Schlagwort: Berlin

  • Möbelbau für Gemeinschaftsgarten im Haus der Statistik (Campus Cosmopolis)

    (Mail, Gu)

    der Garten ist gerade ziemlich im Winterschlaf. Allerdings haben wir letzte Woche einen Möbelworkshop gemacht in dem wir Sitzmöbel für den Garten gebaut haben. Ein weiterer Termin wird im Februar folgen. Ich kann dir gerne Bescheid geben, wenn ich weiß wann der nächste Workshop ansteht. Ich denke, dass die Möbel dann im März, vllt früher, runter wandern werden. Aktuell stehen sie noch in den Arbeitsräumen oben, die aber auch Veranstaltungs- und Workshopräume sind. Ab dem Frühsommer würde ich gerne ein regelmäßiges Café/Get-together im Garten veranstalten. Eine EInladung schicke ich dir dann gern! Das ist aber noch eine Weile hin. Jetzt erst mal Winter und Schnee… Ansonsten planen wir einige Veranstaltungen/Workshops in 2017 die nicht direkt mit dem Garten zu tun haben, aber hoffentlich zu Teil dort stattfinden können (mehr …)

  • Berliner Koalition setzt auf kommunale Ernährungspolitik

    (Gu, RSS)

    Die Koalitionsvereinbarung des Bündnisses von SPD, Linke und Grüne in Berlin (Hashtag “#r2g“) steht. Und sie ist lang geworden. Nicht nur im Titel: “Berlin gemeinsam gestalten. Solidarisch. Nachhaltig. Weltoffen.” Erfreulich ist, dass Ernährung und urbane Landwirtschaft in der Politik Berlins in den nächsten Jahren eine Rolle haben soll. Was hat sich die neue Regierung Berlins zum Thema Ernährung genau vorgenommen?

    Das bahnbrechende am Koalition-Papier ist, dass die zukünftige Regierung (in der Verbraucherschutzpolitik) auf Instrumente der kommunalen Ernährungspolitik setzt  – und dabei die bestehenden Berliner Ansätze weiterführen und stärken will. So soll

    In Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg soll überlegt werden, wie der Verbrauch von regional erzeugten Lebensmitteln gestärkt werden kann. Lebensmittelverschwendung soll reduziert werden.

    Berliner Ernährungspolitik im Wortlaut

    Ein weiterer Ansatzpunkt der Koalition wird die Gemeinschaftsverpflegung sein: Der Bio-Anteil in der Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen soll der Vereinbarung nach deutlich erhöht werden. Nach dem Vorbilds Kopenhagen soll Bio, Saisonales und Frisches kostenneutral Einzug in die Großküchen halten.

    Gärten unter Flächendruck

    Berlin wächst, die Nachfrage nach Wohnungen ist groß. Die Koalitionsvereinbarung betont, dass trotzdem Flächen für Kleingärten dauerhaft gesichert werden sollen. Im Zusammenhang mit Stadtentwicklung und Städtebau unterstreicht das rot-rot-grüne Bündnis die Themen grüne Infrastruktur und urbane Grünräume. “Die Bebauung des Tempelhofer Feldes wird ausgeschlossen.” (S. 31)

    Für die urbanen Gärtner Berlins soll es in Zukunft einen zentralen Ansprechpartner geben. Zusammen mit den Akteuren soll ein gesamtstädtisches Konzept für urbane und interkulturelle Gärten entwickelt werden. “Berlin wird zur Essbaren Stadt.” (S. 156)

    Die Koalitionsvereinbarung berücksichtigt die wichtigsten Instrumente einer kommunalen Ernährungspolitik: Kooperative Zusammenarbeit u.a. in Ernährungsräten, gemeinsame Erarbeitung einer ganzheitlichen Ernährungsstrategie. Und der inhaltliche Ansatzpunkt über urbane Landwirtschaft, Gemeinschaftsverpflegung und regionale Versorgungsstrukturen ist vielversprechend. Natürlich gibt es Politikfelder in denen sich die Speiseräume noch eine Berücksichtigung von Ernährung wünschen würden. Wenn “ökologogisch-soziale Modellquartiere” entwickelt werden sollen, dann hoffentlich nicht ohne ein Konzept für die Lebensmittelversorgung. Und ob bei der “Gründer*innenstadt Berlin” jemand an die Ernährungsbranche denkt? Eine Ernährungsstrategie könnte helfen auch in diesen “Silos” die Chancen des Themenfelds Ernährung zu berücksichtigen. Und im Zweifel hat Berlin u.a. den Ernährungsrat, der die Politik daran erinnern wird, was in der Ernährungspolitik alles möglich ist.

    und von Marcos aus den P-Gärten:
    Folgende Infos habe ich aus den Koalitionsverhandlungen zum Thema Grün in der Stadt bekommen, darunter die Einrichtung einer festen Ansprechstelle für Urban Gardening:

    Information zu den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen von SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/ Die Grünen 

    Themen: Energie, Umwelt, Klimaschutz

    Die Große Verhandlungsgruppe verständigte sich am Freitag, den 04.11.2016 u.a. auf folgende Vereinbarungen:

    Erhalt und Ausbau der grünen Infrastruktur

    • eine ausreichende Grünflächenversorgung muss auch angesichts des Wachstums der Stadt sichergestellt werden. Der Biotopflächenfaktor wird als Instrument zur Förderung des kleinteiligen innerstädtischen Grüns für alle Innenstadtbereiche verbindlich eingeführt.
    • Die Entwicklung eines Berliner Ökokontos als revolvierender Fonds wird umgesetzt, um ein Sondervermögen „Naturschutz und Landschaftspflege“ aufzubauen. 
    • die Koalition unterstützt die Begrünung von Innenhöfen, Fassaden, Baumscheiben sowie Kita- und Schulgärten. 
    • die Koalition strebt einen Stadtvertrag zur dauerhaften Erhaltung wichtiger Grün-, Frei- und Naturflächen an. Wo wohnortnahe Grünflächen fehlen, sind durch den Ankauf oder die Umnutzung von Flächen neue Grünflächen zu schaffen
    • ein fester Ansprechpartner für Urban Gardening wird eingerichtet und ein gesamtstädtisches Konzept für urbane und interkulturelle Gärten entwickelt. 
    • die Koalition will die professionelle Reinigung stark genutzter Grün- und Waldflächen sowie Parkanlagen durch die BSR schrittweise ausweiten. 
    • Die 20 grünen Hauptwege sind das Grundgerüst des Berliner Freiraumsystems; um es zu vervollständigen ist der Ankauf von einzelnen Schlüsselgrundstücken dringend erforderlich. 

    Kleingärten sichern

    • Flächen für Kleingärtnerinnen und Kleingärtner werden im ausreichenden Maße gesichert. Hierfür werden Vereinbarungen mit den Institutionen des Kleingartenwesens getroffen. 
    • im Bedarfsfall wird die Koalition Ersatzparzellen auch in räumlicher Nähe schaffen. Dies wird über Kleingartenentwicklungsplan abgesichert. 
    • Zusammen mit den Kleingärtner*innen wollen wir eine Strategie zum ökologischen Gärtnern, zur interkulturellen Öffnung der Gärten in die Kieze und zur Schaffung „Grüner Bildungsorte“ entwickeln.

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  • neues geplantes Gartenprojekt in Berlin muss mit Liegenschaftsfonds verhandeln

    (Gu, MAIL)

    ein neuer Garten wird demnächst in Trägerschaft von workstation ideenwerkstatt e.v. kommen. Das Gelände auf dem der Garten kommt ist beim Volkspark Prenzlauer Berg, 4000m² groß, Landeseigentum und wird vom BIM/Liegenschaftsfonds verwaltet.

    Die Konditionen sind laut den Vertrag, den wir geschickt bekommen haben ziemlich ungünstig: Sie wollen eine monatliche Pacht von 250 €/Monat (entspricht eine Betriebskostenpauschale) und ab den 4. Jahr eine zusätzliche Stafelmiete, die jährlich um 100€/Monat steigt. Auf unsere Bemerkung hin, dass wir einen gemeinnützigen Projekt ohne Gewinnerwirtschaftung sind (und diese sogar vertraglich untersagt ist) und wir uns somit nicht leisten können eine dermaßen hoch steigende Miete zu bezahlen, schreiben sie: „Laut Landeshaushaltsordnung dürfen wir Immobilien an Dritte i. d. R. nicht unter Wert überlassen. Ausnahmen gelten für gemeinnützige Projekte für max. 3 Jahre. Danach soll die Miete möglichst auf ein ortsübliches Niveau steigen.


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  • „Aktiv, engagiert und vernetzt im Kiez“: neues Projekt im Rosenduftgarten

    (Gu über AG Kleinslawi)

    wir laden herzlich zur Auftaktveranstaltung unseres Projektes ‚Aktiv,engagiert und vernetzt im Kiez‘ (AeviK) im Interkulturellen GartenRosenduft ein. Das Projekt, gefördert vom Bundesministerium des Inneren, hat zum Ziel,insbesondere ältere MigrantInnen und Flüchtlinge aus Südosteuropa, mitdenen unser Verein arbeitet, an altersspezifische Angebote des BezirksFriedrichshain-Kreuzberg heranzuführen, ihnen neue Kontakte zu erschließenund ihr ehrenamtliches Engagement, so auch im Interkulturellen GartenRosenduft, verstärkt mit dem Bezirk zu vernetzen. Unser Gartenprojekt besteht seit dem Jahre 2006 und bietet seitdem imRahmen bürgerschaftlichen Engagements Freizeitangebote, Führungen undWeiterbildungen im Bereich Ökologie und Stadtnatur. Vor allem aberpraktiziert der Garten ein Miteinander der Kulturen und versteht sich alsIntegrationsort. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir die Anliegen des Projekts bekanntmachen, unsere Arbeit vorstellen und mit Ihnen / Euch in einen Austauschkommen, um Kooperations- und Vernetzungsmöglichkeiten auszuloten. Gernekönnen Informationsmaterialien zur Arbeit mitgebracht werden, die wir dannauslegen. (mehr …)

  • P-Gärten siuchen Unterstützung für Fest vor Flüchtingsunterkunft

    (Gu, Newsletter)

     

    Wir suchen Unterstützung für das Sommerfest im/am Flüchtlingsheim Marzahn-Hellersdorf am 16.9.2016

     

    Seit Mitte 2015 gestalten wir, die Prinzessinnengärten und das Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf, mit der Unterstützung der Lokalen Agenda M-H und dem Einverständnis der Betreibergesellschaft PeWoBe gemeinsam mit den Bewohner*innen – vor allem Kindern – der Unterkunft ein partizipatives Gartenprojekt: regelmäßige Gartensprechstunden, eine Erzählwerkstatt, Ausflüge (in die Prinzessinnengärten) und zwei Gartenfeste sind Inhalte davon.

    Wie durch Presse und  Studie der ASH bekannt, sind die Zustände in der Gemeinschaftsunterkunft in Hellersdorf nach Berichten der Bewohne­r*innen sehr schwierig. Auch die ehrenamtliche Initiative „Hellersdorf hilft“ erhob in der letzten Woche Vorwürfe gegen die Betreiberfirma PeWoBe.  PeWoBe geht nun gegen „Hellersdorf hilft“ juristisch vor und droht dem Verein mit einer Unterlassungserklärung. Vor zwei Tagen hat laut rbb nun der berliner Senat reagiert und zum 31.Oktober den Vertrag mit der Pewobe gekündigt (http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/2016/08/berliner-senat-kuendigt-vertrag-mit-umstrittenem-heimbetreiber.html). Das ist schon mal gut.

