Schlagwort: Berlin Wilmersdorf

  • Berlin: Trägerform für Hanggarten gefunden

    (tel)
    Der Hanggarten ist eins der Projekte, deren Begleitung der Berliner Senat per Ausschreibung an eine Firma vergeben hat. Neben dem Schleifengarten geht auch hier um den Aufbau und die Verstetigung eines Gartenprojekts in Kooperation mit einer Kleingartenanlage. Der Hanggarten ist Teil einer Kleingartenanlage in Wilmersdorf. Die Begleitung läuft über Parzelle X, die ein Jahr Zeit haben. Diese sehr kurze Zeit wurde nun noch bis Ende des Jahres verlängert. Im Garten selbst soll in dieser Zeit noch ein Gartenhaus gebaut werden.
    Die Trägerform, die nun gefunden wurde: die Mitglieder der Gemeinschaftsgartengruppe werden Fördermitglieder der KGA die KGA Unterpächterin. Besitzer der Fläche ist das Bezirksamt, der KG Bezirksverband ist Zwischenpächter und wird die Fläche nun als an den Kleingartenverein unterverpachten. Da kein Verein Pächter werden darf, sondern nur natürliche Personen, musste jemand aus dem Verein dafür gefunden werden, was gelang, jedoch soll nun möglichst jemand aus der Gemeinschaftsgartengruppe bald Vollmitglied des Kleingartenvereins werden und den Vertrag bzw. Nutzungsvereinbarung unterzeichnen.

    In der letzten Sitzung der Gemeinschaftsgartengruppe hat sich gezeigt, dass einige der Gärtner*innen sich nun vorstellen können, Aufgaben zu übernehmen. Jemand soll Sprecher*in werden, um nach innen und außen ansprechbar zu sein, es zeichnet sich ab, dass Arbeitsgruppen jenseits der gärtnerischen Tätigkeiten gegründet werden können. Ob das tragfähig ist und die Gruppe sich nach Auslaufen der Begleitung im nächsten Jahr weiter trifft, ist offen. Auch die Finanzierung der Betriebskosten und laufenden Kosten für Pacht, Winterdienst, Müllentsorgung, Wasser, Versicherung ist offen. Zudem fehlt eine Toilette – die im Kleingarten soll die Gruppe nicht nutzen…

    (mehr …)

  • Berlin: Hanggarten entwickelt sich gut

    Mail

    Es hat sich tatsächlich einiges getan, seitdem Du da warst. Der Garten sieht nun auch nach Garten aus 🙂 Gegärtnert wird – wie abzusehen – hauptsächlich in Hochbeeten. Ein kleines Stück der versiegelten Fläche wird sogar noch entsiegelt. Die Gruppe ist zu einer festen Größe und Gemeinschaft gewachsen und wir beschäftigen uns nun viel mit organisatorischen Fragen bzgl. innere Kommunikation und Verteilung der Verantwortlichkeiten sowie welche rechtliche Rechtsform. Aller Voraussicht nach, macht der Senat nochmal `unglaubliche´ 20 % des Gesamtbudgets locker (sonst müssten sie neu ausschreiben, was die Gärtner*innen nicht möchten, da ja dann die Möglichkeit besteht, dass dann ein anderes Büro übernimmt) und wir können das Projekt noch bis Ende des Jahres begleiten. Normalerweise wäre ja September Schluß. 


    (mehr …)

  • Berlin: Hanggarten muss Ergebnisse liefern

    (Projektbesuch)

