Schlagwort: Bibliothek

  • Nürnberg: Neuigkeiten aus der essbaren Stadt

    Workshop Boden – das Mysterium um die paar Zentimeter, die die Welt ernähren

    11.7., 18-21 Uhr, Jakobsplatz

    Boden – was ist das eigentlich, was da kreucht und fleucht? Warum sind wir und die Pflanzen und Tiere, die uns ernähren so abhängig davon? Welche Praktiken fördern einen gesunden Boden? Wie sieht es mit dem Wassermanagement aus? Lilly von Hof vErde nimmt uns mit in die Welt der Regenwürmer und Mikroorganismen!

    Der Workshop ist kostenlos (Spenden sind herzlich willkommen), aber die Teilnehmenden-Zahl ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung nötig. Alle Infos und Anmeldemöglichkeit findet ihr hier.


    Praxis-Workshop Baum- und Strauchschnitt

    12.7.,16-20:00 Uhr, Start am Garten des Südens, weiter zu Jakobsplatz, Egidienplatz und Bielingplatz

    Niklas Götz von pflanzoasen freut sich mit euch einen Gehölzschnitt-Workshop durchzuführen, bei dem wir zunächst einen kritischen Blick auf die lokalen Standortbedingungen werfen, um uns im Anschluss mit der Ökologie der dort ansässigen Gehölze beschäftigen. Ich zeige euch, welche (Pflege-) Maßnahmen wichtig sind, um die Gärten zukunftsfähig zu machen.

    Der neue Naschgarten in der Marienvorstadt (Nahe TH / Wöhrder Wiese) geht an den Start! Kommende Woche plant die Gartengruppe gemeinsam in einem Permakultur-Planungs-Workshop die Fläche und wird dann ganz offiziell in den Kreis der Essbaren Stadt aufgenommen. Bock mitzugarteln? Meldet euch!

    Und auch im Garten Für Alle (Schloßäckerstraße) geht es nach unserem Permablitz Anfang Juni weiter – wer in der Nähe wohnt und/oder Lust hat, sich im Garten einzubringen, melde sich 🙂 Wir kommunizieren über eine Signal-Gruppe und natürlich vor Ort.

    Die Bibliothek der Gartendinge ist auf der Zielgeraden – letzte technische und organisatorische Dinge brauchen noch einen Feinschliff, dann können wir in die Beta-Phase gehen.
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  • Berlin: LeseGarten existiert nicht mehr

     Wir konnten die Rattenplage im Hof trotz vieler Versuche und Anpassungen nicht in Griff bekommen und mussten die Beete letztes Jahr schweren Herzens abbauen.
    -> LeseGarten in der Stadtteilbib Kreuzberg am Kotti
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  • Berlin: Bokashi-Workshop in der Bib

    Bokashi Workshop in der Bezirkszentralbibliothek Tempelhof

    Wann: 22.09.2023 | 17:00 bis 19:00 Uhr

    Wo: Bezirkszentralbibliothek Tempelhof „Eva-Maria-Buch-Haus“

    Text: Zuhause Kompostieren mit der Bokashi Methode. Wir lernen, wie Küchenabfälle Zuhause fermentiert werden können, um diese anschließend zu fruchtbarer Erde zu kompostieren.

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  • Berlin: Dachnutzung Bib durch Peace of Land wird nix

    Peace of Land nutzt gerade unseren Keller mit als Lager, bis die endlich wieder einen neuen Platz gefunden haben. Die Idee, dass die einen potentiellen Dachgarten auf dem Dach der Bibliothek ‚beackern‘ können, wird wohl nicht Realität werden können. Das Dach wird zu wenig Traglast dafür haben. Wir sind aber weiter dran an dem Thema und haben auch schon einmal einen Förderantrag für eine Machbarkeitsstudie gestellt. Die Förderungslandschaft in Berlin ist gerade wie gemacht für solche Idee.

    Jetzt müssen wir erstmal unseren Vermieter mit ins Boot holen für die Dachgarten-Idee…da sind wir gerade dran (mehr …)

  • Mannheim: Grünwerk kooperiert mit der Bib

    (Mail)

    Die Bibliothekarin stellt uns einen Tisch mit Turm zur Verfügung, den ich gärtnerisch dekorieren werde. In einem Karteikasten findet man dann gebastelten (aus ausrangierten Buchseiten) Samentütchen von uns (hauptsächlich erstmal Blumensamen), denn davon haben wir genug geerntet. Evtl. stellen wir auch bienenfreundliche Balkonkasten-Tütchen zusammen. Die Bücherei stellt ihre Gartenliteratur dazu. Dazu gibt es eine Liste mit Links zum Thema Samen ernten und einen Flyer mit unseren Garten-Workshops. Zusätzlich bieten wir einen Aussaat-WS für Kinder. Leider berichten die Büchereinen, dass an geerntetem Samen im Herbst wenig zurückkommt.

    Aber es geht nicht nur um die Samen, sondern auch um die Vermehrung des Gedankenguts und das veränderte Bewusstsein. Wer kannte schon vor 10 Jahren was ein samenfestes Korn ist?


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  • Augsburg: Saatgutbörse in Bibliothek

    (alerts)
    In Kooperation mit der Stadtbücherei Augsburg, dem Arbeitskreis „Urbane Gärten Augsburg“, der Cityfarm Augsburg, dem Amt für Grünordnung, Friedhofswesen und Naturschutz, sowie dem Botanischen Garten Augsburg werden Informationen rund um den Garten sowie die Möglichkeit zum Tausch von samenfestem, altbewährtem Saatgut geboten. Wer selbst kein eigenes Saatgut produziert, kann gegen eine Spende interessante Samen erhalten.
    Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.
    https://www.augsburg.de/detail-kalender/saatgutborse-samentausch-und-informationen-rund-um/1001230?cHash=7588bf91639f15f7e8ca00c106eecea3 (mehr …)

  • Berlin-Pankow: Kooperation Böll Bib und Peace of Land angedacht

    (Gespräch)
    Der Leiter der Böll Bib in Berlin Pankow ist dabei, Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass auf dem Dach der Bib ein Gemeinschaftsgarten entstehen kann. Eine Kooperation mit Peace of Land ist angedacht und wird derzeit diskutiert (mehr …)