    Trotzdem; dies alles, unsere eigenen Beobachtungen und das ehemalige Engagement der Heimleitung Peggy Müller in der DVU, empfinden wir als Belastung für unser Vorhaben, ein großes Gartenfest am 16.9.2016 in der Unterkunft zu starten.  Zu diesem 3. Gartenfest „Sei mein Gast“ sind, wie auch zu den Festen zuvor, Nachbar*innen und nachbarschaftliche Initiativen, Freiwillige berlinweit, Presse und Kommunalpolitik eingeladen; viele dieser Akteur*innen bringen sich aktiv ein. Somit bietet es, wie das Fest letztes Jahr gezeigt hat, für die PeWoBe eine sehr gute Möglichkeit, sich positiv zu präsentieren. Um der PeWoBe eine solche Plattform nicht zu bieten, aber gleichzeitig den Bewohner*innen das Fest zu ermöglichen, haben wir uns als Team auf die Strategie verständigt, das Fest auf der Brache vor dem Flüchtlingsheim zu veranstalten.

    Da die Fläche öffentlich, also für alle zugänglich, ist, können wir eine „Beteiligung“ aus der rechten Szene des Umfeldes nicht sicher ausschließen, daher würden wir uns sehr über eure tatkräftige und zahlreiche Unterstützung an diesem Tag freuen, ob mit Speis und Trank oder Spiel und Spaß oder einfach eurer werten Anwesenheit…


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  • Kiezgarten Friedrichshagen einen Schritt weiter

    (Gu, Mail)
        wir hatten eine Regionalkonferenz, bei der auch der Garten vorgestellt wurde. Dieses Projekt fand sehr viel Interesse

        und ich bemühte mich danach auch die nächsten „Schritte“ mit dem Schulleiter zu vereinbaren. Das gelang vor den Sommerferien

        nicht ! Das Schulsystem scheint doch etwas langsamer zu funktionieren. Vor allem im Bereich der Verwaltung.

        Zwischendurch war ich schon demotiviert, aber habe mich jetzt doch entschlossen, gemeinsam mit der Regionalkoordinatorin  ab

        Schulbeginn  den Gemeinschaftsgarten erneut voranzubringen (mehr …)

  • Allmende-Kontor hat Handwerk-AG

    (Gu, Mail)
    Wir hoffen, dass wir viele neue junge Leute für den Vorstand gewinnen können.

    Denn momentan läuft es sehr gut im Garten, passiert viel in allen Bereichen. Wir haben einige total aktive neue Leute, die v.a. die Handwerker AG stemmen. Ab September haben wir auch eine Bufdi-Stelle über die Stiftung Naturschutz eingerichtet (mehr …)

  • Pedal Power Shredder für das Allmende-Kontor

    (Gu aus Newsletter)

    Danke an Ariane Krause von den Goldmacherinnen, die sich im Zuge ihrer Arbeit für einen Pedal Powered Shredder, einen fahrradbetriebenen Häcksler stark gemacht hat. Zusammen mit zwei weiteren Ingenieurinnen wird sie sich in den nächsten vier Monaten mit der Recherche, Planung, Design, Bau, Test, Dokumentation und Open Source Veröffentlichung eines Fahrrad-Garten-Häckslers beschäftigen. Das Projekt läuft in Kooperation mit der Hilfsorganisation Cadus, dem Kollektiv für angepasste Technik – KanTe und der offenen Metall-Werkstatt Linienhof, gefördert von der Heidehof Stiftung. Zwei fahrradbetriebene Häcksler, einen für Gartenabfälle zur Kompostvorbereitung und einen für PET-Flaschen als Plastik-Recycling sind geplant. Der Prototyp des Gartenhäckslers wird im Oktober fertig sein, wird dann beim letzten Kompost-Termin im Allmende Kontor getestet und die Bauanleitung später gemeingültig veröffentlicht bzw. durch Bau-Workshops in andere Gärten weitergetragen werden. Wir sind gespannt auf das neue Fitnessgerät im Garten! 😉 (mehr …)

  • Projektbesuche in HH, Berlin und Potsdam

    (Gu)

    Gartendeck

    Das Gartendeck ist Bestandteil der Planungen für die Bebauung der Fläche. Eine Frau vom Gartendeck ist bei allen Sitzungen dazu dabei. Es gab mehrere Entwürfe, nun ist wohl einer ausgewählt. Michaela (Gartendeck) ist enttäuscht, da dieser Entwurf nicht der vom Gartendeck (oder ihr) favorisierte ist. Sie fand den am besten, der eine Fläche für das Projekt vorsah, die 800m² groß ist und ein Gärtnern im Boden zugelassen hätte. Der Entwurf, der wohl das Rennen gemacht hat, sieht eine größere Fläche vor, die aber nur mit Hochbeeten begärtnert werden kann.

    Eine andere Frau ist mit dem ganzen Prozess unzufrieden, sprich, dass es feste AnsprechpartnerInnen des Gartendecks geben mußte und sich das Gartendeck darauf eingelassen hat. Sie zweifelt daran, dass es der Gruppe gut getan hat und findet, dass es dadurch eigentlich auch keine Gruppe mehr gibt. Um die Pflanzen würden sich auch nur noch wenige Leute kümmern.

    Fuhlsgarden

    Das Außengelände einer Kita ist die Heimat für den Gemeinschaftsgarten Fuhlsgarden geworden. Eine Gruppe (die Fuhlsgardener) hatte eine Fläche gesucht und davon hat ein Koordinator von „Kinderwelten Hamburg“ Wind bekommen. Er versteht seinen Job auch als Stadtteilentwicklung und möchte Kita/Familienräume und –flächen öffnen.

    Das Gartenprojekt ist auf einem Teil des Fläche, es gibt auch Bienen (auf einem anderen Teil). Die Fläche nutzt zudem die Kita, aber auch andere Gruppen. Die Gartengruppe möchte gerne, dass das Projekt immer begehbar/nutzbar ist und Zahlenschlösser sollen diese Zugänglichkeit ermöglichen.

    Es gibt außen noch kein Schild, aber auf der Fläche ist das Gartenprojekt bezeichnet.

    Schillergarten

    In Hamburg-Bergedorf hat die lokale Transition Town Gruppe nun ein Grundstück gefunden. Es handelt sich um eine öffentliche Grünfläche, die direkt an einem Spazierweg entlang der Bille (Fluß) liegt, eine kleine, nicht eingezäunte Parkanlage. Es ist das erste und bisher einzige Projekt der TT-Gruppe. Sie haben sich während der Planung und des Aufbaus wöchentlich getroffen. Es wurden einige Hochbeete gebaut, Wasser wird aus der Bille (mit Gießkanne am Strick, die da reingeworfen und rausgezogen wird) geholt, Pflanzen wurden teilweise gespendet. Die Gruppe ist derzeit demotiviert, „die Luft ist raus“. Sie haben das wöchentlichen Treffen abgeschafft und wollen in AGs arbeiten und haben aber jede Woche noch einen Gartentag, an dem einige vor Ort sind. Es machen wenige Leute „von außen“ mit und einigen Leuten der Kerngruppe fehlen die häufigen Treffen. Die Arbeit in den AGs funktionieren nicht und die Initiatorin möchte nicht, dass „immer nur sie“ für alles, was mit Außenkontakten zu tun hat, angefragt wird. Es gab einen Vandalismus-Fall.

    Es wirkt so, als ob sie hohe Erwartungen mit dem Projekt verknüpfen und nun enttäuscht sind, dass es nicht so viel Resonanz gibt und es auch kein Selbstläufer ist.

    Gu berät sie/macht im Winter einen Workshop mit ihnen.

    InPeLa

    Der Interkulturelle Permakulturgarten Langenhorn ist Teil eines Parks. Die Fläche wurde von einer Abteilung des Bezirksamts identifiziert (ich meine Gesundheit; das Gartenprojekt ist Teil eines Gesundheitnetzwerks und wird auch so in Broschüren vorgestellt), das Grünflächenamt war anfangs nicht begeistert. Da das Projekt gut läuft, es ein auch optisch ansprechender Ort ist, ist die Skepsis gewichen. Edourd van Diem war an der Umsetzung beteiligt, schnell hat aber jemand aus dem Stadtteil die Koordination übernommen. In den ersten Jahren gab es dafür auch Geld, ebenso für den Aufbau des Gartens, den Brunnen, die Gartenhäuschen…Inzwischen ist die Honorarstelle ausgelaufen und die Frau, die das gemacht hat, möchte sich nun nach und nach aus den koordinierenden Arbeiten zurück ziehen. Die Parzellen sind unterschiedlich groß, einige GärtnerInnen haben sich nach und nach immer mehr Land genommen und ausgeweitet. Sie haben individuelle und gemeinschaftliche Parzellen, machen Projekte wie „Schneckenzaun“ zusammen, treffen sich oft im Garten und es gibt auch feste Zeiten, zu denen immer jemand da ist.

    Wurzelwerk

    Auf dem Campus der Hamburger Uni ist ein Gartenprojekt entstanden, das eine Frau, die beim Asta gearbeitet hat, initiiert hat. Leute aus der Gruppe sagen, dass sie, als sie diese Stelle nicht mehr hatte, sich nicht mehr für das Projekt interessiert hat. Sie sind ca. 8-10 Leute in der Kerngruppe, das Projekt ist offen für Leute von der Uni und aus der Nachbarschaft. Die Fläche wird von Gruppen für Feiern genutzt, ab und an gibt es Konflikte, da Müll liegen bleibt oder auch mal kaputt geht. Es gibt keinen Zaun. Schilder stellen das Projekt vor.

    Sie wollen gerne weitere Leute erreichen und machen auch Werbung für das Mitgärtnern.

    Der oberste Unibaumensch hat einen Schuppen aus Paletten mit ihnen gebaut, es gibt Workshops und Veranstaltungen (Kino z.B.) und so kommen ab und an auch neue Leute dazu. In der Nachbarschaft ist das Projekt nicht so bekannt, sie haben dafür auch keine Zeit, sich drum zu kümmern.

    Umweltgarten

    In der Kleingartenanlage am S-Bahnhof Tempelhof, die direkt an das Flugfeld grenzt, ist der erste Schritt zu einem „Umweltgarten für geflüchtete Frauen“ auf der Parzelle eines der Vorständen entstanden. Sie wollten eigentlich eine andere Fläche in der Kolonie dafür, die sie aber erst ab jetzt zur Verfügung haben. So haben sie ein paar Hochbeete in die Privatparzelle gesetzt. Sie haben für das Projekt recht viel Geld akquiriert. Sie schichten das jetzt gerade um und wollen dann so richtig ab Herbst loslegen. Es gibt zwei Grundstücke (bei uns sind auch zwei Gartenprojekte schon im Netzwerk), das eine soll der Umweltgarten werden -> Frauen aus den Hangars und aus anderen Flüchtlingsunterkünften sollen hier betreut gärtnern (es gibt eine Gartentherapeutin im Team, es gibt auch Honorargelder). Die Gruppe trifft sich 1x/Woche, die Frauen werden abgeholt oder mitgebracht. Sie können wohl alles aus der Laube nutzen und so auch die Früchte vor Ort gemeinsam verarbeitet. Noch wirkt alles sehr provisorisch.

    Das andere Grundstück soll ein offener Gemeinschaftsgarten werden, in dem „Landwirtschaft“ betrieben werden kann. Es gibt wohl Interessierte, die mitmachen wollen.

