Ansprechpartner ist Rahmen der Caritas für den Garten in Zülpichseit nun 3 Jahren verantwortlich
Seit dem sind zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt worden wie z.B. Sommerfeste, Konzerte, Fraunentreffs und Pflanzentauschbörsen.
Ansprechpartner ist Rahmen der Caritas für den Garten in Zülpichseit nun 3 Jahren verantwortlich
Seit dem sind zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt worden wie z.B. Sommerfeste, Konzerte, Fraunentreffs und Pflanzentauschbörsen.
Die Caritas in Bad Homburg möchte einen interkulturellen Frauengarten aufbauen, zusammen auch mit Frauen aus Unterkünften.
Stand Ende nov 2025:
Derzeit steht ein Grundstück in Aussicht, es ist allerdings durchweg bewachsen und noch nicht klar wie viel Pacht der Besitzer haben möchte. Wir sind also im Prozess (mehr …)
Der Caritasverband Taunus e.V. hat einen Interkulturellen Frauengarten geplant. Eine Fläche hatten sie im Blick, nun stellt sich raus, dass es sich um eine Streuobstwiese handelt -> die Untere Naturschutzbehörde hat keine Genehmigung für die Nutzung der Fläche durch einen GG erteilt.
Sie suchen nun weiter (mehr …)
Das Team des Caritas Kiez-Treff in Halle an der Saale, sind eine kleine Begegnungstätte für Kinder, Jugendliche und Familien. Wie haben ein offenes, niedrigschwelliges Angebot, das sich flexibel an den Bedarfen des umliegenden Sozialraums orientieren möchte. Hier im Viertel leben sehr viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Altersgruppen mit sehr vielen unterschiedlichen Interessen, Bedürfnissen und Wünschen in Bezug auf die gemeinsam gelebte Nachbarschaft. Diese zunehmende Komplexität die hier im Stadtteil entstanden ist, kann bereichernd sein aber ebenso auch Konflikte im alltäglichen Leben begünstigen.
Mit Hilfe eines nachbarschaftlichen Gartenprojektes im Hof unserer Wohnanlage wollen wir uns vor allem aber auf die bereichernden Aspekte des vielfältigen Zusammenlebens und den aktivierenden und sinnstiftenden Effekt des Gärtnerns konzentrieren. Durch gemeinsames Gärtnern wollen wir Begegnungen generieren, die für Austausch und Verständigung sorgen um im besten Fall am Ende Toleranz und gegenseitige Akzeptanz zu „ernten“. Dabei geht es uns, neben der Pflege des Gartens, vorrangig um die Pflege des sozialen Miteinanders.
Nun haben wir unser Vorhaben als Projekt bei der Stadt Halle eingereicht und eine Finanzierung in Höhe von 1100,- Euro bis Jahresende dafür erhalten.
Der vorläufige Bewilligungszeitraum für unser Gartenprojekt läuft zunächst nur vom 1. September bis Ende dieses Jahres. Während dieser Zeit, müssen wir möglichst viel vorantreiben und sichtbar umsetzen, damit wir so unsere Arbeit darstellen und rechtfertigen können, um eine forlaufende Finanzierung zu erhalten (mehr …)
(Sachbericht)
die Feuerstelle mit einem großen Dreibeingrill zu ergänzen. Auch größere Gruppen haben nun kontinuierlich die Möglichkeit, an der Feuerstelle zu grillen. Seien es die Würste des lokalen Metzgers oder das selbstangebaute Gemüse und zum Zuckerfest selbstverständlich Lamm. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass dadurch die sozialen Aktivitäten im Freien gefördert werden. Es bietet den Menschen die Möglichkeit, sich um das Feuer zu versammeln, Geschichten zu teilen (mehr …)
(Antrag, Antworten)
Gemeinschaftsgarten Worms
Der Gemeinschaftsgarten in Worms, ein Projekt des Caritasverbandes Worms und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), entstand 2015 auf einem Gelände von 3.500 Quadratmetern Fläche in einem Landschaftsschutzgebiet am Stadtrand von Worms.
