Schlagwort: Brunnen

  • Mannheim: Stand Neckargärten ungewiss

    […]habe ich vor ca. einem Monat versucht Kontakt aufzubauen, aber habe auch nach erneutem Anschreiben keine Antwort erhalten.

    Was ich aber recherchieren konnte, ist das ehemalige Vereinsmitglieder einen neuen Verein gründen wollen um den Fortbestand zu sichern.

    Anzumerken ist, dass wir zwei Gartenflächen haben wobei der eine in einem sozialen Brennpunkt (Alkoholiker-Treffpunkt)in der Neckarstadt-West wohl der gefährdete Teil ist. Die andere Gruppe in der Neckarstadt-Ost hat erst Fördergeld für die Brunnenbohrung erhalten.

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  • Dresden: Stadtgarten im Alaunpark kämpft mit kaputten Brunnen

    (Besuch)
    Der Stadtgarten ist mitten im Park, die Initiator*innen haben die Fläche gepachtet und Beerenstauden drum herum angepflanzt. Inzwischen ist der Garten gut umwachsen und damit auch trotz der Lage etwas geschützt. Die Ansprechpartner*innen wissen gar nicht, wer alles im Garten dabei ist, da das sehr unterschiedlich ist. Es kommen Familien, die einfach gießen wollen, Gruppen, die den Garten besichten wollen und auch was tun wollen, Einzelpersonen, die nur die Früchte der Stauden und Büsche erneten wollen und auf gar keinen Fall mit auf eine Infoliste wollen, Obdachlose übernachten ab und an, andere sitzen und gießen die Pflanzen mit. Tomaten und andere fast reife Früchte im Garten werden immer sofort abgeerntet. Und es gibt eine Gruppe, die Tomatensetzlinge zieht etc.

    Wer will, schnapt sich eins der offen zugänglichen Gartengeräte, ab und kommt was weg, aber selten. Vandalismus gibt es wohl nicht.
    Die Pumpe/Brunnen ist schon zum dritten Mal kaputt, nun muss sie ausgewechselt werden. Dafür gibt es eine Spendenkampagne, da sind schon so 600 – 700 Euro zusammen gekommen. Spendenaufrufe sind in den anderen Gärten des Trägers, in angrenzenden Cafés usw.
    Regenwasser ernten sie (noch) nicht. Sie haben auch nur eine sehr kleine Dachfläche.
    Geld von der Stadt erwarten sie nicht, da nehmen sie eher Kürzungen wahr.

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  • Ffm: Stadt.Land.Wirtschaft: GG auf Fläche einer SolaWi

    (Antrage/ANtworten)

    Ziel: Bepflanzung der Ränder des Gartens mit essbaren Obst-Gehölzen für „Naschstreifen“
    Gärtner*innen: 80-100
    Größe: 4000 qm²

