Schlagwort: Bremen

  • Bremen: mehr Mitgärtner*innen im Garten im Irgendwo

    (Sachbericht)

    Zu Saisonbeginn haben wir als offene Gartengruppe die
    Hochbeete repariert, Erde aufgefüllt und die
    Kräuterspirale erneuert. Einige Beete waren abgesackt
    oder hatten lockere Stellen, das konnten wir alles
    ausbessern. Auch das Gewächshaus wurde weiter
    genutzt, um Jungpflanzen vorzuziehen.
    Wie immer haben wir komplett ökologisch gearbeitet –
    also ohne Chemie, dafür mit Kompost, organischem
    Dünger und natürlichen Methoden gegen Schnecken und Blattläuse. Die Anschaffung von Schneckenkragen und
    Marienkäferlarven hat uns sehr geholfen. Ein neues,
    dauerhaftes Kompostsystem haben wir ebenfalls
    angelegt.
    Da wir nicht genug Platz haben, um alles selbst
    vorzuziehen, haben wir zusätzlich Jungpflanzen bei
    einem lokalen, inklusiven Bio-Betrieb gekauft. Das hat
    gut funktioniert und uns viel Arbeit abgenommen.
    Gemeinschaft und Miteinander
    Der Garten war auch dieses Jahr ein Ort, an dem viele
    Menschen zusammenkamen: zum Arbeiten, Reden, Lernen
    oder einfach Dasein. Die wöchentlichen Treffen waren wieder
    gut besucht. Insgesamt wuchs die Gruppe auf 15 Mitglieder
    an, da wir den Garten als öffentlichen Garten eingetragen
    haben. Entscheidungen haben wir gemeinsam getroffen, und
    jede*r konnte sich so einbringen, wie es passte. Dieser offene
    und solidarische Umgang miteinander ist uns wichtig – und er
    funktioniert im Garten jedes Jahr ein Stück besser.
    Gemeinsames Kochen mit der Ernte war erneut ein Highlight.
    Es ist schön zu sehen, wie aus kleinsten Setzlingen später eine ahlzeit wird, die wir miteinander teilen können.
    Was der Garten bewirkt
    Der Garten ist zu einem festen, grünen Punkt in der Airportcity in Bremen geworden – mitten im
    Beton bietet einen kleinen Ort zum Durchatmen, für Begegnung und für kleine Erfolgserlebnisse
    im Alltag.

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  • Bremen: Garten im Irgendwo

    (ANtrag, Antworten)

    • Wem gehört die Fläche und wie sieht die vertragliche Regelung dafür aus? Gibt es eine Nutzungsbegrenzung oder haben Sie eine langfristige Nutzungsdauer?

    Die Fläche gehört der Wirtschaftsförderung Bremen (Stadt). Wir haben als Verein Kulturbeutel e.V. einen auf 10 Jahre unkündbaren Mietvertrag mit Aussicht auf weitere 10 Jahre.

    • Muss der Verein Pacht zahlen und wenn ja, wie viel? 

    Wir zahlen einen Betrag von 600 Euro pro Jahr an die Stadt.

    • Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird?

    Die Hochbeetfläche beträgt ca. 23m2, dazu kommt ein Beerenbeet (4m2), eine Kräuterspirale, ein Quittenbaum, 5 Kübel mit Kartoffeln je ca 60l und ein Gewächshaus mit ca. 13 großen Wannen je ca. 90l.

    • Sind die Hochbeete, das Gewächshaus, die Bäume etc. an einem Ort auf der Fläche oder ist der Garten sozusagen verteilt im „Irgendwo“

    Der Garten ist eine abgegrenzte Fläche, die nicht bei allen Veranstaltungen zum Veranstaltungsgelände gehört. Es wird hier meist an seperaten Terminen gegärtnert, außer zu Familientagen, wo auch mal ein Workshop im Garten stattfinden kann. 

    • Wie lange gibt es den Garten schon?

    Seit 2017.

    • Wie groß ist die Gruppe, die den Garten plant, weiterentwickelt und die gärtnert? Wie groß ist die Kerngruppe? Wie setzt sich die Gruppe zusammen, sind z.B. auch Menschen mit Fluchtgeschichte oder Migrationshintergrund dabei?

    Die Gruppe ist besteht aus aktuell 5-8 Menschen, die sich über eine Telegramgruppe organisieren. Je nach Zeit und Kapazität wird sich an der Planung der kommenden Gartensaison beteiligt. Die Hauptorganisation liegt momentan bei einer Person, welche als Überblicksperson zu größeren Aktionen aufruft und darüber Bescheid weiß, welche Aufgaben momentan anliegen könnten. Die Gruppenmitglieder sind hauptsächlich studentisch. Wir haben aber auch schon Schulklassen und geflüchtete Kinder aus der naheliegenden Unterkunft an besonderen Tagen miteingebunden und einen schönen Tag im Garten angeleitet.

    • Gab es Fluktuation und wenn ja, woran lag das?

    Es gibt durchaus Fluktuation – weshalb auch Überblickspersonen für eine erfolgreiche Gartensaison wichtig sind. Das liegt dann meist daran, dass die Personen nach dem Studium wegziehen oder auch einfach den Stadtteil wechseln. Andere Gründe sind uns nicht bekannt. Es finden sich aber immer wieder neue Personen.

    • Wie machen Sie auf den Mitmachgarten aufmerksam, wie erfahren Menschen aus der Nachbarschaft davon?

    Es gibt ein Holzschild am Zaun mit Kontaktdaten. Außerdem ist auch in unsere Onlinepräsenz einsehbar, dass der Gemeinschaftsgarten auf der Fläche existiert.

    • Wird alles gemeinschaftlich begärtnert oder gibt es auch Patenbeete oder individuelle Beete?

    Bisher wurde alles gemeinschaftlich angepflanzt und es wurde sich um alles von allen gekümmert, da Mischkultur und Fruchtfolge beachtet wurde und der Garten als mehrjähriges System. Patenbeete sind in nächster Zeit allerdings auch angedacht. 

    • Wie entsteht Gemeinschaft?

    Durch gemeinsame Aktionen, Gärtnern und Kochen der geernteten Lebensmittel. 

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Es wird eigenes Saatgut gekauft/mitgebracht/vermehrt/getauscht und auch Werkzeuge und teilweise Jungpflanzen Zugesteuert. Auch wird gemeinsam zu Kleinanzeigen “Zu Verschenken” Aktionen gefahren, wo Dinge aus Gärten abgeholt werden können – dabei wird beispielsweise neben Zeit auch das Fahrzeug und Benzin gestellt.

    • Haben Sie Kontakt zum Grünflächenamt und dort nach Möglichkeiten der Unterstützung (z.B. Kompost) gefragt?

    Bisher nicht, das ist eine gute Idee!

    • Wo würden die Pflanzlichter hängen? Wer kümmert sich im Garten um die Anzucht?

    Das Anzuchtregal ist in einem Teil des Hauses aufgebaut, in dem auch das Büro des Vereins ist. Dort haben alle Ehrenamtlichen Zugang. 

    • Aus welchem Material bestehen die Schneckenkragen?

    Aus recyceltes Polypropylen – es gibt auch welche aus rostfreiem Stahlblech, diese sind allerdings viel teurer.

    • Sind Sie mit anderen Gärten in Bremen vernetzt? Da gibt es ja recht viele.

