Schlagwort: Biodiversität

  • Tübingen: wieder mehr Gärtner*innen bei der Wilden Linde

    (Sachbericht)

    Der Gemeinschaftsgarten ist seit 2024 bei NABU eingetragen als torffreier Garten und partzipiert
    ebenso in der Initatve Blühende Wiese, die von der Abteilung Evolutonsbiologie an der Universität Tübingen organisiert wird. Aus beiden Beteiligungen leiten sich Prinzipien der Bewirtschaung des Gartens ab, die folgende Charta noch ausspezifizieren.
    Erarbeitung einer Gartencharta
    Wir haben folgende Punkte als Grundlage zur Zusammenarbeit im Garten erarbeitet:
    1. Menschen, Tiere und Pflanzen werden respektvoll behandelt, in Wort und Tat
    2. Pflanzenvielfalt, Tiervielfalt und Ertrag für den Menschen sind gleichermaßen wichZg
    3. Beikrautpflanzen, die Insekten dienen, sind ein wertvoller Bestandteil des Gartens und gehören
    dazu
    4. Chemisch-synthetsche Hilfsmittel (z.B. Schneckenkorn, synthethscher Dünger) werden maßvoll und
    tendenziell wenig verwendet

    Mitmachende
    Im Laufe des Jahres 2024 haben zwischen sieben und 12 Leute im Garten mitgearbeitet. Wir sind froh
    wieder mehr Leute gewonnen zu haben, die regelmäßig dabei sind. Ein Artkel in der Lokalzeitung
    „Schwäbisches Tagblatt“ hat uns viel positve Resonanz gebracht.
    Vernetzung
    Wir haben den Garten auf dem „Markt der Vereine“ vorgestellt, wo lokale Initativen um Mitglieder
    unter Neubürgern Tübingens werben können, und stehen zusätzlich im Austausch mit der „Umwelt-
    AG“ des Wildermuth-Gymnasiums, um über eine mögliche Beteiligung der Schüler*innen im
    nächsten Jahr zu verhandeln. Für Schüler der benachbarten Grundschule Lindenbrunnen wird im
    April eine sogenannte Elter-AG angeboten, wo Schüler und Schülerinnen Schwebfliegelagunen bauen
    werden. Außerdem hat sich der Garten als „troffreier Garten“ (bei Nabu) und „Bunte Wiese“ (bei
    einem EU-geförderten Projekt der Universität Tübingen) registrieren lassen.

    Dauer der Gartensaison
    Das Gartenjahr hat dieses Jahr (2024) Anfang März begonnen und Ende November geendet. In dieser
    Zeit haben wir uns wöchentlich dienstags und freitags von 15.30 bis 18.00 Uhr getroffen, insgesamt
    also ca. 70 mal. In der heißen Jahreszeit gab es zusätzliche Gießtermine.

    Wetter und Ertrag
    Das Jahr 2024 war insgesamt regenreich. Trotzdem hat sich der Schneckenfraß dieses Jahr in Grenzen
    gehalten, allerdings wurden erstmalig die an sich resistenten Wildtomaten von Braunfäule befallen.
    Wir haNen einen unterdurchschniNlichen Ertrag, obwohl wir deutlich mehr gedüngt haben al in
    vergangenen Jahren

    Standardprogramm
    Wie in jedem Jahr wurden im Frühjahr acht Gemüsebeete bearbeitet. Insektenfreundliche
    Wildpflanzen wie NachtschaNen, Königskerze, Wiesenkerbel, Schafgarbe und Karde wurden als
    Bienenweide stehen gelassen.
    Am Samstag, dem 11. Mai war der Pflanztag für alle wärmeempfindlichen Setzlinge. Im Juli wurde
    Zuckerhut und Endiviensalat gepflanzt. Im September und Oktober wurde Ackersalat gesetzt.
    Der Kompost wurde im April und im Oktober umgesetzt. Die Wiese und Wege wurden gesenst und
    der GrasschniN wurde zum Mulchen der Beerensträucher verwendet.

    Zusätzliche Maßnahmen
    Neben dem Standardprogramm gab es in diesem Jahr einige kreative gärtnerische Initativen:
    • Anlage eines kleinen Kartoffelbeets
    • Pflanzung einer Feige, mehrerer Kirschbäume, eines Winterjasmin sowie mehrerer
    Beerensträucher, gezogen aus Stecklingen
    • Umpflanzung zweier Himbeeren aus SchaNen- in Sonnenbereich
    • Kompostkasten aus Weidenruten gebaut
    • Neuanlage einer Benjes-Hecke
    • Brombeeren-RückschniN
    • Pflanzung von im Jahr zuvor gesammelten Brutzwiebeln von Knoblauch
    Eigenbeitrag (finanziell und materiell)
    • Geschenk einer Feige, einiger junger Kirschbäume, einer Haselnuss, eines Winterjasmin, sowie
    selbstangezogener Tomatenpflanzen, insbesondere Wildtomaten
    • Sammeln, Trocknen, Beschri-en und Auoewahren von Wildblumensamen (z.B. Rotklee,
    Ödermännig und Gundermann)
    • Geschenk einer relaZv großen Menge Holz eines in der unmiNelbaren Nähe gefällten Baumes (ca. 4
    Kubikmeter) und Verarbeitung durch, Philip, ein Mitglied des Gartens
    • Geschenk zweier Hochbeete vom scheidenden Pop-Up Gemeinscha-sgarten „Gleisgarten“
    Themen mit denen wir uns auseinandersetzen

    Ein wichtiges Thema ist der Wunsch nach dauerha-en verlässlichen Mitgärtnern und verlässlicher
    Wasserversorgung.

    Wintertreffen
    Es fanden drei Wintertreffen zwischen November und Ende Jan

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  • Berlin: Workshopreihe bei Wachsen lassen

    27.6.2025, 16.00 – 19.00 Uhr
    Ökosysteme? – Biodiversität in der Stadtnatur?
    Schönheit und Wert einheimischer Wildpflanzen

    Seit dem Beginn des Insdustriezeitalters hat der Mensch seine Umwelt in beispielloser Geschwindigkeit verändert, mit dramatischen Auswirkungen auf uns und unsere Natur.In diesem Zusammenhang sind die Begriffe Ökösysteme, Biodiversität, Artenvielfalt heute in vieler Munde – aber was bedeuten diese Wörter eigentlich für uns im Kontext des bedrohlichen Artenschwundes unserer Zeit?

    Das möchten wir in der Auftaktveranstaltung zu unserer
    Workshopreihe
    ‘Die Bedeutung einheimischer Wildpflanzen im urbanen Raum’
    gemeinsam herausfinden und die Schönheit und den Wert einheimischer Wildpflanzen kennenlernen.

    Insgesamt gibt es 6 Workshops
    neben der Auftaktveranstaltung was zu Naturgarten, naturnahem Gärtnern, Wildpflanzen in der Stadt, Erde selber machen, „Fledermausbeet“ (mehr …)

  • München: Workshops für Gärten durch Urbane Gärten München

    (Tel)

    UGM hat mit der Workshopreihe, die beim Netzwerktreffen letzten Herbst vorgestellt wurde, nun erfolgreich begonnen. Das ist einer der Inhalte der Förderung durch die Stadt (BNE Vision 2023). Sie nennen das „Urbane Gartenakademie“. Ruth ist dabei, die Angebote für Gärten in bestimmten Stadtvierteln zu bündeln, sie nennt das Clusterbildung. Die Angebote richten sich an alle Gartenformen und die Hoffung ist, dass sich die Gärten gut vernetzen und das Wissen von Garten zu Garten weitergegeben wird.
    Beim letzten Netzwerktreffen waren 18 Menschen, Schwerpunktthema war Klima. Nach Input von Ruth und Frauke konnten viele Tipps und Erfahrungswissen aus den Gärten zusammen getragen werden.
    Ruth macht nach wie vor auch Bodenworkshops, so findet der nächste im Grünstreifen statt.
    Auch vom BioDivHub Projekt aus gibt es Workshops. Die GGs, die da dabei sind: ÖBZ, Stadtacker, Grünspitz und Südgarten – es geht darum, dass die auch ins Quartier wirken.

    TUM begeltet 15 Gärten (die daher auch „irgendwie“ mit im BioDivHub Projekt dabei sind, das sind die, in denen Monika mit Team schon länger u.a. zu Insekten forscht. In diesem Zusammenhang wurde im Garten der Vielfalt (Schwanthaler Höhe) eine Sandlinse gebaut. (mehr …)

  • Braunschweig: Gartenvielfalt

    Urbane Botnik:
    Im Unikontext entstanden, Fläche war riesengroßes Spargelfeld, dann Kleingärten, unterschiedliche Eigentümer, Studies wollen den einen brach liegenden Teil nutzen -> Botnik entstand nach und nach. Große, eher wilde Fläche mit großer Biodiversität, ein paar alten Lauben, die zB als Lager genutzt werden. Mehrere Gartenbereiche: für das Kernteam, für die Newbies, die zum Start jedes Gartenjahrs von der Uni kommen (Experimentierfläche) und eine Art Schrebergarten eines älteren Paars, die da schon immer waren.
    Sie vermehren selber viel Saatgut. Wasser: Pumpen. Ab und an gibt es Veranstaltungen
    Francois ist Gatekeeper, an ihm geht nix vorbei, aber – laut Britta und Falko – gibt er auch keine Infos weiter an die Gruppe
    Träger ist ein eigener Verein
    von außen nicht als GG erkennbar
    Probleme: Gemüse wird geklaut, Rehe fressen viel weg

     JugendUmweltPark:
    Jugendliche sucht man hier vergeblich, Träger ist eine Umweltbildungseinrichtung, Wasser: Pumpen und Regenwasser, haben großes Lehmhaus, Lehmofen, Bauwagen mit viel Kochutensilien, Kompostklo, super Erde, machen viel Permakultur
    Gruppe: ca 10 – 12 machen regelmäßig mit, wollen Nachwuchs gewinnen
    machen viele Veranstaltungen (ua Bildung für Nachhaltigkeit)
    Von außen nicht als GG erkennbar
    Probleme: Schnecken