    Nach dem Vorbild der Waldgartensysteme möchten wir als Gemeinschaftsgarten lang,- bzw.
    mehrjährige essbare Gehölze und Stauden in unseren Garten integrieren, um so die Vielfalt der
    Selbstversorgung weiter voranzutreiben. Dabei wollen wir ein ehemaliges 55m langes Spalier
    wiederbeleben, die 7 bestehenden Obstbäume neu-veredeln und erziehen, sowie an diesem
    Spalier 14 neue Obstbäume (Buschbäume) an der nördlichen Begrenzung des Gartens zu
    setzen. Hierbei haben wir vor die Obstbäume so zu setzen, dass von Westen nach Osten die
    Obstbäume Monat für Monat reif werden, um zu verhindern, dass wir zu bestimmten
    Zeitpunkten zu viel Obst haben, sondern gleichmäßig den ganzen Sommer/Herbst hinweg
    ernten können. Außerdem wollen wir eine zweite Grenze (östliche Seite) des Gartens nutzen und
    dort 8 Obstbäume mit Baumscheiben anlegen (Hochstämme), hier ebenfalls von Nord nach Süd
    aufeinander folgende Reifung. Gerahmt, unterstützt und ergänzt werden soll dies durch eine
    große Vielfalt an mehrjährigen, ess- und nutzbaren Pflanzen, die als Baumscheiben und als
    Abgrenzung zu den Gemüsebeeten dienen sollen.
    Mit diesem Projekt erhoffen wir uns mehrere Ziele gleichzeitig anzugehen und so im Sinne der
    Permakultur multifunktional zu denken. In allererster Linie wollen wir einen Schritt in Richtung
    vielfältiger Selbstversorgung gehen und uns neben Gemüse auch mit Obst, Beeren und Kräutern
    versorgen. Darüber hinaus wollen wir lernen, wie wir Obstbäume und die anderen Gehölze
    sinnvoll und überlebensfähig in bestehende Gemüsegärten integrieren können. Im Sinne der
    Agroforstwirtschaft zielen wir ebenfalls auf eine Verbesserung des Bodens ab, insbesondere
    dem Schutz vor Erosion und der Wasserspeicherfähigkeit. Ebenfalls wollen wir Insektenhotels in
    die Strukturen, bzw. im Spalier integrieren, um die Biodiversität in unserem Garten und damit die
    Produktivität jedes einzelnen Teils zu steigern.
    Um die Bäume sinnvoll in den Garten integrieren zu können, sichtbar und geschützt benötigen
    wir ebenfalls Robinienpfähle zum Bau von Baumschutz und Holzhäcksel zum Anlegen von
    Wegen. Zur Bewässerung verlegen wir einen Tropfschlauch. Dazu erarbeiten wir ebenfalls gerade
    einen Pflanz-, Pflege- und Bewässerungsplan, sowie Obstbaumschnitt- und Veredlungskurse zu
    organisieren. Die Pflanzung erfolgt in organisierten Gemeinschaftsaktionen, die organisiert und
    vorbereitet werden, um so professionell und artenangepasst wie möglich vorzugehen.
    Darüber hinaus ist uns die Verbesserung unseres Bodens ein sehr wichtiges Anliegen, da dieser
    die Produktivität einzelner Pflanzen um den Faktor 100 steigern kann. Deshalb würden wir gerne
    ebenfalls Pflanzenkohle bzw. Terra-Preta, Silage zum Mulchen und Blühwiesenmischungen in
    die Pflanzung der Bäume integrieren.
    Beschreibung des Gemeinschaftsgartens:
    Der Gemeinschaftsgarten des Vereins Stadt.Land.Wirtschaft. ist ein offenes und solidarisches
    Projekt auf den gepachteten Flächen der Solawi „Die Kooperative“. Das Projekt ist eine
    Kooperation unseres Vereins, den Mitgliedern der Kooperativen, sowie interessierten
    Gärtner*innen. Wir haben den Anspruch alle Menschen in Frankfurt niedrigschwellig zur
    ermöglichen beim Garten mitzumachen und zu lernen, wie Permakultur und Selbstversorgung
    auch konkret in der Stadt gelebt werden kann. Hierbei liegt auch ein großer Fokus auf Bildung,
    um so vor Ort eigenständiges Projektmanagement, Selbstorganisation, den Umgang mit
    Ressourcen und der Natur sowie gemeinschaftlichen Gemüse- und Obstanbau in der Stadt
    lernen. Der Gemeinschaftsgarten hat aktuell rund 80-100 Menschen, die mitgärtnern auf 4000
    qm. Dabei gibt es verschiedene Modelle, teilweise gibt es Menschen, die sich um eigene
    Parzellen kümmern, aber auch Bereiche, die von der ganzen Gemeinschaft bewirtschaftet und
    umsorgt werden. Die Fläche an sich gehört der Genossenschaft „Die Kooperative“, die die
    Flächen zunächst den Genoss*innen der Kooperative zum Selbstgärtnern zur Verfügung stellte.
    Durch ein immer größer werdendes Interesse entschied man sich dann dazu, die Flächen der
    Stadtgesellschaft insgesamt zur Verfügung zu stellen und einen Verein zu gründen, um den
    Gemeinschaftsgarten Stadt.Land.Wirtschaft. zu ermöglichen. Der Boden ist auf Grund der Lage
    an der Furt des Mains sehr fruchtbar, hauptsächlich lehmig-humos, in einer Senke eher sandig-
    humos. Da Frankfurt eine geringe Durchschnittsniederschlagsmenge aufweist haben wir
    ebenfalls Zugang zu einem Brunnen. Einen Zaun haben wir bisher nicht vollständig. Auf der Süd-
    und Westseite ist dieser vorhanden, an der Nord- und Ostseite noch nicht, doch auch da
    befinden wir uns in Planung und Absprachen mit der Solawi. Bisher fokussieren wir uns auf den
    Gemüseanbau, wollen nun aber den nächsten Schritt machen und unsere Strukturen um
    Obstanbau erweitern.
    Um schnelle Kommunikation zu ermöglichen haben wir einen gemeinsamen Discord-Channel
    und treffen uns einmal im Monat für das „monatliche Gartentreffen“. Ebenfalls sind wir in engem
    Kontakt mit den Gärtnern der Genossenschaft, die uns beim Aufbau des Gartens unterstützen.
    Neue Menschen melden sich bisher bei den Kontaktmöglichkeiten der Kooperativen, seit der
    Vereinsgründung und Aufbau der Mailadresse werden wir dies kontinuierlich umstellen.
    Beantwortung meiner Fragen:
    Die Nutzung der Fläche ist nicht befristet.

    Die Solawi pachtet 1 Hektar.

    Ja es sind zwei eigenständige Projekte, man muss nicht Mitglied der Solawi sein, um im Gemeinschaftsgarten mitzugärtnern. Die Gärtner zahlen eine Gebühr an die Solawi um dort zu gärtnern. Der Verein wurde von Mitgliedern der Solawi gegründet und zahlt keine Nutzungsgebühr.

    Es gibt um die 100 a 30 m² individuelle Gemüsebeete, und dann gibt es 200 qm² die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Die restliche Fläche wollen wir nun mit Obstbäumen bestücken.

