Schlagwort: Beschäftigung und Qualifizierung

  • Chemitz: Garten ideenkaree wird mit ESF Geldern gefördert

    (Mail)

    Das Projekt heißt Natur in Kinderhände, welches bis September gefördert wird.
    Ab Oktober läuft das dann über den ESF und geht dann auch richtig im Ideengarten los. Davor haben wir vor allem im Saatgutgarten gearbeitet.

    Der Saatgutgarten ist täglich geöffnet, aber nur selten für die Öffentlichkeit. Dort läuft ein Projekt mit Langzeitarbeitslosen und Arbeitsstündlern. Saatgutvermehrung für Blühflächen…
    also kein richtiger Gemeinschaftsgarten..

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  • Köln: neuer Gemeinschaftsgarten in Finkenberg

    Gartenprojekt in Porz-Finkenberg
    Vor allem verschiedenes Beerenobst wünschen sich die Menschen in der Wohnanlage an der Theodor-Heuss-Straße in Finkenberg. Aber auch Kartoffeln, Mangold, Auberginen und Knoblauch stehen hoch im Kurs. Denn am am 15.12.22 lud Katrina McKee, stellvertretende Ausschusssprecher:in und beim JobWerk Porz für das Projekt beschäftigt, die Anwohner:innen und Netzwerkpartner:innen in den Innenhof der Wohnanlage ein. Dabei stellte sie das neue Projekt vor, bei dem ab Frühjahr 2023 mehrere Beete und ein Gewächshaus mit saisonalem Gemüse (und Obst) bepflanzt werde sollen. Der Garten wird ein Mitmachprojekt für die Bewohnenden und alle Interessierten aus Finkenberg. Die Ernte wird z.B. in gemeinschaftlichen Kochaktionen verarbeitet. Monatlich werden praktische Workshops den Lerncharakter des Ortes unterstreichen.
    Auf unserer Website haben wir das Vorhaben etwas ausführlicher beschrieben und auch auf Presseberichte zur Auftaktveranstaltung verlinkt
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  • Kyritz: Gartenprojekt mit Quali für Langzeitarbeitslose

    (alerts)
    Iris Wiesner koordiniert seit dem 1. September in Kyritz das Projekt „Diakomma – digital ankommen in Arbeit“. Sie hat mit ihrem Team ihren Sitz im Stadtteilbüro Kyritz-West in der Perleberger Straße 39a. Die Stadt hat für das Projekt mehr als 500 000 Euro aus dem Förderprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – Biwaq“ des Bundesinnenministeriums sowie des Europäischen Sozialfonds erhalten. Das Projekt möchte Langzeitarbeitslosen neue Wege in die Beschäftigung ermöglichen. Es möchte zudem den Zusammenhalt im Stadtteil und das ehrenamtliche Engagement stärken. Bei „Diakomma“ sollen Arbeitslose und Erwerbstätige mit geringem Einkommen Nachbarschaftshilfe als positive Struktur für ihren Alltag entdecken. Angelegt werden soll ein Nachbarschaftsgarten. Es soll ein Quartierstreff sein, ein sich ständig wandelnder Ort, der in altersübergreifender Zusammenarbeit für und in einem Mehrgenerationengarten entsteht. Die Teilnehmer, die freiwillig an dem Projekt mitwirken, lernen und erproben den Umgang mit digitalen Medien. Mit videogestützten Interviews erkunden sie Anforderungen am Arbeitsplatz, erhalten persönliche Kontakte zu Unternehmen und absolvieren Praktika in diesen Betrieben. Das Projekt wird vom Büro Blau betreut. Die gemeinnützige GmbH hat langjährige Erfahrung mit Partizipations-und Dialogprozessen in der Stadt- und Regionalentwicklung. Im Mittelpunkt der Unternehmensaktivitäten stehen Kommunikation und entdeckendes Lernen in Regionen und Stadtteilen, mit Schülern, Erwachsenen und Unternehmen oder zwischen Politik und Bürgerschaft. (mehr …)

  • Mitmachgarten in Ffm für Gruppen und Arbeitslose

    (Netz)

    Die Stadt Frankfurt hat der GFFB einen Garten im Stadtteil Frankfurter Berg zur Verfügung gestellt. Seit der Eröffnung im Frühjahr 2014 bietet die GFFB an sich freiwillig in dem Garten zu engagieren.

