Schlagwort: Bienen

  • Dachau: Bienen und Jubiläum im Wurzelgarten

    das Bienenforum spricht die Bürgerschaft (jeden Alters) an, hat jedoch auch Programmanteile zu aktueller Forschung rund um die Honigbiene aber auch bezüglich der Biodiversität. 

    14.02.2026 Biopoly Wurzelgarten – Interkulturelles Fest / Karneval der Kulturen.

    Außerdem habe ich diese Woche vom Kulturamt Dachau die Zusage für „Biopoly Wurzelgarten – Interkulturelles Fest“ im Dachauer Ludwig-Thoma Haus am 14.02.2026 erhalten. Der Wurzelgarten wird nächstes Jahr 20 Jahre alt. Gemeinsam mit sozialen/kulturschaffenden Vereinen wird es an diesem Tag einen „Karneval der Kulturen“ (viel Musik, festliche Trachten) geben (mehr …)

  • Duisburg: Kants Garten

    Hier ist alles prima, ich habe mitlerweile 140.000 Blumenzwiebeln im Kantpark gepflanzt und dieses Jahr beginne, Sträucher zu setzen, eine Hecke mit 150 Pflanzen haben wir im Herbst gepflanzt. 40 davon als bunte Hecke mit einem Blühzeitraum von September bis Ende April ;-). Und gut 1/4 der Wiesen wird ja seit 2022 extensiv gemäht, dazu dann ganz viele Blumenbeete und Wildbienen, Vogel und Fledermaus-Nist- und Schutzkästen (mehr …)

  • Dachau: Wurzelgarten/Biopoly organisiert Bienenforum

    Zur Info: wir werden in Dachau im nächsten Jahr ein Biopoly Bienenforum im Dachauer Wasserturm (3 Wochenenden mit Vorträgen, Praxiswissen, Imkerforum, Besuch der Schlossgartenbienen + Ausstellung) organisieren (mehr …)

  • Karlsfeld: Bienenkugel kommt in Mingas Permadies

    Vernetzung Wurzelgarten – Mingas Permadies (ich hatte David geschrieben, dass Inge seinen Garten gerne besuchen möchte und meine News zum Wurzelgarten verlinkt, in der es auch um die Bienenkugel ging: „Zufälligerweise kenne ich die Bienenkugel. Die Tochter des Erfinders der Bienenkugel gärtnert bei mir im Garten mit. Vor ein paar Wochen haben wir eine Exkursion gemacht, bei der sie uns ihre Streuobstwiese gezeigt hat und uns diese Art des naturnahen Imkerns erklärt hat. Demnächst bekommen wir auch eine Bienenkugel bei uns im Garten.

    David ist Ban der TUM im Bereich Biodiversität, „wir forschen in 30 Gemeinschaftsgärten in München und Berlin. Mich interessiert der Zusammenhang zwischen kultureller Vielfalt und Biodiversität. Über dieses Thema würde ich gerne ein Paper schreiben.“ (mehr …)

  • Dachau: Wurzelgarten mitten im Acker

    Besuch)

    1x mussten sie nach den ersten beiden Jahren umziehen, waren vorher nähe am Bahnhof auf einer Sonnenacker-Fläche. Inge meinte, da waren sie nicht gewollt. Sie hat dann einen Bauer immer wieder gefragt nach einer Fläche und diese dann auch bekommen. Der Besitzer ist auch im Stadtrat (oder war das zumindest). Die Fläche ist inmitten von anderen Ackerflächen und man denkt, man ist weit draußen, doch alle sagten: nein, wir sind ganz zentral mitten in Dachau.
    Ein Zaun grenzt die Fläche ab, ein Schild gibt es nicht, auch habe ich keine Infos zum/über den Garten gesehen.
    Im Garten haben Menschen individuelle Parzellen, teilweise sind die recht groß. Oft stehen Plastikgewächshäuser auf den Parzellen oder die Gärtner*innen haben eigene Komposte. Es ist wie im Wuhlegarten oder im IG Gö.

    Die Parzellen sind eingefasst, manche haben ein Minizäunchen, andere nicht. Es wird nach unterschiedlichen Methoden gegärtnert, mal permakulturell, mal steht das Gemüse in Reihen. Mal baut jemand nur Blumen an, Inge hat sich auf Heilkräuter und Teepflanzen „spezialisiert“.
    VHS war bisher TRäger, nun ist Biopoly auch gemeinnützig und Inge will und kann nun endlich auch einen Antrag stellen, was bisher sehr schwierig war. Die TN kommen aber noch über die VHS. Oft ist die Warteliste aber so lang, dass es nicht geöffnet wird.
    Sie haben einige interkulturelle Feste gemacht und wollen das auch wieder.
    Seit einigen Jahren schon gibt es einen Frauenkreis, der sich 4x im Jahr zusammen findet, es wird gesungen, sie stellen Naturkosmetik her. Seit kürzerem gibt es auch einen Männerkreis.
    Es gibt einiges an Infrastruktur für Vögel (Häuschen, Vogelstangen, Sitze für Greifvögel), Ingel (Igelbehausungen), genug Verstecke für Hermeline, der Feldhase ist da und auch Eidechsen. Und sie imkern. Und zwar mit der Bienenkugel. Auf 2 Parzellen haben sie je eine aufgestellt (Bausatz) und Inge gibt ihr Wissen weiter. Sie selber will die dunkle Waldbiene vermehren.
    Sie haben einen Brunnen geschlagen und eine Pumpe dafür.
    In den Gewächshäusern schlafen auch oft die kleinen Kinder der Familien, manche der Gärtner „wohnen“ auf ihren Parzellen, so oft sind sie da.
    Der Gärtner, der auch imkert, beschreibt die Bienen als sein wirksamstes Antistressmittel. Er muss sie nur hören, dann kommt er runter
    Leider wird geklaut, das Gemüse, aber auch Geräte.
    Saatgut wird selbst vermehrt und auf den Parzellen wird Gemüse aus den Heimatländern der Gärtner*innen angebaut. (mehr …)

  • Hamburg: nach wie vor wird im Gartendeck wöchentlich gekocht

    (Besuch)

    Das Gartendeck ist vor ein paar Jahren umgezogen und auf einer Fläche, auf der sie uím Boden gärtnern können. Mit den alten Bäckerkisten vom Pardeck haben sie einen Zaun zwischen ihrer Fläche und dem Hundeplatz gebaut, der direkt angrenzt. Den Garten umgibt ein Zaun, was den Ernteklau eindämmt. Es gibt nicht sehr viele Beete, sie haben aber ein großes Gewächshaus, in dem derzeit vor allen Dingen ganz viel Zeug gelagert wird und einen offenen, überdachten Bereich mit bisher eher kleinen Outdoor-Küche. Das wollen sie ausbauen. Sie kochen nach wie vor jede Woche.
    Es sind auch noch Menschen dabei, die ganz von Anfang an dabei waren. Manche gärtnern nicht, wie Gunnar, der mit Carsten zusammen Bienenexperte ist und unterschiedliche Bienenbehausungen im Garten baut und betreut.
    Vernetzung mit anderen Gärten läuft nur wenig derzeit.
    Auf dem Parkdeck ist noch immer nix passiert. An sich fühlen sie sich auf der neuen Fläche sehr wohl. Doch da vertraglich geregelt ist, dass sie nach den Bauarbeiten wieder aufs Dach können, wollen sie das zumindest weiterhin fordern. Ob sie das dann machen oder was sie da dann machen, wird sich zeigen.

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  • Hochheim: Garten noch nicht fertig

    (mail)
    unser Garten ist noch nicht fertig, aber wir schon in der Umsetzung. Aktuell warten wir auf die Genehmigung unseres Bauantrages. Dieser war erforderlich, da wir in einigen Punkten vom Bebauungsplan abweichen und neben einem Clubhaus (Blockhaus) auch noch eine Imkerhütte errichten. Zudem müssen wir Sanitäreinrichtungen planen und bauen.
    Im Jahr 2023 haben wir aber bereits gepflanzt und geerntet und werden im Jahr 2024 den Nutzgarten weiter ausbauen bis wir dann 2025 den gesamten Kultur.Garten mit Streuobstwiese, Nutzgarten und Wildblumenwiese in Betrieb nehmen.


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  • Rehfelde: Kompost-Bienenstand wird gebaut

    (Antrag/Antworten)

    Sowohl die Integration von diversen Arten von Komposttypen und auch Bienen, sind ein sehr wichtiger Aspekt für den Waldgarten und dessen Gemeinschaftsbildung.

    Mit dem Bauprojekt ‚Kompost&Bienenstand‘ entsteht hier ein lange nutzbares Projekt, das auch den Aspekt der BfN (Bildung für Nachhaltigkeit) im Waldgarten Rehfelde fördert.

    Die Umsetzung soll in mehreren Workshoptagen, mit den Nutzern des Gemeinschaftsgartens erfolgen.

    Projekt Ziel:

    Hauptsächlich wird eine Holz Konstruktion für

    – 2 Bioreaktoren nach Johnson und Su in Eurogitterboxen ( 1,24m x 0,84m x 0,97m )

    – einen Herkömmlichen Kompost mit ca. 2m x 1,2m x1m

    – einem Wurmkompost

    also insgesamt knapp 5m³ Kompostvolumen entstehen, die mit einer Begehbaren Fläche, den Kompost vor Witterungseinflüssen wie Starkregen und Austrocknung schützen soll.

    Da in den meisten Gartenprojekten Platz Mangelware ist, bietet sich an, das die Fläche über dem Kompost genutzt wird, um Wassertanks oder Tonnen aufzustellen und Regenwasser vom Dach aufzufangen.

    Damit kann dann der Kompost bei Bedarf gewässert werden, ohne Pumpen nutzen zu müssen. Langfristig ist dies Automatisiert geplant, wird aber frühstens 2024 realisiert werden können.

    Die Begehbaren Fläche über dem Kompost kann auch wunderbar als Stellfläche für Bienenstöcke genutzt werden, die dadurch vor Bodenfeuchte und Wildtiere geschützt und doch dadurch im Waldgartenprojekt sehr präsent sein werden.

    Zusätzlich wäre durch Platz im unteren Teil eine Begrünung des Projektes mit Rankpflanzen denkbar, um noch mehr Schatten zu erzeugen und die Biodiversität zu erhöhen und, oder auch eine kleine Speisepilzfarm ließ sich integrieren.

    • Als ich euch besucht habe, war der Platz für ein solches Projekt im Waldgarten noch umstritten. Habt ihr geklärt, wo das dann stehen wird?

    Ja, der Platz steht jetzt fest, fernab von Laufwegen zum Schutz der Bienen im Südlichen Teil des Waldgartens

    • Wo soll das Bauen/die Workshops dazu stattfinden? Über welche Kanäle soll darauf aufmerksam gemacht werden? Wer würde die Workshops anleiten? An wie viele Workshops denkst du? Wie viele Leute können insgesamt mitbauen?

    – Die Workshops finden in einem der unausgebauten Container auf dem Waldgartengelände statt, was den Vorteil eines vor Sonne, Wind und Regen geschützten Arbeitens bietet.

    – Leiten würde ich die Workshops, weil ich bereits die entsprechenden Erfahrungen habe und die Zahl der Workshops ist Abhängig wie viele jeweils mit bauen werden, ich setze mal 5-6 Workshop Tage an.

    – Wenn die Helfenden sich abwechseln, dann würde ich persönlich sagen max. 6-8 Leute, mehr wird dann zu viel Trouble, beim Gesamtaufbau können natürlich mehr dabei sein dann.

    – Das wird in dem Internen Gruppenchat, auf Wachstumswende und auf der Webseite dann bekannt gegeben

    • Ihr seid ja schon so eher wenige Aktive in der Gruppe, wie viele aus der Waldgartengruppe sind auf jeden Fall beim Bau dabei?

    Mit mir sind insgesamt 4 Aktive Leute aus dem Waldgarten bei dem Bauen mit dabei und bei einem kleinen Fest zum Endzusammenbau, werden definitiv mehr aktive dabei sein.

    • Wer würde sich um die verschiedenen Komposter kümmern?

    Da Johnson und Su ein Langzeit Kompost ( 2 Jahre Dauer)  ist und der Normale Kompost eine Kaltrotte wird, der ebenfalls lange reifen wird, kann ich mich definitiv um die Komposte kümmern und auch entsprechende Workshops geben. 

    • Wo kommen die Füllungen her?

    Aus dem Waldgarten zum großen Teil langfristig selbst und vom Sägewerk in Rehfelde.

    • Habt ihr die anderen notwendigen Werkzeuge vor Ort?

    Ich persönlich habe alle benötigte Werkzeug und muss nur Verbrauchsmaterialien und Schablonen besorgen und bauen ( HTW Maker Space ), Außerdem gibt es eine Kapp und Gehrungssäge als Leihgabe aus dem Urban Garden der HTW Berlin.

    • Wie werden die Materialien oder gebauten Teile dann transportiert?

    Durch private Transporte mit einem Anhänger und natürlich Bestellungen die per DHL, DPD angeliefert werden, das Sägewerk liefert ebenfalls an.

    • Gibt es schon Bienen im Garten (habe ich nicht mehr im Kopf)? Wenn nicht: gibt es Imker*innen, die bei euch in der Gruppe sind und den Platz mit ausgesucht haben? Werden sie sich am Bau beteiligen?

    – Ich bin Imker am Standort der HTW Berlin, darum auch die Idee mit dem Grundfläche sparendem Baukonzept, weil ich das schon im Urban Garden der HTW Berlin schon länger praktiziere.

    – Auch habe ich bereits auch 2 Bienenvölker die nach Rehfelde umziehen können, sobald ich das nötige Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt zugeschickt bekommen habe.

    – Es besteht seitens der Waldgartenmitglieder schon sehr großes Interesse an mehr Information zum Thema Imker.

    • Warum soll es zwei Bioreaktoren geben? Könnte die ganze Konstruktion nicht ein wenig kleiner gebaut und damit preiswerter hergestellt werden?

    – Der Waldgarten ist ein sehr großes Gelände und der Pilz basierte Johnson und Su Kompost kann sehr gut gebraucht werden zur  Bodenverbesserung, die dringend nötig ist.