    Ludwigsgarten:
    auf der Fläche von Lebenshilfeeinrichtungen, Mandalabeet, Kraterbeet, Hühner, Kompost (klappt nicht), Hügelbeete für den Strauchschnitt, Vierfelderwirtschaft, alles gemeinschaftlich, aber es gibt ein paar wenige, die ansagen, wo was hinkommt, wie was zu machen ist.
    Nachbarschaft nutzt den Garten als Erholungsort, sind nicht im Garten dabei
    Laut Falko sind alle im Garten schwierige Menschen
    sie haben einen Gardeniser beantragt, brauchen mehr Menschen
    Das Projekt lebt Bürgerwissenschaften, ist die Base von Falko für seine wissenschaftliche Arbeit und seine Vernetzungsarbeit. Bei Stadtgrüntag laufen hier die Experiemente

    Stadtgarten Bebelhof
    mal von Ute Koopmann als VHS Projekt gegründet – dafür hat sie ein Praktikum bei den PG in Berlin gemacht. Auf einem ehemaligen Werkhof stehen sehr viele Hochbeete (Aufsetztrahmen), ein Teil gehört einer ehrenamtlichen Gartengruppe, die sich gemeinschaftlich darum kümmert, ein paar für die Quali-Leute, ein paar für VHS-Kurse
    es gibt Garagen, eine Küche, Aufenthaltsmöglichkeiten, ein derzeit nicht genutzten Caféwagen, Kompost, Gewächshaus, pipapo, sehr viel Infrastruktur. der hintere Teil kam dazu, der wird nun ab nächstes Jahr für die KG umgebaut, die aus der Nachbarschaft weichen müssen
    Gruppe ist keine wirkliche Gruppe, da gibt es Unstimmigkeiten, Saskia ist bei der VHS angestellt, war aber auch mal EA im Garten, die wechselt nun an die Uni – in eins der FoPros von Falko
    Gibt viele Angebote im Garten für unterschiedliches Gruppen

     

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  • Frankfurt: Neuer Garten Frankfurt eröffnet

    am 18. Mai 2024 wird der Neue Frankfurter Garten in der Ostparkstraße 2-8 mit der Umweltdezernentin und Schirmherrin Rosemarie Heilig offiziell eröffnet.

    Wir freuen uns Sie zur Eröffnung des Neuen Frankfurter Gartens in der Ostparkstr. 8 am 18. Mai 2024 ab 14 Uhr einladen zu dürfen.

    Seit Februar 2023 wurden emsige ehrenamtliche Aufräum- und Gartengestaltungsarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt, Umweltamt und der FES vorgenommen. Zwischenzeitlich konnte auch damit begonnen werden, seltenes Saatgut einzusäen und zu vermehren. Die Nachbarschaft konnte die ersten grünen Wandlungen bereits miterleben und mitgestalten. Ein Highlight sind die neuen Skyscraper für Wildbienen, Honigbienen und Insekten.

    Das Grundkonzept des Garten besteht darin, erneut ein blühendes Paradies für Flora, Fauna und den Mensch zu erschaffen – ganz zu schweigen davon, dass in der heutigen Zeit jede kleine mikroklimatische Fläche in Form eines Gartens im urbanen Bereich im Sinne des Natur- und Umweltschutzes einen wichtigen Beitrag leistet. Ein nachhaltiges, solidarisches, ökologisches und naturnahes Gärtnern ist im Herzen alle Beteiligten verankert.

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  • München: Bidodiv-Projekt gestartet

    (NL)

    Das erste BIODIVHUB hat am Ackermannbogen – eines der vier Münchner Modellquartiere – stattgefunden. Dabei konnte das neue Logo präsentiert werden.

    Die Verbundpartner – BürgerStiftung München, Münchner Umwelt-Zentrum e.V., Green City e.V., Technische Universität München und Naturkundemuseum Berlin – haben nun fünf Jahre lang die Chance, zusammen mit den Bewohner*innen mehr biologische Vielfalt in die Quartiere zu bringen und für das Thema Biodiversität in der Stadt zu sensibilisieren. Das Projekt wird u.a. gefördert mit Mitteln des Bundesamts für Naturschutz im Rahmen des Förderschwerpunkts Stadtnatur des Bundesprogramms Biologische Vielfalt.

    Gemeinsam für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur

     
     
    Unter Beteiligung der Bewohner*innen entstehen in vier Münchner Modellquartieren vielfältige Lebensinseln nach dem Prinzip des Mehr-Zonen-Gartens zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt. Der Bottom-Up-Ansatz des Projekts ist dabei als Ergänzung zur Biodiversitätsstrategie der Stadt München angelegt und will das Engagement der Quartiers-Bewohner*innen und urbanen Gärtner*innen für lebenswerte und biodiverse Quartiere unterstützen und fördern.

    Die BIODIVHUBS sollen dabei als Begegnungs– und Versammlungsgelegenheiten für eine möglichst breite Beteiligung und einen lebendigen Austausch sorgen. Gärtner*innen und Bewohner*innen können hier mit den Verbundpartnern, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaft und weiteren Stadtakteur*innen in Kontakt kommen, sich informieren, diskutieren, und konkrete Maßnahmen planen – dabei geht es nicht nur um gärtnerische Maßnahmen im öffentlichen Raum, sondern auch um private Flächen bis hin zum kleinen Balkon, für dessen Begrünung man zum Beispiel Hilfe in Form von Workshops bekommen kann.

     

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  • München: Verbundprojekt „Biodiv ins Quartier“ startet

    Ausschreibung der TUM:

    Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) in Stadtökologie und transdisziplinäre Forschung TVL13 100%; d/f/m

    27.04.2023, Wissenschaftliches Personal

    Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) in Stadtökologie und transdisziplinäre Forschung TVL13 100%; d/f/m Projekt: Biodiversität ins Quartier – forschend begleiten „Gärtner*innen und Bewohner*innen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wis-senschaft und weiteren Stadtakteuren für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur“

    Das Projekt
    Gemeinschaftsgärten sind sozial-ökologische Systeme, die den Erhalt der biologischen Vielfalt, verschie-dene Ökosystemleistungen und das menschliche Wohlbefinden unterstützen. Die biodiversitätsfördernde gärtnerische Praxis in urbanen Gärten, insbesondere zum Insektenschutz, ist bis jetzt nicht systematisch erforscht, ebenso wenig wie die Frage, wie evidenzbasierte Strategien über Gärten hinaus auf Stadtnatur umgesetzt werden können. In diesem 5-Jahres-Projekt werden wir evidenzbasierte Strategien zum Insek-tenschutz in urbanen Gärten und Stadtvierteln in München (DE) entwickeln und gemeinsam mit weiteren 4 Verbundpartnern umsetzen und auswerten. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftli-chen Organisationen, Wissenschaft und Stadtakteuren. Wir bieten eine Postdoc-Stelle (E13, 100% Stel-lenumfang, Teilzeit möglich) für zunächst zwei Jahre, mit Option einer Verlängerung bis 2028.

    Angesiedelt im Team von M. Egerer
    Ruth Mahler, die Nachfolgerin von Manuela Barth hat da auch einen Stellenanteil und ich meine auch Konrad Bucher und Green City ist auch involviert. (mehr …)

  • München: Green City schreibt Stelle für Bio Div Projekt aus

    (NL)

    Im Bereich Urbanes Grün suchen wir eine Projektleitung für ein neues Biodiversitätsprojekt,
    bei dem Maßnahmen der Förderung der Biodiversität zusammen mit Bürger*innen sowohl im
    öffentlichen als auch im privaten Raum umgesetzt werden. Das Projekt wird im engen
    Austausch mit Bürger*innen, Grundstückseigentümer*innen, anderen Institutionen und
    Projektpartner*innen, der Stadtverwaltung und der Stadtpolitik der Landeshauptstadt München
    entwickelt und umgesetzt. Die eigenständige Organisation und Planung, die Umsetzung und
    die langfristige Begleitung der angestoßenen Biodiversitätsprojekte gehören zum
    Aufgabenbereich. (mehr …)

  • München: Biodiversität ins Quartier, Ausgangspunkt sind GGs

    Ausschreibung der Bürgerstiftung (1/2 Stelle für Teilprojekt Biodiversität ins Quartier – Strukturen schaffen und verankern):

    Projekt ist:
    Biodiversität ins Quartier: „Gärtner*innen und Bewohner*innen gemeinsam mit zivilgesell‐
    schaftlichen Organisationen, Wissenschaft und weiteren Stadtakteuren für mehr biologische
    Vielfalt in der Stadtnatur“

    Das Projekt: Unter Beteiligung der Menschen im Quartier entstehen mitten in München vier Modell‐
    quartiere auf dem Prinzip des Mehr‐Zonen‐Gartens. Basis für diese sind Gemeinschaftsgärten, in denen
    biodiversitätsfördernde gärtnerische Maßnahmen erforscht, bewertet, weiterentwickelt und
    implementiert werden. Diese Maßnahmen werden in die Quartiere getragen, um flankiert durch
    zahlreiche Bildungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen weitere Biodiversitätselemente
    umzusetzen. Mittels regelmäßiger „Runder Tische“ wird die Verbindung zwischen der Zivilgesellschaft
    (Gärtner*innen, Menschen im Quartier, ökologisch orientierte Organisationen) und den relevanten
    Stadtakteuren (Stadtrat, Bezirksausschüsse, Stadtverwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft) geschaffen.