    Der „GFFB Mitmachgarten“ ermöglicht es uns unseren Teilnehmer(-inne)n aus Projekten der Arbeitsgelegenheiten und des Aktivcenters einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem Sie die Natur erleben können. Vor Allem Teilnehmer(-inne)n die finanziell nicht gut gestellt sind und derzeit im SGB II Bezug stehen, wird unter Anleitung gezeigt, wie man auch mit wenigen Mitteln, auf dem heimischen Balkon eine grüne Oase mit Nutzpflanzen schaffen kann. Hierbei wird ein Augenmerk auf Nachhaltigkeit gelegt. Durch Ihre Beteiligung, der Betreuung und der Pflege des Geländes übernehmen Sie Verantwortung und haben die Möglichkeit das Ergebnis ihrer Arbeit vor Ort zu erfahren.

    Jeden Montag unterstützt unsere Ökotrophologin die Teilnehmer(-inne)n bei Fragen der Gesundheitsförderung gesunder Ernährung. Mit Unterstützung der Fachanleitungen lernen die Teilnehmer das Ausarbeiten, Planen und Gestalten von Gärten für Nutzpflanzen, sowie das Kultivieren, Pflanzen und Ernten von Nutzpflanzen und Kräutern

    Gartenwerkzeug IMG 4706  Wildblumen IMG 4717

    Ein Ort der Begegnung

    Durch die ruhige Lage im Frankfurter Norden schafft der Garten einen Platz, der die Hektik des Alltags  vergessen lässt und eine Abwechslung zu dem täglichen Leben in der Stadt bietet. Durch das Anlegen und Pflegen von Obstplantagen (Himbeeren, Stachelbeeren uvm.), das Pflanzen und Verwerten von biologisch angebautem Gemüse, Obst und Kräutern und/oder dem Bauen des Mobiliars erweitern die Teilnehmer(-inne)n ihr Bewusstsein für die Bedeutung von Arbeit und lernen in Teamarbeit gemeinsam etwas zu schaffen.

    Der Ort selbst lädt ein zum Mitmachen, Nachmachen und Entspannen. Ziel des Projektes ist mit dem Garten einen Raum der Begegnung schaffen, der öffentlich zugänglich ist und auch Nachbar(-inne)n sowie Interessierte zur Beteiligung einlädt. Denn in unserem Garten gibt es immer etwas zu tun! (mehr …)

  • urban gardening mit dem Jobcenter

    (alerts)
    Im Schatten der Landesgartenschau haben das Jobcenter Kreis Wesel und der SCI:Moers ein neues Projekt entwickelt. Seit dem 15. Mai beschäftigen sich Langzeitarbeitslose unter fachlicher Anleitung an der Eugeniastraße mit dem Thema „Urban gardening“.

    Dieses Projekt wurde gestartet, um Menschen die Möglichkeit zu bieten, aus Arbeitslosigkeit und sozialer Isolation wieder in gesellschaftliche Teilhabe zu kommen, soziale Kontakte aufzubauen und persönliche Perspektiven entwickeln zu können. Für einige Teilnehmer bietet sich zudem die Möglichkeit, die Kultur und Sprache besser kennen zu lernen und somit die Integration in die Gesellschaft zu fördern. Ziel dieses Projektes, das zunächst bis Ende 2019 läuft, ist die Bewirtschaftung von brachliegenden Flächen im Stadtgebiet. Bisher vernachlässigte Flächen sollen unter ökologischen Gesichtspunkten nutzbar werden, sei es als Garten, als Blumenwiese oder um den Insekten ein neues Zuhause zu geben. Bisher besteht die Gruppe aus zehn Teilnehmern unterschiedlicher Herkunft, einem Anleiter und einem Sozialpädagogen. Das gemeinsame Arbeiten steht im Vordergrund, Teamarbeit ist wichtig, um eigene Ideen zu verwirklichen und Ziele zu erreichen.

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  • Top Down Garten entsteht in Ffm

    (GU, RSS)

    Der Stadtteil Frankfurter Berg bekommt seinen ersten Gemeinschaftsgarten. Am Ginsterweg 1 bewirtschaftet die gemeinnützige Bildungseinrichtung GFFB ein rund 1.500 Quadratmeter großes Gartengrundstück, das der Stadt Frankfurt gehört. Es will im kommenden Frühjahr seine Tore für Frankfurter Bürgerinnen und Bürger öffnen. Wir haben uns dort einmal umgeschaut.

