Schlagwort: Bildung

  • Hamburg: Ackerperlen planen Perlenacker

    (Antrag, Antworten)

    Wie viele Menschen sind denn jetzt schon an der Planung beteiligt und wollen dann gärtnern? 

    Beteiligt an einem ersten Schnupper-WorkshopEnde Oktober waren 6 Personen. 3 davon haben schon ernsthaftes Interesse bekundet dabei zu sein. Keiner davon gehört zu den sozial benachteiligten Menschen, die sind eher aus der Selbstzahler*innen-Fraktion.

    Sind die sozial benachteiligten Menschen an der Planung beteiligt und kommen sie aus der Nachbarschaft? 

    Habt ihr schon eine Liste mit Interessent*innen?

    Da bislang noch keine Gelder für das Projekt zur Verfügung stehen , gehen wir erst in die Akquise, wenn die Finanzierung gesichert ist. Da wir aber Kooperationen u.a. mit den Geflüchteten-Unterkünften haben, werden wir zum Beispiel dort aktiv werben. Auch ist die Ansprache in Einwohnermeldeämtern, Gemeindezentren und Wohnprojekten in der Nähe in Planung.

    Der Garten soll/wird dann mit den Menschen, die gärtnern wollen, zusammen aufgebaut und weiterentwickelt? Also nicht nur vom Verein? 

    Ja, richtig, der Garten wird dann mit den Menschen zusammen aufgebaut, aber der Verein bietet eben zusätzlich dazu noch die 6 Workshops auf dem Acker.

    Und können die Gärtner*innen das ganze Jahr über auf die Fläche? Oder denkt ihr an eine Saison von April bis Oktober (das hattest du gestern im Gespräch gesagt)

    Die Saison des Offenen Gartens geht von April bis Oktober. Die Workshop-Saison könnte im Feb. und März mit Planungen und vorbereitenden Arbeiten auf dem Acker starten, die eigentliche Garten-Saison startet ja gewöhnlich im April und geht so bis Ende Oktober/ November, aber natürlich stehen die Flächen den Nutzer*innen auch danach offen. Sie können in jedem Fall das ganzen Jahr auf die Fläche.

    1. Wie groß ist die Gruppe? Und wo kommen die Leute her?

    Wir rechnen im ersten Jahr mit einer aktiven Gruppe von 25–35 Personen (ca. 15–20 Haushalte), die gemeinsam planen, bauen und gärtnern.

    Spadenland ist – wie du sagst – dünn besiedelt, deshalb setzen wir bewusst auf ein sozialräumlich erweitertes Einzugsgebiet:

    ·      Familien und Einzelpersonen aus Rothenburgsort, Neuallermöhe und Billstedt,

    ·      Menschen aus den Wohnprojekten in Ochsenwerder,

    ·      sowie Menschen, die uns bereits über den „Offenen Garten“ am Samstag kennen.

    Diese Mischung ist für uns wichtig: lokal verankert, aber sozial geöffnet.

    Gerade für die sozial geförderten Parzellen sind Billstedt und Rothenburgsort zentrale Zielquartiere – dort haben Familien häufig gar keinen Zugang zu Natur- und Gartenflächen. Unser Hof ist gut angebunden (Bus 124, Bus 120 und 222 fußläufig).Fahrzeiten aus Rothenburgsort und Billstedt liegen bei 20–30 Minuten, was für ein Bildungsprojekt gut machbar ist.

    2. Wie binden wir die Menschen ein, die sozial gefördert werden?

    Die sozial geförderten Lernparzellen sind für Menschen gedacht, die sonst kaum Zugang zu solchen Projekten hätten – z. B. kleine Einkommen, Alleinerziehende, Senior*innen oder Menschen aus Geflüchteten-Unterkünften.

    Die Auswahl erfolgt transparent und sozial begründet, aber ohne hohe Barrieren über:

    • offene Ausschreibung über lokale Einrichtungen sowie direkte Ansprache über Schulen, Elternlots*innen, Ehrenamtliche
    • Kennenlerngespräche vor Ort und auf Augenhöhe
    • gemeinsame Planungstage und Bauaktionen – kein „Zuteilen“, sondern Mitgestalten
    • Gemeinsamer Lern- und Gartenalltag, keine Trennung zwischen „gefördert“ und „normal“ – alle sind vollwertige Teil des Gartens. Wir wollen echte, vielfältige Community – keine Parallelgruppen.

    Alle Teilnehmenden werden ab Februar/ März in einem gemeinsamen Planungsprozess beteiligt – mit Karten, Geländeplan, Bedarfsrunde und gemeinsamer Priorisierung.

    3. Warum nicht über gestaffelte Vereinsbeiträge lösen?

    Gestaffelte Beiträge haben wir – sie reichen aber nicht aus. Für viele Familien aus Rothenburgsort/ Billstedt sind selbst 100–150 € pro Jahr nicht leistbar.
    Damit Teilhabe wirklich möglich ist, braucht es:

    • 0 € für alle sozial geförderten Parzellen,
    • kostenfreies Material (über euch),
    • pädagogische Begleitung  (über andere Förderer)

    =   Zugang ohne Hürden.

    Gerade für Menschen aus engen Stadtquartieren sind diese Gemeinschaftsflächen sehr wertvoll. Und das ist genau der Grund, warum wir euch als Förderpartner anfragen – um echte soziale Teilhabe zu ermöglichen.

    4. Welche Beiträge zahlen die Selbstzahler – und warum?

    Da wir ein saisonbegleitendes Bildungs- und Gemeinschaftsprogramm anbieten (Workshops, Permakultur-Coaching, soziale Permakultur, Lernmaterialien), liegen unsere regulären Beiträge bei:

    • 950 € pro Saison (regulär)
    • ca. 450–550 € (solidarisch reduziert)
    • 0 € (12 sozial gefördert)

    Die Selbstzahlenden tragen bewusst solidarisch dazu bei, dass wir 12 kostenfreie Lernparzellen ermöglichen können. Dieses Modell ist Teil unseres Community-Gedankens.

    5. Wie groß sind die Parzellen? Und wie viel Gemeinschaftsfläche gibt es?

    • 30 Lernparzellen à 25–35 m², ca. 1.000 m²
    • ca. 1000 m² Gemeinschaftsfläche für Kompost, Wege, Wassermanagement und Workshopfläche

    Die Parzellen sind nicht „Mietflächen“, sondern Lern- und Übungsräume in einem gemeinschaftlichen Gartenkonzept. Die Fläche ist bewusst so gestaltet, dass die Gemeinschaftsorte und Lernräume ausreichend Platz haben.

    ERSTE FRAGE/ANTWORTRUNDE

    Wir bauen nicht nur Beete, sondern ein gemeinschaftliches Lernprojekt für 60–100 Menschen – mit sozialen Zugängen, Workshops und gemeinschaftlichen Bauaktionen. 
    Wir wollen ein gemeinschaftliches Gartenprojekt aufbauen, das individuelle Lernparzellen und gemeinsame Gartenstrukturen miteinander verbindet. Die Förderung der anstiftung würde es uns ermöglichen, dieses Gemeinschaftsprojekt sinnvoll und zugänglich zu gestalten.

    Der Förderantrag an die anstiftung bezieht sich ausschließlich auf den Gemeinschaftsgarten: auf die gemeinsame Planung der Fläche, den Aufbau von Wegeführung, Kompost, Wassermanagement, auf gemeinsame Pflanzaktionen und Workshops und die Entwicklung einer selbstorganisierten Gartengemeinschaft.

    Innerhalb dieser gemeinschaftlich organisierten Fläche soll es Lernparzellen geben, die von Teilnehmenden individuell bepflanzt werden. Diese Parzellen sind nicht als klassische Mietäcker gedacht, sondern als Lernräume innerhalb des gemeinschaftlichen Gartens, damit die Teilnehmenden direkt erleben können, wie Boden, Pflanzen, Wasser und Klima zusammenwirken.

    Aus diesen Lernparzellen soll ganz gezielt eine gemeinschaftliche Permakultur-Gartenstruktur entstehen: gemeinschaftliche Infrastruktur, gemeinsame Bauaktionen, kollektive Entscheidungsprozesse und gemeinsame Pflegephasen.Eine solche Kombination —  gemeinschaftlicher Garten + individuelle Beete — findet sich in vielen klassischen Gemeinschaftsgärten.

    Für Menschen, die sich sonst nicht beteiligen könnten (z. B. Alleinerziehende, kleine Einkommen, Senior*innen, Menschen mit wenig Zugang zu Natur-Projekten), wollen wir 12 sozial geförderte Lernparzellen einrichten. Diese Teilnehmenden zahlen keine Gebühr und erhalten Materialien und Unterstützung kostenfrei, also genau im Sinne der anstiftung, die soziale Zugänge fördert.

    Wenn wir von einem „Gartennetzwerk“ sprechen, meinen wir die soziale Gemeinschaft, die durch gemeinsames Arbeiten entsteht: gemeinsame Planungstage, Bauaktionen, Workshops, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Die Gruppe organisiert sich nach und nach zunehmend selbst. Das ist ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Permakultur und ein Kernelement des Projekts – nicht ein externer Zusammenschluss oder eine zusätzliche Organisationsebene.

    Zur Kostenfrage: Das gesamte Gartenprojekt befindet sich im Aufbau. Für die sozial geförderten Parzellen fallen keine Gebühren an. Die Förderung dient dazu, diese Teilhabe zu ermöglichen. Menschen, die später eine selbstzahlende Lernparzelle übernehmen möchten, können dies tun – sie sind aber nicht Bestandteil des aktuellen Förderantrags.

    Das Projekt ist somit kein Mietackerbetrieb, sondern ein gemeinschaftliches Bildungs- und Beteiligungsprojekt, das soziale Teilhabe, ökologische Praxis und gemeinschaftliches Lernen verbindet.

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  • Berlin: Spreeacker plant Bildungsarbeit

    (Mail)

    Hier an der Spree geht es gut weiter, mit Nutzungs- und Pflegevereinbarungen, 
    sind wir weiterhin gut dabei essbaren und produktiven Landschaften wachsen und gedeihen zu lassen. 
    Wir sind jedenfalls dabei unsere Bildungsarbeit weiterzudenken und auszubauen

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  • Karlsruhe – Garten an der Bib und Lernort von Urbane Gärten

    neuer Garten:

    in Wörth am Rhein Die Grünfläche an der Stadtbücherei verwandeln wir in einen Gemeinschaftgarten — mit allen, die Lust haben, gemeinsam zu gärtnern und einen Ort der Begegnung zu schaffen. Das Angebot findet im Auftrag der Stadt Wörth am Rhein im Rahmen der Bundesförderung Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren statt.

    Auch neu bei uns im Netzwerl ist der Rheinstrand Garten (im Auftrag einer Wohnungsbaugesellschaft)

    Seit 2 Jahren gibt es auch die „Werkstatt für alles mögliche“: https://urbanegaerten.org/aktuell/projektstart-von-strg-shift-stadt-in-der-werkstatt-fur-alles-mogliche, gefördert durch die Klimastiftung BaWü

    Wir initiieren und begleiten momentan diverse Gemeinschaftsgärten in Karlsruhe und haben in diesem Monat auch unseren „Lernort für regenerativen Gemüse- und Obstanbau“ in Karlsruhe eröffnet. (Auf unserem 5000 qm großen Lernort im Naturschutzgebiet Fritschlach pflanzten wir gemeinsam mit 15 Schüler*innen 70 Laub- und Obstbäume. Die Aktion fand im Rahmen des Projekts Klimaneutrale Schule – Wir machen mit! statt)

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  • Leipzig: Querbeet bekommt Hans Sauer Preis

    Querbeet Leipzig (Träger einiger Gärten) ist mit dem Projekt „Interkulturelle Nachhaltigkeitslos:innen mit dem Hans Sauer Preis ausgezeichnet worden.
    https://www.hanssauerstiftung.de/hans-sauer-preis-2025-das-sind-die-preistraegerinnen/ (mehr …)

  • Berlin: Floating – VHS Kurs

    Start unserer Workshopreihe In Kooperation mit der VHS Friedrichshain-Kreuzberg am 26. April 2025

    Wir freuen uns über die neue Kooperation mit der Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg. In 5 Workshops nähern wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven dem magischen und widersprüchlichen Ort. Wir betrachten die Vielfalt der Pflanzen und entdecken die Floating Gärten (10.05), wir untersuchen die Wasser-Infrastruktur und das Zukunftsmodell Schwammstadt (24.05.), lernen die praktischen Arbeiten für eine bessere Bodenkultur am Becken kennen (07.06.) und diskutieren die Zukunft des Standortes als „Hybride Infrastruktur“ (05.07).