                     Wir tauschen mit dem Stadtgarten Lucie öfter Saatgut aus und es gab auch die Idee,                dass Workshops in Zukunft auch mal bei uns stattfinden,

    Ein Gemeinschaftsgarten in der Airportcity Bremen!
    Ein Gemüsegarten, der frei zugänglich ist mitten in der Stadt ist gelebte Subkultur im
    urbanen Gebiet, in dem sonst alle im Supermarkt einkaufen und Selbstversorgung auf dem
    Balkon nur sehr begrenzt möglich ist. Nicht zuletzt bietet der Garten einen Aufenthaltsort, an
    dem wir uns von der Stadt erholen und gleichzeitig dem grauen Beton immer mehr Grün
    abringen!
    Die Fläche an der Amelie-Beese-Straße, auf der seit 2017 das IRGENDWO seinen Platz
    findet, ist das beste Beispiel einer Vision der grünen Oase mitten in der Stadt mitten in der
    Airportcity.
    Ab dem Frühjahr erblüht im IRGENDWO ein Stadtgarten, an dem jede*r teilhaben kann! In
    Hochbeeten, Kräuterspirale und Gewächshaus können Gemüse- und Obstpflanzen gepflanzt
    und gepflegt werden. Dabei nutzen wir die Saat der Pflanzen aus dem Vorjahr, organisieren
    Saatgutbörsen und sammeln kostenlose Pflänzchen ein, wo immer wir sie finden. Wir
    reproduzieren hier Saatgut selbst, tauschen es untereinander, statt Hybridsorten im
    Baumarkt zu kaufen, kultivieren alte Sorten, ziehen lokales Gemüse, bereiten es im Idealfall
    gleich vor Ort zu und kochen damit.
    Die Ernte können die Gärtner*innen selbst genießen und das Gemüse wird auch genutzt, um
    gemeinsam zu kochen und so ein schönes Miteinander zu schaffen. Zu den Projekten
    gehören je nach Interesse der am Garten beteiligten weitere DIY-Projekte: wir möchten einen
    Wasserturm bauen, permakulturelle Ansätze erproben und unsere Pflanz- und Erntestrategie
    weiterentwickeln und erproben. Welche dieser Projekte wir umsetzen, wird kollektiv und
    basisdemokratisch entschieden. Wir laden zu wöchentlichen Treffen im Garten ein (dort
    warten gepflegte Hochbeete, Gewächshaus und eine Werkstatt) auf Mitnutzung.
    Was ist aktuell geplant? ca. 15 m2 Hochbeete, die Erneuerung der Kräuterspirale, zwei
    kleine Obstbäume, ein Beerenbeet, sechs Kartoffelkübel und ein 8m2 Gewächshaus. Die vor
    ungefähr vier Jahren gebauten Hochbeete aus Paletten und anderem Holz, müssen dieses
    Jahr teilweise repariert werden. Manche sind abgesackt, manche lösen sich an einigen
    Stellen. Die Beete sollen mit Kompost aufgefüllt werden, sowie mit organischem Bio-Dünger
    unterstützt werden (Bodenaktivator und Dünger) Es sollen weitere Rankgitter gebaut werden
    (für Stangenbohnen, Gurken und Kürbisse). Ein langfristiger Kompost soll angelegt werden.
    Da letztes Jahr ein hoher Verlust durch Schnecken verursacht wurde, soll eine nachhaltige
    Schneckenabwehr durch Schneckenkragen etc. angeschafft werden Außerdem möchten wir
    chemiefrei gegen Blattläuse vorgehen mit Marienkäferlarven. Für die Jungpflanzenanzucht
    braucht es Pflanzenlicht und wiederverwendbares Zubehör (Anzuchtschalen, Ballbrause etc).
    Da wir nicht genug Platz haben für die Jungpflanzenanzucht, soll ein Teil der Jungpflanzen
    bei einem lokalen, biologischen und inklusiv arbeitendem Bertieb gekauft werden. Die
    geplanten Anschaffungen und Kosten haben wir im Kostenplan zusammengestellt.

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  • Bremen: NABU baut noch einen Garten auf

    (Mail)
    Wir haben hier beim NABU die Gemüseflächen, welche von der „Acker AG“ betreut werden.

    Neu hinzu kommt nur der NABU Waldgarten, für den gerade eine neue „Waldgarten AG“ in der Gründung ist.

    Beide AG’s stehen natürlich allen Interessierten offen und werden in der Gemeinschaft bewirtschaftet, es sind aber andere Konzepte (mehr …)

  • Bremen: Elli – ein Garten für alle läuft gut

    (Mail)

    alles in allem ist das letzte Jahr wirklich gut verlaufen. Wir sind inzwischen eine feste Gruppe von 15 Menschen, die ganz aktiv den Garten mitgestalten und sich an ihm erfreuen. Das Gros der Infrastruktur ist vorhanden, sodass wir inzwischen auch unsere Jungpflanzen selber anziehen können. Das macht das Projekt natürlich sehr rund, da wir dann von der Samenernte bis zur Ernte alle Schritte gemeinschaftlich durchlaufen können. Die Stimmung ist meist gut, ab und an gibt es Menschen, die nicht ganz so gut miteinander harmonieren, aber bisher hat sich das auch immer alles wieder beruhigt. Das Gemüse wuchs dem Wetter entsprechend, und soweit meine Wahrnehmung stimmt, freuen sich jetzt schon wieder alle, wenn es im nächsten Jahr wieder richtig losgeht. (mehr …)

  • Bremen: interessanter VHS-Kurs zu urban gardening

    (alerts)

    Urban Gardening bedeutet gemeinsames Gärtnern auf oft brachliegenden Flächen in Städten. Die Bedeutung des Urban Gardenings nimmt zu, denn frisches Obst und Gemüse kommt so auf kurzen Wegen zum Verbraucher und auf schadstoffbelasteten Böden kann durch verschiedene Behältnisse ein transportables, unabhängiges Gärtnern stattfinden. Wir zeigen Beispiele des Urban Gardenings rund um den Globus und deren gesellschaftliche Bedeutung. Auch in Bremen finden sich einige Projekte zu diesem Thema, die wir kennenlernen werden. Dort können z.B. Menschen, die keinen eigenen Garten haben, in Gemeinschaft eigenes Gemüse heranziehen. Aber auch ganz praktische Aspekte, wie Pflanzbehälter, Substrate, Düngung, Bewässerung, Pflanzenschutz und Standorte werden wir ansprechen. Zudem gibt es eine Einführung zu geeigneten Saatgut und Jungpflanzen, Pflegemaßnahmen sowie schließlich die Ernte und Verwendung von Gemüse, Kräuter, Obst und Blumen. Eine Exkursion mit Autos ist geplant (Fahrgemeinschaften).

    https://www.vhs-bremen.de/veranstaltungen/fremdsprachen/spanisch/kurs/Urban+Gardening/nr/221M26-910/bereich/details/ (mehr …)

  • Netzwerktreffen Bremen

    am 23.2. fand ein Treffen Bremer Gemeinschaftsgärten statt mit dem Ziel, Vernetzungsinteresse und -bedarf/ziele miteinander zu diskutieren und nächste Schritte zu einem größeren analogen Netzwerktreffen zu klären.
    Es nahmen 14 Personen (und das bei einem Termin von 14.00 – 16.00 Uhr) aus 10 Gärten teil:
    Querbeet, Ab geht die Lucy, Gemüsewerft, Elli, Huchtinger Hügelgarten, Blumenkohl, Rotkäppchen, Wollepark, Grüne Oase, Fleetgarten (Selbsternte).