    – Sehr schön wäre auch den Workshop Kompost nach Johnson und Su Jährlich machen zu können, denn nur alle 2 Jahre ist schon sehr wenig.

    – Außerdem ist geplant mit den Eurogitterboxen der Holzkonstruktion etwas mehr Gewicht und Stabilität zu verleihen.

    – Konstruktionsbedingt ist durch die geplante Alternative Imkerei eine gewisse Höhe notwendig und damit auch Breite, damit es Stabil steht.

    – Auch wäre es im Sinne der Bildung dann jeweils kleine Gruppen mit direkt zu die Bienen nehmen zu können, daher muss es sehr Stabil gebaut werden.


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  • Berlin: Urban Garden an der HTW wird viel für Projekte von Studis genutzt

    (Besuch)
    Der Garten ist ein paar Meter von Hochschulgebäude nach links gerutscht. Wie lange sie da bleiben können, ist unklar. Hier soll gebaut werden.
    Der Garten ist direkt an der Spree und wird vor allen Dingen zu Semesterbeginn immer von sehr vielen Interessierten „überrannt“. Sobald die Erstsemester dann im Studium drin sind, bröckelt das Gärtnern oft weg.
    Es wird in Hochbeeten gegärtnert, die alle Aufbauten haben, um Rankpflanzen wachsen zu lassen und so mehr Schatten zu bekommen. Es gibt ein Gewächshaus (das der Vater eines Studis gebaut hat), viele Bienen in unterschiedliches Beuten, auch ungewöhnliche, wie Lehm- und japanische Beute, ein Häuschen mit großer Terasse, in dem auch die Geräte lagern (bsi auf die Schubkarren und andere größere Sachen). Es gibt fließend Wasser, aber es wird auch Regenwasser gesammelt, Strom und einen Erdkühlschrank. Die Beete sind alle so angelegt gewesen, dass sie ein gutes Bewässerungssystem im Inneren haben (wicked garden), doch ist das nicht richtig umgesetzt worden und funktioniert somit nicht.
    Im Garten finden diverse Projekte statt, die von Studierenden für ihr Studium durchgeführt werden.
    Der Garten hat 20.000 Euro (?) Budget in 2023 von der Hochschule bekommen und nochmal 8t Euro für eine Hecke, die gepflanzt werden soll.
    Diebstahl ist ein Problem und Vandalismus gibt es auch. Ab und kommen Leute mit großen Körben und ernten ab. Die Beschriftung der Beete mit Namen hat nix genützt.
    Es gibt keine richtig guten Schilder, die erklären, was für ein Projekt das ist.
    Es machen hauptsächlich Studis mit, aber auch Anwohner*innen sind dabei. (mehr …)

  • Nürnberg: Foodcube und Foodsharing bei der Wiese

    (Besuch)
    Der GG „Die Wiese“ in Nürnberg befindet sich hinter einem hohen, bunt bemalten Zaun in einem Wohnviertel. Auf dem Tor steht zwar der Name des Projekts, aber nicht, dass es sich um einen Gemeinschaftsgarten handelt. Nett ist, dass es ein selbstgebautes Konstrukt gibt, mit dessen Hilfe man über den Zaun gucken kann, wenn das Tor zu ist.
    Dahinter ist eine Fläche mit Bäumen, Erd- und Hochbeeten, begärtnerte Bäckerkisten, einer Komposttoilette, einer Outdoorküche, Bienen, Bauwägen und Schuppen, viel Platz für Veranstaltungen. Es gibt auch einen Maler und eine Band, die angrenzende Räume nutzen, die über das Gelände betreten werden.
    Die Gartengruppe hat auch ein Lastenrad.
    Recht neu ist ein „Food-Cube“, eine kleine Aquaponic Anlage, die bald mit Fischen besetzt werden wird. Sie haben Strom und Wasser ausm Hahn (nutzen aber zunächst Regenwasser, das an zwei Stellen gesammelt wird). Dank des Stromes können sie auch Foodsharing-Punkt sein.
    Im verteiler sind 35 Leute, jeden Tag findet sich jemand der/die gießt.
    Sie machen einmal pro Monat ein Fest, haben Flohmärkte, es gibt Yoga.
    Sie nutzen die Ernte gemeinsam und kochen auch mit den Foodsaving Produkten (mehr …)

  • Bienenprojekt im Wuhlegarten mit Geflüchteten

    (aus Sachbericht)

    Im   Wuhlegarten   wird   seit   über   einem   Jahrzehnt   auch   Imkerei   betrieben.   In   der
    Vergangenheit   wurde   dies   hauptsächlich   durch   Einzelpersonen   betreut   und   von   der
    Gartengemeinschaft begleitet, zB um die Bienenhaltung herum im Wuhlegarten gemeinsam
    Kerzen gegossen und auf diese Weise das eigene Wachs gemeinschaftlich genutzt. Die
    Imkerei wurde auf Festen und zu Öffnungszeiten der Öffentlichkeit vorgestellt und war
    immer ein besonderer Anziehungspunkt für Interessent*innen. .
    Der   Sinn   der  Anschaffung   war   insbesondere,   den  Wachskreislauf  zu   schließen   und   in
    Zukunft   auf   den   Kauf   von   Wachstrennwänden   verzichten   und   das   Wachs   aus   der
    wesensgerechten Haltung aus dem Wuhlegarten verwenden zu können – ein geschlossener,
    nachhaltiger Wachskreislauf also. Dies war soweit auch möglich.
    Durch die pandemiebedingten Auflagen des Wachses konnte allerdings das Durchführen von
    öffentlichen Veranstaltungen, sowie das Nutzen von Wachs für Mitglieder und interessierte
    zB beim Kerzengießen nicht wie gewünscht durchgeführt werden. Dieses hätte im nahen
    Nachbarschaftszentrum   (Rabenhaus   e.V.)   innen   stattgefunden,   was   die  Auflagen   nicht
    gestatteten;   von   öffentlichen   Veranstaltungen   ausser   den   Öffnungszeiten   hat   der
    Wuhlegarten 2020 ganz abgesehen. Auch die – noch immer mögliche und vorgesehene –
    Nutzung des Geräts durch andere Gemeinschaftsgärten, konnte unter diesen Umständen
    nicht wie gewünscht angeboten angeboten werden.

    Diese Dinge sind aber wenn dann aufgeschoben, nicht aufgehoben. 2021 wird die Imkerei
    im Wuhlegarten als Projekt „neu“ gestartet: in Kooperation mit dem Verein Türöffner e.V. –
    Jobvermittlung für geflüchtete Menschen – wird ein Bienenkollektiv gegründet. Wir werden
    zunächst 5 Bienenvölker haben, und ein erfahrener Imker wird die nötigen Kenntnisse an
    eine   Gruppe   Gartenmitglieder   weitergeben,   so   dass   innerhalb   der   nächsten   zwei
    Bienensaisons eine Gruppe von Menschen sowohl das Imkern erlernt, als auch befähigt
    wird,   das   entsprechende   Wissen   an   Interessierte   aus   der   Gartengemeinschaft   und   der
    Nachbarschaft weiterzugeben. Sowohl das Honigschleudern als auch die Verarbeitung von
    eigenem Wachs werden in Zukunft Gruppentermine sein.
    Das   Interesse   an   der   Imkerei   sowohl   in   der   Gartengemeinschaft   als   auch   im
    nachbarschaftlichen Umfeld steigt jedes Jahr. Ein Projektziel ist es, den Wuhlegarten als
    Imkerei-Ort mittelfristig als Ansprechpartner im Umfeld und Lernort zu befähigen.
    Die entsprechenden Aktionen sollen auch ausführlich dokumentiert werden, sowohl von
    einer Fotografin, die dem Türöffner e.V. angehört, als auch Mitgliedern des Wuhlegartens. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Biesdorf: Waldtiere ernten mit

    (Mail)
    Dem Garten geht es gut. Es wächst und gedeiht, wenn man sich an gärtnerische Grundregeln hält. Aber wenn mal was schief geht, lernt man draus. Das ist vor allem bei „Neugärtnern“ manchmal ein schmerzhafter Prozess.
    In diesem Jahr gibt es viele Äpfel, dafür kaum Mirabellen und Pflaumen (Spätfrost und schwaches Jahr – wir hatten vergangenes Jahr reichlich, dafür aber kaum Äpfel). So wechselt das halt ab. Ich habe schon wieder verschiedene Sorten Marmelade gekocht.

    Am 11.10. machen wir unser kleines Herbstfest mit großem Suppentopf aus Gartenprodukten. Am 04.10. sind wir Endstation einer Fahrradtour im Rahmen einer Ausstellung im Schloß Biesdorf (City (un)limited). Es ist auch in diesen Zeiten immer etwas los, nur etwas anders als vorher. Wichtig sind die Sozialkontakte und dass die Gartenaktivisten weiter an ihren Ideen basteln. Es müssen nicht immer alle gleichzeitig da sein, es geht auch anders.

    Auch die Bienen hatten ein gutes Jahr. Es gibt Biesdorfer Honig von Bienen, die im Gemeinschaftsgarten ihr Domizil haben. Martin (unser Freizeitimker) ist mit dem Garten zufrieden und wir bemühen uns immer etwas am Blühen zu haben, was im Spätsommer und Herbst doch eine Herausforderung an diesem Standort ist.

    Dank unserer Kamera wissen wir auch, wer unseren Mangold mag oder Bohnenkeimlinge. Wir haben Rehe, Wildschwein, Waschbär und Fuchs vor die Linse bekommen. (mehr …)

  • viele neue Projekte im GG Salvia in Leipzig

    (Mail)

    Wir sind seit letztem Jahr sehr große Schritte voran gekommen. Ab morgen werden wir ein Workcamp starten, wo wir unsere neue barrierefreie Bienenfläche gestalten, z.B. Sandarien errichten und eine barrierefreie Wegführung bauen. Außerdem wird der Zaun mit Hilfe der Workcampteilnehmer und einer Förderschulklasse neu errichtet. Der Maschendrahtzaun kommt weg, ein Lattenzaun wird neu errichtet und bemalt oder anders gestaltet. Ab 2021 wollen wir auch Workshops zum barrierefreien Imkern initiieren. Das erste Bienenvolk befindet sich seit einigen Wochen im SALVIA-Garten; weitere kommen ab nächsten Jahr dazu. Unsere rollende Workshopleiterin (eine Biologin und Naturpädagogin) macht ihr erstes Angebot während der Workcampzeit. Darauf freuen wir uns besonders, da wir den Tier- und Pflanzenschatz in unserem Garten teilweise gar nicht benennen können.

    Ab Mitte September entsteht auf einem anderen Teil des SALVIA-Gartens eine weitere barrierefreie Wegführung mit unterfahrbaren Hochbeeten und  neuen Anbau- und Schauflächen (auch in Hügelbeetform). Da wollen wir verschiedene Permakulturtechniken ausprobieren und ein bissschen experimentieren. Für diesen Ausbau haben wir eine Förderung eingeworben, so dass wir eine Firma für diese Arbeiten beauftragen konnten.

    Es ist gerade sehr aufregend, was alles 2020 passiert! Trotz Corona konnten wir durchgehend tätig sein.

    Unser Waldgarten erhält während des Workcamps eine „große Portion Grünkompost“, um auch die nährstoffarmen Flächen (da standen alte Bungalows, die wir Ende letztem bzw. dieses Jahr abgerissen haben) aufzuwerten und weitere Bäume, Sträucher und weitere Stauden, Kräuter etc. im Herbst pflanzen zu können (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten am Theater in Darmstadt

    (Recherche/Mail)

    Der Büchnergarten ist ein Gemeinschaftsprojekt des Staatstheaters Darmstadt, dessen Anwohner*innen und der Initiative Essbares Darmstadt.

    Es gibt regelmäßige Treffen (4. Donnerstagabend im Monat) und Aktionen wie Flohmärkte und Kulturelles Programm.

    Durchschnittlich gibt es 15 aktive Gärtner*innen, die sich über neue Gesichter immer freuen.

    Der Garten ist temporär angelegt, allerdings ohne festen Termin eines Endes.

    Außerdem haben wir 2 Bienenvölker am Haus, die von der Stadtimkerei Darmstadt betreut werden.

    warum temporär? ->
    das hat mit rechtlichen Fragen bezüglich des Ensembles zu tun. Wenn wir den Garten nicht temporär nennen würden, würde er uns verboten. Er existiert seit 2017 und es wird ihn ganz bestimmt noch  Jahre geben

    wie kam es zum Garten?
    -> wir hatten im rahmen der Darmstädter Gespräche, die sich 2017 um Nachhaltigkeit drehten, die Initiative gefragt, ob sie uns für eine Woche Beete vor das Haus stellen würde. Diese Idee traf nicht auf Zustimmung, dafür erhielten wir kurze Zeit später einen kompletten Begrünungsplan für das Staatstheater Darmstadt. Daraus entstand dann der Garten (mehr …)

  • GGs in Essen: Kooperation mit Stadtbiene e.V.

    (NL)

    Im Gemeinschaftsgarten Grüne Matte findet in diesem Jahr wieder ein Imkerkurs des Stadtbienen e.V. statt. 
    Wir haben diesmal die Möglichkeit, einen Soliplatz für diesen Kurs an jemandem aus unseren Reihen bzw. aus dem Transition Town Kreis zu vergeben.

    Wichtig ist dem Veranstalter, dass der/ die Interessent*in wirklich den ganzen Kurs mitmachen will (insgesamt 8 Termine von April ’19 bis April ’20).


