(Programm)
12.09.2026: Offene Reparaturwerkstatt, Hilfe bei der Reparatur von Kleingeräten aus dem Haushalt und Elektrotechnik. Im Garten
(Programm)
12.09.2026: Offene Reparaturwerkstatt, Hilfe bei der Reparatur von Kleingeräten aus dem Haushalt und Elektrotechnik. Im Garten
Es sind wieder viele Aktivitäten für den Gemeinschaftsgarten geplant: Arbeitseinsätze, Baumschnitt- und Sensenkurse, Naturerlebnisangebote für Kinder, Kräuterseminare, ein Gartenfest sowie eine offene Reparaturwerkstatt.
(Antrag, Antworten)
Der 3300 qm große Garten am Dorfrand von Untermaßfeld war verwildert. Seit vielen Jahren war er in Vergessenheit geraten und ohne Nutzung. Engagierte Bürger des Dorfes und BUND-Mitglieder haben die Initiative ergriffen und das gemeindeeigene Grundstück in den letzten zwei Jahren aus dem „Dornröschenschlaf“ geholt. Von Altlasten befreit, beräumt, entbuscht und begonnen zu einem Gemeinschaftsgarten zu gestalten.
Sechs Gärtnerinnen und Gärtner legten in diesem Frühjahr erste Beete an. Zum Tag der offenen Gärten im Juni hatte der BUND, ebenfalls erstmalig, zu einem Gartenfest eingeladen, welches viel Zuspruch fand und im nächsten Jahr wiederholt werden soll. In dem naturnahen Garten finden bereits erste Umweltbildungsangebote für Kinder und Erwachsene statt.
Viele Reparaturarbeiten am Bestand wurden bereits gemeinsam ausgeführt. Möglichkeiten zur Regenwassergewinnung geschaffen, alte Dachziegel und Rinnen gereinigt …, viele Arbeitseinsätze mit vielen fleißigen Helfern haben stattgefunden.
Dringend benötigt werden noch einige Gartengeräte (Schubkarre, Sense, …) sowie ein Rasenmäher. Wir verfügen nur über eine private Motorsense, mit der solch ein großes Grundstück sich nur schlecht bearbeiten lässt. Da wir eine blühende Wiese haben möchten, steht das Gras, abgesehen von Laufwegen, sehr hoch. Ein leistungsstarker Rasenmäher ist daher dringend notwendig.
Das defekte Gartentor (Eingangsbereich) will die Gemeinschaftsgruppe bis zum Frühjahr reparieren, schleifen, streichen und mit einer Holzlattung versehen.
Für die Durchführung von Umweltbildungsveranstaltungen im Garten, wie Naturerlebnistage für Kinder oder Kräuterseminare ist die Anschaffung von 3 Biertischgarnituren geplant.
– wie groß ist die Kerngruppe, die den Garten plant und entwickelt? Sind das die sechs Personen? Kommen diese aus dem Dorf/der Nachbarschaft? Wie groß ist die Gesamtgruppe, wie viele Menschen gärtnern bzw. bauen Gemüse/Kräuter an? Sollen auch Gruppen den Garten nutzen können?
Die Gruppe, welche vor Ort bereits gärtnert seit diesem Frühjahr, besteht aus 6 Personen: Sabrina Marr u. Marcel Knapp/ Untermaßfeld, unsere Iraner, Mona Mehrnia u. Amin Nikbin sowie Lars u. Agnes Kretzer/ Meiningen. Zu unserem öffentlichen Gartenfest im Juni gelang es uns, 2 weitere Gärtnerinnen zu gewinnen. Rosa Kenner/ Untermaßfeld u. Conny Korup/ Obermaßfeld wollen im Herbst Gemüsebeete und ein Staudenbeet für Insekten für das nächste Jahr vorbereiten. Die aktive „Gärtnergruppe“ besteht somit aus 8 Personen.
Bei Arbeitseinsätzen, mehrere fanden in der Vergangenheit bereits statt, haben stets weitere aktive BUND-Mitglieder mitgeholfen (10 bis 20 Personen). Die Gemeindearbeiter unterstützten uns z.B. bei der Entsorgung von Abfällen und Müll. Die Gemeinde hat im Frühjahr auch die Elektrik des alten „DDR-Bungalows“ und der Werkstatt erneuern lassen. Bei Bedarf stellen uns die Gemeindearbeiter eine ausgediente Gulaschkanone mit Brunnenwasser zur Verfügung, da das Grundstück über keinen Wasseranschluss verfügt. Mehrere Regentonnen haben wir für die Bewässerung der Beete selbst aufgestellt. Bei Problemen vor Ort sind die Gemeindearbeiter sowie der Gemeinderat ein guter Ansprechpartner.
Der Garten wird auch von Gruppen genutzt. Die BUNDjugend hat hier zu Naturerlebnistagen eingeladen. Nächste Woche führen wir dort ein dreitägiges Sommercamp für 20 Jungen und Mädchen durch. Die Kinder übernachten in Zelten und genießen den naturnahen Garten und die schöne Landschaft beim gemeinsamen Spielen und Entdecken. (Das Camp organisiere ich und bin daher nächste Woche auch schlecht erreichbar.)
Mit Schülern haben wir schon Beerensträucher gepflanzt und im Herbst findet noch ein Wilder Samstag für Kinder statt. Erwachsene haben die Möglichkeit, an einem Baumschnittseminar im November teilzunehmen.
-Wie groß ist der Anteil der Gemüse- und Kräuterbeete, Beerensträuchern und Obstgehölzen und was plant die Gruppe noch in diese Richtung? Wer entscheidet, ob und wo noch weitere Gemüse/Kräuterbeete angelegt werden?
Die Gesamtfläche des Grundstücks beträgt 3300 qm. Ca. die Hälfte der Fläche ist ein bewaldeter Hang und schafft für die „grüne Oase“ ein gutes Kleinklima. Z.Z. sind etwa 100 qm mit Gemüsebeeten genutzt. Ein Großteil der Wiese wird nur 2x im Jahr gemäht, artenreich und blüht.