    „Mitmachgarten der GFFB – Herzlich willkommen!“ steht einladend auf dem Holzschild, das am Eingang des Gemeinschaftsgartens prangt. Der Garten selbst liegt etwas versteckt neben einem Geflügelzuchtverein und dem Sportverein TSG 1957 Frankfurter Berg. Beim Betreten des Grundstücks fallen mir sofort die  imposante Größe des Gartens und die vielen Bäume auf, die mit ihren bunten Blättern ein herbstliches Flair verbreiten. Ich bin mit Peter Frankenstein verabredet, der bei der GFFB die Holz- und Fahrradwerkstatt leitet und in dem Mitmachgarten unter anderem für den Bau der Hochbeete und das Anlegen der Beete zuständig ist. Er steht an einem Kreis mit rund zehn Meter Durchmesser, der aussieht, als wäre er in die Wiese gestanzt worden (siehe Titelbild). „Hier stellen wir derzeit Hochbeete auf, die in Form eines großen ‚G‘ stellvertretend für GFFB angeordnet werden“, erläutert Frankenstein. „Das verwendete Altholz stammt durchweg von Einwegpalletten aus unserer Holzwerkstatt, wo wir übrigens auch Nistkästen für die Wildvögel gebaut haben.“ Bei der Befüllung der Hochbeete würden ebenso nur recycelbare Materialen verwendet, betont der Arbeitspädagoge. Wie ich erfahre, arbeiten derzeit etwa acht ehrenamtliche Gärtnerinnen und Gärtner bei dem Projekt mit. Dabei handelt es sich vorwiegend um Langzeitarbeitslose, die im Rahmen des GFFB-Kurses „Querbeet“ dafür sorgen, dass der Gemeinschaftsgarten wächst und gedeiht.

    Sukzessive urbar gemacht

    Bei einem Rundgang durch den Garten erzählt mir Frankenstein, dass die Stadt Frankfurt der GFFB das Gartengelände zur Verfügung gestellt hat. „Hier war alles verwildert und mit Brombeersträuchern überwuchert. Wir haben den Garten erst nach und nach urbar gemacht“, sagt er nicht ohne Stolz. „Das Grünflächenamt ist von unserer Arbeit begeistert und unterstützt uns wo immer es möglich ist, so zum Beispiel bei der Entsorgung des Grünschnitts.“ Bereits seit 2014 lernten die Teilnehmer von GFFB-Kursen vor Ort, Nutzgärten zu planen und zu gestalten sowie Gemüse und Kräutern zu ziehen. Ab dem Frühjahr kommenden Jahres soll der GFFB-Mitmachgarten auch für alle Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern geöffnet werden. „Man kann sich aber bereits jetzt bei uns engagieren“, so Frankenstein. „Wir treffen uns jeden Freitag um 10 Uhr morgens – auch bei schlechtem Wetter – zur gemeinsamen Gartenarbeit. Einfach vorbeikommen und mitmachen!“

    Vielfältiges Freizeitangebot

    Auf dem 1.500 Quadratmeter großen Gelände wurde auch ein schöner Fühlpfad angelegt.

    Neben der Beteiligung an der Gartenarbeit, kann man ab kommendem Frühjahr auch den schön angelegten Fühlpfad begehen oder das Outdoor-Schachfeld, welches derzeit in der Holzwerkstatt entsteht, für ein Match nutzen. Neben den vielen Freizeitmöglichkeiten ist es vor allem die gute Zusammenarbeit der Hobbygärtner, die Frankenstein so begeistert. „Jeder hilft mit, dass hier etwas Schönes entsteht“, schwärmt er. Auch ich kann mir einen Eindruck von der Gastfreundschaft der Gärtner machen. So bekomme ich ein Stück Kuchen und Kaffee an dem gedeckten Tisch im Freien angeboten und darf einen großen Beutel Walnüsse, die im GFFB-Mitmachgarten geerntet wurden, mit nach Hause mitnehmen. So sieht wahre Gastfreundschaft aus!


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  • Querbeet Hörde: Hochbeete an 16 Standorten bis zum Winter

    (gu, alerts)

    An zwölf Standorten sollen Gemüse, Kräuter und insektenfreundliche Blumen in 16 Hochbeeten in Hörde aufgestellt werden. Den Anfang macht nun der Hörder Neumarkt mit drei Hochbeeten. Auf der Fläche standen vorher Rosenbüsche, deren Stümpfe noch als Stolperfallen zwischen den Hochbeeten stehen. Die knallbunten Holzkisten gehören zum Projekt „Querbeet Hörde – Ernte deine Stadt!“

    Seit 2016 setzt nun „Querbeet Hörde“ gemeinsam mit AnwohnerInnen und AkteurInnen Projekte rund um das Thema urbane Landwirtschaft um. Hierzu sind immer wieder auch Exponate in der Hörder Stadtteil-Agentur in der Alfred-Trappen-Straße zu sehen.