  • Rosenheim: Stadt kümmert sich um Gartenprojekt an der Bibliothek

    (Projektbesuch)

    Die Rosenheimer Bibliothek hat als eine von 28 Bibliotheken bundesweit Geld aus dem Förderprogramm „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“ bekommen: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/transformation_und_zukunft/detail/hochdrei.html
    Die Bib liegt direkt an einem Stadtplatz, der bis dato recht ungenutzt war. Hier haben sie mithilfe der TH Rosenheim und der Stadtgärtnerei 24 Beete gebaut, befüllt, bepflanzt und aufgestellt, die auch Sitzmöglichkeiten und teilwesie Tische haben. Nun kümmert sich das Grünflächenamt um alles: täglich kommt der städtische Gießwagen vorbei, der Gärtnermeister pfegt die Beete und sagt Bescheid, wenn was reif ist etc. Es ist also kein Gemeinschaftsgarten, eher zumindest in Teilen ein essbare Stadt Projekt, das die Anwohenden aber so noch nicht entdeckt haben. (gibt keine Schilder, die das Projekt erklären) Ein Teil der Beete ist an ein Ackerdemie-Projekt mit einer nahen Schule gegangen. Die Schule kommt jede Woche mal vorbei, ab und an ist ein „Acker-Coach“ dabei. Nur in diesen Beeten sind Schilder, die die Beete entsprechend kennzeichnen.
    Es gibt für Menschen aus der Nachbarschaft nicht wirklich die Möglichkeit, mitzumachen, da alles gärtnerische über das Grünflächenamt läuft. Der Gärtnermeister macht das wohl auch richtig gerne („mit Herzblut“, ist mal was anderes). Ob die Stadt die Kosten für die Pflege des Projekts weiterübernimmt, ist noch unklar. Das sind wohl Kosten in Höhe von 10T Euro. Die Gelder der Kulturstiftung laufen Ende des Jahres aus, die Projektleiterin macht dann in der Nachbargemeiden das Stadtmarketing, will aber für ein paar Stunden auf Honorar auch an der Bib bleiben. Die Bib sieht die Stadt in Verantwortung, da sie ja auch die anderen Plätze pflegen. Ggf. kann aber auch noch der BUND mit ins Boot geholt werden, der Interesse an den Beeten geäußert hat. Die Ackerdemie-Aktivität wird über die AOK finanziert (Ernährungsbildung).
    Auf dem Platz gibt es auch einen (sehr schönen) Büchertauschschrank, den einzigen in Rosenheim, es finden Veranstaltungen wie Kino, Tanz, Workshops, Malaktionen statt. Vandalismus gab es so gut wie gar nicht bisher.
    In der Bin gibt es eine kleine Bibliothek der Dinge, auch Gartengeräte sind ausleihbar.
    Sie wollen ggf. auch noch eine Saatgutbibliothek aufbauen.


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  • Leipzig: Moorbeet und Grauwassertum um Stadtgarten H17

    (Bericht)

    Bei der Wahl des Standorts für das Moorbeet haben wir, bzw. damalige Vereinsmitglieder, uns
    leider falsch informiert. Ausgiebige Recherchen haben ergeben, dass ein Moorbeet an einem
    möglichst sonnigen Standort aufgestellt werden sollte. Heimische Karnivoren sowie
    Heidelbeeren gedeihen besonders gut in der Sonne. Da wir die alte Grundkonstruktion am
    schattigen Standort nicht weiterverwenden konnten, haben wir uns entschieden das Moorbeet
    komplett neu zu planen. Der Standort wird an den zentralen und sonnigen Garteneingang
    verlegt, wodurch es Besucher*innen gleich ins Auge fallen und auch für Bildungszwecke
    besser nutzbar sein wird. Auch haben wir uns für die Variante mit Teichfolie und
    Wasserspeicher entschieden. Der Wasserspeicher soll aus drei neben einander
    angebrachten, umgekehrten Bottichen gebaut werden und sorgt dafür, dass das Moor ständig
    feucht bleibt und nur gelegentlich gegossen werden muss. Unser neues Vorhaben hat den
    Bau etwas hinausgezögert und die Kosten (vor allem für das Bauholz) drastisch erhöht. Die
    Mühe hat sich jedoch gelohnt: Es entsteht ein wertvolles seltenes Biotop, das
    Kohlenstoffdioxid bindet. In den Folgejahren wollen wir einheimische Moorbeetpflanzen u.a.
    verschiedene Torfmoosarten, die durch ihr Absterben neuen Torf bilden, einsetzen.  

    Unsere Bibliothek über Umweltthemen hat mit dem Sachbuch Die Humusrevolution und
    Bildungsmaterial der Heinrich Böll-Stiftung (Versandkosten für kostenloses Bildungsmaterial:
    Insektenatlas, Plastikatlas, Meeresatlas, Mobilitätsatlas) an Zuwachs gewonnen. In nächster
    Zeit planen wir für unsere Literatur ein geeignetes Regal zur Aufbewahrung zu bauen. Dieses
    soll in der Hütte aufgestellt werden und von außen erreichbar sein. So kann die Bibliothek zu
    den Öffnungszeiten leicht geöffnet werden und die Literatur ist vor der Witterung geschützt.  

    Die Arbeiten am Tomatenunterstand haben sich unter anderem durch die Coronasituation
    leider über einen längeren Zeitraum hingezogen. Aber: was lange währt wird endlich gut! Im
    Frühjahr 2021 konnten wir den Unterstand, inklusive neuer Regenrinne, fertigstellen und
    freuen uns schon bald wieder verschiedene Tomatensorten anzupflanzen.
    Die Anschaffung der neuen Regentonne ermöglicht es in den nächsten Jahren, mehr
    Regenwasser aufzufangen und erspart uns Trinkwasser zum Gießen zu verwenden. Die
    Regentonne wurde im Eingangsbereich des Gartens aufgestellt und fängt das Regenwasser
    des Küchendachs auf.  