-Werden die Gemüsebeete gemeinschaftlich bewirtschaftet oder gibt es individuelle Beete/Patenschaften? -Wie werden Entscheidungen getroffen, wie laufen die Kommunikations- und Informationswege?
Die Gärtnergruppe entscheidet gemeinsam und hilft sich gegenseitig.
Wie wollen und können Sie weitere Gärtner*innen gewinnen? Was ist hier geplant, was läuft dazu bereits? Gibt es z.B. ein Schild an der Fläche, die den Gemeinschaftsgarten und die Mitmachmöglichkeiten vorstellt?
Im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen wie z.B. dem Baumschnittseminar oder dem Gartenfest wollen wir für die Gewinnung weiterer Mitstreiter nutzen. Im monatlich erscheinenden „Dorfboten“ von Untermaßfeld berichteten wir schon mehrfach über das Gartenprojekt.
Ein Schild haben wir noch nicht, zuerst müssen wir einmal den Eingangsbereich reparieren.
-Wo sind die Geräte untergebracht, wie schützen Sie diese vor Diebstahl und wie haben die Gärtner*innen da Zugang zu? In einem abgeschlossenen Nebengebäude/ Schuppen lagern die Werkzeuge. Die Gruppenmitglieder haben einen Schlüssel.
-Auf den Fotos auf der Website habe ich Bierbankgarnituren im Garten gesehen. Geht es darum, diese aufzustocken? Haben Sie geguckt, ob Sie diese Garnituren auch gebraucht bekommen oder über nebenan.de oder Ebay-Kleinanzeigen, Annoncen in der lokalen Zeitung ggf. sogar geschenkt bekommen? Wir haben zu Veranstaltungen die Bierbänke geliehen, von der Ffw des Dorfes. Wir verfügen nur über 3 Garnituren, die oft nicht ausreichen bei Gruppenveranstaltungen
-welche Unterstützung aus der Kommune haben Sie? Siehe oben.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 15. März 2024 Delegationen der 22 Siegerdörfer des 27. Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ zu einem Empfang ins Schloss Bellevue in Berlin geladen. Er würdigte ihr außergewöhnliches Engagement für lebendige Dörfer.
[…]
Mit ihren kreativen Ideen und Lösungsansätzen setzen sich die prämierten Dorfgemeinschaften dafür ein, dass es sich in ihren Kommunen jetzt und in Zukunft gut leben lässt. Ob es der Dorfladen, die Kommunikationsplattform, die restaurierte Dorfkneipe als Begegnungsort, die klimaschonende Energieversorgung, der Gemeinschaftsgarten oder das kulturelle Angebot ist: Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen das soziale Miteinander im Dorf und die gemeinsam entwickelten Aktivitäten von Jung und Alt.
https://www.bmel.de/DE/themen/laendliche-regionen/ehrenamt/wettbewerb-unser-dorf-hat-zukunft/dorfwettbewerb2023-bundespraesident.html (mehr …)
Bin zu einer der beiden neuen BUND-Vorsitzenden der Inselgruppe gewählt worden und hab seit kurzem auch einen Kleingarten. Bei Beidem bin ich dabei, erste Fährten auszulegen in Richtung „Gemeinschaftsgärten“ … ist alles ganz anders hier als auf dem Festland oder in Großstädten (mehr …)
(Mail -von urban gardening Freiburg mit Zitat von Jennifer Schulz auf LinkedIn
„Ein Traum wird wahr: Urbane Waldgärten können als „Naturoasen“ in Kommunen deutschlandweit mit einem Zuschuss von 80 bis 90 % gefördert werden!
Das Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ wurde gestern von BMUV und KFW veröffentlicht und ermöglicht Kommunen die Beantragung von 80-90% der Kosten für Maßnahmen mit „denen innerörtliche Grünflächen naturnah gestaltet und umgestaltet, Stadtbäume gepflanzt und Naturoasen geschaffen werden können. Gefördert werden Anschaffungen, Dienstleistungen Dritter sowie Personalkosten.“https://bit.ly/49gTufi
Urbane Waldgärten werden dabei im Modul C „Schaffung von Naturoasen“ als förderfähige Maßnahmen aufgeführt.
Ganz phantastisch ist an dem Förderprogramm, dass Kommunen den Zuschuss zwar beantragen, den Zuschuss aber auch weiterleiten können (z.B. an Vereine, kommunale Wohnungsunternehmen, etc.).
????♀️ D.h. an alle Vereine, Wohnungsbaugesellschaften und Initiativen die einen urbanen Waldgarten realisieren wollen: wendet Euch an Eure Kommune um Kooperationspotentiale ???? und Möglichkeiten auszuloten und eine Beantragung anzuschieben!
Für Fragen rund um das Förderprogramm und die Beantragung steht die KFW und das Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz zur Verfügung. Für inhaltliche Fragen und Unterstützung rund um Erfahrungen zur Projektentwicklung und Realisierung bieten wir im Projekt Urbane Waldgärtenbit.ly/48ZP8t9demnächst verschiedene Schulungsformate an (tba). Inhaltliche und rechtliche Hintergründe und Erfahrungen zur Projektentwicklung sind im Bericht „Waldgärten im urbanen Raum“ zu finden.https://bit.ly/482Pcr5“ […]
(Antrag, Antworten)
alsBUND–Ortsgruppe Marbach–Bottwartal setzen wir uns lokal und regional für Klima–und
Umweltschutz ein. Dabei pflegen wir selbst zahlreiche Biotope (z.B. Streuobstwiesen) und
unterstützen gleichgesinnte Nachhaltigkeitsakteure mit Know–how und Tatkraft. So auch den
Mitmach–Garten für Alle, ein offenes Gemeinschaftsgartenprojekt, das die Bürgerinnen und
Bürger Marbachs dazu einlädt, gemeinsam zu gärtnern und lokalen Obst–und Gemüseanbau
kennenzulernen. Die Gruppe setzt auf Wissensaustausch, Learning by doing und Beisammensein,
sie hat einen Ort des Experimentierens und der Vielfalt in Marbach geschaffen. Sie gärtnert ohne
Kunstdünger und Pestizide und legt viel Wert auf Artenreichtum, indem sie gezielt Naturmodule
errichtet und auch alte Obst–und Gemüsesortenausprobiert. Das städtische 1750 m2 große
Grundstück wird in der unteren Hälfte vom Mitmach–Garten für alle bewirtschaftet. Die Beete
werden frei bepflanzt und gepflegt, es gibt keine Pacht oder Reservierung–der Gedanke ist, dass
jeder jedem hilft. Im oberen Teil kümmert sich unsere BUND–Ortsgruppe um eine extensive
Wiesenpflege, die die Biodiversität stärkt.