    „Ich habe lange davon geträumt, und immer wieder angeregt, dass wir Hochbeete hier in Hörde und am Neumarkt bekommen“, erklärte sich Patin Sandra Cech, eine engagierte Bürgerin. „Urban Gardening ist ein fantastisches und zukunftsweisendes, das zugleich auch einen Bildungsanspruch hat“, sagt Thomas Pape, der mit seiner Gattin Pate eines Hochbeetes vor seinem Reformhaus ist.

    Unser Gemüse wachse schließlich nicht in den Supermarkt-Regalen, weshalb die Hochbeete zugleich eine Art Realitätsschulung in Ernährungsfragen seien. Die eigentliche Idee hinter den Hochbeeten ist aber, Freude am gemeinsamen Gärtnern und am Anbau lokaler Nahrungsmittel zu wecken – inklusive der „Interessenweckung“ bei den AnwohnerInnen. Alle HörderInnen sind eingeladen, von und aus den Hochbeeten zu naschen oder zu ernten.

    Ein Ziel der Initiative ist es aber auch, dass sich BürgerInnen auch ein eigenes Hochbeet bauen beziehungsweise anlegen. Dafür braucht man keinen „grünen Daumen“, betonen die Intiatoren. Die derzeit 16 Hochbeete werden von PatInnen betreut. Aktuell rekrutieren diese sich aus dem Hörder Einzelhandel, lokalen Initiativen und sozialen Einrichtungen.

    Die Hochbeete wurden in Kooperation mit der GrünBau gGmbH gebaut. Die Pflanzen stammen noch vom Werkhof in Dortmund-Grevel. Zukünftig sollen die Pflanzen aus der geplanten Hörder Stadtteilgärtnerei „Querbeet Sozial“ kommen.

    Zum Ende des Jahres, wenn auch die Hochbeete über den Winter wieder abgebaut werden, wird der Verlauf des Projektes ausgewertet. Im kommenden Jahr 2019 sollen nämlich wieder viele Mini-Gärten in Hörde gedeihen. Wer nun selber ein Hochbeet pflegen möchte, findet weitere Unterstützung in der Hörder Stadtteilagentur und beim Projekt „Querbeet Hörde“.

    Man kann die Hochbeete am eigenen Haus aufstellen oder im öffentlichen Raum. Vorschläge und BewerberInnen sind  erwünscht. Die Bezirksvertretung Hörde hatte das Projekt beschlossen. Es gehört zum Schwerpunkt „Stadtökologie“ innerhalb des des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ und wird aus Bundesmitteln, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund finanziert.

    https://www.nordstadtblogger.de/querbeet-hoerde-ernte-deine-stadt-der-stadtteil-ist-bunt-und-jetzt-auch-durch-urban-gardening-endlich-er-essbar/ (mehr …)

  • Stadtteilgärtnerei in Dortmund

    (Gu, RSS)

    Die Grundidee hat der Verwaltungsvorstand, die regelmäßige Runde der städtischen Dezernenten, am Dienstag formuliert: Auf einer Brachfläche Am Remberg sollen zukünftig Arbeitsgelegenheits-Kräfte (AGH-Kräfte) Obst, Gemüse und Kräuter ziehen. Die Erträge sollen „wettbewerbsneutral“ an Bedürftige weitergegeben werden. Dieses Projekt hat der Verwaltungsvorstand dem Rat der Stadt Dortmund vorgeschlagen, der in einer seiner nächsten Sitzungen darüber entscheiden wird.

    Die Grünbau gGmbH – ein öffentlicher Beschäftigungsträger, der Langzeitarbeitslosen zurück ins reguläre Arbeitsleben hilft – hat die Verantwortung für das Projekt und wird die Arbeitskräfte anleiten. Von Grünbau stammt auch die Idee, für die Geld aus dem insgesamt 4.350.000 Euro großen Fonds „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ zur Verfügung steht.

