Schlagwort: Diebstahl

  • Leipzig: 2025 schwieriges Jahr für H17

    (NL)
    Dieses Jahr war aufregend und zehrte an unseren Kräften, nicht zuletzt wegen der lang ausbleibenden Fördermittel und der stark gestiegenen Grundsteuer. Ob der wertvolle Stadtbaum auf unserem Grundstück gesichert werden kann, hängt weiterhin davon ab, was genau auf dem Nachbargrundstück mit der Nummer 15 passieren wird. Sehr ärgerlich waren auch die zwei Einbrüche im Garten, bei denen teure Kabel zerschnitten und gestohlen wurden.

    Gleichzeitig werden die Aussichten auf Fördermittel leider immer trüber und das Projekt „Grüner Montag“ kann in der jetzigen Form 2026 nicht wiederholt werden, was sehr schade ist, weil damit auch die geschaffene kleine Stelle wegfällt.

    Und dann kam kurz vor Weihnachten auch noch eine Mieterhöhung für das Grundstück.

    (Mail)

    Zum einen wird meine Stelle und das ensprechende Mitgärtnern-Projekt über eine Förderung durch die Postcode Lotterie leider nicht verlängert.

    Außerdem fordert der Grundstückseigentümer Terra Libra GmbH/Stiftung Edith Maryon

    (https://maryon.ch/stiftung/tochterunternehmen/terra-libra/herzlich-willkommen/)

    ab Januar eine indexbezogene Mieterhöhung um 17%, die wir jetzt auch trotz Verweis auf unsere Prekarität und bitte um Aussetzung der Verbraucherindexbindung nicht erlassen bekommen.

    Damit vergrößert sich die monatliche Mietbelastung im Vergleich zu 2024 um 112 Euro (50 Euro Grundsteuererhöhung, 62 Euro Mieterhöhung).

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  • Waldkirch: Gruppe baut Wasserschuppen

    (Antrag, Antworten)

    Erneuerung und Weiterentwicklung des „Wasserschuppens“ im
    Mitmach-Garten der Essbaren Stadt Waldkirch
    Unser „Wasserschuppen“ kombiniert die Funktion des Regenwassersammelns in 1000 l-
    Containern und kleineren Regentonnen über die Dachfläche mit der Funktion der
    Unterbringung von Gartengeräten wie Schubkarren und Werkzeugen.
    Umsetzung des Projektes: Frühjahr 2026 (ca. März/April)
    Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre mit dem alten Wasserschuppen möchten
    wir nun nach eigenen Plänen und in eigener Umsetzung eine Weiterentwicklung des
    Schuppens realisieren.
    Die Vorteile gegenüber der alten Lösung:
    • Es fließt kein Regen mehr in den Innenraum. Die trockene Unterbringung der Utensilien
    wird gewährleistet.
    • Die Regencontainer stehen außerhalb. Dadurch entsteht mehr Stauraum, was u.a. die
    Unterbringung unseres umweltfreundlichen Strohhäckslers ermöglichen wird.
    • Die Gerätschaften werden durch Doppelstabmatten vor Diebstahl geschützt.

    – wem gehört die Fläche und ist die Nutzung durch den Mitmachgarten begrenzt? Die Fläche des Mitmach-Gartens und des Elzbeetes gehört der Stadt. Wir haben keinen schriftlichen Vertrag. Die Rechtsform ist eine sog. Duldung. Im Rahmen unserer Anliegen sind wir frei.

    – habt ihr einen Zaun? Gibt/gab es Vandalismus o.ä.? Kein Zaun von der Stadt gewünscht. Uns gefällt, dass der Garten jederzeit zugänglich ist – bis auf das Problem des „Gemüseklaus“.

    – wie groß ist die kerngruppe, wie viele Menschen gärtnern wirklich und wie viele nutzen den Garten ansonsten? Ca 1 Dutzend mit unterschiedlichsten Aufgaben wie Rasenmähen, Heckenschneiden, Webseite pflegen, Hauptverantwortung Kräuter und Heilpflanzen, Hauptverantwortung Gemüse,Hauptverantwortung Beeren,Kindergartenbeete … Durch die Aufteilung gelingt die Grundpflege inzwischen recht gut. Problem ist, dass zum wöchentlichen „offenen Gärtnern“ im Frühjahr ca 7, machmal auch 15 Leute kommen, später 1 – 5. Es wäre bes. für mich entlastend, wenn mehr Leute mitmachen würden. Unklar, wie der Bevölkerung kommuniziert werden kann, dass es auch eine Hilfe für uns ist, wenn man nur einmal unverbindlich kommt. ??? Wenn jede Woche 2 – 3 Mithelfer*innen kämen, wäre das schon toll.