    Der Hanggarten in Berlin Wilmersdorf ist ein vom Senat gefördertes Pilotprojekt. Eine Parzelle in einer Kleingartenanlage soll zu einem offenen Gemeinschaftsgarten entwickelt werden. Bei der Ausschreibung ist Parzelle X ausgewählt worden, die viel Erfahrung mit Schulgärten haben. Sie haben Geld für ein Jahr, Ziel ist es, dass der Garten dann eigenständig von einer großen Gruppe weiter betrieben wird. Bei den Gesprächen mit den Auftraggebern vom Senat geht es wohl immer darum, dass es noch viel zu wenig Leute sind und wenn sie das Projekt vergeigen, es sich auf die weitere Entwicklung von „Öffnung von Kleingärten für Gemeinschaftsgärten“ auswirken könnten. Sie fühlen sich dadurch unter Druck gesetzt.
    Das Grundstück hatte bisher eine alte Dame, die in der Laube gewohnt hat (alter Vertrag machte es möglich), die Dame ist gestorben. Die große Laube wurde abgerissen, doch die große Betonbodenplatte verblieb im Garten. Diese nimmt in etwa die Häfte des Grundstücks ein, ein Teil davon ist unterkellert, aber wohl nicht tragfähig. Viel Platz zum Gärtnern gibt es nicht, denn das zweigeteilte Grundstück hat auch noch einen Hang, der eventuell von Wildbienen besiedelt ist.
    Es gibt schon eine Gruppe, die sich engagiert und mit vielen, oft konträren Ideen einbringt.
    Parzelle X überlegt, wie das Projekt ab August (da ist das Jahr dann schon um), verstetigt werden kann. Idee bei meinem Besuch: sie grünen einen Parzelle X Verein, damit können sie dann auch Gelder für andere Gemeinschaftsgartenprojekte beantragen. Oder sie suchen im Stadtteil nach einem Träger. Mitte April ist ein Werkstattgespräch mit den Auftraggeber*innen. (mehr …)

  • Berlin: neuer Garten entsteht in Wilmersdorf

    Am Hohenzollerndamm in Berlin-Wilmersdorf soll in Zusammenarbeit mit der gleichnamigen Kleingartenanlage ein offener Gemeinschaftsgarten für die ganze Nachbarschaft entstehen. Seit Oktober 2021 wird der neue Garten von Gärtner*Innen der Kleingartenanlage und Anwohner*Innen aufgebaut – unterstützt durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz sowie dem Bezirksverband der Kleingärtner Berlin-Wilmersdorf e.V. Das Büro `Parzelle X´ begleitet den Prozess und steht mit Rat und Tat zur Seite.

    (mehr …)

  • Berliner Senat und Grüne Liga: Gartenprojekt für Flüchtlinge in Wilmersdorf

    (Gu aus alerts)

    Senat und Grüne Liga starten Gartenarbeitsprojekt mit Flüchtlingen

    Berlin: Rathaus Wilmersdorf | Wilmersdorf. Holzpaletten zu Pflanzkübeln, Samen zu Zierpflanzen, Gärtnern bis zur Ernte: Im früheren Rathaus Wilmersdorf können Flüchtlinge nun beim Urban Gardening ihre Sorgen vergessen. Schon bald pflückt man frisches Gemüse. Bereits jetzt sprießen Blumen aus der Heimat.

    Es schwappt und spritzt, als Kinder den Gießkannen-Hals über den Rand der alte Palette heben. Und dann sickert auch schon das Wasser in den dunklen, fruchtbaren Boden. Mustafa, Jaffa und Delia wuseln um das Beet, vollführen einen Regentanz, füllen die Kanne, wässern erneut. Kein Zweifel: Gerade die Flüchtlingskinder finden im neuen Gartenprojekt des Heims am Fehrbelliner Platz einen Zeitvertreib, der Freude bringt und Zeichen setzt.