    Verbundpartner:
    Bügerstiftung München, Green City, Münchner Umwelt‐Zentrum, Museum für
    Naturkunde Berlin, TU München/Urbane Produktive Ökosysteme

    finanziert über Bundesamt für Naturschutz und Bundesumweltministerium

    Laufzeit bis Ende Mai 2028 (mehr …)

  • Marbach: Mitmachgarten hat Träger gefunden

    (Antrag, Antworten)

    alsBUNDOrtsgruppe MarbachBottwartal setzen wir uns lokal und regional für Klimaund
    Umweltschutz ein. Dabei pflegen wir selbst zahlreiche Biotope (z.B. Streuobstwiesen) und
    unterstützen gleichgesinnte Nachhaltigkeitsakteure mit Knowhow und Tatkraft. So auch den
    MitmachGarten für Alle, ein offenes Gemeinschaftsgartenprojekt, das die Bürgerinnen und
    Bürger Marbachs dazu einlädt, gemeinsam zu gärtnern und lokalen Obstund Gemüseanbau
    kennenzulernen. Die Gruppe setzt auf Wissensaustausch, Learning by doing und Beisammensein,
    sie hat einen Ort des Experimentierens und der Vielfalt in Marbach geschaffen. Sie gärtnert ohne
    Kunstdünger und Pestizide und legt viel Wert auf Artenreichtum, indem sie gezielt Naturmodule
    errichtet und auch alte Obstund Gemüsesortenausprobiert. Das städtische 1750 m2 große
    Grundstück wird in der unteren Hälfte vom MitmachGarten für alle bewirtschaftet. Die Beete
    werden frei bepflanzt und gepflegt, es gibt keine Pacht oder Reservierungder Gedanke ist, dass
    jeder jedem hilft. Im oberen Teil kümmert sich unsere BUNDOrtsgruppe um eine extensive
    Wiesenpflege, die die Biodiversität stärkt.

    m vergangenen Jahr wurde gemeinsam einekleine Gartenhütte gebaut, um dort Gerätschäften
    und Gartenequipment unterstellen und vor der Witterung schützen zu können. Die Geräte
    (Spaten und Co.) standen seit der Gründung des MitmachGartens 2018 im Freien und waren
    entsprechend schnell verschlissen. Die Gruppe möchte die neue Hütte gerne zum Anlass
    nehmen, um sich um eine solide und langlebige Grundausstattung an Gartengeräten zu
    bemühen. Das Gärtnern mit gutem Werkzeug ist sicherer und macht mehr Freudeinsofern ist
    zu hoffen, dass durch eine gute Ausstattung auch die Gemeinschaft der Gärtnerinnen und
    Gärtnern wächst und sich das Projekt professionalisiert.

    1
    Wie groß ist denn die Fläche des Mitmachgartens?
    Insgesamt 1750 m², etwa1/2davon ‚bewirtschaftet‘, 1/2davon Mähwiese/Hecken usw.

    Ist die Fläche ganz offen?
    Ja, es gibt keine Zäune, Tore o.ä.An einer Seite ist sie durch eine HeckezumNachbargrundstück
    begrenzt.

    Wie viele Beete gibt es dort und was wird in etwa angebaut?
    Es gibt 12 eingefasste Beete plus etwa7weitere Beetflächen, direkt in der Erde. Zudem gibt es eine
    Sträucherecke mit Beerenobst. Angebaut werden/wurden z.B.: Mangold, Spinat, Bohnen, Erbsen,
    Rosenkohl, Erdbeeren, Kürbis, Zucchini, Tomaten, Kräuter.

    Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie groß ist die Steuerungsgruppe und was
    schätzen Sie, wie viele Menschenden Garten nutzen?
    Regelmäßig gärtnern etwa 1015 Leute, ebenso viele kommen mindestens zu offenen
    Gemeinschaftsaktionen. In der Steuerungsgruppe sindmomentanvierLeute. Wie viele Menschen
    den Garten insgesamt nutzen, ist schwer zu sagen, da es ein offener Garten ist.Ab diesem Gartenjahr
    werdenzweiKlassen der Marbacher Grundschule den Garten nutzen und Kartoffeln, Bohnen,
    Radieschen anbauen, um ihre Beobachtungen für den Sachunterricht zu nutzen. Diese
    Zusammenarbeit soll ausgebaut werden. Gemeinsam mit demVereinElternforum wird Ende April ein
    Barfußpfad wieder an/freigelegt, sodass mehr Eltern mit Kindern den Garten nutzen werden.Die
    Mitarbeiter:innendes nahegelegenen Literaturarchivs unddieBewohner:innendes zugehörigen
    Collegienhauses nutzen den Garten in ihrer Mittagspause bzw. am Feierabend zum Erholen.
    Marbacher:innenkommen vorbei und erfreuen sich über die Initiative und kommen mit den
    Gärtner:innen ins Gespräch. Kinder nutzen den Garten zum Naschen, Staunen, Spielen. Daher
    würden wirsagen, dass den Garten überdas Jahr schon um die 50100 Menschen den Garten in
    irgendeiner Form nutzen.

    Wie setzt sich die Gartengruppe zusammen?
    Sie istbuntgemischtvom Kind bis zum Rentner, unterschiedlicher sozialer Schichten und
    verschiedener Nationalitäten

    Wie laufen die Arbeitsund Entscheidungsprozesse, wie können die Gärtner*innen
    mitentscheiden? Wer bestimmt, was wo angebaut wird, wie laufen die Informationen?

    Bei denregelmäßigenoffenen Gartentreffen wird sich über Pläne und Vorhaben ausgetauscht. Es
    gibt einen InfoSchaukasten, der über Aktuelles informiert. Die Beetbepflanzung erfolgt first come
    first serve. Mit Schildern oder Steinen wird markiert, dass die Fläche schon bepflanzt wurde. Ein paar
    Mal im Jahr gibt es auch in der Lokalpresse angekündigte größereAktionen (z.B. Wildkräuterführung,
    Beete winterfit machen, Barfußpfad anlegen usw.), bei denen auchstetsdas Prinzip und die Idee des
    Gartens informiert wird.Da die Fläche derStadt Marbach gehört, werden größere Eingriffe und
    Vorhaben immer auch mit der Stadt abgestimmt.

    Wie bekommen Menschen mit, dass sie bei Garten dabei sein können?
    Es gibt Flyer zum Mitnehmen in einer Infobox, Aushänge im Stadtgebiet, eine FacebookGruppe und
    Seite,Hinweise auf der städtischen Homepage,Lokalpresse, über das Gespräch mit Passant:innen
    und MundzuMundPropaganda.

    Was an Infrastruktur gibt es im Garten?
    Die angelegten Beete und Wege (mit Holzhackschnitzel), eine Sitzbank, Stühle und Tischeund eine
    Gartenhütte. Eine Wasserversorgung findet über ein nebenan gelegenes Gebäude statt(über einen
    Schlauch wird Wasser in die Fässer geleitet).

    Was passiert noch, außer dem Gärtnern?

    Der Garten hat von Anfang an wert auf Beisammensein und Austauschgelegt. Manche bringen
    Kuchen mit und man stößt auf das Wochenende an. Außerdem gibt es Kooperationen mit anderen
    Initiativen und Vereinen, z.B. wurden für eine Aktion des Stadtmarketings verwendete, im
    Stadtgebiet aufgestellte Hochbeete zur Weiternutzungin den Garten gebracht.Ein wichtiger Aspekt
    ist immer auch der Artenschutz. Es gibt eine separat angelegte Blühfläche, mehrere
    Insektennisthilfen,Steinpyramiden und weitere wichtige Strukturen für biologische Vielfalt.

    Wie finanziert sich der Garten?Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag?

    Der Garten finanziert sich durch Spenden und Bewerbungen auf Förderausschreibungen. Es gibt
    keinen Mitgliedsbeitrag o.ä.

    Was passiert mit der Ernte?

    Das Gartenteam hofft, dass es bei der Ernte fair zu geht, dass also vor allem die zugreifen, die auch
    mitgeholfen habenjeder erntet dann von jedem. Da der Garten aber frei zugänglich ist, gibt es
    keine Kontrolle o.ä.

    Wer kümmert sich um die Gartengeräte?

    Bisher wurden die Gartengeräte wenn noch möglichin Eigeninitiativeder Gruppenmitglieder
    repariert. Es waren meist ausrangierte Spenden, die ohnehin ihre beste Zeit schon hinter sich hatten
    und dann der Witterung ausgesetzt waren. Die neu angeschafften Geräte könnten nun in der Hütte
    stehen. Denkbar ist auch, dasMarbacher RepairCafé zu kontaktieren und bspw. eine gemeinsame
    offene Aktion zur Pflege und Reparatur von Gartengeräte zu veran
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  • Freiburg: Wandelgarten will Boden und Wasserversorgung verbessern

    (Antrag, Antworten)

    Aktivitäten für die wir eine Förderung beantragen:

    A) Aktivitäten zur Senkung des Wasserbedarfs aus dem Dorfbach (dessen Wasserstand in
    vergangenen Sommern bereits in Notbereiche geraten ist und unsere einzige Wasserquelle ist)

    1. Mehr Regenwasser speichern unter Verwendung von zwei IBC-Containern.

    2. Den älteren Menschen das Gießen erleichtern durch Schlauchanschluss an den IBC-
    Container.

    3. Dachfläche, Regenrinne und Abfluss des Geräteschuppens erweitern, um mehr
    Regenwasser speichern zu können.

    B) Aktivitäten zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit

    1. Kompost-Kur: Da die (Aushub-)Erde, die wir 2020 von der Stadt Freiburg erhalten haben
    besonders viele Steine und so gut wie keinen Humus hatte, ist die Wasserhaltefähigkeit
    der Erde sehr gering. Damit die Beete das Wasser besser speichern können, haben wir
    ihnen Anfang 2021 (angeregt durch Marie von „Wurzelwerk“, www.wurzelwerk.net) 10 –
    15 cm Kompost gegönnt.