    Moros Garten

    In Berlin Treptow ist auf dem Gelände Karpfenteichstraße, auf dem es schon eine offene Metallwerkstatt und den Radcontainer und einen Gemeinschaftsgarten gibt, ein weiterer Gemeinschaftsgarten (in Sichtweite zu dem anderen) entstanden. Soweit mein Gesprächspartner wusste, ist in dem ersten Gemeinschaftsgarten nur noch eine Person wirklich aktiv (sieht auch sehr verwildert aus). Moros Garten haben Leute initiiert, die bei einer Betteninitiative aktiv sind, sprich: Vermittlung von Schlafplätzen für Flüchtlinge. Sie wollten einen Ort haben, an dem sich alle treffen können, den alle mitgestalten können, an dem verschiedene Aktivitäten stattfinden können. Gärtnerisch haben sie wenig Erfahrung, vernetzt mit anderen Gärten sind sie noch gar nicht und alle Infos zu Hochbeetbau/Kompost/Pflanzen waren ganz neu für sie. Sie haben schon einige Beete angelegt, wissen nicht, wie der Boden ist und wollen nun lieber mehr Hochbeete bauen. Sie sind zudem auf der Suche nach Strukturen (wie kommunizieren wir am besten rund um den Garten?).

    Garten der Nachbarn Marzahn

    Auf dem Gelände eines Flüchtlingscontainerdorfs sind noch die Überreste eines Gartenprojekts zu sehen. Die Unterkunft wird von einer Firma betrieben, die das Projekt als überflüssig empfindet. Die Sozialarbeiter sehen es nicht als ihre Aufgabe an, auf das Projekt aufmerksam zu machen. Es gibt einen Wachdienst vorne, die Ehrenamtlichen brauchen Ausweise. Nach einer Richtlinie des Berliner Senats, mussten alle Unterkünfte nun „ihre Ehrenamtlichen“ koordinieren und so sollten die Ehrenamtliche neue Ausweise bekommen (von der Firma, die sie nicht unterstützt und eher als störend empfindet, sie dürfen nicht mal auf Toilette gehen). Die Initiatorin ist lange krank gewesen und nun sind nur noch Überreste zu sehen. Ein paar mickrige Töpfe, ein paar zerrupfte Sträucher, ein paar vertrocknete Jungpflanzen. Das zusammen mit den Kindern angemalte Gartenhäuschen ist umstellt von Fahrrädern und nicht gut betretbar. Das Lageso hat die Außenfläche – nachdem die Ehrenamtlichen zusammen mit ein paar wenigen Flüchtlingen dort gesäät, gepflanzt, gewirkt hatten, durch einen Gärtnern betreuen lassen, der alles wieder dem Erdboden gleich gemacht hat, was angelegt wurde. Aber auch die Flüchtlinge haben so gut wie kein Interesse am Gärtnern/Mitmachen gezeigt. Die Ehrenamtlichen sind frustriert und haben wenig Interesse, das Projekt noch einmal anzuschieben. Es gibt andere Unterkünfte, an denen sie willkommen sind und Unterstützung finden.

    Hofgarten Alte Gießerei

    Vor der alten Gießerei (OW in Berlin Lichtenberg) ist ein Nutzgarten entstanden. Es gibt keinen Zaun, kein Schild, nix, was erklärt, was hier ist oder ob man mitmachen kann. Es sieht eher privat aus.

    Campusgarten

    Auf dem Campus der FH Potsdam ist seit Mai diesen Jahres der Grundstein für einen Gemeinschaftsgarten sichtbar. Entstanden und entwickelt wurde die Idee in einem interdisziplinären Seminar; ein Teil der Gruppe, die sich damit lange theoretisch auseinander gesetzt hat, wollte nun auch praktisch werden. Sie haben sehr viel Zeit und Energie in die Konzepterstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierungsideen und Ideen, wie die NachbarInnen zu erreichen wären, gesteckt. Nun gibt es eine recht zentral auf dem Campus gelegene Fläche, die leider derzeit an eine Baustelle grenzt. Der Campus/die FH leidet daran, dass die Studierenden zu über 80% nicht in Potsdam wohnen und ab 18.00h ist hier nix mehr los. Außerdem ist selbst eine Abkürzung über den Campus für die Nachbarn eine Hürde. Sie gehen lieber außen rum. Es gibt Schilder, die auf das Projekt hinweisen (Campusgarten mit Pfeilen), doch kein Schild erläutert, dass es sich um einen Gemeinschaftsgarten handelt, bei dem alle mitmachen können. Die Gruppe hat noch keine Kontakt zu Vereinen/Organisationen aus der Nachbarschaft aufgenommen und weiß auch noch nicht, wer da so aktiv ist. Sie denken eher in Richtung Ringvorlesung, zu der sie per Hauswurf auch die Nachbarn einladen wollen.

    Sie haben Gelder von Uniinternen Abteilungen akquiriert und erste Beete gebaut. Es gibt einen Spint mit Gartengeräten, es gibt einen nahen Wasseranschluss.

    Sie haben sehr viel Papier erarbeitet und fühlen sich überlastet. In der Beratung ging es um den Stadtteil und wie sie Leute aus der Nachbarschaft erreichen können, aber auch mehr Leute aus der FH ansprechen können, vor Ort im Garten dabei zu sein.

    Seegarten

    Der Seegarten in Potsdam liegt auf einer Teilfläche des Außengeländes einer offenen, sozialen Einrichtung. Es gibt keinen Zaun, aber eine Benjes-Hecke. Hier gärtnern einige Familien auf individuellen Beeten. Sie haben auch Gemeinschaftsflächen und alle bringen sich in unterschiedlicher Art und Weise in das Projekt ein. Es sind auch viele Kinder dabei. Sie haben Bienen, kompostieren erfolgreich, haben den Boden verbessert, es gibt Naschobst und einen gemeinsam gebauten Schuppen. Sie sind mit den anderen Gärten vernetzt und hätten gerne noch mehr Austausch.

    unigardening

    Auf dem Gelände des Botanischen Gartens in Berlin Steglitz ist das studentische Gartenprojekt „sustain – unigardening“ entstanden. Es ist eine Projektwerkstatt, die zusammen mit einer Projektwerkstatt zu Terra Preta und Kompostierung dort verwirklicht wurde. Vor dem Terra Preta Projekt wurde wohl gar nicht kompostiert! Nun steht hier eine high tech Terra Preta Anlage.

    Das Gartenprojekt wird von Studies der FU und der TU genutzt, die Kerngruppe ist nicht groß. Sie machen alles gemeinschaftlich und es wird auch viel dann direkt roh vor Ort gegessen. Sie haben auch einen Teil eines Gewächshauses, in dem Tomaten wachsen. Es werden verschiedene Sachen ausprobiert, wie Milpa (Anbau von Mais, Bohnen und noch was gemeinsam), Gertreide, alte Sorten, verschiedene Düngerarten etc. Es gibt erst ein (sich nicht selbst erklärendes) Schild auf der Fläche – vorher liest man: Zugang nur für Berechtigte o.ä. Man muss das Projekt kennen und dann den Pförtner fragen. Gitti vom Wuhlegarten war anfangs auch noch involviert.

    Thomas Finger, ewiger Tutor der Projektwerkstätten, möchte ein „urban gardening“ Projekt auf dem Campus Charlottenburg machen. Hofgrün an der UdK, was mal von den P-Gärten angelegt wurde, existiert noch oder wieder (Begrünung), es sollen aber noch viel mehr gärtnerische Aktivitäten für Studis und Uni-Leute da angeschoben werden. Er meldet sich dazu wieder.

    Gemeinschaftsgarten Mittelstraße

    In Spandau ist auf der Bezirks-Fläche einer zusammengebrochenen Schule ein Gartenprojekt entstanden. Es gibt auch hier keinen Zaun, doch sie wünschen sich sehnlichst einen. Hier wird alles geklaut, was nicht niet und nagelfest ist, auch Pflanzen werden ausgebuddelt, Leute, die nicht mitgärtnern, kommen mit Tüten, um zu ernten. Und hier gibt es Schilder, die erklären, was das für ein Projekt ist. So kann nur wenig geerntet werden. Sie dürfen kein Feuer mehr machen, seitdem ein Spielplatz direkt neben sie gebaut wurde (was für die Fläche gut ist). Ab und an kommen Kindergruppen, deren ErzieherInnen die Kinder ermutigen, die Beeren o.ä. zu ernten…

    Die Gartengruppe gibt aber nicht auf, macht weiter, nimmt die Gartengeräte mit nach Hause, der Schuppen ist schon lange nicht mehr abgeschlossen, damit wenigstens die Tür nicht ständig repariert werden muss. Es gibt viele Workshops auf der Fläche und eine Frau hat von Anfang an die Koordination, die auch bezahlt wird.

    Gartenprojekt Villa Nova

    Die Villa Nova ist ein Zentrum in Berlin Spandau für Familien mit kleinen Kindern. Zu bestimmten Zeiten wird die Einrichtung auch von begleiteten Flüchtlingsgruppen aus der Nachbarschaft genutzt. Hier hat die Frau, die den Gemeinschaftsgarten Mittelstraße aufgebaut hat und koordiniert, sich für ein Gartenprojekt stark gemacht. Ein Teil der Außenfläche kann mit Erdbeeten genutzt werden, auf einem Teil stehen Hochbeete, die Leute vom Prinzessinnengarten mit Interessierten gebaut und befüllt haben. Doch nach dieser Aktion ist das Interesse merklich abgeflaut. Nur einige wenige NachbarInnen sind interessiert, die gärtnerische Arbeit machen hauptsächlich MitarbeiterInnen. Die Familien mit den kleinen Kindern sind froh, wenn sie nichts tun müssen und beteiligen sich nicht am Garten. Es gibt einen Teil des Gartens, der nur von MitarbeiterInnen genutzt wird und dieser sieht wesentlich besser aus, was die Pflanzen angeht. Auch hier finden viele gärtnerische bzw mit dem Garten verbundene Workshops statt, es gibt eine Gartenzeitung mit Tipps und Infos.

    Die Leute von den P-Gärten hatten empfohlen, das Projekt so zu organisieren, dass alles gemeinschaftlich gemacht wird, doch das hat sich laut der Koordinatorin nicht bewährt. Eventuell versucht sie nun, die Hochbeete zu „indviduellen Beeten“ zu machen und so mehr Interesse für das Projekt zu generieren.

    IG von SOS in Gatow

    Der Interkulturelle Garten besteht! Es gibt individuelle Parzellen, die von Flüchtlingen aus ganz Berlin und von Leuten aus der Nachbarschaft genutzt werden. Die Flüchtlinge wissen nicht, dass es in ihren Bezirken auch Gemeinschaftsgärten/Interkulturelle Gärten gibt und kommen teilweise aus Schöneberg und Kreuzberg. Ein Syrer hat eine Stelle bei SOS (der Träger, der dort auch Aus- und Fortbildungen macht) und ist Agraring. Er lernt jeden Tag dazu, kann aber auch viel einbringen.

    Die Koordinatorin hat ½ Stelle und macht gerade ein Praktikum bei den P-Gärten.


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  • Mundraub entwickelt Konzept für essbaren Bezirk Pankow (Berlin)

    im Auftrag von Herrn Kirchner, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Pankow, entwickelt Mundraub ein Konzept zur Durchführung des Essbaren Bezirks. Hierfür sind natürlich geeignete Flächen für Obstbaumpflanzungen und Urban Garding vonnöten.