Zu Beginn wollten wir einen Ort schaffen, an dem Menschen ihre eigenen Fähigkeiten einbringen und ihre Ideen gemeinsam umsetzen können und sich darüber hinaus verschiedene Generationen und Kulturen begegnen und miteinander organisieren können.
Unser Ziel: Menschen sollen miteinander Verantwortung für die Natur, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft übernehmen. Nahrungsmittel sollen wieder wertgeschätzt, gemeinsam angebaut, geerntet und auch gemeinsam gegessen werden.
Heute ist der Gemeinschaftsgarten in Worms ein etablierter Ort für vielfältiges, soziales Engagement und für Teilhabe. Verschiedenste Gruppen und Personen allen Alters, mit den unterschiedlichsten kulturellen und persönlichen Hintergründen, gestalten den Garten durch ihre Projekte, Angebote, Ideen und praktische Arbeit mit. An offenen Begegnungsangeboten (Mitbringpicknicks, Erntefest, Zuckerfest) sowie inhaltlichen Veranstaltungen (Outdoor-Camps, Baumschnitt- und Pflanzseminare, Bienenpflege, Gottesdienste, Schulprojektwochen) nahmen im letzten Jahr knapp 1.100 Menschen teil.
Rund 40 verschiedene Gruppen, Vereine, Institutionen und Privatpersonen engagieren sich im Garten.
Darüber hinaus wurde und wird der Garten durch zahlreiche weitere Gruppen und Initiativen genutzt (Pfadfinder, Pfarrgemeinden, Schulen, Kitas, Bewegung und Soziales e. V., Pflanzgruppen, Islamischer Kulturverein, BUND, Foodsharing-Initiative, Repair-Café, Stadtjugendarbeit etc.).
Zum Bsp. pflanzt, jätet, mäht, erntet, imkert und keltert die sogenannte Nutzgartengruppe im Garten. Erträge werden geteilt, Überschüsse verteilt, wie etwa der leckere Gemeinschaftsgarten-Honig. Der BDKJ und Stadtjugendring organisieren hier Ferienspiele, die Pfadfinder gestalten hier 2 mal wöchentlich ihre Gruppenstunde, die Psychosoziale Beratung der Caritas bringt hier Gruppen zusammen, die Kinder- und Jugendhilfe setzt hier Projekte um, das Dekanat und Gemeinden feiern hier Gottesdienste und gestalten Gemeindearbeit. Auch der Islamische Kulturverein ist hier aktiv und feiert etwa das Zuckerfest.
Es gibt Baumschnitt- und Pflanzseminare und erlebnispädagogische Angebote für Familien. Und es wird auch immer gemeinsam angepackt: sei es beim Baumschnitt, dem Anlegen einer Blühwiese, der Renovierung des Gartenhauses oder dem Errichten und Eindecken der 22 Quadratmeter- Pergola.
Alle Gruppen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, den Gemeinschaftsgarten in Worms kennenzulernen (der Gemeinschaftsgarten ist auch ein Standort des kommunalen, ökologischen Projektes „Stadtwandeln“) und ihre eigenen Ideen, sowie Vorstellungen und Bedürfnisse einzubringen.
Hier im Gemeinschaftsgarten begegnen sich Menschen verschiedener Generationen und Kulturen beim gemeinsamen Tun oder Nichtstun. Im Garten gibt es kein Hauptamt oder Ehrenamt, keine exklusive Anspruchshaltung. Es gibt gemeinschaftlich getragene Verantwortung für extrem vielfältiges, soziales Engagement an einem wunderbaren Ort.
Projektbeschreibung:
Bedingt durch die Corona Pandemie konnten in den letzten 2 Jahren leider kaum gemeinsame Aktivitäten zur Renovierung oder zur Etablierung neuer Projekte des Gemeinschaftsgartens durchgeführt werden. Deshalb würden wir gerne verschiedene Teilprojekte umsetzen, um den Garten wieder attraktiver und vielfältiger zu gestalten und Raum bieten für die Weiterentwicklung des sozialen und ökologischen Engagements in Worms und darüber hinaus.