    – wie kann man mitmachen, wie führt ihr die Menschen ein, die neu dabei sein wollen? Wo macht ihr Öffentlichkeitsarbeit? Einführung: Beim 1. Mitmachen den Garten erklären, i.a. nach Grundwissen, das auf einer Infoveranstaltung oä. vermittelt worden ist. Ich mache jede Woche eine To Do-Liste, aus der man sich aussuchen kann, was man machen möchte. Das wird als sehr freilassend und informativ empfunden. Darüber hinaus haben einige Mitmacher*innen eine eigene kleine Fläche zur Pflege übernommen. Deutlich steigt die Identifizierung mit der Fläche, wenn man sie selber pflegt. Andere schätzen es, unverbindlich hin und wieder mitzumachen und dann klar kommuniziert zu bekommen, was gerade zu tun ist.

    Öffentlichkeitsarbeit: Im Garten selber durch Gespräche mit den vielen Besuchern. Wobei die meisten innerlich abschalten, wenn wir tiefer gehen ☹️. Vermittlung von enkeltauglichem Gartenwissen in  Infosystem zum eigenständigen Erkunden -> Schilder auf den Beeten zu verschiedensten Themen; Vertiefung durch Infokarten, die man sich mitnehmen kann; Geocaching-Pfad zu Klimaschutz und Biodiversität; Gartenrallye zu Biodiversität im MMG (Mitmach-Garten), s.a. Webseite; Projekttage mit Schulen; Seminare; Besonderes wie Tag der Artenvielfalt, Klimabrunch und Filmabend (Unsere große kleine Farm); Werbung beim Neubürgerempfang, Markt, Klimaschutzgespräch …

    – was passiert mit der Ernte? Was übrig bleibt, teilen wir unter den anwesenden Mitmach*innen auf bzw. kochen nach dem Gärtnern etwas daraus -> Feuerschale, Chantico Terrassenofen, Lehmbackofen. Quelle des Unmutes ist, dass Vieles von Besuchern geerntet wird, leider auch, nachdem wir ihnen die Ernteregeln erklärt haben. Als wir 2013 begannen, haben wir uns gefreut, als zum 1.x etwas geerntet worden ist – nach dem Vorbild der Essbaren Stadt Andernach. Inzwischen hat sich da viel Frust eingenistet, weil der Energieausgleich für den persönlichen Einsatz als nicht gegeben empfunden wird. Dabei spielt es eine Rolle, dass sich die Essbare Stadt Andernach aus Steuergeldern finanziert (Top Down), während wir als Bürgerinitiative alles selber stemmen (Bottom Up). Hinzu kommt, dass durch den MMG so viele Besucher gehen, dass schlichtweg nie etwas da wäre, was man in diesem „Anschauungsgarten“ anschauen könnte, wenn jedeR auch nur ein Exemplar vom Gemüse mitnehmen würde. Ernteregeln: Beeren und Küchenkräuter jederzeit gerne naschen und Samen mitnehmen, Gemüse nur nach Absprache mit jemandem aus dem Team.

    – was für Kooperationen habt ihr? Kneipp-Verein, Stadt Waldkirch, Klimaschutz AK, Kino Klappe 11, Schwarzwaldverein, Schwarzwaldzoo, Waldkircher Beschäftigungsinitiative WABE, Mehrgenerationenhaus, BUND, NaBu, Schulen, Kindergärten …

    – wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens? Gar nicht. Aber wie das bei Hobbys so ist, wird en passant manches aus der eigenen Tasche bezahlt.

    – wie habt ihr euch bisher finanziert? Boden u. diverse Sachleistungen: Stadt Waldkirch. Private Spenden und Spenden von Geschäftsleuten, EDEKA Bonaktion, Preisgeld Bawü blüht, Allianz für Beteiligung: Beteiligungstaler, Bosch-Stiftung: Common Ground-Projekt …

    – habt ihr noch andere Möglichkeiten, Geld für den Bau zu bekommen (auch anteilig)? Darum haben wir uns bislang nicht gekümmert. Wir hoffen halt auf euch ????

    habt/braucht ihr eine Baugenehmigung für den Schuppen? Nein. Das Objekt ist zu klein, um eine Baugenehmigung zu brauchen. Baden-Württemberg bis 40 m3 genehmigungsfrei.

    Was sagt der Eigentümer der Fläche? Die Stadt haben wir nicht gefragt, aber da der neue „Schuppen“, besser gesagt „Unterstand“, nicht größer wird, sondern nur sinnvoller genutzt und an derselben Stelle, wird das schon okay sein.

    – wer und wie viele wollen den Schuppen bauen? Leute aus unserem Team, vor allem Männer, Anzahl offen. Wir rühren die Werbetrommel, wenn es soweit ist. 

    wie groß soll der Schuppen werden? ca. 4x3m, gut 2m hoch 

    Habt ihr jemanden, der euch anleitet? Fachkompetenzen sind im Team vorhanden. 

    Wer kümmert sich um die Statik und nimmt jemand dann das Gebäude ab? Nein -> Fachkompetenzen. Es ist kein „Gebäude“, sondern nach 3 Seiten offen und dort nur mit Doppelstabmatten versehen. Eine Schiebetür aus Doppelrohrmatte wird den Eingang nur Befugten gewähren. Es war unsere Absicht, eine möglichst schlichte, langlebige, kostengünstige, praktische und transparente Lösung zu finden. Gerne schicke ich Fotos nach der Fertigstellung.

