Schlagwort: Chloroplast STuttgart

  • Stuttgart: Gemeiderat bewilligt 180.000 Euro für drei Gemeinschaftsgärten

    (Tel mit V. Remmler)

    Stadtacker Wagenhallen hat Gelder für den Umzug und für 1,5 Stellen bekommen. Eine Stelle, die den Umzug koordiniert und die halbe Stelle, um das pädagogische  Angebot u.a. mit zwei Grundschulen weiter zu führen bzw. auch auszubauen.
    Diese Förderung läuft nicht über das Förderprogramm des Stadtplanungamts und die V. Remmel, die Ansprechpartnerin für die GGs in Stuttgart war nicht involviert. Selbst nun zu beraten ist für sie schwierig, da das nun bei einer anderen Behörde aufgehängt ist.
    Auch Chloroplast hat 2 x 10.000 Euro vom Gemeinderat bekommen und im Rahmen des GartenleistungsFoPro sind nochmal 60.000 Euro vom Gemeinderat bewilligt worden: für einen neuen Garten am Hasenspielplatz.

    Die Zusammenarbeit mit anderen Behörden ist schwierig und vieles ist einfach unbekannt. So gibt es auch Gelder vom Umweltamt, die einfacher für die Initiativen zu bekommen sind, doch davon hat Viviann (die offizielle Ansprechpartnerin der Verwaltung) nur durch Zufall mitbekommen.

    Es gibt weitere Neuigkeiten aus Stuttgart: eine Initiative (in der auch Mitarbeiter*innen der Verwaltung privat dabei sind), hat ein großes Grundstück aufgetan, auf dem u.a. zwei baufällige Gewächshäuser stehen. Sie wollen gärtnern und es gibt genug Platz für weitere Gruppen. Nun geht es um die Finanzierung der Instandsetzung, der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 30.000 Euro – Dienstleistung durch einen Handwerker. (mehr …)

  • Chloroplast Stuttgart bedroht

    (alerst)

    Die Stadt hat das Gelände gekauft und möchte es mit einer Bürgerbeteiligung städtebaulich entwicklen.
    „Da sie sich als Verein zuletzt in Planungen der Sportvereine Weilimdorfs wiederfanden, wollte man bei Chloroplast seine Zukunftsvorstellungen selbst erläutern. „Unser Anliegen und ausdrücklicher Vereinszweck ist nach wie vor die nachhaltige Zwischennutzung des Geländes. Wir möchten das Areal hier nutzen, solange es noch keine Entscheidung gibt“, sagt Vereinsvorstand Christoph Pelka. Das sei seinerzeit so mit dem Insolvenzverwalter vereinbart und später von der Stadtverwaltung anerkannt worden.

    Den Anfang genommen hatte die Idee des Gartenbauprojekts Ende 2014. Damals mietete Vorstandsmitglied und Vereinsgründer Andreas Zeger das zur Gärtnerei gehörende Wohnhaus an. Schließlich sei eine Wohngemeinschaft entstanden, die im Sommer den Verein Chloroplast gründete und sich fortan diversen Gartenbauprojekten auf dem Gärtnereigelände widmete. „Im Haus haben schon immer Vorstandsmitglieder gewohnt“, betont Andreas Zeger. Auch habe er bis heute einen gültigen Mietvertrag. Dass nun Ende Mai vom Liegenschaftsamt eine Aufforderung zur Räumung kam, sei überraschend gewesen.

    Diese begründet die Stadt damit, dass sich das Wohngebäude baurechtlich im Außenbereich befinde. Dort darf nur gebaut und gewohnt werden, sofern es sich, wie etwa im Falle der Gärtnerei, etwa um den Betreiber jener handle. Diese Ausnahme sieht der Verein als erfüllt an. Denn vor Ort zu wohnen, sei eine wichtige Voraussetzung für die ehrenamtliche Vereinsarbeit der Mitglieder. Das habe man in der Vergangenheit mit Vertretern der Politik und Verwaltung abgestimmt.

