Schlagwort: Bonn

  • Bonn: Vernetzung der Gärten auf Sparflamme

    2024 haben wir ein Vernetzungstreffen geschafft, sehr nett mal wieder, sogar die Verwaltung war da und hat sich tipps abgeholt https://bonnimwandel.de/essbare-stadt-netzwerktreffen-24/ Der Mensch der das Treffen 25 machen wollte hat aber nicht so richtig funktioniert,  Gärtner:innen sind halt lieber in ihren Gärten und haben genug damit zu tun. Immerhin, eine Person hat dann ihren Gemeinschaftsgarten auf unsere Karte eingetragen… https://www.bonn4future.de/de/karte .

    Unser Netzwerktreffen wird dieses Jahr im Frühjahr stattfinden als Saatgut-Pack-Aktion, wir haben hier die tolle  Biostation Bonn/Rhein-Erft, die selbst Autochtones Saatgut macht

    Woran es fehlt? Am Urban Gardening Koordinator, der genau dann Fragen beantwortet, wenn die Leute Zeit haben (betreutes Gärtnern), und an Motivation schon wieder 5 Anträge zu schreiben um vielleicht einen bewilligt zu bekommen

    [von Bonn im Wandel, Ini, die die Gärten abbildet und bisher vernetzt hat, jetzt aber in Richtung Pop-Up Klimawerkstätten geht] (mehr …)

  • Bonn: GG in Vilch-Mühldorf beendet

    (Tel)

    Die Fläche war von Anfang an eine Fläche für eine Schule, diese wird nun jetzt tatsächlich gebaut (den Garten gab es damit 10 Jahre lang). So richtig gegärtert wurde nicht mehr, es wuchs eher das, was eh im Beet war.
    Eine neue Fläche haben sie daher auch gar nicht gesucht/sich nicht dafür stark gemacht.

    Aber es kanns ich wieder was tun, der zweite Teil der Gemeinschaftswohnanlage soll nun auch gebaut werden (da nun feststeht wie die Bundesstraße genau verlaufen wird) und in den Planungen sind – eingebracht durch bürgerschaftliche Mitplaner*innen – Wasseranschlüsse und Flächen für Gartenhäuschen für Geräte. (mehr …)

  • Bonn: lokales Netzwerktreffen

    Liebe Gartenfreund*innen in Bonn und Umgebung,

    in Bonn gibt es eine bunte Szene der Gemeinschaftsgärten, und seit November letzten Jahres auch zwei Neue, den Stadtteilgarten in Auerberg und den Gemeinschaftsgarten von FiBB e.V. in Tannenbusch.
    Außerdem hat dieses Jahr schon zum vierten Mal das Blühbotschafter-Training statt gefunden, von Bonn im Wandel e.V. und Biostation Bonn/Rhein-Erft e.V. Das ist ein guter Grund sich zu treffen
    Fabian Neukirchen vom Quartiersmanagement Tannenbusch/ Auerberg, Gesa Maschkowski, von Bonn im Wandel e.V.  und Tanja Schendel von der Biostation Rhein/Erft e.V. laden euch daher ganz herzlich ein zum Urban Gardening+ Bonn-Summt Netzwerktreffen 24

    • am 23.09.2024
    • um 19.00 Uhr
    • im Quartiers- und Jugendzentrum, Stockholmer Straße 23, 53117 Bonn

    Für eine gute Planbarkeit bitten wir um Anmeldung
    Was haben wir vor?

    •  Kennenlernen – wer ist eigentlich wo aktiv? Und eintragen in eine Karte
    • Erfahrungsaustausch. Viele Urban Garding-Projekte stehen vor ähnlichen Herausforderungen, wie z.B. Wasserversorgung, Wo kommt der Kompost her? Wie macht man eine Fruchtfolge? Welches Saatgut ist empfehlenswert? Wann sind Schonzeiten von Vögeln? Wo kommt das Geld her und das Material oder auch wie geht man mit streitlustigen Nachbarn um? Mit Eure Hilfe werden wir sicher viele Fragen klären,
    • Braucht es ein Bonner Netzwerk? Und wie organisieren wir das?

