Schlagwort: Corona

  • Erfurt: im IG sind weniger Menschen aktiv

    Leider hat Corona bei uns einige Wirren mit uns gebracht. Es gab auch dort Konflikte wegen unterschiedlichem Umgang, einige tolle Akteure sind nicht mehr dabei oder haben weniger Zeit, dafür andere mit anderen Vorstellungen.

    Tel: gerade kümmern sich weniger, es fehlt der Schwung. Idee: gemeinsames Projekt starten, bei dem zB was gebaut wird (mehr …)

  • Freiburg: Urbaner Garten Sulzburgerstr. wird reaktiviert

    (Antrag, Antworten)

    Der Urbane Garten befindet sich auf Höhe der Sulzburgerstr.38 in Freiburg- Weingarten und verfügt über drei Hochbeete sowie einige weitere kleinere, ebenerdige Beete. Während dieser sich in vergangenen Zeiten bereits großer Beliebtheit erfreute, lag er in den vergangenen Jahren durch die Corona-Pandemie sowie dem Älterwerden der früheren Aktiven eher brach und soll nun auf Wunsch der Anwohnenden wiederbelebt werden. Hierfür haben sich bereits einige Hobbygärtner:innen der Sulzburgerstraße gefunden, die Beetpatenschaften übernehmen wollen und darüber hinaus an der Gestaltung der Projekts partizipieren wollen. Auch die 4. Klasse des naheliegenden Adolf-Reichwein-Bildungshauses möchte zwei Hochbeete bewirtschaften. Weitere Patenschaften und eine Gemeinschaftsgärtner-Gruppe sind in Organisation.

    Um die Wiederbelebung in vollen Gang zu bringen, werden noch einige Anschaffungen benötigt. Gemeinsam mit den Gärnter:innen wurde eine Liste erstellt, die Geräte zur Bewässerung sowie Werkzeug und eine kleine Hütte für deren Aufbewahrungen vorsieht. Dafür würden wir uns sehr über eine Förderung freuen.

    Ziele

    Mit der Wiederbelebung des Urbanen Gartens an der Sulzburgerstraße möchten wir verschiedene Ziele auf ökologischer wie auch auf sozialer Ebene verknüpfen:

    Einerseits ermöglicht das Projekt die Schaffung einer „grünen Oase“ zur Erholung mitten in einem dicht besiedelten Stadtteil, der durch hohe Versiegelung und eher beengte Wohnverhältnisse geprägt ist. Auf diese Weise können auch insbesondere die vielen Kinder und Senior:innen im Stadtteil, die keine privaten Grünflächen verfügen, die Vorzüge des Pflegen und Verweilens im Garten genießen. Der Anbau von eigenem Gemüse und Kräutern eröffnet die Chance, die Bewohnenden für eine saisonal-regionale Ernährungsweise sowie für einen nachhaltigen Lebensstil im Allgemeinen zu sensibilisieren. Während Freiburg-Weingarten als „Hitzehotsport“ gilt, wird der Urbane Garten zudem zum lokalen Klimaschutz beitragen.

    Gleichzeitig stellt der Urbane Garten einen wichtigen Begegnungsort dar, der verschiedene Menschen und Gruppen zusammenbringt und Raum für Kontakte und gemeinsame Projekte schafft. Dies wird einerseits dadurch gewährleistet, dass aktuell u.a. die Grundschulklasse der naheliegenden Schule sowie zwei alleinerziehende Frauen mit deren Kindern eine Beet-Patenschaft übernommen haben. Weitere Beet-Patenschaften werden an anwohnende Senior:innen und andere Interessierte vergeben. Zudem sollen zwei Hochbeete an eine Gruppe, die sich zum Gemeinschaftsgärtnern trifft, vergeben werden. Davon werden v.a. die Menschen profitieren können, die kürzlich in einer der neugebauten Sozialwohnungen in der Sulzburgerstr. 15-19 gezogen sind, da das Projekt die Chance zur Vernetzung und Verwurzlung im neuen Stadtteil bietet.Durch das gemeinsame Schaffen kommen also kommen Menschen in Kontakt, die sich sonst wohl nicht begegnen würden. Auf diese Weise wird der soziale Zusammenhalt im Stadtteil gestärkt, was sich positiv auf das Wohlbefinden und den sonst oft diffamierenden Ruf des Stadtteils auswirkt.

    Schließlich soll der Garten einen Rahmen bieten, um eigene Ideen verwirklichen zu können und so an der Mitgestaltung des Stadtteils teilzuhaben.

    Wie groß ist denn die Fläche, auf der gegärtnert wird und wie viele Beete gibt es schon, wie viele können/sollen es noch werden?

    • Die Fläche ist laut den Angaben der Stadt Freibur 300 qm groß
    • Aktuell gibt es 3 Hochbeete sowie 3 ebenerdige Beete. Sicherlich könnten noch 3-4 weitere, kleinere Beete geschaffen werden.
    • Wie groß ist die Gruppe, die dort gärtnert? Wie kann man noch mitmachen und wie erfährt man davon?
    • Aktuell mit im Boot sind circa 31 Leute. Das Setzt sich so zusammen:

    Grundschulklasse 20 Kinder mit 2 Lehrkräften (22); 2 Mütter mit Töchtern (4); 5 der früheren aktiven Personen aus dem Stadtteil. Einige der Kinder aus der Schulklasse haben schon bereit erklärt, auch in ihrer Freizeit und mit ihren Familien die Pflege mitzuwirken. Zudem hat das Seniorenheim der AWO, das gleich neben dem Garten liegt, Interesse am mitgärtnern angemeldet.

    • Wir freuen uns immer über neue Menchen! Mitmachen kann man entweder über eine Beet-Patenschaft oder an den Aktionstagen im Bereich des Gemeinschaftsgartens. Auch suchen wir noch Menschen, die in der Organisation des Gartens (Flyern, Besorgungen, Arbeit am Konzept) aktiv werden wollen. 
    • Erfahren kann man von unserem Garten durch die Flyer, die wir im ganzen Stadtteil verteilen; durch Social Media; durch unsere Aktionstage 
    • Was bedeutet Beetpatenschaft in Ihrem Falle? Sind das dann eher individuelle Beete dieser Personen und Gruppen?

    ·                  Eine Seite des Gartens ist reserviert für Beetpatenschaften, die von Kleingruppen (bisher Schulklasse, zwei Müttern und deren Kindern und evtl. einer Gruppe aus dem Seniorenheim begärtnert wird

    ·                  Die andere Seite ist für die Aktionsstage gedacht, in denen alle Interessierten flexibel mitanpacken können.

    Wenn schon eine Klasse und zwei Frauen mit Kindern Beetpatenschaften übernommen haben und noch einige noch vergeben werden, gibt es dann noch die Möglichkeit für weitere Interessierte, aktiv dabei zu sein?

    • Interessierte können entweder an den Aktionenstagen mitwirken, oder eine der noch freien Beetpatenschaften übernehmen – aktuell gibt es noch 2 freie Beete, die nochmals unterteilt werden könnten und zudem könnten neue Beete geschaffen werden. 

    • Wer entscheidet, was angebaut wird und was passiert mit der Ernte?

    Die Schulklasse hat bereits viele Ideen gesammelt, die dann besprochen wird. Ende April wollen wir uns zur Einweihung des Urbanen Gartens zum Grillen treffen und dort über Anbau-Ideen sprechen und einen Konsens finden.

    Die Beetpat:innen können Stand jetzt selbst über die Ernte verfügen. Die Ernte aus dem Gemeinschaftsgarten wird an die Teilnehmer:innen verteilt oder gemeinsam z.B. zum Grillen nach den Aktionstagen genutzt. 

    • Wie entsteht Gemeinschaft in dem Garten?

    Das geplante Austausch- und Einweihungstreffen, die Aktionstage sowie Feste sollen den Gemeinschaftssinn fördern. 

    • Wir fördern ja „Fertigprodukte aus dem Baumarkt“ eher nicht (siehe unsere Förderrichtlinien), gibt es auch die Möglichkeit, dass die Gruppe das Gerätehaus/einen Schuppen selber baut?