m vergangenen Jahr wurde gemeinsam einekleine Gartenhütte gebaut, um dort Gerätschäften
und Gartenequipment unterstellen und vor der Witterung schützen zu können. Die Geräte
(Spaten und Co.) standen seit der Gründung des Mitmach–Gartens 2018 im Freien und waren
entsprechend schnell verschlissen. Die Gruppe möchte die neue Hütte gerne zum Anlass
nehmen, um sich um eine solide und langlebige Grundausstattung an Gartengeräten zu
bemühen. Das Gärtnern mit gutem Werkzeug ist sicherer und macht mehr Freude–insofern ist
zu hoffen, dass durch eine gute Ausstattung auch die Gemeinschaft der Gärtnerinnen und
Gärtnern wächst und sich das Projekt professionalisiert.
1
Wie groß ist denn die Fläche des Mitmachgartens?
Insgesamt 1750 m², etwa1/2davon ‚bewirtschaftet‘, 1/2davon Mähwiese/Hecken usw.
Ist die Fläche ganz offen?
Ja, es gibt keine Zäune, Tore o.ä.An einer Seite ist sie durch eine HeckezumNachbargrundstück
begrenzt.
Wie viele Beete gibt es dort und was wird in etwa angebaut?
Es gibt 12 eingefasste Beete plus etwa7weitere Beetflächen, direkt in der Erde. Zudem gibt es eine
Sträucherecke mit Beerenobst. Angebaut werden/wurden z.B.: Mangold, Spinat, Bohnen, Erbsen,
Rosenkohl, Erdbeeren, Kürbis, Zucchini, Tomaten, Kräuter.
Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie groß ist die Steuerungsgruppe und was
schätzen Sie, wie viele Menschenden Garten nutzen?
Regelmäßig gärtnern etwa 10–15 Leute, ebenso viele kommen mindestens zu offenen
Gemeinschaftsaktionen. In der Steuerungsgruppe sindmomentanvierLeute. Wie viele Menschen
den Garten insgesamt nutzen, ist schwer zu sagen, da es ein offener Garten ist.Ab diesem Gartenjahr
werdenzweiKlassen der Marbacher Grundschule den Garten nutzen und Kartoffeln, Bohnen,
Radieschen anbauen, um ihre Beobachtungen für den Sachunterricht zu nutzen. Diese
Zusammenarbeit soll ausgebaut werden. Gemeinsam mit demVereinElternforum wird Ende April ein
Barfußpfad wieder an–/freigelegt, sodass mehr Eltern mit Kindern den Garten nutzen werden.Die
Mitarbeiter:innendes nahegelegenen Literaturarchivs unddieBewohner:innendes zugehörigen
Collegienhauses nutzen den Garten in ihrer Mittagspause bzw. am Feierabend zum Erholen.
Marbacher:innenkommen vorbei und erfreuen sich über die Initiative und kommen mit den
Gärtner:innen ins Gespräch. Kinder nutzen den Garten zum Naschen, Staunen, Spielen. Daher
würden wirsagen, dass den Garten überdas Jahr schon um die 50–100 Menschen den Garten in
irgendeiner Form nutzen.
Wie setzt sich die Gartengruppe zusammen?
Sie istbuntgemischtvom Kind bis zum Rentner, unterschiedlicher sozialer Schichten und
verschiedener Nationalitäten
Wie laufen die Arbeits–und Entscheidungsprozesse, wie können die Gärtner*innen
mitentscheiden? Wer bestimmt, was wo angebaut wird, wie laufen die Informationen?
Bei denregelmäßigenoffenen Gartentreffen wird sich über Pläne und Vorhaben ausgetauscht. Es
gibt einen Info–Schaukasten, der über Aktuelles informiert. Die Beetbepflanzung erfolgt first come
first serve. Mit Schildern oder Steinen wird markiert, dass die Fläche schon bepflanzt wurde. Ein paar
Mal im Jahr gibt es auch in der Lokalpresse angekündigte größereAktionen (z.B. Wildkräuterführung,
Beete winterfit machen, Barfußpfad anlegen usw.), bei denen auchstetsdas Prinzip und die Idee des
Gartens informiert wird.Da die Fläche derStadt Marbach gehört, werden größere Eingriffe und
Vorhaben immer auch mit der Stadt abgestimmt.
Wie bekommen Menschen mit, dass sie bei Garten dabei sein können?
Es gibt Flyer zum Mitnehmen in einer Infobox, Aushänge im Stadtgebiet, eine Facebook–Gruppe und–
Seite,Hinweise auf der städtischen Homepage,Lokalpresse, über das Gespräch mit Passant:innen
und Mund–zu–Mund–Propaganda.
Was an Infrastruktur gibt es im Garten?
Die angelegten Beete und Wege (mit Holzhackschnitzel), eine Sitzbank, Stühle und Tischeund eine
Gartenhütte. Eine Wasserversorgung findet über ein nebenan gelegenes Gebäude statt(über einen
Schlauch wird Wasser in die Fässer geleitet).
Was passiert noch, außer dem Gärtnern?
Der Garten hat von Anfang an wert auf Beisammensein und Austauschgelegt. Manche bringen
Kuchen mit und man stößt auf das Wochenende an. Außerdem gibt es Kooperationen mit anderen
Initiativen und Vereinen, z.B. wurden für eine Aktion des Stadtmarketings verwendete, im
Stadtgebiet aufgestellte Hochbeete zur Weiternutzungin den Garten gebracht.Ein wichtiger Aspekt
ist immer auch der Artenschutz. Es gibt eine separat angelegte Blühfläche, mehrere
Insektennisthilfen,Steinpyramiden und weitere wichtige Strukturen für biologische Vielfalt.
