Schlagwort: Campusgarten Potsdam

  • Potsdam: Campusgarten in Hochschulentwicklungsplan dabei

    (Tel)
    Laut Michael ist der Campusgarten nun Teil des Hochsculentwicklungsplans. Er/die Gruppe wurde darüber aber nicht informiert.
    Sprich: ein Gemeinschaftsgarten soll nun stets Teil der Flächenentwicklung der Hochschule sein (mehr …)

  • Potsdam: Campusgarten wird genutzt

    (Projektbesuch)
    Der Campusgarten Potsdam hat sich von der Fläche und den Beeten her verkleinert. Michael, der Gründer, ist schon lange nicht mehr dabei. Wer genau nun ansperchbar ist, wusste niemand von den Leuten, die ich dort getroffen habe. Im Garten war einiges los: mehrere Gruppen Studierender haben entweder gezeichnet oder andere Lehrveranstaltungen dort gehabt.
    Es gibt individuelle Beete und gemeinschaftlich genutzte Flächen und Infrastruktur (mehr …)

  • Erfahrungen des Campusgarten Potsdam

    (mail)

    Wie wird die gemeinsame Gartenarbeit organisiert?
    Unser Kernteam besteht aktuell aus fünf bis sechs Studis. Darüber hinaus haben wir inzwischen jedoch über 30 Beetpaten, die sich aus AnwohnerInnen und MitarbeiterInnen zusammen setzen. Dabei ist auf die AnwohnerInnen – v.a. junge Familien und Senioren – oft mehr Verlass als auf die Studis, die nicht selten nach einer anfänglichen Euphorie dann doch oft gerade ganz viel um die Ohren haben. Bisher leisten wir als Kernteam die gesamte Arbeit ehrenamtlich. Es gibt also niemanden, der dafür in irgend einer Weise bezahlt wird. Wir wissen jedoch von anderen Hochschulgärten, dass es dort durchaus Leute gibt, die auf bestimmte Art und Weise bezahlt werden.

    Wer gießt und wer darf etwas ernten?
    Wir haben gute Erfahrungen mit einem gemeinsamen Gießplan gemacht. Gegossen wird jeden zweiten Tag. In einer online-Tabelle tragen die Leute sich ein, wann sie gießen können. So bilden sich da jeweils Teams von etwa drei Leuten, die sich dann wieder unter einander abstimmen, wer wann dran ist. Geerntet wird grundsätzlich von den Beetpaten in ihren Beeten. Leider kommt es schon dazu, dass Leute sich bedienen. Das ist aber zum Glück nur ein Randphänomen. Wir denken gerade über ein eigenes Naschbeet nach, wo wir also ranschreiben, dass dort genascht werden darf.

    Welche Kosten kommen auf uns zu?
    Gemeinschaftsgärten sind erfreulich förderungswürdig. Wir reichen regelmäßig Förderanträge ein, die oft auch bewilligt werden. Der AStA untertützt uns von Anbeginn an regelmäßig. Die Anstiftung in München ist ein sehr wichtiger Partner, nicht nur was Förderung angeht, sondern auch in Sachen Vernetzung und Kompetenz. Grundsätzlich zeigt die Erfahrung, dass die eigentliche Gartenarbeit fast der geringere Zeitaufwand ist und dass die Orga- und Konzeptarbeit im Hintergrund eher mehr Arbeit macht. Die Hauptkosten sind also weniger die finanziellen Kosten, sondern der Zeitaufwand. Kurz, für einen Start mit vielleicht 5 Hochbeeten (ca. 300,- bis 500,- Euro), einem Wassertank (wenn nötig), einem Pavillondach (ca. 500,- Euro), einer Grundausstattung an Geräten (Schlauchwagen, Schubkarre, Schaufeln etc. ca. 500,- Euro) solltet Ihr möglichst etwa 1.000,- bis 1.500,- Euro zur Verfügung haben.

    Angefangen haben wir mit selbst gebauten Hochbeet-Kästen. Da kommt man je nach Stärke und Qualität des Holzes jedoch schnell mal auf 150,- Euro pro Hochbeet. Und es ist auch ein gewisser Aufwand, die Dinger zu bauen. Unser Standard-Hochbeet besteht aus drei Palettenaufsatzrahmen (120 x 80 cm), die es im Baumarkt für 15,- Euro pro Stück gibt. Zuzüglich Teichfolie, Hasendraht und Erde kommt man auf ca. 50,- Euro pro Hochbeet. Als Basis dient eine Euro-Palette, die man oft irgendwo organisieren kann. Diese Beete sind recht schnell aufgebaut und kosten halt weniger als individuelle Konstruktionen.

    Wie viele Leute sind an dem Projekt beteiligt?
    Wir haben es nach drei Jahren auf mehr als 30 Beetpatenschaften gebracht. Dabei verteilt sich die Gießarbeit mit jedem zusätzlichen Beetpaten auf weitere Schultern.
    Die viele Orga-Arbeit wird bei uns von einem kleinen verwegenen Team geleistet. Für diese Orga-Arbeit Leute zu finden, ist nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben. Wir ernten sehr viel Begeisterung, wenn es dann aber darum geht, sich konkret einzubringen, haben viele Studis dann leider gerade ganz viel zu tun.