    Regenwasserrückhaltebecken Kreuzberg – Geschichte des Ortes

    Samstag, 26.04.2025

    15 – 18 Uhr

    Dieser Workshop lädt dazu ein, gemeinsam die Geschichte eines besonderen urbanen Ortes zu erkunden. Das Rückhaltebecken ist ein technisches Bauwerk, in dem seit 2018 die Floating University kooexistiert und einen experimentellen Raum schafft, in dem Stadt und Natur, Forschung und Fantasie ineinandergreifen. In einer geführten Tour und gemeinsamen Reflexionen beobachten wir das fragile Zusammenspiel von Umwelt und Urbanität und fragen uns: Welche Geschichten erzählen uns Orte wie dieser – und welche möchten wir in die Zukunft tragen?

    Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Aneignung und Verantwortung:  

    Was bedeutet es, sich Räume in der Stadt anzueignen – nicht als Besitz, sondern als geteilte Praxis in Solidarität mit ihrer Vergangenheit? Wie lässt sich ein Ort nicht nur nutzen, sondern mit Fürsorge weiterdenken? Und wie können wir Orte wie die Floating University als Möglichkeitsräume begreifen, die unser Verhältnis zu Stadt, Natur und Zusammenleben neu verhandeln?

    Workshopleitung: Ute Lindenbeck

    Ein Kurs der VHS Friedrichshain-Kreuzberg in Kooperation mit dem Floating e.V.

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  • Berlin: Grünes Klassenzimmer in Kraut und Rüben in Marzahn

    (Antworten, ANtrag)

    Menschlichkeit Unparteilichkeit Neutralität Unabhängigkeit Freiwilligkeit Einheit Universalität
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Projektbeschreibung und Anlass:
    Im Rahmen unseres bestehenden Gartenprojekts „Kraut und Rüben“ möchten wir 2025 einen
    neuen, zukunftsweisenden Schwerpunkt setzen: Ein grünes Klassenzimmer für Kinder soll
    entstehen, in dem sie den bewussten Umgang mit Pflanzen, Kräutern und der Natur
    altersgerecht erleben und erlernen können.
    Ziel ist es, Kinder aus dem Sozialraum spielerisch und praxisnah mit der Welt der Kräuter und
    Nutzpflanzen vertraut zu machen. Durch kindgerechte Hochbeete, Lerninseln und begleitete
    Entdeckertage im Garten möchten wir Neugier wecken und Naturwissen erlebbar machen. Der
    Garten wird somit nicht nur Ort des ehrenamtlichen Engagements, sondern auch ein inklusiver,
    intergenerativer Lernort für Naturbildung und gesunde Ernährung.
    Konkret geplant ist:
    • Bau von 4 bis 6 kindgerechten Hochbeeten (rücken- und kindergerecht, mit farbiger
    Beschriftung und Kräuterschildern)
    • Ausstattung mit Gartengeräten für Kinder (kleine Schaufeln, Gießkannen etc.)
    • Einrichtung eines kleinen überdachten Lernplatzes mit Sitzgelegenheiten (z. B.
    Baumstümpfe oder wetterfeste Bänke)
    • Entwicklung einfacher Lernmaterialien zum Kennenlernen von Pflanzen, Kräutern und
    Gemüse
    Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unseren Ehrenamtlichen und Familien aus
    dem Kiez. Die Kinder werden aktiv in den Bau und die Bepflanzung einbezogen – so entsteht
    Identifikation und ein achtsamer Umgang mit Natur und Nahrung. Alle Familien können sich
    daran beteiligen.
    Ausblick:
    Das grüne Klassenzimmer ist als dauerhafte Ergänzung des Gartens geplant. Es bietet die
    Möglichkeit, regelmäßig Workshops und Pflanzaktionen mit Kitas, Grundschulen und Familien zu
    gestalten – und wird Teil eines wachsenden, naturnahen Bildungsangebots im DRK-
    Begegnungszentrum Marzahn-Süd.

    1. Wie hat sich die Gartengemeinschaft denn weiterentwickelt? Wie viele Menschen gärtnern
    inzwischen und wie macht sich der Gartenrat?
    Die Gartengemeinschaft hat sich kontinuierlich weiterentwickelt.
    Aktuell gärtnern über 20 engagierte Personen im Gemeinschaftsgarten. Sie pflegen sowohl
    individuelle Anbauflächen als auch gemeinschaftlich genutzte Beete.
    Der Gartenrat (auch Gartenbeirat genannt) wurde ins Leben gerufen, um Herausforderungen in der
    Organisation (z. B. Nutzung von Geräten) zu begegnen. Der Rat trifft sich wöchentlich, plant
    Aufgaben, legt Nutzungsregeln fest und entscheidet über Anschaffungen. Die Einführung dieses
    Gremiums hat sich als sehr erfolgreich erwiesen und fördert ein harmonisches und faires
    Miteinander.
    2. Wie viele Kinder sind jetzt schon im Garten (mit ihren Eltern/Verwandten/Bekannten) beim
    Gärtnern dabei?
    Derzeit sind regelmäßig 12 Kinder vor Ort, die mit ihren Familien mitgärtnern. Es ist jedoch gewollt,
    dass die Gartenfläche bewusst für Familien geöffnet wurde und die geplante Erweiterung (Grünes
    Klassenzimmer) die Einbindung von Kindern weiter intensivieren soll.
    3. Was genau meinst du mit „Grünes Klassenzimmer“? Wann können die Kinder dort gärtnern?
    Wäre das immer angeleitet? Wer entscheidet, was in den Kinderbeeten angebaut wird und was
    passiert mit dieser Ernte?
    Das „Grüne Klassenzimmer“ ist als dauerhafte Bildungsfläche im Garten gedacht. Es soll:
    • kindgerechte Hochbeete (4–6 Stück),
    • Gartengeräte für Kinder,
    • eine überdachte Sitzecke (z. B. Baumstümpfe, wetterfeste Bänke)
    • sowie Lernmaterialien beinhalten.
    Kinder können dort angeleitet im Rahmen von Entdeckertagen, Pflanzaktionen oder Workshops
    mitmachen. Die Aktivitäten sollen in Zusammenarbeit mit Kitas, Grundschulen und Familien
    stattfinden.
    Was in den Kinderbeeten angebaut wird und wie die Ernte genutzt wird, ist nicht konkret
    beschrieben, aber es ist naheliegend, dass die Entscheidung gemeinsam mit den Kindern/Familien
    sowie den betreuenden Ehrenamtlichen getroffen wird. Die Ernte wird Teil der Naturbildung und
    gesunden Ernährung sein.

    4. An welche Form von Lernen denkt ihr? Lernplatz mit Sitzgelegenheiten klingt nach Unterricht wie
    in der Schule?
    Das „Grüne Klassenzimmer“ ist nicht als klassischer Unterrichtsraum gedacht, sondern als
    spielerischer, praxisnaher Lernort in der Natur. Die Idee ist es, Naturbildung mit allen Sinnen zu
    ermöglichen, z. B. durch:
    • Kräuter riechen, schmecken, benennen
    • Pflanzen pflegen und beobachten
    • spielerisch Zusammenhänge verstehen
    Die Sitzgelegenheiten dienen dazu, Gruppen (z. B. Kita-Kinder) einen Rahmen für kleine
    Einführungen, Beobachtungen oder Reflexionen zu bieten – ohne Schulatmosphäre, sondern im
    naturnahen Setting.
    5. Wo wären die Werkzeuge untergebracht und wie zugänglich sind diese dann?
    Aus den bisherigen Projektberichten geht hervor, dass jede/r neue Gärtner*in eine eigene kleine
    Kiste für Werkzeug erhält. Es gibt zudem einen gemeinsamen Gerätepool, der durch Fördergelder
    ausgebaut wurde. Es ist geplant, dass auch die Kindergeräte in einem ähnlichen System aufbewahrt
    und gemeinsam, unter Aufsicht nutzbar sein werden.
    6. Was ist mit „Kästen“ im Kostenplan gemeint?
    Im Förderantrag ist bei den Ausgaben ein Posten mit „Erde und Kästen“ in Höhe von 200,00 Euro
    genannt. Gemeint sind hier Pflanzkästen und mobile Pflanzgefäße, die speziell für die Kinderbeete
    oder das grüne Klassenzimmer verwendet werden sollen.
    7. Habt ihr die Kitas und Schulen und den Bezirk gefragt, ob sie das Projekt finanziell unterstützen?
    Ja, wir arbeiten bereits eng mit mehreren Kitas und Grundschulen aus dem Sozialraum zusammen
    und binden diese aktiv in das Projekt ein – insbesondere im Rahmen von Entdeckertagen und
    geplanten Pflanzaktionen. Eine finanzielle Unterstützung durch die Einrichtungen oder den Bezirk ist
    jedoch leider nicht möglich.
    Als Geschäftsführerin bin ich Mitglied im Jugendhilfeausschuss Marzahn-Hellersdorf und damit
    direkt in die kommunalen Haushaltsberatungen involviert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das
    Budget für Schule und Jugend im Bezirk kürzlich erheblich reduziert wurde. Das betrifft insbesondere
    die Mittel für präventive, außerschulische Bildungsangebote – wodurch eine finanzielle Förderung
    für unser Projekt derzeit nicht realisierbar ist.
    8. Habt ihr Kontakt mit dem Gutsgarten? Da läuft ja das Projekt „Hellersdorfer Gemüse“ und ggf.
    bekommt ihr dort auch einige der benötigten Gegenstände und Materialien:
    https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/project/hellersdorfer-gemuese/

    Wir stehen derzeit im Kontaktaufbau mit dem Gutsgarten und beobachten das Projekt
    „Hellersdorfer Gemüse“ mit großem Interesse. Ein Austausch ist für uns sehr wertvoll, insbesondere
    im Hinblick auf Ideen zur naturnahen Bildung und zur Gestaltung von Lernorten im Grünen.
    Allerdings haben wir bereits geprüft, ob dort eine materielle Unterstützung möglich wäre – also die
    Bereitstellung von Gartengeräten, Pflanzgefäßen oder Baumaterialien. Nach aktuellem Stand ist dies
    nicht umsetzbar, da die Mittel und Ressourcen im Projekt zielgerichtet für eigene Zwecke gebunden
    sind. Wir freuen uns dennoch auf einen weiteren inhaltlichen Austausch und mögliche Kooperationen
    in der Zukunft.