    Ja, wir haben angefragt, ob der Bauspielplatz des Spielturms uns dabei unterstützen kann.

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Die Beetpat:innen werden Samen/Setzlinge selbst kaufen. Und ist jedoch wichtig, für finanziell benachteiligte Menschen Möglichkeiten zu finden, auch daran teilhaben zu können. Auch werden wir an den Aktionstagen ein Spendenkässchen aufstellen, damit sich die Gärtner:innen an den entstehenden Kosten beteiligen können.

    • Wie wird derzeit bewässert? Mit welchen Geräten wurde bisher gegärtnert?

    Bisher wurden die Regentonnen und Gartenschläuche zweier Nachbarn genutzt, die dies so nicht mehr ermöglichen können. Einer der beiden bot jedoch an, dass wir das Wasser seines Garagendachs auffangen und nutzen können. 

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  • Bremen: nur wenige Gärtner*innnen nach Corona wieder bei GG Blumenkohl dabei

    (Tel)
    Der Garten in Bremen Blumenthal wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Klimaschutz für Nachbarschaften“ vom Bremer Senat ins Leben gerufen. Als diese Förderung auslief, wurde ein Nachfolgeträger und eine Anschlussfinanzierung gesucht. Heike Schneider war damals schon Honorarkraft im Garten und hat sich um beides gekümmert. Ohne einen engagierten Kirchenmenschen wäre der Garten nicht in Blumethal entstanden und er setzte sich auch für das Fortbestehen ein. Die Kirche wurde Träger, Heike musste eintreten und ist dort nun weiter tätig. Der Bremer Senat finanzierte 15 Projekte, die im Rahmen des Bundesprogramms entstanden waren, weiter. Für den Garten läuft diese Förderung im rühjahr 2025 aus und schon jetzt ist klar, dass es keine – wenn überhaupt – nahtlose Weiterfinanzierung geben wird.
    Die Kirche/Kirchengemeinde ist nicht im Projekt involviert, findet das aber gut.
    Heike meint, dass die Kirchen derzeit keine neuen Projekte erreichen, da sie so sehr mit dem Mitgliederschwund, den leeren Kirchen und damit verbundenenen Verkäufen von Grundstücken und Gebäuden zu tun haben.
    Im Blumekohl haben die zumeist älteren Gärtner*innen nach Corona nicht wieder zurück gefunden, das Engagement ist auch eher punktuell, die Gruppe sehr geschrumpft und niemand hat Zeit, jüngere Mitgärtner*innen mit ins Boot zu holen.
    Heike macht auch Gartenprojekte für Kitas u.ä. und schätzt inzwischen Strukturen mit Angestellten. (mehr …)

  • Marienhagen – Gemeinschaftsgarten Wiehl hat losgegärtnert

    (Bericht)
    Ziel erreicht. 10 Hochbeete für Menschen aus der Nachbarschaft und Umgebung konnten angeboten werden.
    Letztes Jahr hatten wir Gärtner mit Hochbeeten. Mit den Materialien konnten wir 13 Hochbeete 1 x 2 Meter bauen. Von den 13 werden 11 von Einzelpersonen oder Familien genutzt. Die restlichen zwei werden von den GemeinschaftsgärtnerInnen/Mit-ackerInnen genutzt. Die Hochbeete wurden aber von Mitgliedern des Gemeinschaftsgartens (unter der Leitung unseres Rentner-Teams) gebaut. Sie wurden vonGärtnerInnen oder Familien befüllt und gepflanzt, in der Regel jedoch mit viel Zusammenarbeit untereinander.

    Probleme: die ausgesuchten Materialien waren nicht immer noch verfügbar, es musste umgeplant werden (Holz, Erde) Lieferungen verzögerten sich.

    Schlüsselerfahrungen

    Es war erstaunlich, wie viel Zeit und Energie kleine miniPlanänderungen gebraucht haben, mit recherchieren, Input von der größeren Gruppe einholen, Familie und Beruf usw. … bis endlich die Bestellung aufgegeben werden konnte, und bis die Aufbau durchgeführt werden konnte.

    Schwierig war die Abstimmung mit der Gruppe auch im Hinblick auf unterschiedliche Meinungen über die Platzierung der gebauten Hochbeete. „Neuankömmlinge“ in der Gruppe waren während der langen und intensiven Planungsphase nicht dabei. Eine Erkenntnis ist die Notwendigkeit, neue Leute besser an den Gesamtplan heranzuführen (und gleichzeitig Raum für neue Ideen und Spontaneität zu lassen…). Auch dieses Engagement braucht Zeit.

    In der Gruppe besteht der Wunsch, dass es nach einer langen Planungsphase und Verzögerungen durch die Pandemie schnell vorangeht. Trotz vereinzelt aufkommender Frusttration wegen dem langsamen Tempo, geht es voran und wächst, und die Gruppe findet immer noch sich selbst. Die Kerngruppe ist klein und es laufen mehrere zeitintensive Projekte gleichzeitig. Es ist notwendig, Pausen zu machen und unsere viele Leistungen anzuerkennen. Ende des Sommers werden wir eine vollständige Gruppensitzung abhalten, um zu besprechen, was funktioniert und was nicht, und um Anpassungen zu vereinbaren.


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  • Berlin Buch: Naschgarten ist Teil der Selbsthilfekontaktstelle

    (Besuch)

    Zunächst war ein Gemeinschaftsgarten auf dem Pankeplatz geplant, doch kurz vorm Aufstellen von Hochbeeten bekam die Gruppe eine überraschende Absage des zuständigen Sportamts. Sie hatten mündlich die Erlaubnis bekommen, es gab eine Vorort-Begehnung zum Festlegen, wo die Beete stehen sollen, doch nach Einreichen des offiziellen Antrags gab es eine generelle Absage.
    Sie haben den Garten dann auf dem Gelände gebaut, das zur Selbsthilfekontaktstelle gehört. Der Garten wurde in Kooperation mit einer Behindertenwerkstatt gebaut, also Wege, Beete, Unterstände und vieles mehr. Er entstand während Corona und ist Teil der Regelförderung für die Selbsthilfestelle durch den Senat. Genehmigt wurde er, da das die einzige Möglichkeit für weitere Gruppentreffen jenseits von Videokonferenzen war. In dem Garten finden daher auch viele Gruppentreffen und andere Veranstaltungen statt. Ein Teil des Equioments wird von einer Krankenkasse finanziert, ein Haus im hinteren Teil konnte von Gelder einer Sparkassenförderung bestellt werden.
    Zunächst war der Garten auch als „essbare Stadt“-Projekt gedacht, alle konnten rein und naschen, ohne mitgärtnern. Doch inzwischen gibt es immer mehr Beete, die einzelne Menschen bewirtschaften.
    Direkt neben dem Naschgarten gibt es den „Frauenehrenamtsgarten“, ein Gartenprojekt, in dem Menschen eigene Parzellen bewirtschaften.
    Im Naschgarten ist eine Gruppe aktiv an der Gestaltung dabei: die Naschgärtner*innen, die sich rund um die Mitarbeiterinnen der Selbsthilfestelle gebildet hat.
    Die Selbsthilfestelle ist ein Treffpunkt, Menschen kommen auch dorthin, ohne zu einer der Gruppen zu gehen, die dort Räume nutzen.
    Es gibt auch ein Reparatur-Café und eine ausleihbare Fahrradrikscha. Sie versuchen viele Nachhaltigkeitsthemen zu vermitteln.

    Der Garten ist schon bedroht, das Bauamt möchte, der er wieder weg kommt, da er sich nicht in die Architektur der Bebauung einfügt (Häuserriegel mit Abstandsgrün). Die Koordinatorin ist gut vernetzt und hat den Bürgermeistern von Pankow informiert, der sich kümmern möchte.