Teilprojekt 1: Anlegen eines Gemüsegartens
Eines unserer Anliegen ist die nachhaltige und gesunde Ernährung durch das gemeinsame Pflanzen, Pflegen und Ernten von selbst angebautem Gemüse. Vielen fehlt der eigene Garten, das Wissen über den Gemüseanbau oder auch die Zeit sich alleine um einen Garten zu kümmern. Unsere „Pflanzgruppe“ bringt die verschiedensten Menschen zusammen, ermöglicht den Austausch von Wissen und den Anbau von Gemüse und Kräutern für den eigenen Bedarf.
Für die Erweiterung unseres Gemüsegartens würden wir gerne einen Hochbeetgarten anlegen und das anfallende Regenwasser unseres Gartenhauses zur Bewässerung nutzen. Hierfür bräuchten wir Materialien zum Bau der Hochbeete, sowie Container zum Auffangen des Regenwassers.
Teilprojekt 2: Küche/Feuerstelle
Regelmäßig finden in unserem Gemeinschaftsgarten Veranstaltungen der verschiedenen Gruppen, Vereinen und Initiativen statt für die eine nutzbare Küche, sowie eine Feuerstelle unerlässlich ist, die aktuell nur rudimentär vorhanden ist. Außerdem soll ein bestehender Lehmofen wieder instandgesetzt werden.
So wird zum Bsp. das Erntefest veranstaltet, bei dem wir gerne das selbst angebaute Gemüse in der Gemeinschaft vor Ort zubereiten und genießen würden. Auch für die Veranstaltung vom Ferienspielen, Pflanzseminaren oder die vielfältigen, erlebnispädagogischen Angebote ist eine ausgestatte Küche dringend notwendig. Für den Aufbau unserer Küche des Gartenhauses bräuchten wir Materialien in Form von Regalen, einer Arbeitsplatte mit Spültisch, sowie weitere Ausstattungsgegenstände, wie einen Geschirr und einem Ofen.
Durch die Ausstattung mit einem umweltfreundlichen Pelletofen könnte zudem unser Garten ganzjährig durch die verschiedenen Gruppen genutzt werden und die Reichweite enorm steigern.
Teilprojekt 3: Tierische Besucher
Auch tierischen Besuchern soll in Zukunft unser Gemeinschaftsgarten zur Verfügung stehen. Die 5 Alpakas der Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte St. Martha des Caritasverbandes Worms leben zusammen mit den Senioren in Mörstadt. Dort leben sie auf einer großzügig angelegten Weide und werden als therapeutische Unterstützung demenzerkrankter Menschen eingesetzt. Sie besitzen eine sehr ruhige und dennoch neugierige Wesensart, wodurch es spannend ist sie zu beobachten, und mit ihnen in Kontakt zu treten. Mit ihrer offenen Art können sie Menschen Antrieb geben und sie aktivieren.
Gerne würden wir mit den Alpakas auch den Gemeinschaftsgarten regelmäßig besuchen, um den Nutzern, wie zum Bsp. Schulen und Kindergärten oder den sozialen Diensten des Caritasverbandes, wie zum Bsp. dem psychosozialen Zentrum, der Fachstelle für Migration und nicht zuletzt der Kinder- und Jugendhilfe, ebenfalls die Möglichkeit geben mit unseren Tieren zu interagieren.
Gleichzeitig eigenen sich Alpakas hervorragend zur Landschaftspflege. Sie verursachen durch ihre weiche Sohle kaum Trittschäden und reißen durch ihre gespaltene Oberlippe das Gras nicht heraus, sondern fressen nur die Spitzen ab.