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  • Ffm: Stadt.Land.Wirtschaft: GG auf Fläche einer SolaWi

    (Antrage/ANtworten)

    Ziel: Bepflanzung der Ränder des Gartens mit essbaren Obst-Gehölzen für „Naschstreifen“
    Gärtner*innen: 80-100
    Größe: 4000 qm²

    Nach dem Vorbild der Waldgartensysteme möchten wir als Gemeinschaftsgarten lang,- bzw.
    mehrjährige essbare Gehölze und Stauden in unseren Garten integrieren, um so die Vielfalt der
    Selbstversorgung weiter voranzutreiben. Dabei wollen wir ein ehemaliges 55m langes Spalier
    wiederbeleben, die 7 bestehenden Obstbäume neu-veredeln und erziehen, sowie an diesem
    Spalier 14 neue Obstbäume (Buschbäume) an der nördlichen Begrenzung des Gartens zu
    setzen. Hierbei haben wir vor die Obstbäume so zu setzen, dass von Westen nach Osten die
    Obstbäume Monat für Monat reif werden, um zu verhindern, dass wir zu bestimmten
    Zeitpunkten zu viel Obst haben, sondern gleichmäßig den ganzen Sommer/Herbst hinweg
    ernten können. Außerdem wollen wir eine zweite Grenze (östliche Seite) des Gartens nutzen und
    dort 8 Obstbäume mit Baumscheiben anlegen (Hochstämme), hier ebenfalls von Nord nach Süd
    aufeinander folgende Reifung. Gerahmt, unterstützt und ergänzt werden soll dies durch eine
    große Vielfalt an mehrjährigen, ess- und nutzbaren Pflanzen, die als Baumscheiben und als
    Abgrenzung zu den Gemüsebeeten dienen sollen.
    Mit diesem Projekt erhoffen wir uns mehrere Ziele gleichzeitig anzugehen und so im Sinne der
    Permakultur multifunktional zu denken. In allererster Linie wollen wir einen Schritt in Richtung
    vielfältiger Selbstversorgung gehen und uns neben Gemüse auch mit Obst, Beeren und Kräutern
    versorgen. Darüber hinaus wollen wir lernen, wie wir Obstbäume und die anderen Gehölze
    sinnvoll und überlebensfähig in bestehende Gemüsegärten integrieren können. Im Sinne der
    Agroforstwirtschaft zielen wir ebenfalls auf eine Verbesserung des Bodens ab, insbesondere
    dem Schutz vor Erosion und der Wasserspeicherfähigkeit. Ebenfalls wollen wir Insektenhotels in
    die Strukturen, bzw. im Spalier integrieren, um die Biodiversität in unserem Garten und damit die
    Produktivität jedes einzelnen Teils zu steigern.
    Um die Bäume sinnvoll in den Garten integrieren zu können, sichtbar und geschützt benötigen
    wir ebenfalls Robinienpfähle zum Bau von Baumschutz und Holzhäcksel zum Anlegen von
    Wegen. Zur Bewässerung verlegen wir einen Tropfschlauch. Dazu erarbeiten wir ebenfalls gerade
    einen Pflanz-, Pflege- und Bewässerungsplan, sowie Obstbaumschnitt- und Veredlungskurse zu
    organisieren. Die Pflanzung erfolgt in organisierten Gemeinschaftsaktionen, die organisiert und
    vorbereitet werden, um so professionell und artenangepasst wie möglich vorzugehen.
    Darüber hinaus ist uns die Verbesserung unseres Bodens ein sehr wichtiges Anliegen, da dieser
    die Produktivität einzelner Pflanzen um den Faktor 100 steigern kann. Deshalb würden wir gerne
    ebenfalls Pflanzenkohle bzw. Terra-Preta, Silage zum Mulchen und Blühwiesenmischungen in
    die Pflanzung der Bäume integrieren.
    Beschreibung des Gemeinschaftsgartens:
    Der Gemeinschaftsgarten des Vereins Stadt.Land.Wirtschaft. ist ein offenes und solidarisches
    Projekt auf den gepachteten Flächen der Solawi „Die Kooperative“. Das Projekt ist eine
    Kooperation unseres Vereins, den Mitgliedern der Kooperativen, sowie interessierten
    Gärtner*innen. Wir haben den Anspruch alle Menschen in Frankfurt niedrigschwellig zur
    ermöglichen beim Garten mitzumachen und zu lernen, wie Permakultur und Selbstversorgung
    auch konkret in der Stadt gelebt werden kann. Hierbei liegt auch ein großer Fokus auf Bildung,
    um so vor Ort eigenständiges Projektmanagement, Selbstorganisation, den Umgang mit
    Ressourcen und der Natur sowie gemeinschaftlichen Gemüse- und Obstanbau in der Stadt
    lernen. Der Gemeinschaftsgarten hat aktuell rund 80-100 Menschen, die mitgärtnern auf 4000
    qm. Dabei gibt es verschiedene Modelle, teilweise gibt es Menschen, die sich um eigene
    Parzellen kümmern, aber auch Bereiche, die von der ganzen Gemeinschaft bewirtschaftet und
    umsorgt werden. Die Fläche an sich gehört der Genossenschaft „Die Kooperative“, die die
    Flächen zunächst den Genoss*innen der Kooperative zum Selbstgärtnern zur Verfügung stellte.
    Durch ein immer größer werdendes Interesse entschied man sich dann dazu, die Flächen der
    Stadtgesellschaft insgesamt zur Verfügung zu stellen und einen Verein zu gründen, um den
    Gemeinschaftsgarten Stadt.Land.Wirtschaft. zu ermöglichen. Der Boden ist auf Grund der Lage
    an der Furt des Mains sehr fruchtbar, hauptsächlich lehmig-humos, in einer Senke eher sandig-
    humos. Da Frankfurt eine geringe Durchschnittsniederschlagsmenge aufweist haben wir
    ebenfalls Zugang zu einem Brunnen. Einen Zaun haben wir bisher nicht vollständig. Auf der Süd-
    und Westseite ist dieser vorhanden, an der Nord- und Ostseite noch nicht, doch auch da
    befinden wir uns in Planung und Absprachen mit der Solawi. Bisher fokussieren wir uns auf den
    Gemüseanbau, wollen nun aber den nächsten Schritt machen und unsere Strukturen um
    Obstanbau erweitern.
    Um schnelle Kommunikation zu ermöglichen haben wir einen gemeinsamen Discord-Channel
    und treffen uns einmal im Monat für das „monatliche Gartentreffen“. Ebenfalls sind wir in engem
    Kontakt mit den Gärtnern der Genossenschaft, die uns beim Aufbau des Gartens unterstützen.
    Neue Menschen melden sich bisher bei den Kontaktmöglichkeiten der Kooperativen, seit der
    Vereinsgründung und Aufbau der Mailadresse werden wir dies kontinuierlich umstellen.
    Beantwortung meiner Fragen:
    Die Nutzung der Fläche ist nicht befristet.

    Die Solawi pachtet 1 Hektar.

    Ja es sind zwei eigenständige Projekte, man muss nicht Mitglied der Solawi sein, um im Gemeinschaftsgarten mitzugärtnern. Die Gärtner zahlen eine Gebühr an die Solawi um dort zu gärtnern. Der Verein wurde von Mitgliedern der Solawi gegründet und zahlt keine Nutzungsgebühr.

    Es gibt um die 100 a 30 m² individuelle Gemüsebeete, und dann gibt es 200 qm² die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Die restliche Fläche wollen wir nun mit Obstbäumen bestücken.

    Es gibt ein Banner zur Straße hin, wir wollen ebenfalls ein Schild installieren, das auf den Garten hinweist. Die einzelnen Beete sind mit Hölzern abgesteckt. Wir folgen das Prinzip eines offenen Gartens ohne Zäune.

    Ja wir haben Expert*innen in den eigenen Reihen und es gibt bereits einige zuständige Personen, die sich dauerhaft darum kümmern würden. Das notwendige Werkzeug haben wir teilweise selbst (bsw. Veredlungsmesser) teilweise können wir das bei der Solawi ausleihen.

    Die Obsternte soll im besten Fall direkt verzehrt werden und Überschuss soll in Gemeinschaftsaktionen weiterverarbeitet werden. Das Ziel ist nicht daraus Saft zu machen, deswegen Busch und Hochstamm, sondern Tafelobst zu erzeugen. Um so effizient wie möglich vorzugehen haben wir die Reifezeit der Bäume/Sorten miteinbezogen (mehr …)

  • Karlsruhe: Mitmach Garten Rüppurr baute zwei Brunnen

    (Antrag, Antworten)

    Was war vorher auf der Fläche, ist diese umzäunt und woher kam bisher das Wasser?
    Das Grundstück wurde seit ca. 70 Jahren als Pferdewiese benutzt und lag die letzten 10 Jahre
    brach, wurde lediglich einmal im Jahr gemäht/gemulcht, das Schnittgut auf der Fläche
    belassen.
    Die Fläche grenzt von drei Seiten an umzäunte Gärten, eine Seite, über die die Erschließung
    erfolgt, wurde mit einer Benjes-Hecke von uns begrenzt.
    Das Wasser wurde uns letztes Jahr (das war das erste unseres Projekts) von benachbarten
    Gärtner*innen nach Bedarf in zwei 1000l-Tanks gepumpt, dies war auf ein Jahr befristet.
    2. Wie groß ist der Teil mit den Beeten (individuelle und gemeinschaftliche Beete)?
    Die Gesamtfläche von 1,4 ha ist in drei Bereiche geteilt, die alle auch Beete besitzen, d.h.
    Bewässerungsbedarf haben.
    – Wiese mit Benjes-Hecke, Kräuterspirale und frisch gepflanzter Streuobstwiese, 6000qm
    – Aktionsfläche, (siehe unten) ca. 3000 qm und
    – Gartenbereich mit ca. 35-40 Parzellen in diesem Jahr, für Einzelne, Paare, Familien,
    Gruppen, dazu Kompostpost- und mistplatz, Gerätehaus, Gemeinschaftsfläche, ca. 5000 qm
    Was für Bildungsangebote und Veranstaltungen sollen auf der Aktionsfläche stattfinden und
    wer ist dafür die Zielgruppe? Was für Schaugärten sind geplant?
    bisherige Veranstaltungen waren z.B.:
    Bestimmung vorhandener Wiesenblumen,
    Bodenuntersuchung und Bestimmung,
    Feuermachen mit Bogen und Spindel
    Veredeln von Obstbäumen
    Singen am Feuer
    Flachsernte und -verarbeitung
    Spinnen und Weben von Wolle und Flachs
    Masterstudiengang „Biodiversität“ der PH-Karlsruhe mit Arbeiten und Aktionstagen.
    Kleine Ziegenherde zur Landschaftspflege mit vielen Mitmach-Möglichkeiten.
    3. Was für Bildungsangebote und Veranstaltungen sollen auf der Aktionsfläche stattfinden und
    wer ist dafür die Zielgruppe? Was für Schaugärten sind geplant?
    bisherige Veranstaltungen waren z.B.:
    Bestimmung vorhandener Wiesenblumen,
    Bodenuntersuchung und Bestimmung,
    Feuermachen mit Bogen und Spindel
    Veredeln von Obstbäumen
    Singen am Feuer
    Flachsernte und -verarbeitung
    Spinnen und Weben von Wolle und Flachs
    Masterstudiengang „Biodiversität“ der PH-Karlsruhe mit Arbeiten und Aktionstagen.
    Kleine Ziegenherde zur Landschaftspflege mit vielen Mitmach-Möglichkeiten.
    Geplant sind neu für dieses Jahr:
    Ferienbetreuung für Schulkinder,
    Weiterbildung „kreative Seniorenarbeit“ der Ev. Erwachsenenbildung Baden
    Zielgruppen sind von Kleinkindern bis Senioren alle Altersgruppen,
    inklusive Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen im Bereich Förderpädagogik und
    Integration in den Arbeitsmarkt für Bürgergeld-Bezieher*innen
    Schaugärten gibt es für Flachsanbau, ein Heilkräuterbereich ist am Entstehen und eine
    Wildfruchthecke, darüber hinaus gibt es eine funktionstüchtige Flachsdarre, eine
    Feuerschale, ein Zirkuszelt, einen Materialcontainer, eine Matschgrube für Kinder und ein
    Kinderhaus, eine Sitzecke im Schatten, zusammen auf ca. 3000qm
    4. Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?
    Der Jahresbeitrag beträgt für Einzelmitglieder 30 €, für Familien 50 €. Für den Brunnenbau
    wurde vom Verpächter eine Rückbaubürgschaft von 2500 € gefordert, dazu haben sich die
    Gärtern*innen verpflichtet je Person 50 € zu spenden. Diese Summe ist vollständig auf diese
    Weise zuammengekommen.
    5. Haben Sie bei der Stadt nach Fördermöglichkeiten für das Brunnenbauprojekt nachgefragt?
    Ja, aber da wir nicht auf städtischem Boden gärtnern, sondern auf einem Grundstück des
    Landes, fühlt sich die Stadt Karlsruhe dafür nicht zuständig.
    6. Wie ist der Garten organisiert, wie laufen die Entscheidungs- und Informationswege? Gibt es
    Arbeitsgruppen?
    Der Garten ist formal ein e.V. mit anerkannter Gemeinnützigkeit. Wir sind dabei ihn nach den
    Ideen der Soziokratie 3.0 zu organisieren und haben dazu in Kürze (04.05.2024) einen
    Workshop in der Kulturküche Karlsruhe. Außerdem fühlen wir uns der Gewaltfreien
    Kommunikation und kooperativer Planung verpflichtet. Perspektivisch möchten wir auch
    DragonDreaming als Methode benutzen.
    Es gibt fortlaufende Arbeitsgruppen zum Gärtnern, Streuobstwiese, Ziegen (letztes Jahr),
    Kräutersammeln und Kräuterbeete, 14-tägliche Orga-Treffen, Verwaltung,
    Öffentlichkeitsarbeit, Willkommensgruppe,
    Projektteams z.B. zum Bau einer Trockentoilette, Brunnenbau, Zeltaufbau,
    Containerbeschaffung
    7. Wie entsteht Gemeinschaft?
    Für Neumitglieder Aufnahmeverfahren (Fragebogen) mit Treffen auf der Wiese und
    Kennenlernen. Seit neuestem auch mit Pat*innenprogramm.
    Gärtner*innen-Gruppe trifft sich jeden 2. Samstagnachmittag im Monat, jede Arbeitsgruppe
    organisiert Treffen selbst,
    14-tägiges Orga-Treffen, offen für alle Mitglieder aus allen Bereichen.
    Mitgliederversammlung einmal im Jahr,
    Mitgliederbrief, ca. alle 2 Wochen,
    Wiesenbrief für alle Interessierten auch ca. alle 2 Wochen, nach Bedarf,
    Internetseite mit internem Bereich, auf dem Material und Texte gepostet werden können.
    www.mitmach-garten.de
    8. Wie viel Gärtner*innen können bei dem Brunnenbauprojekt mitmachen?
    Alle werden eingeladen und können mitmachen, da wir von Hand bohren, gibt es genügend
    Arbeit für alle, die da sind. Wir gehen pro Brunnen von je 10-15 Personen aus.