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  • Wiehl: Gartenprojekt auf entsteht auf Ex-Tennisplatz

    (Antrag, Antworten)

    Der Natur und Garten Treff ist ein Natur- und Gemeinschaftsgarten, der von einer generationsübergreifende Gruppe engagierter Gemeindemitglieder, in Kooperation mit der Stadt Wiehl und der Heimat und Verschönerungsverein Marienhagen/Pergenroth e.V. (HVV), über Monate durch den Corona-Zeiten geplant wurde. Durch viele Onlinetreffengestaltete die Gruppe ein Konzept für den Garten, der auf einer 1300 m3 großen Fläche eines verlassenen Tennisplatzes in Wiehl-Marienhagen errichtet wird. Die Stadt hat mit dem HVV, unter dem das Gartenprojekt läuft, einen Nutzungsvertrag mit unentgeltlicher Nutzung des Tennisplatzes abgeschlossen. Wasseranschlüsse und ein WC sind vorhanden.

    Der Natur und Garten Treff schafft für AnwohnerInnen einen Raum, um Gartenprojekte, Veranstaltungen wie Märkte und Konzerte, Freizeiten und vieles mehr zu planen und umzusetzen. Verschiedene Bereiche des Gartens dienen unterschiedlichen Zwecken. Geplant sind ein Gemeinschaftsacker, Hochbeete für Einzelpersonen, Familien oder Gruppen, ein Gartenbereich für Kinder, Naturgärten und einheimische Blumenwiesen, Wohnräume für Insekten und Vögel. Ein Teil der Ernte soll an lokale Suppenküchen gespendet werden. Es wird darauf geachtet, Barrieren abzubauen oder zu beseitigen, damit jeder, unabhängig von Alter oder Können, einen Platz im Garten findet.

    Bisher wurden Gartenbeete aus recycelten oder gefundenen Materialien hergestellt, oder selbst finanziert.

    • Ist die Nutzung der Fläche befristet?

    Wir haben einen Nutzungsvertrag mit der Stadt Wiehl zunächst für die Dauer von 5 Jahren. Er wurde Ende Oktober 2022 unterzeichnet.

    • Wie groß ist die Gruppe insgesamt? Wie groß ist die Kerngruppe, die das Projekt plant und weiterentwickelt? Wie viele Gärtner*innen sind Teil der Kerngruppe?

    Die größere Gruppe besteht aus x Personen, davon sind 8-10 leute aktiv als Kerngruppe, die das Projekt plant und weiterentwickelt. In der Kerngruppe sind 4 GärtnerInnen mit Hochbeet, und 3 die sich besonders für Naturgarten/Vielfalt interessieren, und dann sind Stakeholder von Stadt Wiehl, der ev. Kirche, und der HVV Marienhagen/Pergenroth Vorstand (Trägerverein) aktiv involviert. Mitglieder haben unterschiedliche Interessen, u.a. Naturgarten und Förderung der biologischen Vielfalt, und Gemüsegärten. Die Naturgärtner haben zum Beispiel ein starkes Interesse an einheimischer Blumenfelder und Nistmöglichkeiten für Vögel und Insekten. Die GärtnerInnen interessieren sich sowohl für Hochbeete als auch für gemeinschaftliche Arbeit auf einer Parzelle. Wir konzentrieren zur Zeit auf die Hochbeete und Blumenwiese, denn es gibt noch Planungsbedarf für die Gartenarbeit auf Parzellen, bzgl. der Boden und was der beste Ansatz ist, ihn urbar zu machen. 

    • Wie viele Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden?

    Es gibt derzeit 6 Hochbeete und 8 große Kübel. Wie viele es werden sollen, hängt von der Nachfrage ab. Wir halten bis zu 10 weitere einzelne Hochbeete für 2022 und das kommende Jahr für realistisch. 

    • Wie groß (m²) ist die Fläche, auf der gegärtnert wird? Wie groß ist der Gemeinschaftsacker und wie groß der Anteil der Hochbeete für individuelle Nutzung?

    Die Fläche ist 1300 m². Im Moment konzentrieren wir uns auf eine Hälfte des Tennisplatzes, aufgeteilt in zwei Teile – einen für Hochbeete und einen für Gemeinschaftsgärten. Auf der gesamten Fläche werden Naturgarten Elemente integriert. Wir können je nach Interesse für Gemeinschaftsfläche oder einzelne Hochbeete die Fläche erweitern.

    • Wie ist der Garten organisiert, wie laufen Entscheidungen und Kommunikation?

    Zu den Kommunikationskanälen gehören E-Mail, What’s App und Microsoft Teams. Wichtige Entscheidungen werden mit den HVV-Vorstand und die Stadt Wiehl besprochen. Wir haben einen Entwurf für eine Gartenordnung, die wir verwenden, mit wichtigen Grundregeln, darunter kein Einsatz von Pestiziden, kein Torf, eine Bevorzugung von Regenwasser und so weiter. Wir planen ein Treffen 2x jährlich für die Hauptgruppe und mindestens vierteljährlich für die Kerngruppe, um Raum für Diskussion zu schaffen sowie Entscheidungen zu treffen.

    • Wer entscheidet, wer ein Hochbeet bekommt?

    Im Moment haben wir Platz für alle, die ernsthaftes Interesse haben. Bisher landen Anfragen bei mir und ich zeige ihnen den Platz und die Gartenordnung, und wenn sie weitermachen wollen, können sie sich für ein Hochbeet anmelden und eines bekommen. Vorerst haben wir nur wenige Kübel zum Einpflanzen, aber im Moment keine Kisten mehr anzubieten.

    • Für welchen Zeitraum bekommen die Interessierten ein Hochbeet?

    Hochbeete sind für ein Jahr zu haben.

    • Wer baut die Hochbeete?

    Bisher wurden die Hochbeete aus vorhandenen recycelten Kisten benutzt oder selbst finanziert, um in diese Gartensaison zu starten. Wir haben bereits Werkzeuge, um die Hochbeete zu bauen. Es ist geplant, sie nach Bedarf zusammenzubauen.

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten? Wie die Gruppen?

    Zur Kostendeckung (Wasser- und Materialkosten) wird um eine jährliche Spende zwischen 30-50 Euro gebeten. Für die Nutzung der Fläche fallen keine Kosten an, aber wir zahlen für Wasser (wir bevorzugen zuerst Regenwasser, wenn möglich).  Wir bemühen uns um Förderung, Sponsoring und Sachspenden um einige Kosten zu decken. Für die Gemeinschaftsparzelle werden die Kosten den zukünftigen Pläne entsprechen und unter den Mitgärtnern aufgeteilt.

    • Wie ist die Resonanz bisher? Wie machen Sie auf das Projekt aufmerksam?

    Die Resonanz ist insgesamt positiv, aber dennoch etwas gemischt. Anfangs (und vielleicht immer noch) gab es ein wenig Verwirrung darüber, worum es bei dem Gemeinschaftsgarten eigentlich ging. Es gibt in der Nähe z.B. SoLaWi-Gruppen, Schrebergärten und so weiter, aber nicht allzu viele Gemeinschaftsgärten wie diesen (obwohl es werden immer mehr in der Region). Je mehr der Garten Gestalt annimmt, desto wächst das Interesse.

    Ältere Community-Mitglieder haben sich besonders gefreut, beteiligt zu sein, deren Wissen auszutauschen und die Möglichkeit zu haben, zusammenzukommen. Auch die 1. Klasse von der Grundschule möchte eine Blumenwiese pflanzen, die ihren Sachunterricht betrifft, und welche die in den nächsten Jahren beobachten können.

    Abgesehen von Flyern, Mundpropaganda und Instagram haben wir dieses Jahr nicht viel Werbung gemacht. Für das kommende Jahr werden wir mehr Werbung machen und einige kleine Veranstaltungen im Vorfeld der Gartensaison veranstalten. Wir werden weiterhin Networking-Veranstaltungen besuchen und Informationen an die lokale Zeitung und den Newsletter der Kirche senden.