    Fachliche Unterstützung gibt es an dem Abend von Gesa Maschkowski. Sie ist seit vielen Jahren im Bereich Urban Gardening unterwegs, hat die erste Bonner SoLaWi mitgegründet und Bonn blüht und summt gestartet. Tanja Schendel ist in der Biostatiation zuständig für Erfassungen, Regiosaatgut und Umweltbildung. Fabian Neukirchen hat  Lust, ein Bonner Gardening FAQ zu starten, um neue Projekte insbesondere bei ihrer Aufbauphase zu unterstützen. Das könnte ein toller Start dafür sein.

    https://www.bonn4future.de/de/form/netzwerktreffen-bonn-blueht-und- (mehr …)

  • Bonn: Gemeinschaftsgarten Vilich_Mühldorf nicht sicher

    (Mail)
    Wir haben jetzt noch ein Jahr Fristverlängerung bekommen. Auf einem Teil der Fläche soll ein Zweig der Adelheidisschule gebaut werden. Dann müssen wir uns neu orientieren das Grundstück gehört der Stadt Bonn. Pächter war der Verein Wohnen im Quartier. Der Pachtvertrag ist anscheinend durch die Übertragung des Grundstücks von der LEG an die Stadt Bonn vor zwei Jahren erloschen (mehr …)

  • Neuigkeiten aus dem Netzwerk

    (ANtworten zur NW-Aktualisierungsmail)

    Burghausen: der Wechsel der GärtnerInnen war in den letzten Jahren fortlaufend, aber die jetztige Gemeinschaft hat sich im Wortsinn zusammengerauft. Der Gargenbauverein Raitenhaslach hat noch immer die Patenschaft, die Stadt Burghausen unterstützt das Projekt aktiv.

    Landau: unser Interkultureller Garten in Landau in der Pfalz existiert immer noch und an den wehenden Länderfahnen entlang des Gartenweges sieht man, dass alle 25 Parzellen an Menschen aus zur Zeit 14 Nationen vergeben sind. 
    Unsere GärtnerInnen sind zwischen 0 und 83 Jahre alt und es gärtnern Menschen zusammen, die erst sehr kurz oder auch schon sehr lange in Deutschland leben. Dies sind neben Familien auch Einzelpersonen und zwei Studentengruppen der Landauer UNI. 

    Weil in unserem Garten auch gerne gefeiert wird, haben wir 2017 gemeinsam einen großen Freisitz gebaut, unter dem jetzt auch fast alle GärtnerInnen Platz finden. Auch in den Hängematten kann endlich geschaukelt werden, denn der Freisitz ist im Gegensatz zu unseren jungen Obstbäume groß und stabil genug für die Aufhängungen.

    Köln: Tja, wie es mit dem CampusGarten weitergeht, weiß ich auch nicht. Ich sollte das Projekt bis Oktober wieder ans Laufen bringen, aber das hat nicht geklappt – die Studierendenvertretung hat sich um gar nichts gekümmert, und die Nachbarn, die die Beete in Beschlag genommen haben, verweigern jede Kooperation und lassen alles vergammeln. Der Garten sieht aus wie Hund, die Pflanzkisten fallen auseinander und niemand möchte sie reparieren (das wäre ja Arbeit und kein Spaß), und die Studierenden, die mitmachen wollten, wurden angepöbelt und vertrieben, weil die Nachbarn „‚ihre“ Kisten nicht teilen wollen. Die Aussaaten für das studentische Projekt wurden zerstört, deswegen gab es auch kein Programm oder Projektarbeit. Jetzt sind Wahlen zur Studivertretung, vielleicht werden die Neoliberalen da abgewählt und die Ökos wieder stärkste Fraktion, aber selbst dann müsste der Garten abgerissen und neu aufgebaut werden.