    2. Bewirtschaftete Fläche verbessern durch Anlage von 7 „Kompostbeeten“ nach Marie
    von „Wurzelwerk“.

    C) Aktivitäten zur Förderung der Artenvielfalt

    1. Mehr (Beeren-)Sträucher pflanzen, die das gesamte Gartensystem unterstützen:
    Wasserhaushalt, Pilze (Mykorrhiza) im Boden, Nahrung für Menschen und Tiere (Vögel) –
    angeregt durch Dr. Noemi Stadler Kaulich (Dynamischer Agroforst) und Dr. Markus Strauß.

    2. Weiterer Anbau von alten oder wenig bekannten samenfesten Kultur- und
     Wildpflanzen

    3. Anlage eines Bereiches für die Jungpflanzenanzucht unter der rechten
    Dacherweiterung des Gartenhäuschens

    D) Aktivitäten zur Förderung der Bildungsarbeit und von Veranstaltungen

    1. Erneuerung der Eingangstafel

    2. Anlage einer kleinen Komposttoilette und eines einfachen Pissoirs unter der linken
    Dacherweiterung des Gartenhäuschens

    • Wie habt ihr bisher Regenwasser geerntet, woher kommt das restliche Wasser?

    Bisher haben wir das Regenwasser über das Dach unserer Gerätehütte (6 qm) in einer üblichen grünen Wassertonne (300 l) geerntet. Das reicht aber nicht weit, zumal die Dachrinne viel zu schmal ist und das Abflussloch zu klein ist. (Außerdem habe ich Bedenken, dass das Regenwasser durch die Dachpappe verseucht wird).
    Darüber hinaus haben wir Zugang zum Dorfbach, einem kleinen, flachen Bach, der etwa 40 m bis 75 m von den Beeten entfernt ist. Von dort ist es uns nicht erlaubt das Wasser mit einer Pumpe zu entnehmen. Wir dürfen es mit Gießkannen holen, die aber besonders im Sommer, wenn der Wasserstand sehr niedrig ist, nur schwer zu füllen sind. Und gerade dann sind auch viele Mitgärtner:innen verreist. Das Wasser des Dorfbaches ist recht kalt – was ja der Frische zugute kommt – für die Pflanzen aber zu kalt sein kann. Deshalb haben wir auch das Wasser zum Aufwärmen vorab in die Wassertonne befördert.

    • Wer wird die Arbeiten zur Erweiterung der Dachflächen machen?

    Fünf Mitgärtner:innen (darunter eine praktisch begabte Architektin) und ein Gärtner aus dem Garten, wo ich die letzten Terra Preta Kurse veranstaltet habe. Wir hatten auch einen Beratungstermin mit einem Fachmann.

    Ja, das können wir gerne machen. Eine Beschreibung, wie Kompostbeete angelegt werden, findest du hier.
    [Übrigens leitet der Link unter dem Webinar „Kompost – Das Gold des Gärtners“ bei mir nicht zur Präsentation].

    • Die Kosten für den Kompost habt ihr schon bezahlt?

    Ja, ich hatte unser Vorhaben vorab mit dir telefonisch besprochen. Du fandest unser Vorhaben gut und wolltest dich dafür einsetzen, dass die Kosten für den Kompost von der anstiftung übernommen werden. Die Mittel, die wir dafür derzeit verwendet haben, sind Eigenmittel für unser Projekt „Füttert die Regenwürmer!“, für das wir eine 80%ige Förderung über die Deutsche Postcode Lotterie erhalten haben. Ich hatte – statt den Antrag fertig zu stellen – u.a. die Vorstellung des WandelGartens beim ersten „Gärten im Gespräch“ am 8.4.2021 vorbereitet.

    • Wie lange habt ihr die Fläche sicher?

    Wir haben sie solange sicher, wie dort keine Garage gebaut werden muss. Sie müsste gebaut werden, falls viele Haushalte, die derzeit autofrei leben, sich entscheiden würden ein eigenes Auto haben zu wollen und jeweils ca. 25.000 € (der Preis ist noch vom Jahr 2000 – die Baukosten dürften inzwischen deutlich höher liegen) für den Bau der Garage aufbringen würden. Unser Stadtteil ist mit ca. 30 Carsharing-Fahrzeugen recht gut versorgt. Außerdem gibt es eine gute Straßenbahnanbindung und drei Busslinien. Der Verein für autofreies Wohnen e.V. kümmert sich darum, dass die Fläche als Gemeinschaftsgarten, Erholungs- und Kulturraum erhalten bleibt. Er mietet Garagen an für Menschen, die aus irgendeinem Grund doch ein eigenes Auto brauchen (rechtlich dürfen die Menschen nicht einfach selbst eine Garage anmieten).

    • Sind die Kosten für die Komposttoilette und die Eingangstafeln die Kosten für das Material zum Bau?

    Ja. Nur Materialkosten, soweit möglich auch gebraucht.

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  • München: Stadtacker wächst über den Gartenzaun

    (NL)

    Erfreulicherweise finden immer wieder neue Leute in den StadtAcker, die gerne mitmachen wollen. Und auch umgekehrt wächst der StadtAcker über den Gartenzaun ins Quartier hinaus: Bereits letzten Herbst konnten wir mit Unterstützung der LH München und der Deutschen Wildtier Stiftung die Blühbereiche auf der Südseite des Gartens anlegen. Erste Ergebnisse werden langsam sichtbar. Vor Kurzem pflanzen wir zusammen mit der Nachbarschaft eine 20m lange Naschhecke aus unterschiedlichen Beerensträucher entlang des östlichen Zauns (s. Bild). In die andere Richtung legen wir mit der Mittelschule Elisabeth Kohn-Straße ein erstes Gemüsebeet auf dem Schul-Gelände an. (mehr …)

  • Stadt Braunschweig bietet kostenfreie 12 Kleingartenflächen zum gemeinschaftlichen Gärtnern an

    Die Stadt Braunschweig bietet ab diesem Frühjahr zwölf Kleingartenparzellen in unterschiedlichen Kleingartenvereinen zur Nutzung an. Die Gärten können als grüne Lebensräume von Jugendgruppen, sozialen Vereinen und anderen Menschen mit Interesse am gemeinschaftlichen Gärtnern kostenfrei genutzt werden. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Das Projekt ist Teil des Förderprojekts „Erhöhung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig“ und wird mit Fördermitteln des Landes Niedersachsen und der Europäischen Union realisiert.

     

    Die Parzellen werden zurzeit hergerichtet und unter anderem mit einem Gerätehaus ausgestattet. Anschließend können die Gruppen mit der Bewirtschaftung der Flächen beginnen und Gemüse- und Blumenbeete anlegen. Bei der Auswahl von Pflanzen, Anbaumethoden, der geeigneten Pflege und sowie allen weiteren Fragen rund um das Urban Gardening gibt es bei Bedarf Unterstützung von der Stadt, dem Julius-Kühn-Institut oder der TU Braunschweig. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Die Nutzung der Parzellen ist für die Gruppen kostenfrei.

     

    Bewerben können sich engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich vorstellen können, bei dem Projekt langfristig und nachhaltig mitzuwirken, und als Verein oder Gruppe organisiert sind, wie beispielsweise Jugend- und Erwachsenengruppen, Kinder- oder Schulgruppen, Senioren-, Koch- oder Nachbarschaftsgruppen. Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt ist lediglich, einen Verantwortlichen zu benennen, der sowohl für die Organisation innerhalb der Gruppe und deren Arbeit im Kleingarten zuständig ist, als auch als Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner für den Austausch und die Kommunikation zwischen Stadt, Kleingartenverein und Gruppe fungiert. Eine Bewerbungsfrist oder besondere Anforderungen gibt es nicht.

     

    Hintergrund zum Projekt

    Im Dezember 2017 erhielt die Stadt Braunschweig einen Förderbescheid für das Projekt ‚Erhöhung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig‘, das zur Steigerung der Biodiversität, des Biotopverbundes- und des Artenschutzes in der Stadt Braunschweig beitragen soll. Im Rahmen des Projektes werden unter anderem 500 Kopfweiden gepflanzt, mehrere Streuobstwiesen und Blühflächen angelegt, und das „Urban Gardening“ gefördert.

    Durch die über das gesamte Stadtgebiet Braunschweigs verteilten rund 8000 bewirtschafteten Kleingärten entsteht ein grünes Verbundsystem, das vielfältige soziale und ökologische Funktionen für die Stadtgesellschaft erfüllt sowie das Stadtklima und das Ökosystem positiv beeinflusst. Der Stadt Braunschweig wurden vom Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V. zwölf nicht mehr genutzte Kleingartenparzellen aus verschiedenen Kleingartenvereinen für das Projekt zur Verfügung gestellt, die von engagierten Bürgergruppen genutzt werden können.
    http://www.presse-service.de/data.aspx/static/1068189.html

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  • PAT-Garten in Reegensburg wird gut genutzt

    (Antrag und Antworten)