    Gleich neben der Küche steht der Grauwasserturm, der mit Hilfe der Fördergelder fertig gestellt
    werden konnte. Da wir uns nach ausführlicher Beratung mit dem Kollektiv für angepasste
    Technik (KanTe) für eine spezielle Bauform mit fester Tonne, Belüftungssystem und einem
    Unterbau als Erhöhung zum Auffangen des gefilterten Wassers entschieden haben, waren die
    Materialkosten deutlich höher und die Förderung durch die Anstiftung eine große Hilfe. In Ihm
    können täglich bis zu 40 Liter leicht verschmutztes Grauwasser (bei Abwasser vom Abspülen
    und Hände waschen, bzw. 20 Liter stärker verschmutztes Küchenabwasser) zu Gießwasser
    geklärt werden. In den Folgejahren wollen wir durch Bepflanzung die Klärwirkung weiter
    verbessern. (mehr …)

  • Rosenheim: urban gardening an der Bib

    In Rosenheim gibt es auf dem Platz vor der Stadtbibliothek ein Gartenprojekt mit Büchertauschregal. Entstanden in Kooperation mit Studierenden.
    https://stadtbibliothek.rosenheim.de/news/alle/ein-bunter-platz-zum-chillen-der-salzstadel-br-beitrag/

    Außerdem gibt es eine Kooperation mit der Gemüseackerdemie im Rahmen des Projekts „StadtLeben“ (Schülerinnen und Schüler einer Grundschule bekommen drei „betreute Pflanzungen“)

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  • Köln: massiver Vandalismus in der Pflanzstelle

    (Mail)

    Zum Vandalismusproblem: das haben wir tatsächlich seit Bestehen des Gartens noch nicht gehabt und waren und sind immer wieder schockiert. Die Bauwägen wurden mehrfach aufgebrochen und auch einiges geklaut (vor Allem die Solaranlage, der Generator, ein paar wenige Werkzeuge). Ein Bauwagen wurde auch zum Schlafen genutzt. Das war besonders schwer für uns, weil wir auch nicht obdachlose Menschen rausschmeißen wollten. Wir haben es über den Winter deswegen vielfach toleriert und Leute dann eher Morgens rausgeschmissen(bzw. vielfach mit ihnen ruhig geredet, in der Hoffnung, dass sie verstehen, dass es für uns zu viel wird), weil ansonsten die Kinder schon ziemlich verschreckt waren. Ein paar Mal haben wir die Tür repariert und wieder zugemacht bis wir es aufgegeben haben und vor Allem alles gesichert, was ansonsten geklaut würde, wenn es weiter so rumsteht.

    Nach dem Winter haben wir beide Bauwägen richtig verrammelt und mit besseren Schlössern gesichert. Eigentlich nicht, was wir gerne hätten. Neben den Einbrüchen gab es etliche Male richtige Verwüstungen – es wurde wahllos unser Inventar verfeuert (zum Beispiel einfach Bierbänke quer auf die Feuerstelle gelegt, oder die Latten eines Kürbisspaliers abgerupft und verfeuert, obwohl Feuerholz daneben lag; eine Kinderbank aus dem Kinderbereich gezerrt und halb auf das Feuer geschmissen; die geodätische Kuppel (die eigentlich gut gekennzeichnet war) ist auch dem Feuer zum Opfer gefallen  etc.; Gartengeräte sind wie durch ein Wunder noch zum Großteil verschont). Das passierte immer nachts. Man hat also am nächsten Morgen die Verwüstung und leere Spirituosenflaschen gefunden…

    Wir haben immer noch Diskussionen, wie wir mit der Situation umgehen. Für einige von uns ist das Einschalten der Polizei keine Option und das haben wir bisher auch so gehandhabt. Seit es wärmer wird und der Garten auch von Aktiven Abends/Nachts vermehrt genutzt wird(und eben die Wägen verrammelt sind), hat es auch keine Probleme mehr gegeben. Jetzt haben wir gerade Koordinierungsschwierigkeiten mit den ganzen neuen Schlüsseln 😉 Aber auch schon Ideen.

    Es war also ein richtig harter Winter (offensichtlich nicht nur für uns) und wir gucken, dass wir uns jetzt wieder gut erholen und Kraft schöpfen.

    Jetzt am Wochenende war die Wiedereröffnung des Bücher_ei’s. Das war richtig schön und viele Leute, auch mit Kindern vor Ort. Die hatten glücklicherweise alle Bücher über den Winter bei ihnen untergestellt. Von unseren Büchern aus dem Bauwagen sind auch einige zum Anfeuern draufgegangen…

    Wir sind mit den Infos auch nicht wirklich an die Öffentlichkeit gegangen, weil wir etwas Vorbehalte haben, dass es einigen Leuten eher Angst macht und ihnen die Laune nimmt in den Garten zu kommen. Ob das so gut ist, weiß ich auch nicht. Hoffentlich hat sich das Problem jetzt aber erstmal erledigt.


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  • Berlin: GG an Zentralbib Schöneberg wächst

    (Tel)
    Der Lesegarten der Zentralbibliothek soll GG werden, es gab in der Vergangenheit Workshops und eine Förderung üebr „Encounters“ und Begleitung druch Soulgarden. Diese ist lange ausgelaufen, eine Frau blieb und nun ist die Gruppe auf vier gewachsen. Die Bib macht jedes Jahr eine (Blumen)zwiebelpflanzaktion und da wurden die Leute direkt angesprochen.
    Der Garten ist nur zu den Öffnungszeiten der Bib erreichbar und die schwanken seit Corona immer wieder.
    Zudem müssen die Gärtner*innen einen Ehrenamtsvertrag unterzeichnen und dafür ein polizeiliches Führungszeusgnis vorlegen. Die Kosten dafür bekommen sie ersetzt. Inzwischen gibt es jemanden in der Bib, der sich um Ehrenamtliche kümmert und ggf. könnte das auch anders geregelt werden. Maria N. wird das mit den anderen Bibs in Berlin, die auch GGs haben/aufbauen wollen, thematisieren.
    Sie wollen in der Bib eine Saatgutbibliothek haben und auch Veranstaltungen dazu machen. (mehr …)

  • Wuppertal: Pop-Up Saatgutbiblio in der Zentralbib

    (alerts)

    Am Samstag, dem 02.10.2021 zwischen 10 und 15 Uhr startet die Stadtbibliothek eine neue Mitmach-Plattform für alle Stadtgärtner*innen, die selbstgewonnenes Saatgut teilen und tauschen möchten: die Pop up-Saatgutbibliothek!