Gerne würden wir unsere Grünflächen durch die Beweidung mit unseren Alpakas pflegen. Hierfür benötigen wir jedoch ein adäquates, eingezäuntes Gehege und einen Unterstand.
1) Wem gehört die Fläche, müssen Sie eine Pacht zahlen, ist die Nutzung befristet?
a. Caritasverband Worms e.V.
b. Keine Befristung
c. Keine Pacht, aber gemeinsame Verantwortung für Instandhaltung, Nutzung, Gestaltung von Angeboten
2) Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen?
a. Aktuell ein Kern von ca. 10 Personen unterstützt durch weitere aktive Gruppen im Gemeinschaftsgarten
b. Zusammensetzung: Flüchtlingsfamilie, Studenten, Senioren, BUND
3) Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird (Gemüse/Obst und Kräuteranbau)
a. Streuobstwiese ca. 1000m²
b. Beete ca. 200m²
4) Wie viele Beete gibt es und wie groß sind diese?
a. Aktuell 8 Beete
b. Kräuterecke
5) Werden alle Beete gemeinschaftlich bewirtschaftet oder gibt es auch individuelle Beete?
a. Gemeinschaftliche Bewirtschaftung
6) Wer baut wann die geplanten Hochbeete, wie viele sollen das werden und wie viele Menschen können sich daran beteiligen?
a. Koordination des Aufbaus durch CV Worms
b. Beteiligung der Interessierten Gruppen und Privatpersonen
7) Werden diese Beete an bestimmte Menschen oder Gruppen vergeben?
a. Gemeinsame Verantwortlichkeit für die Bewirtschaftung (siehe oben)
8) Gärtnern auch Gruppen?
a. Einzelne Gruppen (z.B. BUND-Kindergruppe) beteiligen sich. Ansonsten ein Zusammenschluss von „Privatpersonen“
9) Wie laufen die Entscheidungen und Informationen rund um den Nutzgartenteil des Projekts?
a. Demokratisch!
b. Jeder bringt Ideen, Informationen ein: Jahresplanung
c. Ansonsten WhatsApp-Gruppe und direkte Kontakte / Absprachen im Garten
10) Was gibt es alles an Infrastruktur im Garten?
a. Gartenhaus
b. Strom
c. Brunnen
11) Ist der Garten jederzeit für die Nutzer*innen zugänglich?
a. Eingang mit Zahlencode (Gruppen und aktive Einzelpersonen haben diese und können diesen verantwortungsbewusst auch weitergeben) zugänglich.
Somit auch ein spontaner Besuch von neuen Interessenten möglich (Kontaktdaten öffentlich)
12) Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?
a. Gartengeräte stehen in Anbau
b. Zugang über Schlüssel im Schlüsseltresor (passend auch für Haus und Einfahrtstor)
c. Handhabung siehe Punkt 11
13) Wie haben Sie den Garten bisher finanziert? Wie beteiligen sich die vielen Gruppen und Initiativen und die Gärtner*innen an den Kosten?
a. Finanzierung des Gartens und der Infrastruktur aus Eigenmitteln des CV Worms
b. Gruppen beteiligen sich vorrangig mit Sachspenden und Arbeitseinsätzen
14) Haben Sie bei der Stadt schon bezgl. Finanzierung angefragt?
a. Stadt Worms hat keine zusätzlichen Finanzmittel im Haushalt
b. Dennoch ist der Gemeinschaftsgarten Teil des Wormser Stadtwandeln (Thematische Touren – in unserem Falle Biodiversität: Gemeinschaftgarten (Urban Gardening, Imkerei, Interkulturelles – intergeneratives Miteinander)
15) Zur Küche/Feuerstelle: haben Sie auf nebenan.de, bei Ebay-Kleinanzeigen oder in den Lokalblättern Anzeigen aufgegeben, was Sie für die Ausstattung noch brauchen? Da ja so viele Gruppen beteiligt sind, könnte das ja gut bekannt gemacht werden
a. Gartenhaus diesbzgl. bereits auf diesem Wege ausgestattet.
b. Hauptkosten entstehen durch die Küchenarbeitsfläche, Wasserinstallation
c. Geplant ist das entsprechende Geschirr, damit einmal eine ausreichende Grundausstattung vorhanden ist (insbesondere für Angebote mit größeren Gruppen [Ferienspiele, Schulen, Kitas, etc.]
