Schlagwort: Berlin

  • ggf neue Fläche für Himmelbeet

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    Gemeinschaftsgarten Himmelbeet könnte ans Nordufer ziehen

    Das Urban-Gardening-Projekt Himmelbeet muss weg vom Leopoldplatz in Wedding. Ein neuer Platz könnte am Nordufer sein.

     
    Der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet am Leopoldplatz sucht eine neue Fläche.

    Berlin. Üppig blühen derzeit die Hochbeete im Gemeinschaftsgarten Himmelbeet an der Weddinger Ruheplatzstraße. Doch spätestens 2020 soll an dem Standort Schluss sein, das Himmelbeet muss weichen. Wohin, das ist bis heute unklar. Nun keimt bei Initiatoren und Unterstützern die Hoffnung, dass die lange Standortsuche zu einem guten Ende kommen könnte. Denn es gibt die Unterstützung des Bezirksamts für einen neuen Standort am Weddinger Nordufer.
    „Das Straßen- und Grünflächenamt prüft zeitnah, ob für das Urban Gardening Projekt himmelbeet Flächen zwischen der Tegeler Straße und dem Spandauer Schifffahrtskanal rund um den Mettmannplatz zur Verfügung gestellt werden können“, teilte Mittes Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel in einem Beschluss des Bezirksamts mit.

    Fußballbildungsprojekt Amandla zieht an den Leopoldplatz

    Entschieden ist damit zunächst noch nichts. Geklärt werden müsse etwa, ob Teile der Fläche der Deutschen Bahn gehören, deren Bahnbrücken in der Nähe des Bereichs laufen. Auch brauche es ein Konzept für die Gestaltung und Nutzung im Winter, so von Dassel, dass mit dem Grünflächenamt abgestimmt werden müsse.
    Die Beteiligten beim Himmelbeet freuen sich dennoch über die Meldung aus dem Bezirksamt. „Das ist für uns total überraschend, dass etwas passiert“, sagte Meryem Korun. Das Himmelbeet ist ein seit Jahren viel gelobtes und ausgezeichnetes Urban-Gardening-Projekt. Doch auf die bezirkseigene Fläche nahe dem Leopold, auf der der Garten derzeit untergebracht ist, soll bald das Fußballbildungsprojekt „Amandla“ ziehen, verbunden mit dem Bau mehrere Fußballplätze und eines Bildungszentrums ab 2021. Finanziert wird „Amandla“ unter anderem durch die Oliver-Kahn-Stiftung und die Stiftung der Deutschen Fußballliga.

    Für das Himmelbeet sind noch einige Fragen offen

    Für das Himmelbeet endet damit wohl nach der kommenden Gartensaison die Zeit an der Ruheplatzstraße, doch ein Ersatz ist bis heute nicht gefunden. Die Gärtner machten sich daher selbst auf die Suche und brachten beim Bezirksamt im Mai den Standort um den Mettmannplatz ins Gespräch. Mit einem so schnellen Bezirksamtsbeschluss habe man nicht gerechnet, sagte Korun.
    Doch vieles sei auch noch unklar, so die Himmelbeet-Sprecherin. Noch müsse ja geprüft werden, ob der Gemeinschaftsgarten am Nordufer überhaupt möglich sei. „Wir sind vorsichtig aus der Erfahrung heraus.“ Häufig hatten sich die Gemeinschaftsgärtner in der Vergangenheit beschwert, dass der Bezirk zwar in Form des Bezirksbürgermeisters öffentlich Unterstützung versprach, dann jedoch bei der Standortsuche nichts passierte. Man hoffe jedoch, die offenen Fragen, nun konstruktiv klären zu können. In jeden Fall, so Korun, werde das kommende Jahr für die Zukunft des Gartens „superspannend“. (mehr …)

  • Aufsetzrahmen über p-Gärten: schlechte Qualität

    (Protokoll)
    Erfahrung Glogauer 23:

    – Anne und Norman haben an die Prinzessinnengärten eine Rekla geschrieben, da die Qualität der Rahmen so schlecht war. Außerdem hatten uns die Prinzessinnengärten den Nettopreis gesagt – das wussten wir nicht, dass noch MwSt. dazu kommen

    – Nach dem Plenum: Nastasja hat Lisa & Robert nochmal angerufen. Sie kommen uns mit der MwSt. entgegen, wir zahlen nur die Hälfte der MwSt.

    – Die nächsten Rahmen & Paletten kaufen wir in Lichtenberg, da das günstiger ist. Die Erde können wir wieder in Hellersdorf abholen


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  • Kleingartenentwicklungsplan Berlin liegt vor

    (Tel)

    Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes Berlin 2030

    Nunmehr liegt ein erster Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes Berlin 2030 vor. Der Entwurf sieht weiterhin den dauerhaften Erhalt von ca. 83 % der Kleingartenfläche und rd. 60.000 Parzellen in Berlin vor. Weitere ca. 9 % (rd. 6.800 Parzellen) des Gesamtbestandes sollen nicht vor 2030 in Anspruch genommen werden. Für diese Kleingartenanlagen (KGA) soll im weiteren Verfahren geprüft werden, inwieweit sie durch alternative Bauflächenpotenziale ersetzt werden können oder ob durch entsprechende Bebauungskonzepte auf diesen Flächen ein Teil der kleingärtnerischen Nutzung erhalten werden kann.

    https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/kleingaerten/downloads/kep/KEP_entwurf_190228.pdf (mehr …)

  • urban gardening an der Urania in Berlin

    (Besuch, Recherche)
    Am Kulturzentrum Urania in Berlin Schöneberg fanden dieses Jahr eine Reihe von Workshops und Vorträgen zu urban gardening statt. Mit dabei: Elisabeth Meyer-Renschhausen und Robert Shaw
    https://www.urania.de/urania-reihe/urania-urban-gardening
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  • berlin: KG sollen wegfallen, andere mehr in Richtung urban gardening gehen

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    Die Berliner SPD hat das Vorhaben des rot-rot-grünen Senats verteidigt, mehrere Kleingartenkolonien zugunsten von Infrastrukturprojekten aufzulösen. Der Sprecher für Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Daniel Buchholz, sagte am Dienstag im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), bisher befinde man sich nur im Planungsstadium.

    „Es ist noch ein Entwurf, der mit den Bezirken abgestimmt wird. Aber (…) wir werden für die wachsende Stadt (…) insbesondere für neue Schulbauten, Kitas, Turnhallen, aber auch für einige Verkehrsverbindungen einige Kolonien anknabbern müssen. Einige werden komplett wegfallen“, so Buchholz.

    Er betonte, es handle sich nur um einen kleinen Teil aller Kleingärten in Berlin: „Wir haben in Berlin 73.000 Kleingärten. Das ist für eine Hauptstadt, eine so große Stadt, eine sensationelle Zahl. Wir werden davon auch fast alle retten können. In den nächsten zehn Jahren rechnen wir mit dem Wegfall von rund 430 Parzellen. Und bis 2030 könnten insbesondere für Verkehrsmaßnahmen noch mal andere dazukommen, sodass man mit dem Wegfall von vielleicht 850 Parzellen rechnen muss. Das ist gut ein Prozent.“

    Die betroffenen Kleingärtner wolle man in die Überlegungen einbeziehen, versprach Buchholz. Man werde für sie neue Flächen finden. Zudem erklärte er, es gehe darum, für Kleingärten neue Konzepte zu entwickeln, die sich am Urban Gardening orientieren: „Es gibt Kolonien, da sind die Grundstücke zu groß für die Pächterinnen und Pächter. Wenn man das neu organisiert, (…) vielleicht auch noch mit einer Öffnung der Kolonie (…) für die örtliche Kita, für das örtliche Seniorenhaus, dass man miteinander etwas tut, dann können wir noch mehr retten.“ (mehr …)

  • P-Garten ein Lieblingsort von Zalando

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    Berlin. Irgendwann steht man vor einer Sitzlandschaft, die sie hier „Prinzessinnengarten“ nennen. Jede Etage des neuen Zalando-Hauptquartiers hat „living rooms“ für Mitarbeiter, und immer sind diese Wohnzimmer nach Lieblingsplätzen des Unternehmens in Berlin benannt. Im namensgebenden Prinzessinnengarten etwa kann der Berliner urbane Landwirtschaft betreiben. Es ist ein zentraler Ort der Kreuzberger Hipster-Szene.

    Und deshalb passt der Name auch gut hierher, in das neue Hauptquartier des Online-Modeversandriesen, das ab April Heimat für 2500 der insgesamt 6000 Berliner Zalando-Mitarbeiter sein wird. Die zwei Häuser teils mit geschwungener Glasfassade nahe der East Side Gallery sind auch Symbol, in welche Höhen sich ein Berliner Start-up aufschwingen kann. (mehr …)

  • weitere Schritte zu Permakultur bei Peace of Land

    (Mail)

    Die nächste Sukzessionsstufe für Peace of Land ist, dass wir uns noch mehr für eine vernünftige Produktion von Lebensmitteln interessieren. Im vergangenen Herbst haben wir den Gemüsegarten umstrukturiert, nach den Mustern moderner Marktgärtnerei (Jean-Martin Fortier, Richard Perkins, Curtis Stone und ihre Vorläufer bis ins 19 Jahrhundert in Paris), mit permanenten Beeten usw. Wir wollen uns mit den entsprechenden Strukturen, Workflows und Werkzeugen vertraut machen und das auch unseren Gästen und VeranstaltungsteilnehmerInnen ermöglichen. 

    In den letzten Wochen haben wir mit einer großen Gruppe von Projekt-Aktiven die Anbauplanung für die kommende Saison gemacht, jetzt beginnen wir mit Vorzucht, Beetvobereitung und ersten Aussaaten.

    Wir hatten noch ein ausreichendes Budget für samenfestes Bio-Saatgut und können mit Unterstützung der Kurze Wege Förderung einen 3-tägigen Fachkurs zum Thema machen,  machen, mit den Praktikern Tobias Kamphoff und Hendrik Henk, Permakultur-Designerin Nesrin Caglak und Janine und mir als Referent*innen (https://www.peaceof.land/veranstaltung/marktgarten/).

    Wir möchten Dich und die Anstiftung bitten, uns bei der Anschaffung einiger spezieller, handbetriebener und hochwertiger Werkzeuge zu helfen, die in den letzten zwanzig Jahren extra für diese Art des Anbaus entwickelt worden sind und die wir mit der Projektgruppe im Gartenalltag und mit Gästen und VeranstaltungsteilnehmerInnen bei Workshops, Führungen und Garten(fest)tagen nutzen wollen.

    Die Idee, die all dem zugrunde liegt, ist denkbar einfach: Wir wollen Menschen dafür begeistern, Lebensmittel auf möglichst permakulturelle, bodenaufbauende Weise zu produzieren und damit auch wieder in Kontakt mit dem großen Ganzen und sich selbst zu kommen. Wir wollen zeigen, dass diese Form des Anbaus als positiver Lebensentwurf wieder zur Wahl steht.

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  • Charlottenburg_Wilmersdorf will essbar werden

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    Der Essbare Bezirk

    Informationsveranstaltung Essbarer Bezirk und urbanes Gärtnern

    Sie

    • Interessieren sich für Pflanzen und machen sich gerne die Hände schmutzig?
    • Wollen aktiv werden, ihren Kiez nachhaltig mitgestalten und dabei Gleichgesinnte kennenlernen?
    • Möchten Ihren grünen Daumen austesten, eigenes Obst- und Gemüse genießen oder Kindern und Jugendlichen das Gärtnern näher bringen?
    • Suchen noch helfende Hände für Ihr Beet oder haben den einen oder anderen Gartentipp?

    Der Wunsch nach einer mit allen Sinnen begreifbaren Natur, Obst und Gemüse aus eigener Hand sowie der aktiven Gestaltung des Wohnumfeldes nimmt stetig zu. Berlin ist eine grüne Stadt, doch auch sie wächst, Brachen werden bebaut, Lücken geschlossen. Das städtische Klima wird heißer und trockener –ausgleichende Grünflächen und klimatische Oasen für Mensch und Tier sind unabdingbar.