    – Könnt ihr Teile des bisherigen Schuppens wiederverwenden? Ja, soviel wie möglich.

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  • Leipzig: Stadt fördert den Stadtgarten H17

    (NL)
    es gibt gute Neuigkeiten – wir haben nach langem Bangen zum Wochenbeginn endlich einen positiven Förderbescheid der Stadt Leipzig bekommen – das ist eine große Erleichterung!

    Gleichzeitig bleibt immer noch eine große Lücke von über 500 Euro, um die verdreifachte Grundsteuer zu stemmen. Auch den Eigenanteil zum städtischen Förderprojekt müssen wir finanzieren. 

    Und dann wurden uns schon zum zweiten Mal teure Outdoor-Stromkabel geklaut 🙁 Immerhin haben die Diebe diesmal die tollen Atlanten der Heinrich-Böll-Stiftung mitgeklaut, um sich weiterzubilden (mehr …)

  • Gartenbesuche in Freiburg

    Mit mit unterwegs war die Ansprechpartnerin für GGs der Stadt Monika und die Wandel-Garten Koordinatorin Monica.

    Wandelgarten (Vauban): direkt an einer Tramendhaltestelle (Wendeschleife war das bisher) entstand der Garten auf dem Gelände des Vereins „Autofrei wohnen“ -> Menschen, die keine Stellplätze bauen mussten, deren Flächen sind dort vereinigt. Mit auf dem Gelände ist ein sehr großer Weiden“palast“, der aber gerade radikal runtergeschnitten wurde. Niemand hatte sich gekümmert, die Weiden waren nicht mehr in den Palast einfelchtbar. Es ist noch offen, wie es hier weitergeht. Hinter dem Weidenpalast möchten beide Gruppen gerne Obstbäume (Maulbeerbäume) anpflanzen. Dazu gibt es eine Fördermöglichkeit über die Stadt.
    Gerade ist die Gruppe nicht ganz so groß (seit Corona) und Monica macht sehr viel. Doch kommen auch immer mal wieder neu Interessierte und manche bleiben auch. Einige sind von Anfang an dabei (Gruppe scheint mir vom Altersdurchschnitt eher 50/60 plus). Der Garten ist inzwischen gut eingewachsen, zur Straße hin mit essbaren Beerensträuchern. Es gibt Erdbeete und Hochbeete, individuelle und gemeinschaftliche Beete. Ein Schwerpunkt liegt auf Kompostierung, hier haben sie eine Wurmfarm, machen Bokashi etc. Sie hatten ein Regenwurmprojekt und sind sehr an Terra Preta und anderen Bodenaufbereitungsmethoden interessiert. Ein Projekt, was sie dazu machen heißt „Boden gut machen“: Sie bekommen Biogut von einem Café. Wasser können sie i.d.R. – bis auf den Hochsommer – aus dem Bach entnehmen (anstrengend, Gießkanne in den Bach halten, volle Gießkanne in die Schubkarre hiefen etc.), doch wenn der Pegel der Dreisam zu niedrig ist, dann dürfen sie auch aus diesem Bach nix mehr entnehmen. Mit Fördergeldern von uns haben sie das Häuschen mit einer guten Regenrinne ausstatten können, die das Wasser nun in einen IBC Kanister führt. Wasser von diesem Kanister füllen sie in hochgebockte IBCs um, so dass sie mit dem Gefälle arbeiten können. Für das Umfüllen bräuchten sie eine Pumpe, so könnte das erheblich erleichtert werden. Um möglichst Wasser im Boden zu halten, haben sie die Wege mit in Wasser getränkter Weellpappe ausgelegt und oben drüber eine dicke Schicht Mulch aufgebracht. Bringt wohl eine ganze Menge.
    Ein Problem: es wird immer mehr Gemüse geklaut. Ein Schild haben sie zwar, doch das stellen sie wegen Vandalismusgefahr immer nur auf, wenn jemand da ist. Was etwas genützt hat sind bunte DinA4 Zeichnungen von Kindern und Erwachsenen mit netter Beschriftung an den Beeten. Sie sind in Freiburg und mit den anderen Gärten gut vernetzt. Auch Wassertonnen aus Metall und andere Gegenstände wurden schon geklaut.