    Boden ist untersucht worden

    Der neue städtische Bauernhof wird auf einer Brachfläche südlich der Straße Am Remberg entstehen. Sie liegt im Bereich zwischen der B236 und der Brücke über die ehemalige Gartenstadttrasse, die zum Radweg umgebaut wird.

    Wegen der früheren industriellen Nutzung dieses Gebiets wurden die Böden auf chemische Rückstände untersucht. Die Befunde seien zwar unauffällig gewesen, aus Gründen der Vorsorge wird im nördlichen Bereich dennoch auf den Anbau direkt im Boden verzichtet. Dort werden Container für Sozialräume, Lager und Büro stehen. In Gewächshäusern können Pflanzen schon vorgezogen werden.

    Stadtteil wird durch Anbau aufgewertet

    Den Aufbau und eine anfängliche Starthilfe finanzieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund. Das Jobcenter finanziert die AGH-Kräfte und deren Anleitung. Perspektivisch, so der Plan der Verwaltung, sollen Teile der Gärtnerei Einnahmen erzielen und Langzeitarbeitslosen eine dauerhafte Erwerbstätigkeit ermöglichen.

    Hörde soll als Stadtteil von der urbanen Landwirtschaft profitieren, hofft die Verwaltung. Grün- und Freiflächen sollen mit Beerensträuchern, Obstbäumen und Beeten für Tomaten, Kohl oder andere Obst- und Gemüsesorten aufgewertet werden.

    Früchte von Allgemeinheit geerntet

    Die Früchte könnten von der Allgemeinheit geerntet und verzehrt werden. In „Mini-Gärten“ erhalten Garten-Neulinge Anleitung. Für Urlaubszeiten soll es einen Gieß-Service geben. Weitere Ideen: Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern soll die Bewirtschaftung und Gestaltung ihrer Flächen gegen eine Beteiligung am Ertrag angeboten werden. Zudem könnten in Hörde weitere Flächen für den Weinbau erschlossen werden. Nahe des Rembergs gibt es bereits eine Anbaufläche. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagt: „Diese Gärtnerei lässt nicht nur Gemüse wachsen, sondern auch berufliche Perspektiven und sozialen Zusammenhalt.“

    „Kurze Wege zum Verbraucher und ein geringer Energieeinsatz verbessern die CO2-Bilanz der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund. „Ich freue mich, dass die Gärtnerei auch eine Basis bildet für weitere Projekte der urbanen Landwirtschaft, mit denen das Stadterneuerungsgebiet Hörde grüner werden soll.“ (mehr …)

  • Feldversuch essbare Stadt in Bocholt

    (Gu, alerts)

    Gemüse züchten, Kräuter pflanzen, Obst anbauen, hegen und pflegen bis zur Ernte: Das alles geht nicht nur im eigenen Garten, sondern ab kommenden Montag in Bocholt auch auf städtischer Fläche, genauer: auf dem (noch) unbebauten Teil des so genannten Kubaai-Geländes, hinter dem IBENA-Werksverkauf an der Industriestraße. Dort wurden jetzt 120 Holzkisten aufgebaut, die darauf warten, bepflanzt zu werden. Jeder Bürger, der Lust hat, kann mitmachen, allein oder gemeinsam mit anderen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Gepflanzt werden kann montags bis freitags von 8-12 Uhr.

    Urbanes Gärtnern (“urban gardening”) oder “essbare Stadt”: So ist der Trend überschrieben, den die Stadt aufgreift. “Es gibt Initiativen, die sich das wünschen. Es ist ein Test, um zu schauen, ob und wie das in der Bocholter Bevölkerung ankommt”, sagt Stadtbaurat Daniel Zöhler. Im Kubaai-Gebiet habe man zurzeit noch genügend Platz, um diesen Feldversuch zu starten.

    Neulinge werden auf Wunsch angeleitet und erhalten wertvolle Tipps fürs erfolgreiche Gärtnern. Die Aktion wird von EWIBO-Mitarbeiterin Karola Moersig, gelernte Gartenbauingenieurin für Obst, Gemüse und Zierpflanzenanbau, betreut. Erreichbar ist Moersig zu den Öffnungszeiten unter Tel. 01523 / 21765-28.

    Saatgut und Werkzeug sollten Interessierte selbst mitbringen. Beete, Erde sowie Wasser zum Gießen der Pflanzen stehen vor Ort kostenfrei zur Verfügung.