    Umso wichtiger ist es, gemeinsam unseren Bezirk zu gestalten und die nächste Generation von Anfang an für Ihre Umwelt zu sensibilisieren.

    Das Umwelt- und Naturschutzamt möchte Ihnen die Möglichkeit geben, die verschiedenen Akteure und Initiativen kennenzulernen, sich auszutauschen und von den Erfahrungen „Alteingesessener“ – positiv wie negativ – zu profitieren.

    Kommen Sie zu unserer Informationsveranstaltung am 27.02.2019 um 18 Uhr in den BVV-Saal des Rathauses Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin.

    Um eine Anmeldung wird gebeten unter:

    Cornelia.Mirke@charlottenburg-wilmersdorf.de

    Programm

    • 18:00 Uhr
      Beginn und Grußwort
      Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger

    • 18:10 Uhr
      Kurze Einführung in das Thema
      Cornelia Mirke, Umwelt- und Naturschutzamt

      18:25 Uhr
      Essbarer Bezirk und ehrenamtliche Grünflächenpflege aus Sicht der Verwaltung
      Straßen- und Grünflächenamt

    • 18:40 Uhr
      Der SeeGarten – ein Schul- und Kitagarten gemeinsam mit der Nachbarschaft
      Hr. Knobloch, ParkHaus Lietzensee e.V.

      18:55 Uhr
      Essen macht Schule, FairFoodBike & Essbarer Garten im Lietzow 12
      Hr. Frühbis, Vimonda Berlin GmbH

      19:10 Uhr
      Mitmachgarten und Schulparzelle in der Kolonie „Am Stadtpark I“
      Fr. Dr. Gutzmann, Kolonie ‚Am Stadtpark I‘

      19:25 Uhr
      „Obst für Alle“ und die Essbare Insel
      Hr. Dr. Krüger, Kolonie ‚Habsburg Gaußstraße’

      19:40 Uhr
      Auf dem Weg zur „Essbaren Schule“
      Erwin v. Witzleben-Grundschule

    • Kleine Pause
    • 20:00 Uhr
      Ideenaustausch und Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten

      https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/umwelt-und-naturschutzamt/naturschutz/artikel.745085.php


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  • Positionspapier „Charta für das Berliner Stadtgrün“ – keine Perspektive für Urbane Gärten? des Netzwerks Urbane Gärten Berlin.

    (Mail)

    Positionspapier „Charta für das Berliner Stadtgrün“ – keine Perspektive für Urbane Gärten? des Netzwerks Urbane Gärten Berlin.

    Gleichzeit mit dieser Nachricht ist es an einen Presse- sowie Politikverteiler versendet worden und einen Post bei FB gibt es auch: https://www.facebook.com/netzwerkurbanegaertenberlin/

    Das Positionspapier ist außerdem auf der Website des Netzwerks unter folgendem Link abrufbar:
    https://netzwerkurbanegaertenberlin.org


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  • P-Garten zieht auf Friedhof

    (alerts(NL)

    […]St.-Jacobi-Friedhofs in Neukölln. Wenn alles gut läuft, kann er mit dem Urban-Gardening-Projekt „Prinzessinnengärten“ für mindestens 30 Jahre hier bleiben. Ein Traum sei das. Er wäre dann über 70 Jahre alt. „Friedhöfe“, so Shaw, „sind eine Riesenüberraschung!“

    Große Teile der innerstädtischen Friedhöfe liegen infolge klammer Bezirke und Friedhofsverwaltungen brach. Die Eigentümerinnen wandelten aber nur etwa zehn Prozent davon in Bauland und Grünflächen um – was mit dem Rest passieren soll, wisse keiner, so Shaw. „Eine Lösung, von der beide Seiten profitieren, sind Gartenprojekte wie wir.“

    Die Prinzessinnengärten vom Moritzplatz, die auf der Suche nach einer neuen Fläche waren, haben sich mit der evangelischen Friedhofsverwaltung vom Jacobi darauf geeinigt, noch bestehende Gräber, den Friedhof und die Natur zu pflegen – und nutzen im Gegenzug den unbelegten und brachliegenden hinteren Teil des Friedhofs als Gemeinschaftsgarten. Der Modellversuch ist gefördert von dem Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (Bene).
    „Wir freuen uns sehr über den neuen Standort: Hier gibt es gewachsene Natur, einen Friedhof im Umbruch, und wir haben Perspektive. Wir haben hier 70.000 Quadratmeter – das bietet uns ganz ungeheure Möglichkeiten“, sagt Shaw. Ideen gibt es viele: Umweltbildungsflächen für Kitas und Schulen, ein Workshop für Steinbildhauerei, der alte und verfallene Grabsteine zu Kunst recyceln soll, ein Treffpunkt für „Solawi“ – biovegane solidarische Landwirtschaft, und es gibt bereits Hochbeete, ein Café und einen Gießkannenverleih.

    Dazu sollen bald tatsächlich aus der Friedhofserde Neuköllner Bio-Tomaten wachsen. „Wir haben Bodenproben machen lassen: Anbau in Bio-Qualität müsste gehen – dafür allein haben wir 5.000 Quadratmeter. Das ist schon fast das, was manch kleiner Bio-Hof in Brandenburg hat.“

    Tatsächlich liegen viele Friedhofsflächen brach, wie auch May Buschke von Stattgrün bestätigt. Sie hat im Auftrag für den Evangelischen Friedhofsverband das Projekt vorangetrieben. Nur ein Viertel seiner Flächen könne die Kirche wirtschaftlich betreiben. Ein veränderte Friedhofskultur seit den 1980ern sorge dafür, dass immer mehr Menschen sich für günstigere und weniger pflege-intensive Beisetzungen entschieden. Urnen brauchen weniger Platz als Särge und kosten weniger – in der Folge gebe es zu wenig Geld zur Bewirtschaftung verfallender Friedhöfe.

    „Die Not ist groß, der Verband kann nicht anders, als über Umnutzungen nachzudenken oder Flächen zu verkaufen“, so Buschke. Im evaluierten Friedhofsentwicklungsplan sei vorgesehen, dass etwa ein Viertel der Flächen in Berlin auf lange Sicht umgenutzt werden könnten. Bei einer Gesamtfläche von 1.200 Hektar wäre das immerhin eine Fläche von 300 Hektar. Zum Vergleich: Das Tempelhofer Feld ist 303 Hektar groß.

    Die Zusammenarbeit mit den Prinzessinnengärten sei eine besonders spannende Sache, weil auch noch viele Trauernde auf den Friedhof kämen. Es sei nicht nur eine grüne Umnutzung, wie es schon einige gebe, sondern eben eine richtige Übernahme, sagt Buschke: „Es ist eine Besonderheit, dass der Friedhof für neue Begräbnisse zwar geschlossen ist, aber noch viele Gräber da sind – die auch zum Teil noch bis zu 20 Jahren Gräber bleiben werden.“

    Der Friedhofsverband wolle in Neukölln ausprobieren, ob ein Nachbarschaftsgarten und Umweltbildungsflächen auf Friedhöfen auch von Grab­besucher*innen angenommen würden – auch mit Blick auf andere Standorte: „Es ist wirklich für Gesamtberlin ein großes Thema“, sagt Buschke.

    Im Wesentlichen sei der Rücklauf – die Kooperation begann im Juni vergangenen Jahres – positiv. Zuvor hätten viele Grabbesucher sich eher am Verfall des Jacobi-Friedhofs gestört, ein Problem seien neben Verfall auch in unmittelbarer Nähe zur U8 Drogenabhängige und unangeleinte Hunde gewesen. „Es gibt immer ein bis zwei, die meckern, aber es wird von den meisten als Verbesserung angenommen“, sagt Buschke.

    Auch Kieznachbarn fänden das Projekt toll. Das liege auch daran, dass sich die Prin­zes­sinnengärtner*innen so gut auf Vor-Ort-Bedürfnisse einließen. Obwohl die Probelaufzeit noch bis zum nächsten Jahr gehe, betrachtet Buschke das Modell schon jetzt als geglückt. Nun gelte es herauszufinden, ob das auch an anderen Orten funktio­nieren könne. Gespräche für ähnliche Projekte liefen bereits mit Gartenprojekten in Mitte und Reinickendorf.

    Die Frei- und Grünfläche am Moritzplatz soll trotz des Umzugs der Prinzessinnengärten Ende 2019 erhalten bleiben. Man kümmere sich um die Übergabe an den Nachfolgeverein Common Grounds. Die Prin­zes­sinnengärtner*innen sind froh über den Umzug: „Der Moritzplatz wurde zu eng“, sagt Shaw. Der enorme Bekanntheitsgrad der Prinzessinengärten habe das Gärtnern schwierig gemacht. „Zuletzt war es am Moritzplatz manchmal eher wie in einem touristischen Biergarten als in einem kollektiven Gemeinschaftsprojekt. Wir hatten täglich bis zu 800 Besucher.“

    http://www.taz.de/Friedhoefe-oeffnen-sich-fuer-Gartenprojekte/!5569212/


    P-Garten RSS:
    Die Nomadisch Grün gGmbH, seit 2009 Trägerorganisation des Prinzessinnengartens am Moritzplatz, wird Ende 2019 umziehen. Die Nomadisch Grün wird einen weiteren Prinzessinnengarten aufbauen und hat damit bereits im vergangenen Jahr begonnen. Der Grundstein ist gelegt und mit dem Umzug auf ehemalige Flächen des St. Jacobi Friedhofs in Neukölln werden wir als Prinzessinnengarten Kollektiv Berlin dort weiterarbeiten.

    Die Gründe für diese Entscheidung sind vielfältig.

    Die Bedeutung von grünen Orten mit gemeinschaftlicher Nutzung in der Stadt ist inzwischen allgemein anerkannt. Aufgrund der Veränderungen in der Bestattungskultur werden in der näheren Zukunft überall in Mitteleuropa innerstädtische Friedhofsflächen frei. Wir verstehen unseren neuen Gartenstandort auch als Experiment um herauszufinden, wie diese Flächen in Zukunft als gemeinschaftliche Orte mit grünem Konzept genutzt werden können. Gerade ehemalige Friedhofsflächen sind historisch gewachsene urbane Grünräume, die meist alten Baumbestand und vielfältige Fauna aufweisen.

    Am Moritzplatz sind die gärtnerischen Möglichkeiten in einigen Punkten eingeschränkt, während sich am neuen Standort diverse neue Möglichkeiten eröffnen. Hier ist der Platz weit weniger begrenzt, das Gärtnern auch direkt im Boden wird möglich und es kann ein Nebeneinander von gärtnerisch genutzten Arealen und der behutsamen Gestaltung naturnaher Flächen zu Umweltbildungsorten.

    Mit der Nutzung der neuen Fläche auf ehemaligen Teilstücken des St Jacobi Friedhofs tragen wir dazu bei, einen historischen Grünraum in Berlin für die Öffentlichkeit zu erhalten und ihn zum Naturerfahrungsraum weiterzugestalten. Hier soll behutsam gegärtnert werden, Umweltbildungsmöglichkeiten etabliert werden und der gewachsene Naturcharakter des Ortes erhalten werden. Dadurch zielen wir ebenfalls auf eine gelebte Form der Verstetigung des Urban Gardenings, um diese Praxis dauerhaft in Berlin zu verankern.

    Wir starten noch diesen Monat in die neue Saison und würden uns freuen euch am neuen Standort begrüßen zu können, seid dabei!

    Am 23.3. / 12:00 feiern wir die Saisoneröffnung

    Prinzessinnengarten Kollektiv Berlin, Hermannstraße 99, 12051 Berlin

    Ab April gibt es regelmäßige Gartenarbeitstage zum kennenlernen, teilhaben und mitentscheiden: Montags, Mittwochs und Freitags. Ab Ende Februar Workshops, Seminare und Bauwochen

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  • Peace of Land: Cafe fast fertig

    (Gu, NL)

    […]Auch im Dezember waren wir fleißig. Das Café ist fast fertig gebaut, nur eine Küchentür fehlt noch. Mit unserem neuen Kamin können wir schon bald sowohl das Café mit dem Raketenofen sowie den Seminarraum mit einem Holzofen beheizen.