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  • Schöpfungsgarten Traunstein möchte Bienen

    (Antworten)

    Unser Gartenprojekt ist auf einem sehr guten Weg: Abgesehen von unserem Erfolg in der Gemüseproduktion wird die Gartenanlage von der Bevölkerung sehr gerne angenommen. Viele Leute gehen an unserem Grundstück vorbei und nutzen es zum Spazierengehen und Schauen, auch Leute vom nahegelegen Altenheim setzen sich gerne mal auf die Bänke und genießen den schönen Garten. Wir sind momentan 14 Leute. In diesem Sommer möchten wir ein paar Bienenvölker hier ansiedeln, wir haben einen Hobby-Imker, der sich drum kümmern wird. Durch den schneereichen Winter sind am Gewächshaus leider ein paar Scheiben kaputtgegangen. Die Reparaturen führen wir selber durch, wir brauchen allerdings ein paar neue Scheiben sowie Klammern und andere Kleinteile (mehr …)

  • Kapuzinergarten Eichstätt

    (Gu, alerts)

    […]

    Seit acht Jahren gibt es in Eichstätt den Gemeinschaftsgarten „Kapuzinergarten Eden“. Nachdem die Kapuzinermönche das Kloster aus Mangel an Nachwuchs verlassen hatten, war der Garten akut von einem Parkplatzprojekt gefährdet. Bürgerwiderstand wurde laut, denn der Garten ist seit fast 400 Jahren Teil des Eichstätter Stadtbildes, ein spiritueller und historischer Ort, Denkmal und Zuflucht seltener Tiere und Pflanzen.

    Aus einer studentischen Initiative entstand die Idee eines Gemeinschaftsgarten, die sich als Alternative zu dem geplanten Parkdeck durchsetzen konnte. Inzwischen pachtet die Katholische Universität das Kloster und den unteren Teil des Gartens und das basisdemokratische Gartenprojekt ist gewachsen: Nicht nur Studierende, sondern auch Eichstätter Familien und Erwachsene beteiligen sich an den regelmäßigen Treffen im Garten und gestalten ihn mit.

    Willkommen ist jeder, der Freude an Garten und Natur hat. Die Gruppe trifft sich zwei Mal die Woche zu festen Terminen (donnerstags und sonntags ab 17 Uhr) zum Gärtnern und Ernten, entscheidet dabei auch gemeinsam, wann was angebaut wird und welche Anschaffungen gemacht werden sollen. Zur Zeit besteht die Gruppe aus 15 bis 20 Personen verschiedenen Alters und Herkunft. Seit 2014 bietet die Biologie-Didaktik der Katholischen Universität auch Module im Garten an: In Zusammenarbeit mit dem Eichstätter Imkerverein entstand das Modul „Imkerei“. Alternativ können Studierende den Kurs „Schulgartenarbeit“ wählen und so Punkte für ihr Studium sammeln. Regelmäßig organisieren verschiedene studentische Gruppen Veranstaltungen im Garten.

    Zu den Zielen des Gemeinschaftsgartens gehört es, den Wert von Lebensmitteln erfahrbar zu machen und Alternativen zur industriellen Nahrungsmittelproduktion aufzuzeigen: Die Gruppe baut eigene Lebensmittel an und verarbeitet oder konserviert sie. Die Mitglieder des Gemeinschaftsgartens sind der Meinung, dass viele Menschen nicht mehr wissen, welches Gemüse in unseren Breitengraden wächst und wie man es zubereitet. Sie selbst wollen es wieder lernen. Auch den Wert eigenen samenfesten Saatgutes kennen viele Menschen nicht mehr. Vor allem in Städten ist dieses Wissen verloren gegangen, denn die Menschen verbringen ihre Zeit in der Arbeit, dafür kaufen sie Lebensmittel im Supermarkt. Dort sind die meisten Lebensmittel mit einem sehr hohen Energieaufwand hergestellt worden, mit Chemikalien behandelt, haben weite Transportwege hinter sich und sie schmecken nicht. Der Gemeinschaftsgarten setzt hier an und will Handlungsmöglichkeiten aufzeigen: Ziel ist es, Menschen zu ermutigen, selbst und gemeinsam mit anderen Gemüse anzubauen und wieder zu lernen, wie man diese Lebensmittel nutzen kann. Praktischerweise erlaubt das gemeinschaftliche Gärtnern dem Einzelnen, auch mal wegzufahren, ohne dass der Garten vertrocknet, denn die anderen springen ein. Edith Laga schätzt die Vorteile des Gemeinschaftsgartens: „Neben dem frischen Obst und Gemüse von nebenan lernt man beim Arbeiten auch neue Leute kennen. Und fast jeder bringt eigenes Wissen, Ideen oder neue Techniken mit. Manchmal sitzen wir nach getaner Arbeit noch zusammen, grillen etwas und tauschen uns aus. Das ist sehr schön.“ Gärtnern schaffe sozialen Zusammenhalt zwischen Generationen und Kulturen. Dass beim Anbau und der Pflege im Gemeinschaftsgarten auch Fehler entstehen und nicht alles perfekt funktioniert, sei Teil des Lernprozesses. Dafür könne auch Neues entstehen.[…]

    https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Apfelsegen-in-der-Klosteroase;art575,3912275


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  • Neutopia Halle will Strukturen verstetigen

    (Gu aus Antrag)

    Die Trefen auf der Grünfäche  nden jeden Freitag statt, sie sind ofen für
    alle Garteninteressierten sowie für eigene Ideen- und Gestaltungswünsche.
    Die Grünfäche soll auch in diesem Jahr 2018 mit Pfanzen und noch mehr Menschen
    belebt werden. Vor allem steht in diesem Jahr das Ziel im Vordergrund, geschafene
    Strukturen zu verstetigen und die Gemeinschaft von Gärtner*innen aus der
    Nachbarschaft zu festigen.
    Maßnahmen
    In Zusammenwirkung mit dem freien Jugendhilfeträger congrav new sports e.V., dem
    Bürgerverein Halle-Neustadt e.V. und dem Sozialpädagogischen Institut werden die
    Zielgruppen erreicht und die Pacht der Fläche für fünf Jahre ermöglicht. Die langfristige Einbindung der Nachbarschaft soll durch die Vergabe von
    „Patenschaften“ für ein oder mehrere Beete gelingen. Diese Beete werden von den
    Paten selbst verwaltet, bepfanzt, gepfegt und abgeerntet und, falls essbar, verspeist.
    Weiterhin wird es Gemeinschaftsbeete geben und Gemeinschaftsfächen, die bei den
    Gruppentrefen freitags in gemeinsamen Pfanz- und Bauaktionen gestaltet und
    gepfegt werden. Weitere Erläuterungen dazu anbei in dem Dokument „Antworten und
    Fragen zum Neutopia-Garten“. Die „Beetpatenschaften“ und die gemeinschaftlichen
    Bau- und Pfanzaktionen bei den Gruppentrefen freitags werden vom
    GartenWerkStadt e.V. mit Kristin Wicklein als Ansprechpartnerin koordiniert.  
    Angeleitete Bauaktionen mit Einladung von externen Expert*innen
    – Bau einer Dach- bzw. Sonnensegelkonstruktion und eines Strandkorbs aus Paletten in
    Unterstützung von der ehrenamtlichen Initiative „Modellbau verbindet“ aus Halle
    – Bau von Insektenhotel für Marienkäfer, Hummeln, Schmetterlinge und
    Glühwürmchen (Zielgruppe Grundschulkinder)
    – Anlegen von Themen- und Gemeinschaftsbeeten (z.B. Drei-Schwestern-Beet: Mais,
    Kürbis, Bohne; Kräuterschnecke; Flächen-Bufet   la Weltacker „Schnitzel mit Pommes“
    mit 2,19m² Fläche/Portion, Gemüseeintopf“ 0,77m² Fläche/Portion etc.)
    – Anlegen barrierefreier Wege
    Öff entlichkeitwiirkwame eeranwtaltungen
    – Begrüßung und „Taufe“ des „Neutopia“-Bienenvolkes, öfentliches Schauimkern und
    Schauschleudern mit Honigverkostung mit Kleinfolgenreich e.V.
    – „Kompost – wie gewinnen wir Gold für unseren Garten?“ – Workshop zum
    Kompostieren
    – 2 Radtouren zu anderen Stadtgärten im Rahmen der „Fête de la musique“ und des
    Festivals „All you can paint“ – auch im Sinne  „all you can PLANT“
    – Sommerfest mit Samentauschbörse und Picknick
    – Groß-Arbeitseinsatz (z.B. Frühjahrsblüher stecken) am Freiwilligentag in Halle
    – Erntefest mit gemeinsamer Kochaktion im Rahmen der interkulturellen Woche (mehr …)

  • vielfältige Nutzungen des Neuland-Geländes

    (Gu, alerts)

    […]
    Seit Juli 2011 wird auf der Brache zwischen Koblenzer und Schönhauser Straße, wo sich einst die Dombrauerei befand, gegärtnert, in mobilen Hochbeeten, mehr als 300 werden bewirtschaftet. Mittlerweile sind auch eine Fahrradwerkstatt ansässig, die Fahrradgang, und eine Imkerei. Träger des Projektes, das in der Tradition des Urban Gardening steht, ist der Neuland-Verein, der mit dem Eigentümer des Geländes, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB), einen Vertrag zur Zwischennutzung geschlossen hat. Das Areal soll langfristig bebaut werden, es ist Bestandteil der künftigen Parkstadt Süd, die sich zwischen der Südstadt und Bayenthal erstrecken wird. Um für den irgendwann bevorstehenden Umzug auf ein Alternativgelände gewappnet zu sein, wird im Neuland-Garten Gemüse in mobilen Hochbeeten gezogen.[…]

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  • IG Spandau entwickelt sich gut weiter

    (Gu aus Antrag)

    1   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
     
    Nach über zwei Jahren Laufzeit des Interkulturellen Gartens hat sich gezeigt, dass die Ziele, die
    2015 aufgestellt worden sind, den Bedarfen der Zielgruppen entsprechen und das Angebot auf
    steigendes Interesse stößt. Der Sachbericht vom Januar 2018 dokumentiert das anschaulich.
    Auch  für  die  Jahre  2018/19  halten  wir  darum  an  den  Zielgruppen  und  grundsätzlichen
    Zielsetzungen für die Zielgruppen fest.
     
    1.1.  Ziele und Zielgruppen für das Jahr 2018/19
    Die Projektziele haben sich im Vergleich zum Erstantrag 2015 (siehe Punkte 1. und 2.) nicht
    wesentlich verändert, so daß sie im Folgenden nicht nochmals aufgeführt sind.
    Nur eins möchten wir aus unsren Erfahrungen noch ergänzen: Der Garten ist ein u.a. Ort für
    Familien. Die Kinder erleben, dass ihre Eltern wieder aktiv und kreativ werden und die Eltern
    erhalten Motivation und Anregungen für Aktivitäten und Spiele in und mit der Natur.
    Außerdem hat sich das Netzwerk des Garten folgendermaßen entwickelt:
    Der Interkulturelle Garten Gatow ist ein Teil des Netzwerks Umweltbildung in Spandau/Berlin,
    des  Netzwerks  interkulturelle  Gärten  in  Spandau  und  für  Einrichtungen,  die  sich  um  die
    Integration  von  Geflüchteten  kümmern,  geworden.  Dazu  gehören  jetzt,  als  neu  gewonnene
    Kooperationspartner, der Förster von Gatow und der Bienengarten-Berlin (vertreten durch einen
    Imker  mit  arabisch/deutschem  Hintergrund),  das  Internationale  Bildungs-  und
    Beratungszentrum  für  Frauen  und  ihre  Familien  in  Spandau,  die Klimawerkstatt  Spandau,  in
    Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien e.V. in Berlin Pankow
    und  Neukölln  und  das Umweltbüro  Spandau.  Mit  den  zwei  letztgenannten  hat  bereits  eine  
    konkrete  Zusammenarbeit  zur  Umweltbildung  und  Gartenangeboten  stattgefunden.  Weiter
    gemeinsame  Aktionen  sind  in  Planung.  Der  interkulturelle  Gemeinschaftsgarten  mit  seinem
    Angebot hat sich diesem Netzwerk angeschlossen, bzw. neue Kooperationen selbst aufgebaut.
    Ebenfalls neu ab 2018 beteiligt sich Sabine Hayduk mit ihrem kreativtherapeutischen Angebot
    „Die Fremde ist auch ein Haus“ am interkulturellen Garten. Sie wird 14-tägig eine Beziehung zu
    den  Gärtner/innen  –  auch  Dank  ihrer  15-jährigen  Erfahrung  als  Deutschlehrerin  im
    interkulturellen  Berreich  –  aufbauen,  um  sie  für  ein  theaterpädagogisches  Projekt  in
    geschlechterspezifischen Gruppen für Geflüchtete zu gewinnen.  
    2   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
    Einrichtungen, die Geflüchtete beraten und unterstützen, sind über das Projekt informiert und
    machen  bei  ihren  Zielgruppen  weiter  Werbung  dafür.  Dazu  gehören  z.B.  die  Gesellschaft  für
    interkulturelle  Zusammenarbeit  GIZ  e.V.,  die  AG  Asyl  des  ev.  Kirchenkreises  Spandau,  die
    Jugendfreizeiteinrichtung wildwuchs e.V., die Sozialdienste der Flüchtlingsunterkünfte.
    2.  Planung von Projekten für 2018/2019
    2.1.  Weiterentwicklung des Gemüse-, Kräuter- und Obstanbaus
    Zur  Jungpflanzenanzucht  werden  weitere  Anzuchtkästen  und  Bio-Sämereien  angeschafft.
    Jungpflanzenschilder dafür werden über upcycling mit den Teilnehmer/innen selbst hergestellt
    (mittels  ausgedienten  Fahrradschläuchen).  Für  den  Garten  werden  ebenfalls
    Pflanzenbeschilderungen  (Fahradschläuche  und  upcycling:  Forexplatten)  hergestellt,  um
    einerseits  die  Deutsch-  und  Pflanzenkenntnisse  zu  erweitern  und  anderseits  eine  bessere
    Orientierung in den Beeten zu ermöglichen.
    Außerdem muss der Boden weiterhin verbessert werden (Kompostzusätze und Bentonit).
    Im Sommer 2018 wird unabhängig vom Projekt Interkultureller Garten ein Foliengewächshaus in
    Betrieb  genommen  sein,  um  frische  Kräuter  und  Gemüse  für  die  Gastronomie  der  SOS-
    Einrichtungen  herzustellen.  Dadurch  werden  sich  weitere  Austauschmöglichkeiten  zwischen
    interkulturellen Gärtner/innen und Mitarbeiter/innen mit Behinderungen ergeben.
    2.2.  Kreative Gestaltung des Geländes durch die Teilnehmer/innen
    2018  soll  das  Gelände  weiterentwickelt  werden,  um  es  mit  den  NutzerInnen  einladend,
    praktisch  und  schön  zu  gestalten.  Außerdem  macht  die  gestiegene  Nachfrage  den  Ausbau
    notwendig.  Geplant  sind  weitere  Unterstellmöglichkeiten  sowie  die  Herstellung  von
    Outdoormöbeln,  sowie  Spielmöglichkeiten  für  Kinder  (Weidentunnel,  Sandkasten,  Schaukeln).
    Der Geräteschuppen muss ebenfalls erweitert (Ordnungssystem/Vordach) werden.
    2.3.  Interkultureller Austausch
    Damit  sich  die  unterschiedlichen  Nutzer/innen  unter-  und  miteinander  besser  austauschen
    können,  wollen  diese  im  straßenabgewandten  Gartenbereich  eine  Terrasse  gestalten  mit
    Überdachung,  Sitzmöglichkeiten  und  einem  Teeofen.  Außerdem  ist  eine  Überdachung  des
    Treffpunkts  im  Eingangsbereich  geplant,  damit  die  Gruppentreffen,  kreativen  Angebote  für
    Kinder, Absprachen und Teamaufteilungen geschützter ablaufen. Eine zeitweise mitgebrachte
    mobile Musik-Box hat gezeigt, dass sie das Arbeitsklima im Garten sehr angenehm gestaltet
    und  auch  so  Austausch  stattfindet,  da  jeder  abwechselnd  seine  eigene  Musik  laufen  lassen
    kann.
    2.4.  Umweltbildung
    Ein Bildungsprojekt bezieht sich auf ökologische Gartenthemen: Kompostierung und Nützlinge
    im  Garten  und  in  der  Natur  (speziell  vor  Ort:  Bienen  und  Waldameisen).  Zum  besseren
    Verständnis sollen diese Themen anschaulich visualisiert werden, außerdem sind verschiedene
    Übersetzungen  angedacht.  Weiterhin  sollen  auch  die  Themen  Mülltrennung,  Müllvermeidung
    und Recycling visualisiert werden. (mehr …)