    Die Bekanntheit unseres Nachbarschaftsprojektes steigt und viele Gärtner*innen nutzen die Hochbeete bereits intensiv, um sich mit frischem Gemüse, Obst und Kräutern zu versorgen, sodass wir in der vergangenen Gartensaison einige Anfragen für Beetpatenschaften nicht erfüllen konnten. Im kommenden Jahr sollen deshalb zwei neue Hochbeete gebaut werden. Für den Bau haben sich Paletten aus lokalen Unternehmen als stabile Konstruktionsgrundlage erwiesen. Diese erhalten wir weiterhin kostenlos. Für die Auskleidung mit Teichfolie sind neben der Folie selbst Tackernadeln sowie Schrauben für die Fixierung der Paletten notwendig.
    Außerdem möchten wir im kommenden Jahr zwei weitere Beete renovieren. Beim Bau der Beete 2017 wurde eine Folie verwendet, die wenig witterungs- und UV-beständig scheint, sodass die Folie reißt bzw. sich Stücke daraus lösen. Neben dem Feuchtigkeitsverlust ist vor allem die Anreicherung von Plastikpartikeln in der Erde und damit mitunter auch im Gemüse selbst ein Problem. Für die geplante Renovierung werden wir neben der Teichfolie und Tackernadeln vermutlich auch einige neue Schrauben für die Paletten benötigen.
    Im vergangenen Jahr sind weiterhin leider die Auslaufhähne der Wassercontainer (IBC) kaputt bzw. undicht geworden. Eine Reparatur durch im 3-D Druckverfahren hergestellte Ersatzteile durch einen unserer Gärtner war leider nicht dauerhaft. Diese möchten wir gerne durch neue Hähne mit hohem Metallanteil – mit hoffentlich höherer Haltbarkeit – ersetzen.
    2) Auch unsere Gemeinschaft braucht Pflege
    Mit gemeinsamen Projekten möchten wir nicht nur unseren Hochbeetgarten pflegen, sondern auch uns als Gemeinschaft. Dabei geht es uns zum einen darum, bei der Planung und Durchführung der Projekte, gemeinsam und voneinander zu lernen – zum Beispiel mehr über biologische Gartenführung, Kultivierung von Pflanzen im Hochbeet oder Insekten im Nutzgarten. Gleichzeitig möchten wir Anlässe schaffen, bei denen wir uns gegenseitig besser kennenlernen können und unsere neuen Mitglieder von Anfang an gut einbinden können.
    Zwei gemeinsame Bauprojekte haben wir uns deshalb für das kommende Jahr vorgenommen:
    a) Da wir im vergangenen Jahr Probleme mit starkem Lausbefall hatten möchten wir der weiteren Verbreitung mit Nisthilfen für Insekten entgegenwirken. Die Nisthilfen für Florfliegen, Marienkäfer, Ohrwürmer und weitere Insekten sollen in einem Workshop gemeinsam gebaut werden. Für den Bau möchten wir Hasendrahtgitter, Schrauben sowie rote Farbe für die Überwinterungsquartiere der Florfliegen erwerben. Das Hasendrahtgitter soll als Abschluss über die gefüllten Rahmen gespannt werden, da wir aufgrund hohen Publikumsverkehrs und tendenziell schlechten Erfahrungen mit offen zugänglichen Dingen eine geringe Haltbarkeit der Nistkästeninhalte befürchten. Stroh bekommen wir von einem örtlichen Bauernhof, die weiteren Füllmaterialien werden von den Gärtner*innen vorab gesammelt, das Holz wird recycelt.
    b) Des Weiteren ist die Blütenvielfalt in unserem Garten vor allem im Herbst relativ niedrig. Zum einen werden die Beete aufgrund des begrenzten Platzes vorrangig für den Anbau von Gemüse genutzt, dessen Blütezeit früh im Jahr stattfindet. Nur vereinzelt wachsen Malven, Boretsch und Phazelia. Zum anderen sind wir angehalten die Grünfläche, auf dem die Hochbeete gebaut wurden, regelmäßig zu mähen, sodass nur direkt um unsere Beete
    etwas Lein, Scharfgarbe und Lichtnelken wachsen. Im Frühjahr möchten wir deshalb mobile, kleine Beete in Kisten bauen, die unabhängig von den vergebenen Beetpatenschaften im Garten verteilt werden. Sie dienen als Lebensgrundlage für weitere Insekten. Für den Bau müssen kleine Schrauben, Tackernadeln und Teichfolie erworben werden. Die Samen würden wir gerne bei der Firma Dreschflegel einkaufen, da das Saatgut samenfest ist und Öko-Richtlinien einhält. Um eine lange Blütezeit im Garten zu erreichen und verschiedene Insektenarten zu bedienen sollen Sommerastern (Blütezeit VII-X), Cosmea (Blütezeit ab VI), Löwenmäulchen (Blütezeit VII – X), Winden (Blütezeit VII – X) und Tagetes (Blütezeit VI – X) gesät werden. Eigene Samen von Borretsch, Akelei und Sonnenblumen kommen hinzu.

    • Wir sind in diesem Jahr 24 Gärtner*innen (inkl. 3 Kinder). Die enge Kerngruppe, die bei jedem Treffen anwesend ist, regelmäßige Aufgaben übernimmt und selbstständig kleinere Projekte anstößt sind circa 7 Personen.
    • Mitmachen kann jede*r, die/der sich an uns wendet (via E-Mail, Ansprechen im Garten, über das Transitionbüro). Dazu gibt es Infos auf unserer Homepage, im Newsletter von Transition, bei Infotreffen im Herbst und Frühjahr speziell zu den Gartenprojekten und wir haben auch ein Schild im Garten, das Passant*innen über das nächste Gartentreffen direkt informiert und einläd. Bester Einstiegszeitpunkt ist im Frühjahr, wenn die Beetpatenschaften neu organisiert werden oder im Herbst, wenn wir planen, ob bzw. wie viele Beete neu gebaut werden müssen. Unter dem Jahr haben wir – solange ich es organisiere – keine Anfragen bekommen.
      Die Entscheidungsprozesse werden in monatlichen Treffen kanalisiert. Hier können sich alle Anwesenden mit Ideen einbringen und es wird anschließend abgestimmt, was umgesetzt wird. Im kommenden Jahr möchten wir hier allerdings etwas modifizieren und in der Gruppe zu Beginn des Gartenjahres „Jahresziele“ festlegen, um allgemeine Perspektiven für die Gartenentwicklung / unser Projekt zu entwickeln. Die Informationen der Treffen werden in einem Protokoll zusammengefasst, das im Nachgang an alle Gärtner*innen per Mail oder Chatgruppe gesendet wird. Die Chatgruppe wird auch für kurzfristige Anliegen (z.B. Übernahme von Gießen eines Beetes, unaufschiebbare Reparaturen, gemütliche Treffen) genutzt.
      Für die Öffentlichkeit haben wir im vergangenen Jahr auch zunehmend unsere Homepage nutzt (im Garten hängt ein Schild mit dem Link hierauf), um Interessierte zu informieren (https://www.transition-regensburg.de/gruppen/gardening/transition-pat-garten/).
    • Die angedachten Bau- und Reparaturarbeiten sollen für alle interessierten Gärtner*innen offen sein. Beim Beetbau und – renovierung hat sich eine Gruppengröße von circa 5 Leuten als Maximum im Frühjahr gezeigt (unter akutellen Kontaktbeschränkungen auch eine gute Zahl). Nachdem sich bei einer Umfrage bereits mehr Leute dafür interessiert haben, würden wir hier an mehreren Tagen mit unterschiedlichen Gruppen arbeiten, sodass jede*r daran beteiligt werden kann und an möglichst viele Personen das Wissen weitergegeben werden kann.
    • Das gedruckte 3-D Ersatzteil war tatsächlich einfach herzustellen, da online dafür Modelle downloadbar sind. Allerdings war das Plastik-Material nicht beständig genug (vermutlich UV) sowie die Rillen des Gewindes mit dem verfügbaren Drucker wohl nicht sauber genug druckbar.

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  • neues Gartenprojekt in Augsburg auch für blinde und sehbehinderte Menschen

    (ANtrag und Antworten)

    Der Vorgarten am alten Gaswerk in Oberhausen wird zu einem biologisch geführten Klein-Biotop
    umgestaltet und mit medialen Elementen versehen. Es wird ein Garten entstehen, der mit allen Sinnen
    erlebbar ist, damit Menschen mit und ohne Behinderung teilhaben können. So findet Inklusion
    lebendig und unbeschwert in Verbindung mit Umwelt- und Naturthemen statt. Das gemeinsame
    Gärtnern wird zum Ausgangspunkt für den Austausch von Menschen aus unterschiedlichen
    Herkunftskulturen und mit verschiedenen Lebensformen.
    Die Stadtwerke Augsburg haben uns ein ca. 250 qm großes Grundstück kostenlos überlassen. Es besteht
    aus einer öden Grasfläche mit Hecke darum. Das Grundstück grenzt direkt an die Straße und ist von
    außen durch eine Gartentür begehbar. Wir haben die Herausforderung angenommen, daraus ein
    Biotop und eine Erlebnisfläche zu machen, inmitten eines Industriegebietes am Eingang zum Alten
    Gaswerk, das von den Stadtwerken derzeit zum Kreativquartier umgestaltet wird.
    Wir kultivieren essbare Pflanzen, zum Riechen, Schmecken und Ertasten. Die Nachbarschaft ist
    aufgerufen, sich an der Ausgestaltung des Gärtleins zu beteiligen. Zu allen Pflanzen erstellen wir einen
    Steckbrief in Form eines Audiobeitrages, abrufbar über QR-Codes. Wir bringen außerdem Tafeln in
    Brailleschrift an. In Workshops werden Pflanzbehälter wie Hochbeete und Sitzmöbel gebaut. Dabei
    greifen wir vorrangig auf vorhandenes Material wie Paletten zurück. Erstes Pflanzgut und Komposterde
    haben wir bereits aus privaten Spenden und vom Botanischen Garten erhalten. Die Stadtwerke werden
    uns hierbei ebenso unterstützen.

    Wie viele Leute sind denn an Planung und Umsetzung beteiligt und wie viele davon wollen/können mit gärtnern?

    Wie setzt sich diese Gruppe zusammen?

    Zur Zeit sind wir sechs Leute, die die Initiative gestartet haben. Es sind Künstler*innen, die im Kreativquartier Gaswerk ein Atelier haben und Leute vom Gaswerksmuseum. Außerdem eine alte Dame vom Oberhauser Museumsstüble aus der Nachbarschaft. Wir haben Kontakt zum Blindenverband und es ist das Ziel, dass sich Sehbehinderte und Blinde am Geschehen beteiligen können. 

    Das Ganze ist als Akt zivilen Ungehorsams entstanden. Wir haben einfach auf der Fläche gemacht, das als Kunst bezeichnet und die Stadtwerke hatten nichts dagegen. Inzwischen finden sie es gut.

    Wie viele Beete wird es geben und wird denn auch Gemüse angebaut? Wer kann das dann ernten?