    Natürlich haben wir auch in diesem Jahr wieder eine breite Palette an Workshops, Kursen, Feste und MitMachAktionen geplant. Das komplette Programm findet ihr schon jetzt aufunserer neuen Homepage www.peaceof.land […] (mehr …)

  • Teil des Urania-Parkplatzes für urban gardening geplant

    (Mail)

    aus Vortragsankündigung (Vortrag von EMR an der Unrania am 8.2.)

    […]Dabei finden sich Menschen aller Altersgruppen, verschiedener Religionen und Nationen und Lebensgesinnungen zusammen, um gemeinsam etwas gedeihen zu lassen und sich aktiv an der Gestaltung und Pflege zu beteiligen. Ein Teil des Urania-Parkplatzes [in Berlin] soll nun ebenso Ort dafür werden. Wie kann es gelingen und in welchem Umfang können die Urania-Besucher dazu beitragen? Die Referentin berichtet aus ihrer Erfahrung als Expertin auf diesem Gebiet und stellt wertvolle Anregungen bereit. (mehr …)

  • 12 Mio für Projekt zu Essbaren Städten

    Europäische Kommission fördert gemeinsames Projekt der Humboldt-Universität und der Technischen Universität zu „Essbaren Städten“ mit rund 12 Millionen Euro

    News vom 18.09.2018

    Das Konzept der „Essbaren Stadt“ steht im Mittelpunkt eines gemeinsamen Projekts von Humboldt-Universität und Technischer Universität: Die an „EdiCitNet“ (Integrating Edible City Solutions for Social Resilient and Sustainable Productive Cities) beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem öffentlichen Anbau von Gemüse und Obst in den Innenstädten – einem weltweiten Trend. In immer mehr Städten werden statt Blumenbeeten oder Rasenflächen Gemüsebeete und Obstbäume angelegt. Säen, jäten und schließlich auch ernten dürfen die Bürgerinnen und Bürger. Das Projekt wird von der Europäische Kommission im Rahmen von Horizon 2020 gefördert.

    Projektleiterin ist Dr. Ina Säumel, Leiterin der Nachwuchsgruppe Multifunktionale Landschaften am Institut für Ökologie der Technischen Universität Berlin und assoziiert am Integrative Research Institute on Transformations of Human-Environment Systems (IRI THESys) der Humboldt-Universität zu Berlin. Angesiedelt wird das Projekt in dem interdisziplinären Forschungszentrum der IRI THESys.

    Die Europäische Kommission fördert „EdiCitNet“ mit rund 12 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre. Rund 3,8 Millionen Euro der gesamten Fördersumme verbleiben bei den Berliner Partnern, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, der Technischen Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin (IRI THESys), Mundraub sowie Nolde & Partner. Der Rest geht an Universitäten und Partner in Städten in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika.

    https://www.berlin-university-alliance.de/news/items/20180918-edible-cities.html (mehr …)

  • KG und GG together – action research in Berlin und Warschau

    (Gu, Mails)

    Ich habe schon vor 2 Jahren mit einer Professorin von Humboldt universität und einem Professor von Universität Łodz in Polen und auch Elisabeth Meyer-Renschhausen geschrieben. Nach lange Monate warten und dann eine weitere Erarbeiten wurde das Projekt endlich akzeptiert. Als ich schon eine schöne Arbeit in Polen habe, werde ich mich nicht so intensiv als geplant in dieses Projekt engagieren können, werde ich aber teilweise dort tätig.

    Es geht im die Integration von Klein- und Gemeinschaftsgärten in Sinne von eine bessere Verständnis zwischen beide Gruppen, Weisen von Zusammenarbeit, lernen von ein ander und einer gegenseitige Hilfe und Unterstützung in der ”Kampf” in der Stadt über die Fläche (gegen Investoren etc). Also wir werden das Projekt in Berlin und Warschau durchführen als action research

    Integration von Kleingärten und Gemeinschaftsgärten in Warschau und Berlin.

    3. Kurzbeschreibung des Vorhabens

    Das Projekt will zur Zusammenarbeit von Gemeinschafts- und Kleingärten für eine nachhaltige urbane Gartenentwicklung in Polen und Deutschland beitragen. Ziel der Antragsteller ist, beide Formen des städtischen Gartenbaus in einem gemeinschaftlichen Prozess in öffentlich zugängliche Frei-, Aufenthalts- und Erholungsräume verwandeln, die den Bedürfnissen ganz verschiedener sozialer Gruppen gerecht werden zu erforschen und in einem CITY-LAB zu begleiten. Durch die Schaffung von Arbeitsräumen, Bildung und sozialer Integration in Gärten einerseits und durch die Produktion von gesunder Nahrung und Erhöhung der Biodiversität andererseits werden sozialer Dialog und Lebensqualität der Stadtbewohner verbessert sowie die Ökosysteme erhalten. Ziel des Projektes ist es im Speziellen, die bisherigen Prozesse und Muster sowie die Akteure der Annäherung von Klein- und Gemeinschaftsgärten zu analysieren, mögliche Wege zur besseren Integration beider Gartentypen am Beispiel von Warschau und Berlin aufzuzeigen. Das stärkt die Position von Klein- und Gemeinschaftsgärtnern in Verhandlungen mit Kommunen und Investoren, die die kommerzielle Nutzung der Gartengrundstücke planen. Die Forschung im Projekt wird nach der Methode der Participatory Action Research durchgeführt, mit einer engen Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern sowie den Gärtnern und der Quartiere. Die Bewerber sind verantwortlich für die Initiierung von Kooperationen zwischen Gartenvertretern, die Moderation von Fokusgruppen und Durchführung von VISIS-Workshops. Ein wichtiger Teil des Projekts wird auch der Erfahrungsaustausch zwischen Gärtnern aus Deutschland und Polen sein. Beide Länder haben eine lange, aber unterschiedliche gärtnerische Tradition. Seit 1990 haben sie Veränderungen der sozialen Werte und damit der wirtschaftlichen, migrations- und bevölkerungspolitischen Folgen beider Hauptstädte erlebt. Das Projekt fällt unter den Förderschwerpunkt „Normen- und Wertewandel“, da es um eine Veränderung der Wahrnehmung von Wesen und Funktion städtischer Gärten in der europäischen Stadt des 21. Jahrhunderts in Europa geht.

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  • Charta-Prozess in Berlin

    Veranstaltung am 31.1. vom BUND „Berliner Grünflächen verbindlich schützen“: https://www.bund-berlin.de/service/termine/detail/event/berliner-gruenflaechen-verbindlich-schuetzen/?fbclid=IwAR0ABILy3j5znf9X5ni9ZbflLZtcYlzhk2HW7lOVgsHkOmO6xy5I-FN8bTE

    > 1. link zur drucksache mit datum vom 20.12.2018

    > https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-1577.pdf
     

    und hierher ist der fundort bei den drucksachen des agh:

    > https://www.parlament-berlin.de/de/Dokumente/Drucksachen

    >>> hier der taz-artikel zum Urban-Gardeding-Konzept des Senats,

    >>> https://taz.de/Urban-Gardening–Konzept-des-Senats/!5561018/

    Und es gibt ein eigenes Positionspapier der GGs (bei lokalen Netzwerken abgespeichert).
    : Das Positionspapier soll, ähnlich wie der Aufruf zur Kundgebung, von vielen Gärten unterzeichnet werden, damit es auf politischer Ebene eine möglichst große Wirkung erzielt.

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  • Berliner Senat will UG in der Stadt „verwurzeln“

    Urban Gardening in der Stadt verwurzeln

    Pressemitteilung vom 18.12.2018

    Aus der Sitzung des Senats am 18. Dezember 2018:

    Der Senat hat heute den von der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, vorgelegten Bericht an das Abgeordnetenhaus „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ beschlossen.

    In Berlin soll das urbane Gärtnern in allen Formen gefördert und stärker in die städtische Planung eingebracht werden. Das Abgeordnetenhaus hat im Februar 2018 deshalb den Senat aufgefordert, ein gesamtstädtisches Konzept mit entsprechenden Informationsangeboten zu entwickeln.

    Das Gesamtkonzept stellt die gemeinschaftliche Gestaltung von Grün in den Vordergrund. Hierzu gehören unter anderem begrünte Baumscheiben, Urban-Gardening-Projekte, experimentelle Freiräume sowie Kleingärten, die für den Kiez geöffnet werden.

    Wesentliches Ziel ist auch die politische Anerkennung der Urban-Gardening-Bewegung sowie die Schaffung zukunftsfähiger Formen der Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

    Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz fördert mit dem gesamtstädtischen Konzept nicht nur das urbane Gärtnern in der Stadt. Gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren der Gartenszene soll bis Sommer 2019 eine Kommunikations- und Informationsplattform erarbeitet werden, die gärtnerische Projekte zeigt, vielfältige Informationen zum städtischen Gärtnern vermittelt sowie Pilotprojekte und Urban Labs zusammenfügt. Darüber hinaus ermöglichen Social-Media-Kanäle und Voting-Plattformen diverse Wettbewerbe und Online-Befragungen. So können künftig urbane Gärten räumlich erfasst und in Varianten dargestellt werden. (mehr …)

  • Commons im P-Garten

    (Gu, NL)


    Wunschproduktion: 99 Jahre Prinzessinnengarten

    Werdet Commonisten: Prinzessinnengarten erhalten und als Gemeingut gemeinsam planen. #GewachsenUmZuBleiben


    Montag, 8. Oktober 16:00 – 21:00
    Laube im Prinzessinnengarten

    – English version below –

    © Fabian Willi Simon

    © Fabian Willi Simon

    Wie sieht die Zukunft des Prinzessinnengartens am Moritzplatz aus? Wie lässt sich dieser als Freiraum erhalten und als Gemeingut gemeinsam organisieren? In der Wunschproduktion machen wir Planung von unten und laden alle ein, sich aktiv zu beteiligen.

    „Eines Tages werden die Wünsche die Wohnung verlassen und auf die Straße gehen“ (Park Fiction, Hamburg). Der Prinzessinnengarten ist ein Pionierprojekt für einen sozial-ökologischen Freiraum. Seit 2009 wurde die ehemalige Brache mit Tausenden Helfer*innen in einen urbanen Garten für alle verwandelt und 2012 die geplante Privatisierung verhindert. Doch wie bei vielen Freiräumen und einer Vielzahl urbaner Gärten ist das, was von unten entstanden ist, nicht dauerhaft abgesichert, sondern wird lediglich als Zwischennutzung toleriert. Die städtische Planung kennt solche Orte nicht, ebenso wenig wie die Kategorie des Gemeinguts. Mit der „Wunschproduktion“ macht die Abendschule einen Raum auf, um gemeinsam darüber nachzudenken, wie der Prinzessinnengarten generationsübergreifend erhalten werden kann: nachbarschafts- und gemeinwohlorientiert. Können solche Freiräume darüber hinaus Modell dafür sein, wie Stadt angesichts der gegenwärtigen und zukünftigen Krisen sozial und ökologisch gerecht gestaltet werden kann?

    Ablauf:

    • 16:00 – 20:00 Uhr: „Wunschproduktion” – Planung von unten, Commons Abendschule im Prinzessinnengarten
    • 20:00 – 21:00 Uhr: Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Wunschproduktion
     
    Grenzen der Stadt, Grenzen des Wachstums 
    Gemeingüter jetzt!

     

    Freitag, 12. Oktober, 20:00 – 22:00 Uhr
    Laube im Prinzessinnengarten

    – English version below –

    © Marco Clausen, Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten als Gemeingut

    © Marco Clausen, Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten als Gemeingut

    Gemeingüter als Alternative zum Wachstumsparadigma: demokratisch, sozial und ökologisch gerecht. Common Grounds  e. V. lädt zur Diskussion mit Marco Clausen vom Prinzessinnengarten, John Jordan und Isabelle Freiaux (ZAD) und der New Yorkerin Paula Z. Segal, Gründerin von 596 Acres.