    „Die Teilnehmer*innen haben sich über „Mural“ [Tool] mit den Fragen „Wie möchten wir das Netzwerktreffen durchführen?“, „Wie können wir uns bei  der Organisation des Treffens unterstützen (lassen)?“ und „Was möchten wir durch das Netzwerktreffen/das Gartennetzwerk Bremen und Umgebung erreichen?“ auseinandergesetzt.

    Das größte Anliegen der Teilnehmenden war der Austausch, das Kennenlernen. Als Nahziel sollen daher mehrere Fahrradtouren zu Gärten      organisiert werden, die nicht so weit voneinander entfernt liegen und so an einem Tag erreicht werden. Hier soll bei den besuchten Gärten thematisch jeweils etwas anderes anliegen, bzw. vorbereitet/besprochen werden.

    Über das Netzwerk soll erreicht werden: Vernetzung (auch von Honorarkräften/ ReferentInnen), Erhöhung der Sichtbarkeit (Gemeinsame      Internetpräsenz? „Gartenetzwerk Bremen“, Ziele politisch klarer/sichtbar machen), Erfahrungsaustausch (u.a. gemeinsame Praxis-Workshops), Problemaustausch/Rückhalt/Support (z.B. bei Interessenkonflikten mit anderen Parteien), Zusammenschluss (Garten übergreifende Angebote, Saatgut-Tausch oder gemeinsame Bestellung, Radtouren, gemeinsame Finanzierungs-Anträge/Projekte für z.B. für PR)“.

    Ein größeres analoges Treffen wurde nicht weiter diskutiert. (mehr …)

  • Für 1 Jahr. Pop Up Gemeinschaftsgarten in Bremen

    (Mail)

    Wir möchten dort während der ca. einjährigen Zwischennutzung einen Gemeinschaftsgarten für alle entstehen lassen und damit nicht nur einen Ort der Begegnung im Stadtteil erschaffen und das Miteinander durch gemeinsames, nachbarschaftliches Gärtnern fördern. Darüber hinaus soll eine kleine Bühne entstehen, für kleinere künstlerische Veranstaltungen. Zudem möchten wir durch Informationen zum ökologischen Fußabdruck, praktische Tipps für den Alltag oder eventuell kleinere Workshops z.B. zu den Themen Klimaschutz, Ernährung oder biologische Vielfalt/Bedeutung der Bienen das stets aktuelle Thema der Klimakrise aufgreifen (mehr …)

  • geplantes Gartenprojekt in Hemelingen/Bremen soll 33.000 Euro kosten

    (alerts)

    Was macht einen Stadtteil lebens- und liebenswert? Zuallererst ein friedliches Miteinander und angenehmes Wohnen. Das erreicht man nicht unbedingt mit einem großen Wurf, sondern eher mit vielen kleinen Veränderungen: Möglichkeiten für Austausch und Begegnungen, Bänken im Grünen, Angstfreiheit. Am 24. Oktober soll es beim WiN-Forum im Familienzentrum Mobile genau um solche kleinen, aber wichtigen Dinge gehen. Auch die kosten Geld und deshalb muss darüber abgestimmt werden. Das Quartiersmanagement lädt zu dem 7. WiN-Forum ein: um 17.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus Hinter den Ellern 11.

    WiN heißt „Wohnen in Nachbarschaften“. Beraten werden sollen neue Anträge des Täter-Opfer-Ausgleichs, der Gesellschaft für Seelische Gesundheit, der kirchlichen Begegnungsstätte, des Freundeskreises im Haus der Familie. Zum Beispiel: Urban Gardening, Gärtnern in der Stadt, ist ein aktuelles Schlagwort. Es meint Gärtnern auf kleinstem Raum zwischen Häusern und parkenden Autos. Und was andernorts funktioniert, soll künftig auch in Hemelingen Menschen zusammenführen und ihnen den Anblick blühender Blumen schenken, vielleicht auch Erdbeeren und Tomaten in den Mund wachsen lassen. Das fördert das Miteinander und beruhigt, denn alle sollen mit anpacken. Die Gesellschaft für Seelische Gesundheit hat den Antrag eingebracht und Kosten von insgesamt 32 564 Euro errechnet, zum Beispiel für große Kästen mit Erde.
    […]
    https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-suedost_artikel,-neue-ideen-fuer-ein-lebenswertes-hemelingen-_arid,1869595.html (mehr …)

  • tempräres Gartenprojekt auf Klinikumsgelände in Bremen

    (alerts)
    Küchenkräuter, Sonnenblumen, Feldsalat, Frühlingszwiebeln und für das Auge auch ein paar Blumen. „Und haufenweise Tomaten“, sagt Anne Mechels, die mit neun anderen gärtnerwilligen Menschen Nutzpflanzen großzieht – und das mitten auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Mitte. „Urban Gardening“, salopp übersetzt „Gärtnern in der Stadt“, hält schon seit längerer Zeit Einzug in den städtischen Raum. Der Lucie-Flechtmann-Platz in der Neustadt etwa ist solch ein Raum, wo der eigens gegründete Verein „Kultur-Pflanzen“ bereits 2013 die erste Gartensaison eingeläutet hat, die Gemüsewerft in der Überseestadt ist ein anderes Beispiel.

    „Das Projekt hat in der Zwischenzeitzentrale (ZZZ) angefangen, dort haben wir mit Paletten gebastelt“, erinnert sich Christa Immel. Besagte Zwischenzeitzentrale hat zwischen September 2018 und Ende Juni 2019 das ehemalige Schwesternwohnheim auf dem Klinikgelände genutzt, um Raum für kreative Ideen oder für Treffpunkte aller Art zu schaffen, im Innenhof gab es erste Gärtnerversuche im Palettenbeet. „Wir hatten im März diesen Jahres ein erstes Planungstreffen“, sagt Anne Mechels, initiiert von der Stadtteilgenossenschaft Hulsberg.

     Wobei die Urban Gardening-Gruppe jedoch kein Projekt der Stadtteilgenossenschaft sei, sagt sie. Eher eigenständig, und eigenständig haben sie sich dann im Innenhof getroffen. „Zu Beginn war es noch kalt und es hat geschneit“, erinnert sich Sigrid Hopfe. Doch das Ende des Schwesternwohnheims war absehbar und der Abriss beschlossene Sache. „Wir hatten immer im Kopf, dass das alles befristet war. Und deshalb wollten wir einen Garten bauen, der umziehen kann.“ Der umzugsfähige Garten zog dann auch um und die Wannen, Kisten und Kübel mit Erde und Wuchs wurden Ende Juni in einen Cambio-Transporter geladen und zum neuen Platz gebracht.

    In der Nähe der Pathologie

    Der liegt in der Nähe der Pathologie und des Hubschrauberlandeplatzes und wurde gemeinsam mit Florian Kommer, dem Geschäftsführer der Grundstücksentwicklung Klinikum Bremen-Mitte (GEG), ausgesucht. „Er hatte Vorschläge, wir hatten Vorschläge, danach haben wir die ,Gesundheit Nord´ angesprochen“, sagt Anne Mechels. Gemeinsam und auch mit Hilfe des Ortsamtes hätten sie dann mögliche Orte angeschaut, die Wiese neben dem Landeplatz ist es geworden. Bis 2021 wird der temporäre Garten dem Hulsberg-Gelände erhalten bleiben, dann wird die Fläche bebaut.