  • neuer Träger für den Frankfurter Garten

    (Gu, alerts)

    Für den Frankfurter Garten am Danziger Platz scheint Rettung in Sicht. Der Verein Bienen-Baum-Gut möchte das Urban-Gardening-Projekt auf dem Areal vor dem Ostbahnhof übernehmen und in seiner Grundform erhalten. Künftig könnte das Projekt unter dem Namen „Neuer Frankfurter Garten“ laufen, sagten die Vorsitzenden des Vereins in der Sitzung des Ortsbeirats 4 am Dienstagabend.

    Der bisherige Trägerverein, der den Garten seit 2013 betrieben hatte, musste im April vergangenen Jahres Insolvenz anmelden. Damals hatte der Frankfurter Garten mitgeteilt, dass er kurzfristig 30.000 Euro benötige. Grund für die Insolvenz sei eine unerwartete Steuerforderung des Finanzamtes in Höhe von rund 55.000 Euro. Trotz mehrfacher Nachfrage äußerte sich der Vorstand seitdem nicht mehr zur Pleite.

    Unabhängig von der Insolvenz des Frankfurter Gartens hat Bienen-Baum-Gut auf dem Areal im Ostend im August einen Bienen-Baumwipfelpfad errichtet. Auf Plattformen in luftiger Höhe leben dort derzeit sieben Völker artgerecht in ausgehöhlten Baumstämmen. Besucher können sich dort über eine natürliche und nachhaltigen Umgang mit den Insekten informieren. Schirmherrin ist Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Der Verein will jetzt seine Aktivitäten ausweiten und künftig den ganzen Garten nutzen.

    Vertrag noch nicht unterschrieben

    Noch sei der Vertrag nicht unterschrieben, sagt die Vorsitzende Cher Haurová. Sie sei aber guter Hoffnung, das Bienen-Baum-Gut den Zuschlag erhält. Sobald der Vertrag in trockenen Tüchern ist, möchte der Verein mit dem Insolvenzverwalter verhandeln. Die Container etwa will Bienen-Baum-Gut übernehmen. Dort könnten Workshops und Seminare zu Umwelt- und Naturschutzthemen stattfinden. Könne sich der Verein nicht einigen, „bauen wir uns im schlimmsten Fall selbst etwas“.

    Geplant sei zudem ein autarkes Energiesystem mit einer Solaranlage, „dann könnten wir uns eigenständig versorgen“, sagt Haurová. Der Verein sei bereits mit Firmen im Gespräch. Auch eine Gastronomie sei wieder vorgesehen, „allerdings nur ein kleines Café“.

    Benötigt werden vor allem noch weitere Mitstreiter, sagt Cher Haurová, „alleine können wir das nicht betreiben“. Zwei Treffen habe der Verein bereits organisiert. Die Nachfrage sei sehr gut gewesen. Mitgründerin Corina Haurová ist deshalb überzeugt: „Der Neue Frankfurter Garten bleibt definitiv!“

    Doch dauerhaft kann auch die neue Ausgabe des Projekts nicht auf dem Danziger Platz bleiben. Die Deutsche Bahn benötigt die Fläche, da 19 Meter unter der Erde die nordmainische S-Bahn-Strecke verlaufen soll. Am Danziger Platz ist eine große, offene Baugrube vorgesehen. Der derzeitige Vertrag des Frankfurter Gartens mit der Bahn läuft bis 2019. Cher Haurová ist jedoch überzeugt, dass auf dem Vorplatz „bis 2021 nichts passieren wird“. Was danach kommt, sei derzeit noch offen.

    http://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-garten-urban-gardening-projekt-vorerst-gerettet-a-1462215 (mehr …)

  • Lehrimkerein im Friedensgarten Grone bekommt einen Lehrpfad

    (Link von Shimeles)

    In der Lehrimkerei des Vereins Internationale Gärten im Friedensgarten Grone baut ein interkulturelles Team einen Lehrpfad für Lehre und Führungen. Der Pfad soll Kindern und Interessierten Informationen über die Imkerarbeit vermitteln.
     „Das Gärtnern und die Imkerarbeit stellen Anknüpfungspunkte für Migranten und Flüchtlinge her, da diese Tätigkeiten überall auf der Welt bekannt sind“, sagt Vereinsmitglied Joachim Pfau. Er ist auch der Antragsteller für die Fördergelder. Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert den Ausbau der Lehrimkerei mit 8800 Euro. Mit dem Geld baut das Team im Sommer einen Lehrpfad, der geführten Gruppen grundlegende Informationen über die Imkerarbeit vermitteln soll. Die Lehrimkerei Grone ist einer von zwei Standorten der Lehrimkerei, die der Verein Internationale Gärten betreibt. Der Verein verfolgt unter anderem das Ziel, besonders Flüchtlinge und Migranten mit der Imkerei vertraut zu machen, um die wechselseitige Integration von zugewanderten und einheimischen Menschen zu fördern. Unter anderem wollen sie auch das Umweltbewusstsein verstärken. Der Lehrpfad soll dafür von Nutzen sein. An beiden Standorten der Lehrimkerei arbeiten Menschen aus Algerien, Äthiopien, Bangladesch, Eritrea, Jemen, Kolumbien und Deutschland zusammen.

    Mittlerweile pflegen die drei Imker fünf Wirtschafts- und fünf Jungvölker in der Lehrimkerei Grone

    Mittlerweile pflegen die drei Imker fünf Wirtschafts- und fünf Jungvölker in der Lehrimkerei Grone.

    Um die Lehrimkerei in Grone kümmert sich ein dreiköpfiges Team aus den zwei Migrantinnen Malika Bouzid und Loola Bahudaila aus Algerien und dem Jemen sowie dem Deutschen Joachim Pfau. Die Vereinsmitglieder betreiben die Lehrimkerei ehrenamtlich und selbstständig.
    Die beiden Frauen traten 2003 in den Verein Internationale Gärten ein. In den ersten Jahren betrieben sie jeweils eigene Gartenparzellen, bevor sie seit der Gründung der Lehrimkerei im Jahr 2011 dort mitarbeiteten. „Die Arbeit bei dem Verein half uns bei der Integration“, so Bouzid. Sie arbeitet derzeit als Betreuerin und Dolmetscherin in der Flüchtlingsunterkunft in Grone. Und auch Bahudaila unterstützt Migranten bei ihrer Ankunft in Deutschland, „mit dem Übersetzen“, erklärt sie. Ihnen hilft ebenfalls die Errichtung des Lehrpfads, der Informationskästen und Bilder enthalten soll.
    Imkerkurs in der Lehrimkerei Grone

    Imkerkurs in der Lehrimkerei Grone.

    „Wenn man nicht gut Deutsch kann, ist der Lehrpfad wie eine Powerpoint-Präsentation, an der man sich orientieren kann“, erklärt Pfau. Die Bilder würden dann für sich sprechen, wenn den Mitarbeitern bestimmte Formulierungen nicht sofort einfallen. Außerdem soll der Lehrpfad einen engeren Kontakt zu den Bienenvölkern herstellen. Das geförderte Geld soll aber nicht nur für den Bau des Lehrpfads, sondern auch für Schutzanzüge, spezielle Werkzeuge und Lehrbücher auf arabisch ausgegeben werden.
    Bouzid und Pfau besuchten 2012 ein Imker-Seminar an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Göttingen. Im ersten Jahr ihrer Imkertätigkeit begleitete sie noch ein Mitarbeiter des Deutschen Imkerbunds. „Bei der Arbeit mit den Bienen gibt es aber immer wieder neue Herausforderungen, die man nicht erwartet“, erzählt Pfau. Deswegen sei die anfängliche Betreuung durch einen erfahrenen Imker wichtig gewesen.

    An einem Stand auf dem Göttinger Wochenmarkt verkaufen die Imker Bienenhonig, Kerzen aus Bienenwachs und eigens hergestellte Kosmetik

    An einem Stand auf dem Göttinger Wochenmarkt verkaufen die Imker Bienenhonig, Kerzen aus Bienenwachs und eigens hergestellte Kosmetik.

    Mittlerweile pflegen die drei Imker fünf Wirtschafts- und fünf Jungvölker. An einem Stand auf dem Göttinger Wochenmarkt verkauften sie ihren Bienenhonig, Kerzen aus Bienenwachs und eigens hergestellte Kosmetik, was ebenfalls zur besseren Integration der Migranten beitragen sollte. Denn bei solchen Aktionen werden die Deutschen für das Thema Integration sensibilisiert und die Migranten können die Abläufe in Deutschland kennenlernen (mehr …)

  • Peace of Land: erste Beete, sehr viele Bienen

    (Gu, Projektbesuch und Newsletter)

    – Die ersten Hochbeete sind fertig und bepflanzt.  Außerdem ist in den letzten Wochen an der Mauer ein tolles Tomatendach entstanden. Vielen Dank an alle fleißigen Helfenden!
    – Zurzeit beherbegen wir eine Menge Bienenvölker[80!] im Garten. Denn in Berlin blühen gerade die Linden und bieten ihnen genug Nahrung. Erstmal bleiben die Völker nur kurzfristig bei uns, aber auch langfristig wollen wir gerne Bienen bei uns eine Heimat bieten.
    – Der Erich-Fried-Chor singt sein diesjähriges Benefizkonzert zu Gunsten von Peace of Land

    Die Gruppe ist permakulturinteressiert und so haben sie mit Dragon Dreaming einen Wunschflächenplan erstellt. Ein aufwendiges, aber nützliches Verfahren Verfahren, da nach der Wunschliste-Phase die Fläche kritisch in den Blick genommen wird und alle möglichen Einflussfaktoren analysiert und auch grafisch (mit verschiedenen Layern) dargestellt werden. Wind, Wege, der Lauf der Sonne, Wasser etc. Dann war der Platz für die ersten Beete gefunden.
    Sie haben auch ein Haus aus zusammengeschraubten Containern auf dem Gelände, das sie nach und nach ausbauen wollen, da denken sie auch an die Einrichtung von Werkstätten.

    Über „Kurze Wege für den Klimaschutz“ bekommen sie Geld für 2 halbe Stellen für 2 Jahre. (mehr …)

  • Bienenprojekt im Kiezgarten wird ausgebaut

    (Gu aus Antrag und Projektebsuch)

    Kiezgarten Fischerstraße, Berlin

    Eine Gruppe von vier bis sechs KiezgärtnerInnen
    kümmert sich gemeinschaftlich um die Bienenvölker. Insgesamt sind 22 Personen im
    Mailverteiler der AG Bienen gelistet, diesjährige neue Mitgärtnerinnen haben
    Interesse an der AG Bienen gemeldet und möchten mitimkern.
    Derzeit betreuen wir drei Bienenvölker, die in provisorischen Styroporbeuten und
    einer Dadant-Holzbeute (Leihgabe) leben. Im nächsten Jahr möchten wir weitere
    Völker ansiedeln. Für die existierenden und neuen Völker werden Beuten und
    weitere Arbeitswerkzeuge benötigt. Gerne wollen wir mit neuen Beuten unser Wissen
    über verschiedene Haltungsformen ausbauen und weiterhin Verhaltensweisen der
    Bienen studieren.
    Wir bieten Führungen für Besucher, Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen
    (Fortschritte e. V.) und Kinder aus dem nahegelegenen Kindergarten Wuhlmäuse an,
    für die wir u. a. einen Schaukasten bauen wollen.  
    Wir planen nach wie vor die Umzäunung des Imkerei-Geländes mit einem
    Weidenzaun, den Ausbau des natürlichen Teiches durch Bepflanzung sowie den
    weiteren Ausbau des Unterstands einschließlich Dachbegrünung. (mehr …)

  • GG in Rheinfelden ist zum Vorzeigeprojekt geworden

    (Gu, Mail)

    das Urban Gardening Projekt in Rheinfelden ist zu einem Vorzeigeprojekt geworden.