    Einbezug von Migrant*innen:
    wir haben bis jetzt kein Extra-Programm für Migrant*innen, das Internationale Begegnungszentrum (IBZ), zu dem wir bei der Gründung Kontakt aufgenommen hatten, war zwar interessiert mitzuarbeiten, sah sich aber aufgrund von Personalmangel nicht dazu in der Lage. Allerdings haben wir für den Fall einer Vereinsauflösung in unsere Satzung aufgenommen, dass dann das Vereinsvermögen ans IBZ geht.

    Wir fragen bei der Aufnahme von Mitgliedern nicht nach Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund, so dass ich Ihnen dazu nur sagen kann, dass wir zumindest eine Frau mit indischen Wurzeln aus britisch Guayana haben, einen Iren, zwei Französ*innen und sicher auch Menschen mit osteuropäischem Migrationshintergrund.

    Ich denke, dass unser Mitmach-Garten in der Zukunft sicher gerade für diese Zielgruppe interessant sein wird (mehr …)

  • Berlin: neuer Garten in Neukölln entsteht

    (Besuch)
    In Britz hat der Verein „Kulturschafft e.V.“ eine große Gartenfläche von einem Bildungsträger übernommen. Die Fläche gehört wohl mal zu der angrenzenden Kleingartenanlage, wurde vom Bezirk dann aber als Abstellfläche für Baumittel etc. für den Bau der A100 gewidmet. Die A100 Bauarbeiten fanden dann ganz ohne diese Fläche statt. Ein Bildungsträger hat eine Weile Alphabetisierungskurse und Gärtnern angeboten, die Fördergelder liefen aus und ein neuer Träger wurde gesucht. So kam Kulturschafft zu der Fläche. Sie müssen 50 Euro Pacht pro Monat zahlen und haben einen Vertrag, der recht kurzfristige Laufzeiten hat, die aber, wenn keine Kündigung erfolgt, weiterlaufen.
    Der Träger ist ein Kulturverein, die Mitglieder sind hauptsächlich Künstler*innen, eigene Räumlichkeiten haben sie nicht. Sie wissen noch nicht so genau, was sie mit der Fläche machen wollen, im Verein gibt es Interesse an SoLaWi, aber auch an gemeinschaftlichem Gärtnern. Einige wollen Angebote für Kinder machen. In der direkten Nachbarschaft ist eher Gewerbe und Schulen, Wohnbebauung gibt es nicht angrenzend an die Fläche. Sie wollen mit den Schulen und Kitas kooperieren, haben Kontakt zu BENN Britz (QM), eine der Frauen war bisher beim Campus Dammweg dabei, sie kennen die Prinzessinnengärten und auch den Flamingo-Garten.

    Sie wollen mit Geflüchteten gärtnern, denken an einzelne Parzellen und gemeinschaftliche Flächen, viel für Kinder und eine Zone soll „Wildniss“ bleiben. Die benachbarten Kleingärtner*innen haben Interesse daran, dass auf der vollgewucherten Fläche bald wieder etwas passiert.

    -> sie wollen nun ersteinmal intern klären, in welche Richtung sie gehen wollen, dann Kooperationspartner*innen ausloten und dann eine Infoveranstaltung machen, um mehr Leute zu werden.

     

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  • Dresden: Gärtjen bedroht

    (Mail und Artikel)

    ARTIKEL:
    https://www.saechsische.de/dresden/lokales/dresden-gemeinschaftsgarten-gaertjen-5906477.html

    Im Ostragehege gibt es neben Kleingärten und dem sozialen Projekt „Tafelgarten“ auch das „Gärtjen“. Die Macher bezeichnen diesen als „grünen, offenen und revolutionären Freiraum“. Denn in diesem Gemeinschaftsgarten gibt es zusätzlich politische Bildung.
    Die rund 400 Quadratmeter Fläche am Messering wurde 2018 zunächst als alternatives Abgeordnetenbüro einer Landtagsabgeordneten der Linken genutzt. Seit 2020 betreibt der Verein Ostra dort das „Gärtjen“. Einerseits werden gemeinsam Tomaten, Zucchini, Wurzelgemüse, Weintrauben und vieles mehr angebaut und geerntet. Andererseits finden auf dem Gelände immer wieder Vorträge und Diskussionsveranstaltungen statt. Die Titel der Veranstaltungen zeigen klar, dass es im „Gärtjen“ um Politik geht: „Der Ukrainekrieg und kein Ende in Sicht? Suche nach Wegen aus dem Krieg in der Ukraine“, „Familienlandsitze und Judenhass – die Ideologie der Anastasia-Bewegung und ihr wirken in Sachsen“ oder „Einführung in die Faschismustheorie“.

    Der Verein nennt es einen „Safespace hinter dem Gärtjentor, in dem achtsames und respektvolles Miteinander und Schutz vor Diskriminierung gelebt werden“. Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es kein Projekt der Partei Die Linke ist.

    Zu wenig Garten oder Hochwasserschutzgründe?
    Damit soll es wohl bald vorbei sein. Christopher Colditz, Linke-Stadtrat und im Vorstand des Vereins, erzählt, dass der Pachtvertrag bisher immer problemlos von der Stadt verlängert wurde. Das hat sich nun geändert. „Ich habe nachgefragt und irgendwann gesagt bekommen, dass der Vertrag nicht mehr verlängert werden soll.“ Als Begründung hieß es von der Stadt laut Colditz, dass ein sozialer Träger auf das Gelände wolle.
    „Uns wurde gesagt, es sehe nicht wie eine gemeinschaftsgärtnerische Nutzung aus.“ Dabei haben die Mitglieder viel gepflanzt. Es seien fünf bis zehn Personen, die sich regelmäßig im Ehrenamt um die 26 Beete kümmern. Das klappe zeitlich mal besser und mal weniger gut.

    „Auf erneute Nachfrage hieß es dann von der Stadt, der Vertrag könne aus Hochwasserschutzgründen nicht verlängert werden“, berichtet Colditz. Auf Nachfrage von Sächsische.de äußert sich die Stadt nicht zu dem Thema. Fragen werden nicht beantwortet. „Zu diesem Thema findet demnächst ein Gespräch statt“, heißt es nur. Colditz habe gesagt bekommen, das Gelände müsse bis 2025 beräumt sein. Allerdings läuft der aktuelle Pachtvertrag Ende dieses Jahres aus – möglicherweise ein noch früheres Aus für das Projekt. „Das ist echt eine miserable Kommunikation durch die Verwaltung mit einem rein ehrenamtlichen Träger“, so Colditz.
    Der Verein stehe damit ohne öffentlichen Raum da, um das Konzept mit dem Gemeinschaftsgarten und die Veranstaltungen zur politischen Bildung umzusetzen. „Wir wollen am liebsten auf dem Gelände bleiben“, so Colditz.

    Wenn das tatsächlich aus Gründes des Hochwasserschutzes nicht gehen sollte, solle die Stadt aber einen alternativen Standort bereitstellen. Zumal an dem Konzept, aus Sicht des Vereins, wesentliche Demokratie-Projekte hängen. Für die Veranstaltungen gab es im vergangenen Jahr rund 3.500 Euro Fördergeld von der Stadt, weil diese als unterstützungswürdig im Rahmen des „Lokalen Handlungsprogramms für ein vielfältiges und weltoffenes Dresden“ eingestuft wurden.

    MAIL

    wie ihr vielleicht erfahren habt, ist die Existenz des gärtjens bedroht (Sächsische berichtet). Die Stadtverwaltung Dresden möchte uns den Pachtvertrag nicht verlängern. Erst hieß es, ein sozialer Träger möchte auf das Grundstück, dann war die Rede vom Hochwasserschutz und dass alle Aufbauten bis 2025 wegmüssen (unser gelbes Häuschen, das Kompostklo, der Geräteschuppen, der Pizzaofen,…). Für uns keine klare Kommunikation und kein fairer Umgang mit einem ehrenamtlichen Projekt.

    Unser Pachtvertrag läuft allerdings schon zum 31. Dezember 2023 aus. Nach aktuellem Stand stehen wir für unser Bildungs- und Gemeinschaftsgartenprojekt ohne eine Fläche da. Eine Alternative wurde uns bisher nicht angeboten. Wenn wir dort nicht bleiben können oder eine adäquate Fläche erhalten, bedeutet dies das Ende des gärtjens.