    „Uns war es wichtig, in der Nähe des Bettenhauses zu sein“, sagt Sigrid Hopfe. „Das Haus im Blick zu haben, wo wir auch mal wohnen möchten.“ Die meisten von ihnen sind Mitglied in der Stadtteilgenossenschaft, die darum kämpft, das Bettenhaus als genossenschaftliche Wohnform nutzen zu können. Zwischen 27 bis 70 Jahren sind die Gärtnerinnen von „Urban Gardening“ alt, es sind drei Männer und sieben Frauen. „Und es gibt Sympathisanten, die Gießdienste anbieten“, sagt Anne Mechels. Und das ist keinesfalls ein langweiliger Job: „Jedes Mal, wenn ich gieße, bin ich im Gespräch.“

    Denn darum geht es auch: Um Kontakte mit anderen Menschen, um Gemeinschaft. „Es ist ja auch ein Treffpunkt, wo andere Pause machen“, erzählt Beate Rösel vom „Urban Gardening“-Projekt. „Es kommen auch viele Patienten, die sich dort hinsetzen. Die dürfen das auch.“ Davon zeugt auch ein Schild, das zum Weg hin steht und besagt: „Genießen sie den Platz und bitte, bitte nehmen sie Abfall und Zigarettenreste mit.“

    Ab und zu Tomaten ernten

    Mitarbeiter des Krankenhauses nutzten den Garten mit den Palettenmöbeln ebenso wie Krankenbesucher, die dann ab und zu auch ein paar Tomaten ernten. „Und auch die Nachbarn sind angetan. Wir erhalten viel Unterstützung, auch von der Geno“, sagt Anne Mechels. Den Schlauch für die Wasserversorgung etwa habe das Krankenhaus gelegt. „Das Zusammenmachen ist toll und das Zusammentreffen mit Menschen, die das freut.“

    „Ich hätte nicht gedacht, dass so eine kleine Fläche auf so viel positive Resonanz stößt“, so Beate Rösel. Die soziale Komponente sei sehr wichtig, „Urban Gardening“ setze ja auch ein Zeichen, fügt sie als mögliche Begründung für die Beliebtheit hinzu: „Um die zehn Hektar Land werden täglich in Deutschland zugebaut, das ist hier eine kleine Gegenbewegung.“ Mitstreiterin Angela Banerjee gefällt daher auch der öffentliche Charakter des Gärtnerns auf dem Klinikgelände: „Es gibt keine Zäune, nicht so wie in Kleingartengebieten.“ Und das sei auch gut, meint Christa Immel: „Dass keiner den Supergarten haben will.“

    Sie seien übrigens auch sehr offen für Neue, die gerne mitmachen wollen, sagt Sigrid Hopfe. Und Gartenexperte muss man anscheinend auch nicht sein: „Wir testen einfach mal ein wenig herum“, sagt etwa Christa Immel, wobei sie da etwas tiefstapelt: Sie hat eine Wildkräuterausbildung, was sich auch am „essbaren Beet“ abbildet, in dem tatsächlich alle Pflanzen vom Stengel direkt in den Mund wandern können, ohne dass der Mensch Schaden nimmt.

    In den Mund wandern können auch diverse Beeren, die irgendwann reif sein werden. „Wir haben ganz viele Stecklinge abgeschnitten und in die Erde gesetzt“, sagt Laura Schneider, und diese Stecklinge werden sich dann über kurz oder lang zu Brombeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren entwickeln.

    Der Plan für das nächste Jahr lautet: mehr Gemüse. Und natürlich mehr Menschen, die den Garten mitbetreuen. Es gebe zwar eine Spendenkasse, doch Anne Mechels sagt: „Man muss kein Geld haben, um mitzumachen.“

    Die Chance zum Mitmachen bietet sich wieder am Freitag, 6. September, um 17 Uhr. Treffpunkt ist dann die kleine Wiese zwischen dem Hubschrauberlandeplatz und der Pathologie. (mehr …)

  • AUf die Plätze in Bremen Walle: Gartenkunstprojekt zur Aneigenung öffentlicher Plätze

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    Von New York aus schwappte die Urban-Gardening-Bewegung nach Europa und hat sich seit Ende der 1990er-Jahre auch in Deutschland durchgesetzt. Mitten in der Stadt werden öffentlich zugängliche Räume landwirtschaftlich genutzt und vermüllte Brachflächen begrünt. Auf Hinterhöfen oder Dächern entstehen Gemüsebeete und bienenfreundliche Blumeninseln. In Hochbeeten aus Paletten, Badewannen oder recycelten Materialien gedeihen Tomaten, Rote Bete und Erdbeeren. Wer seinen eigenen Stadtgarten oder seine Parzelle bewirtschaftet, ist aber noch lange kein urbaner Gärtner im Sinne der Bewegung. Entscheidend ist der gemeinschaftliche Gedanke. Zusammen in der Erde buddeln, die Früchte seiner Arbeit wachsen sehen und gemeinsam verspeisen – das fördert das soziale Miteinander und stärkt die Nachbarschaft. Die kollektiv genutzten Gärten sollen neue Orte für Begegnung und soziale Interaktion schaffen. Und ganz nebenbei verschönern sie den öffentlichen Raum. In Bremen gibt es gleich mehrere Urban- Gardening-Projekte, beispielsweise am Lucie-Flechtmann-Platz in der Neustadt, auf der Gemüsewerft in der Bremer Überseestadt oder auf dem Gelände des Vereins „Arbeit und Ökologie“ in Huchting. In Walle kommt jetzt ein neues temporäres Projekt hinzu, das Urban Gardening mit Kunst verknüpft. Unter dem Titel „Auf die Plätze“ möchten die Macher bis Mitte 2020 fünf verschiedene Flächen im Stadtteil beleben und als Begegnungsorte wieder ins Bewusstsein bringen. Den Anfang machte am Freitag die Geestemünder Straße. An zwei Tagen wurde gewerkelt, gepflanzt und die Nachbarschaft in gemeinsamer Anstrengung ein klein wenig grüner gemacht. In der Zietenstraße geht es am 21. und 22. Juni weiter. Anwohner und Freizeitgärtner aus ganz Bremen sind eingeladen, hier in der Gruppe ihre Ideen zu verwirklichen.

    „Unser Ziel ist es, dass wir uns die öffentlichen Plätze durch das Urban-Gardening zusammen künstlerisch aneignen und sie bewusster nutzen“, sagt Alessa Lubig. „Die Verantwortung zu übernehmen für den Raum, der uns umgibt, ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Die 27-Jährige steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Kunst- und Kulturvermittlung an der Bremer Universität und wohnt selbst seit Oktober vergangenen Jahres in Walle. Das vom Fonds Soziokultur geförderte Projekt hat ihr Dozent Rainer Weber für die Kulturwerkstatt Westend initiiert. Der Bildhauer beschäftigt sich immer wieder mit öffentlichen Räumen und Stadtbildern. Als er Alessa Lubig fragte, ob sie die organisatorische Leitung übernehmen wolle, hat sie sofort zugesagt. Unterstützt wird sie von Jarrid Tschaikowsky und David Hepp, die den künstlerischen Part gestalten.

    „Ich finde die Mischung aus Gärtnern und Kunst unheimlich spannend. Wenn wir eine Skulptur aufstellen würden, regt das zunächst einmal zum Austausch darüber ein. Aber niemand muss sich weiter darum kümmern. Anders beim Garten. Der muss fortwährend gepflegt werden und führt so die Menschen ­zusammen. Er bietet gleichzeitig einen Anlass und Treffpunkt“, sagt Alessa Lubig. Vom ­Anlegen der Beete über das Säen und Bewässern bis zur Ernte erleben alle gemeinsam die Natur. Der Garten bringe sie in einen permanenten Dialog mit ihrer städtischen Umgebung.