    Bringen Sie Ihr heimisches, sortenfestes Saatgut mit und stellen Sie es anderen Menschen zur Verfügung. Besonders gern gesehen sind alte Gemüsesorten und insektenfreundliche Blühpflanzen. Entsprechende Saatgut-Tütchen stellt die Stadtbibliothek zur Verfügung. Wer sich darüber hinaus professionellen Rat zum Thema Saatgutgewinnung und –vermehrung holen möchte, kann sich mit den Experten Michael Felstau vom Netzwerk Wuppertals urbane Gärten (Öffnet in einem neuen Tab) und Sandra Sperati vom Botanischen Garten Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) austauschen.

    Auch Menschen, die an diesem Tag noch kein eigenes Saatgut mitbringen, sind herzlich eingeladen, sich ein Tütchen mitzunehmen! (mehr …)

  • Wuppertal: Pop-Up Saatgutbiblio in der Zentralbib

    (alerts)

    Am Samstag, dem 02.10.2021 zwischen 10 und 15 Uhr startet die Stadtbibliothek eine neue Mitmach-Plattform für alle Stadtgärtner*innen, die selbstgewonnenes Saatgut teilen und tauschen möchten: die Pop up-Saatgutbibliothek!

    Bringen Sie Ihr heimisches, sortenfestes Saatgut mit und stellen Sie es anderen Menschen zur Verfügung. Besonders gern gesehen sind alte Gemüsesorten und insektenfreundliche Blühpflanzen. Entsprechende Saatgut-Tütchen stellt die Stadtbibliothek zur Verfügung. Wer sich darüber hinaus professionellen Rat zum Thema Saatgutgewinnung und –vermehrung holen möchte, kann sich mit den Experten Michael Felstau vom Netzwerk Wuppertals urbane Gärten (Öffnet in einem neuen Tab) und Sandra Sperati vom Botanischen Garten Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) austauschen.

    Auch Menschen, die an diesem Tag noch kein eigenes Saatgut mitbringen, sind herzlich eingeladen, sich ein Tütchen mitzunehmen! (mehr …)

  • München-Sendling: Gartenprojekt in die Hand der Gärtner*innen gegeben

    (Projektbesuch)
    Ein Teil des Innenhofs der Bib ist ein Gemeinschaftsgarten, der andere Teil ist Lesegarten. Die Gartengruppe besteht aus bisher fünf Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, die über Flyer auf das Projekt aufmerksam wurden. Zudem steht die Bib-Leiterin hinter dem Projekt und hat Mundpropaganda gemacht und Leute auch direkt angesprochen. Die Gruppe kann schalten und walten, wie sie will, die Bib-Mitarbeiter*innen haben mit der Orga an sich nichts mehr zu tun. Ein Budget gibt es nicht wirklich, Pflanzen/Saatgut und Werkzeuge kommt aus dem Kreis der Gärtner*innen (und ein wenig schießt die Bib zu). Eine der Gärtnerinnen hat den Garten als sehr wichtig für ihr Leben bezeichnet. Gerade zu Corona-Zeiten brach bei ihr viel weg, auch Begegnungsmöglichkeiten mit anderen. So war der Garten ihre Rettung.
    Ein Schild in der Bib fehlt, wenn man es nicht weiß, findet man weder den Lesegarten noch den Gemeinschaftsgarten und auch draußen (im Innenhof) gibt es keine Erklärung. Die Beete haben sie untereinander aufgeteilt, lernen voneinander und kümmern sich aber auch mit um die Beete der anderen. Weitere Mitmacher*innen sind willkommen. (mehr …)

  • Köln: Pflanzstelle nutzt Wasseranschluss der benachbarten Schule

    (Antrag, Fragen)

    Die Pflanzstelle in Köln hat neuerdings eine Container-Schule nebenan, deren Wasseranschluss sie nutzen können. Sie brauchen dafür Schläuche und Zubehör.

    1. wie viele Leutesind sie?: das ist oft schwer zu sagen… wir sind fast 100 Leute auf dem internen Email-Verteiler. Richtig aktiv würde ich schätzen sind etwa 30 bis 40 Leute und der Rest sporadisch.

    Beete: haben wir etwa 25 große (1 m³) und viele (~20) Bäckerkisten.

    Dann noch zwei sehr große Kartoffelbeete, die die KiTa um die Ecke betreut. Die Beete sind immernoch von allen für alle. Wir testen aber gerade Verantwortlichkeiten/Ansprechpersonen für bestimmte Pflanzensorten, damit nicht immer alle alles auf dem Schirm haben müssen.

    2. Regenwasser fangen wir auf. Wir haben zwei IBC-Tanks, die sehr gut helfen und dazu noch zwei große Regentonnen (~300 l) und zwei, die mal wieder fit gemacht werden müssten.

    3. das Wasser bekommen wir so. Wir haben zwar dann einen eigenen Zähler, aber die Schulleitung hat uns eine Zusage gegeben, dass sie es zu ihrem Verbrauch rechnen. Die Kinder der Schule nutzen in einer Garten-AG mittlerweile auch die Pflanzstelle.

