Schlagwort: BNE

  • München: Workshops für Gärten durch Urbane Gärten München

    (Tel)

    UGM hat mit der Workshopreihe, die beim Netzwerktreffen letzten Herbst vorgestellt wurde, nun erfolgreich begonnen. Das ist einer der Inhalte der Förderung durch die Stadt (BNE Vision 2023). Sie nennen das „Urbane Gartenakademie“. Ruth ist dabei, die Angebote für Gärten in bestimmten Stadtvierteln zu bündeln, sie nennt das Clusterbildung. Die Angebote richten sich an alle Gartenformen und die Hoffung ist, dass sich die Gärten gut vernetzen und das Wissen von Garten zu Garten weitergegeben wird.
    Beim letzten Netzwerktreffen waren 18 Menschen, Schwerpunktthema war Klima. Nach Input von Ruth und Frauke konnten viele Tipps und Erfahrungswissen aus den Gärten zusammen getragen werden.
    Ruth macht nach wie vor auch Bodenworkshops, so findet der nächste im Grünstreifen statt.
    Auch vom BioDivHub Projekt aus gibt es Workshops. Die GGs, die da dabei sind: ÖBZ, Stadtacker, Grünspitz und Südgarten – es geht darum, dass die auch ins Quartier wirken.

    TUM begeltet 15 Gärten (die daher auch „irgendwie“ mit im BioDivHub Projekt dabei sind, das sind die, in denen Monika mit Team schon länger u.a. zu Insekten forscht. In diesem Zusammenhang wurde im Garten der Vielfalt (Schwanthaler Höhe) eine Sandlinse gebaut. (mehr …)

  • München: Generationengarten baut großes Hochbeet

    (Antworten)
    Von wie vielen Menschen wird das Hochbeet dann genutzt? Wie viele „Beete im Beet“ wird es geben? Oder ist das Beet für die BNE-Veranstaltungen eingeplant?

    Das Hochbeet würde vorwiegend von einer jungen Familie mit einem Kind genutzt. Die würden 2 qm davon bepflanzen. Unser Garten ist ja in 28 ca. 2qm Parzellen aufgeteilt, das Hochbeet wäre dann eine davon.

    1 qm würden wir als Gemeinschaftsfläche nutzen um Kräuter für die Kräuterworkshops oder Färbepflanzen für die Färberworkshops anzubauen.

    –       Wie beteiligen sich diese Gärtner*innen an den Kosten für das neue Hochbeet?

    Die Gärtner*innen beteiligen sich insofern, dass sie sich um das Anliefern, zuschneiden und den Aufbau kümmern und die Kosten dafür übernehmen.

    –       Wie viele Gärtner*innen beteiligen sich voraussichtlich an den Aufbauarbeiten und was genau ist dann zu tun?

    Das Hochbeet wird so als Bausatz produziert. Zwei Gärtner werden es abholen, dann müssen noch ein paar Kleinigkeiten geändert werden, was in der Schreinerei des einen Gärtners passiert. Beim Aufbau sind dann mind. 4 Gärtner*innen involviert. Zuerst muss das alte Hochbeet abgebaut und entsorgt werden. Das neue Beet muss dann zusammengebaut, geschraubt werden, der Boden mit dem Drahtgitter bedeckt werden und von Innen mit der Folie ausgekleidet werden. Dann wird es wie in der Permakultur unten mit Schnittgut usw. befüllt bevor oben die Erde drauf kommt.

    –       Gibt es Alternativen zu der vorliegenden Planung was die Materialien (das Holz) angeht?

    Für dieses Hochbeet nicht, da Lerchenholz für den Außenbereich die beste und beständigste Alternative ist.

    Alternativ müssten wir halt wieder ein günstigeres Hochbeet kaufen, das dann aber wieder nicht lange halten wird.

    –       Bitte fächert die Kosten ein wenig auf.

    Das Hochbeet wird so als Bausatz verkauft, wie im Angebot von Nick Kreisler beschrieben.

    –       Welche anderen (Teil)Finanzierungsmöglichkeiten gäbe es?

    Im Moment leider keine. Eine Möglichkeit wäre, einen Antrag beim Bezirksausschuss zu stellen. Das wird dann aber wieder lange dauern und wir kommen in den Sommer rein.

    Ich weiß, dass die Kosten für das Hochbeet hoch sind. Aber durch das Material und die Bauweise würden wir längere Zeit davon profitieren und es ist mit 3×1 m ein sehr großes Beet.