    Klimagarten (Weingarten): für den ältesten und wohl größten (Monika B. von der Stadt) Gemeinschaftsgarten wurden in einer Guerilla Aktion 2012 die Grundlage gepflanzt. Sie wollten damit auf die Klimakrise und das Thema Ernährung aufmerksam machen. Der Klimagarten ist heutzutage 600m² groß, einer der Initiator*innen gärtnert „wild“ auf der anderen Seite des Baches, was die Stadtverwaltung toleriert, da er ein Urgestein der Szene ist. Im Klimagarten kommt das Wasser auch aus einem Bach, hier ist es noch ok, daraus zu schöpfen. Der Garten hat keinen Zaun, ist öffentlicher Grund und soll das auch blieben. Die ca. 25-köpfige Gruppe hat an verschiedenen Stellen Schilder angebracht, doch sind diese von manchen Seiten nicht sichtbar -> es wird viel fremdgeerntet. Dazu hatten sie auch mal Schilder, da gab es gleich Beschwerden beim Amt, dass die das nicht dürfen, da das ja eine öffentliche Fläche ist. Monika B. berichtet, dass sich viele Bürger*innen mit allen Möglichen Fragen und Beschwerden ans „Amt“ richten. Ihre Amtskollege*innen auch aus anderen Abteilungen haben wohl bis heute eh nicht verstanden, was so ein Gemeinschaftgarten soll…Alle Veränderungen der Gärten auf öffentlichen Flächen werden auch aus der Stadtverwaltung heraus genau beobachtet und kommentiert.
    Der Klimagarten darf kein Häuschen oder ähnliches aufstellen, so sind die Geräte in einer großen Kiste. Unter einem großen Baum stehen Tische und Stühle, die dort dann angekettet werden. Davon ist noch nix weggekommen. Die Gruppe ist bunt gemischt, alte, junge, Deutsche, Menschen aus anderen Herkunftsländern, aber keine Geflüchteten sind dabei. Es werden auch vermeindlich exotische Pflanzen angebaut, so z.B. schwarzer Sesam. Die koranische (?) Gärtnerin bringt das Saatgut aus ihrer Heimat mit und versucht auch, es zu vermehren. Es gibt individuelle und gemeinschaftliche Beete, man muss wissen, wo welche sind. 
    Onboarding: man kann ein paar Mal zum Mitgärtnern kommen, erfährt da jede Menge, gärtnert auf den Gemeinschaftsbeeten und erst danach kann man, bei Interesse, ein eigenes Beet bekommen.

    Urbaner Garten (Weingarten): dieser recht kleine Garten ist auf einer Abstandgrünfläche entstanden und soll derzeit wiederbelebt werden. Organisiert wird er schon länger vom QM. Da ist es wohl so, dass alle Neuen diesen Arbeitsbereich bekommen und aber nur ca 1h/Woche dafür Zeit haben. Es gibt ein paar Hochbeete (Material fällt teilweise auseinander) und 2 Erdbeete. Nur 2 Beete werden derzeit wirklich genutzt/gepflegt. Der Garten wird aber viel zum Sitzen, Picknicken, sich Treffen genutzt. Menschen aus den gegenüber liegenden Hochhäusern wurden noch nicht erreicht. Es gibt aber auch niemanden, der/die Zeit und Engagement da reinsteckt. Die Ansprechpartnerin würde den Garten gerne wieder aufbauen und sucht nun nach Möglichkeiten, diese Aufgabe auch auf andere Schultern zu verteilen (Beratung: Uni, Freiwilligenzentrum, FSJ, Organisationen im Viertel). (mehr …)

  • Kiel: Einbruch im Lifegarten

    Im Lifegarten wurde von 08.07 auf den 09.07 eingebrochen. Sowohl ins Vereinsheim als auch ins Gewächshaus und Schuppen.
    Geklaut wurden im wesentlichen Akkuwerkzeuge, Akkus und Ladegeräte. Gesamtwert ca. 1500€
    Wir haben als Verein beschlossen:
    -Wiederbeschaffung
    -Sofortmaßnahmen (Akkuwerkzeug erstmal nur zu Hause lagern)
    -Langfristige Maßnahmen (bessere Kameras, sicherere Lagerplätze)
    -Prüfung von Versicherungen

    Am 13.07. ist nochmal eingebrochen worden. (mehr …)

  • München: WERKSgarten ist umgezogen

    (Tel)
    auf der Fläche des Werksviertels in die Nähe vom Umaddum – vorne beim Containerdorf, wo er bisher war, sind zu viele Veranstaltungen und die Beete wurden zu sehr in Mitleidenschaft gezogen und sahen immer im Nu aus, als ob sich niemand kümmert.

    An der neuen Ecke kämpfen sie noch mit Dienbstahl – schon 2x wurde ein Häuschen aufgebrochen und alles rausgeklaut.

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  • Meißen: Finanzierung für den IG ausgelaufen

    (Tel)

    Die Kürzungen für Buntes Meißen betreffen auch den Garten. Die Projektleiterin hat da 15h/Monat und das läuft aus. Wie es weitergehen soll, ist unklar. Im Juni muss sie die Abrechnung machen und hat wenig Zeit für Antragstellungen. Sie wollen versuchen, das über Spenden aufrecht zu halten

    Im Garten gibt es derzeit 13 Beete – der Garten ist eingebettet in einem Freizeitgelände/Park, in dem viel gegrillt wird. Bisher gab es keinerlei Einfriedung des IG, war nicht sichtbar, dass hier der IG beginnt. Nun haben sie dafür einen Zaun gebaut. Sie hoffen, dass so der Gemüseklau ein wenig eingedämmt wird.