    Letztes Jahr war ja Corona-bedingt ziemliche Flaute, wobei wir es geschafft haben, im Lockdown Einzelpersonen aus dem Viertel Zugang zur Fläche zu organisieren und im Sommer sogar noch einen Konzert-Tag hatten. Dieses Jahr sind wir gut gestartet und haben seit dem Frühjahr wieder viele neue Leute dabei (mindestens 12 neue, die sich aktiv einbringen) und eine sehr aktive Gruppe, die eine selbstorganisierte queer-feministische Bibliothek bei uns auf der Fläche aufgebaut hat. Und wir hatten sehr viele Exkursionen von verschiedenen Kindergärten und einige politische Gruppen, die sich zum Plenum bei uns Treffen. Küche für Alle hat jetzt auch wieder angefangen 🙂 Leider hatten wir in den letzten Monaten auch verstärkt mit Vandalismus zu tun


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  • Mannheim: urban gardening auf Dach der Bibliothek geplant

    (alerts)

    […]
    Der geplante Neubau in N 2 biete beste Voraussetzungen, um die Bildungseinrichtung zukunfts- und wandlungsfähig aufzustellen. „Daran will ich als Teil des Teams gern mitwirken und die neue Stadtbibliothek als lebendigen Ort der Gemeinschaft zum Blühen bringen“, sagt Yilmaz Holtz-Ersahin und meint das durchaus wörtlich. Denn für den leidenschaftlichen Hobbygärtner ist der auf dem Dach vorgesehene Garten eine besondere Freude – „als Lesegarten mitten in der Stadt, für Urban-Gardening-Projekte“, äußert er begeistert. Mit deren Umsetzung muss er sich allerdings noch gedulden. Da mit der Fertigstellung des Neubaus erst 2026 zu rechnen ist.

    https://www.rnz.de/nachrichten/mannheim_artikel,-aus-dem-ruhrpott-nach-mannheim-yilmaz-holtz-ersahin-ist-der-neue-leiter-der-stadtbibliothek-_arid,693661.html (mehr …)

  • Filmteams für Fachforum Berliner Biblios

    (Mail)

    das Forum wird voraussichtlich im Juni stattfinden
    “ in der Hoffnung, dass dann auch wieder direkte „analoge“ Begegnungen möglich sind. Die Struktur, dass es eher 4 kurze Vorträge geben soll, um dann in den direkten Austausch zu kommen, steht jetzt fest. Daniela Haberland [die das Fachforum organisiert] wird noch versuchen, ein professionelles Filmteam zu organisieren, mit dessen Hilfe wir kurze Portraits der Bibliotheken + Gartenprojekte drehen können. „
    (mehr …)

  • nächstes VÖBB-Fachforum soll mit Schwerpunkt GGs stattfinden

    Mit unserer Hilfe vernetzten sich derzeit Berliner Bibliotheken, die entweder schon Gemeinschaftsgartenprojekte haben oder mit welchen kooperieren oder welche aufbauen wollen. In unregelmäßigen Abständen finden Fachforen des Verbands Öffentlicher Bibliotheken Berlin (VÖBB) statt. Das nächste soll zum Thema Gemeinschaftsgärten stattfinden.
    Stand der Dinge bzgl. Programm:
    zwei unterschiedliche bestehende „Konstellationen“ stellen sich vor: Bibliothek in Tiergarten-Süd, die mit dem (eigenständigen) Gemeinschaftsgarten „Wachsen lassen“ kooperiert – und eine Leihsämerei und – neu – eine Bibliothek der Dinge hat und darin u.a. auch Gartengeräte verleiht und Biblio Schöneberg-Nord, die einen Lesegarten im Innenhof peu a peu zum Gemeinschaftsgarten umwandelt. Toni Karge wird angefragt für Input und Gudrun macht einen Kurzvortrag/ist dabei und bringt unsere Arbeit ein.
    Je nach Pandemie-Situation als Präsenz- oder Onlineveranstaltung. Im Mai oder Juni

     

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  • Berliner Bibliotheken und Gemeinschaftsgärten

    In Biblios in Schöneberg, Kreuzberg und Lichtenrade gibt es schon Gartenprojekte, die ZLB (Standorte in Mitte und Kreuzberg) wollte dieses Jahr mit einem Pilot – ein Hochbeet pro Standort – testen, wie das ankommt. Sie haben eine AG „ZLB wird grün“. Und in Pankow gibt es ab und an Veranstaltungen zum Thema.
    Soulgarden Berlin hat einige Aufträge von Biblios zu Workshops (u.a. Hochbeetbau) gehabt.
    -> diese Akteur*innen wollen sich vernetzen, austauschen und voneinander lernen.
    ggf. kann es im FÖB (Forum öffentliche Bibliotheken Berlin) als nächster Schwerpunkt eingebracht werden. Ziel wäre hier, noch weitere Bibliotheken für Gemeinschaftsgärten zu interessieren. Dazu sollten vorhandene Beispiele präsentiert und mögliche Hürden besprochen werden. Biblios wollen mehr sein als Ausleihorte für Bücher.

    Schon länger gibt es in der Grünen Biblio in Tiergarten einen Schwerpunkt auf „Urban Gardening“ und eine Leihsämerei (Saatguttausch), direkt nebenan sind zwei Gemeinschaftsgärten.

    Die Biblio in Kreuzberg am Kottbusser Tor hatte das P-Garten Kollektiv beauftragt, Hochbeete mit Nachbar*innen zu bauen und zu bepflanzen. Der Garten ist nicht öffentlich zugänglich, man muss durch die Biblio gehen, so wie auch in Schöneberg. Beides sind Lesegärten, die nun zu Gemeinschaftsgärten erweitert werden sollen.

    An der Amerikadenkebiblio soll das Pilothochbeet vor die Biblio (also öffentlich zugänglich), derzeit wird mit dem „Facility-Management“ geklärt, ob und wo das gehen würde.