    “Man hat kein Eigentum”

    Wichtig zu wissen: Die angepflanzten Sachen können von jedermann verköstigt oder geerntet werden. “Man hat kein Eigentum hier”, stellt Berthold Klein-Schmeink, Geschäftsführer der EWIBO, klar. Es gehe darum, sich um die Beete regelmäßig zu kümmern, voneinander zu lernen und zu profitieren, um dann auch den Erfolg, sprich die Ernte, einzufahren. Die Aktion erhalte dadurch einen sozialen Charakter.

    “Das Thema ´urban gardening´ wabert schon lange in Bocholt herum”, so Klein-Schmeink. Im Rahmen eines Beschäftigungs- und Integrationsprojekts habe die EWIBO am Heutingsweg bereits urbanes Gärtnern mit den Anwohnern durchgeführt. Jetzt also könnten alle Bocholter, die einen “grünen Daumen” besitzen oder sich einen solchen aneignen wollen, mitmachen.

    https://madeinbocholt.de/essbare-stadt-oeffentlich-gemuese-und-obst-anbauen-in-bocholt/ (mehr …)

  • Gartenprojekt als Zwischennutzung in Viersen/Dülken

    (Gu, alerts)

    An dem Projekt in Dülken sind insbesondere die Stadt als Eigentümer der Flächen, das Dülkenbüro, das Kolping-Bildungszentrum und Dülkener Bürgerinnen und Bürger beteiligt.

    Standort des „Urban Gardenings“ ist die Brachfläche zwischen Westgraben, Am Kesselsturm und Langer Straße. Die rund 2000 Quadratmeter inmitten der historischen Dülkener Altstadt werden zurzeit nicht genutzt. Die Pläne der Stadt sehen vor, das Grundstück an einen Investor zu verkaufen, der dann dort baut. Wann das geschehen wird, ist aber gegenwärtig nicht absehbar. Darum fiel der Entschluss, die zunehmende verwildernde Fläche vorübergehend für „Urban Gardening“ zu nutzen.

    Ende 2017 startete über das Dülkenbüro ein Aufruf. Zehn Dülkenerinnen und Dülkener haben sich daraufhin gemeldet, um am Urban Gardening teilzunehmen. Das Kolping-Bildungswerk Dülken begleitet das Projekt. Das Bildungswerk bietet als Teil seiner berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen Werkstätten in den Bereichen Gartenbau und Holz an. Von dieser Seite werden insbesondere fachliche Beratung beigesteuert und die Stetigkeit der Betreuung gewährleistet.

    Zum Auftakt am Samstag wurde ein Teil der Bauzäune entfernt. An dieser Stelle entstand ein „lebendiger Weidenzaun“. Die Weidenruten treiben nun aus und wachsen. Sie müssen regelmäßig geschnitten werden. Das Schnittgut wird anschließend als Querverbindung wieder eingeflochten. Im nächsten Schritt sollen mobile Hochbeete entstehen. Diese Hochbeete werden mit Zier- und Nutzpflanzen bestückt.

    Zur Umsetzung des Projekts sind Sponsoren unverzichtbar. Zum Start haben sich die Volksbank Viersen, der NABU und ein Baumarkt engagiert. Grundsätzlich sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion immer auf der Suche nach Unterstützung in den Bereichen Kompost, Dünger, Häcksel, Gartengeräte, Einwegpaletten, Folien für die Hochbeete und Pflanzen.

    Die weiteren Aktivitäten werden vom Dülkenbüro koordiniert

    https://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/stadt-viersen-urban-gardening-im-herzen-duelkens_id_8525945.html


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  • Hörde: Gemüseanbau durch Langzeitarbeitslose

    (Gu, alerts)

    Die Grundidee hat der Verwaltungsvorstand, die regelmäßige Runde der städtischen Dezernenten, am Dienstag formuliert: Auf einer Brachfläche Am Remberg sollen zukünftig Arbeitsgelegenheits-Kräfte (AGH-Kräfte) Obst, Gemüse und Kräuter ziehen. Die Erträge sollen „wettbewerbsneutral“ an Bedürftige weitergegeben werden. Dieses Projekt hat der Verwaltungsvorstand dem Rat der Stadt Dortmund vorgeschlagen, der in einer seiner nächsten Sitzungen darüber entscheiden wird.

    Die Grünbau gGmbH – ein öffentlicher Beschäftigungsträger, der Langzeitarbeitslosen zurück ins reguläre Arbeitsleben hilft – hat die Verantwortung für das Projekt und wird die Arbeitskräfte anleiten. Von Grünbau stammt auch die Idee, für die Geld aus dem insgesamt 4.350.000 Euro großen Fonds „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ zur Verfügung steht.