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  • Filderstadt: Interkultureller Garten

    (Besuch)

    Der IG in Filderstadt ist 2011 bei uns im Netzwerk – und es gibt ihn immernoch. Einige der Gärtner*innen sind seit Anfang an dabei. Der Garten ist hinter der Pestalozzischule, umgeben von Felder. Es gibt keinen Zaun und nur am Anfang der kleinen Straße, die zum Garten frührt, ist ein Hinweisschild. Am Garten selber gibt es kein Schild/keine Info zum Garten. 
    Am Eingang ist zwar eine Infotafel, doch bei dieser geht es um „Ernährung rund um die Welt“ und sie ist deutlich alt (Wetter).
    Die Gärtner*innen haben individuelle Parzellen, manche teilen sich welche. Es gibt ein Gartenhäuschen, einen Sitzplatz unter einer großen Linde, viel Platz vor den Beeten auf einer gut gemähten Wiese. Die Beete sind sehr unterschiedlich gestalttet. Unser Gesprächspartner baut Wein, Lauchzwiebelen und Rosen an, er hat eine Art Unterstand gebaut, der vom Wein berankt wird.
    (Er ist Vorsitzender der alevitischen Gemeinde). Wasser kommt von der benachbarten Schule.
    Alle Parzellen sind vergeben, es gibt eine Warteliste.
    Während der Interkulturellen Woche findet oft auch eine Veranstaltung im Garten statt.
    Für den Garten wurde ein eigener Verein gegründet „Freunde des Interkulturellen Gartens Filderstadt“, in Kürze sind wieder VS-Wahlen. Im Vorstand sind auch Migrant*innen.
    Im Garten wird leider auch geklaut/fremd geerntet. Ansonsten läuft wohl alles gut, es ist eine bunt gemischte Gärtner*innenschaft (die noch nie was von uns gehört haben)

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  • München: die GGs auf den Freiflächen des ÖBZ

    (Besuch)

    Auf den Freiflächen gibt es neben dem Experiemntier Garten [ExGa] noch die Fläche für nachwachsende Rohstoffe und die ExGa Flächen, die eher individuell von ExGa-Gärtner*innen genutzt werden. Der Frauengarten lief lange gut und was ein Ort des interkulturellen Austauschs, durch Weggang wichtiger Frauen löste die Gruppe sich immer weiter aus. Das Münchner Umwelt Zentrum, Betreiberin der Flächen, möchte hier einen „Garten der Sinne“, einen Ort für Meditation und Erholung aufbauen.
    Es gibt nach wie vor Konflikte mit der Nachbarschaft. Beschiderung mit Logos von UN Dekade oder der TUM, Unterstützung durch andere Stellen und Informationen zu den Flächen, sind sehr wichtig. Die Nutzung der Flächen als Gemeinschaftsgarten oder auch der Aufbau einer Benjes Hecke, haben dadurch nach außen eine größere Legitimation.
    Die Nachbarschaft/Spaziergänger legen oft Wert auf „Ordnung“ und haben Angst, dass sich z.B. durch die Anlage einer Benjes Hecke Ratten ansiedeln könnten.
    Marc, GF vom MUZ, sagte: die Leute, die sich hier eine teuer Wohnung kaufen, denken, dass sie den Grünzug mitgekauft haben und der daher so gestaltet zu sein hat, wie sie das wollen. Ein wichtiger Tipp von Marc: dem Garten Strukturen geben, Wege, Beeteinfassungen u.ä., das hilft Menschen, zu erfassen, um was es sich handelt und „sieht gleich ordentlicher aus“. Totholz haben sie z.B. als eine Art Skulptur aufgebaut.
    Hunde sind nach wie vor ein Problem. Und Gemüse/Kräuter werden oft geklaut. Die Gärtner*innen sind daher auf eher unbekannte Pflanzen und nicht unbedingt essbares umgeschwenkt.
    Bohnen werden nach wie vor erhalten, das Bohnenarchiv umfasst inzwischen 150 Sorten und es werden immer Bohnenpat*innen gesucht, die die Bohnen mit erhalten.
    Auch Kunst gibt es im Garten, so zB eine Mauerbienenlarvenbehausung in groß, die auch als Nistplatz für Mauerbienen dienen soll.

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  • Potsdam: Wendeschleife macht recht gute Erfahrungen mit Beetaufbauten gegen Diebstahl

    (Wie sind denn die Erfahrungen mit den Aufbauten auf den Beeten? Hat das zu weniger Ernteklau geführt?)

    Die Aufbauten haben außer bei einem Beet, dazu geführt, dass nichts ungesehen und ungewollt geerntet wurde. Bei dem einen der Beete hatten wir allerdings das Gefühl (evt. aus persönlichen Gründen), dass gerade der Aufbau dazu angeregt hat sukzessive alles im unreifen Zustand zu ernten und dann in den Garten zu werfen. 

    (Werden auch dieses Jahr Workshops mit den Färberpflanzen stattfinden? Wie wollen Sie dieses Angebot verstetigen?)

    Bezüglich der Färberpflanzen ist der Plan dieses Jahr noch einmal die gleiche Workshopreihe anzubieten. Auch in den kommenden Jahr ist der Plan diesem Thema einen festen Platz einzuräumen.