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  • Stadtteilbiblio in Sendling will Gemeinschaftsgarten aufbauen

    (Projektbesuch)
    Die Stadtteilbibliothek in München Sendling hatte das Jahr 2020 als Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“ gewählt. Ein Projekt, das sie auch begonnen haben, ist die Anlage eines kleinen Nutzgartens. Coronabedingt sind sie nicht so weit gekommen, wie gedacht.
    Zur Bibiothek gehört ein Lesegarten und direkt daneben ist eine Fläche, die der mit im Haus sitzenden VHS gehört, die die aber nicht nutzt. Hier hat das Gartenbauamt der Stadt zusammen mit Mitarbeiter*innen der Bibliothek ein paar Hochbeete erstellt/befüllt und bepflanzt (3 – 4 sind das). Vor der Bibliothek stehen zudem zwei weitere Hochbeete, die auf das Thema Nachhaltigkeit hinweisen. Pflanzaktionen mit Schulen oder Kitas konnten nicht stattfinen, auch Veranstaltungen zum Thema im Garten und Bewerbung für diesen haben sie coronabedingt nicht gemacht. Gerne würden sie auch die Beete im Lesegarten, die derzeit mit Sträuchern und Bodendeckern bepflanzt sind, für das Gemeinschaftsgartenprojekt nutzen. Sie (die Mitarbeiter*innen) konnten in diesem Jahr Kiwis, Trauben, Tomaten ernten. Themen der Beratung waren Sichtbarkeit des Projekts, wie man Menschen für das Projekt gewinnen kann (Gärtner*innen), was füpr flankierende Veranstaltungen es geben könnte, Erreichbarkeit (man kommt nur durch die Biblio in den Garten) und Finanzierung. (mehr …)

  • Projektbesuche in Berlin Ende Sept 2020

    Die Bezirkszentralbibliothek Tempelhof-Schöneberg hat in einer Art Innenhof schon lange einen kleinen Garten. Dieser wurde bisher als Lesegarten genutzt, sprich zwischen verwilderten Blumenkästen stehen Stühle.
    Über die Inititiative einer Gruppe namens Encounters (im Netz nicht gefunden) für die Bibliotheken im Bezirk kam es zu der Idee, aus dem Garten einen Gemeinschaftsgarten zu machen. Auch an einer anderen Bibliothek (Marienfelde) gab es daran Interesse. Über von dieser Gruppe akquirierte Gelder konnte durch soulgarden ein Workshop zu Bau von Hochbeeten und deren Bepflanzung stattfinden. Dann kam Corona und die interessierte Gruppe fiel ausienander. Nun ist noch eine sehr aktive Frau tätig und die Bibiotheksmitarbeiter*innen überlegen, wie sie den Garten und die Möglichkeit, sich hier einzubringen und mitzumachen, bekannter machen können. Sie haben keine Zeit, sich selber viel einzubringen und es gibt auch kein Budget. Doch sind sie sehr daran interessiert, dass der Garten genutzt wird. Eine Hürde ist, dsas der Garten nur durch die Bibilothek erreichbar ist, sprcih: nicht von außen. Vor der Bibiothek gibt es bisher keine Schilder, die Schilder/Hinweise in der Biblothelk hatte ich nicht gesehen.

    Der Gemeinschaftsgarten Flora in Zehlendorf ist auf einer bislang verwilderten, wild überwucherten bezirkseigenen Brache entstanden. Hier kann im Boden gegärtnert werden und es gibt sowohl kleine individuelle Beete als auch zwei Gemeinschaftsackerflächen, zwei Kompoststellen, eine große Feuerstelle, ein Baumhaus, einen selbst gebauten Raum (noch ohne Dach) fpr Versammlungen, einen Schuppen usw. Gelder für einen kleinen Zaun und erste Ausstattung gab es über FEIN-Mittel des Bezirks. Der Initiator ist sehr aktiv in einer BI, die „Wandel-Projekte“ in Zehlendorf anschiebt.
    Bisher waren 6 anwohnende Familien sehr aktiv im Garten. Wegen Corona haben sie sich nicht getraut und wollen weiter abwarten, den Garten weiter bekannt zu machen und für ein Mitmachen zu werben. Das Konzept ist derzeit deshalb auch offen, es könnte je nach MItmacher*innen geschärft werden. Sie sind gut vernetzt in Zehlendorf und u.a. auch in Kontakt mit den Zehlenwaldlern, die ja auch Gartenprojekte aufgebaut haben. Ein Vorhaben ist noch, den Zaun zum angrenzenden Kirchengrund abzubauen und die Hälfte des Kirchengrundstücks zum Bürgerpark zu machen.

    Der neue Gemeinschaftsgarten Oyoun in Neukölln entsteht auf der großen Freifläche, die zum Haus gehört (Träger jetzt Oyoun, fr+her war hier die Werkstatt der Kulturen). Auf die Fläche kommt von direkt und durch dsa Haus. Hier ist ein Biergarten und es gibt eine kleine Bühne. Die Gruppe hat viel Müll aufgesammelt, ein paar Beete in der Erde angelegt, ein paar Hochbeete gebaut und einen Kartoffelturm. Es gibt schon einen Kompost, ein paar Skulturen und noch sehr viel Platz. Eine Seite des Gartens geht steil nach oben, hier frührt auch eine Treppe ins Nichts. Terassenbeete hatten sie hierfür angedacht, doch das ist noch ferne Zukunft. Permakultur, Angebote für Kinder, Veranstaltungen zusammen mit dem Träger sind weitere Planungen (die bald realisiert werden könnten) Auch hier ist es so, dass neue Mitgärtnber*innen nicht sehr aktiv geworben werden wegen Corona.


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  • Zentralbiblio Köln macht Veranstaltung zum gemeinschaftlichen Gärtnern

    (Gu, RSS)

    Die Zentralbibliothek der Stadt Köln lädt Interessierte am 14. Februar 2019 zur Veranstaltung „Verliebt in die Natur – Gemeinschaftliches Gärtnern in Köln“ ein. Los geht es um 17:30 Uhr im 1. Obergeschoss der Zentralbibliothek. Mit dabei sind auch Frank vom Ernährungsrat Köln und Umgebung und Volker von der Gartenwerkstadt Ehrenfeld.

    Die Zentralbibliothek möchte Menschen aus Köln die Möglichkeit geben sich übers gemeinschaftliche Gärtnern zu informieren. Frank wird über das Projekt und den Aktionsplan „Essbare Stadt Köln“ berichten. Volker wird einen Vortrag über die Gemeinschaftsgärten von Köln halten und zeigen, wie diese entstanden sind, was diese tun, wie diese zusammenarbeiten und welche Herausforderungen und Chances das gemeinschaftliche Gärtnern bietet. Zum Abschluss werden Frank und Volker gemeinsam eine Pflanzkiste zusammenbauen.