    Unter dem Motto „Nous sommes la nature qui se défend!“ (Wir sind die Natur, die sich selbst verteidigt!) ist in Westfrankreich mit der Zone à Défendre (ZAD) aus dem Widerstand gegen einen Großflughafen das größte Commoning-Experiment Europas entstanden. In New York hängen Aktivist*innen Schilder mit dem Aufruf “This is your land!“ an die Zäune von Brachflächen. Gemeingüter bedeuten, Flächen dem Markt zu entziehen, die Rechte marginalisierter Gruppen ebenso wie die Rechte der Natur zu respektieren und den Boden nicht länger auszubeuten, weder zur Extraktion noch zur Spekulation oder als Anlage. Müssten angesichts der längst überschrittenen Grenzen des Wachstums die Städte nicht Vorreiter für eine notwendige sozial-ökologische Transformation sein? Baustellenschilder wie „Berlin baut für die Wachsende Stadt“ deuten eher auf das Gegenteil hin: ein Mehr an Beton, Versiegelung, Verkehr, Ressourcen- und Landverbrauch. Die Auswirkungen  auf  kommende Generationen, ländliche Räume und die Biosphäre bleiben ausgeblendet.

    Diskussion über Gemeingüter als sozial-ökologische Alternative mit internationalen Gästen.

    Teilnehmende: Paula Z. Segal (Rechtsanwältin, New York City), John Jordan (Kunstaktivist), Isabelle Freiaux (ZAD), Marco Clausen (Mitgründer Prinzessinnengarten, Berlin)

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  • Bauwwochen für die Laube

    (Gu, NL)

    In den nächsten drei Wochen wollen wir gemeinsam die Laube begrünen und eine Bewässerungsanlage und ein Wasserauffangsystem installieren.
    Die Laube wird derzeit von dem Verein Common Grounds als ein Gemeingut betrieben. Sie steht allen nicht-kommerziellen Aktivitäten und Veranstaltungen offen. Daneben dient sie der Commons-Abendschule als Veranstaltungsort und nachbarschaftlicher Treffpunkt, um gemeinsam mit allen Interessierten Ideen und Wünsche für einen dauerhafte Verbleib der gemeinwohlorientierten Nutzungen des Prinzessinnengartens am Moritzplatz zu formulieren. Auch nach dem für Ende 2019 angekündigten Umzug der Nomadisch Grün gGmbH wird die Laube als Audgangort für ein Fortbestehen des Gartens am Moritzplatz verbleiben
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  • P-Garten: Veranstaltung zu Gemeingütern und Community Land Trusts

    (Gu, NL)

    Die diesjährigen EXPERIMENTDAYS finden zu den Themen „Kiez, Boden, Gemeingut, Community Land Trust“ statt. In Zusammenarbeit mit Common Grounds gibt es zwei Veranstaltungstage im Prinzessinnengarten. Am kommenden Samstag laden wir alle dazu ein, sich an der Wunschproduktion Prinzessinnengarten als Gemeingut zu beteiligen, um diesen Freiraum dauerhaft zu erhalten. Am Donnerstagabend sprechen wir in der Laube mit Lieven De Cauter und Geert De Pauw zu den Themen Gemeingut und Community Land Trusts.


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  • Konditionen für den Flohmarkt im P-Garten

    Für den nächsten Flowmarkttermin am 9.September 2018 sind die Marktbuden ausgebucht.

    1. Die Marktbudenanmeldung für den darauffolgenden Flowmarkt – Termin  am Sonntag, den 23. September ist: Montag, den 10.September um Punkt 12 Uhr auf dieser Seite – Das Anmeldeformular wird dann erst sichtbar !!! Bitte aktualisiert Eure Browser entsprechend !!!

    Eine Marktbude kostet für Flohmarkt- Trödel 40€/ für Kunsthandwerk 45€

    Immer gilt in den Prinzessinnengärten beim Flowmarkt: Wer mit einem selbstmitgebrachten Tisch oder mit den begrenzt vorhandenen Biertischen mitmachen möchte, kann sich aber am Marktsonntag ab kurz vor 9h sonst auch ohne weiteres vor Ort ein Plätzchen suchen – eben solange Platz ist:

    • Standfläche  1m= 15€, 2m=20€, 3m= 25€ , jeder weitere Meter +5€
    • Tisch (begrenzt vorhanden – first come, first serve) +5€
    • Kunstgewerbliche Händler  zusätzlich + 5€

    Die Bezahlung für Deinen Stand wird am Markttag vor Ort kassiert – es ist keine Vorauskasse erforderlich.

    Essen & Trinken darf leider NICHT angeboten werden und wird ausschliesslich von den Prinzessinengaerten selbst übernommern! (mehr …)

  • GG als Friedhofsnachnutzungsmodell in Berlin

    (Gu, NL)

    Seit einigen Monaten bauen, werkeln und gärtnern wir an einem neuen Gartenprojekt in Neukölln: auf dem teilgeschlossenen Friedhof Neuer St Jacobi sind seit Anfang des Jahres Hochbeete entstanden, das ehemalige Blumenhäuschen wurde renoviert und wächst zu einem schönen Info- und Empfangsort heran und viele engagierte Nachbar*innen kamen und kommen zur Mithilfe und weiteren Gestaltung des Ortes.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Für das kommende Jahr stehen viele Ideen im Raum: wir möchten einen Weltacker anlegen, eine Wildblumenwiese soll angelegt werden, verschiedene Bildungsinitiativen überlegen kleinere und größere Initiativen umzusetzen und um Raum zu schaffen für Treffen, Planungen und kleine Workshop wird bald der Bau eines Projektraums beginnen, für den wir einen kleinen Planungswettbewerb ausgeschrieben hatten. Die Vorstellung der sieben Entwürfe findet vor Beginn des Gartenfests, am 8.9. zwischen 12:30-14:30 statt, wir sind sehr gespannt und laden auch hierzu herzlich ein!

    Das Gartenfest soll ein Tag sein, an dem wir gemeinsam feiern, was bereits entstanden ist, mit Musik und ein paar der Initiativen, die nächstes Jahr hier kooperieren möchten. Wir bieten eine Führung über das Gelände an, legen eine Wildblumenwiese an und organisieren kleinere Workshops und Aktivitäten (auch für Kinder ist was dabei). Aus der Blumenhütte wird ein kleines Café für den Rest des Jahres, aus dem es beim Fest heraus natürlich Kaffee, Kuchen und ein kleines Buffet gibt.


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  • Familiengarten Mehringdamm erweiteret sich partizipativ

    (Gu, Mail)

    Im Familienzentrum passiert seit letzten Jahres richtig viel. Es gab ein Partizipationsverfahren zur Aufwertung (samt gemeinsamem Voting, dann Planung und Umsetzung), welches ich koordiniere. Demnach wächst der Garten auf der gesamten Fläche und die Aktiven nehmen zu. Ich lerne auch wie unterschiedlich die Motivationen im Garten sind und binde diese jeweils ein 😉  Das macht nicht nur den Garten bunter, sondern auch die Aktivisten (mehr …)

  • Wohnungsbau-Genossenschaft plant urban gardening gleich mit ein

    (Gu,  alerts)

    […]
    Vor dem Neubau stand der Abriss von insgesamt 122 Wohnungen. Die Häuser aus den 1930er-Jahren waren laut einem Gutachten unter wirtschaftlichen Aspekten nicht mehr sanierbar. Alle betroffenen Mieter seien mit neuem Wohnraum versorgt worden, sagte Jochen Icken, technischer Vorstand der Märkischen Scholle.

    Ziel der Genossenschaft ist es, den ursprünglichen Gartenstadtcharakter der 1930er-Jahre zu erhalten. Neben Mietergärten bietet die Genossenschaft ihren Mitgliedern Möglichkeiten zum Urban Gardening. Die Genossenschaftsmitglieder und alle Anwohner wurden zuvor nach ihren Wünschen zur Außengestaltung befragt und im Rahmen einer Arbeitsgruppe in die Planung mit einbezogen.
    https://www.berliner-woche.de/lichterfelde/c-bauen/neues-wohnquartier-entsteht-als-generationen-projekt_a172988 (mehr …)

  • Offenes Neukölln: vielfältiges Programm des Allmende-Kontors

    (Gu, mail)
    Samstag, 2. Juni 2018:

    Fotoausstellung, ab 14 Uhr: Wir haben unsere Gärtner*innen aufgefordert, unter dem Motto „Von viel weiter her – Begegnungen im Garten“ zu fotografieren. Die Ergebnisse könnt ihr bei einer kleinen Ausstellung im Garten rund um unseren Dorfplatz anschauen.

    Workshop, um 14.30 Uhr: SOLIDARITÄT PFLANZEN – Der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor im Gespräch mit der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus.

    Musik auf unserer Dorfplatzbühne, ab 16 Uhr:  Mit Klezmer von Wuerbeet (16-17.30 Uhr), The Secret Chord Collective (18-19 Uhr) und Mauricio Almanzor (19-20 Uhr).

    Sonntag, 3. Juni 2018:

    Diskussion, um 17 Uhr: VIELFALT WACHSEN LASSEN – Gärten in einer offenen und pluralen Stadtgesellschaft. Gesprächsrunde in Kooperation mit dem Netzwerk urbaner Gärten Berlin

    Einweihung unserer Tanzline und Workshop, um 18 Uhr: In Andenken an Gerda Münnich und ihr Engagement für die interkulturellen Gemeinschaftsgärten in Berlin weihen wir feierlich unsere Tanzlinde ein. Beim Kreistanzworkshop mit Tatlust lernen wir die richtigen Schritte.


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  • Berliner Senat will Gartenflächen erhalten

    (Gu, alerts)

    […]
    Der Berliner Senat will „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ – so steht es in der rot-rot-grünen Koalitionsvereinbarung. Vorbild dafür könnte die rheinland-pfälzische Kleinstadt Andernach sein, die sich vor knapp einem Jahrzehnt als „essbare Stadt“ neu erfand: Grünflächen wurden mit essbaren Pflanzen wie Mandeln, Pfirsichen und Äpfeln bepflanzt, die von der Bevölkerung frei geerntet werden können. Diesem Beispiel folgend sollen neue Flächen zum Gärtnern einen festen Platz in der Berliner Freiraumstrategie erhalten, sagt Dorothee Winden, Sprecherin der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Auch die Stelle eines Urban-Gardening-Beauftragten soll bald besetzt werden. Parallel werden seit drei Jahren Werkstattgespräche zum Stadtgärtnern organisiert, demnächst soll eine Charta für die Entwicklung des Berliner Stadtgrüns erarbeitet werden.[…]
    https://www.tagesspiegel.de/essbare-stadt-so-schmeckt-berlin/22580788.html (mehr …)

  • IG Spandau entwickelt sich gut weiter

    (Gu aus Antrag)

    1   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
     
    Nach über zwei Jahren Laufzeit des Interkulturellen Gartens hat sich gezeigt, dass die Ziele, die
    2015 aufgestellt worden sind, den Bedarfen der Zielgruppen entsprechen und das Angebot auf
    steigendes Interesse stößt. Der Sachbericht vom Januar 2018 dokumentiert das anschaulich.
    Auch  für  die  Jahre  2018/19  halten  wir  darum  an  den  Zielgruppen  und  grundsätzlichen
    Zielsetzungen für die Zielgruppen fest.
     