    Da sich die ersten beiden Aktionsplätze in einer Wohnstraße befinden, werden zunächst mobile Gärten angelegt. „Urban-Gardening kann auf kleinstem Raum stattfinden. Wir haben für die Geestemünder Straße und die Zietenstraße jeweils einen Anhänger organisiert, der dann bis zum Ende des Sommers dort stehenbleiben wird“, erklärt Lubig. Die Entscheidung, was in welcher Form angebaut werde, treffen alle gemeinsam. Pflanzen und Materialien gebe es vor Ort. Wer mag, könne gern zusätzliche Gerätschaften und Werkzeuge mitbringen. „Jeder darf sich kreativ austoben. Wir wünschen uns, dass die Leute nicht nur einen Garten anlegen, sondern ebenso Pflanzgefäße, Rankhilfen und Skulpturen bauen, Müllobjekte wie Plastikflaschen und leere Dosen umfunktionieren oder auf irgendeine andere Weise Urban-Gardening und Kunst miteinander in Verbindung setzen.“

    Bis zu seinem Abbau solle der Garten als Treffpunkt dienen. Und: Jeder dürfe ernten, auch Spaziergänger, die zufällig vorbeikommen. „Der Ertrag steht im Hintergrund. Es geht uns darum, die Gemeinschaftlichkeit anzustoßen und den sozialen Kontakt unter Einbeziehung der öffentlichen Räume zu stärken“, betont Lubig. „Zugleich wird dabei das Wohnumfeld aufgewertet.“ Schön wäre es außerdem, wenn sich aus dem Projekt heraus ein weitergehendes Engagement der Menschen für den Stadtteil ergebe. (mehr …)

  • Gartenprojekt für Obdachlose

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    Der Nabu Bremen und der sozial sehr engagierte Unternehmer Gerolf Wolpmann haben ein Gartenprojekt für Obdachlose in Bremen initiiert. In diesem Sommer wird zum ersten Mal geerntet.

    Caro wässert die wilden Tomaten, während Marina die ersten Kohlrabi auf der „eigenen Scholle“ auf dem Gelände des Naturschutzbundes in Sebaldsbrück erntet. Der Nabu und der Unternehmer Gerolf Wolpmann haben das Projekt 2016 initiiert. (fotos: PETRA STUBBE)

    „Das ist Erholung hier, das muss so sein“, sagt Kenny. Dabei muss sich der 39-Jährige mit der großen Astschere gerade richtig anstrengen, um die Pflaumenbäume auf dem Gelände des Naturschutzbunds (Nabu) von wild wucherndem Gestrüpp zu befreien. Kenny lebt seit 15 Jahren auf der Straße. Beim Gartenprojekt, das Gerolf Wolpmann zusammen mit dem Nabu initiiert hat, arbeitet er offensichtlich richtig gerne mit.

    „Da sieht man mal was anderes als auf der Straße“, sagt der gepiercte Bremer mit den Dreadlocks und der Wollmütze. Und natürlich auch, dass man etwas geschafft hat. Das stärkt das Selbstwertgefühl der sechs Obdachlosen, die Wolpmann für die Teilnahme ausgewählt hat. Zuverlässigkeit war dafür ein entscheidendes Kriterium. Einmal in der Woche – jeden Mittwoch von 11 bis 14 Uhr – kommen sie zum freiwilligen Arbeitseinsatz nach Sebaldsbrück.

    Freiwilligkeit steht im VordergrundEinige schon seit drei Jahren. In der Anfangsphase der Kooperation halfen die Obdachlosen beim Unkraut jäten, bei der Apfelernte oder beim Entrümpeln des Geländes. „Das war anfangs nicht regelmäßig, hat sich aber im Laufe der Zeit entwickelt“, sagt Sönke Hofmann mit Blick auf die ersten sporadischen Hilfseinsätze, die inzwischen in eine eigenverantwortliche Gartenpatenschaft gemündet sind. „Für uns war von vorn herein klar, wir wollen kein bestimmtes Maß an Leistung setzen“, betont der Nabu-Geschäftsführer. Da Freiwilligkeit beim Naturschutzbund eine große Rolle spiele, passe das Projekt gut ins Konzept, das allerdings zeitlich befristet laufe, bis der Nabu die Fläche für den Bau eines Seminarhauses benötige.

    Zum ersten Mal ernten die Obdachlosen Obst und Gemüse von ihrer 300 Quadratmeter großen „Patenscholle“: Kartoffeln, Zucchini, Kohlrabi, Gurken, Erdbeeren, Tomaten, Blumenkohl und Bohnen wachsen in den schmalen, durch Hackschnitzel gegliederten Beetreihen. In einer Reihe sind orangefarbene Ringelblumen zu entdecken, und vor den fast drei Meter hoch gewachsenen Sonnenblumen gibt es sogar ein kleines Kräuterbeet. „Alles, was hier geerntet wird, ist für die Selbstversorgung gedacht“, betont Initiator Gerolf Wolpmann.

    Auf die Mahlzeit mit neuen Kartoffeln freut sich Marina schon. „Vor allem auf die Kleinen, die hat Opa mir früher gemacht“, erinnert sie sich. Von ihren Großeltern hat die heute obdachlose Bremerin als Kind einges an Gärtnerwissen gelernt. Jetzt legt die 53-Jährige selbst Hand in „ihrem Garten“ gleich links hinterm Zugang zum Nabu-Gelände an. Mit einer Grabegabel holt Marina die ersten Erdäpfel aus dem Boden. Sie stöhnt, weil der Lehmboden so fest und diese Arbeit für die zierliche Person ein Kraftakt ist. „Das ist eine schöne Sache, selbst zu ernten“, sagt sie. „Und was zu viel ist, schenken wir dem Nabu.“

    Praktisch als Dankeschön. Denn nicht nur das Areal, sondern ebenso die Gartengeräte und diverse Pflanzen, vor allem alte Sorten, stellt der Nabu laut Gerolf Wolpmann für das Gartenprojekt kostenlos zur Verfügung. Der Bremer Unternehmer, der seine Firma für Sicherheitstechnik und Brandschutz in Horn-Lehe betreibt, füllt die kleine Kasse.

    Obdachlose dürfen sich Pflanzen aussuchenVon dem Geld kaufen die Obdachlosen Pflanzen auf dem Markt, die sie nicht selbst vorgezogen haben oder die nicht in der Nabu-Gärtnerei vorrätig sind, die sie aber gerne anbauen würden. Außerdem stellt Wolpmann teilweise auch durch seine Mitarbeiterin Jacqueline Pignon einen Fahrdienst aus der Innenstadt zum Nabu-Gelände in Sebaldsbrück sicher. Er hat außerdem eine Sitzgruppe aus Holz spendiert, auf der sich die Teilnehmer zur Pause treffen.

    „Und bei Fragen hilft uns Rosa, die Gärtnerin vom Nabu“, berichtet Caro. „Sie gibt uns Tipps.“ Die sportlich wirkende Frau mit Zopf wird selbst von anderen angesprochen, weil sie recht gut Bescheid weiß, sogar über Schädlinge, und bei der Gartenarbeit planvoll vorgeht. „Wir müssen uns daran orientieren, dass wir nur einmal in der Woche hier sind“, erklärt Caro, die während ihrer Obdachlosigkeit kein Problem mit Alkohol oder Drogen hatte, inzwischen wieder einen festen Wohnsitz hat und auf dem besten Weg ist, sich aus der belastenden Lebenssituation herauszumanövrieren. Mehr Zeitaufwand sei von den Projektteilnehmern nicht gewollt, schiebt sie nach.