Wie finanziert sich der Garten?Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag?
Der Garten finanziert sich durch Spenden und Bewerbungen auf Förderausschreibungen. Es gibt
keinen Mitgliedsbeitrag o.ä.
Was passiert mit der Ernte?
Das Gartenteam hofft, dass es bei der Ernte fair zu geht, dass also vor allem die zugreifen, die auch
mitgeholfen haben–jeder erntet dann von jedem. Da der Garten aber frei zugänglich ist, gibt es
keine Kontrolle o.ä.
Wer kümmert sich um die Gartengeräte?
Bisher wurden die Gartengeräte wenn noch möglichin Eigeninitiativeder Gruppenmitglieder
repariert. Es waren meist ausrangierte Spenden, die ohnehin ihre beste Zeit schon hinter sich hatten
und dann der Witterung ausgesetzt waren. Die neu angeschafften Geräte könnten nun in der Hütte
stehen. Denkbar ist auch, dasMarbacher Repair–Café zu kontaktieren und bspw. eine gemeinsame
offene Aktion zur Pflege und Reparatur von Gartengeräte zu veran (mehr …)
(Tel)
Die Gemeinschaftsgärten in Nürnberg haben ein eigenes Netzwerk gegründet. https://gnn.life/
Es ist „ganz locker“ entstanden. Manche Gärten gehören zu BluePingu, aber eben nicht alle. Damit der Austausch besser wird, treffen sie sich nun 1x Monat immer in einem anderen Garten und tauschen sich aus. Es werden auch Ressourcen gemeinsam genutzt, verliehen und geteilt. Sie haben ein Lastenrad für die Gärten angeschafft, das steht im Wolfsgarten und es kümmern sich Leute vom Collect Jardin drum, die radaffin sind. Als nächstes kaufen sie einen E-Transporter. BUND und BluePingu sind hier die „Schirmherren“. Bei BluePingu gibt es eine AG zu E-Mobility über die das läuft. Das Geld wird vorgeschossen und soll dann via Crowdfunding refinanziert werden. Einige Leute aus den GGs bekommen eine Einführung ins Fahren und stehen dann auf der Liste der „berechtigten Ausleiher*innen“. Maßgeblich GGs sollen es nutzen können.
Das Netzwerk entsteht entlang dessen, was die Leute einbringen können und wollen, es gibt keinen „harten Kern“.
Sven ist bereit und interessiert daran, in einem NW-Austauschabend seine Erfahrungen weiterzugeben (mehr …)
(Mail)
Wir haben unseren Bürgergarten am letzten Septemberwochenende mit sehr vielen interessieren Menschen, auch aus der Politik, einweihen können. Wir hatten an diesem Tag Bürgermeister-Stichwahl.
Es war ein wunderbarer Moment, an dem wir glaube ich noch einmal zeigen konnten, wie viel so ein Garten an unterschiedlichen Gruppen und Menschen zusammen bringt. Ein absoluter Mittelpunkt ist der Jakobusgarten für Langerwehe ☺️.
Wir als Ortsgruppe des BUND haben es mit der Luna e.V. in einem zweijährigen Projekt geschafft, viele Akteure mit ins Projekt einzubinden. Einer der wichtigsten Partner war der WVER (Wasser Verband Eifel-Rur), der den Wehebach, welcher an unserem Garten entlang fließt, auf unsere Anregung hin zu renaturiern und zugänglich zu machen. Das macht unsere Fläche noch einmal interessanter und sooooo schön! Wir konnten in Kooperation mit dem WVER eine Handpumpe an der Bach-Böschung errichten und haben dadurch kristallklares Bach-Wasser zur Bewässerung unserer Hochbeete direkt am Garten. Die Pumpe und der Jakobusgarten sind schon seit dem Frühsommer immer wieder Treffpunkt für viele unterschiedliche Gruppen und Menschen (mehr …)
alerts
[…]
Zusätzlich stellen die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag zur Erarbeitung eines Konzepts, einschließlich einer Machbarkeitsstudie zur Entwicklung des neuen Programms „Dach- und Fassadenbegrünung, Waldgärten und Urban Gardening“ im Rahmen des Programms „Grün in der Stadtentwicklung“, 500.000 Euro bereit.
https://www.vermieter-ratgeber.de/starkes-zeichen-fuer-alle-genossenschaften-deutschland (mehr …)
(Gu, Tel, Site)
Der VAGaBUND in Leipzig ist weg von der einstigen Fläche –
„denn wir mussten die Fläche für einen Investor räumen – ein Gemeinschaftsgarten-Projekt auf deiner ehemaligen Brachfläche in Connewitz an der Ecke Wolfgang-Heinze-Straße / Basedowstraße“. Sie suchen eine neue Fläche.
Sie haben einen anderen Garten begonnen: in Leipzig-Grünau (mehr …)
(Gu, alerts)
Jetzt ist es offiziell: Gestern hat der BUND Leipzig das Grundstück seines neuen VAGaBUND-Lene-Gemeinschaftsgartens im Lene-Voigt-Park von der Stadt übernommen. Josephine Michalke (Vorstand BUND Regionalgruppe Leipzig) und Viktor Weiler (Vorstand BUND Ortsgruppe Ost) nahmen dafür von Susanne Hamm (Amt für Stadtgrün und Gewässer) symbolisch die Schlüssel für die Fläche entgegen.