    Mundraub wird dazu in ihrer Community einen Aufruf starten, an dem Sie sich gern beteiligen können.
    Wer geeignete Flächen weiß, trägt sie bitte in folgendes Dokument ein:
    https://docs.google.com/spreadsheets/d/1dYmHDKkyPMTfaFeUYUHMr6QCEmu2WbRMMOzCs-VydZ0/edit#gid=0

    Bitte tragen Sie Ihre Vorschläge bis spätestens Mittwoch, den 20.06. in die Liste ein. Gern können Sie dieses Dokument auch an Interessierte weiterleiten. Wir gleichen die Vorschläge anschließend mit den Flächen ab, die der Bezirk für das Projekt vorgesehen hat.

    Den aktuellen Stand zum Thema Essbarer Bezirk Pankow finden Sie hier: http://mundraub.org/gruppen/essbarer-bezirk-pankow
    Die Gruppe freut sich über weitere engagierte Mitglieder!

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  • Humboldt-Uni plant Projekt: auf dem Dach eines Supermarkts Lebensmittelanbau und IG

    (Gu, Mail)

    Die Idee ist, gleichzeitig mehr Wohnraum in der Stadt zu schaffen ohne bis dahin noch freie Flächen zu nutzen. So sollen Wohnungen quasi auf einem Supermarkt errichtet werden und darauf kommt ein Gewächshaus, in dem sowohl für den Supermarkt Lebensmittel produziert werden als auch ein interkultureller Garten Platz finden soll. Die Wohnungen sind vorerst, primär für Flüchtlinge gedacht, die dann durch den IG Kontakt zu uns Berlinern knüpfen sollen.

    Das ganze ist ein Projekt der Humbodt-Uni
    > Lebenswissenschaftliche Fakultät
    > Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften
    > Fachgebiet Urbane Ökophysiologie der Pflanzen (mehr …)

  • U-Bahn Plan von Berliner GGs

    (gu aus alters)
    Ein U-Bahnplan von der Initiative „Seed Bomb City“ zeigt nun, entlang welcher Linien in Berlin sich welche Gartenprojekte finden. Unterhalb der Karte gibt es auf der Website die Adressen und weitere Infos. An der U1 zum Beispiel ist der Generationengarten Berlin-Kreuzberg, an der U5 der Menschenkindergarten, an der U7 die Prachttomate, an der U8 der Spreeacker oder an der U9 der Bürgergarten Moabit.

    Der Plan ist bei urbane Gärten/regionale Vernetzung/Berlin abgelegt und kann auch unter dem Link gesehen werden:
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/urban-gardening-dieser-u-bahnplan-zeigt–wo-berliner-gaertnern-24105328


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  • 2500 Leute beim Pflanzentauschmarkt im P-Garten

    (GU aus RSS)
    Der alljährliche Pflanzentauschmarkt in Kooperation mit Social Seeds war dieses Jahr wieder bestens besucht und von strahlendem Sonnenschein begleitet. Ca. 2500 BesucherInnen kamen vorbei um Jungpflanzen einzutauschen, bei regionalen HändlerInnen mit alten Gemüse-Sorten und samenfestem Saatgut einzukaufen, sich bei den Initiativenständen über wesensgemäße Bienenhaltung, autofreies Reisen oder Aufforstungsprojekte zu informieren oder am ReFashion-Refood-Auftaktfestival teilzunehmen, in dem mit Pflanzen gefärbt wurde, Lebensmittelrette zu bestem Essen verkocht und Studenten der Humboldt-Universität Vorträge über die Kommunikation von Pflanzen hielten (mehr …)

  • Kindergruppen beim Allmende-Kontor dabei

    (Gu aus Newsletter9
    […] Besonders die Beete am Eingangsbereich haben dringende Pflege nötig, um so mehr freuen wir uns, dass die Gruppe Grenzenlos, die ehrenamtliche Arbeit im Kinderbereich in der Notunterkunft auf dem Tempelhofer Feld leistet und einige Beete am Eingangsbereich am Samstag übernommen hat, um mit den Kindern den Garten regelmäßig zu besuchen.
    Auch die Blaue Gruppe hat am Samstag Zuwachs aus dem Bereich soziales Engagement aus der Werner-Düttmann-Siedlung bekommen. Hier gärtnern ab sofort vier soziale Einrichtungen aus der Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftsarbeit, konkret der Nachbarschaftstreff am Werner-Düttmann-Platz (Träger: Via e.V.), der Kindertreff GraefeKids, das Streetworker-Team von Mobil im Kiez und dem Kinder- und Jugendtreff Drehpunkt (Träger: Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V.).
    Allen ein herzliches Willkommen im Allmende-Garten!

    Wir möchten auch alle neuen GärtnerInnen, die am Samstag bei dem so zahlreich besuchten Infotreffen für NeugärtnerInnen teilnahmen und bei Regen all den vielen Infos zu Gartenanregelungen, Organisation und Mitgliedsaufnahme lauschten, herzlich im Garten willkommen heißen! Wir konnten im Nachhinein nur schätzen, ob mehr als 30 oder 40 Interessenten gekommen waren, aber danke an alle FarbgruppensprecherInnen, die anwesend waren und trotz Regen und kurzweilig tumultartigem Chaos, alle Anwesenden mit Beeten glücklich gemacht haben. Wir freuen uns, Euch alle im Garten wieder zu treffen!

    Morgen am Samstag, dem 23. April gibt es dazu gleich Gelegenheit. Von 12 bis 17 Uhr findet der 1. KOMPOST-TAG 2016 unter dem Motto: MAKE COMPOST – NOT WAR statt. Die Kompost AG lädt alle GärtnerInnen zum gemeinsamen Einsatz herzlich ein. Treffpunkt ist der Kompostplatz am Bienengarten, bringt Gartenscheren, Macheten oder Hackebeilchen mit, auf einen friedvollen Kompsteinsatz!
    […]
    Das Färberpflanzenbeet am Eingang des Gartens gegenüber dem Dorfplatz steht in diesem Jahr im Zeichen des FÄRBERWAIDs (Isatis tinctoria) oder auch Deutscher Indigo genannt, der sich hier über den Winter flächendeckend ausgebreitet. Spontan erklären DIE SCHÖNFÄRBERINNEN das Gartenjahr 2016 zum Waidjahr!
    […]
    Für alle Kunstfreunde hier eine schöne Nachricht. Unser Garten wird in diesem Jahr erstmalig am Kunstfestival 48 Stunden Neukölln teilnehmen. Das Festival findet vom 24. – 26. Juli in ganz Neukölln statt und steht in diesem Jahr unter dem Thema SATT, welches inhaltlich sehr gut zum Garten passt. Die Veranstaltung im Garten wird an einem Tag, voraussichtlich am Samstag, 25. Juli von 16-21 Uhr, unter dem Titel „Brot und Rosen: Kunst im Garten“ stattfinden.

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  • Spiel/Feld Marzahn hat eigenen Verein und macht viele Angebote für Kitas und Schulen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    ja, das Spiel/Feld gibt es noch (seit 2014  als eigenständigen Verein). Der Start war nicht ganz einfach, da die TU (nicht unbedingt beabsichtigt) nur teilweise mit relevanten Daten herausrückte, so dass wir uns alles nach und nach zusammen suchen mussten und die ganzen Behördengänge länger dauerten als nötig. Die TU ist somit raus, obwohl uns einige ehemalige Studenten geblieben sind, die sich so sehr mit dem Spiel/Feld verbunden fühlen, dass sie als Mitglieder dabei sind.

    Die kooperierenden Einrichtungen beteiligen sich nach ihren Möglichkeiten. Die Kindergärten an sich haben keine Mittel, wenn sie etwas zahlen müssten, wären sie „raus“, weil das eben nicht vorgesehen zu sein scheint. Die Grundschule finanziert viele der im Lern/Feld verwendeten Materialien (z.B. Sämereien, Pflanzen, Handschuhe, kleine Spaten…) selbst und vor allem auch die Honorrarkräfte, über einen finanziellen Jahres-Beitrag wird gerade verhandelt, die Senioreneinrichtung gibt uns das Wasser, das FAIR ist Fördermitglied.

    Wir sind (nach unseren zeitlichen Möglichkeiten) immer auf der Suche nach Unterstützung, z.B. durch Teilnahme an Ausschreibungen, die in unserem Bezirk laufen. Über einen „Ehrenamtstopf“ ist mir so nichts bekannt. Ich werde mich aber informieren, ob es da etwas gibt, das für uns in Frage kommt.

    Es sind ca. 20 Vereinsmitglieder und es kommen noch 20 – 30 AnwohnerInnen regelmäßig dazu. Mit ihrer Umweltbildungsarbeit „LernFeld“ erreichen sie ca. 100 Kinder p.a. (Grundschule, Jugendclub, 2 Kitas) und sie machen auch Angebote für ein Altenpflegeheim. Alle diese Einrichtungen sind fußläufig vom Garten entfernt.

    Wir fördern Gartenwerkzeuge, Erde, eine verbesserte Wasserversorgung


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  • Umweltgarten mit Geflüchteten in Kelingartenanlage am Tempelhofer Berg entsteht

    (GU, Mail)

    • Umweltgarten für Geflüchtete am Tempelhofer Feld„, Träger ist der Verein Tempelhofer Berg e.V. in Kooperation mit der Initiative Seelengärten, Berlin. Findet 2016 statt in der KGA Tempelhof der Bahnlandwirtschaft Bezirk Berlin und wird 2017 weitergeführt auf einem vom Trägerverein angepachteten Grundstück, das dem Bundeseisenbahnvermögen gehört und unmittelbar an die KGA angrenzt. Arbeitstitel “ Interkultureller Garten 103+“. Der Umweltgarten bzw. die Umweltgärten sind Teil einer ganzen Reihe von Integrationsprojekten auf und am Tempelhofer Feld. Eine entsprechende graphische Aufbereitung (erstellt von der AG Village/ thf open.port) und das Poster zum Umweltgarten sende ich Dir hier mit [-> in der Projektablage zu finden.]

    Wir planen ab 2017 auf dem BEV Gelände einen Garten mit einer Mischung aus Hochbeeten und ebenerdigen Beeten, der gemeinsam mit Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte bewirtschaftet wird. Geplant ist eine Gemeinschaftsfläche, ab 2016 Bienenhaltung. Vorgesehen sind bisher nach Absprache mit den Grundstücks-Eigentümern (die z.T. noch aussteht) die Errichtung eines Teehäuschens, eines Backhauses und einer Sommerküche. Geschaffen werden soll ein Areal, das es ermöglicht, zur Ruhe zu kommen und Perspektiven zu entwickeln. Hierfür ist lagebedingt eine Schallschutzmassnahme notwendig. Erste Schritte in dieser Richtung haben wir unternommen (mehr …)

  • Pater legen Gemeinschaftsklostergarten an

    (GU, alerts, 7.4.)

