Hotelbetreiber gehören. Einen wird er uns zur Verfügung stellen. Drinnen wollen wir alles, was
    zum Garten gehört (Geräte, Material, Dokumentation usw.), unterbringen, außer eventuellen teureren Geräten. Der Container wird mit einem Schloss mit Nummern zugeschlossen und ist somit den Gärtner/innen jederzeit zugänglich.


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  • Kooperation von Himmelbeet mit Neudorff -> Produkte sollen verkauft werden

    (GU aus alerts)

    Neudorff kooperiert mit dem Urban-Gardening-Projekt „Himmelbeet“ in Berlin-Wedding. Schon länger gibt es enge Verbindungen zwischen dem Naturgarten-Pionier und dem interkulturellen Gemeinschaftsgarten – jetzt trägt die Kooperation ganz neue Früchte: Die innovativen Gärtner im „Himmelbeet“ haben in Kooperation mit Neudorff Kurzfilme zum urbanen Gärtnern gedreht.

    Wie Neudorff mitteilt, zeigen sie dem interessierten Laien beispielsweise, wie die eigene Anzucht von Tomaten gelingt oder wie man leckere Kräuter selbst anbaut und zu vitaminreichen Smoothies verarbeitet. Protagonist Felix Lodes, gleichzeitig auch Geschäftsführer von „Himmelbeet“, zeigt auf charmante Weise, wie Gärtnern geht.

    Videos sollen Lust auf Urban Gardening und Pflegeprodukte von Neudorff machen

    Die zwei bis vier Minuten langen Filme sollen Lust aufs Gärtnern in der Stadt machen und gleichzeitig zeigen, wie die Pflege der Pflanzen mit den umweltschonenden Pflegeprodukten von Neudorff gelingt.

    http://taspo.de/handel/neudorff-koop-mit-urban-gardening-projekt/#.V3oxsqJ7ooM (mehr …)

  • Neues aus dem Himmelbeet

    (Gu Newsletter)

    • Die geplante Nachbarschaftsküche nimmt mit dem Lehmbackofen Gestalt an. Der Unterbau ist bereits gemauert und demnächst wird die mit Spannung erwartete Kuppel gebaut! Alle gemeinsamen Bauaktionen werden auf der Homepage oder bei Facebook angekündigt.
    • Nebenan im Café “qualmt” bereits der elektrische Ofen, denn das Caféteam kommt mit Quiche und Möhrenkuchen kaum hinterher! Erfrischend wird es dann wieder durch selbstgemachte Limonaden wie z.B. Jeske´s Erdbeer-Minz-Kreation oder der Zitronenmelisse-Honig-Limo aus der himmelbeet-Produktion. Essbare Blüten an den leckeren Tagesgerichten und am Salat machen das gute Omi-Porzellan instagramtauglich und lassen eigentlich nur noch eine Sache offen: den feinen Kräuterschnaps für danach. Die erste Ernte ist soweit und läd ein, um auf den Sommer anzustoßen.


    All die leckeren Gaumenfreuden könnt Ihr auch am 12.6. genießen, wenn sich der neu gegründete Förderverein “zusammen wachsen den Anwohner*innen, Nachbar*innen, Ehrenamtlichen und Freund*innen des himmelbeet-Gartens vorstellt! Der Verein unterstützt die Tätigkeiten des himmelbeet-Projekts und versteht sich als Plattform für gemeinsame Aktivitäten. Damit bringt er den Garten erst richtig zum Blühen. Die gemütliche Vereinsrunde wird ab 15 Uhr auch musikalisch von der bezaubernden Felicitas mit Begleitung unterstützt.

    Musikalisch wird allen Berliner*innen auch am 21.6. zur Fête de la Musique” einiges geboten. Das himmelbeet ist mit dabei, wenn die ganze Stadt singt und klingt. Freut Euch auf Blues, Folk, Klezmer, SingerSongwriter oder Tango und tanzt mit uns zusammen in den Sommer! (mehr …)

  • Viel Interesse am Gemeinschaftsgarten am Center Francais in Berlin

    (Gu, mail)