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  • München: Neustart des Freihamer Freiluftgartens

    (Antrag, Antworten)

    Unsere Ziele für 2025:
    • BNE-Lernort: Wir möchten den Freiluftgarten zu einem inspirierenden Lernort für Nachhaltigkeit entwickeln.
    In Kooperation mit dem Netzwerk Urbane Gärten München wird der Garten zum offiziellen BNE-Lernort im
    Rahmen der Urbanen Gartenakademien München. Durch offene Aktionen und Workshops vermitteln wir
    Wissen über ökologische Zusammenhänge, nachhaltigen Konsum und ressourcenschonendes Gärtnern.
    Kinderschutz e.v.
    Franziskanerstraße 14
    81669 München
    Te1.089231716-0
    Fax 089 231716 – 9969
    info@kinderschutz.de
    kinderschutz.de
    Vorstand
    Dr. Anna Laux, Thomas Melles
    Vorsitzender des Aufsichtsrates
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    Amtsgericht München VR 7605
    Steuernummer 143/218/00514
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    Mitglied im Paritätischen Wohlfahrts verband
    Landesverband Bayern e.V.
    KINDER
    SCHUTZ
    MÜNCHEN
    • Offener Begegnungsort: Wir möchten den Garten zu einem inklusiven Treffpunkt machen, der alle
    Menschen willkommen heißt. Das regelmäßig stattfindende Ganencsfe soll Raum für Austausch,
    Begegnung und gemeinsame Aktivitäten bieten.
    • Bodenverbesserung und Kompostierung: Wir möchten das Jahr 2025 nutzen, um die Bodenqualität zu
    verbessern und optimale Bedingungen für das Gärtnern zu schaffen.
    • Biodiversität: Gleichzeitig fördern wir in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München die
    Biodiversität durch insektenfreundliche Bepflanzung und die Schaffung von Lebensräumen für Wildbienen
    und andere Insekten.
    • Gewinnung neuer Mitglieder: Wir wollen mehr Menschen für den Garten begeistern und sie zur aktiven
    Teilnahme ermutigen.
    3. Geplante Maßnahmen und Zeitplanung:
    • Offene Mitmachaktionen:
    1. Anlage eines Hügelbeets (29.03.)
    2. Weiterentwicklung des Kräutergartens (26.04.)
    3. Instandsetzung und Bepflanzung des Tomatenhauses (17.05.)
    4. Bau von Bohnentipis (29.05.)
    • BNE-Workshops:
    1. Boden begreifen mit dem Bodenkoffer (04.04.)
    2. Kräuter-Workshop (im Rahmen der Stadtteilwoche, 19.07.)
    3. BNE-Basics oder Gartenpädagogik (tba)
    • Offenes Gartencate: Ab Mai soll monatlich ein offenes Gartereale stattfinden. (ab 18.05.)
    • Saatgut-Aktion „Schenk uns eine Blume“:
    Um den Freiluftgarten im Stadtviertel bekannter zu machen und die Stadtteilbewohner*innen zum
    Mitmachen zu aktivieren, planen wir eine Saatgut-Aktion. Wir verteilen kostenfreie selbstgebastelte
    Saatguttütchen mit Blumensamen und bitten darum, eine zu Hause selbst aufgezogene Blume zurück in
    den Freiluftgarten zu bringen. (April/Mai)
    • Pflanzaktion im Rahmen des Frühlingsfests des Nachbarschaftstreffs: Im Rahmen des Frühlingsfests
    im Nachbarschaftstreff veranstalten wir zusätzlich eine Pflanzaktion für Kinder. Gemeinsam säen wir
    Gemüse und Blumen in Tetrapaks aus. Kinder, die zu Hause keinen Balkon zum Einpflanzen haben,
    können ihre selbstgezogenen Pflanzen anschließend ebenfalls in den Freiluftgarten bringen und dort beim
    Wachsen begleiten. (11.04.)
    • Bodenverbesserung: Bepflanzung eines Großteils der bodennahen Flächen mit Gründüngung,
    Insektenweiden und anderen bodenverbessernden Pflanzen (ganzjährig)
    • Kompostgruppe: Eine besondere Rolle soll dieses Jahr das Thema Kompost spielen. Die Gärtner*innen
    sollen die Möglichkeit bekommen, unterschiedliche Methoden der Kompostierung (Bokashi,
    Wurmkomposter) kennenzulernen und auszuprobieren. Zudem starten wir den Pilotversuch, im kleinen
    Rahmen eine Community-Composting-Gruppe im Stadtteil zu initiieren. Auch die Lebensmittelrettung, die
    im Rahmen des Nachbarschaftstreffs stattfindet, soll dabei miteinbezogen werden. (ganzjährig)
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    Alle Maßnahmen wurden gemeinsam mit der Kerngruppe der Gärtner*innen (derzeit 7 Personen) entwickelt und
    werden zusammen mit den neuen Gärtner*innen umgesetzt.