    Jena: in unserem Garten „Buntes Gemüse“ ist alles beim Alten. Wir haben eine gute Auslastung und bauen auch stetig weiter aus: seit diesem Frühjahr haben wir einen Festwasseranschluss, um auch die sehr trockenen Sommer zu überstehen. Und im kommenden Frühjahr wollen wir (Dank der Spende vieler Fenster aus einer alten Schule) endlich unser Gewächshaus aufbauen.

    IG Oldenburg: „wir werden tatsächlich ab März umziehen und dann eine neue Adresse haben (Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg). Da das Grundstück leider nicht ideal ist und es kein Gartengelände gibt, steht die Fortführung unseres interkulturellen Gartens auf der Kippe.
    Wir hatten bislang die komfortable Lage den Garten direkt an unserer Einrichtung des Stadtteiltreffs zu haben.  
    Ich kann es mir momentan auch nicht anders vorstellen. Ich warte allerdings erstmal die Situation im Neubau ab und ob sich vor Ort noch eine neue Möglichkeit auftut“

    Interkulturelle Gärten Bad Kreuznach: Frau Knoche nicht mehr Vorsitzende „Nach 10 jährigen Vorsitz habe ich mein Amt zur Verfügung gestellt. Dies hatte zur Folge, dass sich keiner bereit fand meine Nachfolge anzutreten.
    Mit einen Brandbrief habe ich die Gärtner vor die Wahl gestellt: Entweder ihr engagiert euch, oder der Garten muss geschlossen werden, denn dee ich r Verein ist der Rechtsträger. Dies hatte zur Folge, dass die Aktiven Gärtner sich nun mehr einbringen und auch für die Vereinsarbeit interessieren.
    Sie lernen mit der deutschen Bürokratie um zu gehen.
    Mit sehr viel Engagment hat der neue Vorstand Spende gesammelt, so dass wir in diesem Jahr eine eigene Wasserleitung bauen konnten und nun unabhängig sind.

    Omas Garten Berlin: OMAs Garten gibt es noch. Das „noch“ trifft es leider recht gut, denn wir müssen zum 31.12.19 ausziehen und sind auf der Suchen nach einem neuem Ort. Da wir momentan noch nicht 100%tig wissen, wo unsere 20 Hochbeete ab dem 01.01.20 unterkommen werden, möchten wir Euch bitten, OMAs Garten ab diesem Datum vorerst von Eurer Seite zu nehmen.
    unser Vermieter hat das Gelände abgegeben. Hier soll nächstes Jahr gebaut werden. Da eine mieterfreie Übergabe gewünscht ist, müssen wir leider aus unserem Flachbau ausziehen.
    Wir haben aber auch gute Neuigkeiten: unsere Hochbeet haben eine neue Bleibe zugesichert bekommen. Am 06.12. wandern sie auf die andere Seite der Spree, dem Spreeacker, in direkter Nähe zur HolzOMA

    Haslach gärtnert: Haslach gärtnert in Freiburg hat sich in diesem Herbst mangels Aktiver aufgelöst und ist zurück gebaut worden (öffentliche Fläche).
    die Fläche wird wieder eine Wiese im Park wie vorher. Schade um die Artenvielfalt, wir mussten alles rausnehmen, auch die Beerensträucher.
    Besonders traurig: der Park wird sehr gerne von Hundebesitzern frequentiert, mancherorts ist der Park ein reines Hundeklo. Das ist für uns auch ein Grund gewesen, dort nicht mehr weiter gärtnern zu wollen. Andere Standortprobleme kamen hinzu (sehr schattig, eingeschränkte Wasserversorgung).
    Wir könnte uns grundsätzlich vorstellen, an anderer Stelle weiter zu gärtnern. Momentan brauchen wir alle aber erstmal eine Pause und Platz für Anderes

    STuttgart-Feuerbach: Die Stadt Stuttgart hat uns nun zum zweiten Mal im Rahmen des Urban Gardening mit einem Preisgeld von 200 € bedacht.
    Damit werden wir uns für nächstes Jahr eine neue Aktion überlegen, evtl. einen „Naschweg“ mit Beerensträuchern.Die Stadt Stuttgart hat seit 1861 einen Verschönerungsverein http://www.vsv-stuttgart.de/index.php?article_id=1 welcher sich seither um das äußere Bild der Stadt kümmert und sehr rege ist. Alle zwei Jahre findet sowohl für das Urban Gardening als auch private Gärten ein Wettbewerb statt.