    Ich und eine Gruppe von 20 Personen von denen etwa 8 regelmäßig aktiv sind, haben 10 Hochbeete (4,5 x 1,5 x 0,8 m ) geschaffen und bepflanzt, mehrere Bodenbeete geschaffen, einen Lehmofen gebaut, Flechtpavillons, Bienenstöcke, Kompost, ein gutes Dutzend Obstbäume und viele Sträucher, Wassersammelfässer und zu guter Letzt wurde auch noch ein Landart- Projekt umgesetzt.

    [Der Koordinator hat dafür von der Stadt pro Woche 5h bezahlt bekommen, begrenzt auf 2 Jahre, läuft jetzt aus] (mehr …)

  • Die Vielschichtigkeit eines Gartenaufbaus – Unser Garten Bruck

    (Gu, Mail)

    Unser Garten Bruck (Erlangen):

    Ja, der Garten hat uns auch den Winter über keine Ruhe gelassen. Dadurch, dass wir im Aufbau und gerade eben dabei sind, richtig durchzustarten, kommt einfach sehr viel zusammen. Wir haben einen Freundeskries gegründet, um finanziell agil zu sein und Gelder beantragen zu können. Nun kommt der Bumerang zurück, das Finanzamt zickt, wir werden dann wohl erst im nächsten Jahr so richtig über und mit dem Freundeskreis agieren können. Aus dem Freundeskreis heraus hat sich auch ein vielfältiges Programm gebildet, z.B. Herstellung Terra Preta (Theorie- und Praxistag), Wildkräuterwanderungen mit anschließender Zubereitung, Kompostseminar…

    Der Bau der Outdoorküche verzögert sich, da es da so was wie Bauaufsichtsämter gibt, die einem das Leben nicht gerade leicht machen.

    Die Gartengruppe selbst ist auch ein stetes „Abenteuer“. Es gibt einen kleinen harten Kern, der zuverlässig dabei ist – jedoch ist niemand dabei, der perspektivisch mitdenkt oder „Verantwortung“ übernimmt – da „kämpfe“ ich im Moment auf alleiniger Front. Die Fluktuation ist groß, da immer wieder Leute dazustoßen, mal was machen und dann wieder verschwinden (wegziehen oder doch unterschätzt haben , dass Garten Arbeit macht – auch bei schlechtem Wetter). Das ist für eine Gruppe auch nicht leicht, die immer wieder Neue begeistert aufnimmt und dann jedes Mal wieder vor den Kopf gestoßen wird – da bleiben natürlich Konflikte auch nicht aus… Wirklich harte soziale Arbeit.

    Aber unser Garten wächst und gedeiht. Sturmtief „Egon“ hat unser neu aufgebautes Gewächshaus komplett zerstört ( da war dann mal schnell das Geld unseres Umweltpreises futsch), aber zu unserer aller Freude blühen die reichlich gesteckten Frühlingsblüher auf, beleben das Gelände und harren der Bienenvölker, die in den nächsten Tagen Einzug halten werden. Die ersten Vögel haben ihre Nistkästen bezogen und am letzten Samstag hatten wir die erste große Gartenaktion bei fantastischem Wetter – Hochbeete auspflanzen, Stauden teilen, Nachfüllen, umsetzen, teilweise schon ansäen und Bodenbeete für die Aussaat vorbereiten. Am 18.03. haben wir dann mit der Produktion des Erlanger Theaters „Weltenverbesserer“ eine große Bauaktion mit Hochbeeten und Outdoormöbeln aus einem wirklich vielfältigen Fundus upcycelfähigen Materials. Das wird sicher spaßig. Außerdem lassen wir uns in diesem Gartenjahr von einer befreundeten Videokünstlerin begleiten, die das Geschehen dieses Jahres dokumentieren wird, unterschiedlichste Interviews (auch mit Ämtern, Bürgermeisterin, Anwohner*innen, Gartler*innen…) führen wird. Und, und, und…

    Ja, da passiert gerade sehr viel – aber das wird bei all den anderen Projekten auch nicht anders sein. Wir haben auch eine Gärtenpartnerschaft mit „Himmelbeet“ begonnen, die nun auch so langsam wächst (mehr …)

  • Kick n Plant Hamburg noch zartes Pflänzchen

    (Gu, Mail)

    Kick& Plant ist eine zarte Pflanz, aber inzwischen immerhin mit Bienen, einer guten Kartoffel und Gemüseernte und guten Kontakten ins Umfeld (Ini „Freunde des Lohsepark“ und im benachbarten Oberhafen arbeitet ein bunter Haufen an der Idee einer „indoor Urban-Gardening -Halle (mehr …)

  • Frankfurter Garten in der SZ

    (alerts)

    Unter dem Pflaster der Garten


    Das Frankfurter Ostend galt lange als Arme-Leute-Gegend. Doch mit dem Bau der Europäischen Zentralbank veränderte sich dort vieles – auch mit dem „Frankfurter Garten“.

    Die Gegend um den Frankfurter Ostbahnhof versprüht wenig Glamour, lange war sie ein Glasscherbenviertel. Doch seitdem ein Teil der ehemaligen Großmarkthalle abgerissen wurde und die Türme der Europäischen Zentralbank nach den Plänen des Wiener Architekturbüros Coop Himmelb(l)au ihre Schatten auf das Viertel werfen, verschwand manche düstere Ecke. Neue Wohnungen entstehen, der öffentliche Nahverkehr wurde ausgebaut, das Quartier verändert sich.

    An der ehemaligen Wendeschleife der S-Bahn am Danziger Platz blüht auf den Pflastersteinen seit 2013 der „Frankfurter Garten“. Der gleichnamige Verein verwandelte diese unwirtliche Brache in einen grünen Treffpunkt für das Viertel. Ein Zaun hegt die 2500 Quadratmeter große Fläche ein. Wer durch das Tor tritt, findet dort ein buntes, sympathisches, alternatives Miteinander.

    Einen Teil des Areals nehmen Hochbeete ein. Akkurat gezimmerte Exemplare stehen neben niedlichen, fast filigranen Kisten auf Stelzen, dazwischen machen sich klobige Betonkübel breit, die irgendwann als Verkehrsinsel dienten. In einem dieser Ungetüme schwimmen Fische, an der Oberfläche blühen Seerosen. Zum Frankfurter Garten gehört auch eine Holzwerkstatt, in der ehrenamtliche Helfer Hochbeete aus Abfallholz zusammenschrauben. Upcycling und Urban Mining, also Überflüssiges einsammeln und eine neue Verwendung dafür finden, zählt auch zum Konzept des Gemeinschaftsgartens. In ausrangierten Reissäcken wachsen Tomaten.

    Regelmäßig begleitet ein Hobby-Gärtner vom Verein „Frankfurter Garten“ Besucher durch die grüne Oase. An einem heißen Sommerabend leitet Boris eine kleine Gruppe. In einer Beetreihe wachsen beispielsweise die Zutaten für die Frankfurter grüne Soße. Zögerlich schnuppern die Gäste an den Blättern von Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch, zerreiben die Blätter zwischen den Fingern, riechen, schmecken, raten. Eine ältere Dame erweist sich als echte Pflanzenexpertin. Vor Kurzem sei sie in die Stadt gezogen, erzählt sie, und bald möchte sie dort mit dem Gärtnern beginnen.

    Ebenso individuell wie die Pflanzen in den Gefäßen blühen Kräuter und Blumen um die Wette. Manche Bürger säen Radieschen und Salat, andere experimentieren mit dem Fruchtwechsel, eine Heilpraktikerin züchtet dort Heilkräuter. Verglichen mit den Hochglanzbildern vieler Gartenratgeber wirkt das Ganze ziemlich improvisiert; für jemanden, der mit einem großen Nutzgarten aufgewachsen ist, in dem es akkurat eingeteilte Gemüsebeete und Blumenrabatten gab, ist das gewöhnungsbedürftig.

    Gärten in der Stadt erfüllen eine andere Funktion als die auf dem Land. Wurzeln schlagen in einer neuen Umgebung, eine Anlaufstelle finden oder einfach raus aus den eigenen vier Wänden – es gibt viele Gründe, weshalb sich immer mehr Menschen in Ballungsräumen in gemeinschaftlichen Gartenprojekten engagieren.

    Deutschlandweit gibt es mittlerweile mehr als 550 solcher Initiativen, wie die Münchner Stiftungsgemeinschaft „Anstiftung“ auf ihrer Website auflistet. Manche von ihnen widmen sich interkulturellen Aspekten, andere wollen Stadtkindern die Natur näherbringen. Die gemeinsame Form des Gärtnerns kommt den meisten gelegen, denn ein eigener Garten ist harte Arbeit und braucht viel Zeit, das merken auch manche, die einen Schrebergarten pachten. Die Einstiegshürden in den meisten Gemeinschaftsprojekten sind dagegen niedrig: Einfach vorbeikommen und mitmachen.

    Wartelisten für die Hochbeete gibt es im Frankfurter Garten nicht, denn oft schließen sich mehrere sogenannte Beetpaten zusammen. Es gibt Studenten- und Familienbeete, passionierte Gärtner empfehlen das Gemeinschaftsprojekt ihren Kollegen und Freunden weiter. Auf diese Weise wächst die Gartengemeinde.

    Gemeinsam gärtnern hat eben diesen großen Vorteil: Die Arbeit lässt sich auf mehrere Schultern verteilen. „Wir gießen zwei Mal am Tag alles, für alle Beete brauchen wir rund dreieinhalb Stunden“, sagt Ilona Lohmann-Thomas, Vorstand des Vereins Frankfurter Garten. Für viele Hobbygärtner wäre das nicht machbar, deshalb helfen viele Freiwillige mit. Auch drei Teilnehmer eines Wiedereingliederungsprojekts kommen regelmäßig vorbei.

    Das offene Gartenprojekt ignoriert soziale Grenzen, das „Du“ wird gepflegt. Der Frankfurter Garten zieht auch manche Gestrandete an, die noch ihren Platz im Leben suchen. Am Danziger Platz helfen sie mit und finden einen Anker. Der Garten ist auch eine soziale Anlaufstelle. Junge Familien mit ihren Kindern versammeln sich um den kleinen Spielplatz mit Sandkiste und Schaukel, die Boule-Bahn bringt ein bisschen französische Lebensart ins Frankfurter Ostend. Selbst ein kleines Gewächshaus zählt zum Garten, in dem schon im Frühjahr angesät wird.

    In einer Ecke des Gartens hat Thorsten Herget acht Bienenvölker angesiedelt. Die 400 000 Bienen fühlen sich dort offensichtlich wohl. Ganze Schulklassen kommen vorbei, um die fleißigen Honigsammlerinnen aus der Nähe zu beobachten. Einige seiner Bienenvölker zogen schon aufs Land um, wenn es im Ostend zu eng wurde, wie der Hobby-Imker erzählt. Anders als manche konventionellen Imker, die den Bienenvölkern oft den kompletten Honig wegnehmen und durch Zuckerwasser ersetzen, lässt Herget seinen Bienen die Nahrung, die sie brauchen, um gut über den Winter zu kommen.

    Hier sprechen Frauen über die kleinen Sorgen und Nöte des Alltags

    Mittwochnachmittag lockt ein wöchentlicher Markt besonders viele Besucher an. Aber statt eines Wochenmarktes mit frischem Obst oder Gemüse bieten verschiedene Stände auf dem Danziger Platz Bratwürste, Fisch, Flammkuchen, türkische Gerichte sowie Kaffee und Kuchen an. Ein klassischer Wochenmarkt mit Produkten in Bioqualität habe sich nicht gelohnt, sagt Ilona Lohmann-Thomas. Doch die Idee eines Marktes wollte der Verein nicht aufgeben, und so gibt es Essensstände.

    An einem heißen Sommerabend sind die meisten schattigen Plätze belegt. Drei Nachbarinnen aus dem Viertel sitzen bei einem Glas Apfelwein zusammen und strahlen die Gelassenheit zufriedener Rentnerinnen aus. Sie besprechen die kleinen Sorgen und Nöte des Alltags, ihre Pläne für die kommende Woche. Und nebenbei beobachten sie, den wievielten Apfelwein sich der junge Nachbar genehmigt und mit wem er heute da ist.

    Im Frankfurter Garten arbeiten etwa 50 Ehrenamtliche. Es gibt Kurse für Schulen und Hortgruppen, Firmen schicken ihre Mitarbeiter zum „Teambuilding“ dort- hin, um beispielsweise gemeinsam ein Hochbeet zu bauen oder das Sprayen wie ein Streetart-Künstler zu lernen. Längst nicht alle Besucher wollen ihren grünen Daumen kultivieren. Manche schauen den anderen einfach gern beim Gärtnern zu. Auch für sie gibt es genügend Platz im Frankfurter Garten.

    http://www.sueddeutsche.de/geld/urban-gardening-unter-dem-pflaster-der-garten-1.3144319
    (mehr …)

  • TU HH Campusgarten bekommt Geld von der Sparda Bank

    (Gu, alerts)

    Sparda-Bank schenkt TU Pflanzinseln

    Harburg. Urban Gardening, also das gemeinsame Gärtnern in der Stadt, müsste doch auch auf dem Campus der Technischen Universität Hamburg (TUHH) funktionieren, dachten sich einige Mitarbeiter und Studierende im vergangenen Jahr und gründeten die TUHH-Gartengruppe. Im Laufe des Frühjahrs und Sommers entstanden auf dem Uni-Campus zusätzliche grüne Ecken. Jetzt gibt es vier davon mitten im durchgehend gepflasterten Areal des nördlichen Campus: Die Sparda-Bank Hamburg spendierte Hochbeete für das Projekt Campusgarten.

    Die mit Kräutern, verschiedenen Gemüsen und Blumen bepflanzten Holzkästen bilden bunte Akzente in dem eher steingrauen TU-Bereich. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Sparda-Bank, die unsere TUHH noch grüner macht“, sagt Ralf Grote, Leiter des Präsidialbereichs der Universität. „Die Beete passen wunderbar in unser Konzept eines nachhaltigen und zugleich geselligen Campus.“ Die Bank habe die Garten-Aktion gern unterstützt, denn „Nachhaltigkeit und Ökologie sind auch für uns wichtige Werte“, sagt Claudia Hebrank von der Sparda-Bank.