    Eventuell kann ich in diesem Jahr auch einen passenden Thementag mit einer Grundschulklasse machen.

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  • Leipzig: Wirrwuchs blickt mit gemischten Gefühlen auf 2024 zurück

    Das Jahr begann turbulent, mit Einbrüchen, Vandalismus und einer spürbaren Zunahme rechter Raumnahme im Stadtteil. Doch dank Ihrer Unterstützung konnten wir all dem etwas entgegensetzen und ein starkes Zeichen für eine vielfältige Gemeinschaft in Paunsdorf
    setzen. Besondere Highlights waren in diesem Jahr für uns die Soliparty im April und unsere 5-jährige Jubiläumswoche im August – wunderbare Feste voller Begegnungen und Inspiration.
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  • Freiburg: Gemüsediebstahl im Genussgarten

    Schwierigkeiten

           Schwierigkeiten mit unsachgemäßer Ernte durch Passant*innen (unreife Tomaten, Grün- und Palmkohl zu Tode geerntet, frisch gepflanzter Lauch abgeschnitten). Das knabbert an der Motivation der etablierten und potentiellen Neumitgliedern.

           Wegfall eines wichtigen Gründungsmitglieds

    Mitglieder:

           krankheitsbedingte und persönliche Herausforderungen bei einigen der Mitglieder, Motivationsloch wenn viel unsachgemäß geerntet wurde

           Große Resonanz und positives Feedback von Passant*innen und gute Ernte z.B. der Süßkartoffeln, Yacon, Kräuter motivieren

    Erfahrung und Tipps:

           Bei viel „Fremdernte“ bewähren sich bei uns unbekannte Gemüse/untypische Farben sodass auch für die Mitglieder eine Ernte bleibt – z.B. Süßkartoffel und Yacon, Speisekarde, Blutampfer, grüne Tomatensorten, rosa Heidelbeeren. Mehrjährige Pflanzen die bekannten einjährigen ähneln sind (bei uns) laufen Gefahr durch zu starke Ernte nicht zu überleben (z.B. mehrjährige Kohl- und Zwiebelsorten).

           Tolle Erfolge hatten wir auf unseren Lasagnebeeten (ca. 20-30cm Aufbau aus Karton, Brennnesseln und Grasschnitt, Heu, Erde, Mulch ohne Umgraben auf die Grasnarbe)

           Tolle Ernte bei Süßkartoffeln und Yacon

           Mitgestaltung der erstmals organisierten Pflanzentauschbörse im April – Himbeeren und andere Pflanzenableger getauscht oder gegen Spende abgegeben, super zum Netzwerken und für Austausch!

           Halbschatten tut vielen der Gemüsepflanzen mittlerweile bei den heißen Sommern gut – wir entwickeln daher unseren Garten weiterhin Stück für Stück zum Waldgarten, mit diversen Obstbäumen zwischendrin (Kirsche, Feige, Mirabelle, Aprikose, Pfirsich, Pflaumeneibe, Quitte, Felsenbirne, Zwetschge, Kaki, Apfel).

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  • Hamburg: Luthergarten führt Gartenrat ein

    (NL)
    Einbruch in der Büro-Kate. Entstandener Schaden: Bruchschäden, Geld der Kleinen Kasse und Spendendose. Die Selbstbeteiligung der Gemeinde bei der Versicherung liegt bei EUR 1.500.-.
    ——

    Es wird ein neues Gartenrat-Gremium installiert. Diese Aufgabe wird ehrenamtlich ausgeführt. Dieses Gremium diskutiert und beschließt u.a. Themen wie z.B.

    • Nutzungsgebühr

    • Flächenvergabe

    • Gestaltungselemente

    • Umsetzen von Vorhaben

    • Aufnahme von neuen Gartenmitgliedern.

    Die Besetzung des Gremiums ist wie folgt:

    – ein(e) Vertreter:in des Regerhofs

    – 5 (fünf) aktive Nutzer:innen des Gartens

    – Barbara Bruder

    Der Gartenrat wird für 2 (zwei) Jahre gewählt.

    Die Teilnehmer der Vollversammlung werden gebeten, sich selbst aufzustellen oder ihre Vorschläge für Kandidat:innen bis zum Dienstag, 23. Januar 2024 bei Barbara einzureichen
    —–

    Das bisher eingegangene Gartengeld reicht nicht aus für Pacht, Nebenkosten usw. Die ungefähren Kosten pro Jahr belaufen sich auf:

    • Pacht und Wasser ca. 3500 ,- plus Versicherung, Strom, etc.

    Es wird vorgeschlagen, dass alle profitierenden Nutzer:innen des Gartens einen selbst zu definierenden Mindestbeitrag leisten. Diese Option wird vom zukünftigen Gartenrat-Gremium diskutiert werden (mehr …)

  • Hamburg: InGa gibt es

    den Garten gibt es! Auch mit Hilfe der Anstiftung konnten wir einen Kräutergarten, Gemeinschaftsbeete und Parzellen für einzelne Nutzer*innen anlegen. Wir haben nun einen Brunnen, teilweise befestigte Wege, einen Container zum Unterbringen der Materialien und einiges Gartengerät (leider wurde allerdings einiges an Weihnachten geklaut, der Container wurde aufgebrochen ).