    Wie groß ist die bewirtschaftete Fläche?
    Wir haben mit ca. 200 qm angefangen, sind inzwischen bei ca. 400 qm und möchten uns auf Grund der kontinuierlichen Nachfrage nach weiteren Beetpatenschaften gern auf ca. 500 qm erweitern. Das muss jedoch erst noch von der Hochschulleitung genehmigt werden. Ich würde sagen, dass man schon mindestens 100 qm haben sollte, damit es eine kritische Größe hat, um genügend Beetpaten im Boot zu haben.

    So weit erst einmal in aller Kürze (…). Ich hoffe, das hilft Dir schon mal etwas weiter.

    Übrigens wurden wir anfangs durchaus belächelt, als naiv und unprofessionell bezeichnet etc.. Das muss man einfach aushalten und da hilft eine gewisse Sturheit . Unsere Kritiker sind inzwischen ziemlich verstummt, da unser Campusgarten bei gutem Wetter oft regelrecht voll besetzt ist. Das ist noch ein wichtiger Hinweis, dass Ihr genügend Sitzgelegenheiten einplanen solltet und möglichst auch irgend ein Pavillon etc. als Witterungsschutz einplanen solltet. (mehr …)

  • Campus Garten Potsdam hat sich toll entwickelt

    (Gu, FB)

    […]

    Am Anfang stand ein interdisziplinäres Seminar

    Ein Jahr wird der Campusgarten der Fachhochschule im Bornstedter Feld dieser Tage alt. Was in dieser Zeitspanne daraus geworden ist, hatten dessen Initiatoren so geplant: ein Erholungs- und Begegnungsort, der die Akademiker mit dem rasant wachsenden Stadtteil im Potsdamer Norden verbindet, die Menschen zueinander führt und durch den Austausch neue Projekte anstößt. Und dennoch kann man von einem Glücksfall sprechen, dass das Konzept so gut aufgegangen ist.

    Am Anfang stand ein interdisziplinäres Seminar zum „Urban Gardening“, also zur Gärtnerei im städtischen Raum. Hermann Voesgen, Professor in den Lehrbereichen Kultur sowie Projekt- und Kulturarbeit im internationalen Kontext, leitete den Kurs. „Für mich war der Garten immer ein Ausgangspunkt“, sagt Voesgen, „eine Keimzelle, die zu integrieren war in eine nachhaltige Campusplanung, eine Gesamtidee eines Campus, der sich dann wiederum dem Stadtteil öffnen sollte.“ Der Professor begleitet das Projekt noch, hat Nachfolgeseminare gegeben und kommt auch ab und zu im Garten vorbei. […] Fünf Teilnehmer des Ausgangsseminars legten im Juni 2016 die ersten Hochbeete an. „Vorher hat hier der Kampfmittelräumdienst noch Teile eines russischen Panzers ausgegraben“, erinnert sich Kulturarbeit-Student Michael Kreutzer. Wegen der früheren Nutzung des heutigen FH-Geländes als Militärfläche entschieden sich die Garten-pioniere dann auch, Nutzpflanzen wie Kräuter, Gemüse und Obst ausschließlich in Hochbeeten mit neuer Muttererde anzupflanzen. „Man weiß ja sonst nie, was noch im Boden ist“, so Kreutzer. Heute kümmert sich ein Kernteam von zehn Studierenden um die Instandhaltung des Gartens. Jeden Montag um 18.30 Uhr findet ein offenes Treffen statt. „Alle, die wollen, sind willkommen“, sagt Interface-Designerin Natalie Schreiber, die wie Kreutzer zum Kernteam gehört. Zahlreiche Pflanzenspenden füllten über die Monate die rund 200 Quadratmeter Gartenfläche. „Das hat so gut geklappt, dass wir inzwischen nur noch ausgewählte Pflanzen annehmen“, so Marlen Schnurr, eine weitere Mitgärtnerin, die in Potsdam Informationswissenschaften studiert. Die Hochschulinstitute, Nachbarn und verschiedene Stadtteil-Initiativen sind als Beetpaten mit im Boot. Das Campusgarten-Team stellt die Flächen zur Verfügung und die ausreichende Bewässerung (mittels Online-Gießplan) sicher, die Paten bepflanzen nach Gutdünken ihre Beete und tragen für deren Pflege Sorge. So gibt es Kinder- und Lehrbeete, ein Korianderbeet einer chinesischen Familie, die im benachbarten Internationalen Begegnungszentrum wohnt, eine Versuchsanordnung des Instituts für angewandte Forschung. Der Asta hat Stiefmütterchen in der Farbe seines Logos angebaut und Studierende aus der Holz-Restaurierung sogenannte Färberpflanzen, die sie bei ihrer Arbeit verwenden. Das Stadtteilnetzwerk, die Interessengemeinschaft Bornstedter Feld und der Verein „Stadtrandelfen“ nutzen den Garten für verschiedene Projekte. „Derzeit sind wir mit umliegenden Seniorenheimen im Gespräch“, sagt Michael Kreutzer. Die Bewohner sollen hier künftig entspannen, tätig werden, unter Umständen ihr vorhandenes Gartenwissen weitergeben können.