    In Begleitung zur Veranstaltung gibt es ebenfalls Ausstellungen auf der 1. und 3. Etage der Zentralbibliothek. Außerdem gibt es die Möglichkeit eine kleine Rallye zum Thema „Verliebt in die Natur“ mitzumachen und ein Buch zum Thema urbanes Gärtnern zu gewinnen. Weitere Infos findet ihr hier: https://stadtbibliothekkoeln.blog/tag/urban-gardening/ (mehr …)

  • Mühlheim: Saatgutbox in Bibliothek

    (Gu, alerts)

    Die Klimainitative hat im Medienhaus eine Tauschbox für Saatgut installiert. Hier kann man selbst gewonnene Samen abgeben und andere mitnehmen. […]

    Installiert wurde der hölzerne Behälter bereits im März, zur Nacht der Bibliotheken. Jetzt aber, mitten im Sommer, gehe es erst richtig los mit dem Saatgut. Denn, so erklärt Anika Füger, bei sommerlichem Wetter ließen sich Samen besonders gut ernten, trocknen und in Tütchen verpacken. Ihr Tipp zur Verpackung: Alte Briefumschläge, die man an der Seite anstatt oben geöffnet hat – dort kann man die Samen einfüllen und den Briefumschlag beschriften mit dem Namen der Pflanze und ihrer Herkunft. Das Projekt der Klimainitiative, Saatgut zu teilen und zu tauschen, stehe unter dem Motto „Nimm – Gib – wie es gerade passt.“
    Mitgebracht zur Saatgut-Tauschbox sollten aber nur Saaten, das samenfest sind, sich also weitervermehren und nicht ihre Eigenschaften verloren haben wie Hybrid-Züchtungen oder durch Gentechnik veränderte Sorten. […]
    Direkt gegenüber der Saatgut-Tauschbox in der zweiten Etage der Stadtbibliothek reiht sich ein Gartenbuch an das nächste. Praktischerweise ist der Standort so gewählt, das Hobby-Gärtner und solche, die es werden wollen, gleich auch die entsprechende Literatur finden. „Wir habe auch ein Saatgut-Gewinnungsbuch angeschafft“, berichtet Claudia vom Felde, die Leiterin des Medienhauses. Ideengeberin Anika Füger gefällt die Vernetzung: „Eine Bibliothek ist schließlich ein Ort, an dem man Wissen teilt. Beim Saatgut geht es auch um Wissen – altes Wissen, das leider vielfach verloren gegangen ist.“ Wer Saatgut teilt, beteilige sich daher an wichtiger Basisarbeit, sagt die Kulturwissenschaftlerin und erinnert: „Früher ging sowas über den Gartenzaun, sowohl Saatgut als auch Wissen wurden so geteilt.“ Und so funktioniert auch die Box im Medienhaus als Treffpunkt und Wissensaustausch.
    „Es sind vor allem jüngere Leute und Familien, die hier Samen tauschen“, hat Medienhaus-Chefin Claudia vom Felde beobachtet. […] Die Saatgut-Tauschbox in der zweiten Etage der Stadtbibliothek ist zugänglich während der Öffnungszeiten: Montags bis freitags 10 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr.

    Es liegen kleine, selbstgefaltete Tütchen bereit, in die man sich Saatgut aus den größeren Umschlägen abfüllen kann. (mehr …)

  • Düsselgrün und Initiative Mehrwert richten erstes lokales NWT für Gärten in Düsseldorf aus

    (Gu, RSS)
    18.09.17
    In vielen anderen Städten gibt es bereits Garten-Netzwerke – in Düsseldorf noch nicht. Darum wollen wir zu einem ersten Treffen einladen, uns austauschen und herausfinden, wo es Bedarf an weiterer Vernetzung und Unterstützung gibt. Durch eine Vernetzung verschiedener Initiativen, die es in Düsseldorf gibt, könnten Erfahrungen und Ressourchen gebündelt werden.
    Beispiele für Vernetzung aus anderen Städten sind z.B. das gemeinsame Bildungsprogramm Seitentriebe aus Dresden oder in unserer Nachbarschaft Wuppertals Urbane Gärten sowie die Gemeinschaftsgärten Köln.
    Solche bereits bestehenden Garten-Netzwerke führen beispielsweise gemeinsam Workshops durch, sind Mitglied in einer Gärtnereigenossenschaft und erhalten so günstigere Einkaufsbedingungen, betreiben zusammen Öffentlichkeitsarbeit, bewerben sich um Fördertöpfe, betreiben gemeinsam politische Lobbyarbeit – oder feiern auch einfach mal zusammen ein Fest.
    Das erste Vernetzungstreffen „Gemeinsam Gärtnern in Düsseldorf“ soll dazu dienen, interessierte Akteure aus dem Düsseldorfer Urban-Gardening-Bereich „an einen Tisch“ zu holen, um sich darüber auszutauschen, welche Erwartungen und Vorstellungen es in Bezug auf ein Düsseldorfer Garten-Netzwerk gibt.

    und außerdem kooperiert Düsselgrün mit der Zentralbibliothek Düsseldorf, die im August erstmals mit ihrem Willkommen-Café düsselgrün besucht hat.
    Bei einem gemeinsamen Mitbring-Picknick trafen sich über dreißig Menschen unterschiedlichster Herkunft zum gegenseitigen Austausch, Kennenlernen und Geschichten Erzählen in unserem Gemeinschaftsgarten und bekamen eine kurze Gartenführung mit Blick in die Bienenbox (mehr …)

  • Gartenutopie Chemnitz hat Bibilothek und Küche

    Das Projekt wurde im November 2014 gegründet und wirtschaftet derzeit auf ca. 3000m². Die Fläche für Gemüsebeete (ohne Hochbeete) beträgt ca. 270m².