    1.1.  Ziele und Zielgruppen für das Jahr 2018/19
    Die Projektziele haben sich im Vergleich zum Erstantrag 2015 (siehe Punkte 1. und 2.) nicht
    wesentlich verändert, so daß sie im Folgenden nicht nochmals aufgeführt sind.
    Nur eins möchten wir aus unsren Erfahrungen noch ergänzen: Der Garten ist ein u.a. Ort für
    Familien. Die Kinder erleben, dass ihre Eltern wieder aktiv und kreativ werden und die Eltern
    erhalten Motivation und Anregungen für Aktivitäten und Spiele in und mit der Natur.
    Außerdem hat sich das Netzwerk des Garten folgendermaßen entwickelt:
    Der Interkulturelle Garten Gatow ist ein Teil des Netzwerks Umweltbildung in Spandau/Berlin,
    des  Netzwerks  interkulturelle  Gärten  in  Spandau  und  für  Einrichtungen,  die  sich  um  die
    Integration  von  Geflüchteten  kümmern,  geworden.  Dazu  gehören  jetzt,  als  neu  gewonnene
    Kooperationspartner, der Förster von Gatow und der Bienengarten-Berlin (vertreten durch einen
    Imker  mit  arabisch/deutschem  Hintergrund),  das  Internationale  Bildungs-  und
    Beratungszentrum  für  Frauen  und  ihre  Familien  in  Spandau,  die Klimawerkstatt  Spandau,  in
    Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien e.V. in Berlin Pankow
    und  Neukölln  und  das Umweltbüro  Spandau.  Mit  den  zwei  letztgenannten  hat  bereits  eine  
    konkrete  Zusammenarbeit  zur  Umweltbildung  und  Gartenangeboten  stattgefunden.  Weiter
    gemeinsame  Aktionen  sind  in  Planung.  Der  interkulturelle  Gemeinschaftsgarten  mit  seinem
    Angebot hat sich diesem Netzwerk angeschlossen, bzw. neue Kooperationen selbst aufgebaut.
    Ebenfalls neu ab 2018 beteiligt sich Sabine Hayduk mit ihrem kreativtherapeutischen Angebot
    „Die Fremde ist auch ein Haus“ am interkulturellen Garten. Sie wird 14-tägig eine Beziehung zu
    den  Gärtner/innen  –  auch  Dank  ihrer  15-jährigen  Erfahrung  als  Deutschlehrerin  im
    interkulturellen  Berreich  –  aufbauen,  um  sie  für  ein  theaterpädagogisches  Projekt  in
    geschlechterspezifischen Gruppen für Geflüchtete zu gewinnen.  
    2   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
    Einrichtungen, die Geflüchtete beraten und unterstützen, sind über das Projekt informiert und
    machen  bei  ihren  Zielgruppen  weiter  Werbung  dafür.  Dazu  gehören  z.B.  die  Gesellschaft  für
    interkulturelle  Zusammenarbeit  GIZ  e.V.,  die  AG  Asyl  des  ev.  Kirchenkreises  Spandau,  die
    Jugendfreizeiteinrichtung wildwuchs e.V., die Sozialdienste der Flüchtlingsunterkünfte.
    2.  Planung von Projekten für 2018/2019
    2.1.  Weiterentwicklung des Gemüse-, Kräuter- und Obstanbaus
    Zur  Jungpflanzenanzucht  werden  weitere  Anzuchtkästen  und  Bio-Sämereien  angeschafft.
    Jungpflanzenschilder dafür werden über upcycling mit den Teilnehmer/innen selbst hergestellt
    (mittels  ausgedienten  Fahrradschläuchen).  Für  den  Garten  werden  ebenfalls
    Pflanzenbeschilderungen  (Fahradschläuche  und  upcycling:  Forexplatten)  hergestellt,  um
    einerseits  die  Deutsch-  und  Pflanzenkenntnisse  zu  erweitern  und  anderseits  eine  bessere
    Orientierung in den Beeten zu ermöglichen.
    Außerdem muss der Boden weiterhin verbessert werden (Kompostzusätze und Bentonit).
    Im Sommer 2018 wird unabhängig vom Projekt Interkultureller Garten ein Foliengewächshaus in
    Betrieb  genommen  sein,  um  frische  Kräuter  und  Gemüse  für  die  Gastronomie  der  SOS-
    Einrichtungen  herzustellen.  Dadurch  werden  sich  weitere  Austauschmöglichkeiten  zwischen
    interkulturellen Gärtner/innen und Mitarbeiter/innen mit Behinderungen ergeben.
    2.2.  Kreative Gestaltung des Geländes durch die Teilnehmer/innen
    2018  soll  das  Gelände  weiterentwickelt  werden,  um  es  mit  den  NutzerInnen  einladend,
    praktisch  und  schön  zu  gestalten.  Außerdem  macht  die  gestiegene  Nachfrage  den  Ausbau
    notwendig.  Geplant  sind  weitere  Unterstellmöglichkeiten  sowie  die  Herstellung  von
    Outdoormöbeln,  sowie  Spielmöglichkeiten  für  Kinder  (Weidentunnel,  Sandkasten,  Schaukeln).
    Der Geräteschuppen muss ebenfalls erweitert (Ordnungssystem/Vordach) werden.
    2.3.  Interkultureller Austausch
    Damit  sich  die  unterschiedlichen  Nutzer/innen  unter-  und  miteinander  besser  austauschen
    können,  wollen  diese  im  straßenabgewandten  Gartenbereich  eine  Terrasse  gestalten  mit
    Überdachung,  Sitzmöglichkeiten  und  einem  Teeofen.  Außerdem  ist  eine  Überdachung  des
    Treffpunkts  im  Eingangsbereich  geplant,  damit  die  Gruppentreffen,  kreativen  Angebote  für
    Kinder, Absprachen und Teamaufteilungen geschützter ablaufen. Eine zeitweise mitgebrachte
    mobile Musik-Box hat gezeigt, dass sie das Arbeitsklima im Garten sehr angenehm gestaltet
    und  auch  so  Austausch  stattfindet,  da  jeder  abwechselnd  seine  eigene  Musik  laufen  lassen
    kann.
    2.4.  Umweltbildung
    Ein Bildungsprojekt bezieht sich auf ökologische Gartenthemen: Kompostierung und Nützlinge
    im  Garten  und  in  der  Natur  (speziell  vor  Ort:  Bienen  und  Waldameisen).  Zum  besseren
    Verständnis sollen diese Themen anschaulich visualisiert werden, außerdem sind verschiedene
    Übersetzungen  angedacht.  Weiterhin  sollen  auch  die  Themen  Mülltrennung,  Müllvermeidung
    und Recycling visualisiert werden. (mehr …)

  • IG Schöneweide muss Schulneubau weichen

    (Gu, Mail)

    Das Gelände gehört zum Fachvermögen des Bezirkslichen Schulamtes. Wir kooperierten auch mit einer Schulgarten-AG der nebenliegenden Grundschule.

    Unser Träger ging letztes Jahr in Insolvenz [lokale Agenda Köpenick?]. Daraufhin hatten wir einen eigenen Verein gegründet.

    In Oberschöneweide müssen dringend erheblich die Grundschulkapazitäten erhöht werden. Der Notwendigkeit verschließen wir uns auch nicht.

    Abgesehen von Neubaumassnahmen werden für mehrere Jahre Schulcontainer auf das Gelände gestellt. Die zuständige Stadträtin teilte uns gerade mit, dass es für uns keine Restflächen gibt, keinerlei Entschädigung, und gab uns auch keine Aussicht auf eine nahe Ersatzfläche.

    Ein Antrag zur Fortsetzung des Projekts ist in der BVV anhängig. Tenor: eine Ortsnahe Ersatzfläche zu finden.

    den Garten gibt es seit 2005. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten als Nachnutzung von Friedhofsflächen

    (Gu, RSS)

    Der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte (EVFBS) verwaltet und bewirtschaftet 45 Friedhöfe in Berlin. Durch den Wandel in der Bestattungskultur (Urnen- statt Sargbeisetzungen) werden viele Friedhofsflächen nicht mehr oder kaum noch für Bestattungszwecke benötigt, sollen jedoch weitgehend als öffentlich zugängliches Grün im Stadtraum erhalten bleiben.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Die erste Märzwoche: Wir laden ein zur gemeinsamen Bauwoche in den Gartenprojekten Coop Campus (Jerusalem V Friedhof) und vom PrinzessinnenGartenBau (St Jacobi Friedhof).
    Themenpunkte:

    1) Biomeiler – Theorie & Design – Einführung in Aufbau, Funktionsweise und Sinn & Zweck eines Biomeilers

    2) Biomeiler – Bau – Gemeinsamer Aufbau eines Biomeilers für die ökologische Beheizung des Gewächshauses vor Ort

    3) Solarstation – Gestaltung der Solarstation in der Gärtnerei auf dem Coop Campus

    4) Gewächshaus einrichten – nach dem Modell des Anna Linde Gartens in Leipzig rüsten wir ein vorhandenes, ungeheiztes & ungedämmtes Gewächshaus so um, dass es ökologisch und kostengünstig beheizt werden kann um eine Jungpflanzenanzucht im zeitigen Frühjahr zu ermöglichen (mehr …)

  • Ton, Steine, Gärten: Ärger mit den Nachbarn wegen Ratten im Kompost

    (Gu, aus Antrag)

    Bis zu 80 Personen mit unterschiedlichen Sprachen bewirtschaften die Einzelbeete. Ein Teil der Flache wird
    gemeinschaftlich bearbeitet. Darillber hinaus glbt es jéhrlich wiederkehrende Feste, die die
    unterschiedlichen Gartner*innen im Alter von fijlnf bis welt Uber siebzig Jahren gestalten. Seit
    Gartengrfindung beteiligen sich Mitarbeiter*innen der RAA Berlin an der Gartengemeinschaft
    Ton Steine Gérten. Rund um ein Gemeinschaftsbeet finden u.a. mit mit Kolleg*innen aus dem
    Begegnungszentrum der AWO gemeinsame Aktionen und Projekte z.B. mit Schulkindern und
    Senioren statt.

    2013 gab es im Nachbarschaftsgarten am Mariannenplatz Auseinandersetzungen mit den
    Nachbarn vom Rauchhaus bezüglich der Komposthaufen; die Nachbarn vermuteten, dass ihr
    Rattenproblem von der Kompostecke ausging. Damals konnte dem Problem mit den von
    lhnen [uns] geförderten Brista Kompostern begegnet werden. Diese bestehen aus Metallgitter mit
    Deckel und Boden; so haben die Ratten keine Chance, sich im Komposthaufen einzunisten. Da
    doch recht viel Kompost anfällt und dieser seine Zeit braucht, reichen die bisherigen
    Komposter nicht aus. Zudem fehlen inzwischen zwei Deckel (die anderen Deckel sind
    inzwischen durch Kabelbinder gesichert).

    Eine Messung der Bodenqualitat ergab leider recht schlechte Ergebnisse. Daher miichten wir,
    voraussichtlich in Kooperation mit dem Prinzessinnengarten, neue und torffreie Erde für die
    Beete organisieren. (mehr …)

  • erste Aktivitäten 2018 der Vernetzungsgruane Gärten Berlin

    (Gu, mail)
    Samstag, 20. Januar 2018 um 11 Uhr: WIR HABEN ES SATT! Demo + + +

    Neu: Vernetzungsgruppe Urbane Gärten Berlin

    lädt zum GartenBlock ein, nähere Infos/ Einladung folgen

    nächstes Vernetzungstreffen: 27.1.

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  • Käthes Garten erhält Social Design Award

    (gu, Newsletter)

    Zum vierten Mal vergab Spiegel Online diesen Montag in Hamburg den Social Design Awards an Projekte, die durch ihr Handeln öffentliche Grünflächen in Stadtoasen für Anwohner*innen verwandeln. 150 Initiativen haben ihre laufenden Projekte und Projektideen in diesem Jahr engesendet, zehn Projekte kamen in die engere Auswahl. Eines dieser Projekte war Käthes Garten in der Gropiusstadt, ein Gemeinschaftsprojekt der Wohnungsbaugesellschaft degewo, common grounds e.V. und himmelbeet.

    Käthes Garten wurde am Montag mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Gemeinsam mit Annett Biernath und Lutz Mertens von der degewo nahm Meryem den Preis für Käthes Garten entgegen. Wir freuen uns natürlich sehr über den Preis und darüber, dass Käthes Garten jetzt auch über Berlin hinaus bekannt wird. (mehr …)

  • neues Gartennetzwerk in Berlin

    URBANE GÄRTEN BRAUCHEN EINE POLITISCHE STIMME!