    Marburg: Die Stadtwaldgärten sind immer noch aktiv. Ich (Helga Pukall) habe die Gartenorganisation abgegeben (wird weiterhin über IKJG organisiert und finanziert), betreue aber noch das Gratisgartenprojekt, das gerade um einen Bereich für eine heilpädagogische Schulklasse erweitert wird. Die Gärten lagen ja wunderschön am Rand des Quartiers, jetzt wird es daneben ein großes Baugebiet geben für 900 neue Bewohner*innen, so dass die Gärten plötzlich zentral in der Mitte liegen. Ein spannender Prozess. Man findet sie auf der IKJGwebseite unter Erwachsene – Garten. Wenn Ihr den Garten wieder aufnehmen würdet, könnte ich ein aktuelles Bild schicken. Der Text auf der Webseite ist eigentlich ganz passend. Die Richtsberggärten: Der 2012 gegründete Verein verwaltet sich selbst, da bin ich nur am Rande beratend tätig.
    Der Gesundheitsgarten neben den Richtsberggärten, der 2012 bei der Netzwerktagung gerade im Entstehen war, ist inzwischen ein großes Projekt geworden mit einem Veranstaltungsprogramm und vielen dort aktiven Gruppen. Da betreue ich das Backhaus und den Kräutergarten.Das wird im Rahmen der „gesunden Stadt“ finanziert durch die Stadt Marburg.

    GemeinschaftsGarten Vilich-Müldorf: Es ist etwas ruhiger geworden im und um den Garten – unter anderem deshalb, weil die Idee der Hochbeete sich im ganzen Quartier ausgebreitet hat. So hat unser Garten das „Sensationelle“ verloren und ist zu einem integrierten Bestandteil des Stadtviertels geworden. Die Stadt hat das Grundstück bisher nicht zurückgefordert – und so gärtnern wir einfach weiter.

    Saarbrücken: der Status unseres Gemeinschaftsgartenprojekts (Parkbeet, Saarbrücken: in Planung) ist nach wie vor unverändert – mit dem Unterschied, dass der ursprünglich geplante Standort hinfällig ist. Wir sind aktiv auf der Suche nach einem alterantiven Standort und optimistisch, dass es bis zum nächsten Frühjahr klappen wird.

    Blohmgarten Berlin: Unser zehn jährige Nutzungsvertrag war in diesem Jahr ausgelaufen und wurde um weitere fünf Jahre verlängert

    Stuttgart: Bunt statt Grau: Wir haben es sogar zu einem Eintrag in dem Buch „Rein ins Grüne – Raus in die Stadt“  geschafft.
    Klein, aber drin.
    Und einen Preis vom „Verschönerungsverein“ in Stuttgart wurde uns in diesem Jahr überreicht.
    https://buntstattgrau.jimdo.com/presse-aktuell-1/

    Bielefeld: Sieker: Unser Gartenverein ist sehr lebendig. Am kommenden Montag wird er als vorbildliches Projekt der Sozialen Stadt in NRW gekürt. Es gibt auch einen WDR-Beitrag zu den Sieker Gärten. der Beitrag beginnt bei Minute 21:34: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-quarks-xl-ernte-extrem-102.html

    Infos bei Tagung „Soziale Natur“
    -Zusammen gärtnern: Stellen über Aktion Mensch, Projekt läuft 5 Jahre lang
    IG Buch muss umziehen, Unterkunft dort wird aufgelöst, neue Fläche schon gefunden, wieder Unterkunft,manche der Geflüchteten aus Buch ziehen da auch wieder ein, da keine Wohnungen gefunden werden
    – GG Prohlis (Dresden): in einem Sommer 70 neue Gärtner*innen aus den umliegenden Häsuern

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  • urban gardening bei Bürgerhaushalt in Bonn vorne

    (Gu, alerts)

    Insgesamt 220.000 Euro stehen den Bonnern zur Verfügung, die sie für Projekte in den Stadtteilen ausgeben dürfen. Welche das sind, entscheiden die Bürger selbst.