    Im Rahmen der alljährlichen „Werkschau“ der Fachhochschule veranstalten die Campusgärtner am 14. Juli eine große Geburtstagsfeier mit Gartenkino.

    http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Vom-Studi-Garten-zur-Stadtteil-Oase (mehr …)

  • Möbelbauworkshop im Campusgarten voller Erfolg

    (Gu, aus Bericht)
    Am einzig schönsten Tag in der letzten Woche luden wir am Ende der ersten Saison zum Herbstfest in den Campusgarten.

    Rund 50 große und kleine Besucherinnen und Besucher aus der Nachbarschaft, der FHP und anderen Gartenprojekten in Potsdam feierten den Herbst, tauschten bei Kürbissuppe und Kräutertee Ideen aus und genossen die vielleicht letzten Sonnenstrahlen im Jahr. In unserem Möbelworkshop entstanden wunderschöne neue Sitzgelegenheiten und Gartentische. Die letzten Früchte wurden geerntet und die Bewohnerinnen und Bewohner des Internationalen Begegnungszentrums am Campus steckten schon mal die ersten Blumenzwiebeln für das nächste Frühjahr in ihrem Beet. Später am Abend sorgten Lagerfeuer und heiße Getränke für einen lauschigen Tagesausklang.

    Wir danken herzlich allen Besucherinnen und Besuchern, Helferinnen und Helfern für den gemütlichen Saisonabschluss.

    – alle sind vollauf glücklich und zufrieden mit dem tollen Verlauf des Tages, v.a. unsere Wetter-, Essens- und Finanzplanung hat toll funktioniert!

    – wir schätzen die Anzahl der Gäste auf den gesamten Tag verteilt auf 40 bis 50, womit wir sehr zufrieden sind, einige kamen nur kurz vorbei, andere blieben den halben Tag lang

    – das Konzept, den gesamten Tag über präsent zu sein, hat sich sehr bewährt

    Konkrete Resultate

              Weitere Beetpaatenschaften konnten gewonnen werden

    o   IBZ setzte bereits Blumenzwiebeln

    o   Bibliothek und Asta könnten sich Beet vorstellen

              Vernetzung mit anderen Gärten in Potsdam

    o   Carla Villwock vom Kulturbund war da, hat sich lange aufgehalten und schien sehr erfreut

    o   von der Nachbarschaftsinitiative waren Inge und Co. da, die sich über die Entwicklung freuten

    o   VertreterInnen vom StuGa in Golm,vom Integrationsgarten im Schlaatz sowie vom Obstgarten in Werder ?! (Birgit R.) waren da

              Aufmerksamkeit in der Hochschule

    o   von der FH-ÖA / Smile war eine Fotografin da (Rückmail mit Bildern Marlen, Smile im November)

    o   VerwaltungsmitarbeiterInnen und ProfessorInnen waren da

              Neue Mitglieder konnten gewonnen werden

    AStA der FHP gestern, dass er wohl die Trägerschaft übernehmen wird. Und dann reden wir gerade darüber, wie wir den wahrlich großartigen CasinoTopia-Bau nach dem Auslaufen der Nutzungsgenehmigung ab Ende des kommenden Sommersemesters perspektivisch in den Garten integrieren können.


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  • Campus-Garten Potsdam soll Ort der Lehre werden

    (Gu, mail)

    bei unserem Campusgarten gibt es wiederum schöne Neuigkeiten. Vor allem freue ich mich sehr, dass unsere im Garten-Seminar entstandene Idee eines Amphitheaters als Möglichkeit, den Campusgarten als einen Ort der Lehre nutzen zu können, nun tatsächlich weiter verfolgt wird. Toll ist auch, dass wir in der Broschüre zum 25-jährigen Bestehen der FHP vorkommen.

    Uns geht es jetzt unter anderem darum, den Garten in das von der Hochschulleitung verfolgte Konzept eines Klima-Campus zu integrieren (mehr …)

  • Campusgarten Potsdam nutzt Semesteranfang für Möbelbauworkshop

    (Gu aus Antrag und Tel)
    Der Campusgarten Potsdam macht zum Semesteranfang ein Fest anlässlich des einjährigen Bestehens und veranstaltet dazu einen (Möbel)bauworkshop (Sitzgelegenheiten, weitere Hochbeete, Insektenhotels und Nistkästen, Einhausung der Wassertanks) und es werden ein Baum (der erste) sowie winterharte Pflanzen gepflanzt.
    Sie wollen so neue MitstreiterInnen und GärtnerInnen aus der Hochschule, der Nachbarschaft, dem Interntionalen Begegenungszentrums und dem Familienteam der FH gewinnen und den Campus-Garten mehr zu einem Treffpunkt ausbauen. (mehr …)