    Als Beispiel dafür, dass auch relativ geringer Einsatz Früchte trägt, zeigt Caro auf die mit Vlies abgedeckten Beete. Darunter haben die Hobbygärtner zum Beispiel Blumenkohl gepflanzt. „Wir gießen die Setzlinge, und auch das Netz wird nass gemacht, das reicht eine Woche, weil das Vlies die Feuchtigkeit gut hält“, erklärt die Frau mit dem grünen Daumen, die durch das Projekt aufzublühen scheint und als einzige auch zwischendurch mal im Garten vorbeischaut. „Außerdem hält es Hitze ab, es wächst weniger Unkraut, und die Vögel kommen nicht an die Triebe.“

    Bei dem warmen Wetter kommt die Kaffeepause gerade recht. Zwei Handvoll gelbe Zucchini und Kohlrabiknollen liegen bereits auf dem Tisch, an dem sich jeder bedienen kann. Dabei kommen die Obdachlosen miteinander ins Gespräch, tauschen sich auch über Probleme aus. Oft sitzt Gerolf Wolpmann mit am Tisch. Seit 25 Jahren unterstützt er weltweit Hilfsprojekte und kümmert sich seit etwa acht Jahren in Absprache mit der Inneren Mission persönlich um obdachlose Menschen in Bremen, hilft, wo er kann.

    Projekt als Anregung für das weitere LebenDie Freude darüber, zu sehen, wie die sechs Obdachlosen durch das Gartenprojekt einen anderen Alltag erleben und sich relativ zuverlässig einbringen, steht ihm ins Gesicht geschrieben. „Wir wollen einzelnen Menschen, die ihr Leben zum großen Teil auf der Straße oder in Obdachlosigkeit verbringen, die Möglichkeit geben, in der Natur einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen“, begründet der Unternehmer sein persönliches Engagement und das des Nabu. „Die Obdachlosen bekommen vielleicht auch einfach Anregungen für ihr weiteres Leben“, hofft er. (mehr …)

  • Bremen: durch urban gardening öffentliche Plätze aneignen

    (alerts)
    […]
    In Walle kommt jetzt ein neues temporäres Projekt hinzu, das Urban Gardening mit Kunst verknüpft. Unter dem Titel „Auf die Plätze“ möchten die Macher bis Mitte 2020 fünf verschiedene Flächen im Stadtteil beleben und als Begegnungsorte wieder ins Bewusstsein bringen. Den Anfang machte am Freitag die Geestemünder Straße. An zwei Tagen wurde gewerkelt, gepflanzt und die Nachbarschaft in gemeinsamer Anstrengung ein klein wenig grüner gemacht. In der Zietenstraße geht es am 21. und 22. Juni weiter. Anwohner und Freizeitgärtner aus ganz Bremen sind eingeladen, hier in der Gruppe ihre Ideen zu verwirklichen.„Unser Ziel ist es, dass wir uns die öffentlichen Plätze durch das Urban-Gardening zusammen künstlerisch aneignen und sie bewusster nutzen“, sagt Alessa Lubig. „Die Verantwortung zu übernehmen für den Raum, der uns umgibt, ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Die 27-Jährige steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Kunst- und Kulturvermittlung an der Bremer Universität und wohnt selbst seit Oktober vergangenen Jahres in Walle. Das vom Fonds Soziokultur geförderte Projekt hat ihr Dozent Rainer Weber für die Kulturwerkstatt Westend initiiert. Der Bildhauer beschäftigt sich immer wieder mit öffentlichen Räumen und Stadtbildern.
    https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-west_artikel,-gaertnern-im-anhaenger-_arid,1838641.html (mehr …)

  • IG Neuwieder Str/Bremen gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    Der Garten in der Neuwieder Straße im Stadtteil Tenever ist nach Projektende bis auf das Gartenhaus geräumt.

    Die Zahl der Geflüchteten hat sich drastisch reduziert und so steht noch nicht fest, ob er in Zukunft

    von wohnungslosen Menschen genutzt werden kann, die in das kleine Containerdorf

    anstelle der Geflüchteten einziehen sollen, Betreiber ist und bleibt dann die Innere Mission.


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  • Bremens Grüne wollen Bremen essbar machen

    (gu, alerts)

    Auf Dächern, Balkonen und Terrassen bauen immer mehr Städter ihre eigenes Obst und Gemüse an. Urban Gardening liegt seit einigen Jahren im Trend und in Bremen soll es nach den Plänen der Grünen bald auch Ackerbau auf öffentlichen Grünflächen geben. In anderen Städten wie Groningen oder München wird das bereits praktiziert. Initiator des Projekts „Essbare Stadt“ ist Jan Saffe, Ernährungssprecher der Grünen-Fraktion und auch Umweltsenator Joachim Lohse hat der Idee seine Unterstützung zugesichert. Für den Garten Eden an der Weser wird gerade ein Leitfaden ausgearbeitet.

    TV-Beitrag: https://www.sat1regional.de/videos/article/essbare-stadt-gemueseanbau-auf-oeffentlichen-gruenflaechen-in-bremen-geplant-243124.html (mehr …)

  • Straßensozialarbeit auf dem Lucie Flechtmann Platz

    (Gu, alerst9

    Das gemeinsame Gestalten des Lucie-Flechtmann-Platzes für unterschiedliche Nutzer ist das Ziel von Birte Nienke. Die 28-Jährige ist noch bis Ende August als Streetworkerin in der Alten Neustadt in Bremen unterwegs.

    Wenn Birte Nien­ke sich auf den Weg zum Lucie-Flechtmann-Platz macht, hat sie immer ein paar große Thermoskannen im Gepäck. „Ich bringe starken Kaffee, heißes Wasser und Brühe mit“, sagt sie. Die Getränke verteilt sie an Obdachlose, für die der Platz ein „Wohnzimmer“ ist, wie sie sagt.

    Wenn es Spendengelder möglich machen, kann sie auch mal kleine Snacks organisieren. Das sei besonders zum Ende des Monats wichtig.

    Der Lucie-Flechtmann-Platz ist seit einigen Jahren auch für den Verein Kulturpflanze und seine Nutzer, die am Urban Gardening-Projekt „Ab geht die Lucie“ teilnehmen, eine Art Wohnzimmer. Die gemeinsame Nutzung zwischen den unterschiedlichen Besuchern zu vermitteln, ist eine Aufgabe von Streetworkerin Nienke.

    Im vergangenen Jahr hatte der Verein beklagt, dass immer weniger Menschen auf den Platz kämen. Der Grund: Die Obdachlosen nutzten die Beete als Toilette, das Gewächshaus als Schlafplatz und gerieten untereinander in Streit.

    Der Versuch, sie in das Garten-Projekt einzubinden, schlug damals fehl. Gemeinsam entschieden Polizei, Ortsamt, Beirat und Innere Mission, dass eine Streetworkerstelle für den Platz und die angrenzenden Straßen in der Alten Neustadt nötig seien.

    Mit rund 6.500 Euro aus Globalmitteln wurde das Projekt schließlich angeschoben. „Wir wollten so einen Anstoß für dieses wichtige Projekt geben“, sagt Beiratssprecher Jens Oppermann.