          Wie groß ist die Gruppe im Moment? Wie hoch war die Fluktuation und woran, meinen Sie, lag das?

    Im Moment besteht die Gruppe der aktiven GärtnerInnen aus 15-20 Personen, davon 7 ehemalige GärtnerInnenn und ca. 13 Personen, die neu dabei sind bzw. Interesse bekundet haben, sich zukünftig beteiligen zu wollen. Wie aktiv sich die einzelnen Neuen einbringen werden, wird sich im weiteren Jahresverlauf zeigen.
    resultierte daraus, dass die Treffleitung ihren Fokus auf die Entwicklung der Angebote in dem gerade übernommenen Nachbarschaftreff Freiham legen musste und weniger Zeit für die Begleitung der FreiluftgärtnerInnen zur Verfügung hatte. Vor allem zwischenmenschliche interne Konflikte mit einzelnen Teilnehmenden, die einer stärkeren Begleitung durch eine hauptamtliche Koordination bedurft hätten, führten zu einer belastenden Stimmung, die zahlreiche Austritte aus der Gruppe der Engagierten zur Folge hatte.
    Workshops u.a. zur Wertebildung, die von der Treffleitung Anfang 2024 zusammen mit den GärtnerInnen durchgeführt wurden, führten zwar zur Bildung dreier Arbeitsgruppen: „Projekte“, „Vielfalt“, „Ökologisches Gärtnern“. Entgegen der wiederholt artikulierten Selbsteinschätzung der Teilnehmenden im Rahmen der Treffen, zeigte sich jedoch, dass die Gruppe ihre selbst gesteckten Vorhaben nicht realisieren konnte – es gab zu wenig aktive und belastungsfähige Schultern, auf die sich die Arbeitslast verteilte.

          Wie entsteht Gemeinschaft im Garten?

    Gemeinschaftliches Gärtnern am Freitagnachmittag, Auflösung der Privatbeete, gemeinschaftliche Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Aktionen, Patenschaften (bisherige GärtnerInnen begleiten die Neuankömmlinge bei ihrem Start im Garten), Kommunikation via Signal-Gruppe.

          Wessen Ideen sind die Aktionen? War die Gartengruppe daran beteiligt?

    Das Konzept fußt auf den Gedanken und Vorschlägen der GärtnerInnen-Gruppe, die in Workshops im Jahr 2024 gemeinschaftlich erarbeitet wurden. Die hauptamtliche Koordinatorin hat die Ideen für den Neustart zusammengetragen, auf Realisierbarkeit geprüft und ein entsprechendes Konzept entwickelt.

          Wie ist der Garten inzwischen organisiert? Wird alles gemeinschaftlich begärtnert oder gibt es (auch) individuelle Beete?

    Seit Anfang 2025 werden alle Flächen gemeinschaftlich bewirtschaftet. Die Einzelbeete/Privatbeete wurden aufgelöst, da sie z.T. sehr nachlässig oder gar nicht bewirtschaftet wurden.
    Die GärtnerInnen übernehmen nun für bestimmte Bereiche Patenschaften bzw. bilden Themengruppen (z.B. Kompost, Tomatenhaus, Kräutergarten, Hochbeet etc.). So muss nicht mehr jeder Einzelne Verantwortung für alles übernehmen. Laut der Aussagen der GärtnerInnen wird das als Erleichterung empfunden.

          Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Bisher lag die Teilnahmegebühr zwischen 25 und 45 Euro pro Saison. Im Jahr des Neustarts und der Umstrukturierung wollen wir keine Gebühr erheben. Allerdings beteiligen sich die GärtnerInnen bei der Beschaffung von Saatgut und Pflanzen.

    Die beiden folgenden Statistiken zeigen die Entwicklung der Teilnehmerzahlen und die geleisteten Stunden von 2020-2024. Dabei wird deutlich, dass trotz hoher Anmeldezahlen vor allem im Jahr 2023 die Aktivität im Garten stark gesunken ist. Die Teilnehmerzahlen haben sich schließlich von 2023 auf 2024 mehr als halbiert. Dies

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