    Wir planen keine einzelnen individuellen Beete. Alle dürfen alles bepflanzen und beernten. Auch die Passant*innen, die gegenüber zum Arbeitsamt oder zum Bundesamt für Migration gehen. Das Gärtchen soll zum sozialen Ort und Begegnungsstätte werden.

    Wir haben zunächst 250 qm. Potenziell können weitere 500 qm dazu kommen. Davon müssen wir die Stadtwerke aber vorsichtig überzeugen. 

    Auf den Flächen wird im nächsten Jahr noch ein Bodenaustausch wegen Contanimation (Gasproduktion) statt finden. Daher ist ein Gärtner zunächst nur in Pflanztrögen und Hochbeeten möglich.

     Wie kann man mitmachen und vor allen Dingen mit gärtnern?

    Das Vielfaltsgärtlein gehört zum Stadt Labor, einem Ort für Kultur, Wissenschaft und bürgerschaftliches Engagement direkt ab Garten. Wir haben dort Räume, die derzeit immer freitags geöffnet sind, an anderen Tagen sporadisch auch. Wer kommt, kann mitmachen.

    Wer entscheidet, was angebaut wird?

    Das wird sich zeigen. Die Strukturen müssen sich festigen. Wir starten bald einen Aufruf an die Nachbarschaft, Pflanzen zu bringen und mitzumachen. Sicher wird es künftig ein Gartenplenum geben.

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie zugänglich sind die dann?

    Wir haben einen Keller und dort auch Wasseranschluss (Schlauch). 

    Der Garten ist noch in Planung, gell?

    Eigentlich nicht, es ist losgegangen und der Prozess ist im Gange. Von Planung kann man eigentlich nicht mehr sprechen.

     Nach der Beschreibung würde ich denken, dass es sich vor allen Dingen um einen Lehr- und Schaugarten handeln soll, in dem auch Workshops stattfinden?

    Ja, auch. Aber auch die niedrigschwellige Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung ist uns wichtig.


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  • Stadtgarten Connewitz: Teich wird in Eigenarbeit saniert und großes Kräuterbeet wieder neu angelegt

    (Antrag)

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    Antrag auf Förderung des Projektes „Gemeinsam gärtnern ::
    Zusammen wachsen“ durch die „Stiftungsgemeinschaft anstiftung &
    ertomis“
     
    Ein Projekt des Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. | Januar 2019 bis Dezember 2019
     
    Kontakt:  
    Christiane Heinichen | Telefon: 0341 3065 114 | E-Mail: christiane.heinichen@oekoloewe.de
     
    Zur Organisation:
     
    Der „Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V.“ ist ein anerkannter Umwelt- und Naturschutzverein
    und die regionale Plattform für umweltfreundliche Ideen, Projekte und Aktionen. Seit der
    politischen Wende 1989 engagiert dieser sich für eine nachhaltige Stadt- und
    Regionalentwicklung, gibt Impulse in der Umweltpolitik und setzt Natur- und
    Artenschutzprojekte um. Als Verein mit rund 1.500 Mitgliedern kooperiert er mit kommunalen
    und überregionalen Initiativen und Netzwerken. Der Verein betreibt die Leipziger
    Umweltbibliothek mit 20.000 Medien, organisiert die Ökofete und die Leipziger Umwelttage
    und bietet Bildungsangebote für jährlich 5.000 Menschen. Konkrete Projekte des
    durchführenden Fachbereiches „Grüne Stadtgestaltung“ sind der Stadtgarten Connewitz, die
    Fassadenbegrünungskampagne „Kletterfix – Grüne Wände für Leipzig“, die Kampagne „Leipzig
    soll blühen“.
     
    Projektbeschreibung:
     
    Die 4.300 m² große „grüne Oase“ wurde 1993 vom Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. von
    der Stadt Leipzig gepachtet und genutzt und 2011 durch den Kauf vor einer möglichen
    Bebauung gerettet. Mit dem Projekt „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ wird der
    „Stadtgarten Connewitz“ zu einem sozialen und integrativen Ort entwickelt. Der
    Gemeinschaftsgarten bindet verschiedene NutzerInnengruppen ein. Es etabliert sich eine
    partizipative Ehrenamtsstruktur. Der Garten bietet optimale Voraussetzungen, ökologisches
    Gärtnern in der Stadt zu erfahren. Mit seinem Altbestand an Obst- und Laubbäumen und der
    langjährigen konsequenten ökologischen und naturnahen Bewirtschaftung ist er ein
    einzigartiges Ökosystem und fördert die Biodiversität und das Mikroklima vor Ort.  
     
    Ziele und Maßnahmen für 2019:
     
    Im Jahr 2018 lag der Schwerpunkt unserer gemeinsamen Aktivitäten auf der Umsetzung von
    längst überfälligen Infrastrukturmaßnahmen. Diese teils sehr umfänglichen Arbeiten haben viele
    Ressourcen und Kapazitäten gebunden. In diesem Jahr soll mit dem Bau eines
    Grundwasserbrunnens eine weitere wichtige bauliche Maßnahme realisiert werden. Der heiße
    Sommer im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass die Nutzung des Regenwassers über eine
    Zisterne nicht ausreicht. Mit einem Brunnen ist der Garten für zukünftige Hitzeperioden
    gewappnet.  
     
    An offenen Gartentagen werden 2019 weitere Interessierte eingeladen, den Garten und die
    Gemeinschaft kennenzulernen. Es gilt weitere GemeinschaftsgärtnerInnen zu gewinnen, die
    sich verlässlich, engagiert und mit eigenen Ideen im Projekt einbringen.     
     
     
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    Eine intensive Ansprache bestimmter Zielgruppen (Nachbarschaft, Geflüchtete, Menschen
    mit Beeinträchtigung) lässt den Kreis der aktiv beteiligten GemeinschaftsgärtnerInnen ebenfalls
    weiter wachsen. In Erfahrung gebracht werden soll, ob es mit einer nahegelegenen
    Gemeinschaftsunterkunft gelingen kann, gemeinsame Anknüpfungspunkte zu finden. Kontakte
    gibt es ebenfalls zu einem in der Nachbarschaft gelegenen integrativen Wohnprojekt. Hier leben
    acht junge Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen selbstbestimmt in
    einem Wohnprojekt gemeinsam mit einem Betreuerteam.  
    Je mehr Engagierte das Projekt tragen und Aufgaben übernehmen, umso näher kommt das
    Projekt dem Ziel, selbstragende Strukturen zu schaffen und den Garten zu einem Ort der
    Vielfalt, des Miteinanders und der Begegnung zu entwickeln.  
     
    Mit der Erstellung und Pflege von Informationsmaterialien werden das Projekt und die
    Veranstaltungen in die Öffentlichkeit getragen. Selbstverständlich gibt es auf der Homepage des
    Ökolöwen und über den vereinseigenen Emailnewsletter regelmäßige Informationen zum
    Projektfortschritt sowie Presse- und Medienarbeit zur Teilnahme an thematischen
    Veranstaltungen.  
     
    Ebenfalls intensiviert werden soll in diesem Jahr der Austausch mit anderen
    Gemeinschaftsgarten-Initiativen in Leipzig. Nach einem ersten Auftakttreffen im Februar ist
    die Motivation gemeinsame Ideen voranzubringen und den Austausch fortzusetzen, groß.
     
    Die Neuanlage und Aufwertung der 300 qm großen Kräuterbeetfläche wird in diesem
    Jahr ein Schwerpunkt des gemeinschaftlichen Schaffens sein. Mit großem Interesse haben die
    GemeinschaftsgärtnerInnen bereits begonnen, sich Wissen über die Anlage einer solchen Fläche
    anzueignen.  
     
    Die Sanierung des Naturteichs muss in diesem Jahr noch vollendet werden. Hier haben die
    GemeinschaftsgärtnerInnen viel Vorarbeit geleistet, die nun noch mit der passenden
    Uferbefestigung und mit Teichpflanzen abgeschlossen werden soll. Das Biotop ist Lebensraum
    diverser Amphibien. Beide Maßnahmen sind gute Beispiele dafür, wie
    GemeinschaftsgärtnerInnen Ideen selbstbestimmt umsetzen und Selbstwirksamkeit erleben. Es
    ist uns ein großes Anliegen, diese Bemühungen nach Kräften zu unterstützen.
     
    Der Ökolöwe fungiert weiterhin als Rahmengeber und Moderator (manchmal auch Mediator) in
    diesem Prozess und berücksichtigt die Verbindlichkeit eines Aktionsplanes für den Garten.  
     
    Erwartete Wirkung:
     
    Als Gemeinschaftsgartenprojekt leistet „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ einen
    wichtigen Beitrag zur sozialen Integration, zur Stärkung des Bürgersinns und der Zivilgesellschaft
    in Leipzig. Die Ausrichtung des Stadtgartens als Gemeinschaftsgarten ist langfristig angelegt.
    Der Ort gilt dabei als Veranstaltungs-, Begegnungs- und Erholungsstätte und als Treffpunkt für
    die Nachbarschaft. Er ist aufgrund der naturnahen Gartenelemente, seiner Artenvielfalt und
    seinem wertvollen Altbaumbestand ein einzigartiger lokaler Beitrag zu Klimaschutz und zum
    Erhalt der Biodiversität. Er erfüllt damit auch eine wichtige ökologische Funktion. Das
    ökologische Gärtnern sensibilisiert für Belange des Umwelt- und Naturschutzes und forciert ein
    bürgerliches Engagement zugunsten gemeinnütziger Zwecke. Die gemeinsame Gestaltung und
    die Entwicklung einer Nutzungsstruktur fördert das Bewusstsein für natürliche
    Lebensgrundlagen und Kreisläufe. Gerade in einer Stadt, die in den letzten Jahren eine
    Nachverdichtung der Bebauung erlebt, sind naturnahe geschützte Orte und Begegnungsstätten
    – außerhalb von Konsumangeboten – eher Ausnahmen, die besonders im Gemeinschaftsgarten
    einen Raum finden. Das erzeugt ein Gefühl der Zugehörigkeit und stärkt den sozialen   
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    Zusammenhalt. Die unmittelbare Nachbarschaft hat die Möglichkeit sich neu kennen zu lernen,
    womit die lokale Anbindung gestärkt wird. Zusätzlich soll der Kontakt und Austausch mit
    anderen Gemeinschaftsgärten in Leipzig gepflegt werden, um auf Erfahrungen und Konzepte
    zurückzugreifen und sich zu vernetzen.
     