Viktor Weiler freut sich auf die Gärtnerei: „Einer der ersten Schritte wird das Anlegen von Hochbeeten eines Wildpflanzengartens für Schmetterlinge und andere Insekten sein. Wir laden alle Gartenfans ein, sich dem Projekt anzuschließen. Unser Garten ist für alle zum Mitmachen offen.“ Interessierte können unter ortsgruppe-ost@bund-leipzig.de Kontakt zu dem Projekt aufnehmen.
https://www.leipziginfo.de/aktuelles/artikel/leipzig/2018/10/urban-gardening-bund-leipzig-erhaelt-staedtisches-grundstueck-im-lene-voigt-park/
Auch in Connewitz wurden in den letzten Jahren viele beliebte Freiflächen bebaut. Um jede einzelne tut es den Bewohnern leid. Auch weil damit oft auch ein wichtiges Stück Kultur verloren geht. So wie in der Wolfgang-Heinze-Straße 36. Ende des Jahres 2017 bekamen sowohl der VAGaBUND-Ökogarten als auch die Kneipe Black label Kündigungen für die Nutzung der Gartenfläche bzw. des Freisitzes. Zumindest der BUND hat ein neues Stück Gartenland bekommen. Aber ganz woanders.
(mehr …)
(GU aus Antrag und Antworten)
Der BUND Regionalverband Leipzig ist Träger des VAGaBUND Gemeinschaftsgartens (Viele Arten Garten). Sie bewirtschaften seit 2013 eine Brache (1400m², ehmaliger Kohlellagerplatz, war verwahrlost und stark vermüllt). Es gibt Beete, ein Gewächshaus, einen Teich, einen Bauwagen und auch einen Kinderspielplatz. Sie machen viele Aktionen und Veranstaltungen (natürlich auch umweltpädagogische). Ernte wird geteilt. 2017 wollen sie u.a. einen Bauwagen umgestalten und als Cafe ausbauen und dafür auch einen Überdachung selber bauen.
– Wem gehört das Grundstück und wie sieht die vertragliche Regelung hinsichtlich Nutzungsdauer und Pacht aus?
Das Grundstück gehört einem Eigentümer aus Südwestdeutschland und wir können jederzeit mit einer Dreimonatsfrist gekündigt werden.
– Wie zugänglich ist das Gartenprojekt? Ist es immer offen oder nur zu den auf der Homepage angegebenen Zeiten? Gibt es einen Zaun? Ein Schloss?
Der VAGaBUND ist zu den angegebenen Zeiten geöffnet. Zum einen in der Woche und darüber hinaus am Wochenende. Zusätzlich werden in der Saison monatlich beworbene Veranstaltungen durchgeführt. Außerhalb der Öffnungszeiten ist der Garten auch offen für Kindergärten und Schulklassen auf Anfrage. Das Grundstück ist selbstverständlich umzäunt und abgeschlossen.
– Wie viele Leute machen mit? Wie groß ist die Kerngruppe? Wie ist die Altersspanne der GärtnerInnen?
Ca. 10 Gärtner, wobei 7 Gärtner die Kerngruppe stellen. Die Altersspanne liegt bei 20 – 70 Jahre.
– Wie viele Leute, die nicht beim BUND sind, sind dabei? Wie wird auf das Projekt aufmerksam gemacht?
Mindestens sechs Mitgärtner. Geworben wird über die Internetseite des BUND Leipzig, das Projekt Leipziggrün.de, einer eigenen Postkarte, Quartalsflyer des BUND Leipzig, Veranstaltungserinnerungen, Pressemitteillungen, …
– Wie viele Beete mit und für Nutzpflanzen gibt es und wie groß ist in etwa die so gärtnerisch genutzte Fläche?
Da der Boden schwermetallhaltig ist gärtnern wir ausschließlich auf Hochbeeten und zwar auf 17 Hochbeete mit einer Gesamtanbaufläche von 31m². Darüber hinaus werden besonders Wildbienen und Schmetterlingsbegünstigende Wildblumen angepflanzt um die Artenvielfalt zu erweitern und unser Insektenhotel mit Bewohnern auszulasten.
– Welche Möglichkeiten haben Sie, auch gebrauchte, vorhandene Materialien für die Vorhaben zu nutzen? (z.B. für den Bau des Terrassendachs -> hier würde ich gerne eine grobe Materialliste sehen)
Soweit die Stabilität des Vordaches und die Sicherheit der darunter sitzenden Menschen gewährleistet ist können wir auch auf gebrauchte Materialen zurückgreifen. Nach unser bisherigen Planung wird dies aber eher gering ausfallen.
– Wie soll der Cafébetrieb organisiert werden und an wen richtet sich dieser dann?
Wir werden den Cafébetrieb organisieren und der Cafébetrieb richtet sich an alle Interessenten des Gartens, der Nachbarschaft u.a. Das Café wird voraussichtlich zu unseren Öffnungszeiten offen sein, sodass wir nicht mit hohen Einnahmen rechnen, aber mit einigen Spenden um kleinere Ausgaben für den Gemeinschaftsgarten selber stemmen zu können.
– Wer wird die Beete und das Terrassendach bauen?
– Wir.
Sie wollen auch ein neuesGewächshaus aufstellen, hatten dazu bisher nur eine Plastik-Fertiglösung und sind nun dabei zu gucken, wie sie zu nachhaltigeren Materialien kommen und wie das dann finanzierbar ist.
(Gu, RSS)
noch vor dem offiziellen Saisonstart – der am 19. März sein wird – freuen wir uns über ein neues Kooperationsprojekt, das die Gartengemeinschaft weiter wachsen und den Garten noch lebendiger werden lässt. Einmal pro Monat lädt Euch die BUND Jugend von nun an ein zu einem Umwelttreff, der sich aktiv mit dem Thema Umweltschutz in Schule, Freizeit und Alltag beschäftigt. Hierzu sind verschiedene Aktionen im Stadtteil Oberbilk, rund um den Bahnhof und im Stadtzentrum geplant. Auch der nahe gelegene Gemeinschaftsgarten düsselgrün wird dabei erkundet und regelmäßig besucht werden. Durch die Unterstützung der Gartenpflege gestaltet ihr den Gemeinschaftsgarten aktiv mit und habt dadurch die Chance, nachhaltige Anbaumethoden und ökologisches (Stadt-)Gärtnern in der Praxis kennenzulernen.