    „„Im Rahmen dieser Bürgerbeteiligung wird die Verwaltung auch nochmals das Gespräch mit dem Verein Chloroplast suchen. Zusammen mit dem Verein soll die Zukunft des Areals gestaltet werden“, schreibt die Pressesprecherin Ann-Katrin Keicher. Weiter teilt sie mit: „Ein entsprechendes Antwortschreiben an den Verein wird momentan vorbereitet. Inhaltlich können wir diesem in der Presseauskunft nicht vorweggreifen.““

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.verein-chloroplast-soll-wohnhaus-raeumen-vertreibung-aus-dem-paradies.08507e6c-005e-43dc-a525-89386337b753.html (mehr …)

  • AFD versucht Chloroplast zu diskreditieren

    (Gu, Mail)

    Stellungnahme Chloroplast:

    Sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte,
    sehr geehrte Bezirksbeirätinnen und Bezirksbeiräte des Bezirks Weilimdorf,
    sehr geehrte Damen und Herren bei der Verwaltung,
    bereits zum zweiten mal in wenigen Monaten nutzte die AFD-Gemeinderatsration ihr
    Forum im Stuttgarter Amtsblatt, um unseren Verein – Chloroplast Stuttgart e.V. – zu
    diskreditieren und Falschinformationen über unsere Arbeit zu verbreiten. Insbesondere
    der letzte Beitrag der Partei (in der Ausgabe vom 16. Januar 2020) ging deutlich über eine
    bloße Meinungsäußerung hinaus, daher sehen wir uns gezwungen, zu den getroffenen
    Aussagen Stellung zu beziehen.
    In dem Beitrag „Wohin mit dem Geld?“ der AFD auf Seite 4 des Amtsblattes der Stadt
    Stuttgart vom 16. Januar 2020 werden wir als „Fake-Schrebergärtner“ bezeichnet, die
    „ihre durch städtische Zuschüsse finanzierten Pflanzen […] ausnahmslos vertrocknen
    lassen“. Darüber hinaus werden wir einem „linksradikalen Spektrum“ in Stuttgart
    zugeordnet. Zu diesen Anschuldigungen möchten wir wie folgt Stellung beziehen:
    1. Chloroplast Stuttgart e.V. finanziert sich fast nur über private Spenden und hält den
    Vereinsbetrieb ausschließlich durch ehrenamtliche Tätigkeit aufrecht.
    Entscheidenden Beitrag zur Entstehung und dem Erhalt des Vereins seit nun über fünf
    Jahren, hat die Insolvenzverwaltung der ehemaligen Gärtnerei Walz geleistet. Sie hat uns
    den Vereinsbetrieb auf dem Privatgelände im Gegenzug zur Geländepflege gestattet. Im
    Rahmen einer Zwischennutzung würden wir die Vereinsarbeit gerne auch künftig
    innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen weiterführen. Die in Stuttgart
    verfügbaren Fördermittel für urbane Gärten haben wir bisher nicht in Anspruch
    genommen. Über die Bezeichnung von Preisgeldern für Wettbewerbe in dreistelliger Höhe
    (z.B. Umweltpreis der Stadt Stuttgart, Preis des Verschönerungsvereins) oder einzelne,
    projektgebundene Fördermittel aus den vergangenen Jahren als „städtische Zuschüsse“
    ließe sich hier streiten.
    2. Chloroplast Stuttgart e.V. ist sowohl in Bezug auf den Vereinszweck als auch in
    seinem Wirken politisch neutral.
    Es ist unser Ziel, ein vielfältiges Netzwerk für den Austausch zu Kernthemen der
    Vereinsarbeit wie Bildung und Gartenbau zu bieten. Gleichwohl fühlen wir uns den
    demokratischen Grundwerten verpflichtet und sehen Werte der Gleichberechtigung und
    Toleranz als entscheidende Faktoren zwischenmenschlichen Handelns. Die Bezeichnung
    „linksradikal“ und die darin beinhaltete Kompromisslosigkeit ist in diesem
    Zusammenhang für uns mehr als befremdlich.
    3. Trockene Pflanzen gehören zum Gartenjahr.
    In der Tat, lassen wir einige der Pflanzen auch nach der Erntezeit stehen, um davon
    wieder Samen für das nächste Jahr zu gewinnen. Sie bieten darüber hinaus Lebensraum
    für Insekten und andere Kleinstlebewesen im Winter. Ergebnisse unserer erfolgreichen
    Gartenarbeit im Jahr 2019 können Sie etwa über unseren Instagram-Kanal unter
    www.instagram.com/chloroplast.stuttgart nachvollziehen.
    4. Bei Chloroplast Stuttgart e.V handelt es sich nicht um einen Schrebergartenverein
    sondern ein Gemeinschaftsgarten.
    In einem sogenannten Schrebergartenverein (auch Kleingartenverein) werden einzelne
    Parzellen verpachtet, die nach mehr oder weniger strengen Vorgaben gärtnerisch genutzt
    werden. Wir verstehen uns als Gemeinschaftsgarten, der allen Nutzern gleichermaßen zur
    Verfügung steht. Jeder erhält die Möglichkeit, sich in die Gemeinschaft einzubringen und
    Teile des Gartens nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Der Garten ist für uns somit in
    erster Linie ein sozialer Ort und ein Teil des öffentlichen Lebens.
    Es ist uns ein Anliegen, anderen AkteurInnen und insbesondere gegenüber den
    VertreterInnen aus Politik und Verwaltung unsere Offenheit zu signalisieren. Bei unseren
    zahlreichen Veranstaltungen gab und gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, mit uns ins
    Gespräch zu kommen. Sprechen Sie uns bei Fragen gerne an! Wir sind immer für
    Gespräche offen – solange sich alle Beteiligten wertschätzend begegnen.
    Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Rahmen der beschlossenen
    Planungswerkstatt, die – so unser Wunsch – von einem sachlichen und konstruktiven
    Austausch geprägt sein soll. (mehr …)

