Schlagwort: Bürgerbeteiligung

  • Wuppertals Urbane Gärten organisieren Mitbestimmungsbarcamp: Verteilung von Geldern aus dem Bürgerbudget

    (RSS und Mails)

    Beim Bürgerbudget wurde bereits 2017 ein Fördertopf in Höhe von 50.000,- € für Urban Gardening-Projekte in Wuppertal bereitgestellt. Nachdem die ursprüngliche Idee für einen neuen Schaugarten auf der Hardt nicht umzusetzen war, sind die Mittel seit der letzten Ratssitzung wieder für die ursprünglich vorgeschlagenen Bürgerprojekte und einige noch neu zu definierende Kleinprojekte freigegeben.

    Aus diesem Grunde organisiert die Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten am 26.01.2019 in der Diakoniekirche mit Unterstützung der Stabsstelle für Bürgerbeteiligung von 10-16 Uhr eine Bürgerwerkstatt, um die Ausgestaltung der einzelnen Projekte zu finalisieren und die Verteilung der Mittel zu organisieren. Die Veranstaltung ist für alle am Thema interessierten Bürgerinnen und Bürger offen.

    Unser Barcamp war ein voller Erfolg und hat uns einige neue Kontakte verschafft. Wir hatten 66 Teilnehmer und die Hälfte kannten wir vorher noch nicht. Wir atmen gerade erst mal durch, mehr Infos bald auf unserer Website:
    http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/

    aus. https://www.wz.de/nrw/wuppertal/wuppertaler-buergerbudget-neuer-anlauf-fuer-urban-gardening_aid-35788987:
    Das Geld ist da, nur die Realisierung fehlt noch: Weil das beim Bürgerbudget 2017 mit siegreiche Projekt „Urban Gardening“ nicht wie geplant umgesetzt werden konnte (die WZ berichtete), werden jetzt neue Ideen gesucht. Am kommenden Samstag, 26. Januar, gibt es dazu von 10 bis 16.30 Uhr in der Diakoniekirche ein sogenanntes „Barcamp“, eine Bürgerwerkstatt, an deren Ende ein konkreter Aktionsplan stehen soll, wie die städtischen Mittel am besten verwendet werden. Begleitend will der Verein Kopp auf! zusammen mit der Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten einen Fotowettbewerb — „Paradiesflecken“ — initiieren. Der Start ist für Mitte Februar geplant.
    Mit dem Geld aus dem Bürgerbudget 2017 sollte ursprünglich ein Schaugarten auf der Hardt realisiert werden, der die vielen Projekte zum Urban Gardening in der Stadt in die Öffentlichkeit trägt. Doch das avisierte, gut 5600 Quadratmeter große Grundstück stand dann doch nicht mehr zur Verfügung. Es gehört zwar der Stadt, ist aber vom Altersheim der Diakonischen Altenhilfe an der Hardt gepachtet. Die nutzt das Areal für therapeutische Zwecke und hat weitere Pläne. Auch die Initiative Wuppertals Urbane Gärten zeigte dafür Verständnis. Stattdessen soll durch die Bürgerwerkstatt nun geregelt werden, welche Kleinprojekte umgesetzt werden können.

    und das Ergebnis:
    […] Insgesamt neun Projekte werden zum Abschluss des „Barcamps“ von dem Plenum als förderwürdig erachtet. So fließen zum Beispiel 1025 Euro in ein Bewässerungssystem für den Permakulturhof Vorm Eichholz. Für 700 Euro soll ein Interkultureller Garten mit Hochbeeten an der Moschee an der Wittensteinstraße entstehen.
    Immerhin 3000 Euro wird für ein Regenwassernutzungssystem am Inselgarten an der Diakoniekirche zur Verfügung gestellt. Jeweils 500 Euro werden unter anderem für die Anlage eines Schulgartens an dem derzeit im Umbau befindlichen Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium beziehungsweise die Errichtung von Pflanzkübeln am Wandelgarten in der Luisenstraße bewilligt.
    https://www.wz.de/nrw/wuppertal/urban-gardening-foerdert-neun-projekte_aid-35936339

    und außerdem findet ein Fotowettbewerb mit begeleitenden Stadtspaziergängen statt: „Mit dem Fotowettbewerb und den begleitenden Spaziergängen soll insbesondere die Diskussion des Urban Gardening Manifestes und des Rechtes auf Stadt befördert werden, um eine Transformation hin zu einer ‚gartengerechten‘ Stadt zu befördern. So wie in der ‚autogerechten‘ Stadt alle das Recht auf einen Parkplatz hatten, sollte in der gartengerechten Stadt allen ein fußläufiger Zugang zur Stadtnatur garantiert werden“ mehr dazu: http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/foto-gartenwettbewerb-paradiesflecken/

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  • Alsengarten mischt bei Quartiersentwicklung mit

    (Gu, Mails, 28.10.)
    Das Quartier in Bochum, in dem der Alsengarten (der seine zweite Saison erlebt hat und mit ein bisschen „Schwund“ der Aktiven zu kämpfen hat) e.V. ist neben dem Haus der Begegnung (Träger = Diakonie) derzeit Träger einer vom SPD Ortsverein initiierten Initiative für eine Quartierentwicklungs, bei der der Garten gesetzt ist. :en Träger die Diakonie ist. Die würden die große Kohle wenns klappt über den DPWV beantragen. Es gab eher im kleineren Rahmen schon Quartiersversammlungen. Sie sind noch ganz am Anfang, sowohl das Vorgehen, als auch die Finanzierung sind offen.