Der Umwelttreff richtet sich an Jugendliche im Alter von 12-18 Jahren und findet jeden 2. Freitag im Monat von 17-18 Uhr statt. (mehr …)
(Gu aus Antrag und Projektbesuch)
Der Gemeinschaftsgarten existiert seit 2014 und befindet sich auf der Fläche eines alten Nutz- und Selbstversorgergartens des nebenan gelegenen ehemaligen Klosters. Sie nutzen noch heutzutage die Regenwasserauffangreservoirs und Drainagen der Mönche. Sie haben ein paar Erdbeete an den Rändern der großen Fläche und ein paar Beete sind fest für bestimmte Schulklassen und eine Berufsvorbereitungsgruppe. Es gibt dann noch mobile Beete und im Sommer auch Hügelbeete. Die mobilen Beete und die Hügelbeete müssen immer wieder abgebaut werden, da auf der Fläche die Tölzer Rosentage stattfinden. Dann ist die ganze Fläche des Gartens voll mit Verkaufsständen.
Eine Kerngruppe von acht Leuten „macht“ den Garten. Samstags ist immer jemand von der Gruppe da und fast das ganze Jahr über gibt es dann Gartenworkshops für alle, die auch in der Zeitung angekündigt werden. Leute, die mitmachen wollen, können jederzeit in den Garten, er ist immer offen und nur mit Büschen von einem Parkplatz abgetrennt.
Sie machen viele Angebote für Schulklassen und wollen gerne auch alte Menschen aus dem benachbarten Seniorenheim stärker gewinnen. Zudem wollen sie nächstes Jahr ein Kochprojekt stärken „Restlos glücklich“, bei dem alle was von zu Hause mitbringen können, was dann gemeinsam zubereitet und gegessen wird. Damit wollen Sie auch Leute erreichen, die zur Tafel gehen (auch nebenan). Um nicht auf Materialkosten für die Schulklassenabgebote sitzen zu bleiben (manche Eltern können/wollen nicht mal 1 Euro zahlen), bringen die Kinder nun was mit, was zum ANgebot passt. Soll gekocht werden, bringen alle ein Stück Gemüse mit etc.
Es gibt kein Schild – aber immerhin ein Transparent mit dem Namen des Gartens – und das wollen sie ändern. Sie wollen auch in der Innenstadt ein Hinweisschild, zur Not (wenn zu hohe Auflagen) auch ein mobiles, was bei Veranstaltungen aufgestellt wird. Außerdem soll der Eingangsbereich des Gartens umgestaltet werden und damit deutlich sichtbar werden. Sie wollen aus Weiden ein offenes „Willkommens-Tor“ flechten und mit essbaren und insektenfreundlichen Pflanzen einfassen. (mehr …)
(Gu, alerst)
Die BUND-Ortsgruppe Lahr [hat] das „Urban Gardening“ Projekt in Lahr ins Leben gerufen. Im Pfarrgarten der katholischen Kirche St. Peter und Paul ist ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Lahr. […]
Im Frühjahr 2005 begann die Suche nach einem geeigneten Plätzchen dafür. Bei einem Spaziergang durch die Stadt sei der ehemalige Pfarrgarten bei der Kirche St. Peter und Paul aufgefallen, so Mangei. Die Fläche war eine einfache Wiese, die von der katholischen Gemeinde gepflegt wurde. Die Kirchengemeinde wurde angesprochen und war sofort einverstanden. „Ich denke, das Konzept passt auch zum Selbstverständnis der Kirche“, sagt Mangei.
Seit April darf der Pfarrgarten nun kostenlos genutzt werden. Auch Strom und Wasser werden von der katholischen Gemeinde zur Verfügung gestellt. Die Gruppe, die sich auf einen Aufruf hin zum gemeinsamen Gärtnern zusammengefunden hat, ist dafür sehr dankbar.
Von Tomaten bis zu Erdbeeren
Seither ist schon viel geschehen: Tomaten, Kürbisse, Kartoffeln, Erdbeeren, Kräuter und vieles mehr wachsen nun im Garten. Außerdem gibt es einen kleinen Geräteschuppen, der eine private Spende war. Alle Materialien werden von den Beteiligten mitgebracht und jeder pflanzt an, was er gerne möchte. Dadurch entstehen kaum Kosten. Auch gemütliche Sitzplätze stehen im Garten zur Verfügung. Dort kann man sich von der anstrengenden Arbeit erholen. Beispielsweise mit einem Stück selbstgemachten Zwetschgenkuchen und Kaffee, wie am vergangenen Mittwochnachmittag.
Zu Beginn gab es einige Befürchtungen. Die Hobbygärtner wurden gewarnt: Der Platz sei gut sichtbar, die mit Mühe angelegten Beete könnten verwüstet werden. Doch bisher gab es keinerlei Probleme. Im Gegenteil: Vorbeikommende Passanten erfreuen sich an den schön angelegten Beeten und den Sonnenblumen, die momentan blühen. […]
Ungefähr zehn Personen beteiligen sich im Moment am Garten und die Gruppe freut sich über jeden, der vorbeischauen und mitmachen möchte. Immer samstags von 14 bis 17 Uhr wird gemeinsam gegärtnert.
http://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.lahr-stadtgaertnern-fuer-jedermann.dc69029e-411a-43cf-9f70-0f5ae9f2a944.html (mehr …)
(Gu aus alerts)
Seit den 1990er Jahren, dem Beginn der ersten interkulturellen Gartenprojekte, wurden in Deutschland schon um die 140 solcher Gärten initiiert. Von der Kreisgruppe des BUND Naturschutz angestoßen, soll nun in Zusammenarbeit mit dem Institut für Biodiversitätsinformation e.V. (IfBI), auch in Ebern ein solches Projekt entstehen.
Mancher Beobachter bemerkt schon Veränderungen an Parzellen in den Angergärten, die, nach der Mahd des hohen Grases, in dieser Woche noch umgebrochen werden sollen, um Beete anlegen zu können. Um den Erfolg des Vorhabens zu garantieren und auch die Geflüchteten zu integrieren bekommen der BUND Naturschutz und das IfBI laut einer Mitteilung tatkräftige Unterstützung. Jehn Youssef aus Syrien stammend und der Ukrainer Sascha Lysiuk helfen schon jetzt bei den Vorbereitungen und werden in Zukunft weiterhin mitarbeiten und so an eine Kooperation mit den Geflüchteten heranführen.