    Jetzt kommst Du ins Spiel. Wir möchten in den nächsten Wochen noch mal Aufmerksamkeit für das gärtjen schaffen. Mit einer kleinen Social Media Kampagnen möchten wir Zitate von Besucher*innen, Referent*innen und Freund*innen posten und so Druck auf das zuständige Amt und die Bürgermeisterin erzeugen. 

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  • In Verden gibt es seit 22 Jahren einen Gemeinschaftswaldgarten

    (Antrag, Antworten)

    Wir sind ein seit 22 Jahren bestehender Waldgarten, der sich mit der ökologischen und nach
    permakulturellen Grundsätzen funktionierenden Bewirtschaftung von Boden beschäftigt. Auf einer
    ehemals   konventionell   beackerten   Fläche   von   7h   werden   hier   Experimente   zu   nachhaltiger
    Landwirtschaft, Biodiversität und Saatgut durchgeführt und dokumentiert. Durch Bildungsarbeit,
    BFD,   FÖJ   und   Praktikumsstellen   wird   Wissen   weitergegeben   und   ausgetauscht.   Interessierte
    Städter*innen erhalten außerdem die Möglichkeit, im ländlichen Raum aktiv zu werden.
    Die hier wachsenden Nahrungsmittel werden zur freien Verfügung/Ernte gestellt, da wir den Boden
    als Gemeingut betrachten.
    Durch die unkommerzielle Weitergabe von Kulturpflanzen und Erzeugnissen setzen wir uns für den
    Erhalt von Diversität und Gemeingütern ein.
    Da unsere alte Gartenhütte nun endgültig nicht mehr reparabel ist, muss dieses Jahr
    eine neue her, um unsere Gerätschaften für den Waldgarten sicher vor Wettereinflüssen zu halten
    und damit Schäden zu vermeiden. Da wir ökologisch und nachhaltig arbeiten und wirtschaften
    wollen,  möchten wir ökologische und zertifizierte Materialien verwenden. 

    Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie viele Leute kommen aus der
    Nachbarschaft?
    – Gerade gibt es drei feste Personen aus der Umgebung (Nachbarsdörfer bzw Bremen) in der
    Gruppe, plus Menschen – aus der Umgebung, aber auch von weiter weg – die regelmäßig bis
    unregelmäßig (auch je nach momentan anstehenden Aufgaben) vorbei kommen und mithelfen bzw
    eigene Projekte im Garten verfolgen.
    Wie macht ihr das Projekt bekannt, wie erfährt man davon und wie kann man
    mitmachen?
    – Das Projekt ist in diversen Netzwerken und auf Verteilerlisten (z.B. Permakultur-Liste, reclaim the
    fields, Selbstversorger, abelana (eine lokale Verschenke-Liste), Facebook) über die
    Campeinladungen gehen bzw andere Veranstaltungen und wenn etwas geerntet werden kann.
    Ist die Fläche mit ÖPNV erreichbar?
    – Es gibt eine Trennung zwischen Büro und Gartenfläche. Das Büro in Verden ist sehr gut mit dem
    ÖPNV erreichbar – die Gartenfläche ist leider, aufgrund des sehr eingeschränkten ÖPNV im
    Umland – schlecht mit den Öffentlichen zu erreichen (es gibt ein Bus der 4mal am Tag zwischen
    Montag und Freitag fährt und außerhalb dessen ist es möglich ein Sammeltaxi zu rufen). Wir
    umgehen das jedoch indem wir Fahrrad fahren und auch Gästefahrräder haben. Bei Menschen mit
    Beeinträchtigungen steht uns auch ein privates Fahrzeug zur Verfügung, mit dem wir einen Transfer
    machen können.
    .
    Wie ist das gärtnern organisiert: wer entscheidet, wie kommuniziert ihr, was passiert
    mit der Ernte?
    – Entscheidungen werden in Plenas im Konsensprinzip mit allen Beteiligten getroffen,
    Kommunikation findet je nach Bedarf und Reichweite auf unterschiedlichen Wegen statt
    (persönlich oder per Mail bzw Telefon) und mit kritischem Blick auf Hierarchiebildung.
    – Die Ernte wird, wenn nicht direkt vor Ort schon gegessen, zur allgemeinen Verfügung gestellt
    (zumeist über die lokale Verschenke-Liste ‚abelana‘).
    Welche Aufgaben haben BFD und FÖJ-ler*innen?
    – Alles was ansteht und worauf die jeweiligen Menschen Lust haben (Beetplanung, Anpflanzen,
    Gehölzpflege, Experimente erstellen und auswerten, Veredeln,…).
    Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Projekts?
    – Es gibt keine finanzielle Verpflichtung der Gärtner*innen gegenüber dem Projekt, was uns auch
    wichtig ist, damit es kein Auschluss über finanzielle Ressourcen gibt.
    – Laufende Kosten (abgesehen von Praktikant*innen-Aufwandentschädigung) werden zum Großteil
    von JANUN (https://www.janun.de/) finanziert.
    – Alle anderen Kosten werden durch Spenden gedeckt.Wo ist die Bibliothek, wie zugänglich ist diese, wer kümmert sich darum, wer nutzt die
    wie und ist die off en für andere Interessierte? Auf eurer Site habe ich dazu nix
    gefunden
    – Der Präsenzbestand der Bibliothek befindet sich in unserem Büro und ist für alle zugänglich die
    interessiert daran sind. Es ist auch kein großer Bestand und die Büchersammlung entwickelt sich
    mit dem benötigten Wissen – bspw. sind momentan Pilze in den Fokus gerückt und dazu fehlt uns
    Literatur.
    – Es werden gerade auch Altbestände aus dem Projekt (Dokumentation von Experimenten,
    Recherche zu Gehölz und krautigen Pflanzen, …) digitalisiert.
    – Aktuellere digitale Informationen sind für interssierten Menschen (zumeist Menschen die hier
    mitarbeiten) über eine Cloud zugänglich (allerdings etwas eingeschränkter, da dort auch sensible
    Daten gespeichert sind).
    Wer macht die Experimente und wie werden diese kommuniziert und dokumentiert?
    – Experimente führen alle beteiligten Menschen hier durch – je nach Interessenlage. Je nach dem
    was für ein Experimet es ist, wird es vorher mehr oder weniger in der Gruppe besprochen und evtl
    von erfahreneren Menschen angeleitet.
    – Dokumentiert werden die Experimente und Ergebnisse in der Cloud und somit erstmal zugänglich
    für alle aktiv Beteiligten
    – Da wir auch gerne den Bedürfnisse der Menschen die hier arbeiten Raum geben möchten, ist die
    Publizierung von Ergebnissen die letzte Zeit etwas hinten runtergefallen, dies ist uns aber bewußt
    und es gibt gerade auch intensive Bestrebungen das zu ändern und interessierte Menschen, die das
    Vorhaben verfolgen. In Zukunft sollen die Ergebnisse dann ersteinmal auf die Webseite gestellt
    werden.
    – Es gibt auch immer die Möglichkeit Ergebnissen, Erfahrungen usw per Mail an zu fragen.
    Wer wird wann die Hütte bauen, wie viele Leute können da mitmachen und was sind
    hier eure Pläne bzgl. Corona?
    – Die ursprüngliche Idee war eine offene Bauwoche für den Hüttenbau zu organisieren, in der
    erfahrene Menschen Unerfahrenere anleiten, Wissen geteilt werden kann und eine schöne Zeit im
    Garten damit verbunden werden kann, dies ist jedoch angesichts der Corona-Situation fraglich ob
    das so funktioniert.
    – Der Ausweichsplan ist der Bau der Gartenhütte mit der Kerngruppe des Projektes, als zeitlicher
    Rahmen dafür ist Frühsommer angedacht.
    Wie groß soll die Hütte werden, was passiert mit der alten und woher bekommt ihr das
    Werkzeug für den Bau?
    – Je nach finanzieller Unterstützung soll die Hütte bis zu 20 qm³ werden, evtl mit Vordach.
    – Die alte Hütte wird abgerissen, je nach Zustand werden Teile als Mulchmaterial verwendet oder
    als Heckenmaterial – nicht wiederverwendbare Teile werden fachgerecht entsorgt.
    – Das Werkzeug gibt es im privaten Besitz (Akkuschrauber, Akkustichsäge, kleine Tischkreissäge,
    Transportmittel) oder vom Verein (Akkuschrauber, Aggregat, Handsäge, Schaufel, Hacke, Leiter).

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  • IG Altenkirchen: Corona und Planungen

    (Mail)

    Wir haben festgestellt, dass es uns trotz Corona gut geht. Die Zeit, die sonst mit anderen Terminen belegt war, haben wir in unserem Garten verbracht.

    Dadurch sieht es bei uns ziemlich gut aus. Das Wetter hat ja auch mitgespielt. Der Regen kam immer zur rechten Zeit. Unsere Gärtner nutzen den Garten als Treffpunkt mit Freunden, ich bin auch dankbar dafür.

    Ich möchte unseren Garten weiter öffnen. So findet bei uns alle 14 Tage ein ev. Bibelkreis statt. Die Kooperation mit der ev. Landjugendakademie findet im Aug. auch wieder statt.

    Dann gibts für die Teilnehmer einer Bildungswoche im ökologischen Gärtnern einen Sensenkurs auf unserer Wiese. Nächstes Jahr gehe ich in Rente, dann habe ich mehr Zeit.

    Aber für all die Aktivitäten braucht man die Unterstützung aller Mitglieder. Für diese Kontakte zu pflegen und zu festigen war Corona positiv und die Feststellung welchen Schatz wir in unserem Garten haben macht uns froh.

    (Mail)
    die ev. Landjugendakademie, Altenkirchen ist unser Kooperationspartner.

    Dort arbeitet Christof Diefenbach als Referent für ländliche Bildung.

    Seine Kurse sprechen unterschiedliche Menschen an.

    Er organisiert die Kurs und wir sind in den letzten drei Jahren ein Modul in der Bildungswoche gewesen. Der Bildungsurlaub jetzt steht unter dem Motto:“Natur-und Artenschutz in unseren Gärten“.

    Es nehmen 8 Leute unterschiedlichen Alters und aus dem ganzen Bundesgebiet teil. Ursprünglich war der Kurs mit 16 Teilnehmern voll belegt. Naja, Corona. Bei uns können sie praktische Erfahrungen machen, wie Sensen lernen, eine Hummelburg bauen usw.

    Wir können unser Gartenkonzept erläutern und Anregungen geben. Ein Besuch im interk. Garten ist auch für andere Gruppen der LJA ein Ziel der Stadterkundung. Das ist dann ganz unverbindlich und halt nur ein Spaziergang mit Führung. Die Vernetzung ist es eben.

    Noch was Schönes: Wir haben ganz alte, kaputte Bänke und haben einen Förderantrag beim Leader-Ehrenamtsprogramm gestellt und werden gefördert. Mit wieviel Geld weiß ich zwar noch nicht. Ich denke aber wir können bald unsere vier Bänke in Ordnung bringen.