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  • Heilbronn: Garten startete online

    (Bericht)

    Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID 19 wurde im ersten Quartal 2021 die
    geplante zweite Veranstaltung in Kooperation mit dem Grünflächenamt und der Stabstelle
    Partizipation und Integration digital durchgeführt. Die Rahmenbedingungen sowie die Planung der
    Bereiche „Beetbewirtschaftung“ und „Organisation“ wurden den Teilnehmer*innen vorgestellt.
    Letzteres wurde in zwei Gruppen erarbeitet. Im zweiten Quartal fand das zweite Webinar zum Thema
    „Urban Gardening in Heilbronn“ statt. Hierzu waren verschiedene Akteure aus Heilbronn eingeladen,
    die mit Best-Practice-Beispielen den Teilnehmer*innen das Gärtnern in der Stadt schmackhafter
    machten. Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme einer 84-jährigen Quartiersanwohnerin, die
    dank ihrer Nachbarin digitale Hürden überwand. Im dritten und vierten Quartal hat sich eine Gruppe
    von 20 gärtnerisch interessierten Anwohner*innen zusammengetan, um die Urban Gardening-Fläche
    ab 2022 in einen grünen Treffpunkt mit Gemüse, Kräutern und Beerenobst zu verwandeln.

    Im ersten Quartal 2022 fand zunächst coronabedingt  eine Online-Veranstaltung in Kooperation mit dem
    Grünflächenamt und der Stabstelle Partizipation und Integration statt. Bei dem Informationsaustausch
    sind die Gestaltungsidee für die erste Urban Gardening-Fläche vorgestellt und diskutiert worden sowie
    die nächsten Schritte für die Organisation und die Umsetzung des Projektes besprochen worden.
    Ergänzend erfolgte eine Ortsbegehung, um die Strukturierung der Gartenfläche abschließend
    festzulegen.

    20 Teilnehmer:innen aus dem Quartier Heilbronner Süden haben sich zu einem Kernteam gebildet,
    welches die Aufgaben untereinander geteilt hat. Im ersten Quartal haben sie sich im ARKUS Innenhof zum Bau von 3 Hochbeeten getroffen, welches sich als Gemeinschaftsaktion hervorragend geeignet hat. Die Hochbeete werden nach und nach von der
    Urban Gardening-Gruppe bepflanzt.

    Ein weiteres Highlight ist eine großzügige Spende der BUGA Freunde Heilbronn, die es ermöglicht, die
    geplante Gerätehütte zu realisieren. Des Weiteren wurde das Plattenfundament für die Gerätehütte sowie
    der angrenzende Hackschnitzelbelag, wo die Komposter und die Regentonnen aufgestellt werden, vom
    Grünflächenamt Heilbronn gestellt.  Die Gerätehütte wird in den kommenden Wochen durch die Urban
    Gardening-Gruppe aufgebaut. Das Kernteam kümmert sich hierzu um ein Schloss und Schlüssel, damit
    die Geräte und andere Dinge sicher aufbewahrt werden. Parallel werden die beiden Komposter gebaut.
    Seitens des Grünflächenamtes ist ein Standrohr mit Zapfhahn und Wasserzähler sowie ein
    Hydrantenschlüssel für den vor Ort vorhandenen Unterflurhydrant zur Verfügung gestellt worden.
    Standrohr und Hydrantenschlüssel bleiben Eigentum des Grünflächenamtes. Am Jahresende ist der
    Wasserverbrauch von der Urban Gardening-Gruppe zu dokumentieren.
    Zudem sind die ersten Bodenbeete im zweiten Quartal angelegt worden, die nun Stück für Stück bepflanzt
    werden. (mehr …)

  • Karlsbad/Waldbronn: Interkultureller Garten beendet

    (MAil)

    Projektabschluss nach 6 Jahren Interkultureller Garten

    Seit 2016 wurde im Interkulturellen Garten mit Geflüchteten und Interessierten aus Karlsbad und Waldbronn gesät, gepflanzt und geerntet. Das Projekt wurde in einer Kooperation vom BUND Ortsverband Karlsbad/Waldbronn mit dem Runden Tisch Asyl Karlsbad initiiert. Ganz wichtig für die Neuankömmlinge aus acht Ländern 2016, vor allem aus dem Irak, Iran und Syrien und auch aus Afghanistan und Tschetschenien war es, einen Platz zu finden um ihrer engen Gemeinschaftsunterkunft in der Boschstraße in Langensteinbach zu entfliehen. Dort waren Familien oft zu fünft und mehr zusammen in einem nur mit Spanplatten abgegrenzten Raum von vielleicht 25 m² untergebracht. Besonders die trockenen und heißen Sommer 2018 und 2019 waren dort nur schwer auszuhalten und so war es für die Menschen eine Wohltat, gemeinsam zu gärtnern und abends auch mal zum Grillen beisammenzusitzen. Nach den ersten zwei Jahren auf einem Acker im Schießhüttencenter direkt an der Weinbrenner Straße, hat mit Unterstützung durch Klaus Rösch vom Garten- und Umweltamt dankenswerter Weise die Gemeinde Karlsbad ein freies Feld in den Schießhüttenäckern zur Verfügung gestellt. An der verlängerten Hertzstraße wurden 20 Parzellen angelegt und diese seither bewirtschaftet. Die Gartenarbeit war für die Geflüchteten ein wichtiger Schritt zur Integration um hier bei uns „erste Wurzeln“ schlagen zu können. Im Rückblick waren es sechs gute Jahre, allerdings hat sich bereits in den letzten zwei Jahren ein Umbruch ergeben. Coronabedingt wurden viele Kontakte stark eingeschränkt. Die meisten der früher arbeitssuchenden oder in Ausbildung befindlichen Geflüchteten haben inzwischen feste Arbeitsplätze gefunden. Viele Familien haben sich bei uns eingerichtet und sind anderweitig aktiv geworden. Und dies war ja letztlich das primäre Ziel des Projekts! Für den Garten hieß dies allerdings, dass Parzellen nur noch spärlich bewirtschaftet wurden oder ganz aufgelassen werden mussten. Es wurde zunehmend schwieriger, gemeinsame Termine für Aktionen wie das Mähen der angrenzenden Wiesenstücke, Pflege der Wege oder die Wasserbeschaffung zu organisieren. Zudem ergab sich eine Möglichkeit für einige Aktive sich in direkter Nachbarschaft auf einem privaten Grundstück mit einzubringen. Die Entscheidung das Projekt zu beenden ist trotz allem nicht leichtgefallen! In Erinnerung geblieben sind viele schöne Ereignisse: die Gespräche und Kontakte am Abend nach getaner Arbeit, die jährlichen gemeinsamen Erntedankfeste mit Musikkapelle und interkulturellem Essen oder die Pflanzaktion mit den Konfirmanden. Über die Gartenarbeit hinaus wurden zudem auch viele persönliche Beziehungen aufgebaut. Die gemeinsame whatsapp-Gruppe mit ca. 40 Beteiligten hat sich zu einer Austauschbörse für Möbel oder Kleider und Aufrufe z.B. zu Blutspenden, Impfaktionen oder für Anfragen zur Umzugshilfe entwickelt. Fazit: das Projekt hat sich gelohnt! Unser Dank gilt allen, die sich engagiert haben: den Gärtnern aus vielen Ländern, dem Biolandwirt Thomas Knodel für seine Unterstützung und Spende des Gießwassers, Robert Haas für den Wassertransport, Katharina Kronbach für die Mitorganisation in den letzten Jahren und allen die Pflanzen oder Gartengeräte zur Verfügung gestellt haben.


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  • InGa Geretsried gibt es nicht mehr

    (Tel)
    Der interagtive Garten InGa in Geretsried, der an einer Unterkunft entstand, zog zunächst um, doch dann kam Corona und niemand von außen durfte auf das Gelände und das Projekt wurde auch nicht von den Bewohner*innen genutzt. Es wurde eingestellt. Die Initiatorin erzählte, dass sie so ca. alle 5-6 Monate nach dem Konzept, Plänen, ihren Erfahrungen gefragt wurde (Anfragen kamen über Portrait auf unserer Site). Sie stellt ihre Erfahrungen gerne weiter zur Verfügung (habe ich im Praxisblatt vemerkt) (mehr …)

  • Hamburg: MeiNa wichtig zu Corona-Zeiten

    […] wir, Gärtner,  sind total zufrieden und happy so eine Möglichkeit zu haben im Osten Hamburgs eine grüne Wiese als Garten zu nutzen was auch wiederum für alle Meiendörfer eine Freude ist – wie für Erwachsene sowohl auch für die Kinder – Spaß hat jeder bei uns! Sogar die Jugendliche, die ihren eigenen Spass im Garten haben, wobei sie auch was nützliches auch für Garten tuen:) In diesen nicht ganz leichten Zeiten von Corona war der Garten für einige einzelne Möglichkeit auch draußen sich beschäftigen, mit anderen Kontakt ohne Risiko sich zu infizieren zu halten, über Probleme zu sprechen und bei Gartenarbeit sich entspannen oder einfach im Garten Ruhe genissen – das  alles bei uns im Garten ist möglich und jeder herzlich willkommen:)

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  • Hallle: Stadtgarten Glaucha wichtig, um in Kontakt bleiben zu können

    (Mail)
    Wir haben gerade vergangenen Samstag im Garten Resümee gezogen – wir haben nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben, da die Kerngruppe gerade diejenigen mit den ganz kleinen Kindern oder gar Babies sind und da dann doch das ein oder andere schnell dazwischen kommt. Aber alles in allem sind wir froh das was ist getan zu haben und freuen uns auch jetzt, dass der Garten da ja draußen immer wieder eine Möglichkeit bietet in Kontakt zu kommen, was ansonsten ja gerade immer wieder schwierig ist.