    Als Kirchenmänner folgen wir mal einem Trend“, sagt Pater Markus Mönch SCJ und lacht. An vielen Stellen gerade in Großstädten sprießen kleine Gärten in Hochbeeten aus dem Boden, so auch in der Berliner Kommunität der Herz-Jesu-Priester. „Wir legen einen urban garden an, den ersten klösterlichen in Berlin“, ergänzt Pater Mönch, selbst Herz-Jesu-Priester. „Klosterkräuter im Kistenbeet. Urban gardening mit Geist“ heißt der lehrreiche Pflanz- und Gesprächsnachmittag, zu dem die Gemeinschaft alle Interessierten in den Innenhof ihres Klosters in Prenzlauer Berg lädt.
    Aus grau mach grün! „Nicht mit Hokuspokus wollen wir unseren zubetonierten Innenhof schöner gestalten“, ergänzt Pater Ryszard Krupa SCJ. „Sondern mit Hochbeeten, die für Blümchen, Kleingemüse und allerlei Kräuter ein Zuhause sein sollen.“ Unter fachkundiger Anleitung wird ein offener „Klosterkräutergemeinschaftshochbeetgarten“ angelegt, aber auch über Pflanzen in der Bibel und Schöpfung gesprochen und die Ordensmänner stellen mit den Gästen sogenannte „Seedbombs“ her. Mit „Saatbomben“ können verwaistes Plätze, Baumscheiben oder Verkehrsinseln „mit einem Wurf bepflanzt werden“, erklärt Pater Mönch. Guerilla-Gärtnern nennt er das.

    http://www.berliner-woche.de/prenzlauer-berg/kultur/berlins-erster-urbaner-klostergarten-d98414.html (mehr …)

  • P-Garten: 2 Gartenprojekte mit/für Geflüchtete

    (Gu aus Newsletter, 15.3.)

    Das Frühjahr ist schon wieder voll mit Anzuchtworkshops und Aufbauterminen für viele Berliner Ablegergärten in Schulen und anderen Institutionen, die unser Gartenbauteam mit initiiert und betreut. Auf zwei davon sind wir besonders gespannt: auf dem Foto seht ihr den Gemeinschaftsgarten, den Über den Tellerrand e.V. zusammen mit weiteren Akteuren auf dem Dach des Sharehaus des Refugio e.V., einem Lebens- und Wohnort für Geflüchtete und Beheimatete, aufgebaut haben. Über den Tellerrand plant nun einen weiteren Gemeinschaftsgarten in unmittelbarer Nähe ihres neuen Hauses auf der Roten Insel in Schöneberg, der bereits ‚Inselgarten‘ getauft wurde. Hier sollen die bereits stattfindenden Koch- und Vernetzungsaktivitäten um einen Garten erweitert werden, der auch durch die unmittelbare Nachbarschaft nutzbar sein wird, und als Vernetzungs- und Gemeinschaftsort Geflüchteten und Beheimateten einen schönen, essbaren Ort bieten wird. Wir wurden als gärtnerisch-partizipative Begleitung eingeladen und freuen uns drauf! Am 16.4. wird es mit gemeinsamer Jungpflanzenanzucht losgehen, falls jemand aus der Nachbarschaft hier liest und Interesse daran hat, am Inselgarten mitzumachen gerne unter gartenbau@prinzessinnengarten.net melden.

    Des Weiteren wird der Garten in der Geflüchteten-Unterkunft in Marzahn, Ecke Maxie-Wander/Carola-Neher Straße weitergehen können, u.a. dank des Umweltpreises Marzahn-Hellersdorf, den wir zusammen mit dem hochengagiertem Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf für die Arbeit letztes Jahr gewonnen haben. Am 13.5. wird es dort ab 14 Uhr ein Garteneröffnungsfest geben, an dem wir auch herzlich alle einladen, die mithelfen und vorbeischauen möchten. Auch hier bei Interesse bitte an gartenbau@prinzessinnengarten.net wenden.

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  • Clusterverfahren/Antrag auf Erbpacht für den Prinzessinnengarten

    […]Die Grünen-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat mich angerufen und mich informiert, dass sie für das derzeit laufende Clusterungsverfahren des Senats einen Antrag in der BVV einbringt. Die sogenannte Clusterung wird darüber entscheiden, wie in Zukunft mit Flächen im öffentlichen Eigentum wie der des Prinzessinnengartens umgegangen wird. Es gibt verschiedene Einteilungen in diesem Verfahren, manche sehen die Nutzung durch Bezirke und Senat vor, manche den Verkauf und manche Konzeptverfahren. Im Sommer soll das Verfahren abgeschlossen sein. Wir hatten in den Protokollen zum Beteiligungsverfahren und auch in öffentlichen Veranstaltungen zu dem Thema im Rahmen der Nachbarschaftsakademie schon einmal auf dieses Verfahren hingewiesen und auch darauf, dass die Zuordnung für Kreuzberg in diesem Frühjahr stattfindet und von Bezirksseite auch der Wunsch geäußert wurde, von Seiten des Prinzessinnengartens Ideen zu entwickeln, die den Bezirk unterstützen und eine Verkaufsperspektive vermeiden. Wenn man Einfluß auf die Clusterung nehmen will, dann muss dies jetzt geschehen. Aufgrund dieses Zeitdrucks, so mein Eindruck, ist die Grünen-Fraktion jetzt aus eigener Initiative tätig geworden. 

    Der Antrag der BVV-Fraktion der Grünen sieht vor, durch das Bezirksamt prüfen zu lassen, ob eine Einordnung der Fläche am Moritzplatz in die Vermarktungsperspektive 3 (Erbpacht) möglich ist, um damit einen langfristigen Erhalt des Gartens zu ermöglichen. Insbesondere sollen dadurch die positiven Auswirkungen auf Nachbarschaft und Bezirk (Bildung, Soziales) gesichert werden. 
    Mit diesem Antrag ist keine Vorentscheidung für die Haltung des Bezirks verbunden. Es handelt sich zunächst nur einen Prüfungsauftrag, der feststellen soll, ob eine Erbpachtlösung überhaupt von Bezirksseite umsetzbar wäre. Auch ist zu beachten, dass die Haltung des Bezirks keineswegs ausschlaggebend ist für um die Einstufung durch den Portfolio-Ausschuß des Senats, der letztendlich die Entscheidung zu den Flächen trifft (bzw. wenn hier kein Konsens herrscht, entscheidet der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses).[…] (mehr …)

  • Trägerverein des Allmende-Kontors ist endlich gemeinnützig, Stelle besetzt und crowd-funding für ein neues Zeltdach

    (Gu, Newsletter)

    aus dem Allmende-Kontor:

    Der Verein ist nun endlich als gemeinnützig anerkannt!

    [Sie haben nun jemanden gefunden, der eine Stelle] „im Rahmen des Programmes „Soziale Teilhabe“ ab Februar für 3 Jahre übernommen hat. Die Stelle ist auf 30h/Woche angelegt und wird mit dem Prinzessinnengarten zusammen geteilt. Paul wird für den Allmende-Garten montags und dienstags zuständig sein, mittwochs im Übergang und donnerstags und freitags im Prinzessinnengarten. So ist die momentane Planung. Er ist über das Gartenhandy unter 0176 / 6700 1995 in dringenden Fällen zu erreichen.

    Im Rahmen des Programmes „Soziale Teilhabe“ besteht erneut die Möglichkeit, bei uns im Garten eine weitere Stelle gefördert zu bekommen. Wir suchen weiterhin BewerberInnen, die Voraussetzung muss aber dringend erfüllt sein: arbeitssuchend ausschließlich in Neukölln (!) gemeldet und gesundheitliche Einschränkungen oder Teil einer Bedarfsgemeinschaft mit Kindern
     […]


    Unser Zeltdach braucht Hilfe! Der Frühling kommt und somit auch die Sonne und dann lädt unser Dorfplatz wieder zum Verweilen ein. Im vergangenen Jahr ist unser Zeltdach jedoch durch Vandalismus zerstört wurden, wir haben darüber im November-Newsletter berichtet. Für die Reparaturkosten von 600,- € haben wir einen Spendenaufruf bei Betterplace gestartet und möchten online und vor Ort Spenden einsammeln.
    Knapp 50 Prozent der Kosten sind in knapp einer Woche bereits zusammen gekommen, yeah, um so mehr würden wir uns freuen, wenn Ihr den Spendenaufruf auf www.betterplace.org/p40304 unter Freunden, Bekannten, Verwandten und Nachbarn weiter verbreitet. Im Anhang findet Ihr auch ein Plakat mit Abreißzetteln zum aushängen. Helft mit bei der Finanzierung, wir danken mit einem schattigen Plätzchen auf unserer Dorfplatzbühne, mit Aktion, Musik und Picknick im Sommer!


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  • VHS-Kurs im Allmende-Kontor

    (Gu aus alerts, 19.2.)

    Was wird geboten?

    Workshop „Urban Gardening: Dein Weg zum Gartenglück“, Sa, 16.4.16, 14 – 16:15 Uhr

    Du möchtest graue Betonwüsten in grüne Oasen verwandeln? Du hast Lust, frisches Gemüse vom Hinterhof, Balkon oder einer ehemaligen Stadtbrache zu ernten? Oder willst du dich gemeinsam mit anderen Menschen in deinem Kiez verwurzeln? In diesem Workshop wirst du zur*m Stadtgärtner*in! Du bekommst praktische Grünpflegetipps, Informationen zur Gründung eines Gartenprojektes und viele Gestaltungsideen. Im Anschluss kannst du das gleich ausprobieren und dein eigenes Gartenglück mit nach Hause nehmen. Der Ort des Workshops: Allmende-Kontor, Pionierfeld Oderstraße, auf dem ehemaligen Flugfeld Tempelhof.

    https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=398132 (mehr …)

  • Mobiler Garten für Flüchtlinge im Übergangswohnheim Marienfelde geplant

    (Gu aus Antrag, 24.7.)
    In einem Übergangswohnheim in Berlin Marienfelde soll „eine einfache, schnell zu errichtende Gartenlösung mit mobilen Beeten“ entstehen, „die zusammen mit den Flüchtlingen aufgebaut und bei Bedarf versetzt oder wieder abgebaut werden können. […] Von den 700 Menschen, die derzeit im Übergangswohnheim Marienfelde wohnen, sind 300 Kinder und Jugendliche. Die Heimleitung hat vorgeschlagen, zunächst Kinder und Jugendliche an die Gartenarbeit heranzuführen und den Garten im Rahmen des Kinder- und Jugendclubs aufzubauen und zu betreuen. Zu Nachbarschaftsgruppen besteht reger Kontakt.“
    Der Garten soll schrittweise aufgebaut werden, begonnen wird mit 2 Beeten und der Nutzung eines vorhandenen Beetes auf einer Fläche, die getrennt über eine Seitenstraße zugänglich ist. Sie wollen gemeinsam kochen und auch Beetpatenschaften an Interessierte aus der Nachbarschaft vergeben.
    Träger ist Himmelbeet (mehr …)

  • P-Gartenleute gärtnnern mit Flüchtlingen

    (Gu aus RSS; 18.7.)
    Was lernten wir aus unserem letzten Besuch im Haus Leo, bei dem wir mit Flüchtlingen einen Gemeinschaftsgarten bauten? Afghanischer Safran braucht sandigen Boden (ich habe mittlerweile Safran/Krokuszwiebeln von Bingenheim bestellt, weil der Postweg aus dem Hindukusch so lange dauert), Papaya ist eine der beliebtesten Früchte Somalias, diese wollen wir probeweise mal anbauen und überwintern oder zu Salat sagt man Salata in Mogadishu. Gärtnern als Vehikel des Austausches, als Abwechslung vom tristen Alltag, zur Integration von Flüchtlingen aus Syrien, Irak, Tschetschenien, Somalia und Afghanistan (mehr …)

  • Sommerküche im Prinzessinnengarten wird vielfältig genutzt

    (Gu aus RSS, 15.7.)
    Sommer(kochen) im Prinzessinnengarten

    Seit letztem Jahr gibt es unsere kleine Workshopküche im Prinzessinnengarten, an der gemeinsam gekocht, gegessen und verarbeitet werden kann. Mittlerweile wird sie von Kindergruppen (z.B. von ‚Teller statt Tonne‚), verschiedenen Initiativen (z.B. ‚über den Tellerrand kochen‚) oder auch privaten Gruppen genutzt um dort Ernte aus dem Garten zu verarbeiten, Workshops (z.B. zu Fermentierung) zu geben oder um über die gemeinschaftliche Tätigkeit des Kochens Leute zu einem bestimmten Thema zusammenzubringen (z.B. das Soli-Dinner der Schnittstelle). So oder so, wir finden sie toll und sie wird auch im Sommer fleißig genutzt, im folgenden findet ihr einen Auszug unserer Sommer-Veranstaltungen, die an der kleinen Küche stattfinden. Falls ihr Fragen zu dieser habt, oder sie vielleicht selber ein Mal nutzen möchtet, schreibt gerne an selberkochen@prinzessinnengarten.net


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  • Fahrradkino im Allmende-Kontor und andere interessante Veranstaltungen

    (Gu aus Newsletter, 19.6.)