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  • Weltgarten Tunsel bei Freiburg wird gut genutzt

    (ANtrag/Antworten)

    2018   haben   die   Agronauten   e.V.   zusammen   mit   Michels-Kleinsthof   den
    interkulturellen Bildungs- und Begegnungsort „Weltgarten Tunsel“ in der Nähe von
    Freiburg ins Leben gerufen. Webseite: http://www.agronauten.net/weltgarten-tunsel/
    Dies ist eine 2 Hektar große Ackerfl äche mit Infrastruktur und Bauernhof Flair. Es
    gibt Schafe, Hühner, Bienen, Kräuter- und Gemüsebeete sowie Getreideanbau. Es
    gibt   Wege,   einen   Sandkasten,   eine   überdachte   Küche   mit   Sitzgelegenheiten,
    Bauwägen, eine Öko-Toilette und eine Feuerstelle. Bereits 2018 wurde neben dem
    regelmäßigen   gemeinschaftlichen  gärtnern  und  dem  Durchführen  von   speziellen
    Workshops und Festen auch Netzwerke zu öff entlichen und privaten Institutionen
    und Initiativen in Tunsel, Bad Krozingen und Umland sowie Freiburg i.B. aufgebaut.
    Die   Erfahrung   zeigt,   dass   im   Weltgarten   unterschiedliche   Menschen
    zusammengekommen sind (Stadt-Land, Jung-Alt, Alteingesessen-Neugekommene).
    Neben   Gefl üchteten   sind   auch   viele   internationale   Studierende   gekommen,
    weswegen der Titel „Weltgarten“ passend ist.
    Jetzt soll das Konzept von Begegnung und agrarökologischer Bildung konsequent
    ausgebaut werden. Das Ziel ist, ökologische Landwirtschaft und Gärtnern sowie das
    Herstellen und Verarbeiten von Nahrungsmitteln kennenzulernen und dadurch den
    Wert von bäuerlicher Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, einem sparsamen Umgang
    mit Ressourcen und nachhaltiges Konsumverhalten konkret zu erfahren. Wenn wir
    nach   dem   gärtnern   oder   den   Workshops   zusammen   kochen,   wird   dadurch   die
    Gemeinschaftsbildung   und   Begegnung   gefördert.   Genutzt   werden   natürlich   vor
    allem   die   Zutaten   direkt   aus   dem   Weltgarten.   Wir   möchten   mit   den
    Teilnehmer*innen   diesbezüglich   noch   mehr   experimentieren,   um   internationale
    Rezepte mit saisonalem und lokalem Gemüse und Getreidesorten zu kochen und zu
    backen.
    Das   Programm   des   Weltgartens   wird   von   den   Agronauten   und   einer   Gruppe
    Ehrenamtlicher in enger Abstimmung mit dem Landwirt Michael Selinger entwickelt
    und durchgeführt.
    Beantragte Maßnahmen      
    Da im Weltgarten traditionelle Getreidesorten angebaut werden, möchten wir mit
    Ihrer Unterstützung gemeinschaftlich einen Lehmbackofen zur Ergänzung unserer
    bereits   bestehenden   Gartenküche   im   Weltgartens   errichten   so   dass   regelmäßig
    landestypische Gerichte und Brote der Teilnehmer*innen gebacken werden können.
    Vom Korn zum interkulturellen Brot lautet hier das Motto und so sollen rund um das
    Gartenjahr   immer   wieder   Themenabende   stattfi nden.   Beim   anschließenden
    gemeinsamen   Essen   soll   über   die   jeweilige   (Back-)Kultur   berichtet   werden.
    Menschen   unterschiedlicher   Herkünfte   führen   so   in   ihre   Kultur   ein   –   sind
    Expert*innen ihrer Lebenswelt. Sie erfahren hierdurch Selbstwirksamkeit.
    Neben den Materialien für den Bau des Lehmofens beantragen wir Unterstützung
    für   Jungpfl anzen/Hecken   sowie   Gartenwerkzeuge   und   Utensilien   für   Toilette   und
    Küche. Außerdem ist ein Sonnensegel (5×5 m) geplant. (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Leipzig

    (Antrag, Antworten)

    SALVIA – der barrierefreie Bildungsgarten
    Wo befindet sich die Fläche?
    Die Fläche des zukünftigen barrierefreien Bildungsgarten SALVIA befindet in der Nähe der S-Bahn-Station
    „Leipzig-Engelsdorf“. SALVIA verortet sich im Osten von Leipzig unweit der B87 und B6. Angrenzend
    treffen hier die drei Stadtteile Paunsdorf, Sommerfeld und Engelsdorf aufeinander. Engelsdorf ist erst vor 20
    Jahren an die Stadt Leipzig angeschlossen worden. Vorher war Engelsdorf ein typisches Straßenangerdorf.
    SALVIA   erstreckt   sich   zukünftig   auf   3.700   qm   eines   5670   qm   großen   Gelände   einer   ehemaligen
    Kleingartenkolonie. Angrenzend an diese Kleingartenkolonie befindet sich ein weiteres aufgegebenes, nicht
    bewirtschaftetes Gelände. Um den Erwerb dieser Fläche bemühen sich unsere Verpächter, so dass sich
    SALVIA eventuell in weiterer Zukunft noch erweitern könnte.
    Das zukünftige SALVIA-Gelände ist zum größten Teil seit einigen Jahren verlassen. Große Bereiche des
    Geländes sind verwildert, vernachlässigt und noch parzelliert. Hier befinden sich alte Bungalows, die nur
    noch abgerissen werden können. Außerdem hat sich über die Jahre eine größere Menge an Sperrmüll auf der
    Fläche gesammelt. Einzelne Parzellen werden noch von Pächtern bewirtschaftet.

    Wer sind die Aktiven?
    Der gemeinnützige Verein gemeinsam grün schiebt das Projekt SALVIA in Leipzig-Engelsdorf an. Seit Ende
    letzten Jahres bauen wir einen ehrenamtlichen Unterstützerkreis auf, der SALVIA mitentwickelt und mit
    aufbaut. Wichtig ist es uns hierbei, dass der Unterstützerkreis aus Menschen mit und ohne Behinderungen
    besteht. Wir sind derzeit dabei, uns mit Akteuren der Behinderten- und  der Umweltbewegung in Leipzig zu
    vernetzen.
    Bei der Ökofete 2018 wurden wir auf die Fläche in Engelsdorf aufmerksam gemacht. Die Stiftung Bürger für
    Leipzig stellte uns einen der Verpächter vor. Dieselben suchten schon längere Zeit eine Initiative, die diese
    Fläche erschließt und bewirtschaftet.
    Was beinhaltet SALVIA?
    Bis zum Jahr 2021 entsteht in drei Projektetappen ein gemeinsamer Lernort für Menschen mit und ohne
    Behinderungen. Hier schaffen wir Begegnungs- und Bildungsräume, die durch ihre barrierefreie Gestaltung
    für alle Interessierten offen stehen werden. Das ist ein großes Ziel, welches wir von Anfang an bei der
    Entwicklung der Fläche in besonderen Fokus nehmen. Über den Verlauf der drei Projektetappen wird die
    Fläche komplett erschlossen und barrierefrei gestaltet sein.
    Auf der SALVIA-Fläche entwickeln wir verschiedene Experimentierareale für Kinder und Erwachsene. Auf
    diesen findet Bildung in vielfältigen Formen statt. Interessierte finden hier Anbauflächen für Kräuter und
    Duftpflanzen durchwachsen mit Blühstreifen, Gemüse sowie Streuobst. In Verbindung mit diesen Flächen
    werden Seminare und Workshop-Formate zu Kräutern und Duftpflanzen stattfinden. Ebenso widmen wir uns
    1dem Thema Inklusion. Wir versuchen mit unserem Projekt SALVIA dieses Thema stärker in der Stadt
    Leipzig zu verankern.
    Ein Waldgarten entsteht auf einer Teilfläche. Dieser nach und nach wachsende Waldgarten mit seinen
    verschiedenen   Biotopen   kann   als   grünes   Klassenzimmer   ergründet   werden.   Des   Weiteren   können   auf
    anderen Projektflächen Permakulturtechniken ausprobiert werden. Barrierefreie Hoch- und Hügelbeete laden
    zum gärtnern ein.

    Ist das ein offener Gemeinschaftsgarten, bei dem die Gärtner*innen das anpflanzen können
    was und wo sie/die Gemeinschaft das will?
    Der SALVIA-Bildungsgarten als Gesamtprojekt teilt sich in mehrere Teilflächen. Eine Teilfläche
    wird vom Verein als Anbau- sowie Lagerfläche für den Bereich Gartengestaltung genutzt. Hier
    arbeiten hauptamtliche Mitarbeiter mit und ohne Behinderungen im Team.
    Auf einer anderen Teilfläche entstehen Experimentier- und Permakulturflächen. Diese Fläche wird
    als offener Gemeinschaftsgarten von einer ehrenamtlichen Gruppe bewirtschaftet. Hier bestimmt
    die entstehende Gemeinschaft, was dort angebaut und gepflanzt wird. Diese Gartenfläche wird  in
    der Projektphase 1 mitberäumt und für die kommende Nutzung als Gemeinschaftsgarten
    vorbereitet.
    Wie groß ist denn die Gruppe, die dort gärtnern möchte jetzt schon? Sind die Freiwilligen
    und Ehrenamtlichen, die du im Antrag drin hast, Leute, die dort gärtnern wollen? Woher
    kommen diese (Nachbarschaft?) und wie haben sie von dem Projekt erfahren?
    Die Gruppe, die dort gärtnern möchte, besteht momentan aus 5-6 Leuten. Es sind tatsächlich die
    Freiwilligen bzw. Ehrenamtlichen, die ich im Antrag im Bezug auf die Projektphase 1 (das
    Beräumen der Fläche) erwähnt habe. Die Ehrenamtlichen kommen aus ganz Leipzig, auch aus der
    Nachbarschaft. Sie erfuhren über sozialen Medien, über verschiedene Verteiler bzw. unseren
    Newsletter von SALVIA.
    Im Zuge unserer Planungen erweitern wir sukzessive unsere Netzwerke. Für das Frühjahr planen
    wir, das Gesamtprojekt SALVIA wie auch den gemeinschaftlichen Garten Stück für Stück in der
    näheren Nachbarschaft (Paunsdorf &Engelsdorf) bekannter zu machen.
    Was versteht ihr unter Bildungsgarten? Bildung von wem für wen und mit welchen
    Methoden?
    Mit unserem Bildungsgarten entsteht ein Garten, wo formelle und informelle Bildung
    nebeneinander stattfindet. Die Mitgestalter im Bildungsgarten können ihre Fähigkeiten und
    Fertigkeiten einbringen, um Bildungsangebote auszugestalten. Das passiert z.B. im Rahmen des
    grünen Klassenzimmers, wo fächerübergreifender Projektunterricht stattfinden kann. Als Methode
    kommen aber auch projektbezogene Tage in Kooperationen mit Schulen aus dem Umfeld bzw. der
    Stadt Leipzig in Frage. Das Thema Inklusion bildet sich im barrierefreien Bildungsgarten besonders
    ab. Als Vermittler von Bildungsinhalten setzen wir auf die Kompetenzen von Menschen mit und
    ohne Behinderungen. Unsere Vision lautet: Gärtnern kann jeder Mensch. Es müssen nur
    entsprechende Barrieren abgebaut werden!
    Im Spätsommer 2019 kooperieren wir mit einer Förderschule und dem Soziokulturellen Zentrum
    Villa aus Leipzig. Im Rahmen eines Sommercamps führen wir an drei aufeinander folgenden Tagen
    Projekttage im Gemeinschaftsgarten durch. Hier werden Hochbeete gebaut / bepflanzt und eine
    Kräuterschnecke neu angelegt. Außerdem ernten wir gemeinsam Kräuter, verarbeiten dieselben und
    lernen mehr über die Ernte und Lagerung von Saatgut.
    Ihr werdet dort ein Büro haben: gibt es auch eine Stelle/Honorare für dieses Projekt? Wer
    fördert die ganzen anderen Vorhaben/Arbeiten?
    Für das Büro gibt es eine Teilzeitstelle über gemeinsam grün e.V. Wir planen im nächsten Jahr die
    Neuanstellung eines Mitarbeiters mit Behinderungen, der Verwaltungsaufgaben bearbeitet. Dazu
    zählt auch als Ansprechpartner für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter von SALVIA zu fungieren. Hierbei stützen wir uns auf eine Förderung durch Aktion Mensch. Mit Aktion Mensch realisierten
    wir schon kleinere Vorhaben wie die barrierearme Webseite von gemeinsam grün e.V. und die
    MitMachzeit im Essbaren Palmengarten.
    Bei der trias Stiftung beantragten wir weitere Gelder für die Projektphase 1, welche die Beräumung
    und Urbarmachung umfasst. Es geht hierbei vor allem um die Finanzierung von zwei
    Bauschuttcontainern und Werkzeug für die Abrissarbeiten auf dem SALVIA-Gelände.
    Außerdem sind wir in der Vorplanungsphase von Förderungen über die Bildungschancen Lotterie
    sowie anderen Stiftungen, um SALVIA auf ein sicheres Fundament zu heben.
    Für welche Phase beantragt ihr die Gelder bei uns?
    Wir beantragen für die Projektphase 1 Gelder bei anstiftung. In dieser Phase beginnen wir die
    Fläche zu beräumen, Gebäude zu sichern, Flächen neu aufzuteilen und Beetflächen zu gestalten.
    Wer wird die Spaliere und Rankhilfen wann bauen? Und wie werden diese dann eingesetzt?
    Die Spaliere / Rankgitter werden von der Gruppe von Freiwilligen gebaut, die sich rund um die
    Gemeinschaftsgartenfläche gefunden hat. Die Spaliere nutzt die Gruppe dazu, um stehenbleibende
    Mauerflächen alter Bungalows überranken zu lassen. Sie dienen u.a. als Rankhilfe für Spalierobst
    sowie für Gemüse und Blumen. Zwei alte Bungalows befinden sich direkt auf der
    Gemeinschaftsgartenfläche.
    Was für ein Getränkefass ist das? Wo wird das stehen und wie befüllt werden?
    Das Getränkefass ist ein lebensmittelechtes Kunststofffass von 60 l. Wir benötigen es, da wir derzeit
    keine Trinkwasserleitung auf dem Gelände haben. Das Getränkefass wird im Bungalow aufgestellt.
    Es wird Trinkwasser enthalten.
    Für die Bewässerung im Garten greifen wir auf alte Brunnen zurück. Diese prüfen wir zu Beginn
    der Saison und spülen sie ggf. nochmals durch. Des Weiteren stellen wir mehrere Regenwassertanks
    an verschiedenen Stellen des Gartens (wie am Büro-Bungalow) auf. (mehr …)