    Es gibt ein Banner zur Straße hin, wir wollen ebenfalls ein Schild installieren, das auf den Garten hinweist. Die einzelnen Beete sind mit Hölzern abgesteckt. Wir folgen das Prinzip eines offenen Gartens ohne Zäune.

    Ja wir haben Expert*innen in den eigenen Reihen und es gibt bereits einige zuständige Personen, die sich dauerhaft darum kümmern würden. Das notwendige Werkzeug haben wir teilweise selbst (bsw. Veredlungsmesser) teilweise können wir das bei der Solawi ausleihen.

    Die Obsternte soll im besten Fall direkt verzehrt werden und Überschuss soll in Gemeinschaftsaktionen weiterverarbeitet werden. Das Ziel ist nicht daraus Saft zu machen, deswegen Busch und Hochstamm, sondern Tafelobst zu erzeugen. Um so effizient wie möglich vorzugehen haben wir die Reifezeit der Bäume/Sorten miteinbezogen (mehr …)

  • Karlsruhe: Mitmach Garten Rüppurr baute zwei Brunnen

    (Antrag, Antworten)

    Was war vorher auf der Fläche, ist diese umzäunt und woher kam bisher das Wasser?
    Das Grundstück wurde seit ca. 70 Jahren als Pferdewiese benutzt und lag die letzten 10 Jahre
    brach, wurde lediglich einmal im Jahr gemäht/gemulcht, das Schnittgut auf der Fläche
    belassen.
    Die Fläche grenzt von drei Seiten an umzäunte Gärten, eine Seite, über die die Erschließung
    erfolgt, wurde mit einer Benjes-Hecke von uns begrenzt.
    Das Wasser wurde uns letztes Jahr (das war das erste unseres Projekts) von benachbarten
    Gärtner*innen nach Bedarf in zwei 1000l-Tanks gepumpt, dies war auf ein Jahr befristet.
    2. Wie groß ist der Teil mit den Beeten (individuelle und gemeinschaftliche Beete)?
    Die Gesamtfläche von 1,4 ha ist in drei Bereiche geteilt, die alle auch Beete besitzen, d.h.
    Bewässerungsbedarf haben.
    – Wiese mit Benjes-Hecke, Kräuterspirale und frisch gepflanzter Streuobstwiese, 6000qm
    – Aktionsfläche, (siehe unten) ca. 3000 qm und
    – Gartenbereich mit ca. 35-40 Parzellen in diesem Jahr, für Einzelne, Paare, Familien,
    Gruppen, dazu Kompostpost- und mistplatz, Gerätehaus, Gemeinschaftsfläche, ca. 5000 qm
    Was für Bildungsangebote und Veranstaltungen sollen auf der Aktionsfläche stattfinden und
    wer ist dafür die Zielgruppe? Was für Schaugärten sind geplant?
    bisherige Veranstaltungen waren z.B.:
    Bestimmung vorhandener Wiesenblumen,
    Bodenuntersuchung und Bestimmung,
    Feuermachen mit Bogen und Spindel
    Veredeln von Obstbäumen
    Singen am Feuer
    Flachsernte und -verarbeitung
    Spinnen und Weben von Wolle und Flachs
    Masterstudiengang „Biodiversität“ der PH-Karlsruhe mit Arbeiten und Aktionstagen.
    Kleine Ziegenherde zur Landschaftspflege mit vielen Mitmach-Möglichkeiten.
    3. Was für Bildungsangebote und Veranstaltungen sollen auf der Aktionsfläche stattfinden und
    wer ist dafür die Zielgruppe? Was für Schaugärten sind geplant?
    bisherige Veranstaltungen waren z.B.:
    Bestimmung vorhandener Wiesenblumen,
    Bodenuntersuchung und Bestimmung,
    Feuermachen mit Bogen und Spindel
    Veredeln von Obstbäumen
    Singen am Feuer
    Flachsernte und -verarbeitung
    Spinnen und Weben von Wolle und Flachs
    Masterstudiengang „Biodiversität“ der PH-Karlsruhe mit Arbeiten und Aktionstagen.
    Kleine Ziegenherde zur Landschaftspflege mit vielen Mitmach-Möglichkeiten.
    Geplant sind neu für dieses Jahr:
    Ferienbetreuung für Schulkinder,
    Weiterbildung „kreative Seniorenarbeit“ der Ev. Erwachsenenbildung Baden
    Zielgruppen sind von Kleinkindern bis Senioren alle Altersgruppen,
    inklusive Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen im Bereich Förderpädagogik und
    Integration in den Arbeitsmarkt für Bürgergeld-Bezieher*innen
    Schaugärten gibt es für Flachsanbau, ein Heilkräuterbereich ist am Entstehen und eine
    Wildfruchthecke, darüber hinaus gibt es eine funktionstüchtige Flachsdarre, eine
    Feuerschale, ein Zirkuszelt, einen Materialcontainer, eine Matschgrube für Kinder und ein
    Kinderhaus, eine Sitzecke im Schatten, zusammen auf ca. 3000qm
    4. Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?
    Der Jahresbeitrag beträgt für Einzelmitglieder 30 €, für Familien 50 €. Für den Brunnenbau
    wurde vom Verpächter eine Rückbaubürgschaft von 2500 € gefordert, dazu haben sich die
    Gärtern*innen verpflichtet je Person 50 € zu spenden. Diese Summe ist vollständig auf diese
    Weise zuammengekommen.
    5. Haben Sie bei der Stadt nach Fördermöglichkeiten für das Brunnenbauprojekt nachgefragt?
    Ja, aber da wir nicht auf städtischem Boden gärtnern, sondern auf einem Grundstück des
    Landes, fühlt sich die Stadt Karlsruhe dafür nicht zuständig.
    6. Wie ist der Garten organisiert, wie laufen die Entscheidungs- und Informationswege? Gibt es
    Arbeitsgruppen?
    Der Garten ist formal ein e.V. mit anerkannter Gemeinnützigkeit. Wir sind dabei ihn nach den
    Ideen der Soziokratie 3.0 zu organisieren und haben dazu in Kürze (04.05.2024) einen
    Workshop in der Kulturküche Karlsruhe. Außerdem fühlen wir uns der Gewaltfreien
    Kommunikation und kooperativer Planung verpflichtet. Perspektivisch möchten wir auch
    DragonDreaming als Methode benutzen.
    Es gibt fortlaufende Arbeitsgruppen zum Gärtnern, Streuobstwiese, Ziegen (letztes Jahr),
    Kräutersammeln und Kräuterbeete, 14-tägliche Orga-Treffen, Verwaltung,
    Öffentlichkeitsarbeit, Willkommensgruppe,
    Projektteams z.B. zum Bau einer Trockentoilette, Brunnenbau, Zeltaufbau,
    Containerbeschaffung
    7. Wie entsteht Gemeinschaft?
    Für Neumitglieder Aufnahmeverfahren (Fragebogen) mit Treffen auf der Wiese und
    Kennenlernen. Seit neuestem auch mit Pat*innenprogramm.
    Gärtner*innen-Gruppe trifft sich jeden 2. Samstagnachmittag im Monat, jede Arbeitsgruppe
    organisiert Treffen selbst,
    14-tägiges Orga-Treffen, offen für alle Mitglieder aus allen Bereichen.
    Mitgliederversammlung einmal im Jahr,
    Mitgliederbrief, ca. alle 2 Wochen,
    Wiesenbrief für alle Interessierten auch ca. alle 2 Wochen, nach Bedarf,
    Internetseite mit internem Bereich, auf dem Material und Texte gepostet werden können.
    www.mitmach-garten.de
    8. Wie viel Gärtner*innen können bei dem Brunnenbauprojekt mitmachen?
    Alle werden eingeladen und können mitmachen, da wir von Hand bohren, gibt es genügend
    Arbeit für alle, die da sind. Wir gehen pro Brunnen von je 10-15 Personen aus.