    In der ROTEN Gruppe am Beet 289 gärtnert seit einigen Wochen die RÖNTGEN SCHULE NEUKÖLLN.

    Ein Projekt in den Fachbereichen Biologie und Arbeitslehre.

    + + + W O C H E N E N D E   i m  G A R T E N :  LANGER TAG der STADTNATUR + + +

    Samstag, 20. Juni 2015 von 15 bis 18 Uhr:  Von der Tradition des Färbens mit Pflanzen

    Führung der Färberpflanzengruppe DIE SCHÖNFÄRBERINNEN über die Entwicklung, das Handwerk und die Zünfte und weiteren Aktionen rund ums Färberpflanzenbeet, Treffpunkt: weißes, rundes Beet am Eingang zum Garten neben Dorfplatz

    Samstag, 20. Juni 2015 von 20:30 bis 22:30 Uhr: Wie nachhaltig sind Gemeinschaftsgärten?

    Diskussionsveranstaltung im Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor auf dem Dorfplatz
    Leitung: Gerda Münnich, Pia Paust-Lassen

    Mittwoch, 24. Juni ab 19:30 Uhr: Cine 2 Ride: Fahrradkino auf dem Tempelhofer Feld
    12 Rollentrainer, 12 recycelte Autolichtmaschinen sowie meterweise Kabel stehen bereit zum Strom machen.
    Taschengeldfirma e.V. und Energieseminar präsentieren gemeinsam Cine 2 Ride – ökologisches Freiluftkino auf dem THF
    19.30-21.00 Uhr: Flucht und Zufluchtssuchende in Deutschland – Diskussionsblock mit Gästen
    21.30-23.00 Uhr: Vorführung des Spielfilms Die Piroge
    01.07.2015 Ausweichtermin bei Schlechtwetter
    Ort: Fahrradwerkstatt, gegenüber dem Garten
    , mehr unter http://www.taschengeldfirma.net/kino

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  • Nachbarschaftsakademie P-Gärten eröffnet

    (Gu, RSS, 7.6.)

    Auftakt der Nachbarschaftsakademie am 11. Juni

    Am Donnerstag den 11. Juni eröffnet die Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten. Was wir planen ist eine selbstorganisierte Akademie ohne Zugangsbeschränkungen, ohne Diplome. Mit Eurer Unterstützung soll eine offene Plattform für Wissensaustausch, kulturelle Praxis und Aktivismus in Stadt und Land entstehen. Am Eröffnungsabend wollen wir bei einem gemeinsamen Essen allen Interessierten unsere Überlegungen, Ideen und das Programm für diesen Sommer vorstellen. Zuvor besuchen wir bei einem Spaziergang zwei wichtige Orte in unserer Nachbarschaft.

    Unter Titel “Stadt Land Boden” wird es von Juni bis September 2015 das erste Programm der Nachbarschaftsakademie geben. Wir haben Stadt- und Land-AktivistInnen, KünstlerInnen, ArchitektInnen, VertreterInnen von Initiativen und Forschende eingeladen, die in Spaziergängen, gemeinsamen Essen, Vortrags- und Filmabenden ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit allen Interessierten teilen werden. Mehr zu unseren Gästen und dem Programm

    Auftaktspaziergänge: Kotti&Co und Kreuzbergmuseum

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  • Gartenbau des P-Gartens macht auch ganz klassische Aufträge

    (Gu, RSS, 5.6.)
    Jenseits von Gemüse und Hochbeeten bauen wir auch schon mal in Genre des klassischen Gartenbaus für Privatleute. Selten, aber Spaß macht auch das (mehr …)

  • Erstes Treffen für Gründung für Food Policy Council im P_Garten

    (GU, RSS, 7.6.)
    Nach einem ersten Treffen im himmelbeet im Mai kamen am 1. Juni trotz Regen und Kälte knapp 50 Interessierte zum zweiten Vorbereitungstreffen für einen Ernährungsrat für Berlin. Eingeladen hatten INKOTA und die AG Stadt & Ernährung, Gastgeberin war die Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten. Unter den Teilnehmern waren Bauern aus der Region, Agrar- und ErnährungsaktivistInnen, Marktbetreiber, WissenschaftlerInnen und VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen. Geplant ist, dass aus diesem Austausch “ein großes, übergreifendes Netzwerk in der Stadt” hervorgehrt, “das vielfältige Akteure zusammenführt, Forderungen, Konzepte und Visionen erarbeitet und diese wirksam in die Öffentlichkeit bringt. Das ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem Ernährungsrat für Berlin, in dem Zivilgesellschaft mit Politik und Verwaltung eine zukunftsfähige Ernährungsstrategie für die Region entwickeln.” Angesprochen wurden unterschiedlichste Themen, etwa dass nur 4% der in Brandenburg angebauten landwirtschaftlichen Erzeugnisse nach Berlin gehen, dass Berlin keinen eigenes Senatsverwaltung für Landwirtschaft und Ernährung besitzt, dass die Stadt Berlin über 10 000 ha landwirtschaftliche Fläche in Brandenburg besitzt, dass in Brandenburg der erste Volksentscheid gegen Massentierhaltung auf den Weg gebracht wird. Einzelne Punkten wurden in Arbeitsgruppen vertieft. Es soll ein weiteres Treffen am 6. Juli geben

    (Gu, RSS; 28.5.)
    Das Food Policy Council Berlin soll gegründet werden. Nach einem Treffen Anfang Mai soll nun Anfang Juni in einem zweiten Treffen Themen und Organisationsformen geklärt werden. Einlader sind die AG Stadt und Ernährung, das INKOTA-Netzwerk in Kooperation mit der Food Assembly, Mundraub und dem Institut für Welternährung.

    “Mit der Idee eines Ernährungsrat(schlag)s wollen wir den Austausch zwischen den vielfältigen Akteuren des Ernährungsspektrum fördern und ein großes, übergreifendes Netzwerk bilden, das Visionen, Konzepte und Forderungen entwickelt und diese wirksam in die Öffentlichkeit und letztlich auch in die Politik bringt.
    Eingeladen sind alle, die unsere Ernährungspolitik zukunftsfähiger gestalten wollen – von Erzeugerinnen und Stadtgärtnern über Food-Aktivisten, Entrepreneuere und Gastronominnen zu Lebensmittelrettern, Wissenschaftlerinnen und Aktiven in Ernährungsbildung oder politischen Initiativen und Organisationen. Wir wollen nichts weniger, als unser regionales Ernährungssystem umzukrempeln – bringt Euch und Eure Sichtweisen und Interessen in den Prozess ein!”

    Treffen ist am Montag, den 1. Juni (17-19 Uhr) im Prinzessinnengarten (am Moritzplatz). (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Berlin-Schöneberg geplant

    (Gu, Mail, 26.5.)
    Die Grünen Schöneberg veranstalten morgen ein „Picknick mit Erfahrungsaustausch“ zum Thema „Urban gardening auf der Insel [ein bestimmter Teil von Schöneberg] und gemeinsam gärtnern und Flüchtlinge willkommen heißen“. Eine der InitiatorInnen dieser Veranstaltung ist beim Himmelbeet dabei, Allmende-Kontor ist angefragt, ihr Gartenprojekt vorzustellen.

    (mehr …)

  • neues GF-Team beim Himmelbeet

    (Gu, Mailing, 26.5.)
    „[…]Nachfolger in der Geschäftsführung vorstellen, die mit Unterstützung des neu gegründeten himmelbeet Beirats als Doppelspitze in Zukunft das himmelbeet leiten werden: Meike Stark und Felix Lodes.

    Ich [Hannah] selbst werde das himmelbeet auch von Tokio aus weiterhin als Gesellschafterin und Beraterin unterstützen.

    Ich bitte Sie/Euch, sich/euch zukünftig in Geschäftsführungsangelegenheiten an meine Nachfolger zu wenden, die unter starkmeike@himmelbeet.de und lodesfelix@himmelbeet.de oder unter der Nummer: 0162 2987205 zu erreichen sind.

      himmelbeet Sommerfest: am 13. Juni mit Vernissage der Low Waste Ausstellung und Eröffnung des Gartencafés (mehr …)

  • Projekt „Mein Talent für meinen Kiez“ im IG Hohenschönhausen

    (Gu, Mail, 21.5.)
    Projekt „Mein Talent für meinen Kiez – Vielfalt feiern“ möchte sich mit den „vielfältigen und spannenden Unterschiedlichkeit der Kiezbewohner/-innen in Alt-
    Hohenschönhausen beschäftigt. Unser Ziel ist es, dass wir uns hier im Kiez besser kennenlernen und miteinander in Bewegung und ins Gespräch kommen. Die bunte
    Mischung an Herkunft, Charakter und Talenten soll dabei sichtbar werden. Mit Eurer Idee und Eurem Talent gestaltet Ihr unsere gemeinsame Gartenparty am 13. Juni, ab
    16 Uhr im Interkulturellen Garten mit. […] Was kann man machen? Fast alles, was Dir einfällt! Du hast ein Talent oder eine Idee, die Du gern allein und
    mit anderen vorbereiten willst und die Du bei unserer gemeinsamen Gartenparty präsentieren möchtest? Du kannst etwas besonders gut und möchtest andere einladen,
    mitzumachen? Oder möchtest Du gern andere finden, denen Du Dich anschließen kannst?
    Zum Beispiel: etwas Musik machen, Spiele anleiten, jonglieren, Geschichten erzählen, Kuchen backen, basteln, Yoga auf der Wiese, Pflanzen erklären, zeichnen…
    […] Geplant ist eine Gartenparty unter freiem Himmel im Interkulturellen Garten, die durch unsere Ideen erst richtig gut und spannend wird.
    Die Gartenparty ist eine Kiezaktion. Man darf nichts kommerziell verkaufen und keine
    Werbung für unsoziale und undemokratische Zwecke machen.“

    (mehr …)

  • geplanter Bürgergarten Neukölln ist eingestellt

    (Gu, mail, 18.5.)
    „Das Grundstück, das wir im Auge hatten, hat uns die Verwaltung nicht genehmigt. War sehr ärgerlich und vollkommen unnötig. Danach sind viele Mitstreiter abgesprungen. Jetzt müssen wir uns neu aufstellen.“ (mehr …)

  • Prinzessinnengarten ist DER Ausbildungsort für wessengemäße Bienenhaltung in Berlin

    (Gu, RSS, 18.5.)
    2009 kam das erste Bienenvolk in den Prinzessinnengarten. Zwei Jahre später wurden hier die ersten Kurse gegeben. Inzwischen hat sich der Prinzessinnengarten, in Zusammenarbeit mit dem Verein mellifera, zu dem Berliner Ausbildungszentrum für wesensgemäße Bienenhaltung entwickelt. Das Interesse an der Bienenenhaltung in der Stadt und einem ökologisch verträglichen Umgang mit den Bienen ist nach wie vor groß. In den diesjährigen Kursen werden 75 Jungimker*innen ausgebildet. Obwohl wir inzwischen 3 Kurse mit jeweils 5 ganztägigen Workshops anbieten, gibt es immer noch Wartelisten. Einmal monatlich findet im Garten ein Netzwerktreffen der Berliner Imker*innen statt, aus dem u.a. die Arbeitsgruppen Blühendes Berlin und Bienen machen Schule hervorgegangen sind, die sich um die für das Überleben der Bienen unerlässliche biologische Vielfalt in Stadt und Land bzw. für die Vermittlungsarbeit an Schulen einsetzen.