     
    URBANE GÄRTEN BERLIN –  Zweites Netzwerktreffen

    Mittwoch, 8. November 2017 um 19 Uhr
    Ort: Blauer Salon im Mehringhof, 2. Hof, 1. Stock nach links (Theatereingang) Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin

    Vertreter*innen von Prachttomate, Himmelbeet, Prinzessinnengarten und Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor laden unter dem „Arbeitstitel: über das Manifest hinaus“ zum 2. Vernetzungstreffen ein.


    ES GEHT WEITER.
    Das erste Treffen war mit einer Teilnehmerschaft von mehr als achtzig Menschen ein äußerst gelungener Start. Wir haben uns kennengelernt und vernetzt. Viele wichtige Themen wurden besprochen und Ergebnisse produziert. Der Anfang für eine lebendige Netzwerkarbeit ist gemacht!

    EINE BEWEGUNG. GERADE JETZT.
    Während in Bonn über das Klima und in Brüssel um die Zulassung von Glyphosat verhandelt wird, sind in Berlin zahlreiche Orte mit Antworten auf die «großen Fragen» in ihrer Existenz akut bedroht. Kommt zum Netzwerktreffen und organisiert euch. Die Stadt ist unser Garten.

    mehr Infos dazu auf der Seite vom Himmelbeet

    &

    unter anderem wird bei dem Treffen diese Demo mit vorbereitet:

    Berliner Pflanzen –  Grüne Freiräume erhalten
    Samstag, 18. November 2017 um 14 Uhr

    Ort: Rathaus Neukölln

    Kundgebung und Demo für den Erhalt von urbanen Gärten und urbanem Grün in Berlin.

    Eine Aktion hervorgegangen aus dem Netzwerktreffen Urbane Gärten Berlin aufgrund der Teilkündigung des Gemeinschaftsgarten Prachttomate

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  • Auszeichnung Prinzessinnengärten als Teil des Social Design Cirles

    (gu, alerts)

    Die Prinzessinnengärten waren bereits 2014 für den renommierten Curry Stone Design Prize nominiert. Der Preis geht an innovative Projekte weltweit, die Design nutzen, um drängende Fragen sozialer Gerechtigkeit zu adressieren. 2017 wurden die Prinzessinnengärten neben 99 weiteren Projekten in den Social Design Circle des Curry Stone Design Prize aufgenommen.

    Im Oktober werden all jene Projektes des Kreises vorgestellt, die sich dem Thema Städte als Ökosysteme widmen, darunter Antonio Scarponi ([onceptual)evices), Auroville Earth Institute, coloco, Marjetica Potrč, Nance Klehm, Pliny Fisk and Gail Vittori (Center for Maximum Potential Building Systems),  Sanergy, Superuse-Studios und das Transition Network! Ende Oktober wird der Podcast online gestellt, den wir für die Auszeichnung erstellt haben. (mehr …)

  • Gruppe F initiiert und begleitet GGs in Berlin

    (gu, Projektbesuche)

    Die Gruppe F aus Berlin ist im Wedding (Gesundbrunnenviertel), Nordschöneberg und Staaken am Aufbau und Begleitung von Gartenprojekten beteiligt. Oft kommen die Gelder über Soziale Stadt und sie arbeiten z.B. mit Quartiersmanagement zusammen, kooperieren aber auch mit Wohnungsbaugesellschaften.

    In Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen n Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen Aktivitäten gibt (neben Gemeinschaftsgärten auch Baumscheibenbegrünung, begrünte Hinterhöfe u.ä.,), organisieren Spaziergänge und Austauschtreffen zu dem Thema, in Staaken haben sie einen GG zusammen und entlang der Vorstellungen der AnwohnerInnen aufgebaut, den sie noch betreuen (hier hat sich noch keine selbsttragende Gruppe gebildet) und im Gesundbrunnenviertel gibt es in einem Innenhof eines sozialen Wohnungsbaus seit Frühjahr 2017 den Elstergarten. Der Zugang ist immer offen, der Weg neben dem Garten ist ein vielgenutzter Durchgang zu Häusern. Gruppe F hat den Garten zusammen mit BewohnerInnen entwickelt, hervorgegangen ist die Idee aus einer Hinterhöfe/Klimaschutzprojektlaufzeit. Bei einem ersten Treffen waren 20 Leute da, inzwischen gibt es 9 Hochbeete, die sich 2-3 Leute/Parteien teilen, auch Leute, die nicht direkt in den Häusern wohnen, können mitmachen. Wenn es mehr Interesse gibt, kann die Fläche erweitert werden. Hier hat sich eine selbsttragende Gruppe gebildet, von denen Sonntags immer jemand vor Ort ist, Gruppe F begleitet nur noch ca. 1x/Monat.

    Um die Ecke stagniert ein von ihnen angeschobenes, geplantes Gartenprojekt gerade. Super Fläche im Wedding, eine großer, verwilderter Grünstreifen in der Mitte einer wenig befahrenen Straße, gegenüber ist eine Kita, es gibt mehrere Gruppen und AnwohnerInnen, die hier gärtnern wollen, es gibt Geld über Soziale Stadt und Leute, die die Orga übernehmen würden. Aber: es ist – auch wenn es eher wie ein verwilderter kleiner Park aussieht, Straßenbegleitgrün und damit öffentliches Straßenland und somit sind hohe Anforderungen bzgl. Sicherheit von Bezirksseite aus einzuhalten. Der Bezirk gibt für das Vorhaben keine Genehmigung.

    „De facto ist die Situation in der Stralsunder Straße recht speziell, da die Straße nur für Anliegende offen ist und somit kaum befahren wird. Was die Verkehrssicherung betrifft gibt es vor allem die Befürchtung, jemand könnte über ein Hochbeet o.ä. fallen und sich verletzen, sofern kein Zaun gebaut wird, oder aber es wird ein Zaun gebaut und die Fläche ist dadurch nicht mehr ganz offen. Diese Fragestellung ist auf Grünflächen ja eigentlich eine ähnliche, scheint für das Straßenamt aber noch komplizierter zu sein.“

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  • Die Laube des P-Gartens auf der Seoul Biennale für Architektur und Urbanismus

    (gu, rss)

    Die diesjährige Seoul Biennale of Architecture and Urbanism widmet sich dem Thema „Imminent Commons“. Als Berliner Beitrag ist in der Ausstellung Commoning Cities die Laube in den Prinzessinnengärten zu sehen. Die von Helen Hejung Choi kuratierte Ausstellung zeigt Beispiele aus 50 Städten weltweit.


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  • Konflikt um Garten der Länder in Berlin Mariendorf

    (Gu, Tel)

    Der interkulturelle Garten der Länder ist auf dem Gelände der Wohnungsbaugesellschaft degewo (die auch Quartiersmanagement macht). Anfangs wurde das Projekt intesiv von Netzwerk Stadtraumkultur betreut, die auch den Garten der Künste in Schöneberg aufgebaut haben und die Trägerschaft für die Prachttomate übernommen haben. Es wurde dann ein eigener Verein gegründet, doch Netzwerk Stadtraumkultur hat den Garten wohl weiter begleitet. Anscheinend ist die degewo nicht zufrieden mit der Entwicklung des Gartens. Es gab Konflikte (welche, weiß ich nicht) und ohne mit der Gruppe oder mit Netzwerk Stadtraumkultur zu sprechen, soll nun wohl Himmelbeet den Garten beraten. Einen Auftrag dafür hat die degewo laut einer Mitarbeiterin der degewo noch nicht erteilt. Die degewo möchte einen offenen Garten, bei dem Interessierte nicht erst Mitglied werden müssen, mit transparenten Strukturen. Mit dem Verein haben sie keine Vereinbarung, sie haben auch erst im Zuge des Konflikts mitbekommen, dass es einen eigenen Trägerverein gibt. Netzwerk Stadtraumkultur vertritt den Standpunkt, dass die GärtnerInnen nicht gefragt wurden und das Verhalten von Himmelbeet, nämlich einen Auftrag anzunehmen, ohne mit den Betroffenen zu sprechen, unmöglich ist. Es fand ein Gespräch mit Netzwerkl Stadtraumkultur statt mit dem Ergebis, dass alle Gesprächsbeteiligten das Gesagte sacken lassen wollen. Morgen geht die degewo Mitarbeiterin in den Garten zu einer Sitzung zu der auch Leute vom Himmelbeet und einer kleinen Quartiersmanagement-Einrichtung kommen.
    Die degewo hat zwei Gemeinschaftsgärten mit himmelbeet und common grounds aufgebaut und ist dabei zusammen mit der Gruppe F im Brunnenviertel ein weiteres Projekt aufzubauen. Laut der Mitarbeiterin sind sie von den Gemeinschaftsgärten als nachbarschaftliche Begegnungs- und Betätigungsmöglichkeit überzeugt und es geht ihnen um eine gute Nachbarschaft in ihren Wohn- und Kiezanlagen. Netzwerk Stadtraumkultur sieht das Vorgehen als Entmündigung der GärtnerInnen an, hat aber erst spät das Gespräch mit der degewo gesucht. (mehr …)

  • alle 2 Wochen: Saatgutbörse im Himmelbeet

    (Gu, RSS)
    Hast du eine Lieblingspflanze, die du überall wachsen sehen willst? Du willst unbekannte Pflanzenarten entdecken und vermehren?

    Unsere Saatgutbörse im himmelbeet ist ein Angebot an alle, denen biologische Vielfalt am Herzen liegt.

    Wir sind besonders interessiert an standortangepassten und vermehrungsfähigen Bio-Pflanzensorten sowie an alten Nutz-, Kultur- und Wildpflanzen. Wir möchten eine Saatgutbörse gründen, Saatgut tauschen und einen kleinen Beitrag für eine buntere und geschmackvollere Welt leisten.

    Zusammen lernen wir, wie Pflanzen bestäubt werden, wie man sie kreuzt, versamt und erntet. Wir prüfen die Fruchtbarkeit und kümmern uns um den Erhalt von Sämereien. Stecklinge gehören auch zum Programm.

    Wann? Jede zweiten Mittwoch | 18:30 Uhr (1. Treffen am 26. Juli 2017)

    Wo? himmelbeet, Ruheplatzstraße 12, 13347 Berlin (mehr …)

  • Projektbesuche in Berlin

    (Gu -> nicht alle besuchten Projekte sind aufgeführt, so war ich auch noch im Allmende-Kontor und anderen Gärten)

    Projektbesuche

    Familien- und Bürgergarten am Familienzentrum „Hand in Hand“ in Weißensee.

    Das Familienzentrum ist in erster Linie Kita (im Freigelände hinterm Haus gibt es auch ein Kitagartenprojekt) und hat dann noch als Auftrag für Familien Angebote zu machen, in den Kiez hineinzuwirken. Auf Wunsch von NutzerInnen (Eltern) haben sie ein (kleines) Gartenprojekt auf der Fläche vor dem Haus begonnen. Herzstück ist ein selbstgebauter Lehmofen. Josh vom Mauergarten hat den Bau der Hochbeete angeleitet (sein System: Beet mit Stauraum und Bank) und so sind nun ein paar Beete fertig. Diese sind auf einem ziemlich schattigen Teil der Fläche aufgestellt. Ein Schild gibt es noch nicht, soll aber noch kommen. Ein großes Gartenhaus gab es schon vorher. Es sind einige Familien aktiv, doch gibt es derzeit nix zu tun. Die Beete sind bepflanzt und dank viel Regen und milder Temperaturen wächst alles gut. So richtig eingeschlagen hat es noch nicht. Sie wollen gerne noch mehr Beete bauen, doch erst dann, wenn mehr Interesse da ist. Sie gucken schonmal nach Geld vom Bezirk. Ich denke, das Projekt ist zu klein.

    Generationengarten Falckensteinstraße (Kreuzberg)

    Den Garten gibt es noch und nach wie vor wird er von SeniorInnen und Kitakindern genutzt. „Gemacht“ wird er hauptsächlich vom Hausmeister. Auch das Dach ist noch betretbar und ein paar Töpfe zum Vorziehen von Pflanzen sind hier untergebracht.