    Einbezug von Migrant*innen:
    wir haben bis jetzt kein Extra-Programm für Migrant*innen, das Internationale Begegnungszentrum (IBZ), zu dem wir bei der Gründung Kontakt aufgenommen hatten, war zwar interessiert mitzuarbeiten, sah sich aber aufgrund von Personalmangel nicht dazu in der Lage. Allerdings haben wir für den Fall einer Vereinsauflösung in unsere Satzung aufgenommen, dass dann das Vereinsvermögen ans IBZ geht.

    Wir fragen bei der Aufnahme von Mitgliedern nicht nach Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund, so dass ich Ihnen dazu nur sagen kann, dass wir zumindest eine Frau mit indischen Wurzeln aus britisch Guayana haben, einen Iren, zwei Französ*innen und sicher auch Menschen mit osteuropäischem Migrationshintergrund.

    Ich denke, dass unser Mitmach-Garten in der Zukunft sicher gerade für diese Zielgruppe interessant sein wird (mehr …)

  • Otterndorf: Brunnenwasser im GG belastet

    die Gartengruppe besteht wie auch im letzten Jahr aus 8 Menschen, die einen deutschen Pass haben, der iranischen Familie und der afghanischen Familie, die in den letzten Jahren auch immer dabei waren. Wie aus dem Bericht hervorgeht, gibt es als Interessentinnen eine kurdisch/syrische Frau mit kleinen Kindern und eine kolumbianische Frau mit ihren halbwüchsigen Kindern. Vor allem die Kurdin hat schon oft im Garten mitgeholfen, war dann aber im letzten Jahr „ausgefallen“, weil sie ein Baby bekommen hat. Die Kolumbianerinnen sind erst im letzten Jahr nach Deutschland gekommen.

    Der Boden im Garten ist nicht belastet, sondern ihm fehlen Nährstoffe. Das hat die Bodenprobe ergeben. Die Kirche als Landbesitzerin und der Kleingartenverein als Pächter sind informiert. Wir haben die Ergebnisse der Wasserproben auch einem Chemiker vorgelegt und mit einem Agraringenieur besprochen. Gemeinsam sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Metalle und Mineralien aus dem Brunnenwasser die Ursache für die akute Nährstoffarmut sein müssen. In den unmittelbar angrenzenden Gärten sind die Pflanzen, die dort ausschließlich mit Regenwasser gegossen wurden, auch in diesem Jahr gut gewachsen. Das besondere in diesem Jahr war, dass es eine trockene Phase im Frühsommer gab, als unsere Pflanzen noch ganz klein waren, da hat ihnen das Brunnenwasser vermutlich nicht gut getan.