Der Garten soll Einheimischen, Flüchtlingen und Zuwanderern die Möglichkeit geben, kulturelle Unterschiede, Differenzen und Vorurteile abzubauen und die Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Am 27.Mai um 17 Uhr sind alle Interessierten eingeladen zu einer Besprechung in den Angergärten.
http://www.mainpost.de/regional/hassberge/Interkultureller-Garten-in-Ebern;art1726,9236255 (mehr …)
(Gu aus alerts)
DER GARTEN des Lahrer BUND ist am Samstag auf den Weg gebracht worden. Die Idee ist ein offener Gemeinschaftsgarten für die Lahrer in der Innenstadt bei der Kirche St. Peter und Paul. An jedem regenfreien Samstag findet dort künftig von 14 bis 17 Uhr ein Gartentag statt, dann ist mindestens ein Mitglied der Gartengruppe vor Ort. Jeder kann gärtnern, aber auch ernten.
http://www.badische-zeitung.de/lahr/erster-spatenstich–121203764.html (mehr …)
(GU, Mail)
Es gibt sowohl einzelne Parzellen als auch ein Gemeinschaftsareal für Schulklassen und weitere Gruppen.
Bisher interessieren sich die Jahnschule Bad Tölz sowie die Realschule Hohenburg für Aktionen und wir haben bereits Termine mit ihnen ausgemacht. .
Zusätzlich gibt es Gemeinschaftsaktionen für die Parzelleninhaber: Sensenkurs, Sauerkrautherstellung, Bienenaktion, gemeinsames Bauen von Zaun, Baumschnitt und jeden 1. Samstag im Monat eine Acker-Demie.
Die Parzelleninhaber sind immer dieselben, es wird also nicht jedes Jahr neu verlost so wie bei Sonnenacker und man kann jederzeit auf den Acker, auch im Winter.
Wir treffen uns auch jetzt schon – seit Herbst – einmal monatlich mit den Ackerteilnehmern zu Filmabenden und damit sich alle einbringen können in die Gemeinschaft (mehr …)
(Gu, alerts)
[…]
HERRNSHEIM – Das erste Grün sprießt schon, junge Salatpflänzchen stehen neben Frühlingszwiebeln und kälteunempfindlichen Ackerbohnen. Drei Beete sind auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Gartengrundstück nördlich von Herrnsheim angelegt, ein Kompost und ein Hochbeet. Auf dem restlichen Areal stehen Apfel- und Kirschbäume, eine Mirabelle und einige Beerensträucher – dazwischen immer noch viele Brombeeren und Brennnesseln. „Wir würden uns über ein paar mehr Leute freuen“, sagt Tina Rentsch. Sie und Anne Böttcher sind bislang die einzigen beiden Hobbygärtnerinnen, die sich auf dem Gelände des BUND austoben – dabei ist der Garten als offenes Gemeinschaftsprojekt geplant, bei dem jeder mitmachen kann. Als Urban Gardening.
Vor einem Jahr ist der BUND in Worms in den Trend eingestiegen, jungen Menschen ein Areal zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Gärtnerfreuden ausleben und sich botanisch austoben können. Möglich wurde dies, weil Heide Denig dem Verein ihren ungenutzten Garten zur Verfügung stellte. […] Auf dem Gartengrundstück gibt es ein Häuschen und einen Brunnen, sodass die Wasserversorgung sichergestellt ist.[…]
Das Gemeinschaftsgarten-Projekt wurde im Februar im Rahmen des Jugend-Engagement-Wettbewerbs Rheinland-Pfalz 2015 ausgezeichnet. Die 500 Euro Preisgeld kommen dem Gartenprojekt zugute.
http://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/stadtteile-worms/herrnsheim/seit-einem-jahr-urban-gardening-in-herrnheim_16747686.htm (mehr …)
(Gu aus Antrag, 5.2.)
Seit Frühling 2014 gibt es in Potsdam am „Treffpunkt Freizeit“ ein u.a. von der BUNDjugend Brandenburg initiierten Gemeinschaftsgarten, den Seegarten. Sie haben den Klimapreis der Stadt Potsdam bekommen und sind Stand Anfang 2016 33 Leute (8 Familien). Es gibt individuelle Familienbeete und Gemeinschaftsbereiche. Sie gärtnern in der Erde und in allen möglichen Gefäßen. Das Gelände ist stets öffentlich zugänglich. Sie machen u.a. Umweltbildungsangebote für Kinder („Gartenpiraten“) und seit 2015 haben sie mit dem Imkern begonnen (wesensgemäß) – was sie ausbauen wollen. (mehr …)
(Gu aus Antrag)
Nach dem DaTölzerGarten hat der BUND Bad Tölz zusammen mit anderen Akteuren den DaLenggrieserAcker initiiert. Auf einem 4000m2 großen Acker (der einem Landwirt gehört), sollen bis zu 50 Familien Beete bekommen können. Anders als in Selbsternteprojekten behalten die Leute die Beete und es gibt auch keine Saison von April bis Oktober. Es soll ein Gemeinschaftsgarten bzw – ackerprojekt werden. Es gibt schon eine Gruppe, die die Fläche von Steinen befreit hat und es gibt wohl auch noch andere Interessierte. Sie wollen noch im November loslegen. Ziel ist u.a. sich möglichst viel selbstversorgen zu können mit dem Gemüse und Gemüseanbau und „globale Zusammenhänge“ zu lernen. Jeden Monat gibt es Veranstaltungen zu relevanten Themen. (mehr …)
(Gu, Mail, 2.6.)
wir sind eine Jugendgruppe der JBN (Jugendorganisation Bund Naturschutz). Wir sind momentan 6-8 aktive Mitglieder zwischen 16-25 Jahre alt und das zweite Jahr beim Garten dabei. Wir gärtnern aber schon seit drei Jahren (Davor hatten wir einen Mietacker). Im Interkulturellen Garten haben wir eine kleine Parzelle auf der wir Gemüse und Blumen anbauen. Im Herbst veranstalten wir immer ein internes Erntefest mit gemeinsamen Grillen. Dieses Jahr wollen wir zu dieser Aktion auch jugendliche Flüchtlinge aus unserer Stadt einladen.