    Glogauer 13 (Kreuzberg)

    Der Garten sind wild und nicht genutzt aus. In allen Beeten wuchert es, sieht eher nach Unkraut aus. Doch auf der Website sind aktuelle Termine angekündigt. Dörte und Miren wissen auch nicht, ob noch was läuft, Elizabeth von common grounds meldet sich bisher nicht zurück.

    Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in der Ohlauer Straße (Kreuzberg)

    Auf dem ehemaligen Schulhof ist ein Minigartenprojekt entstanden. Aufgebaut mit Aufsetztrahmen mit dem Gartenbauteam der Prinzessinnengärten, die auch alle 3 (?) Wochen eine Gartensprechstunde abhalten.

    Zur Zeit ist der Bereich, in dem das Gartenprojekt ist, nicht betretbar, da Äste in den großen Bäumen drohen runterzufallen.

    Nachdem der Gartenaufgebaut und bepflanzt war, kommen nur selten BewohnerInnen von sich aus zum Gärtnern. Es ist auch hier nicht viel zu tun. Gartengeräte sind für alle nutzbar in einem der Häuser untergebracht (ziemlich enge Kammer in der es unmöglich scheint, Ordnung zu halten, so wird immer alles nur reingestopft). Wenn das Team der P-Gärten kommt, dann kommen auch einige der BewohnerInnen (und die Kinder, hier sind nur Familien untergebracht), einer der Bewohner war auch als Praktikant o.ä. mal im P-Garten dabei.

    Der Leiter der Einrichtung findet, dass die Größe des Garten so erstmal ausreicht. NachbarInnen sind nicht wirklich dabei, ab und an welche aus den Helferkreisen, dann gezielt als Unterstützung, aber nicht, da das auch ihr Gartenprojekt ist.

    Vattenfall Garten Köpenicker Straße (Mitte)

    Vattenfall betreibt zwei Gartenprojekte in Berlin, beide in Mitte. Das von mir besuchte ist direkt neben dem Kraftwerk/Werksgelände. Um das Gelände herum ist ein hoher Zaun, es gibt klar kommunizierte Öffnungszeiten und jede Menge Verbote .

    Im Garten waren bei meinem Besuch zwei Leute, die für Vattenfall den Garten „machen“. Sie erklärten mir, dass es ein Gemeinschaftsgarten sein soll oder sich hoffentlich dahin entwickelt, aber nur wenige Leute bisher zum Gärtnern kommen. Die Fläche wird aber von den umliegenden FirmenmitarbeiterInnen gerne als Pausenort und Erholungsfläche genutzt. Sie haben auch immer eine kleine Mitmachmöglichkeit für Interessierte, so hätte ich ne Pflanze einpflanzen können. Gartengeräte und alles, was man braucht, bekommt man ausgehändigt. Ich bekam dann noch eine Erntetüte und eine Schere und durfte mitnehmen, was auch immer ich wollte und reif war.

    Pyramidengarten (Neukölln)

    Im Pyramidengarten finden seit einer Weile und bis zu den Sommerferien an mehreren Wochentagen Umweltprogramme für Kindergruppen (Kitas) statt. Der Garten hat sich dafür Kindertische/stühle/gartenwerkzeug besorgt und sie machen diese finanzierten Aktionen zu dritt.

    Sie machen Naturbeobachtungsspiele, leichte physikalische Experimente und verbinden das mit dem Garten. Die Gruppen kommen regelmäßig. Finanziert wird das ganze vom Quartiersmanagement Flughafenstraß. Es ist ein Projekt, das in dieser Phase 3 über 36 Monate läuft

    Der Garten wird gut genutzt für Feiern und Versammlungen unterschiedlicher Couleur, die Beete sind vergeben und ab und an kommen türkische Frauen und ernten alle Weinblätter ab, wenn sie erwischt werden, müssen sie die Ernte wieder abgeben.

    Esperantogarten (Neukölln)

    Der Esperantogarten ist ein kleines, eingezäuntes Garten/Bühne-Projekt es Interkulturellen Theater Zentrums in Berlin. Sie haben in den Beeten eine Saison Gemüse angebaut, was ganz gut funktioniert hat und dann Blumen, was nicht gut lief. Diese Saison (die Beete sehen sehr vernachlässigt aus) haben sie Probleme mit einem Kind/Jugendlichen, der sofort immer alles ausreist und zerstört. Die Hausverwaltung hat schon darauf hingewiesen, dass es so nun nicht bleiben kann. Sie haben eine Sitzung zu diesem Fall und hoffen, eine Lösung zu finden und wieder richtig loszulegen. Auch dieses Projekt ist recht klein, doch ist die Fläche insgesamt klein. Beete und Bühne füllen es ganz aus.

    Karmagarten (Neukölln)

    Auf der Streuobstwiese im Richardplatzkiez hat der zweite Versuch einen Gemeinschaftsgarten anzulegen gestartet. Der erste wurde nie Realität, da es zu massiven Konflikten mit (Kampf)HundebesitzerInnen kam, die die Wiese als ihren Trainingsground begriffen und besetzten.

    Nun stehen einige Beete (auch in alten, runen Metallfässern) und eine Bühne wird gerade gebaut. Die Beete werden genutzt, Vandalismus ist nicht zu sehen. Eine Ecke ist rumpelig (Müll?), doch sie haben auch erst vor kurzer Zeit losgelegt. Leider war niemand da, als ich kam.

    Mitmachgarten (Wilmersdorf)

    Eine große Schrebergartenanlage in Wilmersdorf (mehrere Teile, getrennt durch Straßen) hat neben dem Vereinshaus ein kleines Stückchen Fläche einer bisherigen Parzelle zu einem Mitmachgarten umgestaltet. Die umtriebige Vereinsvorsitzende, die auch in den Berliner Gartenvernetzungsrunden aktiv ist und die Gemeinschaftsgartenszene gut kennt, wollte gerne die ganze Parzelle für das Projekt, doch sind die Strukturen eines Schrebergartens recht kompliziert. Mitreden bei solchen Umnutzungen müssen Bezirk und auch die Kleingartenverbandsebene. Ich habe vergessen, wer von beiden dagegen war, das ganze Stückchen zu einem Gemeinschaftsgarten zu machen (ich glaube der Verband). Alles dauert sehr lange, es muss offiziell eine Umnutzung genehmigt werden etc. Frau Gutzmann (VS der Anlage) sieht den Mitmachgarten (und einen Schulgarten, den sie auch auf einer Parzelle eingerichtet haben und einen „offenen Weg“) strategisch. Die Nutzung ist noch bis 2022 gesichert und danach ist unklar, was passiert. Je mehr Leute, Organisationen, Gruppen die Anlage nutzen und je offener sie mit und für die Nachbarschaft kommunizieren, desto schwieriger wird es, die weitere Nutzung als Schrebergarten nicht mehr zu genehmigen.

    Kiezgarten Fischerstraße (Lichtenberg)

    Der Kiezgarten hat 60 MitgärtnerInnen, 40 sind aktiv. Es gibt Beete, die sich Leute als Gruppe teilen und Gemeinschaftsbeete. Individuelle Beete gibt es nicht. Sie können im Boden pflanzen. Es gibt einige Bauwägen mit Werkzeug, Werkstatt, zum Aufhalten, sie haben eine Outdoorküche, Feuerstelle, ein behindertengerechtes Kompostklo und ein Bienenprojekt, das von maßgeblich vier Leuten vorangetrieben wird, aber 22 Leute sind im Verteiler! Das Interesse ist groß. Es gibt diverse Arbeitsgruppen (AG Beete, AG Bienen, AG Finanzen etc.) und die laufen gut. Der Garten ist dann auch noch ein echter Hingucker, einer meiner Lieblingsgärten in Berlin.

    Campus Cosmopolis (Mitte)

    In einem ehemaligen Hotel in der Nähe des Anhalter Bahnhofs in Berlin ist eine Flüchtlingsunterkunft. In den beiden oberen Etagen arbeiten KünstlerInnen mit den Geflüchteten. Das Projekt heißt „Zusammenkunft“ . Ein Projekt ist ein Gemeinschaftsgarten. Sie nutzen dafür die Fläche hinter dem Hotelgebäude. Es sind ein paar Beete entstanden und auch Möbel gebaut worden, so dass sich Leute hier gemütlich aufhalten können. Eins der Tiny Houses von Lee van Bo ist hier gelandet, was immer wieder Vandalismus-Attacken aushalten muss. Jetzt ist es so gestaltet, dass man ins Innere gucken kann und das hat die Situation verbessert.

    Eine Gartengruppe hat sich bisher (noch?) nicht etabliert, die Initiatorin versucht aber immer wieder, BewohnerInnen zu begeistern. Es gibt (noch nicht?) kein Schild, NachbarInnen sind auch nicht involviert bisher. Es gibt sehr viele Angebote in der Unterkunft und zu fast allen werden die Geflüchteten gezielt abgeholt, aufgesucht, immer wieder eingeladen.

    Sie wollen noch mehr Möbel bauen, das kommt bei den BewohnerInnen gut an.

    Rosenduftgarten (Kreuzberg)

    Der Rosenduftgarten existiert nun schon 11 Jahre lang und nach wie vor leitet Begzada das Projekt. Sie sind voll besetzt und viele der Frauen sind nach wie vor und von Anfang an dabei. Es sind im Laufe der Zeit Familien, Männer, Leute aus der nahen und fernen Nachbarschaft dazu gekommen. Der Garten bietet viele Workshops und Führungen an und es kommen Gruppen aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen, um den Garten kennenzulernen. Das Projekt ist offizieller Teil des Park und somit auf den Parkleitsystemen verzeichnet.

    Im Moment gibt es ein paar Meinungsverschiedenheiten rund um das Bienenprojekt und der „Hauptimker“ hat den Garten verlassen.

    Interkultureller Garten Gatwo (Spandau)

    Das Gartenprojekt in einem kleinen Waldstück gegenüber eines Naturschutzgebiets ist gut belebt. Es sind hauptsächlich Menschen (auch Geflüchtete) aus der näheren Nachbarschaft (Spandau) oder aus dem SOS-Umkreis (SOS ist Träger und hat ein paar Meter weiter eine Gartenbauausbildungsstätte). Aber es kommen extra für dieses Gartenprojekt auch Menschen von weiter her (z.B. Schöneberg). Es gibt eine vor-Ort Verantwortliche, die 2x in der Woche regelmäßig da ist. Doch auch außerhalb ihrer „Präsenzzeiten“ kommen die GärtnerInnen. Organisationen, die Flüchtlinge beraten, bringen ihre Schützlinge mit, Gruppen besuchen das Projekt. Es gibt ein paar Bauwagen, u.a. der „Kunstasyl“-Wagen der Ausstellungsmacherin des Museums in Düppel zu „Flüchtige Heimat“ (sie hatten auch vor, einen GG aufzubauen, doch das hat nicht geklappt). Ein transparentes Gartenhäuschen bildet den Mittelpunkt. Hier stehen Tische und Stühle und Bänke (aus Ästen selbst bebaut), es gibt Kochmöglichkeiten und die gemeinsamen Gartentage beinhalten auch immer ein gemeinsames Kaffeetrinken, sich zusammen setzen und reden.

    Menschenkindergarten (Friedrichshain)

    Das Gartenprojekt befindet sich zwischen Kitas und einem Bürogebäude. Offen ist es für alle NachbarInnen. Der Träger veranstaltet auch Reparaturtage, es gibt einen Foodsharingschrank, einen selbstgebauten Kontiki und viele spannende Beete.

    Er bietet 16 Beete zum individuellen Gärtnern und drum herum noch reichlich Platz für Gemeinschaftsbeete. Die Gärtnerinnen und Gärtner betreuen ihr eigenes Beet und unterstützen die Bewirtschaftung der Gemeinschaftsflächen.