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  • Gärtnern auf dem Spielplatz in Prenzlauer Berg

    (Gu aus alters, 21.10.)
    Im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg wird ein neuer Spielplatz eröffnet, der neben Spielgeräten auch Hochbeete hat.
    „Ein Ergebnis des Beteiligungsverfahrens mit Anwohnern und Kinder war: Es soll eine Möglichkeit zum Gärtnern geben. Also wurden Hochbeete angelegt. So haben auch die Eltern was zum Spielen. Kosten 190 000 Euro.“

    http://www.prenzlauerberg-nachrichten.de/alltag/_/spielplatz-lieselotte-herrmann-strae-171935.html (mehr …)

  • Zittau setzt auf urban gardening

    (GU aus alters, 13.10.)
    „Seit 2010 veranstalten die Stadt Zittau und die Hochschule Zittau/Görlitz gemeinsam den Tag der Umwelt zu jährlich wechselnden Themen.  Im Jahr 2015 steht „Urban Gardening“, die ertragsorientierte gärtnerische Erschließung und Nutzung von innerstädtischen Flächen auf dem Programm. Studierende sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Region sind herzlich zur Diskussion zu diesem Thema eingeladen. 

    Ein grünes Umfeld in den Städten bedeutet mehr Wohn- und Lebensqualität, fördert Bewegung und Erholung, schafft Gestaltungsspielräume für Begegnung und ist unersetzlich für Naturerfahrung sowie für den Klimaschutz. Die durch Gebäudeabriss entstandenen Baulücken in der Zittauer Innenstadt können durch Urban Gardening zu einer blühenden und nützlichen Gemeinschaftsfläche werden. Wo in anderen Städten Rasenflächen und Ligusterhecken wachsen, könnte künftig in Zittaus Innenstadt Gemüse angebaut werden. Für die Einwohner der Stadt entstehen so zusätzliche Orte des sozialen Zusammenseins und die Attraktivität der Innenstadt erfährt dadurch eine Steigerung.

    Dieser Gedanke fand im Rahmen einer umfangreichen Bürgerbeteiligung Eingang in das städtische Handlungskonzept für Zittaus Innenstadt bis 2020 (Weißbuch Zittau). Eine, von der Hochschule Zittau/Görlitz, geführte Interessengemeinschaft wird sich in den nächsten Monaten diesem Thema widmen und an einer konkreten Freifläche auf der Amalienstraße Untersuchungen durchführen. Dies soll zeigen, welche Möglichkeiten der gärtnerischen Nutzung umsetzbar sind. Der diesjährige Tag der Umwelt, der Hochschule Zittau/Görlitz wird der Auftakt für das Zittauer Urban Gardening-Projekt auf der Amalienstraße sein.“
    http://www.hszg.de/news/urban_gardening_deine_stadt_dein_garten.html

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  • neues aus dem Allmende_Kontor

    (Gu, Newsletter, 24.9.)
    Das Allmende-Kontor hat sich bei der PSD-Bank für den Zukunftspreis beworben („Mit dem PSD ZukunftsPreis fördern wir das vielfältige gesellschaftliche Engagement der Berliner und Brandenburger mit insgesamt 35.000 Euro“). Sie wollen das Geld für Praxisworkshops.
    Am vergangenen Wochenende fand der Tag der Felddialoge statt, bei dem vor allem am Runden Tisch mit Vertretern der Senatsverwaltung, Grün Berlin GmbH und Koordinatoren des EPP-Verfahrens über die Zukunft der Projekte auf dem Tempelhofer Feld diskutiert wurde.
    Die Präsenz des Gartens auf dem Feld und die Präsenz von einzelnen Aktiven beim Bürgerbeteiligungsverfahren ist es zu verdanken, dass für uns positive Inhalte in den Entwicklungs- und Pflegeplan des Tempelhofer Feldes wie längere Vertragslaufzeiten und Aufhebung des Nutzungsentgeltes aufgenommen werden.
    Sie rufen auf, bei der Pinkelpartiy im Prinzessinnengarten dabei zu sein: Macht mit bei der Urinale und testet am Samstag, 26. September ab 15 Uhr Euren Urin auf Glyphosat bei der Pinkelparty im Prinzessinnengarten!
    Und sie unterstützen das Picnic“ Schön, dass ihr da seid“, das kommenden Sonntag auf dem Feld stattfinden wird (für Flüchtlinge)


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  • Neuland: Garten als Bestandteil der entstehenden Parkstadt Süd gesetzt

    (Gu aus Newsletter, 8.7.)

    […]“Das Beste wie immer gleich vorweg: Um die nahe und etwas fernere Zukunft von NeuLand müssen wir uns keine Sorgen machen. Im Bürgerbeteiligungsverfahren Parkstadt Süd haben am vergangenen Wochenende zum ersten Mal die Planer das Wort ergriffen. Und es ist weit und breit niemand zu sehen, der einen Gemeinschaftsgarten im neuen Stadtviertel ablehnt. Ganz im Gegenteil: Für die Planer sind wir gesetzt. Und in Politik und Verwaltung mittlerweile auch. Wo wir am Ende landen, wird man sehen. Es gibt zum Beispiel den Vorschlag, dass wir in die unmittelbare Nähe der Großmarkthalle umziehen, um dort einen wie auch immer gearteten Markt zu bereichern. Unser Vorschlag, im Übergang zwischen Grüngürtel und Bebauung zu gärtnern, steht weiterhin. Für einige Planer ist der Park des 21. Jahrhunderts ein produktiver. Diese sympathischen Landschaftsarchitekten sehen uns völlig selbstverständlich als Attraktion mitten im Grüngürtel. So oder so: Es bleibt spannend. Aber der Garten bleibt.“ […]

    Quelle: http://www.neuland-koeln.de/wir-werden-gehen-um-zu-bleiben-fuer-die-planer-ist-neuland-gesetzt/

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