  • Infos zum Gemeinschaftsgarten Bad Säckingen

    (gu aus antrag und nachfragen)

    Es entsteht eine Begegnungsstätte mit einem „kulturellen“ Jahresprogramm (z.B. Brotbacken im Lehmofen), wo Schulen und Kindergärten mitgestalten und lernen können.
    Es entstand ein Gemeinschaftsgarten nach den Prinzipien der Permakultur, der allen Bürger/innen von Bad Säckingen offensteht. Das Grundstück von 3000 m2 haben wir von der Stadt Bad Säckingen gepachtet.

    Bisherige Massnahmen: Anlage eines Gemüsegartens, Wildbienen, 3 Hochbeete (davon eines bereits bepflanzt), Bau eines Lehmofens, Installation einer manuellen Wasserpumpe, Anlage einer Kräuterspirale, Obstbäume. Die ökologischen Voraussetzungen, wie das Verwenden von torffreier Erde, sowie das Bepflanzen mit samenfesten Sorten sind durch die Überwachung eines professionellen Permakulturexperten gewährleistet.

    Diese Massnahmen wurden durch Spenden und Fördermittel des BUND und von TRIAS sowie durch Mitgliedsbeiträge finanziert.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen? Die Gruppe, die gärtnert, besteht aus ca. 35 Personen (der ganze Verein hat zur Zeit 60 Mitglieder ( Tendenz steigend) fast wöchentlich kommen neue Interessenten hinzu.

          Wie groß ist die Kerngruppe und wie viele Leute und Gruppen sind an dem Projekt (vor Ort im Garten) beteiligt? Die Kerngruppe besteht aus 4 Personen im Vorstand und dem Permakultur-Experten. Vor Ort im Garten beteiligen sich abwechselnd die oben genannten 35 Personen, dazu kommen noch 4 Flüchtlinge, die aktiv vor Ort sind. An den Bauprojekten sind ca. 10 Personen beteiligt.

         Geplant ist es Kindergärten und Schulen einzubinden (Kontakte sind bereits geknüpft)

          Wie ist das Projekt organisiert, wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben? Wer gestaltet das „Jahresprogramm“?

         Jahresprogramm wurde in einem partizipativen Prozesse mit allen Mitglieder im Frühjahr aufgestellt. Detailplanung läuft über die Planungsgruppe unter Einbezug themenspezifischer Fachleute.(z.B haben wir eine Zimmermann der uns bei Holzarbeiten unterstützt)

         Die Komunikation läuft über E-Mail und WhatsApp Gruppe. Alle Entscheidungen über Termine werden vom Vorsitzenden des Vereins (Stefan Meier) im Namen des Vorstands und der Planungsgruppe ständig kommuniziert (Pro Woche 1-2 Infomails)
    Es gibt u.a eine Giessdienst der über Doodle eingerichtet ist. Über WhatsApp funktioniert der Austausch untereinander.

          Ist das ein Gemeinschaftsgarten, bei dem alles gemeinschaftlich läuft oder gibt es auch individuelle Beete?

         Ja, es ist ein kompletter Gemeinschaftsgarten. Es gibt keine individuellen Beete, alles wird komplett gemeinsam bewirtschaftet.

          Ist die Nutzung der Fläche befristet?

         Nein, die Fläche ist dauerhaft dem Verein StadtOasen verpachtet worden. Sie ist im Grundeigentum der Stadt

          Was für eine Abgrenzung ist gemeint, warum brauchen Sie hierfür Sträucher und sollen das dann essbare sein?

         Hier handelt es sich um essbare Sträucher und Naschecken. Als Abgrenzung gegenüber einem angrenzenden Acker um hauptsächlich Hunde abzuhalten.

          Gibt es eine Alternative für eine Tafel aus Aluminium? Die Gweinnung von Aluminium ist recht schädlich für die Umwelt. Könnten Sie z.B. aus Fundholz o.ä. eine Tafel/Schaukasten bauen?


    Ja die gibt es. Es wurden bereits tolle Holzbretter oragnisiert die bemalt werden können bzw ev. kann mit Brandtechnik etwas gemacht werden. Für Werbestände braucht es eine flexibles Plakat aus Plane.

    Bitte führen Sie zudem die Kosten für die Biotoilette und die Lehmhütte genauer aus. Sind die 400 Euro nur für Holz? Wer wird die Toilette wann bauen? Wie setzten sich die 800 Euro für die Lehmhütte zusammen? Wer wird diese bauen?

    Die Lehmhütte soll erst 2018 gebaut werden. Die Toilette wird in den nächsten Tagen gebaut. Die EUR 400,- sind für das Holz. Die Toilette wird von unserem oben erwähnten Schreiner  ehrenamtlich gebaut. Beteiligt sind auch andere GärtnerInnen.
    Beim Bau der Lehmhütte dachten wir an ein Workshop mit allen unseren Mitgliedern unter Anleitung eines Experten.


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  • Workshops für Schulen im Wandelgarten

    (Gu, Newsletter)

    wir starten morgen wieder mit einer Serie von kostenfreien Bildungsveranstaltungen – für sechs Schulklassen in Freiburg.

    Wir danken allen im Vauban, die autofrei wohnen – und die es damit möglich machen, das Autofrei-Gelände auch für alle offenen Gemeinschafsgarten und als Open-Air-Lern- und Bildungsort nutzen zu können. 

    Wir führen das Projekt „Paprika statt Parkplätze“ als Kleeblatt-Projekt des Fonds für nachhaltige Bildung der Stadt Freiburg 2017 zum zweiten Mal durch. In diesem Jahr wieder zusammen mit der Innovation Academy, dem Autofreiverein und als neuem Partner Life Food. Wir unterstützen mit einem Sojabeet das Ziel von Life Food, Soja in Deutschland heimisch zu machen.

    Die Klassen teilen sich in jeweils vier Gruppen auf, die sich einem Thema in Theorie und Praxis annähern. Morgen kommt um 7.45 Uhr eine 11. Klasse der Waldorfschule Rieselfeld mit ihrem Biologielehrer Schürkens (35 Schüler und 8 Lehramtsstudenten der Uni Freiburg als Beobachter), am 17. und 18. Juli kommt vormittags je eine Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Für drei weitere Termine vor oder nach dem Sommerferien können sich noch Schulklassen bewerben,  zum Beispiel am 17. und 18. Juli nachmittags oder im September/Oktober. Die Teilprojekte:

    1.Stadtteil-Entwicklung Vauban: Verkehr (Hannes Linck)

    2.Wormfarming–Wurmhumus selbst machen (Hartmut Wagner)

    3.Multitalent Hochbeet (Monica Lüers)

    4.Rally „Pap statt Park“ (Hans-Jörg Schwander, Innovation Akademie)

    Im Weidenpalast referieren die vier Gruppen im Schlussplenum danach ihre Ergebnisse.
    Wie die Teilprojekte im letzten Jahr abliefen, erseht ihr aus der Text-Bild-Dokumentation der Ergebnisse des Projekts im Jahr 2016 im Anhang.


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  • Reparieren an Schulen

    Die Rudolf-Steiner-Schule repariert schon seit längerem im Unterrichtskontext – jetzt startet sie ein Crowd-Funding, um die Werkstatt wissenschaftlich zu begleiten und eine Handreichung für andere Schulen zu entwickeln:
    https://www.ecocrowd.de/projekte/reparatur-defekter-geraete-ein-sinnvolles-unterrichtsangebot-an-schulen

    Dazu auch: Lehrer Walter Kraus schreibt im Magazin „Erziehungskunst“ über das Projekt unter dem Titel: „Reparieren statt Wegwerfen“ http://www.erziehungskunst.de/artikel/reparieren-statt-wegwerfen/

    Und in Hamburg-Sasel sind ebenfalls im Rahmen des Repair-Kids-Projekts Unterrichtsmaterialien entstanden für Projekttage/-wochen rund ums Reparieren mit Repair Café-Besuchen an Schulen.

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  • In Ludwigshafen gibt es inzwischen 4 Gartenprojekte

    (Gu, Mail und Recherche, 11.12.)

    In Ludwigshafen war der MuseumsHackGarten das erste Gartenprojekt. Inzwischen gibt es noch drei weitere: zum einen den Bürgergarten: „Der Bürgergarten, der im Bürgerpark entstehen wird [ist inziwschen – seit Mitte Mai – eröffnet], soll für alle in der Pfingstweide sein: Für Jung und Alt, Familien und Einzelpersonen, Vereine, Schulen, Kindergärten, Institutionen, Firmen, für alle, die Interesse am gemeinschaftlichen Gärtnern und an der Schaffung eines Ortes der Begegnung haben. Neben dem gemeinsamen Säen und Ernten sind vielfältige Projekte im Garten möglich: Umweltbildung für Kinder, interkultureller Austausch, Konzerte, Kunstprojekte, gemeinsames Kochen und vieles mehr. Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern können Gartenfreundinnen und Gartenfreunde Beete bepflanzen, im Unterschied zum hack-museumsgARTen, der aus mobilen Beeten besteht, kann in der Pfingstweide direkt in die Erde gepflanzt werden. Hergerichtet wurde die Fläche mit Unterstützung des städtischen Bereichs Grünflächen und Friedhöfe.“ Und zum anderen den Interkulturellen Mitmachgarten: „Im April 2014 wurden die ersten Pflanzen gesetzt, mittlerweile blüht schon einiges. Der neue Interkulturelle Mitmach-Garten auf dem Gelände hinter dem Gemeindezentrum der Comeniuskirchengemeinde wächst und bringt unterschiedliche Menschen zusammen.