    Der begrenzende Faktor sind die Ressourcen zur Pflege der Beete und das verfügbare Gießwasser. Zur Infrastruktur gehört eine Komposttoilette, ein kleiner Bauwagen für Gartengeräte,

    mit Bibliothek und Küche und ein kleiner Bauwagen als Wohnwagen. Wir möchten den Gemüseanbau und Techniken zur Bodenverbesserung und Pflanzengesundheit erlernen.

    Unser vorrangiges Ziel ist der nachhaltige

    Gemüsebau ohne Verwendung synthetische Pflanzenschutz- und Hilfsmittel. Für die Einhegung des Areals und zum Zwecke des Vogelschutzes im Herbst vergangenen Jahres

    eine Wildgehölzhecke angepflanzt. In nächster Zukunft ist die Ausweitung der Speicherkapazität für Regenwasser, die Pflanzung von Obstbäumen und eventuell ein kleines Gewächshaus geplant.

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  • Ab geht die Lucie hat losgelegt

    (Gu, Mail, 30.04.)
    Übrigens sind unsere 20 neuen Palettenbeete jetzt mit Erde befüllt und schmücken den Platz. Die Lucie sieht direkt ganz anders aus. Eine „Schadstoff“Hecke als Abgrenzung zur Straße haben wir jetzt auch (symbolisch in Autoreifen angelegt), das Gewächshaus ist fertig und darin wachsen die Pflanzen so wahnsinnig schnell! Die Bibliothek ist bestückt, der Stress mit unserer ehemaligen Honorarkraft überstanden (mehr …)

  • Aufbau einer Saatgutbibilothek bei Wachsen lassen

    (Gu, Mail, 15.1.2015)
    Der Berliner Gemeinschaftsgarten wachsenlassen  startet wir im Rahmen einer kleinen Urbanen Bibliothek mit dem Aufbau einer Saatgut-Bibliothek. Josh, ex Vorstand vom Mauergarten wird das mit planen. Sie suchen ein paar Beispiele für Saatgutweitergabe/bibliotheken. (mehr …)

  • Die grüne Bibliothek der Nachbarschaft

    (Gu, mail, 23.9.)
    Die Frauen von „Wachsen lassen“ (Berlin-Tiergarten) haben nach etlichen Hin/Her ein neues Projekt bewilligt bekommen:
    ‚Die grüne Bibliothek der Nachbarschaft – mit aktivierenden Mitmach-Projekten – Sprache-Garten-Selbermachen‘
    In den ersten drei Monaten nächsten Jahres starten wir mit dem Ausbau der Abteilung ‚urbanes Gärtnern‘ und der Saatgut-Bibliothek. Dabei kooperieren wir mit dem Mauergarten e.V., Joshua wird die Palettenbau-Workshops übernehmen. Ich habe eine Zwischenform gefunden, wo die (vom Bezirk gewünschte) Sprachförderung ebenso einen Raum findet wie die Bibliothek urbanes Gärtnern und DIY-Workshops.[…] In Form einer besonderen Abteilung soll in der Bibliothek ein Kommunikations- und Konsultationszentrum im Stadtteil mit Durchführung von Theorie-Praxis-Seminaren/Workshops ‚Urbanes Gärtnern und nachhaltige Lebensstile / Subsistenzpraktiken, eng verknüpft mir einem Bereich Sprach- und Leseförderung, errichtet werden. Damit ensteht ein neuartiger Bildungs- und Lernort im Quartier. Der Bereich Sprachförderung richtet sich an Kinder ab dem Kindergartenalter bis hin zu jungen Menschen, aber auch an Mütter/Familien. Die Stadtteilbibliothek und das Quartier erleben durch die neue Schwerpunktsetzung und dadurch die Zusammenarbeit mit Akteuren des direkt angrenzenden Familiengartens eine zusätzliche standortbezogene Aufwertung.
    1. ABC-Spiele für alle Altersgruppen (fortlaufendes Angebot) Neben Angeboten für Kinder sollen hier besonders Mütter/Familien mit einbezogen werden. Erlernen/Verbessern der deutschen Sprache mit Spaß im Spiel.
    2. Japanisches Erzähltheater – Sprachkompetenz durch Kamishibai
    3. Ergänzung des Medienbestandes.
    4. Praxis-Workshop I.:  Gemeinsame  Gestaltung eines Bereiches  mit Saatgut-Bibliothek, großem Tisch zum Arbeiten, Regale für Präsenz-Bibliothek urbanes Gärtnern – DIY, nachhaltige Lebensstile, Paletten-Möbelbau / Gartenmöbel / Hochbeete.
    5. Praxis-Workshops II.: Herstellung eines Ordners Bauanleitungen, Literacy-Workshops für Vorschulkinder und Schulkinder, Kräuter-Workshops mit künstlerisch-kreativer Gestaltung von Pflanzenschildern, Kräuterverarbeitung, Herstellung eines Kräuterordners, Gemeinsame Essveranstaltungen mit Gärtnerinnen des Interkulturellen Gartens, Herstellung eines Rezeptordners.
    6. Gestaltung eines Bereiches für Kinder/Bilderbuchkino
    7. Medienakquise
    Wir haben ja auch für wachsenlassen eine weitere Förderung bis Mitte 2016 erhalten und beide Projekte sind eng miteinander verknüpft.
    An die Bibliothek ist ein Café angegliedert inkl. eines Raums, der als Workshopraum genutzt werden kann. Da in Bezug auf diese Räumlichkeiten seit Jahren ein Rechtsstreit besteht, wird vor April 2015 keine Möglichkeit bestehen, diese Räumlichkeiten zu nutzen. Von Seiten des Bibliotheksamtes besteht jedoch eine sehr große Wahrscheinlichkeit, dass wir diese Räume werden nutzen können. Dann würden wir mit der Bibliothek urbanes Gärtnern vollständig in den Workshop-Raum ziehen. Das Café wäre natürlich ein wunderbarer Ort für gemeinsame Essen und Herstellung von Produkten aus dem Garten und natürlich auch die Möglichkeit, etwas Geld für unser Unternehmen einzunehmen. Vorab dürfen wir mit unserem Projekt einen Bereich in der Bibliothek nutzen.“

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