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  • Köln: Pflanzstelle nutzt Wasseranschluss der benachbarten Schule

    (Antrag, Fragen)

    Die Pflanzstelle in Köln hat neuerdings eine Container-Schule nebenan, deren Wasseranschluss sie nutzen können. Sie brauchen dafür Schläuche und Zubehör.

    1. wie viele Leutesind sie?: das ist oft schwer zu sagen… wir sind fast 100 Leute auf dem internen Email-Verteiler. Richtig aktiv würde ich schätzen sind etwa 30 bis 40 Leute und der Rest sporadisch.

    Beete: haben wir etwa 25 große (1 m³) und viele (~20) Bäckerkisten.

    Dann noch zwei sehr große Kartoffelbeete, die die KiTa um die Ecke betreut. Die Beete sind immernoch von allen für alle. Wir testen aber gerade Verantwortlichkeiten/Ansprechpersonen für bestimmte Pflanzensorten, damit nicht immer alle alles auf dem Schirm haben müssen.

    2. Regenwasser fangen wir auf. Wir haben zwei IBC-Tanks, die sehr gut helfen und dazu noch zwei große Regentonnen (~300 l) und zwei, die mal wieder fit gemacht werden müssten.

    3. das Wasser bekommen wir so. Wir haben zwar dann einen eigenen Zähler, aber die Schulleitung hat uns eine Zusage gegeben, dass sie es zu ihrem Verbrauch rechnen. Die Kinder der Schule nutzen in einer Garten-AG mittlerweile auch die Pflanzstelle.

    Letztes Jahr war ja Corona-bedingt ziemliche Flaute, wobei wir es geschafft haben, im Lockdown Einzelpersonen aus dem Viertel Zugang zur Fläche zu organisieren und im Sommer sogar noch einen Konzert-Tag hatten. Dieses Jahr sind wir gut gestartet und haben seit dem Frühjahr wieder viele neue Leute dabei (mindestens 12 neue, die sich aktiv einbringen) und eine sehr aktive Gruppe, die eine selbstorganisierte queer-feministische Bibliothek bei uns auf der Fläche aufgebaut hat. Und wir hatten sehr viele Exkursionen von verschiedenen Kindergärten und einige politische Gruppen, die sich zum Plenum bei uns Treffen. Küche für Alle hat jetzt auch wieder angefangen 🙂 Leider hatten wir in den letzten Monaten auch verstärkt mit Vandalismus zu tun


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  • MuseumsHackGarten sehr gefragt

    (Mail)
    Die Preisverleihung [Unesco „Soziale Natur“] hat glücklicherweise bereits Mitte August 2020 stattgefunden, immerhin mit noch knapp 100 Personen und einem riesigen Hygiene-Konzept.
    Wir haben die diesjährige Eröffnungsfeier erst Mal abgesagt, da wir einfach nicht wissen, ab wann wieder eine Veranstaltung im Freien mit mehreren Personen stattfinden darf.
    Unser Programm beginnt laut Plan im Mai. Unseren Flyer lassen wir erstmal noch nicht drucken, sobald das PDF- korrigiert vom Grafiker zurück kommt, kann ich Dir es gerne schicken.
    Jedoch konnten wir bisher eine ganze Menge an Reparatur-Arbeiten im Garten durchführen. Die Toiletten wurden erneuert und vor kurzem eine Dach samt Begrünung für einen Lehmbackofen, der im Juni gebaut werden soll, aufgestellt.
    Zum Glück sind wir nicht tatenlos und machen möglich, was geht. Das wissen die Gärtner*innen sehr zu schätzen. Auch unsere 14-tägige Zoom-Meetings helfen in Kontakt zu bleiben.
    Vielleicht schaffen wir es ja im Sommer unser 10-jährige Saison irgendwie zu feiern, wir werden sehen.
    Viele städtische Einrichtungen zeigen großes Interesse den Garten für ihre Veranstaltungen im Sommer zu nutzen. Wir könnten bald wirklich jemanden brauchen, der
    sich darum kümmert. Auf der anderen Seite wollen wir den Garten nicht mit zu vielen externen Aktionen überhäufen, das ist der Gartengemeinschaft nicht unbedingt zuträglich. (mehr …)

  • Hüttenbau trotz Corona im Grüner GG (Leipzig)

    (Sachbericht)

    In mehreren coronabedingten Videokonferenzen und E-Mail-Korrepondenzen besprachen wir in der Gruppe das Vorgehen beim Hüttenbau.
    Die Herausforderung bestand darin den Aufbau der Hütte innerhalb eines Wochenendes zu realisieren.
    Dazu war immense Teamkoordination und Planung notwendig:

    – Erstellung eines Zeitplanes zur Beschaffung des Materials
    – Finden eines Zwischenlagers
    – Erstellung eines möglichst realistischen Bauplanes
    – Finden einer Werkstatt, um einige Teile vorzubehandeln und so am Bautag Zeit zu sparen
    – Erstellen eines Ablaufplanes für die Bautage
    – Koordination und Planung des kompletten Ablaufs und aller Beteiligten

    Schon zur Antragstellung, auch um eine möglichst exakte Kostenkalkulation erst möglich zu machen, wurde durch eine versierte Person eine Hütte als 3D Modell am Compter erstellt. In diesem Modell finden sich alle verwendeten Bauteile wieder.

    2 Vorarbeit

    In einer privaten Werkstatt konnten wir die Einzelteile zwischenlagern.
    Wir bildeten jeweils Zweier-Gruppen, die abwechselnd die einzelnen Teile gemäß des Bauplanes zuschnitten, mit Kerben versahen oder vorbohrten. Natürlich mußten die Teile dann mit Nummern versehen, und ein Montageplan ausgearbeitet werden.

    3 Aufbau-Auftakt

    Anschließend einigten wir uns auf einen Termin für ein Aufbauwochenende.
    Um einen möglichst publikumswirksamen Auftakt zu erzeugen, verbanden wir diesen Termin mit einem geplanten Auftritt des Leipziger Gewandhausorchesters, die pandemiebedingt kostenlose Freiluft- und Hofkonzerte anboten.
    Der Anklang war überwältigend, und wir hatten die maximale Versammlungsgröße von 40 Personen schnell erreicht. Verteilt auf 5000m2 war das aber absolut in Ordnung.

    4 Aufbau-Wochenende

    Noch direkt nach dem Konzert begannen wir mit dem Einschlagen der Bodenhülsen – was sich bei 38° Grad und ausgetrocknetem Boden als äußerst mühselig erwies.
    Um die Arbeit zügig voran zu treiben bildeten wir Gruppen: zum Einschlag der Hülsen, zur Vormontage der Bodenfläche und zum Vorbehandeln von Bauteilen mit Anstrich.

    Leider wurden wir durch eine Gewitterwarnung unterbrochen. Um das Material gegen Diebstahl und Zerstörung zu schützen, legten wir alle restlichen Bauteile auf die Bodenplatte, bedeckten sie mit Planen und befestigten alles mit Zurrgurten. Über die Verschlüsse der Gurte legten wir alte dornige Äste.