    Mit der Gemeinde arbeiten wir von Anfang an eng zusammen. Die Integrationsbeauftragte macht regelmäßig für uns Werbung und kommt auch selber in den Garten. Sie war eine von denjenigen, die vehement darauf gedrungen haben, dass wir den Garten unbedingt weiterführen sollen, als wir selber Zweifel hatten. Mit der Gleichstellungsbeauftragten haben wir schon einige Projekte auf die Beine gestellt, sie unterstützt uns mit Gutscheinen und kommt mitunter auch selber in den Garten; und auch die beiden Samtgemeindebürgermeister kennen uns gut, Anfang des letzten Jahres habe ich ihnen unsere Jubiläumsbroschüre vorbeigebracht. Sie haben sich entschuldigt, dass sie aus Zeitgründen dem Garten noch keinen Besuch abgestattet haben (der letzte Bürgermeister hatte dies getan). Die stellvertretende Bürgermeisterin hat letztes Jahr eine Grußadresse für das Frauenfest am 8. März geschrieben, und wird dieses Jahr voraussichtlich persönlich kommen.

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  • Waldgartenprojekt bei Berlin

    (ANtrag, ANtworten)

    Im letzten Jahr wurde durch den Frieda e.V. eine verwilderte Kleingartenfläche von 0,7ha erworben,
    mit der Idee einen für die Dorfgemeinschaft und Interessierte zugänglichen vorbildhaften Waldgarten
    anzulegen. Er soll vor allem ein Bildungsprojekt sein, wo Menschen durch aktive Mitarbeit und durch
    regelmäßige Bildungsveranstaltungen Zugang zu den Themen Nachhaltigkeit, Klimawandelanpassung
    und regionaler Ernährung finden.  
    Der Garten mit dem Namen „Lummerland“ soll auch als sozialer Treffpunkt für nachbarschaftliche
    Vernetzung dienen.
     
    Wir  vom  Räume  eröffnen  e.V.  sind  überzeugt  von  dem  innovativen  Potenzial  gut  angelegter Waldgärten  als  Garanten  von  Ernährungssouveränität,  CO2-Speicherung  und  Habitatstruktur.
    Außerdem hat die Betätigung in einer natürlichen und gleichzeitig Fülle spendenden Umgebung einen
    nicht  zu  unterschätzenden  Naturerlebnis-  und  Gemeinschaftsaspekt,  den  wir  möglichst  vielen
    Menschen ermöglichen wollen.
    Konkret  planen  wir  die  Anlage  eines  sinnvollen  harmonierenden  Systems  von  Obst-  und
    Nussgehölzen,  Heiz-  und  Flechtmaterial  liefernden  Bäumen,  essbaren  Stauden  und  ökosystemar
    relevanten  Pflanzen  gehen.  Diese  auch  unter  dem  Aspekt  der  Ästhetik  angelegten
    Produktionsbereiche sollen mit offenen und geschlossenen Aufenthaltsbereichen und Infrastrukturen
    zur  Weiterverarbeitung  der  Ernte  kombiniert  werden.  Hierfür  soll  unter  anderem  ein  alter,
    holzverschalter Bauanhänger zu einer stationäre Küche im Garten umgebaut werden.
    Glücklicherweise  stehen  wir  in  gutem  Kontakt  mit  dem  renommierten  Waldgarten-Planer  Dipl.-
    Forstwirt Philipp Gerhardt und würden mit seiner Unterstützung gerne dieses einzigartige Potenzial
    eines Community-Waldgartens entfalten.
    Mit einem intensiven Initialjahr wollen wir nun den Startschuss setzen.  
    Im Projektzeitraum von einem Jahr wird es im Kern um die Anlage der Grundstrukturen, eingebettet
    in eine Reihe sozialer Aktivitäten, gehen.