    Das Projekt Campusgarten, das auch vom Kiekeberg-Museum und vom Museumsbauernhof unterstützt wird, lebt vor allem vom Engagement der TUHH-Mitarbeiter und Studierenden. Sie haben Patenschaften für die einzelnen Hochbeete übernommen und werden sich nun in ihrer Freizeit um die kleinen quadratischen Gärten kümmern – und diese natürlich auch abernten. Vielleicht bekommen dann Kollegen vom Institut für Angewandte Bautechnik, Fachrichtung Bau- und Holztechnik, etwas ab. Schließlich haben sie die vier mal vier Meter großen Holzkästen entworfen und mit tatkräftiger Hilfe von Studierenden zusammengebaut.

    Andere Campusbewohner werden von den zusätzlichen Blüten profitieren: die beiden Völker des Projekts Campusbiene. Die Bienenstöcke stehen unweit der neuen Pflanzinseln, und die geflügelten Arbeiterinnen haben schon im Vorjahr gezeigt, dass sie etwas leisten können: Am 6. August 2015 hat die Imker AG des Studierendenausschusses erstmals Honig geschleudert und gut 13 Kilogramm geerntet.

    http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article207995363/Sparda-Bank-schenkt-TU-Pflanzinseln.html (mehr …)

  • Vandalismus bei Neuland

    (Gu, RSS)
    Im Moment überwiegt bei den NeuLändern natürlich die Wut. Irgendwelche Vollidioten haben nachts zwei Bienenboxen umgetreten. Unser Bienen-Mentor Frank schätzt, dass ein Volk verloren ist. Für das andere bestehe Hoffnung. Aber trotz dieses Rückschlags lassen wir uns natürlich nicht entmutigen. Schließlich ist die Imkerei auf NeuLand von Anfang an eine Erfolgsgeschichte. Bis zu neun Völker haben in den vergangenen Jahren bei uns im Garten friedlich Honig produziert. Bis zu 30 Kilo pro Volk. Einige unserer Imker haben sogar schon schwärmende Völker gefangen und auf NeuLand „einlogiert“. Es geht immer weiter. Frank hält regelmäßig Seminare für bis zu 40 angehende Imker. Eins steht fest: Wir werden uns auf keinen Fall unterkriegen lassen von Schwachköpfen, die wir mit großer Wahrscheinlichkeit sogar kennen. Wir haben bei der Polizei Anzeige erstattet. Vorschläge, wie wir uns darüber hinaus gegen bestimmte Leute zur Wehr setzen, diskutieren wir derzeit intern. (mehr …)

  • Bienenprojekt im Braunschweiger Stadt-StattGarten Bebelhof

    (Gu aus Antrag und Antworten auf Fragen)
    Seit Mai 2015 imkert eine Gruppe zusammen mit einem Imkerpaten im Stadtgarten. Die Gruppe trift sich wöchentlich, durchschnittlich sind 12 – 14 Leute dabei. Aus dieser Gruppe ist eine „Fortgeschrittenen-Gruppe“ entstanden, die nun peu a peu ohne Begleitung des Imkerpatens selbständig weiter imkern möchte. Paralell gibt es eine neue Gruppe von JungimerInnen und Bieneninteressierten, die sich die frisch formiert hat und auch wieder einen Imkerpaten hat. Die VHS möchte gerne langfristig immer zwei Gruppen haben – AnfängerInnen und Fortgeschrittene. ca. 1/3 der ersten Gruppe gärtnert auch im Garten.
    Um den Honig zu gewinnen und in Gläser abfüllen zu können, brauchen sie Ausstattung. Einen Ort dafür gibt es. „Zum Stadtgarten Bebelhof gehört ein festes Gebäude mit Küche, Toiletten, Büro, zwei Lagerräumen sowie zusätzlich zwei Garagen. Die Imkerausrüstung ist z. T. in einem der Lagerräume und z. T. in einer der beiden Garagen untergebracht“
          Wer bekommt den Honig?
    Jede/r Teilnehmer/in der Bienengruppe erhält einen Anteil. Der Rest wird im Garten verbraucht oder im Garten verkauft (Einnahmen für Anschaffungen im Garten)
          Wird der Honig kostenfrei abgegeben?
    An die Mitglieder der Bienengruppe und an die Küche im Garten wird der Honig kostenfrei abgegeben. Ansonsten wird der verkauft.
          Werden Grundschule und Kita sich an den Kosten beteiligen?
    Wir sind gerade dabei, ein Gesamtkonzept mit der Grundschule und dem Kindergarten zu entwickeln. Die beiden Institutionen haben diverse Workshops bei uns „gebucht“: Einmalige Workshops wie z. B. „Marmelade kochen“, regelmäßige, wöchentliche Angebote wie z. B. „Naschgarten-Pflege“ oder „Garten in der Obstkiste …“, Ferienworkshops wie z. B. Brot backen im Lehmofen usw. Die Bienengruppe für die Grundschule ist ein sporadisch stattfindendes Angebot (ca. 1x monatlich). Die Schule/der Kindergarten wird sich anteilig an den Workshopkosten beteiligen. Da wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht genau wissen, wie unsere laufenden Förderanträge entschieden werden, ist die konkrete Summe die Kostenbeteiligung noch nicht zu benennen.

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  • Seegarten Potsdam beginnt Bienenprojekt

    (Gu aus Antrag, 5.2.)
    Seit Frühling 2014 gibt es in Potsdam am „Treffpunkt Freizeit“ ein u.a. von der BUNDjugend Brandenburg initiierten Gemeinschaftsgarten, den Seegarten. Sie haben den Klimapreis der Stadt Potsdam bekommen und sind Stand Anfang 2016 33 Leute (8 Familien). Es gibt individuelle Familienbeete und Gemeinschaftsbereiche. Sie gärtnern in der Erde und in allen möglichen Gefäßen. Das Gelände ist stets öffentlich zugänglich. Sie machen u.a. Umweltbildungsangebote für Kinder („Gartenpiraten“) und seit 2015 haben sie mit dem Imkern begonnen (wesensgemäß) – was sie ausbauen wollen. (mehr …)

  • offener Familiengemeinschaftsgarten in Potsdam

    (Gu, Mail,

    Seegarten“ am Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
    Anfang 2014 kamen, initiiert unter anderem von der BUNDjugend Brandenburg, einige Personen zusammen, um am Treffpunkt Freizeit einen kleinen, selbstorganisierten Gemeinschaftsgarten zu gründen. So fand im Frühling 2014 der erste Spatenstich statt, es wurden Beete geschaffen und außerdem mobile Pflanzmöglichkeiten. Nun (Anfang 2016) sind wir 8 Familien, die zusammen gärtnern und ihre Freizeit verbringen. Jede Familien hat ein eigenes kleines Beet und dazu gibt es einige Gemeinschaftsbereiche: gemeinschaftlicher Heckenstreifen nach Permakultur-Konzept mit Beerensträuchern und Birnenspalier, gemeinsames Hügelbeet, gemeinsamer Kompost, Werkzeugschuppen mit Dachbegrünung, bepflanzte „mobile“ Elemente wie Reissäcke, alte Badewanne, Bäckerkisten, dazu zwei Hochbeete und ein Frühbeet. Die Wasserversorgung ist über einen Regenwassertank gewährleistet. Nach und nach möchten wir immer mehr Elemente der Permakultur im Garten umsetzen und so einen Kreislauf schaffen und nachhaltig gärtnern. In den letzten zwei Jahren fanden außerdem Umweltbildungsveranstaltungen mit Kindern statt („Gartenpiraten“) und seit 2015 imkern wir auf dem Gelände. Perspektivisch möchten wir zum Thema Bienen ebenfalls Umweltbildungsveranstaltungen durchführen und das Imkern ausweiten. 2014 haben wir den Klimapreis der Stadt Potsdam gewonnen.


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  • Marmelade für alle und viel vor: Tausendschön in Minden

    (Gu, Mail, 10.1.)

    im Februar 2015 hat Greenfairplanet den Gemeinschaftsgarten Tausendschön gegründet. Es war ein unglaublich volles, arbeitsintensives, aktionsreiches Jahr für uns, geprägt von vielen Experimenten (Milpa,Terra Preta, Brennnessellobby) im Gemüseanbau, Kräutergarten, der Hühner-und Bienenhaltung, vielen Ernte- und Kochaktionen in der Gartenküche, dem gemeinschaftlichen Bau der Bio-Toilette, Reparaturen, Platten verlegen, der Aktionstage, des Fairteilen von Lebensmitteln. Es war ein anstrengend, aber sooooooo schön. Es war großartig, mit unseren Flüchtlingsfreunden zu gärtnern, ernten, kochen, werkeln und zu feiern.

    Auch 2016 werden wir Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, helfen, sich im Gemeinschaftsgarten Tausendschön wohl zu fühlen. Gemeinsam mit Bürgern aus Minden planen und bauen wir ein Gewächshaus, Kompostkisten, eine Gartenküche,einen mobilen Hühnerstall, Schleiereulen- und Vogelkästen und den Gartenzaun erneuern.

    Hülsenfrüchte sind in diesem Jahr unser Schwerpunkt. Saen, pflegen, ernten, im Garten konservieren und nach Rezepten unserer Teilnehmer gemeinsam kochen und essen.


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  • Stand der Dinge im IG Billstedt

    (Gu aus alerts, 5.8.)
    Der Hamburger IG Billstedt, den es seit 2012 gibt, hat 38 Mitglieder. Sie hatten zunächst 1000 m² und haben 2014 nochmal 600m² dazu bekommen.
    es sind auch Gruppe dabei: „zwei Kindergruppen, die MOMO-Beratungsstelle, eine Seniorengruppe, eine Flüchtlingsunterkunft Billstedt und der Verein Pestalozzi.“
    Es gibt individuelle Parzellen und rund 50% des Gartens sind Gemeinschaftsfläche.
    Sie haben einen Grill gebaut und eine Bank und wollen nächstes Jahr Bienen.
    „Auf dem Gelände existiert ein Bunker aus dem zweiten Weltkrieg, der zu zwei Dritteln mit Wasser gefüllt ist, stellten Sachverständige fest. Das Wasser haben wir auf Chemikalien untersuchen lassen“, sagt die Biologin Havva Schäfer. Es ist von der Zusammensetzung optimal geeignet, um die Beete zu bewässern. Als Trinkwasser taugt es allerdings nicht. Bisher bezieht der „Interkulturelle Garten“ das Wasser von der nahen Kinderwerkstatt in der Legienstraße 28. Aber dieses Wasser muss natürlich bezahlt werden. Theoretisch wäre es aber möglich, durch ein Loch, das im Bunker vorhanden ist, das Wasser kostenlos herauszupumpen.
    „Dafür brauchen wir aber noch eine behördliche Genehmigung“[…] für den „Interkulturellen Garten“ gibt es bis einschließlich 2015 Fördergelder. „Wir bekommen aber auch viele Spenden“, betont Thun. „Wir wollen für das Quartier da sein. Von unserem prachtvollen Garten können sich Besucher regelmäßig am Tag der offenen Tür einen Eindruck verschaffen. Die Termine: immer am 2. und 4. Sonntag im Monat“[…]“
    http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/patchwork-im-garten-d25763.html (mehr …)

  • Stadtgarten Nürnberg fühlt sich wohl in der neuen Heimat

    (Gu, Mail, 19.7.)
    […]“Uns geht es in der neuen Heimat sehr gut und wir sind froh, dass die Stadt uns dieses Fleckchen als neue Heimat zur Verfügung gestellt hat. Selbst OB Maly hat uns letzte Woche mit über 150 Bürgern auf Fahrrädern besucht. Ich glaube, dass ihn der Gemeinschaftsgarten sehr beeindruckt hat. […]
    Wie ihr wisst, sind zwei unserer drei Bienenvölker im letzten Winter eingegangen. Seit ein paar Wochen haben wir nun wieder drei Völker im Garten. […]
    Nachdem der Grillkurs im Juli so gut besucht war, bietet Xenia spontan noch einen zweiten Termin am 2. August an.
    Wenn euch der Workshop interessiert, meldet euch wie immer über xenia@bluepingu.de an. Der Kurs ist auf 15 Personen beschränkt. 20 EUR kostet die Teilnahme. Darin sind alle Zutaten enthalten.
    Projekttage mit Kindern und Jugendlichen
    Das Thema Umweltbildung spielt bereits seit zwei Jahren eine wichtige Rolle im Garten. Dabei bieten wir pädagogisch begleitete Projekttage an, um Kindern und Jugendlichen aber auch Flüchtlingen Themen wie Gemüse anbauen, Ernährung, Entschleunigung und Gemeinschaft spielerisch und aktiv zu vermitteln. Bei Interesse kann man sich an Oliver Kuntze wenden, der die Projekttage anleitet: http://www.stadtgarten-nuernberg.de/ueber-uns/projekttage-kinder-jugendliche/

    Einladung zum Sommerfest
    Zu guter Letzt möchten wir euch herzlich zum Sommerfest am 25. Juli (Samstag nächste Woche) ab 13 Uhr einladen. Freut euch auf einen entspannten Tag im grünen Garten, mit leckerem herzhaften und süßem Essen, ein kühlendes Planschbecken und Live Musik von der jungen Nürnberger Sängerin Hanna Sikasa (http://www.hannasikasa.com)
    https://www.facebook.com/events/832506126825106/

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  • viel Handwerk in den IG Gö geplant

    (Gu aus Antrag)
    Die Leute der IOG Gö haben handwerklich noch viel vor in diesem Jahr. So wollen sie im Geißmarer Garten eine Bieneninfotafel mit Schaukasten bauen, um SchülerInnen, SpaziergängerInnen und andere Interessierte mehr um das Bienenprojekt und Imkern vermitteln zu können. Bei Bau können auch Leute dabei sein, die nicht Mitglied im Verein sind. In beiden Gartenprojekten des Verein soll nun tatsächlich eine kleine Werkstatt aufgebaut werden und in Grone gibt es nach ausführlicher Diskussion die Entscheidung für den Bau einer Komposttoilette.