(Gu, tel)
Das Gartenprojekt der Caritas hatte als Hauptzielgruppe Obdachlose, Menschen mit wenig Geld etc. Es gab ein paar Jahre lang über studentische Kräfte, die die Menschen kannten, die Möglichkeit einer Art Koordination. Das fiel dann weg und da der Garten in einem Kleingarten war, machte der Vorstand dann Druck, als die Fläche zunehmend verwilderte. Sie gaben den Garten dann auf.
(Gu, alerts)
„Black and white, our future is bright.“ Mit einem sanften Reggae-Song eröffnete Ahmed Asery aus dem Jemen die gut besuchte bunte Sommerparty. Später bekam er Verstärkung von seiner Band „3 Meters Away“, als Gastsänger trat Edik Hajoyan aus Armenien auf, auf einer offenen Bühne konnte man zu Trommel und Gitarre greifen. Reichhaltig und vielfältig war auch das Essensangebot. Bei polyglottem Sprachgewirr unter alten Obstbäumen wurden gleich an mehreren Stellen Gartengrills angefeuert, ein Zelt mit internationalem Buffet bestückt. Siebdruck, Kinderschminken, ein Tisch mit Gartenbüchern aus dem Fairkauf-Laden, ein Fußballspiel und Luftballons, die als Zeichen des Friedens in den Himmel stiegen, gehörten ebenfalls zum Programm.
„Toleranz, Anerkennung, Hoffnung, Lebensfreude“ nennt der Caritasverband als Ernte, die im Internationalen Garten eingefahren wird, wo Flüchtlinge Wurzeln schlagen. „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“ zitierte Projektbetreuerin Martina Hesse ein afrikanisches Sprichwort, Caritas-Geschäftsführer Ralf Regenhardt sprach von einem „interkulturellen Paradies“ als „Ort des Friedens mit Strahlkraft in die Gesellschaft hinein“. Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) erinnerte an die Anfänge des niedrigschwelligen und ehrenamtlichen Projekts, für das die Stadt kostenlos das Grundstück zur Verfügung stellt. Über die künftigen Konditionen und die Möglichkeit eines zentraleren Standortes müsse der Stadtrat befinden.
Vor 20 Jahren das erste Pflänzchen auf der Talwiese zum Wachsen gebracht hat Agaringenieur Dr. Tassew Shimeles. Nach Göttingen sei Duderstadt der zweitälteste interkulturelle Garten in Deutschland, sagt der Ideengeber. Als „Brückenbauer, fleißigen Gärtner und Dolmetscher“ würdigte Regenhardt auch Hassan Gahzi, der seit der ersten Stunde dabei sei. Die grüne Oase stehe für 20 Jahre Begegnung, Verständigung und friedvolles Miteinander über alle Grenzen hinweg.
Als Geburtstagsgeschenk des Caritasverbandes versprach Regenhardt eine Motorsense. Jetzt fehlen für das auf Spenden angewiesene Projekt nur noch eine Wasserpumpe und eine Fräse
http://www.goettinger-tageblatt.de/Duderstadt/Uebersicht/20-Jahre-Internationaler-Garten-Verstaendigung-im-Gruenen-ueber-Grenzen-hinweg . (mehr …)
(Gu, alerts)
it Pizza und selbst gebackenem Brot wurde auf dem Gelände des Interkulturellen Gartens im Quartier Birkenstraße/Ulmenstraße ein auf einen Anhänger montierter, mobiler Holzbackofen eingeweiht. Genutzt werden soll er für gemeinsame Kochnachmittage für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Seit Mai vergangenen Jahres entsteht das Projekt in einer Kooperation von Caritas, Arbeiterwohlfahrt, dem verein „Rad und Tat“ , Gartentherapeutin Monika Knebel und anderen Unterstützern. Genutzt wird ein von der WWS betreutes Gelände im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Ursprünglich wurden Hochbeete in großen vom Obsthof gespendeten Apfelkisten angelegt, die mit Hilfe Geflüchteter Menschen aus der Nachbarschaft und einem jungen Gefangenen aus der JVA Herford aufgearbeitet wurden.