    1. 1Wohnen die sechs Menschen, aus denen die Gruppe bisher besteht, in der unmittelbaren Nähe der Fläche? Ja, die sechs Menschen wohnen ganz in der Nähe im Ort. Die meisten davon in der „Frieda“.
    2. Wie bekommen andere Leute von dem Projekt mit, wo und wie machen Sie Öffentlichkeitsarbeit dafür? Läuft diese ÖA schon und haben sich weitere Interessierte gefunden? Öffentlichkeitsarbeit läuft bereits über
        – Mittlerweile bereits 3 Konkrete Arbeitsaktionen, zu denen wir als Verein zur freiwilligen Mithilfe aufgerufen haben.
    Anwesend waren je ca. 20 Personen, von denen einige Interesse an der weiteren Mitarbeit am Projekt geäußert haben.
        – die Veranstaltungen der „Frieda“ (persönliche Information), z.B. Nachbarschaftscafé, Workshoptage, Seminare…
        – die-frieda.org (noch rudimentär, Webseite wird noch stark überarbeitet…)
        – Veranstaltungen der Bildungs-Bande (Standardmäßig Präsentation lokaler Projekte)
        – Freundeskreise
        – Baumfeldwirtschaft.de und zugehörige Facebook-Seite
    3. Gibt es ein Schild an der Fläche, das das Projekt erläutert? Nein, es gibt bisher kein Schild… soll irgendwann entstehen, aber hat unserer Einschätzung nach noch keine Priorität, bis der Garten in einem einigermaßen vorzeigbaren Zustand ist.
    4. Wie kann man mitmachen? Gibt es regelmäßige Treffen z.B.? Erst Teilnahme an öffentlich beworbenen Arbeitsaktionen. Ist ernsthaftes Interesse am Mitwirken vorhanden, gibt es die Möglichkeit Teilprojekte zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen.
    5. Wohnen Leute in dem Projekthaus? Ja, das Projekthaus wird von einer kleinen Gemeinschaft bewohnt, die sich um die Renovierung und die Veranstaltungskoordination kümmert.
    6. Wie und wo sollen die Geräte untergebracht werden? Wie kommen Interessierte an diese Geräte? Geräte werden in einem bereits auf dem Gelände vorhandenen Schuppen untergebracht. Der Schlüssel ist an einem Ort im Garten versteckt. Vertrauten beteiligten Personen wird der Ort gezeigt, damit sie selbstständig aktiv werden können.
    7. Gibt es Gebäude auf dem Gelände? Ist der Bauwagen schon da? Neben dem Schuppen gibt es eine baufällige Datsche und zwei vermoderte Wohnwägen. Langfristig sollen die Wohnwägen entsorgt und die Datsche neu aufgebaut werden. Der Bauwagen gehört dem Frieda e.V.. Er steht auf einem anderen Gelände in der Nähe des Gartens. Er braucht ein neues Fahrgestell, damit er in den Garten verfrachtet werden kann. Hier und bei Gelegenheit in anderen Projekten und Gärten soll er zu Bildungszwecken und für Multiplikation als mobile Einmachküche verwendet werden.
    8Wie viel von den 0,7 ha sollen für den Waldgarten genutzt werden?   Die gesamte Fläche soll als Nutzsystem für die Nachbarschaft und assoziierte Vereine fungieren. Das bedeutet, dass neben Produktionsfläche auch Aufenthaltsplätze und (Holz-/Obst-/Garten-) Wirtschaftsfläche eingeplant werden.
    9. Wie ist/soll das Gartenprojekt organisiert sein? Wer trifft wie Entscheidungen, wo laufen die Informationen zusammen, wie ist die Kommunikation organisiert? Was passiert mit der Ernte? Die Eigentums-Verwaltung liegt beim Frieda e.V. Die Bildungs-Bande, ein selbstorganisiertes unkommerzielles Bildungs-Netzwerk, möchte Nachhaltigkeits-Wissen innerhalb und außerhalb des Netzwerks streuen und zu diesem Zweck den Garten als Anschauungs- und Seminaraußenbereich nutzen.
    Auch Dipl.-Forstwirt Philipp Gerhardt (Baumfeldwirtschaft.de) möchte den Garten für Workshops und Seminare nutzen.
    Die tatsächliche Planung und Nutzungskoordination, im Sinne der im Antrag angeführten Projektziele, wird im Endeffekt von der an den Räume eröffnen e.V. angegliederten Waldgarten-Gruppe übernommen (Mitglieder müssen nicht Vereinsmitglieder sein). Ihr können alle beitreten, die Lust haben, zur Entstehung und Nutzung des Gartens beizutragen. Die Arbeitskoordination der Gruppe läuft über die Arbeitsplattform „WeChange“. Physisch kommt die Gruppe zu unregelmäßigen Gartenarbeits-Einsätzen zusammen. Neue Leute können (im Moment) beitreten und auf die Plattform zugreifen, wenn die Gruppe im Konsens dem Beitritt zustimmt. Entscheidungen werden also auf Arbeitseinsätzen mit den Anwesenden (vorläufig) und über Abstimmungen auf der Plattform getroffen. Über größere Anschaffungen muss der Räume eröffnen e.V. befinden, der die Abrechnung und Finanzierung der Gruppe unterstützt.
    Über Erntenutzung entscheidet die Waldgarten-Gruppe. Aktuelle Vereinbarung ist, dass die Ernte in erster Linie zur Verpflegung bei Arbeitseinsätzen und Veranstaltungen genutzt wird, die Mitglieder und die Bewohner*innen des Projekthauses aber ebenfalls ernten dürfen.
    10.Gibt es, da es sich ja um eine Kleingartenanlage handelt, keinen Wasseranschluss (mehr)? Kann nicht Regenwasser gesammelt werden? Gibt es einen Brunnen? Wozu braucht ihr einen Generator und Pumpen und wie soll der betrieben werden?  Ja, auf dem Gelände gibt es mehrere funktionierende Brunnen. Eine Handpumpe konnte bereits installiert werden. Besonders die Jungbäume haben an heißen Sommertagen und starken Trockenperioden, wie im letzten Jahr, hohen Wasserbedarf. Aus diesem Grund wollen wir zusätzlich eine Elektropumpe mit Sprenger an dem Brunnen im Schuppen installieren. Da es aber keinen Strom gibt, brauchen wir einen benzinbetriebenen Strom-Generator.

