(Gu, Mail)
Der Garten musste dem Schulhof einer zugezogenen Schule weichen. Wir sind auf das Gelände der Hochschule umgezogen. Jedoch geht es hier mit dem Gärtnern nur zögerlich voran, außerdem kommt man ab einer bestimmten Uhrzeit auch nur noch als Angehöriger der KHB auf das Gelände…
Der Garten momentan ist im Moment auch nicht so wirklich organisiert und es finden höchstens spontan Veranstaltungen statt (mehr …)
Schlagwort: Berlin Weißensee
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Bermudagarten musste umziehen
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Offener Bürgergarten entsteht an Famileinzentrum
(Gu aus Antrag und Antworten)
In Berlin Weißensee entsteht an einem Famileinzentrum ein Gemeinschaftsgarten.
Wie groß ist die Fläche, auf der das Gartenprojekt entstehen soll und ist sie an eine Einrichtung angeschlossen?> rund 250 m2 / Die Fläche liegt unmittelbar vor dem Familienzentrum.
Wem gehört die Fläche, was waren die Vornutzungen, wie offen ist die Fläche? Gibt es einen Zaun, wie bekommt man Zugang?
Die Fläche ist umzäunt. / Die Fläche ist von 6 bis 18 Uhr zugängig. / Darüber hinaus wird an die Mitwirkenden ein Schlüssel für´s Tor ausgegeben.
Wie lange kann/soll die Fläche für das Gartenprojekt genutzt werden?
Eine zeitliche Befristung besteht nicht.
Wie viele Leute, die auch gärtnern wollen, sind jetzt schon an der Planung beteiligt? Wer plant das Projekt?
Aktuell beteiligen sich 5 Familien an der Vorbereitung.
Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte?
> Wir erwarten eine Beteiligung von 10 Familien und mehr.
Wie viele Beete soll es geben? Fünf Hochbeete sind im Finanzplan enthalten, sollen es mehr werden? Kann auch in der Erde gegärtnert werden? Wie groß werden diese Beete? Sollen das gemeinschaftlich genutzte Beete werden und sollen es individuelle Beete werden? Wenn ich richtig verstanden habe individuell?
> Aktuell stehen zwei Beete zur Verfügung (200 x 80 cm / 80 x 80 cm). Die fünf weiteren Beete werden in unterschiedlichen Höhen angelegt (120 x 80 cm). Weiterhin wird auch an ausgewählten Plätzen am Boden gegärtnert werden können. Die meisten Beete werden von jeweils einer Familie verantwortet.
Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese dann zugänglich für die GärtnerInnen?
> Es steht ein Schuppen für die Geräte zur Verfügung. Mit dem Torschlüssel wird auch dieser an die beteiligten Familien zur Verfügung gestellt.
Können auch NachbarInnen, Interessierte mit gärtnern, die nicht zu den beschriebenen Zielgruppen gehören? Wie bekommen diese Zugang und Mitwirkungsmöglichkeiten?
> Selbstverständlich, sehr gern sogar. Über die Öffentlichkeitsarbeit des Familienzentrums sowie über die Mundpropaganda erreichen wir diese hoffentlich.
Wer wird den Ofen bauen? Wie werden die GärtnerInnen daran beteiligt?
> Der Ofen wird von David Winger gebaut, einem erfahrenem Lehmofenbauer. Die Familien werden sich bei den einzelnen Arbeitsschritten mit einbringen und aktiv mitwirken.
Außerdem: Mit einer Eröffnungsaktion am 30.06.2017 würden wir gern die bereits bestehenden Kellerräume zu einer offenen Werkstatt einrichten. Im Anschluss soll diese dann frei zugänglich für Interessierte aus dem Kiez gemacht und im Rahmen wiederkehrender Aktionen (Repair Cafés, Subbotniks, Gemeinschaftsabende…) bekannt gemacht werden.
Weiterhin wird über die lokalen Medien sowie über die Netzwerke der Kooperationspartner informiert. Ab Frühjahr 2017 wird es weiterhin eigenes Öffentlichkeitsmaterial geben.
Der Zugang zur Werkstatt kann jederzeit erfolgen. Es ist nur eine Anmeldung und Schlüsselübergabe während der täglichen Öffnungszeiten der Küsterei nötig. -
Bermuda-Garten erreicht Flüchtlinge
(Gu aus alerts, 25.7.)