    Jungs der Klasse 9a der Adolf-Diesterweg-Realschule plus haben eine Bank aus Holz für den Garten gebaut.

    […] Bewusst haben die Initiatoren des Gartens – Quartiersmanager Reimar Seid vom Soziale Stadt Büro Oggersheim West, Pfarrerin Reinhild Burgdörfer von der Kirchengemeinde und Levent Ekici vom Verein „El Ele – Hand in Hand“ – darauf verzichtet, das Gelände einzuzäunen. Es ist markiert, soll aber jederzeit zugänglich sein. Beteiligte können ihre „Beete“ pflegen, wann sie möchten. Zur Bewässerung können sie Wasser aus einer eigens für das Projekt angeschafften Regenwassersammeltonne entnehmen, die nach Bedarf auch mit Leitungswasser aufgefüllt wird. Regelmäßig finden an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat „Garten-Treffen“ im Comeniuszentrum statt. Der Garten soll auch für Veranstaltungen genutzt werden. Das Fastenbrechen im Ramadan, das das Quartiersmanagement seit Jahren gemeinsam mit El Ele“ und der Comeniuskirchengemeinde organisiert, wird wohl in den Garten umziehen. Und auch ein Erntedankfest im Herbst ist schon in Planung. Da trifft es sich gut, dass Schüler der 9a der Adolf-Diesterweg-Realschule plus im Fach Arbeitslehre einen Beitrag für den Garten leisten, und zwar in Form von Sitzgelegenheiten. So entwarfen die zehn Jungen zunächst auf dem Papier, dann mit Hilfe von Pappe Modelle für Holzbänke, die sie nun nach und nach bauen. Ziel des Projektes ist es, ein Stück „Brachland“, zentral im Gebiet gelegen, für alle Anwohnerinnen und Anwohner nutzbar zu machen und einen Ort der Begegnung zu schaffen, betonen die Initiatoren. Auf dem Gelände, auf dem der Mitmachgarten entsteht, sollte vor Jahrzehnten ein Kirchengebäude mit einem Kirchturm gebaut werden. Aber die Pläne wurden verworfen und die Gottesdienste finden im Gemeindezentrum statt.“ Das dritte Gartenprojekt ist der Amaliengarten: „Seit Mai 2014 wird auch im Stadtteil West gemeinsam gegärtnert. Der Amalien-Garten bietet ungefähr 400 Quadratmeter Fläche zum Säen und Ernten. Der Garten in der Amalienstraße soll nicht nur ein Ort des Gärtnerns, sondern auch ein Treffpunkt zum gemeinsamen Reden und Zusammensitzen für Jung und Alt sein. Wie in allen interkulturellen Gärten in Ludwigshafen können auch im Amalien-Garten im Soziale-Stadt-Quartier West alle, die Lust haben, mitmachen. Jeden Abend ab circa 18.30 Uhr sind in der Regel Gärtnerinnen und Gärtner da. Interessierte können dann einfach vorbeikommen. Quartiersmanager Martin Armingeon ist jeden Dienstag ab 16 Uhr im Garten, um sich mit den Gärtnerinnen und Gärtnern auszutauschen“

    Alle zitierten Passagen sind von hier: http://www.ludwigshafen.de/nachhaltig/engagement/interkulturelle-gaerten/

     

     

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  • Der Ab-geht-die Lucie Kalender ist fertig

    (Gu aus alerts, 8.12.)

    Der von uns finanzierte Kalender über das Entstehen und die Arbeit von „Ab geht die Lucie“ aus Bremen ist fertig. „[…] doch die Stadtgärtner haben noch weitere Pläne: Im nächsten Jahr tauschen sich Gesprächspartner der Baubehörde, Stadtteilpolitiker und die Lucie-Ideengeber in einer interaktiven Werkstatt über die Zukunft aus. […] Seit den ersten Pflanzaktionen gab es Flohmärkte, Kinovorführungen, Feste, Ferienprogramme, Bastelaktionen und geselliges Beisammensein. Alt und Jung aus allen Stadtteilen fachsimpelten über Kräuter, nachhaltiges Düngen und steckten die Hände in die Erde. Gern erinnert sich die engagierte Neustädterin, die ihr grünes Wissen vom Zimmerpflanzenniveau zum Gärtnerprofi ausbaute, an das Unkrautjäten mit ihrer Oma. „Da sie keinen Garten mehr hat, ist sie extra gekommen und wollte mich unterstützen. Wir zupften einen vermeintlichen Schädling, dieses Kraut kommt aber anscheinend in der Türkei gekocht auf den Tisch. Zumindest machten uns zwei Damen darauf aufmerksam. Dieses Beispiel spiegelt sehr gut wider, wie viel jeder durch das Urban Gardening lernen kann.“ Den Aktiven ist wichtig zu zeigen, dass nicht nur dicke Kartoffeln, sondern vor allem Wissen geerntet werden können: So machten die Hobbygärtner erstaunliche Erfahrungen mit alten Tomatensorten: Die Früchte traten in gelb und rosa mit weißen Bäckchen in Erscheinung. […] Die Vision der Stadtgärtner wäre, eine Entsiegelung des Platzes, freies Handeln auf dem Experimentierfeld und ein überdachter Treffpunkt in einem der angrenzenden Gebäude. Doch bevor sich das 15-köpfige ehrenamtliche Team zu einem nächsten Schritt entschließt, will es einige Fragen geklärt wissen: Ist eine langfristige Nutzung möglich und wird es Unterstützung – auch finanzieller Art – von der Stadt geben? Die Lucie könnte Paradebeispiel sein für gleich mehrere Ideen: Klimabewusste Maßnahme in Zeiten des Wandels sowie bürgerliche Mitbestimmung und integratives Experimentierfeld für alle Generationen. Schon jetzt pflanzen Kita-Kinder dort eifrig mit. Einige Anwohner des Seniorenheims geben ihr Wissen rund um den grünen Daumen an Interessierte weiter.

    http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Von-der-Betonwueste-zum-bluehenden-Garten-_arid,1006860.html

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  • Johannstadtgarten findet seine Strukturen

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Der Johannstadtgarten, das erste Gartenprojekt des Ufer e.V. (dieses Jahr kamen das Hechtgrün und der Kleine Garten dazu), hat als sehr offenes Projekt begonnen. Um die brache Fläche zu gestalten, konnten viele Ideen einbringen und auch umsetzen. Inzwischen gibt es Beete (individuell und gemeinschaftliche), Frühbeete, ein Gewächshaus, einen selbst per Hand gebohrten Brunnen, Bienen, eine Komposttoilette, eine Regenwasserversorgung, einen Bauwagen mit kleiner Werkstatt, einen Versammlungs- und Feierort, eine Feuerstelle, der Garten wird als Bildungsort genutzt, es finden Veranstaltungen statt… Sprich: es gibt inhaltliche und „bauliche“ Strukturen, in die neue Leute sich einfügen müssen. Sie haben die interne Kommunikation auch getrennt: es gibt AGs und ein Gartenplenum und zudem eine Orga-Gruppe, die sich um die Vereinsangelegenheiten kümmert. (mehr …)

  • BNE Veranstaltung im Fürstenwalder LA21 Garten

    (Gu, Mail, 14.9.)
    Veranstaltung „ BNE Aktions- und Mitmachtag „ von Brandenburg 21 e.V. am 20.9. von 10 /11 – 17 /18 Uhr in Fürstenwalde LA21 Garten Waldstr. 9a (hinter dem Schulgarten)
    Aus dem Programm:
    Kennenlernen von Anbietern nachhaltiger Projekte und Bildungsbereiche des Gartens

    – Erleben unterschiedlicher Angebote über verschiedene Mitmachstationen

    – Herstellen des lokalen / individuellen Bezug zu den BNE–Gestaltungskompetenzen

    – Sammeln von Ihren Meinungsbildern zu Fragen wie:

    +Wie wünschen sich lokale Akteure Bildung / Austausch (Ort, Zeit, Themen, Methoden)?

    +Welche Rahmenbedingungen brauchen Sie, um sich besser beteiligen zu können?

    +Wo und wie können bürgerschaftliche-, Dorf-und Bildungsakteure kooperieren?

    – Austausch und Diskussion, z.B. zu Ideen, Kooperationsmöglichkeiten, Erfahrungen

    Ziele + Zielgruppen

    Der Verein Brandenburg 21 e.V. möchte dazu beitragen, die Themen nachhaltige Bildung und Engagement in Berührung zu bringen, gute Beispiele in die Breite zu tragen, die Meinung lokaler Akteure zu ihren Bedarfen zu sammeln und zu transportieren. Diese Veranstaltung bietet Bürgern aus Städten/Dörfern, Nachhaltigkeitsinitiativen und MitarbeiterInnen aus Bildung und Verwaltung Raum zum praxisorientierten Treffen, Austausch, Ideenfindung.

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  • Bildungsmodule für Schulen können bei Neuland geteste werden – von uns mitgefördert

    (Gu aus Blog, 12.9.)
    Wir suchen ab sofort 3. und 4. Grundschulklassen, die unsere neu entwickelten Bildungsmodule ausprobieren möchten!
    Zahlreiche Schulklassen, Ganztagsgruppen und Kitas aus ganz Köln haben in den vergangenen drei Jahren bereits das Angebot genutzt, bei NeuLand mit allen Sinnen zu erfahren, wie Nutzpflanzen wachsen, Bienen leben, Kompost gedeiht, Kräuter schmecken und Teilhabe ganz konkret funktioniert.
    Gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und die Stiftungsgemeinschaft Anstiftung & Ertomis haben wir in diesem Jahr damit begonnen, 12 Bildungsmodule zu entwickeln. 

In ihnen sind nach Art der Museumskisten Informationen, Geschichten, Spiel- und Entdeckungsanleitungen, Bastelaufgaben, Pläne, Experimente, Saatgut, und anderes Material zusammengestellt.  LehrerInnen und ErzieherInnen können damit im NeuLand-Garten unkompliziert und weitgehend eigenständig profundes Wissen an Kinder und Jugendliche vermitteln.


    Wir möchten Sie/Euch einladen, eines oder mehreres der 12 Bildungsmodule ab September erstmalig zu testen. 

Kosten entstehen keine, außer evtl. zusätzlich anzuschaffende Materialien (z.B. Kochzutaten).
    Für uns ist es wichtig zu wissen, ob die Module funktionieren und ob sie optimierbar sind – aus Erfahrung wissen wir, dass Kinder dabei viel Spaß haben und einiges Ernährungs- und Gartenwissen mitnehmen werden.



    Folgende Module stehen zur Auswahl:

     

    •Modul 1 Tomate/Aubergine/Mittelmeergemüse: September/Oktober

    •Modul 2 Schotenfrüchte: September

    •Modul 3 Kartoffeln und anderes Wurzelgemüse: September/Oktober

    •Modul 4 Salate/Kohl: September/Oktober

    •Modul 5 Zucchini/Gurke/Kürbisgewächse: September/Oktober

    •Modul 6: Kräuter: September/Oktober

    •Modul 7: Saatgut/Pflanzenvermehrung/Folgen der Saatgutindustrialisierung: September/Oktober

    •Modul 8 Bienen: September

    •Modul 9 Insekten/Kriechltiere: September

    •Modul 10 Ernährung/Klima: September/Oktober

    •Modul11 Mitbestimmung und Stadtentwicklung: Oktober/November

    •Modul 12 Pflanzkistenbau: September/Oktober/November


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