    Aber zusammenfassend kann sagen, dass wir recht begeistert sind, denn das Projekt scheint viele unterschiedliche Menschen zu begeistern. Die Leute haben viele Ideen und Lust, sie umzusetzen. Neben den Nachbarn und Interessierten möchten 2 Kitas und das angrenzende Altenheim mitmachen. Wir haben uns schon mit einigen Gärten in der Stadt sowie Gartenaktivistinnen vernetzt (darunter Kerstin Stellmacher und Frauke Hehl, Himmelbeet, Pyramidengarten, Gartenarbeitsschule Mitte, usw.) und freuen uns sehr über den solidarischen Austausch. Allein das Bezirksamt sieht unser Vorhaben mit etwas Skepsis, zumindest was die Nutzung von öffentlichen Flächen angeht. Glücklicherweise haben wir einen Teil eines Parkplatz als Startfläche zur Verfügung. Wir machen im Juni weiter mit der Konzeption des Gartens. Im August wir der Bau der Beete u.a. durch einen Jugendworkcamp vorangetrieben.

    aus dem ersten Protokoll eines Treffens mit Interessierten:
    Der Beginn des Projekts soll deswegen (spätestens) Ende August im Rahmen eines deutsch-französisch-mazedonischen Workcamps stattfinden: 24 Jugendliche aus den drei Ländern werden sich 10 Tage zusammen mit Vorbereitungsarbeiten für den Gemeinschaftsgarten beschäftigen (Bau von Hochbeeten und einer Art Geräteschuppens, Beschilderung, Insektenhaus etc.). Das Workcamp soll mit einem Gartenfest beendet werden, zudem alle herzlich eingeladen sind. Ende August soll der Garten spätestens also begonnen werden, wenn die Anwohner/innen und Interessierten motiviert sind, ist jedoch auch ein früherer Start denkbar und wünschenswert.

    Erläuterung der aktuellen Situation: ursprünglich war der Plan, den Garten auf den angrenzenden Grünflächen zu realisieren. Leider handelt es sich um öffentliche Flächen, so dass wir hierfür keine Genehmigung bekommen haben. Das CFB möchte das Projekt dennoch beginnen, die hierfür zur Verfügung stehenden Flächen sind der hintere Teil des Parkplatzes des CFB sowie ein kleiner Teil vor dem CFB-Gebäude. Das CFB ist für das Vorhaben bereits mit anderen Gärten und Akteur/innen in Kontakt und gut vernetzt. Auch das benachbarte Seniorenwohnheim sowie einige Kitas möchten sich an dem Projekt beteiligen und sind von der Idee begeistert.

    Nach einer Besichtigung des Grundstücks wurden folgende Punkte diskutiert:

    ·Im Hinblick auf die Genehmigung der Nutzung der Grünflächen könnten wir an eine Unterschriftenaktion denken.

    ·Gibt es eine Belastung durch den nahen Flughafen und unmittelbar durch die Müllerstraße? Vom Flughafen eher nicht. Die Entfernung von der Straße sollte 50 Meter sein oder die Partikel durch Gebüsche gefiltert werden.

    ·Wie soll das Projekt langfristig finanziert werden? Wir müssen ein Konzept für die langfristige Finanzierung des Gartenprojekts erarbeiten und uns einen Überblick über Fördermöglichkeiten verschaffen, da das Projekt sonst nicht nachhaltig ist.

    ·Soll jeder Beteiligte einen finanziellen Beitrag leisten? Zunächst einmal möglichst eher Sachspenden und Engagement. Man kann viel schaffen, wenn man gemeinsam überlegt, wer welche Ressourcen hat und man bereit ist, viel selbst zu machen.

    ·Die Hochbeete sollen gemeinsam bewirtschaftet werden. Es soll keine private Nutzung geben, mit Ausnahme einiger Beete für Kitas.

    ·Hochbeete: Woher kann man ausreichend Holz bekommen? Paletten oder lieber „besseres“ Holz (was länger hält)? Paletten sind häufig behandelt aber dafür evtl. günstiger und mit weniger Aufwand verbunden. Es gibt bestimmte Aufsätze mit denen die Paletten sehr schnell in Hochbeete verwandelt werden können (s. Himmelbeet).

    ·Mögliche Kooperationspartner: z.B. Bauhaus: man kann dort Geräte und Werkzeuge ausleihen. Möglicherweise haben solche Geschäfte auch ein Interesse daran, das Projekt zu sponsern?

    ·Was soll gepflanzt werden? Wir möchten am Anfang der Gartensaison einen Anbauplan erarbeiten, der die Wünsche und Interessen aller berücksichtigt. Wir dürfen nicht mit einem ertragsorientierten Garten rechnen, da die Fläche öffentlich sowie Tag und Nacht zugänglich ist. Die Frage der Ertragsverteilung muß dennoch ggf. gemeinsam geklärt werden. Wichtig ist dabei den Anbau von Nutzpflanzen mit ökologischer Relevanz (z.B. Gemüse, Obst, Pflanzen für Insekten, Bienen…).