    (mehr …)

  • Brunnen endlich nutzbar im Kiezgarten Fischerstraße

    (Gu, RSS)
    Wir freuen uns mitteilen zu können, daß unser Tiefbrunnen (20m) nun behördlich abgenommen wurde und wir nun berechtigt sind unser Gießwasser (Brauchwasser) nun selbst unabhängig fördern zu dürfen.


    (http://owncloud.kiezgarten.de/public.php?service=files&t=8d486de5269949e7ecd82d7560e6feab)

    Wir bedanken uns dafür bei der Wasserbehörde des Landes Berlin, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/umweltratgeber/de/spiu/wasserbehoerde.shtml).

    Das Brunnenwasser haben wir selbstverständlich bereits untersuchen lassen. Dafür wurde uns das Labor der berliner Wasserbetriebe (BWB) empfohlen. (mehr …)

  • und noch ein GG in Dresden

    (Gu, alerts)

    „Gemeinschaftsgarten im Dresdner Alaunpark“ geackert.

    Am ehemaligen Russensportplatz entstehen gerade Hochbeete, ein begrünbares Tipi und ein Brunnen. „Wir haben dafür 320 Quadratmeter im Alaunpark gepachtet“, erklärt Paul Raphael Stadelhofer (31) vom Verein Stadtgärten.

    „Uns geht es darum, den öffentlichen Raum aufzuschließen, Freiraum zu schaffen, zu gestalten. Interessierte können selbst Pflanzen aufziehen und erhalten vor Ort regelmäßig Informationen und Werkzeug für die praktische Arbeit.“

    Mit dabei sind auch die Alaunkids des benachbarten Kindergartens.

    Die kleinen Gärtner werden die ersten Beete mit Gemüse, Blumen und Kräutern bepflanzen.

    Die Projekte werden durch Spenden und Unterstützer gestemmt.

    So ein Brunnen mit einer 17 Meter tiefen Bohrung schlägt mit 2700 Euro zu Buche. Pacht und Versicherung für die Fläche sind dagegen mit 300 Euro pro Jahr noch sehr überschaubar.

    Finanzierung: Finanziert wird die Pacht gegenwärtig durch die Beiträge der Vereinsmitglieder und durch Spenden. Unterstützer hat der Verein für sein Pilotprojekt bei der Sächsischen Umweltakademie des Urania e.V., bei der Schönenberger Systeme GmbH, der Stiftung Äußere Neustadt Dresden, dem Gartenbau-Ingenieurbüro Volker Croy, H-CoTec, Copyland Dresden, dem Spätshop am Goldenen Reiter und den solidarischen Landwirten von dem Projekt „Dein Hof“ in Radebeul.


    (mehr …)

  • Johannstadtgarten findet seine Strukturen

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Der Johannstadtgarten, das erste Gartenprojekt des Ufer e.V. (dieses Jahr kamen das Hechtgrün und der Kleine Garten dazu), hat als sehr offenes Projekt begonnen. Um die brache Fläche zu gestalten, konnten viele Ideen einbringen und auch umsetzen. Inzwischen gibt es Beete (individuell und gemeinschaftliche), Frühbeete, ein Gewächshaus, einen selbst per Hand gebohrten Brunnen, Bienen, eine Komposttoilette, eine Regenwasserversorgung, einen Bauwagen mit kleiner Werkstatt, einen Versammlungs- und Feierort, eine Feuerstelle, der Garten wird als Bildungsort genutzt, es finden Veranstaltungen statt… Sprich: es gibt inhaltliche und „bauliche“ Strukturen, in die neue Leute sich einfügen müssen. Sie haben die interne Kommunikation auch getrennt: es gibt AGs und ein Gartenplenum und zudem eine Orga-Gruppe, die sich um die Vereinsangelegenheiten kümmert. (mehr …)

  • Kiezgarten Fischerstraße: 1ha Gemeinschaftsgarten mitten in Berlin-Lichtenberg

    (Gu, Projektbesuch, 21.8.)

    Der Kiezgarten Fischerstraße ist 1ha groß und auf einer öffentlichen Fläche entstanden, die als Grünfläche im Flächennutzungsplan verzeichnet ist. Eigentlich sollte hier ein Park entstehen, doch dafür fehlte das Geld. Die Vornutzung war ein Sonnenblumenlabyrinth. Zwei Privatpersonen wollten gerne einen Gemeinschaftsgarten aufbauen und haben nach viel Recherche-Arbeit die zuständigen AnsprechpartnerInnen rausgefunden, den Trägerverein gegründet (der nur aus den 7 Gründungsmitgliedern besteht) und die Nutzung für 10 Jahre mit Verlängerungsoption übertragen bekommen. Es gibt individuelle und Gemeinschaftsbeete, Bienen, eine aus Fundsachen selbstgebaute Komposttoilette, Obstbäume, einen Bauwagen (Leihgabe) mit den Werkzeugen und Geräten, große noch verfügbare Flächen, auf denen Brennnesseln wuchern (sie haben diverse Planungen, was sie hier machen wollen). Sie sind 60 Leute, davon 40 Aktive, manche sind jeden Tag. Sie haben verschiedene AGs, wie Beete, Bienen, Streuobst, Bauen, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit etc. Es gibt Plena und dann noch Treffen in den AGs.Die meisten wohnen in der Nähe, manche kommen aus anderen Bezirken.