    Aus der Selbstdarstellung:

    – beherbergt u. a. eine Barfuß- und Blumenwiese, Insektenhotel, Kräuterspirale

    -erprobt die Effektivität von Hügelbeeten, Mulchtechniken, Keyhole Gardening, Bokashi-

    Herstellung, Terra Preta Methoden, Permakultur

    – ist mit einem Lehmbackofen und einer Feuerstelle ausgestattet, eröffnet den Zugang zu einer Food

    Sharing Box, einem Tauschladen und bietet in Kooperation mit der Volkssolidarität ein Repair Café

    hat Zugang zu Veranstaltungsräumen und ermöglicht Workshops und Themenabende,

    feiert Feste und bietet Raum für vielfältige Umweltbildungsveranstaltungen – speziell für Kinder.

    Es werden Anbautechniken getestet, Saatgut gezogen, Bodenaufbau erlernt, regionale Sorten geerntet und im Lehmbackofen Essen zubereitet. Klimafreundlich und in bester

    Qualität wird freitags in Gemeinschaft getafelt.“

    Sie waren Praxispartner des „Klimagärten“-Projekts der HU und die Koordinatorin organisiert nach wie vor Praxisworkshops zu Permakultur, spezielle Beete anlegen etc.


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  • DIY_Fahrradhäcksler-Workshop im Prinzessinnengarten

    (Gu, aus Antrag)

    Wir planen einen Workshop zur gemeinsamen Herstellung eines DIY-Fahrradbetriebenen
    Gartenhäckslers. Dieser Workshop wird innerhalb von 3 Tagen einen fahrradbetriebenen
    Häcksler fertigstellen und ist pro Tag ofen für 8 Teilnehmende.
    Das Konzept für den Häcksler stammt aus Brasilien. Seine spezielle Form wurde zunächst von
    einer challenge bei den Open Source Circular Economy Days 2016 in Berlin inspiriert und
    schließlich im April 2017 im Sao Paulo Lab fertiggestellt. Studierende, IngenieurInnen und
    TechnikerInnen haben diesen Häcksler gemeinsam entwickelt; in einem Gemeinschafsgarten in
    der Peripherie von Santos wurde er getestet. Dort entstand ursprünglich der Gedanke eines
    solchen Häckslers, da in diesem Garten die Vorprozesse zur Kompostierung zu viel Zeit
    benötigen, da die Zerkleinerung der Kompostzugaben manuell sehr lange dauert. Hier wurde er
    auf den Namen papa-galhos (Zweigfresser) getauf und von Maria Augusta Bueno, eine
    Mitwirkende des Sao Paulo-Labs, wieder als Idee nach Deutschland gebracht um eine nachhaltige
    DIY Möglichkeit zur Grünabfall-Verwertung zu verteilen. (mehr …)

  • Kiezmarkt beim Himmelbeet

    (Gu, RSS)

    Jeden letzten Samstag im Monat (mit einer Ausnahme im September) verwandelt sich das himmelbeet in einen bunten Marktplatz, der sich regionalen Produkten und den selbst gemachten Köstlichkeiten aus dem Garten widmet.

    Ihr könnt auf unserem Flohmarkt Trödel oder Selbstgemachtes anbieten. Eine Standmiete dafür gibt es nicht. Tische haben wir in begrenzter Zahl. Anmeldungen für Verkäufer*innen bitte an: hohmannandrea [aett] himmelbeet.de

    Beim himmelbeet-Kiezmarkt findet Ihr unsere leckeren, selbst gemachten himmelbeet-Produkte (Kräuter, Honig, Essig, Tees).

    Neben unseren Gartenprodukten, spielen tolle Musiker*innen.
    Zwischen 14 und 18 Uhr legen LaVruss und ein Kollege auf. http://magstdumichau.ch/artist/lavruss/

    Der Eintritt zum Markt ist für alle Besucher*innen frei. (mehr …)

  • Laube im P-Garten ist fertig

    (Gu, Newsletter)

    Es ist soweit. Im August 2015 hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Baugenehmigung erteilt, im Herbst desselben Jahres haben wir das Fundament gelegt, von Mai bis Juli 2016 wurde der dreigeschossige, 10 Meter hohe Holzbau per Hand errichtet und im April und Mai diesen Jahres haben wir die Laube um einen ausziehbaren Raum und eine Terrasse ergänzt. Insgesamt haben über 100 Helfer*innen, Auszubildende der Knobelsdorff-Schule und Studierende der TU-Berlin knapp 12.000 Stunden Arbeit in den Selbstbau gesteckt.

    Um den erfolgreichen Aufbau mit Euch zusammen zu feiern und die künftige Nutzung als Gemeingut einzuläuten, laden wir für den kommenden Samstag herzlich zur Eröffnung der Laube ein. Es gibt Führungen, ein öffentliches Gespräch zum Thema „Grün vs Grau“ u.a. mit dem Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg Florian Schmidt und der Planbude Hamburg, und wir zeigen den im Rahmen des Selbstbaus der Laube entstandenen Dokumentarfilm  „Die Laube. Stadt (selbst) bauen“. Programm siehe unten

     —————————————-

    Nutzung der Laube als Gemeingut

    Bild: Generalprobe Laubennutzung, Postwachstums-Slam im Juni 2017

    Der Verein common grounds, die Nachbarschaftsakademie und der Bereich „Die Stadt ist unser Garten“ der Prinzessinnengärten werden die Laube als ein selbstorganisiertes Kultur-, Lern- und Nachbarschaftszentrum betreiben, das für gemeinwohlorientierte Nutzungen offen steht. (mehr …)

  • Sharehouse GGDachgarten nicht mehr öffentlich

    (Gu, Mail)

    Über den Tellerrand hat sich aus dem Projekt zurückgezogen, weil sie einen eigenen Stadtgarten in der Nähe ihres Büros anlegen konnten. Im Frühjahr 2017 hätte ein großangelegter Ausbau des Refugio-Dachgartens in Zusammenarbeit mit der TU Berlin beginnen sollen.  Leider ist dann bei Vorbereitungsarbeiten am Dach herausgekommen, dass undokumentierte Umbauten am Dach in den 60er Jahren die Statik des Dachs erheblich verändert haben und ein größerer Dachgarten nicht mehr möglich ist. Wir haben daraufhin kleinere Beete angelegt. Die Bewohner des Hauses haben sich dann noch gewünscht, dass das Dach nicht immer öffentlich zugänglich ist, weil das Haus ihr Zuhause ist und sie sich mehr Ruhe wünschen. So hat sich dann meine Gruppe, die sich um den Dachgarten gekümmert hat, auch aus dem Projekt zurückgezogen (mehr …)

  • Performingart meets Tempelhofer Feld

    (Gu, FB)

    Ab heute von DI bis FR jeweils von 12 bis 20 Uhr ist der Garten die Neuköllner Dependance des Freien Theater Festivals.
    Höhepunkt ist am FR, 16. Juni um 18 Uhr das HAPPENING auf dem TEMPELHOFER FELD: MOVING CURTAIN, das Feld wird zur Bühne!
    Ab 14 Uhr beginnt der Bau-Workshop im Garten, Interessierte und Helfer*innen sind willkommen – je mehr Hände, umso größer wird der Vorhang.
    www.performingarts-festival.de (mehr …)

  • Politik dafür, Verwaltung dagegen: doch keine Nutzungsgenehmigung für Nachbarschaftsgarten im Wedding

    (Gu, Tel und Mail)

    Wir hatten eigentlich ein schriftliches OK vom Bezirksamt und die Aussage, dass dieses das Vorhaben unterstützen würde, wenn die degewo (die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft) als spätere Eigentümerin ebenfalls ihr OK gibt und unsere Nutzung nach Grundstücksübertragung übernimmt. Die degewo war von dem geplanten Nachbarschaftsgarten und -programm sehr angetan.

    Dann aber hat sich die Verwaltung quer gestellt und geweigert, mit uns einen entsprechenden Nutzungsvertrag abzuschließen. Damit haben wir nicht gerechnet. Eigentlich, so war unser Verständnis, hat die Verwaltung eher eine ausführende Funktion. Es hat sich aber gezeigt, dass sie viel mehr Einfluss hat als gedacht und dass die Politik, jedenfalls für so einen „Kleinkram“ wie einen Garten, nicht bereit ist, gegen die Verwaltung zu agieren oder dieser weiterreichende Anweisungen zu geben.

    Wir haben diesbezüglich in den letzten Wochen mit vielen politschen Vertretern gesprochen, waren mit dem QM beim Bezirksbürgermeister etc, haben nochmal direkt mit der Verwaltung gesprochen. Aber wir mussten einsehen, dass da nichts zu machen ist. Das ist sehr schade. Es tut mir auch sehr leid, dass Ihr jetzt zusätzlichen Aufwand habt.

    Laut Verwaltung soll das Grundstück bereits im Juli an die degewo übertragen werden. Wäre das so, könnten wir dann mit der geplanten Nutzung beginnen. Wir glauben da aber nicht ganz dran. Auch wäre es dann für einen Nachbarschaftsgarten wie Anfangs geplant zu spät. Wir würden dann eher die Fläche mit einigen Interessierten zusammen gärtnerisch gestalten und Programm machen. Es ist aber noch sehr unsicher, ob es bereits so früh dazu kommt (oder doch erst im Herbst) und wenn ja, wäre es auch etwas anderes als ursprünglich gedacht (und bei Euch beantragt).


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  • Nachbarschaftsgarten im Wedding als erster Schritt für das Vorhaben ps Wedding

    (Gu, Projektbesuch, Antrag)

    In Berlin-Wedding plant ps wedding ca. 350 Mietwohnungen und 3.200 m² für soziale, kulturelle und öffentliche Nutzungen. ps wedding ist als gemeinsames Projekt nicht-profitorientierter Träger mit einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft konzipiert. Das Mietshäusersyndikat ist involviert und sie haben nun das OK von allen beteiligten Gremien.
    Ort ist eine ehemalige Schule, die seit 5 Jahren leer steht und die „damals“ so konzipiert war, dass Räume auch von der Nachbarschaft genutzt werden konnten. So war die Aula gleichzeitig ein Veranstaltungsraum und es war eine Stadtteilbibliothek in den Räumen etc.
    Die Sporthalle wird abgerissen und hier baut dann die landeseigene degewo Wohnungen.
    Zunächst auf dem ehemaligen riesengroßen Sportrplatz wollen sie als ersten Schritt für den Beginn des Gesamtvorhabens einen interkulturellen Nachbarschaftsgarten anlegen. Als Ort des Lernens und der Begegnung, des gemeinsamen tuns und auch als erster Schritt in Richtung Nachbarschaftszentrum. Ab Frühjahr 2019 werden auf dem Gelände wohl Bauarbeiten stattfinden. Es gibt aber noch weitere umliegende, direkt an das Gebäude angrenzende Flächen, auf die das Gartenprojekt dann ziehen kann. Die Gruppe besteht bisher aus 10/12 Leuten, eine Information/ein Einbezug der Nachbarschaft gab es aber noch nicht. Das wird in den kommenden Wochen folgen, gärtnerisch loslegen wollen sie dann in den Osterferien mit dem Bau udn Aufbau von Hochbeeten. Dabei denken sie an zwei Optionen: Materialien zum ganz selberbauen zur Verfügung zu stellen und Aufsetzrahmen, die dann nur noch zusammengesteckt werden. Ab MAi soll es 1/Woche eine Gartensprechstunde geben. Werkzeuge und Gartengeräte können in einem temporären noch zu bauenden Schuppen untergebracht, Wasserzugang wird noch geklärt.
    Nicht die ganze große Fläche soll gleich genutzt werden, sondern zunächst ein Teil.
    Schritt für Schritt soll eine Gemeinschaftsküche entstehen, Sitzgelegenheiten und Spielmöglichkeiten für Kinder.

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  • Film über das Allmende-Kontor mit EMR als Protagonistin

    (Gu, FB)
    Artikel über Entstehung, Orga und Stand der Dinge zum Allmende-Kontor mit (7min) Film und Elisabeth Meyer-Renschhausen in der Hauptrolle

    http://berlin.imwandel.net/portraet/biw-13-allmende-kontor-tempelhofer-feld-urban-gardening-berlin/
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