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  • Helle Oase kann noch mindestens bis Ende Juli 2017 auf der Fläche blieben

    (Gu, Mail, 6.5.)
    „[…] dass wir zunächst bis zum 31.07.2017 die Helle Oase [Berlin Hellersdorf]weiter nutzen und gestalten können. Laut Mietvertrag verlängert sich der Nutzungszeitraum automatisch um 2 Jahre (also bis zum 31.07.17), wenn nicht eine der zwei Vertragsparteien bis Ende April 2015 widerspricht. Ein Widerspruch kam nicht.“


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  • Kleingartenkolonie hat Platz für Gemeinschaftsgarten frei

    (Gu aus AGKleinstlawi, 4.5.)
    „Zur Zeit gibt es das wunderbare Angebot in der Gartenkolonie „Am Volkspark“einen Gemeinschaftsgarten zu gründen. Wenn jemand Interesse hat und ev. amallerbesten sogar ein Grüppchen bereits weiß, mit dem er oder sie dortaktiv werden möchte, bitte bei der Vorsitzenden der KolonieFrau Dr. Gabriele Gutzmann melden.“ In Berlin. (mehr …)

  • IG Lichtenberg weiht Glasbrennerofen ein

    (Gu aus Mailing, 24.4.)
    Präsentation des Glasmacherofen ohne Heizen und
    Einführung in das Glasmacherhandwerk
    mit Claudia Leucht
    im Interkulturellen Garten, Liebenwalder Str. 12, 13055 Berlin
    Der Glasmacherofen wurde gemeinsam mit Torsten Rötzsch
    und Schülern der Philipp-Reis-Oberschule gebaut.
    Er wurde aus Mitteln des Lokalen Aktionsplanes des
    Europäischen Sozialfonds gefördert.

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  • Social Seeds und P-Garten organisieren fünften Pflanzentauschmarkt

    (Gu, Mailing, 14.4.)
    5. Pflanzentauschmarkt

    am: Samstag, 2. Mai 2015  von 11- 18 Uhr
    im: Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Berlin Kreuzberg

    Social Seeds und Prinzessinnengarten laden Euch herzlich zum 5. Pflanzentauschmarkt ein: Die Gelegenheit, um vorgezogene Jungpflanzen, zu groß gewordene Stauden, eigene & gesammelte Lieblingssorten untereinander zu tauschen! Dazu gibt es viel Gelegenheit, um sich kennenzulernen, in Vergessenheit geratene Sorten (wieder)zu entdecken und sich zu Anbau und Zubereitung zu beraten.

    Passend dazu bieten regionale Bio-Betriebe in einer Marktallee ihre Sämereien, Jungpflanzen-Raritäten und Vielfaltsprodukte an. Darüber hinaus könnt ihr mehr zur nachhaltigen Kaffee- und Schokoladenproduktion erfahren, Öle und verarbeitete Raritäten erstehen, Kunsthandwerk sowie Reise- und Genussführer kennenlernen. In der Initiativenallee stellen sich darüber hinaus urbane Gemeinschafts-Gartenprojekte mit ihrer Arbeit vor. 

    Für Groß & Klein gibt es ein großes Angebot an MitMach-Aktionen rund um ökologisches, soziales Gärtnern von Garteninitiativen und Vereinen:
    Sortenraritäten wie Salat Berlinsky und Tomate Beta Lux pikieren, Seedballs selber machen, Wurmkompostkisten bauen, Wissenswertes zur wesensgemäßen Bienenhaltung und einiges mehr.

    Und wie immer sorgt das Gartencafé des Prinzessinnengartens wieder für Leckereien aus der Küche (mehr …)

  • Bebauungspläne für die Fläche des IG Lichtenberg

    (Gu aus alerts, 28.3.)

    „Unser Wunsch ist es, dass ein Alternativstandort für die hier geplante Turnhalle gefunden wird“, sagt Anne Haertel, Leiterin des Interkulturellen Gartens. Mehr als dreißig Nachbarn aus den umliegenden Wohnhäusern pflegen und hegen den Garten in der Liebenwalder Straße 12-18. Hier wachsen Kartoffeln und anderes Gemüse, das von den Nutzern geerntet werden kann. Außerdem gibt es Beete mit aufwendig zu pflegenden Rosen und anderen Blumen – im Sommer ein Genuss fürs Auge.

    Seit rund zehn Jahren gibt es diesen Garten, der mit 113.000 Euro aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost und Geld vom Verein Sozialdiakonische Jugendarbeit Lichtenberg angelegt worden ist.

    Doch jetzt könnte es Probleme geben. Es wird nämlich eine neue Turnhalle für die umliegenden Schulen gebraucht – für die Brodowin-Grundschule an der Liebenwalder Straße 22 und für die Philipp-Reis-Schule in der Werneuchener Straße 14/15. Die steigenden Schülerzahlen machen sich bemerkbar – die gemeinsam genutzte Sporthalle ist mittlerweile viel zu klein. Ein Neubau soll Abhilfe schaffen. Geplant ist eine Zwei-Feld-Sporthalle mit den Maßen 22 mal 44 Meter.

    Enstehen soll die Turnhalle auf der Fläche des heutigen Interkulturellen Gartens. Von den rund 13.000 Quadratmetern Fläche würden 3000 Quadratmeter beansprucht. Anne Haertel hält eine Verkleinerung für problematisch: „Der Garten folgt einem Gesamtkonzept, er würde durch den Bau einer Turnhalle, egal an welcher Stelle, zunichte gemacht“, sagt sie.

    Die Bezirksverordneten haben indes den Hallenneubau in die Investitionsplanung für die Jahre 2015 bis 2019 aufgenommen. Linke-Fraktionsvorsitzender Daniel Tietze zweifelt nicht an der Notwendigkeit des Neubaus, sieht aber das Verhalten des Bezirksamts kritisch: „Die Nutzer des Interkulturellen Gartens wurden über die Bauabsicht auf dem Grundstück nicht informiert.“ Das Bezirksamt solle künftig nicht an den Betreibern des Gartens vorbei Fakten schaffen, sondern sie über alle angehenden Planungen informieren. Darauf konnten sich die Parteien im Hauptausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einigen.

    Die Schulstadträtin Kerstin Beurich (SPD) hatte bei der BVV am 19. März eine gute Nachricht. Sie sagte: „Wir werden eine Lösung finden, die nicht zu Lasten des Gartens gehen wird.“ Und ergänzte: „Der Garten wird in seiner Größe erhalten bleiben, aber örtlich verschoben werden.“ Der Hof, auf dem sich der Garten befindet, sei für diese Verschiebung geeignet.

    Bis dahin ist jedoch noch ein paar Jahre Zeit: Der Bau der Turnhalle soll frühestens 2019 beginnen.“

    http://www.berliner-woche.de/alt-hohenschoenhausen/bauen/gemeinschaftsgarten-an-der-liebenwalder-strasse-soll-teilweise-bebaut-werden-d73692.html (mehr …)

  • IG Lichtenberg feiert 10-jähriges Bestehen und hat Sorge um die Fläche

    (Gu Tel, 16.3.)
    am 16.4. feiert der IG Lichtenberg sein 10-jähriges Bestehen mit Ausstellung, Musik und bunten Programm. Das Gartencafé eröffnet an diesem Tag die Saison.

    Besorgt sind sie, da ihr Vertrag für die Flächennutzung demnächst ausläuft und es sein kann, dass ein großer Teil der Fläche mit einer Sporthalle für die benachbarte Schule bebaut werden soll. Das ist im Flächennutzungsplan so drin und die Schule hat wohl Bedarf. Die BVV hatte sich jedoch schon mehrfach für Garten ausgesprochen. Die Garten-Verantwortlichen haben bereits Briefe an die Entscheidungsgremien und „wichtige Leute“ geschrieben und führen Gespräche. Anne hält uns auf dem Laufenden

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  • „Wir schlagen Wurzeln“ aus Berlin ist hauptsächlich eine Kräuterspirale

    (Gu, Mail, 20.2.105)
    „der Garten ist zu unseren freizugänglich für die Einwohner des Kiezes. Die letzte gemeinsame Aktion fand im Oktober letzten Jahres statt. Wir haben mit einigen Nachbarn die Spirale winterfest gemacht. Im Mai dieses Jahres möchten wir den Garten wieder eröffnen und den Sommer einläuten.“
    Das Projekt ist in Berlin Kreuzberg und bei uns als Gemeinschaftsgarten gelistet. (mehr …)

  • Das Allmende-Kontor ist nun e.V.

    (Gu, Mail, 23.1.2015)
    Liebe Gärtner*innen und Gärtner des Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor  e.V.,
    ja, Ihr habt richtig gelesen: Wir sind jetzt ein Verein!
    Am letzten Freitag kam die Bestätigung vom Amtsgericht, nun sind wir ein eingetragener Verein. Die Vereinsgründung ist damit abgeschlossen, die Grundlage für die Übergabe von Workstation und die Ausstellung des Flächennutzungsvertrages für 2015 auf den neuen Verein ist damit erfolgt.
    Wir haben also etwas zu feiern!

    Hier der Link zu der Verfassung unserer Allmende, unser Selbstverständnis, Ideale, Werte sozusagen:
    https://docs.google.com/document/d/1mb0T_l9Y2kQiwS7pDk8Pii-uLDOsilifO7zUnS3b3Bk/edit?usp=sharing

    Hier der Link zu den Anregelungen, bestehend aus Willkommensplakat, Gartenregeln und Praktische Handreichungen:
    https://docs.google.com/document/d/1w9N9IfMQozGkHtgdm7H7iIpu2uEWodnk0zhkDJA_PBs/edit?usp=sharing


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  • Allmende_Kontor will sich in Bürgerbeteiligungsprozeß für das Tempelhofer Feld weiter einbringen

    (Gu aus Newsletter, 16.1.2015)
    Die Zukunft des Tempelhofer Feldes liegt weiterhin in unserer Hand, Ihr könnt sie mitgestalten! Wir haben bereits über die Bürgerbeteiligung zum THF-Gesetz für einen Entwicklungs- und Pflegeplan (EPP) für das Tempelhofer Feld berichtet. Ende November fand die große Auftaktveranstaltung im Hauptgebäude des Flughafen Tempelhof statt, bei der sich alle Pionierprojekte vorgestellt haben, so auch wir. Alle Anwesenden waren aufgerufen, ihre Vorschläge und Beiträge in einzelnen Gruppen einzubringen, zu diskutieren und vorzustellen.
    Spontan hat sich auch eine Gruppe aus Gärtner*innen zusammengestellt. Die gesamte Dokumentation der 2. EPP-Veranstaltung könnt Ihr im Anhang in dem PDF nachlesen, das Ergebnis der Gartengruppe ab Seite 14.
    Alle dies wird nun in das Bürgerbeteiligungsverfahren einfließen. Online wurde eine Beteiligungsplattform unter
    https://tempelhofer-feld.berlin.deeingerichtet, auf der man unter Themenbereiche wie Erinnerung, Freizeit, Natur, Bewirtschaftung, Mitmachen und I love THF gemeinsam Ideen und Verschläge zur künftigen Nutzung und Entwicklung des Tempelhofer Feldes einbringen und mit anderen diskutieren kann.
    Mehr Infos zum Bürgerbeteiligungsverfahren und zu weiteren Veranstaltungen findet Ihr unter
    www.berlin.de/tempelhofer-feld oder im 3. THF-Infobrief im Anhang, der über zahlreiche Termine und Workshops im Januar und Februar berichtet.