    Boden ist untersucht worden

    Der neue städtische Bauernhof wird auf einer Brachfläche südlich der Straße Am Remberg entstehen. Sie liegt im Bereich zwischen der B236 und der Brücke über die ehemalige Gartenstadttrasse, die zum Radweg umgebaut wird.

    Wegen der früheren industriellen Nutzung dieses Gebiets wurden die Böden auf chemische Rückstände untersucht. Die Befunde seien zwar unauffällig gewesen, aus Gründen der Vorsorge wird im nördlichen Bereich dennoch auf den Anbau direkt im Boden verzichtet. Dort werden Container für Sozialräume, Lager und Büro stehen. In Gewächshäusern können Pflanzen schon vorgezogen werden.

    Stadtteil wird durch Anbau aufgewertet

    Den Aufbau und eine anfängliche Starthilfe finanzieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund. Das Jobcenter finanziert die AGH-Kräfte und deren Anleitung. Perspektivisch, so der Plan der Verwaltung, sollen Teile der Gärtnerei Einnahmen erzielen und Langzeitarbeitslosen eine dauerhafte Erwerbstätigkeit ermöglichen.

    Hörde soll als Stadtteil von der urbanen Landwirtschaft profitieren, hofft die Verwaltung. Grün- und Freiflächen sollen mit Beerensträuchern, Obstbäumen und Beeten für Tomaten, Kohl oder andere Obst- und Gemüsesorten aufgewertet werden.

    Früchte von Allgemeinheit geerntet

    Die Früchte könnten von der Allgemeinheit geerntet und verzehrt werden. In „Mini-Gärten“ erhalten Garten-Neulinge Anleitung. Für Urlaubszeiten soll es einen Gieß-Service geben. Weitere Ideen: Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern soll die Bewirtschaftung und Gestaltung ihrer Flächen gegen eine Beteiligung am Ertrag angeboten werden. Zudem könnten in Hörde weitere Flächen für den Weinbau erschlossen werden. Nahe des Rembergs gibt es bereits eine Anbaufläche. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagt: „Diese Gärtnerei lässt nicht nur Gemüse wachsen, sondern auch berufliche Perspektiven und sozialen Zusammenhalt.“

    „Kurze Wege zum Verbraucher und ein geringer Energieeinsatz verbessern die CO2-Bilanz der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund. „Ich freue mich, dass die Gärtnerei auch eine Basis bildet für weitere Projekte der urbanen Landwirtschaft, mit denen das Stadterneuerungsgebiet Hörde grüner werden soll.“

    https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/Neue-Zentrale-bringt-mehr-als-nur-Obst-und-Gemuese-1258615.html (mehr …)

  • GEBAG in Duisburg will in 9 Quartieren mindestens einen „Heimatgarten“ anlegen

    (Gu, Treffen)

    Die Wohnungsbaugesellschaft Gebag aus Duisburg hatz inzwischen vier Gartenprojekte, hauptsächlich und teilweise auch nur für ihre Mieter angelegt. Alle nach einem Schema: die MieterInnen können gärtnern und zudem sind es Arbeitsförderprojekte mit 2 Euro Jobs. Die Jobber bauen die Hochbeete, sind täglich vor Ort, sind auch AnsprechpartnerInnen, 14 Leute und Anleitung. Aus der Arbeitsmarktperspektive erfolgreich: der niedrigste Krankenstand bei 2 Euro Jobs überhaupt, die Jobber betätigen sich für ein sinnvolles, anerkanntes Projekt.
    Die Gebag will nun in den 9 Bezirken, in denen sie Wohnungen und eben auch Flächen hat, mindestes ein solches Gartenprojekt aufbauen (mehr …)

  • Garten als Qualifizierungsprojekt für Flüchtlinge

    (alerts)

    hier möchten wir Ihnen den Interkulturellen Garten vorstellen, der als Flüchtlingsintegrationsmaßnahme seit dem 01. April 2017 aufgebaut und gepflegt worden ist und nun seine Früchte trägt. Bei dem Projekt handelt es sich um eine von der Stadt Flensburg beantragte und von der Agentur für Arbeit geförderte Flüchtlingsintegrationsmaßnahme, deren Ziel es ist, AsylbewerberInnen ein Angebot zu unterbreiten, sich für das Gemeinwohl zu engagieren, sie damit niedrigschwellig an den Arbeitsmarkt heranzuführen und gleichzeitig die Wartezeit im Asylverfahren zu überbrücken. Bei der Maßnahme handelte es sich um ein Kooperationsprojekt von bequa und AWO mit begleitendem Sprachunterricht.

    http://www.presse-service.de/public/Single.aspx?iid=971275 (mehr …)

  • Mit Service-Packs für GärtnerInnen sollen in Bad Freienwalde Stellen geschaffen werden

    (Gu aus alerts, 23.6.)