    Sie sind altersmäßig von 18 – 60 Jahre alt plus viele Kinder. MigrantInnen sind kaum dabei und es sind hauptsächlich AkademikerInnen. Es wollen auch immer noch weitere Leute hauptsächlich individuelle Beete – diese sind aber vergeben und mehr sollen es auch nicht werden. An den gemeinschaftlichen Beeten kann sich jedeR beteiligen, da gibt es auch viel zu tun.

    Sie haben noch kein Wasser und bringen das teilweise in Kanistern von zu Hause mit, bekommen es von den umgebenden Schrebergärten oder auch mal von der Feuerwehr. Sie wollen einen Brunnen bauen (Grundwasser ist 20m tief) und wir haben u.a. das gefördert. Außerdem wollen sie Werkstätten aufbauen für handwerkliche Tätigkeiten. Noch sind sie nicht vernetzt mit den anderen Gärten in Berlin bis auf einzelne private Kontakte. Sie kennen auch die anderen Gärten in Lichtenberg nicht.

    # Kiezgarten Fischerstraße

    # Brunnen

    # Werkstatt im Garten

    # öffentliche Fläche

    # Komposttoilette

    # Bienen

    # Berlin-Lichtenberg

    #individuelle und gemeinschaftliche Parzellen

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  • DIY im Johannstadtgarten Dresden

    (Gu aus Sachbericht vom 23.5.)
    Die Leute vom Johannstadtarten in Dresden haben im Zeitraum 06/13 bis 05/14 mit von uns bewilligten Mitteln in Höhe von 2100 Euro (ich weiß nicht, ob sie noch andere Mitteln hatten) richtig viel gemeinsam gebaut/weiterentwicklet/angeschoben.
    So haben sie einen Brunnen gebohrt: „Dieser wurde dann im Jahr 2013 auch unter Einsatz vieler Freiwilliger und des großen Engagements unseres Bautrupps auch in die Erde gebracht. Der gezielte Kauf angemessener Materialien sowie die Leihe entsprechender Hand-Werkzeuge ermöglichten uns tatsächlich, ohne Nutzung fossiler Brennstoffe oder Strom einen 8m tiefen
    Schlagbrunnen zu setzen, wartungsfähige Rohre, flexible Anschlussvarianten sowie eine ästhetisch ansprechende Brunnenstube zu installieren“. Sie haben parallel ein Gewächshaus selber geplant und gebaut und zwar aus gebrauchter, gefundenener Fensterscheiben, die sie in einen metallischen, tragfähigen Rahmen bringen mussten. Dazu haben sie Schweißen gelernt – und in einer Werkstatt gearbeitet (gegen kleine Nutzungspauschale für Werkstatt und Schweißgerät) .
    Sie haben Bodenverbesserungsmaßnahmen durchgeführt und Werkzeug angeschafft, da der Garten immer mehr auch zu einer DIY-Werkstatt wird. Sie haben ihren Bauwagen selber abgeschliffen und mit Leinöl wetterfest gemacht und auch ein Lastenrad gebaut. Sie wollten unbedingt so weit wie möglich unabhängig von der „automobilen Logistik“ werden. „Nach mehreren gemeinsamen Arbeitseinsätzen in entsprechenden Werkstätten wurde das Radnunmehr komplett zusammengeschweißt – eben im Frühjahr noch final straßentauglich gemacht und sogar in unseren Vereinsfarben lackiert. Trotz bevorzugter Verwendung von recycleten Teilen überstiegen hier die tatsächlichen Kosten für Material, Lack, Werkzeugnutzung und Zubehör“
    Nicht mehr geschafft haben sie den Bau einer Sommerküche: „Ursprünglich war angedacht, unserem Bauwagen einen leichten Anbau zu verschaffen, der Bar, Spüle, Kochgelegenheit und Lagermöglichkeiten vereinen sollte.“. Sie wollen nun auch in eine andere Richtung gehen und nicht noch so ein Großprojekt gleich stemmen. Es wird eine gemeinsame Feuerstelle geben, über der mittels Dreifuß und großem Kessel Suppe und anderes gemeinsam gekocht werden kann.
    Sie haben auch Bienen im Garten. Die erste Beute kauften sie. „Eine weitere Bienenbeute für ein zweites Bienenvolk wurde im
    Frühjahr nun noch in einer Holzwerkstatt gebaut“ – mit aufklappbarem Schaufenster (mehr …)