    Am darauf folgenden Samstag fanden wir zu unserer Freude alles unversehrt vor. Leider war das Wetter diesmal auf andere Weise ungnädig: es regnete ab und zu – was beim Bauen mit Holz eine schlechte Voraussetzung ist.

    Die Gruppenarbeit setzten wir wie gehabt fort. Wetterbedingt wurden wir auch samstags nicht fertig, das Dach fehlte noch. (zeitweise saßen wir über eine Stunde an einem trockenen Ort und warteteten auf das Ende der Regengüsse)


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  • GG Essbare Stadt München: startet erst im Juni 2021 wieder

    (Mail)

    der Garten lief diesmal bis zum 31.1.21 und es wurden viele Wintersachen angebaut. Die Argumentation war es, dass wegen Corona wir erst im Juni anfangen konnten. Ich werde heuer wieder verhandeln müssen, ob es auch über den Winter laufen kann.
    [beim letzten Besuch dort im Sommer 2020 sagte Irene, dass endlich die Beete nicht mehr abgeräumt werden müssen und so erstmalig auch Winterkulturen angebaut werden können. Nun ist die Fläche aber wieder umgegraben und es gibt noch keine Beete]


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  • Garten der Hoffnung in Otterndorf und Corona

    (aus dem Sachbericht)

    Im Frühjahr haben wir noch gemeinsam mit zwei Flüchtlingsfamilien die Beete vorbereitet und das Gemüse eingesät, und ein Fest zum internationalen Frauentag (von den Frauen aus dem Garten initiiert, in der Otterndorfer „Stadtscheune“ veranstaltet) konnte gerade noch im letzten Moment stattfinden. Doch dann kam der Lockdown, und es ging erstmal gar nichts mehr. Wir haben die Zeit überbrückt, indem wir uns versetzt um den Garten gekümmert haben. Es gab zum Beispiel einen Gießplan, in den auch einige der Geflüchteten regelmäßige Verantwortung übernommen haben. So ist das Gemüse und das Obst gut gewachsen. Zum Ernten kamen die Familien und Einzelpersonen versetzt, das klappte gut, ohne dass wir etwas organisieren mussten. […]
    Als es im Sommer wieder erlaubt war, haben wir mit den Aktiven unseres Gemeinschaft­s­garten-Projekts ein Picknick im Garten veranstaltet, um den Zusammenhalt der Gruppe zu wahren. Wir haben kleine Sitzgruppen mit festen Sitzplätzen vorbereitet, so dass wir uns nicht zu nahe kamen. Alle aus der Kerngruppe sind gekommen und haben sich etwas zu essen mitgebracht, so dass es ein angeregter Nachmittag mit ca. 20 Personen (plus Kinder) wurde. Zu diesem Ereignis hatten wir auch ein Paar aus Zimbabwe und ein Paar aus Kolumbien eingeladen, die gerade aus einem Camp nach Otterndorf gekommen waren.

    Mit den „Neuen“ haben wir in den Sommermonaten abwechselnd wöchentlich samstags im Garten Deutsch-Übungsstunden durchgeführt.

    Es gab noch zwei weitere Veranstaltungen in diesem Jahr:

    Im August haben wir den afghanischen Schriftsteller, der in diesem Jahr Stadtschreiber in Otterndorf war, zu einem Austausch eingeladen, an dem natürlich hauptsächlich afghanische Familien und interessierte Deutsche teilgenommen haben.

    Im Oktober gab es dann ein großes Treffen, um unsere Äpfel (dieses Jahr eine reichhaltige Apfel- und Birnenernte) zu Saft zu verarbeiten. Vorher gab es kleinere gemeinsame Aktionen, um die Früchte zu pflücken und in Kisten zu packen. Wegen besserer Hygiene­bedingungen und mehr Platz bei unsicherem Wetter haben wir die Apfelsaftproduktion in Haus und Garten von mir und meinem Mann verlegt. Alle ca. 25 Erwachsene und Kinder haben beim Waschen, Schneiden, Zermahlen, Pressen und Abfüllen geholfen, und jede Familie konnte einige Flaschen Apfelsaft mit nach Hause nehmen.

    Spontane Nutzung des Gartens als Treffpunkt, zur Ernte und zur Erholung

    Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Corona-Einschränkungen wurde der Garten zu verschiedenen Anlässen und von verschiedenen Gruppen genutzt: die hiesige Bauchtanz­gruppe hat wegen der besseren Abstandsmöglichkeiten einige ihrer Treffen in den Garten verlegt; die Teilnehmer*innen des B2-Kurses haben ihr Abschluss-Essen dort veranstaltet; zwei afghanische Familien haben den Garten für ein privates Fest genutzt; die BUND-Gruppe hat Brunnen-Wasser-Untersuchungen angeboten, die Organisationstreffen für das Hadler Forum fanden meist dort statt, wie auch Treffen von anderen Umweltgruppen. Und im Sommer sind viele unabhängig voneinander einfach mal so im Garten vorbeigekommen.

    Erweiterung der Möglichkeiten
    Es wurde ein neuer Verein gegründet, dieser ist Mieter des „Hadler Forums“, einem Initiativentreffpunkt in Otterndorf, den wir gemeinsam mit hiesigen Umweltgruppen (NABU, BUND) geschaffen haben. Die Räume werden seit Mai 2020 für Beratung, Deutschkurse und als Informations-Raum der beteiligten Gruppen genutzt, es gab hier den Sommer über feste Zeiten, an denen Interessierte im Hadler Forum Ansprech­partner*innen antreffen konnten. Seit dem November-Lockdown lässt sich das nicht mehr oder nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung umsetzen. Die Idee, dass wir uns als Gartengruppe in den kälteren Monaten im Hadler Forum weiter treffen und z.B. gemeinsam mit den Umweltgruppen kleine Diskussionsnachmittage veranstalten, konnte coronabedingt in diesem Winter nicht umgesetzt werden.


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  • Garten in Bremen während Corona-Ausgangsbeschränkungen entstanden

    (ANtrag)

    Der ca 80qm große Garten, der direkt neben dem Gebäude des Vereins liegt, lag bis zum Mai 2020 für ca zwei Jahre vollkommen ungenutzt brach. Da hier nach einem personellen Wechsel ohnehin der Plan geschmiedet wurde, den Garten mit Menschen und Grün aufleben zu lassen, kam die proaktive Anfrage eines engagierten Menschen aus unmittelbarer Nachbarschaft zum richtigen Zeitpunkt.
    Mitten im Lockdown begann hier ein Garten zu wachsen und es schlossen sich noch wenige weitere Menschen an, die dann nach dem Lockdown begannen zusammenzufinden. Auf eigene Faust, in Absprache mit dem Verein und auch aus eigener Tasche (da der Verein Corona-Bedingt keine Einnahmen verzeichnen konnte, um die Gartengruppe finanzielle zu unterstützen), wurden Hochbeete aus Paletten gezimmert und Mutterboden organisiert, sogar Zäune repariert.
    Inzwischen haben wir bis in den Spätsommer die Hochbeete geerntet und wünschen uns, sobald Corona es zulässt, die Ernte auch gemeinsam zuzubereiten und zu genießen. Wir haben einen Gartenschuppen, zu dem mehrere Gruppenmitglieder Zugang haben sollen, in dem Material und Geräte verstaut werden können. Auch wollen wir ein monatliches Kaffee-Kuchen-Zusammenkommen für das Quartier im Garten ermöglichen. In den Ferien entstanden in einem Kinderprojekt Nistkästen nach einer Baunanleitung des Nabu und ein Wildbienenhotel. Im Garten werden weitere Kinderprojekte stattfinden und Kurse wie Yoga oder Pilates.
    Wir möchten, dass es ein Garten zum Verweilen wird, ein Garten der Begegnung aber auch des Pflanzen und Erntens.
    Das Projekt soll natürlich langfristig laufen. Im Herbst geht es nun darum, den Garten mit Hilfe von unterstützendem Werkzeug winterfest zu machen aber auch schon für das kommende Frühjahr vorzubereiten. Es sollen Setzlinge aus eigenen Gärten (z.B. Brombeere und Himbeere) gepflanzt werden, als Einladung für das Naschen zwischendurch. Wir möchten aber auch Samen, die wir gesammelt haben einpflanzen und die Hochbeete so bearbeiten, dass sie im Frühjahr wieder sprießen können.
    Gruppe trifft sich selbstorganisiert und kommt immer dann zusammen, wenn etwas ansteht.
    die Gruppe besteht derzeit aus 5-6 Menschen (3 Frauen und zwei Männer und eine Dame, die sporadisch dazu kommt, ich selbst packe auch manchmal mit an), die im Stadtteil leben und sich engagieren. Alle wohnen so nah, dass sie mit dem Rad oder zu Fuß kommen.