    Der Verein hat mittlerweile über 25 Mitglieder und ist weiter am Wachsen (mehr …)

  • Berlin: Urban Garden an der HTW wird viel für Projekte von Studis genutzt

    (Besuch)
    Der Garten ist ein paar Meter von Hochschulgebäude nach links gerutscht. Wie lange sie da bleiben können, ist unklar. Hier soll gebaut werden.
    Der Garten ist direkt an der Spree und wird vor allen Dingen zu Semesterbeginn immer von sehr vielen Interessierten „überrannt“. Sobald die Erstsemester dann im Studium drin sind, bröckelt das Gärtnern oft weg.
    Es wird in Hochbeeten gegärtnert, die alle Aufbauten haben, um Rankpflanzen wachsen zu lassen und so mehr Schatten zu bekommen. Es gibt ein Gewächshaus (das der Vater eines Studis gebaut hat), viele Bienen in unterschiedliches Beuten, auch ungewöhnliche, wie Lehm- und japanische Beute, ein Häuschen mit großer Terasse, in dem auch die Geräte lagern (bsi auf die Schubkarren und andere größere Sachen). Es gibt fließend Wasser, aber es wird auch Regenwasser gesammelt, Strom und einen Erdkühlschrank. Die Beete sind alle so angelegt gewesen, dass sie ein gutes Bewässerungssystem im Inneren haben (wicked garden), doch ist das nicht richtig umgesetzt worden und funktioniert somit nicht.
    Im Garten finden diverse Projekte statt, die von Studierenden für ihr Studium durchgeführt werden.
    Der Garten hat 20.000 Euro (?) Budget in 2023 von der Hochschule bekommen und nochmal 8t Euro für eine Hecke, die gepflanzt werden soll.
    Diebstahl ist ein Problem und Vandalismus gibt es auch. Ab und kommen Leute mit großen Körben und ernten ab. Die Beschriftung der Beete mit Namen hat nix genützt.
    Es gibt keine richtig guten Schilder, die erklären, was für ein Projekt das ist.
    Es machen hauptsächlich Studis mit, aber auch Anwohner*innen sind dabei. (mehr …)

  • Berlin: essbare Straße vergrößert sich

    (Besuch)
    die Weddinger Straße ist verkehrsberuhigt, in der Mitte ist ein großer Streifen mit Räumen, die von Hecken umstanden sind, in zwei von diesen hat die Grupe Beete gebaut. Nun können sie wohl noch mehr Beete aufstellen, die dann nicht von Hecken umrahmt wären. Ein langfristiges Ziel, was wohl auch Bezirk und Senat haben, ist, die Fläche zu entsiegeln. Da es sich um eine Straße handelt, laufen unter dieser Rohre und Kabel. Laut Katharina und Sandra gibt es aber keinen Plan, auf dem all diese unterirdischen Versorgungen enthalten sind. Es ist daher unklar, wie das gelingen soll.
    Die Möglichkeit, mitzugärtnern, spricht sich rum. Immer wenn sie da sind und gärtnern, werden sie zudem angesprochen. Einige Interessierte kommen dann auch wieder.
    Wasser: die IBC Kanister werden mit Standrohr/Schlauch-Kombi aufgefüllt, der Schlauch ist in einem Kiezraum. Bald können sie wohl Wasser aus der Genossenschaft bekommen, in der Sandra wohnt. Direkt davor ist das Gartenprojekt.
    Es werden immer mal wieder Pflanzen ausgebuddelt und gestohlen.
    Sie überlegen, welche Pflanzen nicht so bekannt sind und auch in anderen Farben als gewohnt, reifen (z.B. grüne Tomaten), um vorzubeugen, dass alles von anderen abgeerntet wird.
    Sie haben einen größeren Antrag im Bezirk gestellt. Da sie „trägerlos“ sind und der Träger der Diesterbeete in letzter Sekunde einen Rückzieher gemacht hat, wird das dann, wenn der Bezirk das bewilligt, ausgeschrieben und irgendein Träger kann sich drauf bewerben. (mehr …)

  • Köln: massiver Vandalismus in der Pflanzstelle

    (Mail)

    Zum Vandalismusproblem: das haben wir tatsächlich seit Bestehen des Gartens noch nicht gehabt und waren und sind immer wieder schockiert. Die Bauwägen wurden mehrfach aufgebrochen und auch einiges geklaut (vor Allem die Solaranlage, der Generator, ein paar wenige Werkzeuge). Ein Bauwagen wurde auch zum Schlafen genutzt. Das war besonders schwer für uns, weil wir auch nicht obdachlose Menschen rausschmeißen wollten. Wir haben es über den Winter deswegen vielfach toleriert und Leute dann eher Morgens rausgeschmissen(bzw. vielfach mit ihnen ruhig geredet, in der Hoffnung, dass sie verstehen, dass es für uns zu viel wird), weil ansonsten die Kinder schon ziemlich verschreckt waren. Ein paar Mal haben wir die Tür repariert und wieder zugemacht bis wir es aufgegeben haben und vor Allem alles gesichert, was ansonsten geklaut würde, wenn es weiter so rumsteht.