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  • Prinzessinnengarten ist DER Ausbildungsort für wessengemäße Bienenhaltung in Berlin

    (Gu, RSS, 18.5.)
    2009 kam das erste Bienenvolk in den Prinzessinnengarten. Zwei Jahre später wurden hier die ersten Kurse gegeben. Inzwischen hat sich der Prinzessinnengarten, in Zusammenarbeit mit dem Verein mellifera, zu dem Berliner Ausbildungszentrum für wesensgemäße Bienenhaltung entwickelt. Das Interesse an der Bienenenhaltung in der Stadt und einem ökologisch verträglichen Umgang mit den Bienen ist nach wie vor groß. In den diesjährigen Kursen werden 75 Jungimker*innen ausgebildet. Obwohl wir inzwischen 3 Kurse mit jeweils 5 ganztägigen Workshops anbieten, gibt es immer noch Wartelisten. Einmal monatlich findet im Garten ein Netzwerktreffen der Berliner Imker*innen statt, aus dem u.a. die Arbeitsgruppen Blühendes Berlin und Bienen machen Schule hervorgegangen sind, die sich um die für das Überleben der Bienen unerlässliche biologische Vielfalt in Stadt und Land bzw. für die Vermittlungsarbeit an Schulen einsetzen.


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  • Infos von Shimeles

    (per Mail an Gu)
    Auszug aus den Infos
    . Willkommenskultur mit Handwerks-Kunstprojekt anregen und praktisch umsetzen.(per Mail)

    Der Kern Gedanke des Projektes Interkulturalität in Garten, Handwerk und Kunst (Kulturelle Vielfalt sichtbar machen) findet weitere praktische Umsetzung in Form von Projekt „Kulturstühle

    Die Idee dazu ist: Alte Holzstühle werden gesammelt aus Büros, Schulen, private Haushalte, etc… und werden von verschiedenen Menschen (bei Bedarf unter Anleitung) bemalt.

    Nach der Bemalung werden die Stühle in verschiedenen Straßenecken in der Stadt aufgestellt. Und ein Teil der bunt bemalten Stühle werden in der Stadtmitte vor dem alten Rathaus aufgetürmt!

    An der Aktion sollten viele Göttinger Bürger, wie möglich daran teilnehmen. Somit werden Kulturelle Vielfalt sichtbar gemacht und durch das Mitmachaktion Berührungsängste abgebaut.

    Die Internationalen Gärten wurden für eine weitere Kooperation angesprochen. Die Handwerks-Kunst Gruppe der Internationalen Gärten ist Kooperationspartner und plant paar Stühle mit verschiedenen Motiven und dem Vereinslogo zu bemalen.

    Das Projekt wird von Jugendhilfe Sud Niedersachsen gefördert. Werkstatt und Bastelgeräte stellt das Haus der Kulturen e.V. zur Verfügung. Die Anleiterin ist Berufskünstlerin.

    6.Handwerksprojekte in IGGÖ 2015 in der Umsetzungsphase: kleingartenwerkstatt(plant letztes Jahr aber nicht umgesetzt wegen Mangel an Kapazität), Komposttoilette, Bienenkastenbau(als Workshop wo auch andere IGs daran teilnehmen können). Der Verein möchte einen Förderantrag an die Stiftung gestellt.

    7. Bau von Bienenkasten geplant für April, wurde verschoben. Der Workshopsanleiter begründet es damit, dass es im Garten die Voraussetzung dafür nicht gegeben ist: Stabile Werkbank, die Werkzeuge zum fein arbeiten. Es wird angestrebt Zugang zum eine Schul-Werksttat (Montessouri schule) und Zugang zu einer Städtische Werkstatt für jugendliche zu bekommen.

    12. Das Miteinander stärken über Handwerks-kunst Projekte

    Filz Geschichten aus aller Welt in Melbertshofen, München

    Es findet Jeden Dienstagnachmittag, Kostenfrei

    Gestalten mit schafffswolle-Dabei wird Geschichten erzählt und gestaltend Erinnerungsbilder aus Filz gebaut.

    13. Ein Interkulturellen Gartenclub für Kinder in Neuland Köln, Info per Mail

    „ Die Belegung der Wohnheime in direkter Nachbarschaft zu Neuland hat sich leider erneut verzögert. Jetzt ist sie für Mitte Mai geplant. Es werden Familien sein aus Bosnien Herzegowina, Kosovo, Serbien, Albanien, aus Syrien und der Türkei.
    Wir planen u.a. einen Interkulturellen Gartenclub für Kinder.Dabei handelt es sich um ein regelmäßiges Angebot, das Kinder aus der Nachbarschaft und Flüchtlingskinder zusammenbringt. Bei der Kräuterrally durch den Garten, der Beschäftigung mit Krabbeltieren/Insekten oder der Regenwurmkiste/Kompost sind alle Kinder eingeladen, zusammen zu gärtnern und zu spielen „


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  • IG Dietmannsried bezieht Flüchtlinge ein

    (Gu aus Antrag, 17.3.)

    Auf einer 900m2 großen Fläche der Gemeinde Dietsmannsried entsteht ein IG. Zusammen mit einem Imkerverein (die ein Grünes Klassenzimmer mit Schautafeln, Bienenweide etc. aufbauen) nutzt „Soziales Dietmannsried e.V.“ die Fläche zum Aufbau eines IG. Die Fläche kann bei Bedarf noch vergrößert werden.
    Flüchtlinge und andere Interessierte aus dem Örtchen wollen dort in Hochbeeten gärtnern. Auf dem Gelände gibt es schon ein Holzhäuschen für Veranstaltungen und als Geräteschuppen, ein großes Gewächshaus und eine Toilette. Das Projekt soll auch für die nahe Kita und Senioreneinrichtung attraktiv sein.
    Sie beantragen bei uns eine Anschubfinanzierung für Gartengeräte  und Materialien

    (Gu, Mail 1.4.)
    1. Wie groß ist die Gruppe potentieller GärtnerInnen bisher? Soll es individuelle Beete und/oder gemeinschaftliche Beete geben?

    Es soll sowohl individuelle Beete als auch gemeinschaftliche Bereiche (Hangfläche zum Obstanbau, Kräuterschnecke, Gewächshaus) geben.

    Die Gruppe potentieller GärtnerInnen, die definitiv an einer Beetfläche interessiert sind, umfasst bisher zehn Personen (wobei ich bei Familien nur die Erwachsenen gezählt habe). Hinzu kommt eine Vielzahl von Personen, die sowohl handwerklich als auch gärtnerisch beratend zur Verfügung steht. Das Interesse seitens der Bevölkerung ist groß und auch eine weitere Ausdehnung des Gartens ist möglich.

    In dem Garten soll jedoch nicht nur gegärtnert werden sondern er soll gleichzeitig ein lebendiger Treffpunkt für Flüchtlinge und Einheimische sein.

    2. Wer koordiniert den Garten und ist diese Person zukünftig dann auch mit im Garten?

    Das Projekt wird von mir in Zusammenarbeit mit Herrn Christian Schapals koordiniert. Wir werden beide regelmäßig im Garten sein, da sowohl Herr Schapals mit seiner Familie als auch ich ein Beet bewirtschaften werden.

    Außerdem plane ich Aktionen mit den Flüchtlingen (wie z. B.

    Frauenfrühstück im Garten, Gartencafé, gemeinsame Grillabende, Deutsch-Konversationsgruppe etc.)

    3. Wer ist verlässlicher Ansprechpartner/in für die Flüchtlinge und wie haben Sie die bisher interessierten Flüchtlinge erreicht?

    Ansprechpartner für die Flüchtlinge bin ebenfalls ich, da ich in unserer Gemeinde auch den Bereich des ehrenamtlichen Sprachunterrichts koordiniere und selbst unterrichte. Weitere Ansprechpartnerin ist Frau Catharina Stich, zweite Vorsitzende unseres Vereins Soziales Dietmannsried und Mitarbeiterin der Gemeinde, wo sie unter Anderem als Anlaufstelle für die Flüchtlinge fungiert.

    4. Wie viele Beete soll es geben und wie groß werden diese in etwa sein (wie setzt sich die Kalkulation der Kosten zusammen?)

    Es wird vier Hochbeete geben sowie ein weiteres Tischbeet, das mit einem Rollstuhl unterfahrbar ist. Außerdem eine gemeinsam genutzte Kräuterschnecke, ein großes Gewächshaus sowie eine Hangfläche für den

    Obst- und Staudenanbau. Daneben wird es zwei große normale Beete geben, die aufgeteilt werden, sowie drei Hügelbeete, die – je nach Bedarf – ebenfalls aufgeteilt werden.

    Nachdem wir auf dem Grundstück noch einige Gerätschaften entdeckt haben, aus vorhandenem Material zwei Komposter bauen konnten, Bruchsteine für die Kräuterschnecke sowie Euro-Paletten für zwei Hochbeete geschenkt bekommen haben und die Gemeinde das Schloss ausgetauscht hat, erhalten Sie anbei einen überarbeiteten Finanzierungsplan.

    Neu hinzugekommen sind Kosten für einen Kinderspielbereich sowie die Notwendigkeit, die Beetfläche einzurahmen und mit Erde aufzufüllen (da sich darunter eine Kiesfläche sowie eine Drainage befindet).

    5. Wie groß ist die Fläche, die gärtnerisch genutzt werden kann in etwa?

    Die Fläche setzt sich wie folgt zusammen:

    ca. 40 qm für normale sowie Hügelbeete

    ca. 6 qm Hochbeete

    ca. 45 qm Hangfläche zum Anbau von Obststräuchern, Stauden und z. B.

    Erdbeeren

    ca. 20 qm Gewächshaus

    ca. 2 qm Kräuterschnecke

    Des Weiteren ist noch Platz zum Aufstellen von Pflanzkübeln/-säcken.

    6. Wie werden die unterschiedlichen Nutzer/gruppen miteinander kommunizieren und wie werden Entscheidungen getroffen?

    Es soll künftig regelmäßige Gartentreffen geben, bei denen die Belange des Gartens besprochen werden. Die endgültigen Entscheidungen werde ich dann zusammen mit Herrn Schapals treffen.

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  • In München Ramersdorf entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Weiterleitung von Daniel/Stadtimker, 26.2.20159
    Wir sind gerade dabei ein Gemeinschaftsgartenprojekt im Ramersdorfer Ortskern ins Leben zu rufen und ich bin gerade über das Thema „Bienen in der Stadt“ gestolpert und u.a. auf ihre Webseite gestoßen.

    Das Grundstück ist rund 1200m2 groß und liegt direkt an der Rosenheimer Sraße. Die Fläche zeichnet sich derzeit als Schotterfläche mit vereinzelten Sträuchern am Rand (typische Ruderalvegetation) und größeren Bäumen nach Süden hin (hier befand sich früher eine Tankstelle) aus. Ab April wollen wir vor Ort aktiv werden und gemeinsam mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus dem Viertel beginnen, Hochbeete zu bauen und einen Wildblumensaum (heimische Arten) anzusäen und so in das Gartenjahr starten.


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  • Im Mauergarten entsteht eine Bienenschule

    (Gu aus Newsletter, 8.12.)

     Am Mittwoch gibt es ein Bienenmonitoring IV im Seminarraum des mauergarten e.v. "Wir basteln weiter an unseren hiveeyes, spielen mit dem arduino und probieren uns im Programmieren.
    Und am Do geht der Aufbau der Bienenschule weiter: " Wir brauchen Unterstützung bei Recherche von Lehrmaterialien, Büchern etc, der Planung und dem späteren Bau des Bienenschuppens,
    der Konzeption und Gestaltung der Drucksachen.

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  • Kiezgarten Fischerstraße: 1ha Gemeinschaftsgarten mitten in Berlin-Lichtenberg

    (Gu, Projektbesuch, 21.8.)

    Der Kiezgarten Fischerstraße ist 1ha groß und auf einer öffentlichen Fläche entstanden, die als Grünfläche im Flächennutzungsplan verzeichnet ist. Eigentlich sollte hier ein Park entstehen, doch dafür fehlte das Geld. Die Vornutzung war ein Sonnenblumenlabyrinth. Zwei Privatpersonen wollten gerne einen Gemeinschaftsgarten aufbauen und haben nach viel Recherche-Arbeit die zuständigen AnsprechpartnerInnen rausgefunden, den Trägerverein gegründet (der nur aus den 7 Gründungsmitgliedern besteht) und die Nutzung für 10 Jahre mit Verlängerungsoption übertragen bekommen. Es gibt individuelle und Gemeinschaftsbeete, Bienen, eine aus Fundsachen selbstgebaute Komposttoilette, Obstbäume, einen Bauwagen (Leihgabe) mit den Werkzeugen und Geräten, große noch verfügbare Flächen, auf denen Brennnesseln wuchern (sie haben diverse Planungen, was sie hier machen wollen). Sie sind 60 Leute, davon 40 Aktive, manche sind jeden Tag. Sie haben verschiedene AGs, wie Beete, Bienen, Streuobst, Bauen, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit etc. Es gibt Plena und dann noch Treffen in den AGs.Die meisten wohnen in der Nähe, manche kommen aus anderen Bezirken.

    Sie sind altersmäßig von 18 – 60 Jahre alt plus viele Kinder. MigrantInnen sind kaum dabei und es sind hauptsächlich AkademikerInnen. Es wollen auch immer noch weitere Leute hauptsächlich individuelle Beete – diese sind aber vergeben und mehr sollen es auch nicht werden. An den gemeinschaftlichen Beeten kann sich jedeR beteiligen, da gibt es auch viel zu tun.

    Sie haben noch kein Wasser und bringen das teilweise in Kanistern von zu Hause mit, bekommen es von den umgebenden Schrebergärten oder auch mal von der Feuerwehr. Sie wollen einen Brunnen bauen (Grundwasser ist 20m tief) und wir haben u.a. das gefördert. Außerdem wollen sie Werkstätten aufbauen für handwerkliche Tätigkeiten. Noch sind sie nicht vernetzt mit den anderen Gärten in Berlin bis auf einzelne private Kontakte. Sie kennen auch die anderen Gärten in Lichtenberg nicht.