    Wir werben regelmäßig über die Presse, wenn die Gruppe sich trifft und heißen Menschen willkommen.

    Außerdem steht in unserem Programmheft, dass die Gartengruppe sich über Zuwachs freut. Unsere Homepage wird bis Dezember/ Januar neu konzeptioniert (Überarbeitung der gesamten Außendarstellung erfolgt momentan im Rahmen eines Jugendprojektes) und dann wird die Rubrik Garten und Begegnung ihren Platz finden.

    Derzeit gibt es drei große Hochbeete und von der Gruppe aufgearbeitete Holztische und Bänke. Momentan gibt es nur Gemeinschaftsbepflanzungen aber ich ermuntere immer, dass es so gestaltet werden kann von der Gruppe, dass es für jede/n stimmig ist. Wenn es also den Wunsch nach Individualbeeten gibt, werden wir schauen, das möglich zu machen. Im Schuppen gibt es schon eine Hängematte, die im Sommer von einer Familie die auch aktiv ist, genutzt wurde -der Garten heißt auch zum Verweilen willkommen (mehr …)

  • GG Onkel Anton: viele neue Leute

    (mail)
    Corona hat uns dieses jahr sehr viele neue Mitglieder gebracht auch wenn alle unsere gemeinsamen Aktionen natürlich gecancelt werden mussten. Langsam können wir wieder etwas Gemeinschaft im Garten erleben aber vermutlich erst wieder nächsten Jahr so richtig.


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  • Nachbarschaftsgarten Wollepark: Komposter wird gebaut

    (Antrag/Antworten)

    Aufgrund der großen Anzahl von 22 Beeten benötigen die Gärtner*Innen im Nachbarschaftsgarten Wollepark einen weiteren Kompost. Dieser soll an einem gemeinschaftlichen Arbeitstag im Garten aus Materialien die zuvor gemeinsam eingekauft wurden gebaut werden. Weiterhin soll auf der Gemeinschaftsfläche ein Sonnensegel errichtet werden, damit an heißen Tagen auch mal eine Pause im Schatten gemacht und auch gemeinsam zusammengesessen werden kann. Diese Baumaßnahmen sind dringend notwendig um einen funktionierenden Nachbarschaftsgarten zu gewährleisten und den Gärtner*Innen die Möglichkeit zu geben sich um ihr Beet zu kümmern. Die Errichtung des Sonnensegels soll dazu beitragen, dass sich die Gärtner*Innen auch an sehr heißen Tagen nach getaner Arbeit oder zu einer Pause gemeinsam auf der Gemeinschaftsfläche aufhalten können und somit die soziale Interaktion gefördert wird und daraus ein Gemeinschafts- und Gruppengefühl entstehen kann.

    Der Garten wurde ursprünglich auf der Fläche hinter unserem Nachbarschaftszentrum gegründet und ist aufgrund von Abrissarbeiten vorübergehend auf eine Brachfläche im Süden des Stadtteils umgezogen. Wenn die vorherige Fläche wieder neu geordnet wurde, wird der Garten (mit Kompost und Sonnensegel) wieder dorthin umziehen.

    4. Die Beete sind immer einer spezifischen Person für ein Jahr vergeben.

    5. Mitmachen kann man indem man sich bei uns meldet. Derzeit existiert eine Warteliste für nächstes Jahr. Im Herbst/Winter werden die Beete dann neu vergeben.

    6. Nein, da der Wollepark ein Stadtteil ist, in welchem sehr einkommenschwache Menschen wohnen, können sich diese nicht am Projekt beteiligen.

    7. Neben dem Kompost- und Sonnensegelbau werden weitere Gartentage geplant, bei denen der leider immer wieder davor weggeworfene Müll aufgesammelt wird, der Gemeinschaftsbereich aufgeräumt und weiter mit Steinen und Baumstämmen strukturiert wird. Der Gartenzaun und die Wege sollen durch Blumen verschönert werden. Weiterhin haben wir einen Künstler des Stadtteils gewinnen können, der zusammen mit den Gärtner*Innen den Garten künstlerisch gestalten möchte. Wir haben auch eine Gemüseschule in Planung, bei der eine fachkundige Honorarkraft eingeladen wird, und die heimischen Gemüsesorten vorgestellt werden sowie die Pflanztechniken erläutert werden sollen.

    Die Teilnahme hieran ist verpflichtend im Rahmen der festgehaltenen gemeinschaftlichen Gartenarbeit von 10 Stunden im Beetvertrag.

    8. Beim Kompostbau sind 2-3 Gärtner*innen vorgesehen. Da beim Bau des Komposts nicht immer die Abstandsregeln eingehalten werden können, werden die Kompostbauenden einen Mund-Nasen-Schutz tragen. (mehr …)

  • Stand der Dinge IG bei Annalinde

    (Tel)
    Die Mitarbeiterinnen Alice und Susanne haben Anschlussförderungen bekommen. Der IG wird über die Sächsische Aufbaubank gefördert, die Aktivitäten in der Gärtnerei im Osten der Stadt über Umweltbildung in Ankunftsquartieren“ über das Sozialamt.
    Der IG findet pro Woche 1x imn GG von Annalinde und 1x im Burggarten statt. Im Burggarten sind zu 5 – 6 plus auch mal ein paar Leute, die in dem Garten Beete haben. Bei Annalinde sind sie 15 – 20, da dort immer jemand aus der Gartengemeinschaft auch mit dabei ist.

    Sie haben gestern ihre erste größere Veranstaltung seit den Ausgangsbeschränkungen gemacht – mit 30 Leuten im Burggarten, haben sich aber seit Mitte Mai auch in den Gärten mit den Teilnehmer*innen getroffen. Bis dahin gab es während der Ausgangsbeschränkungen digitale Sprechstunden zweimal pro Woche, die sehr gut angenommen wurden.
    Der Besitzer der Sternenbrauerei, dem die Fläche des Burggartens gehört, möchte, dass dort nur gegärtnert wird und es sollen keine Veranstaltungen stattfinden. Wie und ob man nun doch noch kochen kann, ist unklar.

    Über das Projekt in der Gärtnerei (Ankunftsquartiere) hatten sie extra für den Burggarten eine mobile Küche gebaut, die nun wohl wieder zurück in die Gärterei kommt.

    Weitere Veranstaltungen sind geplant. (dann bei Annalinde)

    Es besteht Aussicht, dass das Projekt (IG) nächstes Jahr weiter gefördert wird. (mehr …)

  • Südgarten versucht mit Schildern „Übernutzung“ zu verhindern

    (Mail)
    Es hat viele Diskussionen im Garten gegeben, ob und wie viele Gäste man verkraftet. Da gibt es seh unterschiedliche Auffassungen. 
    Besonders während des Lockdowns standen sämtliche Kneipengänger Ü45, die sich vorm Homeschoolen und Haushalt gedrückt haben (behaupte ich jetzt einfach mal ;)) bei uns rum. Picknickende Familien und natürlich viele Jugendliche, die von manchen Gärtnern schon wie Halbstarke empfunden werden. Viele Spaziergänger haben Hunde, was auch viele doof finden.
    Es wird jetzt gerade ein Schild angebracht mit Regeln und Hinweisen…


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  • weiterer Gemeinschaftsgarten in München

    Seit Ende 2019 stehen hinter der Offenbarungskirche neun Hochbeete.
    Diese wurden uns vermittelt durch das Evangelische Bildungswerk München (ebw) dankenswerter Weise von Green City zur Verfügung gestellt. Schnell fanden sich in der näheren Umgebung begeisterte Gärterinnen, Gärtner und Familien, die sich seit dem Frühjahr um die Beete kümmern.