    Offene Fragen zu denen wir alle Interessierten einladen möchten, sich bis zum nächsten Termin Gedanken zu machen:

    • Frage nach dem Beginn des Projekts. Schaffen wir es in geringer Menge schon vor dem Workcamp Ende August? Vorschlag: sich mehr Zeit nehmen mit allen Interessierten und gemeinsam überlegen.
    • Was haben wir alles schon? Wer kann Geräte, Werkzeuge, Fahrzeuge etc. dauerhaft oder gelegentlich zur Verfügung stellen ?
    • Wer kennt wen ? Z.B. Partnergeschäfte oder Einrichtungen (Geräte, Pflanzen…). Mögliche Kooperationspartner, mögliche Finanzierungsmöglichkeiten oder Sachspenden.
    • Persönliche Kompetenzen, Stärken, Kontakte…
    • Was wollen wir genau? „Design“ des Gartens: Wo genau, Sitzmöglichkeiten, Hochbeete, Container oder Gartenhaus für die Unterbringung von Geräten; was soll angebaut werden (dieses Jahr fangen wir sehr spät an)?

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  • Buchvorstellung und Diskussion im Himmelbeet

    (Gu, Newsletter)

    Partizipation ist in der Planungsdiskussion als Begriff vielleicht schon etwas überstrapaziert. Gerade deshalb ist es sinnvoll, den Blick über den Tellerrand zu wagen und neue Einflüsse Raum gewinnen zu lassen. Das Buch The Participatory City versammelt Beispiele aus Chicago, Detroit, London, Mexico City oder Bangalore mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und möchte darüber die ganze Bandbreite des Diskurses darstellen. Welche Fragen dabei aufgeworfen werden und welche Schwerpunkte in Deutschland zu tragen kommen, wird in Berlin und Köln mit der Herausgeberin diskutiert.

    In Berlin diskutieren am 16.06. um 19 Uhr im Himmelbeet (Ruheplatzstr. 12 | 13347 Berlin):

    • Yasminah Beebeejaun (UCL, Herausgeberin),
    • Sebastian Schlüter (Stadtaspekte),
    • Toni Karge (Himmelbeet),
    • Moderation: Tobias Meier (urbanophil.net).

    Die Veranstaltung in Berlin findet im Himmelbeet statt (mehr …)

  • Bezirksamt Mitte verbietet GG auf öffentlicher Grünfläche

    (Gu, mail, 3.3.)

    Das CFB möchte gerne einen Gemeinschaftsgarten auf einer zum Haus gehörenden Fläche, die in eine öffentliche Fläche übergeht, einrichten. Das Bezirksamt Berlin-Mitte hat ihnen verboten hat, die öffentliche Fläche zu nutzen.

    Das CFB ist das alte Kulturzentrum der frz. Alliierten und arbeitet intensiv an der Völkerverständigung, in dem wir Jugendbegegnungen, Schüleraustauschprojekte usw. organisieren. Wir möchten gerne auch die Nachbarschaft (Schulen, Kitas, Nachbarn, Altersheim…) näher an den Ort binden und wollten Gemeinschaftsgärten bzw. Hochbeete bauen und die zur Verfügung stellen. Das Geld haben wir dank einer Förderung zusammen, nur hat uns jetzt das Grünflächenamt überraschender Weise einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hier ein kleiner Artikel des Weddingweisers, der über das Viertel hier berichtet: https://weddingweiser.wordpress.com/2016/02/28/kein-gemeinschaftsgarten-auf-oeffentlicher-gruenflaeche/

    Es handelt sich wie gesagt nur um eine Fläche, die zum Teil öffentlich ist.

    sie haben Widersprich eingelegt (das ist nicht der erste Konflikt, den sie mit dem BA haben) und den Bezirksbürgermeister eingeschaltet, der ihm Beirat von ihnen sitze und das Projekt gut finden – ein anderen Verwaltungsmensch hatte sich das vor Ort anguckt und auch schon so gut wie abgesegnt.
    Die Begründung des BA: wenn sie einmal die Genehmigung geben, auf einer öffentlichen Grünfläche sowas zu machen, müssten sie das jedem/r zugestehen.