    Das Abstimmungsverfahren für den ersten Bürgerhaushalt der Stadt Bonn nähert sich langsam der finalen Phase. Noch bis Dienstag, 10. Juli, können die Bonner in einem zweiten Durchgang über die Wunschliste für den Bürgerhaushalt abstimmen. Für die Stadtbezirke Hardtberg und Bonn stehen derzeit Projekte in der engeren Auswahl, von denen einige schon auf den Aufgabenlisten der Kommunalpolitiker stehen. Die Stadt verweist darauf, dass während des zweiten Abstimmungsdurchgangs noch weitere Wünsche aufgelistet werden können.

    Bis zum 26. Juni haben die Fachämter die zehn am besten bewerteten Vorschläge je Stadtteil geprüft und bewertet – im Hinblick auf Zuständigkeit, Umsetzbarkeit und anfallende Kosten. Kein Einzelprojekt durfte teurer sein als 10 000 Euro. Nicht umsetzbare Vorschläge wurden durch Nachrückende ersetzt. Alle Interessierten können die Stellungnahmen der Verwaltung unter den entsprechenden Vorschlägen im Online-Dialog zum Bürgerhaushalt auf www.bonn-macht-mit.de einsehen. Nach der Überprüfung durch die Stadt liegen folgende Projekte derzeit auf den ersten Plätzen:

    Stadtbezirk Hardtberg:

    Platz 1: Gemeinsames Gärtnern auf Ackerflächen, die die Stadt anmietet und den Bürgern zur Verfügung stellt. Die Stadt verweist darauf, dass es bereits „Urban Gardening“-Projekte in Bonn gibt.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Das-w%C3%BCnschen-sich-die-Hardtberger-und-Bonner-article3894574.html (mehr …)

  • Bonn: urban gardening Teil eines neu gestalteten Spielplatzes

    (Gu, alerts)
    Einweihung des Spielplatzes Maxstraße: Spielen, Kicken und urbanes Gärtnern vereint BN – „Stadtgärtnern“ lautete das Motto, unter dem die Neugestaltung des Spiel- und Bolzplatzes an der Maxstraße stand.

    Mit der Baumaßnahme betrat das Amt für Stadtgrün Neuland, denn erstmals entstand auf einem neu geplanten öffentlichen Spielplatz ein eigener Bereich für Urban Gardening. Nach rund elfmonatiger Bauzeit sind die Arbeiten nun abgeschlossen. Bei einer Einweihungsfeier am Mittwoch, 8. November 2017, mit Vereinen und Initiativen aus der Bonner Altstadt übergab Bezirksbürgermeisterin Brigitta Poppe-Reiners den neuen Platz offiziell seiner Bestimmung. […] In dem neuen Bereich für Urban Gardening können die Bürgerinnen und Bürger getreu dem Motto des Spielplatzes Maxstraße Obst, Gemüse und Kräuter anbauen, pflegen und natürlich auch ernten. Bei der Einweihungsfeier pflanzte die Initiative „blühender Gertrudisgarten“ die ersten selbst herangezogenen Stauden. Weitere Pflanzaktionen von verschiedenen weiteren Initiativen sind für das kommende Jahr geplant. Die Koordination und die Vergabe der Beete wird das Quartiersbüro Macke-Treff übernehmen. Der gesetzte Kostenrahmen für die Sanierung von rund 280.000 Euro wurde eingehalten. Damit die Betriebskosten in Zukunft gut finanzierbar sind, hat die BonnNetz GmbH 100 Kubikmeter Frischwasser für den Betrieb der Wasserpumpe gespendet.

    https://www.focus.de/regional/bonn/stadt-bonn-meldung-vom-08-11-2017_id_7819516.html

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  • Bonn erstellt Internetportal für urban gardening und will urbane LaWi fördern

    (Gu, FB)