    Seit Anfang des Jahres kümmert Nienke sich nun darum, zwischen den Nutzergruppen zu vermitteln. „Ich versuche herauszufinden, was die Menschen stört und die Orte, an denen sie aufeinander treffen, sozialverträglich zu machen“, sagt die gelernte Veranstaltungskauffrau.

    https://weserreport.de/2017/06/weser/sued/streetwork-miteinander-der-alten-neustadt/ (mehr …)

  • temporäres Gartenprojekt in Bremen

    (Gu, alerts)

    Bremen Kartoffeln und Kohlrabi, Mangold und Möhren, Salbei und Spinat – mitten in der Bremer Innenstadt, genauer auf dem Hanseatenhof, ziehen derzeit Palettenbeete samt Bepflanzung die Blicke neugieriger Passanten auf sich. Die meisten gucken nur, einige blicken sich verwundert um und fassen das Grün an, manch einer greift zu und probiert. Urban Gardening heißt der Trend, mit dem in vielen Städten der Welt die Natur zurück in die City geholt wird.

    50 Palettenbeete machen den Hanseatenhof zum urbanen Garten, 14 weitere das Citylab im Lloydhof zum Gewächshaus. „Angebaut haben wir essbare Nutzpflanzen“, sagt Michael Scheer, Geschäftsführer der Gesellschaft für integrative Beschäftigung (Gib). Mit seinem Team von der „Gemüsewerft“ hat er die selbstgezimmerten Beete aufgestellt. Zudem lädt nun ein Hopfenpavillon mit Palettenmöbeln zum Verweilen ein.

    Bis zum 30. September können Besucher der Bremer City nun die Wachstumsfortschritte von Erbsen, Bohnen, Borretsch, Thymian, Zucchini, Hopfen und weiteren Pflanzen verfolgen. „Am Ende wollen wir dann gemeinsam ernten und ein Erntedankfest feiern“, sagt Annika Mysegades von der City-Initiative. Für sie ist es eine Möglichkeit, die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu erhöhen und zugleich den Menschen die Pflanzen (wieder) näherzubringen. Scheer sieht die Begrünung der etwas anderen Art vor allem als Experiment: „Mich interessiert, ob die Bremer Respekt vor den Pflanzen haben. Ob die Besucher das Angepflanzte überhaupt als essbar erkennen, es verschonen und eher museal betrachten oder zugreifen und es essen“, so der Biologe. Einige Passanten bleiben interessiert stehen und zeigen die Pflanzen ihren Kindern.


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  • QuerBeet Bremen will sichtbarer werden

    (Gu, aus Antrag, Antworten, Telefonat)

    Bei QuerBeet Bremen (Tenever) sind bisher sechs Familien aktiv dabei. Es gab noch zahlreiche Anfragen, doch manchen war die Saison schon zu weit fortgeschritten, um noc einzusteigen, andere wollten erstmal gucken, wie es sich entwickelt.
    Die Fläche ist sehr groß (8500m²) und bisher ist vor allen Dingen der Gemeinschaftsgarten sichtbar. Angebote für Schulen soll es verstärkt geben, da auch der Trägerverein damit gestartet ist.
    Flächenmäßig ist es so, dass ausschließlich die Teilnehmer des Gemeinschaftsgartenprojekts auf der Fläche gewirtschaftet haben. Es fanden keine gärtnerischen Kurse statt. Beete, die für Schulgruppen errichtet wurden sind daher auch vom Gemeinschaftsgarten kollektiv genutzt worden. Perspektisch sind einige Strukturen von beiden Arbeitsbereichen nutzbar, daher ist es schwer zu sagen wie der flächenmäßige Anteil aussieht und was genau zu was gehört.
    ÖA- Maßnahmen 2016: Flyer (im Frühjahr und Anfang Sommer), insgesamt 3 Zeitungsartikel (Frühjahr, Sommer, Herbst), Erntedankfest mit einer Blumenzwiebel-Pflanzaktion für alle Besucher, eine Ehrenmitgliedschaft
    Die Geflüchteten werden 2017 persönlich angesprochen da die Gruppe nun gefestigt genug ist und im Stadtteil klar ist, dass es sich nicht um ein Flüchtlingsprojekt handelt. Die generelle Akzeptanz ist schwierig zwischen bisherigen Anwohnern mit Migrationshintergrund und den arabischstämmigen Neubremern.
    Geplante Maßnahmen in 2017: Zeitungsartikel, Fest im Sommer. Aufbau eines Bauerngartens, als Schmuckstück des Stadtteils, Kochen mit Kindern, Veranstaltungen für Erwachsene und deren Kinder/Enkel, Kulturelle Veranstaltungen mit Musikern aus Tenever und Bremen (Konzertreihe im Sommer), Cafe, Bücherausleihe, Gemüseverkauf… Im Grunde geht es darum mit den Menschen in Kontakt zu kommen, Akzeptanz aufzubauen und Barrieren abzubauen – und das wollen wir über unsere Arbeit mit den Kindern erreichen.
    1/4 der Fläche wird derzeit wirklich genutzt. Dazu werden ca 1/4 für Acker und Baum-/Strauchpflanzungen kommen. 1/4 wird perspektivisch für die pädagogische Arbeit genutzt werden. Der Rest entfällt auf wilde Hecken, Ruderalfläche, Benjeshecke.
    Alles für den Gemeinschaftsgarten bauen wir selber. Möglichst verwenden wir Holz aus Abriss etc. – kaufen aber auch neu. Das ist häufig einfach organisatorisch, zeitlich und sicherheitsmäßig nötig. Das heißt wir beziehen Baumaterialien vom Recyclinghof (kostet etwas), vom Sperrmüll wenn wir was finden, aus dem Internet und ansonsten von Holzlieferanten; da fällt auch mal was an Spenden ab. Baumaterialien wie Schrauben, Farben, Nägel usw. kaufen wir im Baumarkt. Werkzeuge sind vorallem Handsägen. Wir brauchen aber auch dringend einen zweiten Akkuschrauber.
    Wir brauchen aber auch noch etwas Gartenwerkzeug, wie zB. einen Grubber. Leihen ist nicht nötig, das würden wir, wenn es sich mal anbieten sollte bei Großvorhaben (Kreissäge etc).
    Finanziell beteiligen sich Schulen bislang nicht am Projekt. Die nötige Finanzierung für Honorare und Materialien kommt aus Spendengeldern anderer Stiftungen und Wohnen in Nachbarschaften. Aktuell versuche ich zu klären ob es Möglichkeiten zum Verkauf von Gemüse an die Schulküchen gibt (z.B. das Schulobstprogramm oder abseits davon). Einen konkreten Beitrag für den Gemeinschaftsgarten zahlen die Teilnehmer nicht.
    Allerdings zahlen sie einen Vereinsmitgliedsbeitrag von erm. 48€, reg.
    60€ / Saison (April-März). Teile des Geldes fließen zurück in das Gartenprojekt. Insgesamt versuche ich die investigativen Kosten für die Anwohner bei 0€ zu halten – einzig für besonderes Saatgut, eigene Sträucher, Blumen etc. sollen sie zahlen.

    Wir werden (das ist bereits finanziert) wöchentlich mit Kindern kochen – eine Art VoKü. Wir wollen dazu mit kulturellen Aktivitäten (Konzerten etc.) beginnen, um so die Fläche weiter zu beleben und um den Menschen einen weiteren Grund geben um auf die Fläche zu kommen. Dazu ist auch geplant, dass in den Sommermonaten das vom Mütterzentrum betriebene Cafe auf unserer Fläche Kaffee und Kuchen verkauft – solange wir das nicht selber stemmen können. Ausserden wollen wir Kindergeburtstagsfeiern veranstalten – Kinder sind der Weg um an die Erwachsenen zu kommen, in dem kinderreichsten Stadtteil Bremens.