    -> Gu hat Besipiele von Gärten in Berlin in Parks genannt, Manifest geschickt und Kontakt zu Kerstin als Vermittlerin zwischen den Welten.

    Aufgebaut werden soll der Garten von TN internationale Sommercamps und dann „zur Verfügung gestellt werden“


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  • Himmelbeet plant Begegnungstage für Behinderte und Nichtbehinderts

    „Bei dem Projekt tuml geht es darum, im Rahmen zweier fester Gartentage im himmelbeet eine feste Anlaufstelle für behinderte und nicht behinderte Menschen mit gärtnerischen und ökologischen Ambitionen anzubieten, wo durch Anleitung einer Rehpädagogin und des Gartenteams gemeinsames Engagement für den Garten und die Nachbarschaft gefördert wird.

    In Rahmen des Projektes wollen wir eine Dokumentation der Aktivitäten erstellen, die einerseits Organisatorisches (Freiwilligenmanagement und Vernetzung mit dem Sozialraum in Gärten) und andererseits Pädagogisches und Gärtnerisches beinhalten soll.

    Um unseren Eigenanteil abdecken zu können, suchen wir nach einem Sponsor -entweder für das Dokumentationsprodukt (Buch, Broschüre) -oder das Projekt an sich.

    Für andere Teilbereiche des Projektes haben wir bereits Sponsoren gefunden (Bau eines Lehmbackofens und einer Outdoorküche für die tuml- Gartentage)“ (mehr …)

  • Viel los im Himmelbeet

    (Gu, Newsletter,

    Wir haben gewonnen (3x)!!! Gleich 2 Preise haben wir mit unserem himmelbeet-Café beim BDA-Preis Berlin abgeräumt und damit die großen Baukolosse abgehängt. Und das Café ist eröffnet
    Termine im August

    • Tag des Handwerks, am Samstag 1.8., 14-18 Uhr, handwerkliche Fähigkeiten zeigen und lernen. Kommt dazu & probiert Euch aus!
    • Gartendinner, 7., 14. & 28.8., 19 Uhr  Bei Kerzenschein & Musik in lauer Sommernacht zusammen speisen. Anmeldung: cafe@himmelbeet.de
    • Kleider- & Spielzeug Tauschmarkt, 8.8. 15 Uhr, Aufgrund großer Nachfrage ein 2. Mal! Tauscht, was an Kleidung und Spielzeug nicht mehr gebraucht wird!
    • Filmabende unter freiem Himmel 13. & 27.8.  Zu sozialen & ökologischen Themen, die Euch garantiert bewegen und nachdenklich werden lassen!
    • Low-Waste-Ausstellung, 21.8. 18:30 Uhr, Projektvorstellung, leckeres kostenloses Essen, Ausstellungsrallye und Upcycling-Werkstatt zum Mitmachen.
    • Baufachfrauen, 20. & 27.8. Frauen an den Akkuschrauber- baut mit!


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  • Gartenprojekt auf Schulgelände geplant

    (Gu, Projektbesuch, 10.3.)
    Vertreterinnen des Gesamtelternbeirats und SchulsozialarbeiterInnen planen ein Gartenprojekt für SchülerInnen, Eltern (und überhaupt Familie) und möglichst auch interessierte AnwohnerInnen im Wedding. Es gibt 3 Flächen, die sie nach und nach nutzen wollen (je nachdem, wie es läuft). Sie wollen mit einer eher schattigen Fläche beginnen, die in räumlicher Nähe eines geplanten Elterncafé liegt (und zunächst von Bäumen und Gestrüpp befreit werden muss). Sie wissen noch nicht, wie sie den Zugang zur Schule auch für Externe hinkriegen können und denken zunächst an Schulöffnungszeiten (wo weder der Abend noch das Wochenende dabei sind). Eventuell wäre eine Möglichkeit, das Projekt nicht nur für die Schule zu machen, bestimmte Gruppen anzusprechen. Diskutiert haben wir auch eine Schritt für Schritt Öffnung (von Fläche zu Fläche mehr öffnen).
    Die „Sommerferien-Problematik“ hatten sie noch gar nicht bedacht (keiner da, Hausmeister auch nicht unbedingt, wie kommt man dann überhaupt in die Schule).

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  • Himmelbeet will Förderverein gründen

    (Gu, Mail, 23.9.)
    Sie können mit der ggmbh und als Privatpersonen nicht überall Anträge stellen und brauchen dafür einen gemeinnützigen Verein. (mehr …)