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  • Jahrestreffen des Allmende_Kontors

    Gu, Mail, 21.11.

    35 GärtnerInnen des Allmende_Kontors haben sich am 1.11. getroffen, um einen Rückblick auf das Jahr zu halten und Themen zu identifizieren, die sie demnächst angehen wollen. Es gibt schon einige AGs, wie Kompost, Bienen, Färbergarten (als Gemeinschaftsbeet organisiert). Auf dem Treffen wurde dann mit der Welt-Cafe Methode über Finanzierung (sie wollen eine Selbständigkeit erreichen, aber gerne auch eine FÖJ-Stelle einrichten und über EU-Mittel sich schlau machen, Organisation (Vereinsbeitrag, wie kommen wir zu mehr Gemeinschaft), „Verfassung“ (Umgang mit Regeln, was soll wirklich geregelt werden, wie kann man das dann durchsetzen..), Grüner Daumen gesprochen. Das Protokoll des Treffens liegt uns vor und ist beim Projekt abgelegt

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  • Fotoausstellung über die Berliner Garteninitiative

    (Gu, Mail, 17.11.)

    „Liebe Freunde und Interessierte der Garteninitiative „Wir ernten was wir säen“ in Hohenschönhausen,
    ab sofort können Sie in der oberen Etage der Anna-Seghers-Bibliothek -gleich in der Nähe der Treppe- Fotos der Garteninitiative besichtigen. Sie zeigen die Entwicklung des Projektes, das Gartenleben und was am Ende nach Säen und Gießen so herauskommt. Außerdem stellen wir ein Modell des Gartens aus, das von Yasa Weimann, unserem Freiwilligen im Ökologischen Jahr liebevoll angefertigt wurde. […]
    Für das nächste Jahr planen wir eine größere Ausstellung“

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  • Low-Tech Werkstatt Berlin hat neue „Baugruppe“

    Hallo liebe Gudrun und lieber Tom,

    wir haben lange nichts mehr voneinander gehört. Ich hoffe euch gehts gut?! Hier ist alles super: Der Kollektivaufbau schreitet in großen Schritten voran und unser Kind hat mittlerweile schon 2 Zähnchen und lacht eine Menge rum. Es ist echt spannend – jeden Tag von neuem.

    Vor einiger Zeit haben wir uns mit Jens Mittelsten Scheid auf dem Projekthof Karpfenteich in Berlin-Treptow getroffen. Dort gibt es schon einige Gemeinschaftsgärten, einen kleinen Wagenplatz und eine offene Metallwerkstatt. Wir hatten über die Zukunft der offenen Low-Tech Werkstatt dort gesprochen und jetzt haben wir endlich eine motivierte Gruppe von ca. 10 Personen gefunden. Die haben echt großes Interesse dort eine Werkstatt aufzubauen und zu betreuen. Toll oder?! Bisher ist der Plan, dass die Werkstatt in diesem Winter beplant wird und ggf.
    schon angefangen zu sanieren, also falls ihr euch erinnert, dort gab es ja eine Menge zu tun. Und dann im Frühjahr/Sommer 2015 soll sie schon eröffnet werden. Felicitas und Christian (beide im CC) koordinieren diese neue Low-Tech Gruppe an der TU Berlin für die nächsten 2 Jahre.
    Damals haben wir auch die Möglichkeit besprochen, dass die Anstiftung evtl. Materialkosten zum Aufbau dieser neuen offenen Werkstatt (teil-) finanziert. Also es müsste u.a. das Dach neu gedeckt werden und Fenster
    + Türen müssten rein. Also die Materialkosten sind glaube ich
    überschaubar. Besteht die Möglichkeit immer noch? Und könnt ihr uns kurz erklären, wie wir einen Antrag bei euch stellen können und was wir alles benötigen?! Also Vorhabenbeschreibung, Ziel und Ausblick sowie Finanzierungskonzept und so weiter.

    Gut. Das wars dann schon von mir.
    Vielen Dank, bis hoffentlich bald mal wieder und liebe Grüße, Stephan.

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  • P-Garten feiert Saisonabschluss- und Vertragsverlängerung

    (Gu, Mailing, 14.10.)
    Seit Juni 2009 haben wir am Moritzplatz gemeinsam mit vielen, vielen helfenden Händen eine ungenutzte und zugemüllte Brachfläche in einen blühenden urbanen Garten verwandelt. Im Sommer 2012 hiess es dann, diese stadteigene Fläche solle, wie viele andere Liegenschaften auch, meistbietend an einen privaten Investor verkauft werden. Es drohte das Aus für den Garten. Daraufhin haben sich 30.147 UnterstützerInnen für die Kampagne “Wachsen lassen!” eingesetzt und damit dazu beigetragen, dem Prinzessinnengarten eine Zukunt auf der fußballfeldgroßen großen Fläche am Moritzplatz zu ermöglichen (mehr dazu hier). Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal Euch allen für die Unterstützung. Inzwischen wurde die Fläche vom Liegenschaftsfonds an den Bezirk Friedrichshain-Keuzberg rückübertragen. Vor wenigen Tagen haben wir mit dem Bezirk einen Pachtvertrag für den Prinzessinnengarten bis Ende 2018 abgeschlossen. Das und die zurückliegende Gartensaison 2014 wollen wir zusammen mit Euch feiern.
    Zeit: Freitag 17. Oktober von 15-21 Uhr


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  • IG Lichteberg startet Repair Café

    (Gu, Mail, 14.10.)
    Komm ins Repair Café und repariere es wieder!“

    Am 23. Oktober 2014 öffnet um 15.30 Uhr das erste Lichtenberger Repair-Café im Interkulturellen Garten in

    der Liebenwalder Str. 12, 13055 Berlin seine Werkstatt.

    Im zweiwöchigen Rhythmus treffen sich hier in Zukunft Frickler, Selbstversorger, Ahnungslose und Mutige,

    um in Gemeinschaft die eigenen kaputten Gegenstände wie Spielzeug, Möbel, Kleidung und Elektronik zu

    reparieren. „Reparieren statt wegschmeißen“ – ist die Devise. Längst weiß man von sogenannten

    eingebauten Soll-Bruchstellen in Geräten, die dazu führen, dass ein Gerät kaputt scheint.
    Jung und alt erhalten während des Repair Cafés durch einen Erfahrenen einen Ratschlag und eine helfende

    Hand. Mancher wird stolz sein, selbst oder gemeinsam eine Lösung für das Problem gefunden zu haben.

    Man kann immer eine Menge lernen. Auch Neues, „Recycling-Art“ genannt, kann dabei entstehen. Peter

    Dawson, Mitglied des Interkulturellen Garten und Betreuer des Repair Cafés freut sich auf jeden, der

    kommt. Ihm sind die Selbstversorgung und das Handwerk eine Herzensangelegenheit.

    weiterer Text siehe Pressemitteilung im Anhang

    Termine des Repair Cafés im Jahr 2014:

    23.10. + 6.11. + 20.11. + 4.12. + 18.12. 2014

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Werkzeug und Material können mitgebracht werden.


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  • geplanter IG am Spreeufer: alternatives Grundstück muss gesucht werden

    (Gu, alters, 26.9.)
    „Der interkulturelle Nachbarschaftsgarten in der Brommystraße am Spreeufer darf nicht eingerichtet werden. Die Bezirksverordnetenversammlung hatte sich Ende 2013 auf Antrag der Grünen für die Anlage dieses Gartens ausgesprochen. Das Gelände sei öffentliches Straßenland, Beete dürften dort nicht angelegt werden, teilte jetzt Baustadtrat Hans Panhoff (Grüne) mit. Außerdem gebe es keinen nutzbaren Wasseranschluss in der Nähe des beabsichtigten Geländes. Die Fraktion habe ihren Antrag im Vorfeld nicht mit dem Stadtrat abgestimmt, teilte eine Sprecherin der Grünen-Fraktion mit. Man werde an der Idee festhalten und nach alternativen Orten für einen Nachbarschaftsgarten suchen.“

    Das müsste das Projekt sein, was bei uns als Spreeacker verzeichnet ist. Prüfe ich nach
    Ergebnis der Prüfung: es ist ein anderes Projekt, was bei uns noch gar nicht in Erscheidnung getreten ist

    http://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article132632601/Wasseranschluss-fehlt-fuer-Nachbarschaftsgarten.html (mehr …)

  • Berlinsche Gallerie macht Gartenprojekt

    (Gu, Tel, 11.9.)

    Die Berlinsche Galerie möchte einen Gemeinschaftsgarten weiterführen bzw. beginnen. Sie haben schon eine Kunstaktion gemacht (Gartenparade) und wollen nun Leute verstärkt gewinnen, sich einzubringen und zu gärtnern. Sie haben schon losgelegt:
    „auf dem Museumsvorplatz entsteht im Sommer 2014 ein urbaner Gemeinschaftsgarten, teils angelegt, teils im Wildwuchs, teils als stetig wachsendes Naturprojekt. Menschen jeden Alters – aus der direkten Nachbarschaft des Museums, aber auch darüber hinaus – sind eingeladen den offenen Garten mitzugestalten.
    Ganz im Sinne des Urban Gardening können alle Interessierten Blumen, Pflanzen und Kräuter anbauen, eigenständig oder in organisierten Workshops. Mit lokalen Gruppen, Nachbarn und Familien werden Expertenteams gebildet, die ihr Know How, ihre Ideen und Ressourcen einbringen und die Beete gemeinschaftlich gestalten und nutzen. Den Auftakt bildete ein öffentlicher Workshop am 09. August 2014, bei dem erste Beete angelegt wurden.
    Das Urban Gardening-Projekt gehört zu den umfangreichen Aktivitäten während der Sanierungsphase des Museums. In unterschiedlichen Projekten wird die städtische Umgebung der Berlinischen erkundet und das Verhältnis von Kultur und Natur thematisiert. Auch die Schulprogramme im Atelier Bunter Jakob nutzen die Gärten als Forschungsfeld:
    Fragen der Nachhaltigkeit, des natürlichen Artenreichtums in der Stadt, des Verhältnisses von Stadt und Natur können auf praktische, sinnliche Weise erfahren werden, etwa beim Umgang mit Pflanzensamen oder Insektenhotels.“http://www.berlinischegalerie.de/home/redaktion/garten/community-gardens/

    Bisher haben sie eine Fläche von 10m². Robert Shaw von den Prinzessinnengärten haben sie gewonnen für die Betreuung und gärtnerische Anleitung. Sie stellen sich das vor wie die „Gartenarbeitstage“ im P-Garten.

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