  • Stuttgart kauft Fläche, auf der u.a. Chloroplast ist

    (alerts)

    Die Verwaltung hat Flächen der ehemaligen Gärtnerei an der Solitudestraße gekauft, um das Gebiet neu zu gestalten. Der Gemeinderat hat im Haushalt Geld für eine Machbarkeitsstudie bewilligt. Die Nutzungen auf dem Gelände bleiben erhalten, bis die Pläne ausgearbeitet sind und umgesetzt werden.

    Weilimdorf – Die Stadt hat einen wichtigen Schritt zur Entwicklung des Walz-Areals zwischen Solitudestraße und Engelbergstraße getan: Kurz vor dem Jahreswechsel hat das Amt für Liegenschaften gut 7000 Quadratmeter der ehemaligen Gärtnerei Walz gekauft. Verhandelt worden war hinter verschlossenen Türen. Bürgermeister Peter Pätzold, zuständig für das Referat Städtebau, Wohnen und Umwelt, machte die Neuigkeit vom Kauf während der Haushaltsberatungen publik.

    Stadt will fehlende Teilflächen 2020 erwerben

    Seit längerem nutzt der Verein Chloroplast die ehemalige Gärtnerei für seine Urban-Gardening-Projekte. Als die Stadträte über die mögliche Bezuschussung des Weilimdorfer Vereins berieten, meldete sich Bürgermeister Pätzold zu Wort. Er erklärte zum einen, dass die Förderfähigkeit des Vereins gegeben sei und Geld hierfür auch in naher Zukunft zur Verfügung stehe. Außerdem sagte er, dass die Stadt die Gärtnerei mittlerweile gekauft hat.

    „Die Kernfläche Walz beträgt 88 mal 53 Meter; hinzu kommen noch mal weitere landwirtschaftliche Flächen mit 50 mal 51 Meter“, sagt Thomas Zügel, der Leiter des Amtes für Liegenschaften auf Nachfrage unserer Zeitung. Zur Höhe des Kaufpreises äußert er sich nicht. Das Walz-Areal ist das Schlüsselgrundstück eines insgesamt 21 Hektar großen Gebiets, das städtebaulich neu entwickelt werden soll. Teile davon befinden sich bereits in städtischem Besitz. „Fehlende Teilflächen von Dritten versuchen wir 2020 zu erwerben“, so Thomas Zügel. […]
    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stadtentwicklung-in-weilimdorf-stadt-kauft-grundstuecke-auf-dem-walz-areal.f344bf1f-be90-4525-941d-9f7b24e4831d.html (mehr …)

  • Chloroplast ausgezeichnet

    (Gu, RSS)

    GG Chloroplast aus Stuttgart:

    Urban-Gardening für biologische Vielfalt und mehr soziales Miteinander

    Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller zeichnete in Weilimdorf das Projekt „Biodiversität im urbanen Garten“ aus. Das Projekt des Chloroplast e. V. Stuttgart ist nun offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Es verknüpfe in beispielhafter Weise soziale Aspekte mit der Förderung der biologischen Vielfalt, so die Begründung der Fachjury, die über die Vergabe entscheidet.

    Der Verein für Urban Gardening und Kulturförderung hat in der ehemaligen Gärtnerei Walz einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten errichtet. Auf derzeit rund 50 Hochbeeten können Interessierte eigenes Gemüse und Obst, Kräuter und Blumen anbauen. Mit einer breiten Sortenvielfalt, samenfestem Saatgut und selbstgezogenen Jungpflanzen fördert die Initiative gezielt die biologische Vielfalt.