    Ursprünglich waren ab März 2020 auch regelmäßige gemeinsame Infoabende mit Green City – ExpertInnen geplant. Aber wegen der Einschränkungen, die durch die Corona-Pandemie erforderlich waren, begannen nun alle die Bepflanzung der Beete unabhängig von einander.

    (Mail, 15.07.)
    Der Hochbeet-Garten hinter der Offenbarungskirche soll zumindest noch nächstes Jahr stehen bleiben.

    Danach muss er voraussichtlich wegen eines größeren Bauprojekts umziehen oder temporär ganz abgebaut werden.

    Momentan stehen hier 9 Hochbeete, die von Familien und Einzelpersonen genutzt werden, insgesamt 15 Gärtnerinnen und Gärtnern im Alter von 7 bis ca. 85.

    Die Nachfrage war recht hoch, sodass wir leicht noch mehr Beete anschaffen und vergeben können hätten.

    Aber nachdem nicht klar ist, wie lange die Beete stehenbleiben können, nutzen wir jetzt nur die Beete, die uns Green City von einem anderen Standort überlassen hat (mehr …)

  • Unser Garten Bruck und Corona

    Natürlich hat Corona alle Planungen, Veranstaltungen zunichte gemacht und unseren Gartenalltag – wie wohl bei allen anderen auch – komplett umgekrempelt. Dieses Jahr hatten wir im Frühjahr ein großes Querdenker-Festival geplant, das dann einen Tag vorher abgesagt werden musste. Wir wollten neue Formate ausprobieren – ein Gartencafé auf Spendenbasis etc. Alles passé bzw. verschoben – auf hoffentlich nächstes Jahr. Wir haben uns im Januar neu organisiert in zwei anstrengenden, aber sehr lebendigen Workshops…. Mit dieser Orga sind wir nun in der Testphase und müssen coronabedingt auch hier erstmal modifizieren.

    ABER unser Garten grünt und blüht. Wir haben unglaublich viel Zustrom von neuen Menschen, die aktiv werden wollen und das am liebsten mit anderen zusammen. Da hat Corona scheinbar tatsächlich was ausgelöst. Menschen haben mehr Zeit, sehen wieder, wie wichtig Gemeinschaft ist und wie wichtig es ist, irgendwo geerdet zu sein. Gesunde Ernährung, Selber machen ist da natürlich auch ein ganz großer Punkt. Allerdings kommen die meisten und wollen lernen… Das macht´s dann natürlich schwierig, wenn Du nicht so viele Leute hast, die hier wirklich jemanden begleiten können (oder die sich´s noch nicht so richtig zutrauen). Aber irgendwie haut das ganz gut hin, da geht dann eben auch mal was „schief“, aber es macht großen Spaß. Das – denke ich – hat uns Corona auch gelehrt, flexibel bleiben und ein wenig mehr von heute auf morgen denken. Pläne werden im Moment fast immer durchkreuzt bzw. umgemodelt. Für mich auch ein ganz großer Lernprozess, da ich schon immer gerne irgendwo ´nen Plan habe und nun mit absoluter Ungewissheit planen muss. Aber, Lebenslanges Lernen lautet ja die Devise

    Unser grünes Klassenzimmer steht und wir hoffen sehr, nun wenigstens in den Ferien unser geplantes Programm anbieten zu können (Smoothies, Dörrapparat, Naturfarben…).

    Unsere Filmpremiere mussten wir Coronabedingt leider auch absagen, nun hoffe ich auf den Oktober. Dort wollen wir eine Veranstaltung machen, an der uns die Auszeichnung von der UN-Dekade für Biologische Vielfalt übergeben wird. Das ist jetzt für 2 Jahre natürlich ein tolles Siegel, um Öffentlichkeitsarbeit zu machen.

    Du siehst, das Projekt sprudelt nur so vor Energie und Leben, ich bin wirklich unglaublich dankbar für diese Erfahrung.

    Und ich bin auch sehr dankbar, dass es eine anstiftung gibt, die uns begleitet. Von unserer Kommune sind wir bei Corona ganz schön aus dem Blick geraten und wurden bei den ganzen Hygienekonzepten wie geschlossene Gebäude betrachtet. Es war sehr hilfreich, dass ich da immer bei euch schauen konnte, wie der Stand der Dinge ist.

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  • Bahngarten München und Corona

    Nun zum Bahngarten. Die Beete haben coronabedingt an Pflege eingebüßt und manche Beetpaten konnten nichts anpflanzen oder haben sich verabschiedet. Wir mussten unser Gelände auch tagsüber schließen, damit sich die Gruppen Jugendlicher nicht bei uns aufhalten, was die ganze Situation noch erschwert hat. Dennoch haben wir viele neue Bewerbungen und wir wollen das Gartenprojekt auch noch ausweiten, vergrößern und verschönern.

    (Bahnwärter Thiel an sich: Corona hat auch uns sehr schwer getroffen. Da wir ausschließlich vom Veranstaltungsbetrieb und der Gastronomie leben, kannst du dir sicher vorstellen, wie sich die Situation auf uns ausgewirkt hat.
    Nichtsdestotrotz machen wir weiter!
    Wir haben den Containerausbau für Ateliers voran getrieben, einen Biergartenbetrieb auf die Beine gestellt und gestern eine Crowdfundingcampagne gestartet (Hier der Link: https://www.startnext.com/bahnwaerter-thiel-atelierpark)

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  • IG Altenkirchen: Corona und Planungen

    (Mail)

    Wir haben festgestellt, dass es uns trotz Corona gut geht. Die Zeit, die sonst mit anderen Terminen belegt war, haben wir in unserem Garten verbracht.

    Dadurch sieht es bei uns ziemlich gut aus. Das Wetter hat ja auch mitgespielt. Der Regen kam immer zur rechten Zeit. Unsere Gärtner nutzen den Garten als Treffpunkt mit Freunden, ich bin auch dankbar dafür.

    Ich möchte unseren Garten weiter öffnen. So findet bei uns alle 14 Tage ein ev. Bibelkreis statt. Die Kooperation mit der ev. Landjugendakademie findet im Aug. auch wieder statt.

    Dann gibts für die Teilnehmer einer Bildungswoche im ökologischen Gärtnern einen Sensenkurs auf unserer Wiese. Nächstes Jahr gehe ich in Rente, dann habe ich mehr Zeit.

    Aber für all die Aktivitäten braucht man die Unterstützung aller Mitglieder. Für diese Kontakte zu pflegen und zu festigen war Corona positiv und die Feststellung welchen Schatz wir in unserem Garten haben macht uns froh.

    (Mail)
    die ev. Landjugendakademie, Altenkirchen ist unser Kooperationspartner.

    Dort arbeitet Christof Diefenbach als Referent für ländliche Bildung.

    Seine Kurse sprechen unterschiedliche Menschen an.

    Er organisiert die Kurs und wir sind in den letzten drei Jahren ein Modul in der Bildungswoche gewesen. Der Bildungsurlaub jetzt steht unter dem Motto:“Natur-und Artenschutz in unseren Gärten“.

    Es nehmen 8 Leute unterschiedlichen Alters und aus dem ganzen Bundesgebiet teil. Ursprünglich war der Kurs mit 16 Teilnehmern voll belegt. Naja, Corona. Bei uns können sie praktische Erfahrungen machen, wie Sensen lernen, eine Hummelburg bauen usw.

    Wir können unser Gartenkonzept erläutern und Anregungen geben. Ein Besuch im interk. Garten ist auch für andere Gruppen der LJA ein Ziel der Stadterkundung. Das ist dann ganz unverbindlich und halt nur ein Spaziergang mit Führung. Die Vernetzung ist es eben.

    Noch was Schönes: Wir haben ganz alte, kaputte Bänke und haben einen Förderantrag beim Leader-Ehrenamtsprogramm gestellt und werden gefördert. Mit wieviel Geld weiß ich zwar noch nicht. Ich denke aber wir können bald unsere vier Bänke in Ordnung bringen.


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