(Gu, alerts, 19.5.)
[…] zu den 16 ersten Mitgliedern eines neuen 400 Quadratmeter großen Nachbarschaftsgartens Mühlenweg. Er schließt die Begegnung mit Flüchtlingen ein. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat das Gartenprojekt in Zusammenarbeit mit dem Quartiersverein Miteinander in Konstanz aus der Taufe gehoben. Die Gruppierung GemeinsamGarten bringt auf dem Gelände Flüchtlinge und Konstanzer zusammen. […].Der BUND reagiere mit dem neuen Nachbarschaftsgarten auf die permanenten Nachfragen nach solchen Projekten, sagt Geschäftsführerin Antje Boll. Die Möglichkeiten, am Palmenhausgelände, also dem Sitz des BUND in Konstanz, gärtnern zu lassen, seien schon seit langem ausgereizt. Vor zwei Jahren seien die Umweltschützer von Anfragen überrollt worden, als sie in Allmannsdorf Obstbäume zur Miete anboten. Mit Hilfe einer ehemaligen Praktikantin habe der BUND in der Stadt nach Flächen gefahndet, die für weitere biologisch und gemeinschaftlich bewirtschaftete Stadtgärten in Frage kommen, und etwa ein Dutzend ausfindig gemacht. Eine davon war die reine Grünfläche am Ortsrand. Bei der Stadt sei sie mit dem Anliegen für einen weiteren Nachbarschaftsgarten auf offene Ohren gestoßen. Diese stelle nicht nur die Fläche zur Verfügung, sondern habe die Technischen Betriebe geschickt, um das Areal von der Grasnarbe zu befreien, und so die leichtere Anlage der Beete zu ermöglichen. Auch Humus und Rindenmulch für die Wege zwischen den Beeten seien dem Gartenprojekt zur Verfügung gestellt worden. Renate Gauß vom städtischen Planungsbüro bekräftigt, sie halte den Gemeinschaftsgarten fürs soziale Miteinander für sinnvoll und für das Erleben wie viel Arbeit in der Produktion von Gemüse steckt.
Die Idee, gemeinsam mit anderen einen Garten zu bewirtschaften, trifft den Nerv der Zeit. Eine kleine Notiz über die Pläne genügte, die Menschen zu mobilisieren. „Es gab schon Wartelisten vor der Gründung“, sagte Antje Boll. […] . Eine Anwohnerin hofft, dass das Quartier mit dem Garten einen Treffpunkt bekommt. Diese fehle nämlich noch. Kim Müller sieht das Gartenprojekt im Zusammenhang mit einer internationalen Bewegung, die an Bedeutung gewinne. Menschen schlössen sich zusammen, setzten auf Zusammenarbeit und regionale gemeinsame Produktion. Erste Station solcher Entwicklungen seien oft Nachbarschaftsgärten. (mehr …)
(Gu aus alerts, 2.3.)
URBAN GARDENING BUND-Kreisgruppe startet in Herrnsheim Kleingarten-Projekt für junge Leute
[…] Als die Herrnsheimerin Heide Denig vor gut einem Vierteljahr auf Michael Leukam vom BUND zukam, war dieser sofort Feuer und Flamme. Ihr Vater hatte das fast 1000 Quadratmeter große Grundstück in einer Kleingartenanlage gegenüber dem Herrnsheimer Schlosspark sein Leben lang liebevoll gepflegt. […] Jetzt stellt sie das Gelände dem BUND kostenfrei zur Verfügung. […]Das Grundstück samt Wasseranschluss ist also da, eine Erstausstattung an Werkzeugen und Pflanzmaterial inklusive Gartenhäuschen ist ebenfalls vorhanden. Jetzt fehlen nur noch Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 28 Jahren, die den Garten in Eigenregie bewirtschaften wollen. Geschwister, Jugendgruppen, Schulklassen – egal in welcher Konstellation können sich Interessierte zusammentun und beim BUND melden. Regeln gibt es nahezu keine, außer, dass die Obstbäume stehen bleiben müssen (das ist Bedingung von Heide Denig) und dass die Nachbarn nicht beeinträchtigt werden (das ist Projektkoordinator Leukam wichtig). „Ansonsten können sich die Jugendlichen hier austoben und pflanzen, ernten, feiern“, so Leukam.
Besonderer Vorteil: Der Herrnsheimer Boden ist fruchtbar und wertvoll, sagt der BUND. Für Leukam und seine BUND-Kollegen ist das Projekt ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Leukam will die Resonanz abwarten. „Wir haben auch schon diverse Jugendgruppen angesprochen, ob Interesse besteht.“ Das Jugendparlament hat er beispielsweise ebenso angefragt wie die studentische Vereinigung „Green Up Your College“. BUND-Mitglied muss man nicht zwingend sein, aber natürlich hofft die Naturschützer-Vereinigung auf das eine oder andere Nachwuchsmitglied. (mehr …)
(Gu, Mail, 22.1.2015)
InGa (IG in Geretsried): „Es ist geplant, eine Neubepflanzung an einem Samstag im April zu veranstalten. Es wird dieses Jahr vermehrt Gemüse (Zucchini, Kürbis, Tomaten, etc.) und weniger Kräuter angepflanzt. Der Bund Naturschutz hat sich wieder angeboten, dies als Workshop zu deklarieren und auch im Voraus bei der Organisation behilflich zu sein.“
(Gu, Mail, 30.1.2015)
Bund Naturschutz hat ein tolles Projekt für den Garten InGa vorgestellt: Sie wollen in Zusammenarbeit mit den ABU-Bewohnern und weiteren Freiwilligen eine Art Weiden-Pavillon auf dem Grundstück erbauen. Dafür benötigt man ca. 5-6 Tage. Nun haben wir den „Gartel-Termin“ für das Pavillon-Projekt und die Neubepflanzung der Hochbeete zusammengelegt und möchten eine Aktionswoche vom 13. – 18. April rund um den Garten veranstalten. Mit abschließendem kleinen Einweihungsfest am 18. April.