    Zusammen wachsen

    „Zusammen wachsen“ heißt das Vorhaben, organisiert von der Grünen Liga, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Heimleitung des Arbeiter-Samariter-Bundes, in mehrfacher Hinsicht. Gesellschaftlich schweißt es zusammen. Und Flüchtlinge sehen bildhaft, wie aus einem Samen Pflanzen entstehen. „Dieses Projekt soll auch über den Ort hinauswachsen wie die Pflanzen aus dem Kübel“, hofft Staatssekretär Christian Gaebler (SPD) auf Nachahmer in anderen Einrichtungen. Dabei gibt es für die Aktion im Hof des Rathauses Wilmersdorf schon ähnlich geartete Vorbilder: zum einen den Köpenicker „Garten der Hoffnung“; zum anderen das Projekt „Über den Tellerrand wachsen“ in Neukölln. „Solche Oasen sind Orte der Begegnung“, beschreibt Gaebler die Sozialfunktion des Jätens, Gießens und Erntens. „Und Gärten in Flüchtlingseinrichtungen zu bewirtschaften, ist eine Zusatzaufgabe, die sich lohnt.“

    Nachdem drei Hochbeete im Hof des Wilmersdorfer Heims errichtet sind, ist die Zusatzaufgabe aus Sicht von Ulrich Nowikow recht unkompliziert: „Kräftig wässern!“, empfiehlt der stellvertretende Vorsitzende der Grünen Liga Berlin. Unter Aufbietung von erfahrenen Kleingärtnern, Willkommensklassen und urbanen Gärtnern will Projektleiterin Ines Fischer dafür sorgen, dass die Flüchtlinge eines schönen Tages tatsächlich Tomaten und Zucchini ernten können. Sollte es gelingen, wäre das Projekt ein Kandidat für den Katalog der Grünen Liga, der Erfolgsbeispiele für urbane Paradise in einem Heft versammelt.

    Blumen aus der Heimat

    Philipp Bertram, der stellvertretende Heimleiter, sieht den Landbau im bis dato kahlen Hof als eine der leichteren Herausforderungen der vergangenen zehn Monate. „In dieser Zeit haben wir seit der Eröffnung der Einrichtung das erlebt, was andere in vielen Jahren nicht erlebt haben“, beschreibt er die Lernkurve. „Und das Gärtnern gehört dazu.“

    Natürlich gehört zu einem Stadtgarten wie diesem mehr als nur Gemüse. Dank Annegret Hansen, der stellvertretenden Vorsteherin der Bezirksverordneten, finden Flüchtlinge auch florale Reize vor. Sie überreichte den Heimbewohnern zum Start des sozialen Gartens Portulakröschen – eine südländische Art, die nun in Wilmersdorf auf ähnliche Weise Fuß fasst wie die Kinder, die sie pflanzen.

    http://www.berliner-woche.de/wilmersdorf/politik/senat-und-gruene-liga-starten-gartenarbeitsprojekt-mit-fluechtlingen-d104170.html (mehr …)

  • Erstes Treffen Gemeinschaftsdachgarten berlin Wilmersdorf

    (Gu, Mail, 26.9.)
    Kommenden Dienstag 29.9. 18:00 treffen sich erstmals alle Interessierten die beim Aufbau von Berlins erstem Gemeinschaftsgarten in einem Dachgewächshaus mitmachen wollen, bzw. Interesse haben! J

    Wir werden u.a. präsentieren und reden über:

              Gesamtkonzept der DachFARM Berlin

              Kostenrahmen und Beteiligung

              Zeitplan

              Regeln für gärtnern unter Glas

              Möglicher Input von Euch für Infrastruktur (Tische, Stühle, Kaffemaschine usw.)


    (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Dachfarm in Berlin Wilmersdorf stellt sich der Öffentlichkeit vor

    (Gu, Mail, 30.5.)
    Ende Juni zum „Tag des offenen Dachs“ stellt sich das Projekt vor:
    Entstehen wird eine 1.200 qm große „Dachfarm“ im verglasten Dach des „Internationalen Begegnungszentrums der Wissenschaften“ (IBZ). Hier gründen wir einen Gemeinschaftsgarten, den DACHGARTEN Berlin, sowie ein Zentrum für Forschung und Entwicklung im Bereich gebäudeintegrierte Landwirtschaft, vertikale Farmsysteme und Gebäudebegrünung. Ende nächsten Monats werden wir das Dach erstmals der Öffentlichkeit vorstellen(mehr …)