    # Kiezgarten Fischerstraße

    # Brunnen

    # Werkstatt im Garten

    # öffentliche Fläche

    # Komposttoilette

    # Bienen

    # Berlin-Lichtenberg

    #individuelle und gemeinschaftliche Parzellen

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  • Mauergarten nicht wiederzuerkennen

    (Gu, Projektbesuch, 18.8.)

    Den Mauergarten in Berlin-Mitte gibt es noch kein Jahr. Angefangen haben sie mit ein paar wenigen Beeten, alle gemeinschaftlich. Nun gibt es geschätzt 100 Beete (Palettenbeete) und die allermeisten – bis auf die vom Anfang – sind individuell. Sie schätzen, dass mindestens 200 Leute hier gärtnern. Im Verein sind sie nun schon fast 50 Mitglieder – und es wird allen GärtnerInnen nahe gelegt, doch in den Verein einzutreten, ist aber kein Muss. Der Garten ist ganz offen, keinerlei Zaun oder Hecke ist drum herum. Ab und zu kommt was weg (Pflanzen) oder werden Parties auch dort gefeiert und Müll landet in den Kisten, anfangs sind mal die IBC-Container durchlöchert worden – doch für die Lage und Offenheit ist das aus Sicht der Aktiven zu vernachlässigen. Werkzeug lagert in einer großen, wohl selbstgebauten Kiste, die mit einem Zahlenschloss gesichert ist. Auch kleine Häuschen, in denen eher bisschen Wertvolleres ist, haben ein Zahlenschloss – alle Schlösser haben dieselbe Kombination. Sie sind gerade dabei zu überlegen, ab wann wer diese Kombi bekommt. Wasser zapfen sie mit Standrohr aus einem nahen Hydranten, der anfangs noch kaputt war und von Grün Berlin repariert wurde. Schläuche haben sie über unsere Förderung gekauft. Anfangs haben die Parkleute auch mal den Garten mitgegossen oder die Container gefüllt, doch das wird nun nicht mehr gemacht (ich glaube der Grund war, dass es weniger Personal gibt o.ä.).
    Sie haben außerdem noch eine Lagerfläche, auf der Paletten und andere Materialien liegen und auch die Bienen stehen.

    Sie haben mehrere pflanzenkundige GärtnerInnen mit dabei, die ihr Wissen in internen Workshops den anderen weitergeben. Der eine erzählte mir, dass es für ihn schwierig war, da er von der völligen Ahnungslosigkeit vieler MitgärtnerInnen doch verblüfft war und dann mit basics wie „wir lesen jetzt mal die Aufdrucke auf den im Baumarkt oder bei Aldi gekauften Erdetüte und im Vergleich dazu den Aufdruck von Bioerde-Tüten“.

    Um einen Überblick darüber zu bekommen, wo noch neue Beete hin könnten, arbeiten sie mit einem Quadrocopter, also einer Drohne, die Fotos machen kann: von oben nehmen sie Bilder auf, die sie in einen Plan integrieren können. Einen Teil wollen sie als Wildwiese für Bienen etc. freihalten.

    Zu den Plena, die inzwischen nur noch alle 2 Wochen stattfinden, kommen natürlich bei weitem nicht alle. Manche haben dann ein schlechtes Gewissen und kommen mal, wissen aber nicht, was sie da eigentlich sollen. Einige machen dafür dann viel im Garten oder geben ihr Wissen weiter.

    Ein Mann, den ich traf, sagte, er wäre Tomatenpate und die Tomaten hießen Alice, Tom und Jenny (o.ä.), nach den PflanzenspenderInnen benannt. Diese würden sich auskennen und er lernt von ihnen und findet diese Form von „Teil-Beteiligung“ genau richtig.

    Sie haben ein umfangreiches Workshopangebot (das hatte ich ja schon eingestellt), bei dem sie ihr Wissen an die MitgärtnerInnen weitergeben. So war letzten Sonntag wohl in einer Ecke ein Palettenbeetebauworkshop, es gab einen Workshop zum Imkern im Garten, einen zum Pflanzenvermehren und einen zu Kräutern.

    Wie lange sie bleiben können ist unklar, das hängt eng mit der Weiternutzung der Fläche ab, deren geplante Teilbebauung ja massiv kritisiert und bekämpft wird.

    # Mauergarten Berlin

    # Garten im Park

    # Bienen

    # Wissensvermittlung

    # Gemeinschaftsgarten

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  • buntes Programm im Mauergarten

    (Gu, Mail 20.8.)

    Zum Stand des Mauergartens siehe Eintrag zum Projektbesuch von Gudrun am 18.8.

    Liebe Mauergärtner*innen, diese Woche bringt wieder ein buntes Programm. Alle sind herzlich zu den verschiedenen Workshops eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos. Jetzt in der Erntezeit beginnen wir mehr über die Saatgutgewinnung und Saatgutvermehrung zu lernen. Zur Information und Inspiration unten ein Foto mit selbstgemachten Saatguttütchen von beispielsweise den Social Seeds http://www.social-seeds.net/  Willkommen diese Woche im Mauergarten: Dienstag, 19. August 2014

    Mittwoch, 20. August 2014 

    • ab 19:00 bei gutem Wetter Gemeinsam Ernten & Essenim Garten. Dazu Frisches aus dem Garten und Selbstgemachtes mitbringen. Auf dem Holzvergaserkocher werden wir ein Rezept von Herwig kochen. In dem Workshop lernen wir mehr über die Starkzehrer Kürbis und Zucchini, ihre Kultivierung und alles von ihrer Blüte bis zur Saat.

    Freitag, 22. August 2014 

    • ab 14 bis 19 Uhr ist Textil-Workshop im Garten. Gemeinsam setzen wir uns in den Mauergarten und häkeln, stopfen, nähen, kordeln. Aus recycelter Folie häkeln wir ein Erntenetz. Aus alten Kleidungsstücken bessern wir die Lieblingshose aus. Aus Stoffresten nähen und besticken wir Flicken – von Hand. Gerne Kleider auch zum Tauschen und Umnähen mitbringen. Vorkenntnisse nicht erforderlich, alle sind willkommen!

    Samstag, 23. August 2014 

    • ab 19:30 Uhr Vertrieb-Workshop im Freizeiteck. Für Produkte aus dem Mauergarten stempeln wir Symbole und Zeichen, die wir aus Linol oder Kartoffeln schnitzen. Zum Beispiel benutzen wir die Stempel für die Saatguttütchen, die wir aus Altpapier basteln und die wir auf unserem Stand beim Kiezfest im Brunnenviertel anbieten wollen. Alle helfende Hände sind sehr willkommen!

    Sonntag, 24. August 2014

    • nachmittags ist wie jeden Sonntag Gärtnertreff
    • um 15 Uhr ist meet the bees. Offen für alle findet die schöne Bienenpflege auf der Lagerfläche statt
    • ab 17 Uhr im Garten Naturkosmetik- Workshop für die Hände, mit denen wir so vieles tun! Wir bereiten eine pflegende Packung, verwenden ein pflanzliches Öl und massieren einige Reflexpunkte.

    # Mauergarten Berlin-Mitte

    # Gemeinschaftsgarten

    # Workshops

    # Bienen

    # Handwerk in Gärten

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  • Der IG Blohmgarten in Berlin Lichtenrade feiert am 31.8. sein 5-jähriges Bestehen.

    (Gu, Mail, 18.8.)

    „Eine Schautafelausstellung informiert über die Entwicklung von „fünf Jahre Blohmgarten“, unsere Kräuterfrauen geben Tipps zum Thema „Gesundheit aus dem Garten“. Der im Blohmgarten ansässige Imker leitet Interessierte beim Bau kleiner Insekten-Hotels an. Die Kinder können sich unter anderem beim Percussion-Workshop und Kinderschminken vergnügen .Für musikalische Unterhaltung sorgen verschiedene Musikgruppen aus dem Nachbarschaftszentrum ufafabrik. Du kannst dich an den Bildern einer Gärtnerin erfreuen. Die Bilder genauso wie Handarbeiten und Produkte aus dem Blohmgarten kannst du käuflich erwerben“

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  • 4. Stadthonigfest im Prinzessinnengarten

    Gu aus Mailing, 6.7.
    „wir laden Euch herzlich ein und zum 4. Stadthonigfest am übernächsten Samstag (19.7). Schon am kommenden Donnerstag (10.7.) gibt es eine Schnippeldisko zum Thema Lebensmittelverschwendung bei uns im Garten. Ihr seid alle herzlich eingeladen zum gemeinsamen Kochen und Essen. 

    Programm: Vorträge zur Stadtimkerei und Führungen zu den Bienen
    Vorträge zur Stadtimkerei, zur wesensgemäßen Bienenhaltung, zu Trachtpflanzen als Nahrungsquellen für Bienen, Führungen zu den Bienenständen im Prinzessinnengarten und auf Dächern u.v.a.m. informieren und machen neugierig auf die Stadtimkerei.
    Imkerinnen und Imker aus allen Berliner Bezirken stehen für Auskünfte zur Verfügung, zeigen Schaubeuten mit Bienen und bieten ihren Honig zum Probieren und zum Kauf an.
    Das neue Berliner Projekt „Bienen machen Schule“ sorgt für ein spannendes und informatives Programm mit und für Kinder. Das neue Regionalinitiative „Netzwerk Blühendes Berlin“ stellt sich der Öffentlichkeit vor.
    Die Gartenküche im Prinzessinnengarten bietet verschiedene Gerichte an – verfeinert mit Honig aus der Stadt.

    Am Donnerstag, den 10.7. gibt es in den Prinzessinnengärten eine ganz besondere Schnippeldisko zum Thema Lebensmittelverschwendung. Wam Kat und die Fläming Kitchen werden gemeinsam mit David Groß, Gründer von wastecooking und allen, die Lust haben sich zu beteiligen, Gemüse von Christian Heymann SpeiseGut schnippeln, kochen und unseren Gästen anbieten. Die Veranstaltung wird dokumentiert im Rahmen der 5-teiligen ARTE Dokuserie “Wastecooking on tour”. Zum Schnippeln gibt es Musik von C o l u ( https://soundcloud.com/colu). (Donnerstag, 10.7., 17-21 Uhr)

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  • 1 Jahr Himmelbeet: Sommerfest am 28.6.

    (Gu über AGKleinstlaWi-Mailingliste)
    „Wer schon immer mal wissen wollte, was man als Imker eigentlich alles wissen und können muss, ist herzlich eingeladen, den Imker-Workshop ab 11:00 Uhr zu besuchen. Matthias Kümmel, der himmelbeet-Imker, zeigt dann, was man benötigt, um in die Imkerei einzusteigen. Der Workshop ist natürlich auch die Gelegenheit, um die himmelbeet-Bienen kennenzulernen! 
    Wer sich hingegen eher künstlerisch entfalten möchte, kann sich von Micha Grosch zeigen lassen, wie das Siebdruckverfahren tatsächlich funktioniert. Hier können dann auch die neuen Logotaschen des himmelbeet-Projektes bewundert und erworben werden. Für beide Workshops wird um Anmeldung gebeten (p@himmelbeet.de; Kosten Imker-Workshop: 10€). 

    Wer erst einmal ausschlafen möchte, dem sei außerdem noch der Workshop am Nachmittag empfohlen: Von 14:00-16:00 Uhr wird in einer gemeinsamen Pflanzaktion ein Färbergarten angelegt. Nebenbei erfahren alle, die mit Hand anlegen, wie man ein Hochbeet konstruiert und welche Pflanzen eigentlich für die Naturfarbenherstellung geeignet sind. 

    Auch für die Kleinsten wird gesorgt: Sie können sich vor Ort schminken lassen und gemeinsam mit den Ehrenamtliches des himmelbeets kleine Geschenke für Mama, Papa, die Oma oder den Opa basteln. 
    Pflanzenliebhaber und Garteninteressierte können, aber auch einfach „nur“ durch den Garten schlendern, sich über die Milonga-Veranstaltungen, die Worksshop von Frauen für Frauen und über die Spenden-Aktionen des Projektes informieren oder mit den Nachbarn im Kiez ins Gespräch kommen. Musikalisch untermalt wird der Tag von der „d-drums Schlagzeugschule“ (um 16:00 Uhr) und dem Singer-Songwriter-Duo Jana&Christian. Eine Tombola, bei der man viele tolle Preise gewinnen kann, rundet einen entspannten Tag mitten im Wedding ab.“

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  • Berliner Mauergarten ist gut etabliert

    (Gu aus google alerts vom 18.6.)

    Der Mauerpark hat viel mehr zu bieten als Flohmarkt und Karaoke: Im Park versteckt sich ein Gemeinschaftsgarten, in dem man sogar selber zum Imker werden kann.

    Mitten in den Mauerpark-Streitigkeiten um Bebauung und Parkerweiterung gründete sich 2012 ein Kiezprojekt, um einen interkulturellen Mauergarten im Park entstehen zu lassen. Inzwischen ist der Gemeinschaftsgarten etabliert und veranstaltet verschiedene Workshops rund um das nachhaltige Leben.

    Einmal im Monat haben Neugierige die Gelegenheit, sich Imker und Bienenvölker bei ihrer Arbeit anzusehen. Wer Erfahrung im Umgang mit den Bienen hat, darf beim „Meet the Bees“ selbstständig mit anpacken, aber auch Imker-Neulinge haben die Gelegenheit, zu helfen und die Bienen vom Nahen zu betrachten.

    Zum nächsten Mal findet das Treffen mit Bienen und Imkern am 22. Juni 2014 ab 15 Uhr statt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, die Plätze sind jedoch begrenzt durch die Zahl der Imkerausrüstungen, die zur Verfügung stehen. Wer helfen will, sollte also pünktlich im hinteren Parkteil (Richtung Gleimstraße) sein.
    Quelle: http://www.berlinonline.de/nachrichten/prenzlauer-berg/meet-the-bees-52726


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