    Im Garten der „Visionähre“

    Bad Freienwalde (MOZ) Schon lange brüten die Mitarbeiter über einem neuen Projekt, das nun unter dem Titel „Visionähre“ umgesetzt werden soll. Die zwei Säulen sind ein neuer Gemeinschaftsgarten und „Möbel und mehr“. Langfristiges Ziel ist die Schaffung von Arbeitsplätzen. […] 
    Ziel des Vereins zur Förderung von Beschäftigung und Qualifizierung Bad Freienwalde (VFBQ)ist dabei, Arbeitsverhältnisse zu schaffen. Oft sei es so, dass Menschen wieder in die Arbeitslosigkeit zurückfallen, wenn öffentlich geförderte Maßnahmen auslaufen, erzählt VFBQ-Geschäftsführerin Irmgard Roth. Über das Projekt „Visionähre“ sollen deshalb auf lange Sicht feste Arbeitsplätze geschaffen werden. […]
    Entstehen soll ein Gemeinschaftsgarten, in dem einzelne Parzellen gepachtet werden können. Etwa 30 Parzellen à 20 Quadratmeter stehen zur Verfügung. Die Pächter können sich dabei aussuchen, wie viel Service sie in Anspruch nehmen wollen. Je nachdem, wie oft sie selber im Garten werkeln, variiert der Preis. Wer gar keine Zeit hat, kann das All-Inclusive-Paket wählen und seinen Garten ganz in die Hände der VFBQ-Mitarbeiter legen. Im Blick hat der Verein dabei unter anderem Städter aus Eberswalde oder Berlin, die nur ab und zu mal vorbeikommen – beispielsweise auf dem Weg nach Polen. Kreative und Idealisten sind gefragt. Menschen, die Lust zum Gestalten haben und ihre eigenen Ideen einbringen. So werden etwa aus alten Paletten Hochbeete gebaut, erzählt Sabine Baarsch. Den „Visionähren“ schwebt vor, besonderen Wert auf alte Kulturen zu legen. Auch Kräuter sollen im Fokus stehen, erzählt Irmgard Roth. Menschen mit und ohne Vorahnung können sich in dem Garten verwirklichen und voneinander lernen. „Informelle Weiterbildung“ nennt Irmgard Roth diese Art der Wissensvermittlung.
    Noch aber ist es nicht so weit. Erst einmal muss der Garten vorbereitet werden. Für den 26. Juni ist deshalb ein Arbeitseinsatz geplant, bei dem jeder mitmachen und sich über das Projekt informieren kann. Ab Anfang 2016 sollen dann die ersten Parzellen verpachtet werden.

    Auch bei der zweiten Säule des Projektes geht es darum, alte Dinge wiederzuverwenden. „Möbel und mehr“ nennt sich das neue Konzept für die ehemalige Möbelkammer. Hier konnten ab April dieses Jahres bereits zwei feste Stellen geschaffen werden. Bisher konnten dort Menschen, die Sozialleistungen empfangen, gegen Spenden Möbel bekommen. Das soll nun auf ein größeres Publikum ausgeweitet werden. Auch das Angebot wird breiter aufgestellt.

    Die Mitarbeiter entwickeln eigene Produkte aus Dingen, die andere wegwerfen würden. Beim „Upcycling“, gehe es darum, scheinbar unbrauchbare Materialien aufzuwerten, erklärt Sabine Baarsch. Ob Hochbeete, Deko-Figuren oder Bänke – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Das Ziel hierbei sei, marktfähige Produkte zu entwickeln, erklärt Irmgard Roth. Die Idee für „Visionähre“ sei schon vor zwei Jahren entstanden, erzählt sie weiter. Die Entwicklung inklusive Flyer und Visitenkarten wurde vom Land gefördert. Jetzt heißt es, das Projekt auf eigene Faust in die Tat umzusetzen

    http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1400222/ (mehr …)