Knebel beriet dabei, sodass im Sommer 2016 trotz Vandalismusschäden geerntet werden konnte. Inzwischen hat die WWS etwas Grund zur Verfügung gestellt, auf dem Beete angelegt werden können. „Das Gelände ist abschüssig, sodass wir Material für die Befestigung benötigen“, sagte Knebel. Spenden seien daher immer willkommen. Knebel ist immer Donnerstagnachmittag vor Ort und ansprechbar für Nutzer und Unterstützer.
Die Interkulturellen Gärten wurden von Caritas und Arbeiterwohlfahrt initiiert und jeweils mit einen Partner betrieben. An der Birkenstraße ist das der Verein „Rad und Tat“, am Alten Postweg die Emmaus-Kirchengemeinde. Ziel ist es, dass die Bewohner hier für den Eigenbedarf anbauen können, etwa Gewürzpflanzen aus der Heimat. Darüber hinaus sollen die Gärten Orte der Begegnung sein, in denen die Menschen durch gemeinsames Tun zueinanderfinden.
„Der mobile Ofen steht in der Garage, in der wir auch das Gartenwerkzeug lagern“, sagte Erhard Krull von „Rat und Tat“: „Der Backofen kann auch für andere gemeinnützige Veranstaltungen ausgeliehen werden.“ Da dabei aber Fixkosten für Versicherung und Kurzzeitzulassung entstehen, die weder durch Mitgliedsbeiträge noch durch meist zweckgebundene Spenden abgedeckt sind, wird Krull wieder einige Vorträge über seine Benefiz-Radreisen halten.
„Da geht dann der Hut rum“, sagte Krull. Der Erlös soll helfen, diese Kosten zu decken.
http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/21739795_Interkultureller-Garten-ist-Treffpunkt-im-Quartier.html (mehr …)
(Gu aus Antrag und Antworten)
Unter dem Dach der Ev-luth. St. Severi Kichengemeinde Otterndorf triff sich seit Jahren die Flüchtlingsbegleitung (Zusammenschluss von Flüchtlingen und Unterstützenden verschiedener
Organisationen (DRK, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Kirchengemeinden, …) Im Rahmen ihrer Arbeit hat die Gruppe das anliegende Konzept für einen Gemeinschaftsgarten entwickelt.
Dafür stellt die ev. Kirchengemeinde gegen sehr geringe Pacht ein schönes Stück Land hinter dem Otterndorfer Friedhof für eine gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung. Das Projekt ist offen für jede/n, die/der sich am Gemeinschafts-Garten beteiligen möchte. Wichtige Inhalte des Projektes sind die allgemeine Organisation des Projektes, die Herrichtung des Gartens inklusive des kleinen Gartenhauses, die Pflanzung von Gemüse im Garten und im Gewächshaus, die Pflanzung von Obst, der Anbau von Salat und Kräutern, sowie die Organsiation und Durchführung von Begegnungsmöglichkeiten, wie Festen, gemeinsamen Essen und Trinken, etc. Das geerntete Gemüse und Obst ist für den Eigenverbrauch bestimmt, was übrig bleibt,
wird einvernehmlich aufgeteilt und weitergegeben z.B. für die Tafel Cuxhaven e.V.
> – wie viele Leute sind die Planung des Projekts involviert?
-In die direkte Planung sind momentan ca. 6 Personen involviert, dies soll aber noch auf die Geflüchteten, die hauptsächlich mitarbeiten, ausgebaut werden.
> – wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte und wie viele Flüchtlinge sind dabei?
– Die gesamte Gruppe umfasst eine Anzahl von mindestens 20 – 30 Personen, die aber noch weiter wachsen soll. Wir setzen da auf das besser werdende Wetter. Ca. +/- 15 Geflüchtete sind dabei.
> – wo sind die Flüchtlinge untergebracht und wie weit ist das von dem Gartengrundstück entfernt?
– Die Flüchtlinge wohnen in Otterndorf und der Umgebung, z.T. in eigenen Wohnungen, z.T. in Wohnungen, die von der Gemeinde gestellt wurden, d.h. tlw. wohnen Sie nur 200 m Luftlinie entfernt, tlw. ca. 6-8 Kilometer, wenn sie ein wenig außerhalb wohnen.
> – was war vorher auf der Fläche, wie groß ist diese, gibt es einen Zaun und wie ist die Fläche bewachsen (Bäume etc.)?
– Das Grundstück hat ca. 700 qm, es lag ca. 5 Jahre brach und wurde vorher als Kleingarten genutzt. Es gibt einen Zaun.
Es gibt bereits ca. 15 Obstbäume auf dem Grundstück. 8 Beerensträucher haben wir bei Hagebau gekauft. Ansonsten ist es mit Gras bewachsen, tlw. ist es schon umgegraben worden.
> – wie viele Beete sollen entstehen und wie groß sollen diese werden?
– Ca. 200 qm wollen wir für Gemüse- und Kräuterbeete nutzen, eine genaue Anzahl kann ich Ihnen nicht nennen.
> – soll es alles individuelle Beete werden oder sind auch gemeinschaftliche Beete geplant?
– Es sollen vor allem gemeinschaftliche Beete geplant werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Teil des Gartenhaus als Gewächshaus zu nutzen.
> – wie werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese zugänglich für die GärtnerInnen?
– Die Gartengeräte werden in einem Schuppen auf dem Gelände untergebracht, das mit einem Vorhängeschloss gesichert ist und sind zugänglich, wenn die Person mit dem Schlüssel für das Schuppenschloss anwesend ist bzw. der Schlüssel vorher übergeben wurde.
> – wie können weitere Interessierte dazu kommen und wie erfahren diese von dem Gartenprojekt?
– Wir schreiben regelmäßig Artikel für die hauseigene Zeitschrift „Wir vom DRK“, laden die Presse zu Festen ein oder machen Ankündigungen beim internationalen Café in Otterndorf oder in der Zeitung, sodass weitere Interessierte angesprochen werden. Außerdem haben wir an einigen Stellen Flyer ausgelegt.
> – ist geplant, dass die GärtnerInnen (bis auf die Geflüchtete), etwa bezahlen? Wie sollen die laufenden Kosten und die Pacht (die wir z.B. nicht übernehmen) finanziert werden?
– Es ist nicht geplant, dass die GärtnerInnen etwas bezahlen. Die laufenden Kosten wie die Pacht werden durch Spenden an die Flüchtlingsinitiative Land Hadeln, deren Spendenkonto über die Kirche läuft, finanziert. Diese Spenden sollen aber in der Regel Flüchtlingen zugute kommen, daher erhoffen wir uns finanzielle Unterstützung von Ihrer Stiftung. Die Pacht können wir selbst übernehmen.
> – wie offen ist der Garten? Kann man jederzeit rein? Braucht man einen Schlüssel, gibt es ein Zahlenschloss?
– Der Garten ist komplett offen, man kann ihn jederzeit betreten und braucht auch keinen Schlüssel. Lediglich am (Garten-)Haus haben wir ein Vorhängeschloss mit 5 Schlüsseln angebracht, an der zweiten Tür ist ein bks-Schloss.
Für den Schuppen haben wir ein Vorhängeschloss.
> – Können auch Leute, die nicht mit gärtnern, den Garten nutzen?
