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„Zum GartenSymposium wollen wir auch die deutschsprachigen Beauftragten für Urbanes Gärtnern aus Kommunen einladen“
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Schlagwort: BuGa
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Buga23: für GartenSymposium soll Verteiler der kommunalen Ansprechpartner*innen erstellt werden
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IKuGa auf der Buga Heilbronn mit Buga Schluss beendet
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Interkultureller Garten auf der Buga sollte Integration fördern
Heilbronn Den interkulturellen Garten auf der Buga ernten nicht nur die Gärtner, die das Feld bestellen: Auch Buga-Gäste bedienen sich an Obst und Gemüse. Das eigentliche Ziel des Projekts, durch das gemeinsame Gärtnern Integration zu fördern, wurde nicht erreicht.
Von Bärbel Kistner
Ob überhaupt noch etwas übrig ist? Die Gärtnerin des interkulturellen Gartens (Ikuga), Ophelia Giokarinis ist wenig optimistisch: „Zum Ernten gibt es nicht mehr wirklich viel.“ Der interkulturelle Garten, ein 500 Quadratmeter großes Gelände im Inzwischenland der Buga, ist bei Besuchern nicht nur zum Schauen beliebt. „Wir haben hier viele unbestellte Erntehelfer“, scherzt Kollege Reinhold Schmidt über Buga-Gäste, die sich selbstverständlich bei Obst und Gemüse bedienen würden. Auf die Idee, Blumen zu pflücken, komme dagegen niemand.
Bei den Pflanzen, die in zweiter Reihe wachsen, ist dagegen einiges hängengeblieben. Zum Beispiel Tomaten. Auch Kohlköpfe sind jetzt groß genug, damit Corina Deutsch sie abschneiden kann. Sie freut sich, wenn sie die Früchte ihrer Arbeit nun ernten kann.
Das Fazit des Gartenprojekts fällt gemischt aus
2016 wurde auf dem Buga-Gelände das Ikuga-Experiment gestartet, mit dem Ziel, dass Menschen verschiedener Herkünfte gemeinsam gärtnern. „Wir waren mit die ersten auf dem Gelände, vor allen anderen“, erinnert sich Ophelia Giokarinis. 15 Parzellen gab es zu vergeben, von den Teilnehmer hatten nicht alle gärtnerisches Know-how, aber dafür viel Enthusiasmus.
Im dritten, entscheidenden Buga-Jahr zieht das Trio, das sich an diesem Nachmittag zur Ernte versammelt hat, ein gemischtes Fazit. „Als Gartenprojekt sind wir sehr erfolgreich“, erklärt Reinhold Schmidt. Die Besucher sind begeistert, manchmal ist kaum ein Durchkommen auf dem hölzernen Steg, der durch das Gelände führt.
Die Gemeinsamkeit lässt zu wünschen übrig
Mit dem interkulturellen Anspruch und der Idee, die Integration zu befördern, sei es dagegen nicht weit her. Im ersten Jahr habe es noch viel Gemeinsamkeit gegeben, man hat sich zum Essen getroffen. Doch eine richtige Gruppe habe sich daraus nicht entwickelt.
Zu den Schattenseiten des Projekts gehört für die engagierte Truppe, dass nicht alle mit der Anfangsbegeisterung dabeiblieben. Mancher habe die Lust verloren und zum Ärger der Mitgärtner sein Grundstück verwahrlosen lassen. „Wenn ich eine Parzelle bekommen habe, muss ich auch Verantwortung tragen“, sagt Corina Deutsch. Ihre Nachbarfläche etwa wurde mehr oder weniger sich selbst überlassen und ist völlig überwuchert. Das nervt die Hobbygärtnerin.
Der einzige Garten auf der Buga, um den sich nicht die Buga-Mitarbeiter kümmern
Sie hätte erwartet, dass diejenigen, die keine Zeit oder kein Interesse mehr haben, ihre Parzelle offiziell abgeben, damit eventuell jemand anders hätte nachrücken können. Das nicht zu tun, „ist unfair gegenüber den anderen“, sagt Ophelia Giokarinis.
Mancher habe sich wohl übernommen, meint Reinhold Schmidt, und den Arbeitsaufwand falsch eingeschätzt. Über den Buga-Zeitraum habe er mindestens eine Stunde Arbeit pro Tag investiert. Als es so heiß war, kam er schon morgens um sechs Uhr, um zu gießen. Der Ikuga-Garten ist die einzige Fläche auf dem Gelände, für die nicht die Buga-Mitarbeiter zuständig sind.
