Schlagwort: Bleiben gefährdet

  • Prachttomate Neukölln bedroht?

    (Gu, Projektbesuch, 19.8.)

    Die Prachttomate wird von einer Kerngruppe von ca. 12 Leuten gemeinschaftlich bewirtschaftet. Insgesamt sind es mehr Leute, die mitmachen. Sie gärtnern in Hochbeeten, haben im letzten Jahr 2 Gewächshäuser gebaut, haben einen Bauwagen mit den Werkzeugen und Materialien, machen kulturelle und politische Veranstaltungen (Kino, Theater, Diskussionsrunden etc.).

    Derzeit ist ihre Situation unsicher, da es neue Planungen für das Areal gibt. Es gibt noch keinerlei Aussagen dazu, was mit dem Gelände passieren soll, ob es bebaut oder freigehalten werden wird. BürgerInnenbeteiligung ist aus der Sicht von Thomas, dem einen Initiatoren, nicht gewünscht. Sie versuchen da aber einen Weg für zu schaffen und wollen ihre Beteiligung an der Planung durchsetzen. Sie berufen sich dabei auf Beispiele aus Hamburg – wie z.B. Park Fiction.

    Eine interessante Erfahrung habe ich gemacht: ich hatte meinen Besuch nicht angekündigt, sondern bin extra zu den angekündigten Öffnungszeiten in den Garten gegangen. Eine Frau hat mich rumgeführt und alles erläutert (der ich mich natürlich vorgestellt hatte). Thomas war noch nicht da, sollte aber noch kommen. So wartet ich im Garten und arbeitet derweil am Laptop. Plötzlich stand eine Frau vor mir, die ich vorher nicht gesehen hatte und verlanget zu wissen wer ich sei und was ich da machen würde (nicht sehr einladend, feindlich). Ich stellte mich vor und sie sagte dann, dass sie es ganz und gar unmöglich fände, wenn im Garten einfach Leute wären, die sich nicht vorstellen würden. Sie wolle mich ja jetzt nicht ausladen, aber…

    Ein besonderes Verständnis von einem offenen Garten. Bei Rosa Rose machte ich eine ganz andere Erfahrung – siehe Eintrag dazu

    # Prachttomate Berlin-Neukölln

    # Gemeinschaftsgarten

    # Politik

    # Bleiben gefährdet

    # BürgerInnenbeteiligung

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