    Ab Februar soll ein Internetportal für Urban Gardening über mögliche Flächen fürs Gärtnern in der Stadt informieren. Auch die SPD hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, der an diesem Donnerstag im Bürgerausschuss beraten wird. Gärtnern ist bei Städtern weiterhin beliebt: Die einen mieten sich ganze Ackerstreifen, um in den Sommermonaten regelmäßig frisches Gemüse zu ernten. Andere pflanzen Blumen und Sträucher auf Baumscheiben und auf einem Spielplatz mitten in Bonn an – und pflegen alles auch. Was noch fehlt, ist eine Übersicht aller Projekte, damit sich jeder schnell informieren kann. Doch das soll sich nächsten Monat ändern.

    Die SPD hat einen Antrag gestellt, der an diesem Donnerstag im Bürgerausschuss (Ratssaal Stadthaus, 18 Uhr) erstmals behandelt wird und bis Ende Januar durch die Bezirksgremien bis hin zum Hauptausschuss wandert. „Das neue Grünflächenkonzept sieht vor, dass Flächen, die zurückgebaut werden, zum Beispiel ehemalige Spielplätze, bei Eignung des Geländes für Urban Gardening zur Verfügung gestellt werden“, heißt es im Antrag der SPD-Ratsfraktion. Sie möchte, dass alle möglichen Anbauflächen künftig auf der städtischen Homepage aktuell aufgelistet werden. Wer sich fürs Gärtnern interessiert, soll dort auch alles über die Bedingungen erfahren und selbst Vorschläge machen können, wo sich noch ein Fleckchen für Möhren und Bohnen finden lässt. Das Ganze hat einen Vorteil: Die Stadt muss an den Stellen selbst kein Geld mehr für die Grünpflege ausgeben.

    Eine Stellungnahme der Stadt zum Antrag liegt schon vor: Demnach soll es im Internet bereits Anfang Februar alles Wissenswerte rund ums Urban Gardening geben. Alle Wünsche der SPD in Hinblick auf Verträge und Flächen sollen dabei erfüllt werden. Schon in mehreren Vorlagen habe die Verwaltung über Bürgergärten und das Thema „Essbare Stadt“ informiert und auch zahlreiche Initiativen dazu an einen Tisch geholt. Eine eigene Personalstelle in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sei aber nicht zustande gekommen. Die Zusammenarbeit werde aber weiterhin bestehen. Auch mit anderen Kommunen will die Stadt weiter zusammenarbeiten, etwa mit Frankfurt anlässlich einer Veranstaltung im Bundesamt für Naturschutz in Bonn.

    Es werde auch eine Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Rheinland und zahlreichen weiteren Akteuren an einem konkreten Förderprojekt zur Entwicklung der Urbanen Landwirtschaft geben, heißt es aus dem Stadthaus. Auch beim Integrierten Handlungskonzept Grüne Infrastruktur im Bonner Norden werde Urban Gardening eine große Rolle spielen. Außerdem die Verwaltung man Ausschau nach möglichen Fördertöpfen halten.

    Die Idee, öffentliche Grünflächen zu bepflanzen, entstand in den 70er Jahren in New York. Im Rheinland war Köln Vorreiter beim Urban Gardening. In Bonn haben sich Hobbygärtner – Familien, Anwohner und Studenten – zum Beispiel um triste Ecken auf dem Spielplatz gegenüber dem Hostel „Maxhaus“ gekümmert. Bis Frühjahr vergangenen Jahres gab es in der Ermekeilkaserne einen engagiert gepflegten Garten. Der ist mittlerweile kleiner, weil der Ermekeilinitiative nicht mehr so viel Fläche zur Verfügung steht.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Wo-Bonner-in-der-Stadt-Wirsing-und-M%C3%B6hren-anbauen-k%C3%B6nnen-article3444424.html