    Das gemeinsame Gärtnern schafft wertvolle Begegnungsmöglichkeit für Menschen unterschiedlicher Herkunft und ermöglicht positive Gemeinschaftserlebnisse in und mit der Natur. Über den Anbau, die Ernte und die Verarbeitung von regionalen, saisonalen, aber auch exotischen Pflanzen sollen zudem neue Formen der Kooperation und Kommunikation zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, Generationen und Kulturen entstehen.

    Mit seinen Gewächshäusern, Nebengebäuden und großräumigen Außenflächen ist das Areal auch ein Experimentierfeld zur Erprobung innovativer Ansätze im Urban Gardening. Erprobt wird bspw. Aquaponik, ein Verfahren, das die Aufzucht von Fischen in Aquakultur mit der Kultivierung von Nutzpflanzen in Hydrokultur verbindet. In einer anderen Anlage werden mithilfe von Kompostwürmern und einem automatischen Wasserkreislaufsystem Biobabfälle zu einer organischen Nährstofflösung zersetzt.

    Zum vielfältigen Leben auf dem Gelände tragen zahlreiche kommunale, universitäre, soziale und kulturelle Organisationen und Initiativen bei. Das Projekt wird derzeit von 18 verschiedenen Partnerorganisationen unterstützt. Dazu gehören die Stadt Stuttgart / Weilimdorf, die Universität Stuttgart ILPÖ, die Hochschule für Technik Stuttgart, die Universität Hohenheim, die Stuttgarter Change Labs, der Flüchtlingskreis Weilimdorf, die Naturfreunde Weilimdorf, Greening Stuttgart, der Stadtlücken e.V., die Seidenspinner, der Stadtacker Wagenhallen und der Kulturbetrieb Wagenhallen, der Circus Calibastra e.V., der Zirkus Mutter Erde e.V., der El Palito e.V., die Kulturinsel Stuttgart, die VHS Ökostation und die AWO Stuttgart.

    Zwei Jahre lang kann das Projekt nun das Siegel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ führen und in seiner Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Danach muss es sich erneut um diesen Titel bemühen (mehr …)

  • Auch bei Chloroplast Stuttgart sind Geflüchtete dabei

    (Gu, alerst)

    […]Seit rund zwei Jahren leben Städter auf dem ehemaligen Gärtnereigelände aus, was ihre kleinen und oft gartenlosen Wohnungen verbieten. Sie gärtnern für den Eigenbedarf, tauschen Pflanzen und bauen mit gespendetem Werkzeug Hochbeete aus recycelten Paletten. Total nachhaltig möchte man sagen. „Nachhaltigkeit ist heutzutage so eine Worthülse. Wir versuchen die hier zu füllen“, sagt Zeger. Urban Gardening sei dabei nur ein Teil davon. Und so betreiben einige der Hochbeete Geflüchtete aus der Solitudestraße, jeden Mittwochabend machen Flüchtlingskinder mit Kindern aus Weilimdorf gemeinsam Zirkus auf dem Areal und auch für Tüftler ist Platz: einer hat gerade eine Aquaponikanlage – also eine Kombination der Fisch- und Pflanzenzucht – in Eigenregie gebaut. Auch arbeitet man für Projekte mit Stuttgarter Universitäten zusammen.
    Jüngst gab es gar eine Förderung in Höhe von 2000 Euro durch „What’sUB Stuttgart: Kreative Stadt gestalten – Subkultur erhalten“. Das Projekt wird von der Hochschule für Technik Stuttgart und der Stadt Stuttgart, Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung durchgeführt. […]
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.walz-areal-in-weilimdorf-eine-chance-das-betongrau-hinter-sich-zu-lassen.29ee6fcf-9909-4dc1-a985-48571e741464.html (mehr …)

  • Chloroplasten: gärtnern und Werkstätten im alten Watzgelände in Stuttgart

    (Gu, Info von Alex)

    chloroplast stuttgart e. V. ist ein verein für urban gardening und kulturförderung. das alte walz-areal wird zu neuem leben erweckt und soll raum für individuelles gardening und kreative projekte bieten.

    große gewächshäuser und ausgiebige außenflächen bieten platz für gärtnerische tätigkeiten. ein großes bürogebäude könnte für pflanzen, ateliers und büros

    unterschlupf bieten. ergänzt wird das projekt durch ver- schiedene werkstätten. wir möchten kunst-, design-, soziale- und andere kulturelle projekte unterstützen.

    im außen- sowie im innen- bereich gibt es möglichkeiten für soziale und kulturelle veranstaltungen. (mehr …)