    Gefördert werden soll die Anschaffung von Saatgut, Kräuter- und Teichpflanzen. Die
    GemeinschaftsgärtnerInnen planen für dieses Jahr die Neustrukturierung des Kräuterbeets, dafür
    werden unter anderem neue Pflanzen benötigt. Außerdem haben sie schon im letzten Jahr
    damit begonnen den Teich zu sanieren (mehr …)

  • Kants Garten macht aus einem Park ein Biodiversitätsparadies

    (ANtworten/ANtrag)

    Wir haben drei Gemüsehochbeete á ca 2qm, die werden mit alten Tomatensorten und (in großen Teilen) selbst gezogenen Gemüsesetzlingen bepflanzt (Jeebel, Dreschflegel, altes Saatgut oder selbst gesammeltes Saatgut).

    Ein Hochbeet aus Paletten mit selbst vermehrten Erdbeeren, die den ganzen Sommer blühen und Früchte tragen (unbekannte Sorte von meiner Freundin in Frankreich, habe ich dort vor 12 Jahren mitgenommen). Ysoop in der Mitte.

    Ein großes Hochbeet, neu, gemauert, das haben wir seit August und haben vorbereitend Palmkohl (selbst gezogen), Brokkoli, Grünkohl und Endivie bepflanzt, sowie je eine Ruccola, Spinat und Feldsalatspirale gesät. Kann aktuell noch geerntet werden (ein bisschen).

    Ein Beet von unseren syrischen Freunden, mit Weinstock, Kichererbsen, Spinat das wird in der nun beginnenden Saison vergrößert eingebunden und es gibt mehr Gemüsesorten bei Salma, Ghassan und ihren Kindern. Das ist im Mauerbeet.

    Kräuter haben wir im Moment an verschiedenen Stellen, auch im ältesten Blumenrondell und -Beet (ca. 100 qm). Da dann auch Ruccola, Ringelblume und Kappuzinerkresse, Erdbeeren, die ebenfalls geerntet und gefuttert werden. Diverse Pfefferminzen, Massen von Waldmeister überall. Schnittlauch. Bärlauch, ausgesät vor Jahren in den Wiesen am Rand und der kommt jetzt.

    Fünf Betonmischkübel: Rhabarber, Lavendel, Muscatellersalbei, selbst gezogen, Minzen u.a.

    Die Erweiterung wurde auch möglich, weil wir seit August eine Wasserstelle haben und gießen können, für Gemüse unverzichtbar.

    Ernten tun wir selbst mit den Kindern, aber auch Leute, die wir teils garnicht mitkriegen, ist ja alles öffentlich, also Allmende und Mimi e Rosa (kleines Bistro holt sich z.B. Palmkohl darauf haben wir sie aufmerksam gemacht), der ja noch immer zu ernten ist jetzt. Kohl ist bei uns auch an den Kohlweissling addressiert. Die sind „eingeladen“ mitzuernten.

    Es gibt ein paar Beerensträucher aber die müssten neu platziert werden. In den nächsten Wochen werden vier Hochstamm Apfelbäume gepflanzt: Berlepsch, Gravensteiner, Goldparmäne (einer fehlt noch), alte Sorten, die wir sorgfältig in Bezug auf unsere Region, Befruchtung, Pflückreife ausgewählt haben.

    Sowie die Apfelbäume gesetzt sind, wissen wir, wo wir unsere Beerensträucher (Stachelbeere, rote & schwarzer Johannisbeeren) hinsetzen können. Möchten wir gerne erweitern, ist aber eine Platzfrage.

    Der Zaun grenzt den Park vom Gartenhof der Cubus Kunsthalle ab und ist ein hässlicher Sicherheitszaun, der teils schon von uns sehr gut bepflanzt wurde (Ihr habt uns die Pflanzen in 2018 finanziert). Ursprünglich sollte dort aber ein großes Tor rein, das wollten die dann nicht. So ist nun noch weiterer Zaun unbepflanzt, das wollen wir ändern, da soviele blühende Pflanzen mit Dickicht einfach gut für Umwelt, Insekten und unsere Aussichten sind.

    Die neuen Beete machen 500 qm aus und umfassen große Schattenbeete die im Vor- und im Frühling, also von Februar bis Mai etwa 15 bis 20 Blühende Pflanzen gleichzeitig haben. Besonders die frühblühenden sind extrem wichtig in der trachtarmen Zeit nicht nur für Bienen sondern für Insekten aller Art überhaupt. Darin befindet sich das große Totholzbiotop, welches schon Pilze zeigt (super) und die einzige Wasserfläche überhaupt im Park (extrem wichtig für allerlei Getier). Da blühen aktuell jede Menge selbstgezogene Gänseblümchen und Primelchen. Botanische Narzissen schieben sich grade raus.

    Es gibt noch das Mauerbeet (Naturstein geschichtet) mit den Gärten der Kinder im dortigen Rondell. Teils von Zeder überschattet, es grenzt an Kleinkinderspielplatz, der etwas tiefer liegt. Hier haben Salma und Ghassan ihren „Dorf-Gemüse-Garten“ und da gibt es auch jede Menge Stauden. Wilde Mischung

    Die große Frühlings-Spielwiese wird auf Bitte von uns nun mulchfrei Gemäht und der Schattensaum nur noch 2x im Jahr, ebenfalls mulchfrei. Sollte bei der Artenanreicherung sehr helfen.

    Für die Befüllung der Insektenhotels sammeln grade zwei ortsansässige Schreinereien Hartholz-Reststücke, die können dann mit Bohrungen versehen werden. Wir hoffen, hier auf eine Standbohrmaschine und Druckluftkompressor zurückgreifen zu können, damit die Bohrungen sauber und fransenfrei werden. Elementar.

    Wir bekommen zudem 11.600 Brut-Pappröhrchen mit den Durchmessern zwischen 3 bis 9 mm gekauft (990,- €), das macht eine ortsansässige Werbegemeinschaft, deren Dach auf 2.000 qm hochwertig begrünt ist und denen ich im vergangenen Jahr einen Imker vermittelt hatte. Die wollen auch Fledermausschutzkästen und Insektenhotels dort installieren. Die Röhrchen bestellen wir bei Christoph Kornmilch, Bienenhotel.de. Für Laien ist das meiner Ansicht nach die einzige sichere Lösung, da man offensichtlich höllisch viel falsch machen kann. Wir wollen ja mit Kindern und anderen Interessierten gemeinsam die Befüllung vornehmen – und das große Insektenhotel (bzw. die kleinen die wir noch verteilen wollen im Park und in Kants Garten) sollen nutzen und nicht schaden. Die Röhrchen werden in die Modulkästen gesteckt, die wir bauen wollen, dafür ist der Antrag gestellt.

    Zudem werden wir evtl. mit Lehm-Erde arbeiten und Modulkästen damit befüllen, kann aber sein, dass wir einfach eine Bodenfläche entsprechend präparieren uns von Pflanzen frei halten werden, da sind wir grade mit Robin von NaturAktiv eV in Beratung. Wir überlegen, ob wir die Befüllungsaktion entweder mit ihm machen oder aber uns vorab nochmals praktisch unterweisen lassen.

    So ein Workshop ist auch eine Kostenfrage für uns. Er bietet das in der nächsten Woche an. Sollte es ein Workshop werden, laden wir Janine vom Heimatgarten z.B. dazu ein.

    Zudem sammeln wir grade den Schnitt von Staudenstengeln und Fenchel, die innen hohl sind, um sie in Bündeln am Zaun zu befestigen.

    Zusätzlich zu dem bei Euch beantragten Geld sammeln wir weiteres Geld für Material, weil wir über Kants Garten hinaus Insektenhotels verteilen wollen, indem wir zu einer Mitmachwerkstatt einladen. Das ist aber eine andere Aktion, die nicht durch Euch gefördert werden soll.


    (mehr …)

  • BUND Leipzig bekommt Fläche im Park für den Viele-Arten-Garten

    (Gu, alerts)

    Jetzt ist es offiziell: Gestern hat der BUND Leipzig das Grundstück seines neuen VAGaBUND-Lene-Gemeinschaftsgartens im Lene-Voigt-Park von der Stadt übernommen. Josephine Michalke (Vorstand BUND Regionalgruppe Leipzig) und Viktor Weiler (Vorstand BUND Ortsgruppe Ost) nahmen dafür von Susanne Hamm (Amt für Stadtgrün und Gewässer) symbolisch die Schlüssel für die Fläche entgegen.