– Auch Leute, die nicht mit gärtnern, können den Garten nutzen und sind z.B. zu Festen eingeladen.
(Gu Tel und aus Antrag, 15.1.2015)
„Der Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. leistet im Auftrag der Stadt Kassel mit 8 Mitarbeitern/-innen die Sozial- und Asylverfahrensbegleitung der Flüchtlinge vor Ort in den Wohnheimen. Der Migrationsdienst bietet mit 19 hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen vielfältige Beratungs-/ Information- und Betreuungsangebote für Migranten allgemein und Asylbewerber. […]
In Kassel gab es bis 2014 drei große Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber und drei Kleinstunterkünfte. Zur Jahreswende wurde eine vierte neue Gemeinschaftsunterkunft (im folgenden GU genannt) im ehemaligen Kinderkrankenhaus Park Schönfeld in Kassel eröffnet, eine fünfte wird noch in 2015 folgen. In der neuen GU sind Plätze für bis zu 150 Flüchtlinge. In unmittelbarer Nähe liegt die eine weitere GU mit ca. 115 Plätzen. Dort ist leider aufgrund der Grundbesitzverhältnisse kein Gartenprojekt möglich.
Projektidee Gemeinschaftsgarten:
Für die Bewohner der beiden Wohnheime (insgesamt bei Vollbelegung bis zu 260 Personen) soll im direkten Außenbereich der GU ein Gemeinschaftsgarten in der Form eines mobilen Gartens angelegt werden. Dieser soll aus Hochbeeten, bzw. Beeten in Bäckerkisten auf Paletten und mobilen Gefäßen, bestehen. Gründe sind, dass viel versiegelte Fläche vorhanden ist, dass die Nutzung der GU nicht auf Dauer angelegt ist und Hochbeete mit ungeübten Gärtnern und wahrscheinlich vielen Kindern einfacher zu bearbeiten sein werden. Der Garten soll gleichzeitig mit teilweise selbst gebauten Bänken, Podesten o.ä. ein Begegnung- und auch Rückzugsort für die Bewohner werden, die in den GU’s in beengten räumlichen Verhältnissen leben.“
Das Projekt wird zunächst auf 2 Jahre angelegt und begleitet und dann evaluiert.
„Der Garten ist als geschützter Gemeinschaftsgarten für die Bewohner gedacht, nicht als ein Stadtteil- oder Nachbarschaftsprojekt, da die Fläche der GU kein öffentlicher Raum ist. Für die kontinuierliche Betreuung des Projektes ist eine oder zwei Honorarkräfte notwendig, die eine professionelle Begleitung und Anleitung der Bewohner garantieren. Denn die Zahl und Zusammensetzung der Bewohner verändert sich durch Zu- und Auszüge ständig und setzt sich aus Menschen der verschiedensten Nationalitäten zusammen, die auf engem Raum zusammen leben und bei denen es (wie auch bei anderen Nachbarn) nicht immer konfliktfrei abläuft. Hier braucht es mindestens eine Person, die die Bewohner immer wieder von neuem für das Gartenprojekt einlädt und begeistern kann, in die Gartenpflegearbeit einbinden und attraktive Begegnungsmöglichkeiten und Lernangebote schaffen kann. Diese Honorarkraft benötigt interkulturelle Sensibilität und Kenntnis über die Situation von Asylbewerbern. Für die Honorarmittel müssen über andere Stiftungen oder Institutionen Mittel eingeworben werden. Zu Anfang des Projektes wird die Antragstellerin die Initiierung, Betreuung und Anleitung übernehmen. Ein breites Netzwerk und Kontakt zur Presse ist vorhanden, um für das Projekt zu werben.
Ideen der Weiterentwicklung des Projektes:
Wöchentlicher Kochtreff in der Erntezeit mit Bewohnern, Einbindung von Ehrenamtlichen, Professionalisierung von Bewohnern im Arbeitsbereich „Gärtnern“/Kooperation mit z.B. Kommunaler Arbeitsförderung„