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Die Experimentdays zum Thema „Kiez, Boden, Gemeingut“ finden in diesem Jahr in Kooperation mit Common Grounds in der Laube im Prinzessinnengarten statt.
Am 6.9. spricht Lieven De Cauter über das „Gemeingut Stadt“ und Geert De Pauw über „Community Land Trusts“
Für den 8.9. organisieren wir eine öffentliche Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten als Gemeingut
In der Wunschproduktion sind allen Interessierten eingeladen, Wünsche, Ideen und Konzepte zu formulieren, um den Prinzessinnengarten am Moritzplatz dauerhaft als Gemeingut zu erhalten.

Bilder: Konzert von Suns & Daughters in Unterstützung der Wunschproduktion
Seit 2015 ist im Prinzessinnengarten die Laube entstanden. Mit Unterstützung von über 100 Freiwilligen, Studierenden und Auszubildenden ist der experimentelle Holzbau vollständig im Selbstbau errichtet worden. Als ein Gemeingut wird die Laube von unterschiedlichsten Gruppen und Intiativen für Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Filmvorführungen, kulturelle und Bildungsveranstaltungen genutzt und steht allen Interessierten für nicht-kommerzielle Nutzungen offen.
Vom 10. bis zum 28. September wollen wir die letzte Bauphase abschließen und ein zusätzliches Dach, eine Kinoleinwand und ein Regenwasserauffangsystem bauen und die Laube begrünen. Wir freuen uns über jede Unterstützung. Schickt uns bei Interesse einfach eine Mail an: contact@dielaube.org
Am 15. September findet das 7. Stadthonigfest in der Laube im Prinzessinnengarten statt. Es wird Honigverkostungen geben, Ihr könnt an Führungen zur wesensgemäßen Bienenhaltung, zu Bienenweiden, zu Streuobstwiesen und zur Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten teilnehmen und wir zeigen den Kinofilm Das Wunder von Mals.
(gu, rss)
Die diesjährige Seoul Biennale of Architecture and Urbanism widmet sich dem Thema „Imminent Commons“. Als Berliner Beitrag ist in der Ausstellung Commoning Cities die Laube in den Prinzessinnengärten zu sehen. Die von Helen Hejung Choi kuratierte Ausstellung zeigt Beispiele aus 50 Städten weltweit.
hallo tom,
das kick-off lief ganz gut. einen guten einblick findest du hier:
https://www.facebook.com/events/916896904993905/?ref_newsfeed_story_type=regular
die orga ist etwas anstrengend, aber es braucht halt zeit und mithilfe.
http://makeitpedia.de/index.php?title=Hauptseite
welche bauanleitungen möchtest du gern bei makeitpedia.de sehen?
Bielefeld. Transition Town Garten, 3.5.2014
Garten startet jetzt in die zweite Saison und sieht schon richtig gut aus. Die Gartenplanung hat ein studierter Landwirt immer in Rücksprache mit der Gartengruppe gemacht, der, wie er sagt, keine Ahnung von Garten und Gemüse hat.
Sie kaprizieren sich auf alte Sorte, inzwischen bauen sie über 200 verschiedene Gemüse- und Obstpflanzen an. Die passenden Rezepte dazu gibt es auf der Website von Transition Town. Sie haben jemanden, Dagmar, im Team, die sie sucht, findet, ausprobiert, ins Netz stellt. Sie organisiert auch die Kochgruppe, eine sehr beliebte Institution inzwischen, die Nachmittage sind immer voll, sie könnten noch mehr Nachmittage anbieten, aber es hapert an einer zweiten „Kursleiterin“. Die Nachmittage sind für alle Interessierten offen, sie kochen am Flehmanns oder Bültmannshof, irgendwie Mehrgenerationenhäuser.
Als ich am Samstag, am offenen Gartentag komme, interessieren sich außer mir noch zwei neue, sehr junge Leute für den Garten, sie haben gerade Drilllinge bekommen und fühlen sich anscheinend noch nicht ausgelastet; ansonsten sind eben der Landwirt, Reinhold, und Michael von Transition Town da.
Reinhold macht außer im Garten noch in der Energiegruppe TT mit und im Repair Café. Letzteres auch federführend. Er ist Bauer ohne Hof (die Erbfolge veränderte sich unversehens) und Berater für Solaranlagen, auch hier wohl in letzter Zeit nicht ausgelastet, seit Änderung des Neuen Energien Gesetzes ist der Markt komplett eingebrochen, um 50 % ist das Auftragsvolumen zurückgegangen. Vorher nutzte er offensichtlich insbesondere seinen Herkunftshintergrund, um den Bauern in Ostwestfalen Solarzellen und Biogasanlagen schmackhaft zu machen. Was ihn daran fasziniert, dass es dezentrale Energie ist, die die einzelnen Menschen unabhängig machen könnte.
Dagmar ist ebenfalls in den unterschiedlichen Bereichen aktiv, sie macht in den Gärten mit (sie bewirtschaften im Moment auch noch den alten Garten an der Bleichstraße), organisiert die besagte Kochgruppe, und sie macht die Empfangsdame beim Repair-Café.