    (alerts, 4.5.:)
    Wer in Bonn in der Stadt gärtnern will, kann öffentliche Grundstücke für eine begrenzte Zeit pachten, das ist so eine Art Miete. Im Internet gibt es Fotos von den Freiflächen und Hinweise, ob man graben und Beete anlegen darf und ob es einen Wasseranschluss gibt.
    David Baier, Abteilungsleiter im Amt für Stadtgrün in Bonn, ist neugierig, wie das Angebot bei den Bonnern ankommt. Das Urban Gardening-Projekt stecke nämlich noch in den „Kinderschuhen“, sagt Baier. Aktuell hat die Stadt zirka 40 urbane Gartenflächen zu verpachten – für einen günstigen Preis und auch nur für einen gewissen Zeitraum.
    Die zukünftigen Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner haben aber auch Pflichten: Zum Beispiel Müll entsorgen, Wege freihalten, leere Blumentöpfe wegräumen und bei Bedarf gießen oder mähen. Finanziell rechnen wird sich Urban Gardening für die Stadt Bonn erst nach ein paar Jahren, meint Baier.
    http://www.swr.de/swr2/wissen/urban-gardening/-/id=661224/did=19477364/nid=661224/1oe2ogt/

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  • Stadt Bonn will Flächen für urban gardening ausweisen

    (Gu, alerts)

    […]“Die Resonanz auf das neue Grünflächenkonzept ist durchweg positiv“, berichtete Dieter Fuchs, Leiter des Amts für Stadtgrün, der nach der Eröffnung Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Umweltdezernent Rüdiger Wagner bei ihrem Rundgang begleitet hatte. So gebe es bereits bei der Bürgerbeteiligung im Internet knapp 30 Eintragungen mit Kritik, Lob und Anregungen Darüber hinaus soll diese Informationsplattform im Online-Stadtplan noch weiter ausgebaut werden, indem neben dem bereits jetzt ersichtlichen Baumkataster auch die Plätze des „Urban Gardening“ ausgewiesen werden sollen.“ […]
    http://www.schaufenster-bonn.de/rag-rsg-sf/docs/1299258/bonn (mehr …)

  • Garten und viel mehr in Alftern bei Bonn

    (Gu, Mail, 8.2.)
    GRaum Bonn (genau genommen Alfter): Wir haben ein Grundstück, auf dem wir gemeinsam gärtnern, den Tieren unterschlupfmöglichkeiten bieten und uns mit Themen wie Permakultur, Gehölzvermehrung, Regenwasser Aufbereitung, Solarenergie nutzung, Winterkonservierung der Ernte, Reparatur von Werkzeug / Gegenständen und anderem beschäftigen (mehr …)

  • neuer Anlauf für Gemeinschaftsgarten im alten Nutzgarten der Burg Lede

    (Gu, Tel, 12.8.)
    Die Burg Lede ist eine Burganlage (Wasserburg) in Privatbesitz in Bonn. Es gibt u.a. einen alten Nutzgarten, der Teil der Gartenanlage ist. Vor ca. 10 Jahren hat der Besitzer in einer Annonce Leute gesucht, die den Nutzgarten weiterführen. Es gab dann auch eine Gruppe, die dort die Beete gepflegt, neue angelegt und Bäume gepflanzt haben. Die den Garten umgebende, stark gewucherte Hecke und die Bäume verschatten nun aber die Fläche sehr, es passierte so gut wie nichts mehr – bis auf ein bisschen Wildkräuteranbau. Ein paar wenige Leute der ersten Gruppe sind noch ein bisschen aktiv. Über „Bonn in Wandel“ sind nun neue Leute dazugekommen (so 2-3), die gerne wieder einen Gemeinschaftsnutzgarten aus der Fläche machen wollen. Sie würden gerne Hochbeete bauen und die Hecke stutzen etc. Noch ist die Gruppe sehr klein und es gibt Konflikte mit der „alten Gruppe“, die die Bäume und die Hecke nicht schneiden wollen.
    Der Ansprechpartner ist in einem anderen Bonner Gartenprojekt aktiv und hat privat einen großen Nutzgarten, so dass er nicht viel Zeit für dieses Projekt hat. Sie machen 1x Monat ein Treffen und sind auf der Suche nach MitmacherInnen. (mehr …)