    Die Fläche wird ansonsten insbesondere in den Abendstunden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt, die dort Feuer machen – kaum Vandalismus. Viele Anwohner spazieren über die Fläche und schauen sich alles an, setzen sich etc., Kinder spielen auf der Fläche.

    Sie wollen in 2017 auf der Fläche „richtig Ackerbau“ betreiben und Kartoffeln, Mais, Bohnen, Kürbis aiuf 1000m2 anbauen, eine große Wildblumenwiese anlegen, Obstbäume und Beerensträucher für alle, Sitzmöglichkeiten und Beete für neue GärtnerInnen bauen, Schilder bauen und aufstellen.

    Der Koordinator ist mit den Orgs- und Vereinsarbeiten recht alleine und noch ist niemand in seinem Blickfeld, der/die da mitmachen wollen würde.


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  • Ökostadt Bremen legt Gärten auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften an

    Gu, aus Antrag)

    Integrationsgärten – Baustein einer nachhaltigen Entwicklung im Quartier“ heißt das Projekt der Ökostadt Bremen (die immer mal wieder Gärten aufbauen, manche laufen nach der Förderung weiter, andere nicht)

    Integrationsgärten ist ein auf zwei Jahre ausgelegtes Projekt, das bis Ende 2017 läuft. Die aktuellen Förderer finanzieren die anfallenden Kosten für Personal, Verwaltung und Veranstaltungen seit Januar 2016. Für die Ausstattung eines unserer integrativen Gärten sind wir auf zusätzliche Förderung angewiesen. Drei Gärten sollen so entstehten.
    „Im August 2016 haben wir mit den Arbeiten an unserem zweiten Integrationsgarten begonnen. […] Derzeit entstehen auf dem Grundstück der von der Inneren Misson betriebenen Übergangswohnheimes (100 Bewohnerinnen) zwei große Gemeinschaftsbeete auf einer Fläche von ca 150m². In Zukunft besteht zudem die Möglichkeit weitere Teile der Rasenfläche zu bespielen. Aktuell wird der Garten von einer von Ökostadt angestellten Gardenizerin, welche an vier Tagen pro Woche jeweils für vier Stunden vor Ort ist und von ein bis zwei Praktikantinnen unseres Vereins kontinuierlich betreut. Die Resonanz ist bisher sehr gut. es gärtnern koninuierlich mind. 10 BewohnerInnen  und viele Kinder, auch von der gegenüberleigenden Grundschule, mit“

    Sie haben für dieses Projekt sehr viel weniger Spenden bekommen, als sie eingerechnet haben. Der Eigentümer der Fläche möchte, dass die Beete umrandet werden, sie brauchen Werkzeug und wollen eine bessere Möglichkeit schaffen, an Wasser zu kommen (Regenwasser). AnwohnerInnen sind nicht mit dabei und sie haben auch noch nicht viel unternommen, um AnwohnerInnen anzusprechen. Die Kinder aus der Schule kommen ab und an mal mit ihren Freunden aus dem Lager mit, gärtnern aber nicht regelmäßig. Von Ende Oktober bis März ruht das Projekt, dann läuft es bis Mitte 2017 und soll dann an die Innere Misson (Betreiber des Heims) übergeben werden, die wohl auch ganz aufgeschlossen ist. Wie es dann aber konkret weitergeht, ist offen.

    -> wir fördern (zunächst) nicht. Sie sollen zunächst gucken, wie sie AnwohnerInnen einbeziehen können.

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  • ausgedienter Straßenbahnwagen für die Gemüsewerft

    (gu, alerts)

    […]
    An dem neuen Standort beginnt für AT 4 [Straßenbahnwagen] ein zweites Leben. Michael Scheer hat einen genauen Plan: Ein Aufenthaltsraum, Hofladen, aber auch Ort für Lesungen und Musik soll der gelbe Wagen werden. Natürlich muss er erst auf Vordermann gebracht werden. Aber zu viel will Scheer nicht verändern. „Für mich ist er optisch fast fertig“, sagt er. „Das soll keine Luxuslimousine werden, sondern ein Gebrauchsgegenstand.“ Und ein Wahrzeichen für den urbanen Garten in der Überseestadt: ein rostiges Maskottchen mit dem Namen AT 4.

    http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Strassenbahnwagen-vor-Verschrottung-gerettet-_arid,1433292.html (mehr …)

  • Doku des Jugendaustauschcamp in Bremer Gärten

    (Gu, Mail)

    Hier gibt es einen Blog und eine DIA-Show von den Jugendaustauschprojekt, das im Sommer in Bremen stattfand. Die TN haben in verschiedenen Gärten mit angepackt:
    http://www.oekostadt-bremen.de/kulturgaerten/jugendaustausch/ (mehr …)

  • urban gardening for immigrants and others: Jugendaustausch in Bremen

    (Gu aus Newsletter,

    Organisiert von Ökostadt Bremen fandüber Erasmus+ Jugend in Aktion: Urban Gardening for Immigrants and Others (Internationaler Jugendaustausch) statt
    „Das war’s, das Austauschprojekt “Urban Gardening for Immigrants and Others” hat am 01. September 2015 ein Ende gefunden. Hinter uns liegt eine Woche voller neuer Erfahrungen, harter Arbeit und neu gewonnener Freundschaften. Junge Erwachsene aus 7 Ländern haben acht Tage lang die urbanen Gärten Bremens erkundet und tatkräftig mit angepackt. Zusätzlich wurden Erfahrungen rund um das Thema Flüchtlinge und Asylpolitik aus den jeweiligen Ländern ausgetauscht.(http://www.oekostadt-bremen.de/kulturgaerten/jugendaustausch/ )

    Der Gemeinschaftsgarten Quelkhorn war dabei: „Wir waren mit der Vorbereitung des Kultur-Gärten-Austausches  beschäftigt und am 29.08. erreichten uns dann tatsächlich 30 Helfer aus aller Welt, wie Lust hatten, kräftig mit anzupacken. (Kartoffelernte, neue Beete anlegen, Pflanzen, Feiern) (mehr …)

  • Himmelbeet und P-Garten arbeiten mit behinderten Menschen, in Bremen soll ein Garten für psychisch Kranker entstehen

    (Gu, Tagung 8.10.)
    Das Berliner Himmelbeet kooperiert seit 2 Jahren mit einer benachbarten Einrichtung für Schwerstbehinderte. Sie bekommen konkrete Aufgaben, die sie an dem Tag im Garten machen können/sollen und inzwischen sind die anderen NutzerInnen auch an die behinderten Menschen gewöhnt (die teilweise laut schreien etc.). Der P-Garten macht zusammen mit der Lebenshilfe ein Gartenprojekt und in Bremen ist der „Selbsthilfegarten“ Teil des Kulturgarten-Projekts. Hier soll ein Garten für und mit Menschen mit psychischen Behinderungen aufgebaut werden. Die Initiatorin würden den Garten gerne als offenen Garten auch für die Nachbarschaft planen. (mehr …)

  • Flüchtlingsprojekt im IG Walle

    (Gu, Mail 24.8.)
    Der Waller Garten läuft ganz gut soweit, langsam werden es auch mehr Mitglieder. Dieses Jahr haben wir ein Flüchtlingsprojekt versucht: „offene Gartentore“, recht mühsam, aber insgesamt nicht schlecht. Vielleicht wird ein Nachfolgeprojekt direkt am Wohnheim daraus, das fände ich super.

    (mehr …)