Neben den Beeten aus kreativer Eigenherstellung befinden sich hier auch Sitzgelegenheiten und ein knallroter Bauwagen. Den haben die Hochschüler übers Internet besorgt und dann mühsam auf das nicht eben leicht zugängliche Gelände gezogen. Habisreutinger hat klare Vorstellungen, was daraus werden soll: »Sobald wir das Mobil von innen auf Vordermann gebracht haben, gibt’s hier Kaffee und Kuchen.«[…] handele es sich um Bewohner des Flüchtlingsheimes, das in einem der Häuser am DGZ-Ring eingerichtet wurde. »Wir hatten uns gefragt, wie wir den Leuten zeigen können, dass sie willkommen sind«, sagt Koppelkamm, bevor er einen auf dem Fahrrad heranbrausenden Jungen mit beherztem Griff gerade noch rechtzeitig davor bewahrt, aufgrund des holprigen Bodens von seinem klapprigen Gefährt zu stürzen. »Die Geflüchteten in das Gartenprojekt einzubeziehen«, ergänzt er nach geglückter Rettungsaktion, »ist ein nahe liegender Gedanke, von dem alle Beteiligten sofort begeistert gewesen sind«. Von den 350 Asylbewerbern aus Afghanistan, Syrien oder Kosovo, die auf engstem Raum beisammen wohnen, beteiligen sich bereits jetzt regelmäßig fast 20 Menschen an dem Garten. Koppelkamm betont jedoch, dass dies nicht nur eine Kooperation von Studenten und Flüchtlingen sei: »Am liebsten wäre es uns, wenn viele Menschen aus der Nachbarschaft sich beteiligen.« Mit Aktionen wie Fußballspielen, Führungen oder Grillabenden wollen sie auch in den bereits begonnenen Semesterferien auf sich aufmerksam machen, damit das »Bermudadreieck« seinen Ruf als Ödland möglichst bald verliert.“
http://www.neues-deutschland.de/artikel/978942.oase-floralen-gluecks.html (mehr …)
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Studis der Kunsthochschule planen den Bermuda-Garten
(Gu aus Antrag, Mails, Tel)
StudentInnen der Kunsthochschule Berlin-Weißensee sind dabei, auf einer 2700m² Wiese (Brache) einen Interkulturellen Garten aufzubauen. Shimeles hat sie beraten und war auch schon vor Ort. Direkt angrenzend ist ein Übergangswohnheim für Flüchtlinge (400 Menschen, davon 100 Kinder), mit denen die Studis über Fußballspielen, Freiluftkino, Jammsessions und Besuche schon Kontakt aufgenommen haben. Neben Studierenden, den Nachbarn und den Flüchtlingen wollen sie auch die BüroarbeiterInnen für das Projekt gewinnen, die in den angrenzenden Büros tätig sind.
Das Projekt ist Teil eines interdisziplinären Semesterprojekts und wird begleitet von einem Prof des FB „Visuelle Kommunikation).
Den Vertrag für die Fläche hat die Rektorin unterzeichnet. Sie ist dem Projekt gegenüber sehr positiv eingestellt. Noch sind die Menschen aus der Nachbarschaft nicht mit im Boot. Die STudi-Gruppe plant nun Info-Veranstaltungen und will auch mit den Flüchtlingen engeren Kontakt knüpfen (sie haben schon einen Übersetzerpool aufgebaut) und weitere Bauworkshops für Hochbeete veranstalten (den ersten gab es schon). Sie haben einen gebrauchten Bauwagen gekauft (Geld von der Hochschule, Asta), in dem Werkzeuge gelagert werden können, sind in Kontakt mit KunstStoffe und auch mit den Leuten, die den Färbergarten an der Kunsthochschule betrieben haben (die jetzt beim Klunkerkranich in Neukölln dabei sind)
Sie wollen gerne, dass das Projekt bis Frühjahr 2016 eigenständig ist, wissen aber auch, dass das ein sehr kurzer Zeitraum ist. Ihr Organisationsmodell ist derzeit: eine Kerngruppe übernimmt bestimmte Aufgaben. “ Wir wollen jetzt eine funktionierte Struktur von „Hauptverantwotlichkeiten“ aufbauen, die wir weitergeben können. Sobald eine Verantwortlichkeit ausfällt suchen wir Ersatz. Ausserdem wollen wir den Garten langfristig in den Institutionen: Kunsthochschule und Flüchtlingsunterkunft verankern.“
Sie überarbeiten ihren Antrag (Finanzplan hat die SItuation nicht mehr getroffen), nehmen Kontakt zu Spielfeld Marzahn und dem Rosenduftgarten auf. (mehr …)