Wie es mit dem Gartenprojekt nach der Buga weitergeht
Was allen wichtiger ist als die Kritik: sich als Teil des Großprojekts Buga zu begreifen. Für Ophelia Giokarinis war es der wichtigste Antrieb: „Es ist ein großes Privileg, hier mitmachen zu dürfen.“
Was passiert nach dem 6. Oktober, wenn die Buga endet? Dann ist auch für den Ikuga Schluss. „Wir müssen unsere private Sachen sofort abholen“, berichtet Corina Deutsch, die trotz aller Widrigkeiten auf den Geschmack des Gärtnerns gekommen ist. Sie will mit zwei der syrischen Ikuga-Gärtner auf einem Gelände an der Happelstraße weitermachen.
Im interkulturellen Garten gibt es eine Künstlerparzelle
Die Pflanzen für den Ikuga wurden gespendet von den Weinsberger Rosenkulturen und vor allem von der Heilbronner Biogärtnerei Umbach. Eine Parzelle hat die Künstlerin Jutta Klee gestaltet, die bewusst an das Brachland erinnern wollte. Dort sind die Wildkräuter Programm. Der Ikuga wurde als Projekt der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet im Rahmen eines Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“. Dabei geht es um Möglichkeiten, die Natur für den sozialen Zusammenhalt bietet.
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IG Heilbronn ausgezeichnet
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https://www.rnz.de/politik/suedwest_artikel,-buga-heilbronn-interkultureller-garten-ist-offizielles-un-projekt-_arid,444495.html
) Der Interkulturelle Garten (Ikuga) der Bundesgartenschau Heilbronn wird als offizielles Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird vorbildlichen Projekten verliehen, die mit ihren Aktivitäten auf die Chancen aufmerksam machen, die die Natur mit ihrer biologischen Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bietet. Auf 15 Parzellen im „Inzwischenland“ mitten auf der Buga gärtnern 19 Erwachsene und vier Kinder über Sprachbarrieren und Gartenkulturen hinweg gemeinsam. Es sind syrische Flüchtlinge, gebürtige Heilbronner und Zugezogene, Heilbronner mit polnischem und griechischem Migrationshintergrund, die sich im Ikuga regelmäßig treffen und ihre Parzellen pflegen.
Begonnen haben sie damit bereits im Jahr 2016, als rund um ihre Beete noch reinste Baustelle war. Jetzt erleben Besucher einen fröhlich-bunten Garten, der erkennbar nicht durch Landschaftsarchitektur gestaltet wurde, sondern der durch seine Vielfalt auffällt.
Allerlei Gemüse, verschiedenste Blumen sowie Künstlerisches fügen sich im Ikuga zu einem gemeinsamen Garten zusammen. Das Projekt leistet darüber hinaus einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung der Natur und der biologischen Vielfalt.
Mit diesem vorbildlichen Projekt werde ein deutliches Zeichen für das Engagement an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen in Deutschland gesetzt, heißt es in der Bewertung der UN-Dekade-Fachjury. „Der Ikuga beeindruckt durch seine Vielfalt in den Parzellen und eigene Ideen aus der Gemeinschaft heraus“, sagte Oliver Toellner, Leitung Planung und Ausstellungskonzeption bei der Bundesgartenschau, anlässlich der Übergabe der Urkunde an die Ikuga-Gärtner. Neben dieser und einem Auszeichnungsschild erhält die Gruppe einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht. (mehr …)
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Heilbronner Initiative „Garten für alle“ sucht noch Fläche(n)
(Gu, Mail)
„Wir stehen seit ende letzten Jahres im Dialog mit der Stadt Heilbronn und ab morgen auch mit der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH.
Zum einen gibt es in Heilbronn einige innerstädtische Flüchtlingsunterkünfte mit potentiell für Gardining verwendbaren flächen und dem Interesse der Stadt dies zu unterstützen.
Zum anderen hat die Buga HN das Interesse die Kultur „Urban Gardening“
währende der Shau zu präsentieren und sieht dafür ein 400m2 großes Arial vor.
Wir haben noch keine zusage für feste Flächen, sind aber guter dinge diese im laufe des Januars zu bekommen. Konkret wollen wir zunächst einen Garten an einer Flüchtlingsunterkunft begünstigen, sowie die 400m2 große Fläche auf dem gelände der Bundesgartenschau projektieren.“
Ein ausführliches Konzept ist beim Projekt abgelegt