    Viktor Weiler freut sich auf die Gärtnerei: „Einer der ersten Schritte wird das Anlegen von Hochbeeten eines Wildpflanzengartens für Schmetterlinge und andere Insekten sein. Wir laden alle Gartenfans ein, sich dem Projekt anzuschließen. Unser Garten ist für alle zum Mitmachen offen.“ Interessierte können unter ortsgruppe-ost@bund-leipzig.de Kontakt zu dem Projekt aufnehmen.

    https://www.leipziginfo.de/aktuelles/artikel/leipzig/2018/10/urban-gardening-bund-leipzig-erhaelt-staedtisches-grundstueck-im-lene-voigt-park/

    Auch in Connewitz wurden in den letzten Jahren viele beliebte Freiflächen bebaut. Um jede einzelne tut es den Bewohnern leid. Auch weil damit oft auch ein wichtiges Stück Kultur verloren geht. So wie in der Wolfgang-Heinze-Straße 36. Ende des Jahres 2017 bekamen sowohl der VAGaBUND-Ökogarten als auch die Kneipe Black label Kündigungen für die Nutzung der Gartenfläche bzw. des Freisitzes. Zumindest der BUND hat ein neues Stück Gartenland bekommen. Aber ganz woanders.
    (mehr …)

  • Blühwiesenprojekt des IG Coswig

    (Gu, Mail)

    In der vergangenen Wochen haben wir uns auch mit unserer Blühwiese beschäftigt. Zahlreiche Schmetterlinge haben sich angesiedelt, die wir beobachten und fotografieren konnten. Dabei begeisterten wir zahlreiche Mitstreiter, die selbständig Fotos machten. Zum heutigen Thementag meldeten wir die Funde an das Portal der schmetterlingswiesen.de- eine gute Gelegenheit, zu lernen, über Natur und Informatik (mehr …)

  • IG Coswig startet Stauden-Vermehrungsprojekt

    (Gu aus Antrag)

    sie sind 22 Mitglieder und 5 Buftis (davon 3 mit Migartionshintergrund) plus Ehrenamtliche, die bei Veranstaltungen und Projekten unterstützen.
    Das derzeitige Wetter mit starker Trockeheit hat dazu geführt, dass vor allen Dingen Stauden nicht blühen und somit den Bienen diese Nahrungsquelle fehlt. Sie wollen nun heimische Stauden selber vermehren und zwar solche, die sich in den Blühphasen abwechseln. Sie wollen in diesem Projekt ihr Wissen austauschen und zusammen lernen. (mehr …)

  • Chemnitzer GGs und Biodiversität

    (gu, alerts)

    Am Freitag, dem 29. September 2017, von 15 bis ca. 19 Uhr laden das Umweltzentrum, die Volkshochschule, das Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit der TU Chemnitz (NATUC) sowie der Nachhall e.V. gemeinsam zu den Gartenbegegnungen unter dem Motto „Biodiversität schützen – Saatgut erhalten“ im Saatgutgarten des Nachhall e.V. in der Augustusburger Straße/ Ecke Tschaikowskistraße ein.

    Verschiedene Chemnitzer Gartenprojekte wie z.B. der Permakulturgarten der TU Chemnitz, der Chemnitzer Interkulturelle Garten oder der Knappteich-Garten werden präsentiert und den Wert biologischer Vielfalt begreifbar machen. Außerdem wird Jürgen Holzapfel von der Kooperative Ulenkrug zu Gast sein und zum Thema “Selbstbestimmte Ernährung mit eigenem Saatgut“ sprechen. Es wird eine Tauschbörse von Samen und Pflanzen geben und das Angebot einer Führung durch den Saatgutgarten geben.

    Hintergrund Biodiversität findet nicht nur auf der grünen Wiese statt, sondern auch mitten in der Stadt. So bringen Gärten Grün in Wohnsiedlungen und dienen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern als Lebensraum. Sie machen die Vielfalt des Lebens sicht- und hörbar und stärken unser Bewusstsein für Arten- und Sortenreichtum. Sie ermöglichen uns, selbst angebautes Gemüse und Obst ernten zu können und bieten eine Oase der Ruhe und Erholung. Gemeinschaftsgärten sind daneben auch eine Begegnungsstätte von Jung und Alt sowie für Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen.

    http://www.focus.de/regional/chemnitz/stadt-chemnitz-verschiedene-chemnitzer-gartenprojekte-praesentieren-sich-am-29-september_id_7641774.html

    Der Permakulturgarten schreibt dazu:
    Wir haben eine Veranstaltung für euch im Saatgutgarten: Es präsentieren sich verschiedene Chemnitzer Gartenprojekte und machen damit den Wert biologischer Vielfalt begreifbar. Außerdem gibt es Samen und Pflanzen zum Tauschen und eine Führung durch den Saatgutgarten. Im Mittelpunkt stehen Vortrag und Diskussion zum Thema Biodiversität, u. a. mit Jürgen Holzapfel von der Kooperative Ulenkrug. Er leitet das Internationale Notkomitee zur Erhaltung von Weizensorten ohne Gentechnik. Außerdem wird sich das Projekt „Urbanität und Vielfalt bringt Vielfalt“
    vom Umweltzentrum Dresden vorstellen. Biologische Vielfalt findet nicht nur auf der grünen Wiese statt, sondern auch mitten in der Stadt. So bringen Gärten als Orte der biologischen Vielfalt Grün in Wohnsiedlungen, dienen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern als Lebens-und Aufenthaltsraum.
    Sie machen die Vielfalt des Lebens sicht- und hörbar und stärken unser Bewusstsein für Arten- und Sortenreichtum.


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  • AG Biodiv im Kiezgarten Fischerstraße gegründet

    (Gu, RSS)
    Im Kiezgarten Fischerstraße wurde eine neue Arbeitsgruppe gegründet; die AG Biodiversität. Sie beschäftigt sich mit der ökologischen Artenvielfalt, Flora und Fauna, der Stadtnatur auf unserem Gelände und ist für neue Interessierte offen. Die AG möchte sich zunächst ein genaueres Bild von den hier vertretenen Arten machen, sich selbst frei weiterbilden und regelmäßige Workshops veranstalten. Dazu sind z.B. schon ausgewählte Sachliteratur vorhanden, eigene kleine Seminare in Planung und u.a. der gemeinsame Besuch von Vorlesungen, als Gasthörende an einer Uni angedacht.

    (berlin/Lichtenberg) (mehr …)

  • Stadtgarten Nürnberg gut am neuen Standort angekommen

    (Gu aus Newsletter, 3.10.)
    Nach dem Umzug des Gartens Ende des letzten Jahres begannen wir im Frühjahr unsere Wurzeln auf dem Quelleparkplatz neben dem Quellegebäude zu schlagen. Wie ihr wisst, hatten wir uns für eine kleinere Fläche entschieden, um den Aufwand beim Gießen und Pflegen des Gartens zu verringern. Das war eine gute Entscheidung! Zwar blieb die Anzahl der Beete gleich, aber die Laufwege zu allen wichtigen Orten sind nun viel kürzer und damit angenehmer. Es blieb mehr Zeit für ein Schwätzchen nach getaner Arbeit 🙂

    Ankommen
    Mit Unterstützung unserer Landschaftsarchitektin Andrea-Maria entwickelten wir ein neues Raumkonzept und setzten dieses im Frühjahr um. Daraus entstanden ist ein stadtgarten, der uns schnell auf der neuen Fläche ankommen und wohlfühlen lassen hat: kompakter, mit einer wunderschönen Baumallee, vielen kleinen Winkeln zum Verweilen, einem ruhigen Ort für unsere drei Bienenvölker und offenen Außenflächen mit Beeten und Bänken für die Anwohner. Wir konnten selbst nicht glauben, wie schnell wir uns in unserer neuen Heimat wohlfühlten. Der Blick auf Quelleturm und -gebäude bei Sonnenuntergang entschädigte uns mehr als einmal für den anstrengenden Umzug.

    stadtgarten und seine Nachbarn
    Ein weiterer Grund, warum wir uns sehr schnell in der Wandererstr. 44 wohlgefühlt haben ist, dass wir noch nie so viele Gäste bei uns hatten – das Grundstück liegt wunderbar zentral und es ist ein Leichtes bei uns vorbeizuschauen und sich den Garten anzusehen, Gespräche zu führen. Wir haben den Eindruck, dass eine große Wertschätzung für unsere Arbeit im Stadtteil da ist und sind darüber sehr dankbar. Dass die Künstler des Quellkollektiv’s Ende des Jahres ausziehen werden, finden wir mehr als schade. Es geht ein kreativer Ort mit vielen engagierten Menschen. Wir drücken die Daumen, dass die neue Heimat Stabilität und Freiraum bringt.

    Biodiversität
    Wie ihr wisst, ist uns Biodiversität mit dem Thema alte, samenfeste Kultursorten ein großes Herzanliegen. Das im Februar von Bluepingu/ stadtgarten organisierte Saatgutfestival und unsere Jungpflanzenaktion haben gezeigt, dass die Anzahl der Menschen wächst, denen es wichtig ist, eine bunte Viefalt an Obst und Gemüse zu erhalten. Im stadtgarten selbst haben wir über 250 verschiedene Sorten angebaut. Ihr könnt euch vorstellen, wie bunt es in den Beeten aussah 🙂 Von einem Großteil haben wir Saatgut gewonnen. Freut euch also auch im nächsten Jahr auf die Saatguttauschbörse und unseren Jungpflanzenverkauf.

    Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
    Unser Umweltpädagoge Oliver hat nachgezählt und ich konnte es zunächst nicht glauben: über 450 Kinder und Jugendliche waren bei uns im Garten und haben während eines Projekttages das Projekt näher kennengelernt. Mit unserem Projektpartner „Stadt auf Rädern“ konnten wir verschiedene Bauprojekte verwirklichen: Der Bau eines Pavilion, einer Give-Box und die Renovierung eines Bauwagens, den wir zukünftig als Aufenthaltsraum nutzen und an Projekte im Stadtteil verleihen, sind daraus entstanden.

    Jeden Monat einen Kochworkshop
    Xenia hat in den vergangenen Monaten unermüdlich den Kochlöffel schwingen lassen: saisonale, vegane, fantasievolle Gerichte sind das Thema ihrer sonntäglichen Kochkurse, die auch in diesem Jahr mehr als großen Anklang fanden.

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  • Solidarisches Gemüse veranstaltet Saatguttauschbörse mit Vortragsprogramm

    (Gu, aus Antrag, 12.2.2015)
    Die Vernetzungsrunde Hamburger Stadtgärten veranstaltet am 8.3. eine Saatguttauschbörse mit Vorträgen und Film rund um die Frage „Wem gehört die Biodiversität).
    Teilnehmende Gruppen (im Solidarischen Gemüse): Gartendeck, Tifu-Garten, Keimzelle, Kepab, Hof vorm Deich, IG Wilhelmsburg, Grünanteil (mehr …)