    Nach dem Winter haben wir beide Bauwägen richtig verrammelt und mit besseren Schlössern gesichert. Eigentlich nicht, was wir gerne hätten. Neben den Einbrüchen gab es etliche Male richtige Verwüstungen – es wurde wahllos unser Inventar verfeuert (zum Beispiel einfach Bierbänke quer auf die Feuerstelle gelegt, oder die Latten eines Kürbisspaliers abgerupft und verfeuert, obwohl Feuerholz daneben lag; eine Kinderbank aus dem Kinderbereich gezerrt und halb auf das Feuer geschmissen; die geodätische Kuppel (die eigentlich gut gekennzeichnet war) ist auch dem Feuer zum Opfer gefallen  etc.; Gartengeräte sind wie durch ein Wunder noch zum Großteil verschont). Das passierte immer nachts. Man hat also am nächsten Morgen die Verwüstung und leere Spirituosenflaschen gefunden…

    Wir haben immer noch Diskussionen, wie wir mit der Situation umgehen. Für einige von uns ist das Einschalten der Polizei keine Option und das haben wir bisher auch so gehandhabt. Seit es wärmer wird und der Garten auch von Aktiven Abends/Nachts vermehrt genutzt wird(und eben die Wägen verrammelt sind), hat es auch keine Probleme mehr gegeben. Jetzt haben wir gerade Koordinierungsschwierigkeiten mit den ganzen neuen Schlüsseln 😉 Aber auch schon Ideen.

    Es war also ein richtig harter Winter (offensichtlich nicht nur für uns) und wir gucken, dass wir uns jetzt wieder gut erholen und Kraft schöpfen.

    Jetzt am Wochenende war die Wiedereröffnung des Bücher_ei’s. Das war richtig schön und viele Leute, auch mit Kindern vor Ort. Die hatten glücklicherweise alle Bücher über den Winter bei ihnen untergestellt. Von unseren Büchern aus dem Bauwagen sind auch einige zum Anfeuern draufgegangen…

    Wir sind mit den Infos auch nicht wirklich an die Öffentlichkeit gegangen, weil wir etwas Vorbehalte haben, dass es einigen Leuten eher Angst macht und ihnen die Laune nimmt in den Garten zu kommen. Ob das so gut ist, weiß ich auch nicht. Hoffentlich hat sich das Problem jetzt aber erstmal erledigt.


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  • Bedburg: Ausweitung der Ordnungsdienstkontrollen sollen Klau von Gemüse eindämmen

    (alerts)

    In Bedburg herrscht Enpörung und Trauer über Diebstähle aus den noch neuen Schlossgärten.Das ernten, was andere mit viel Mühe und Arbeit gesät haben, ist nicht nur dreist, sondern im Falle der Vorkommnisse auf dem Gelände der ehemaligen Schlossgärtnerei sogar absolut kriminell. Immer wieder machen sich seit einiger Zeit in den Nachtstunden Unbekannte an den rund 20 Parzellen des Urban Gardening Projekts zu schaffen und klauen dort Obst und Gemüse. Dies hat die Stadt Bedburg mitgeteilt.

    Im Frühjahr dieses Jahres entstanden auf dem Gelände im Schlosspark im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes der Stadt Bedburg circa 100 Quadratmeter große Parzellen zum Anbau von Nutzpflanzen und heimischen Blühpflanzen, die von Bürgern, Vereinen, Kitas, Schulen und anderen beim Bedburger Obst- und Gartenbauverein gepachtet werden konnten. Der Verein hat die Trägerschaft für das Projekt übernommen.

    „Über das wiederkehrende ignorante, egoistische und kriminelle Verhalten einzelner zeigen sich der Obst- und Gartenbauverein, die PächterInnen sowie die Stadt Bedburg tief enttäuscht“, hieß es aus dem Rathaus. Das Urban Gardening Projekt sei ein Ort, an dem Bürger, egal welchen Alters oder welcher Herkunft, zusammenkämen, aktiv seien und sich austauschten, und sei „kein Selbstbedienungsladen“, so die Stadt.

    Gemeinsam bitten die Verantwortlichen alle Bürger daher, etwaige Beobachtungen sofort der Polizei zu melden. Darüber hinaus soll der Außendienst des städtischen Ordnungsamtes den Bereich verstärkt kontrollieren. Zudem prüft die Stadtverwaltung derzeit die Förderrichtlinien des von Städtebaufördermitteln des Landes und Bundes gestützten Projektes auf die Möglichkeit, die Parzellen nicht mehr frei zugänglich zu machen.

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  • Vandalismus im Frankfurter Garten

    (alerts)
    Die Besucher und Betreiber des Neuen Frankfurter Gartens haben Angst. In der Nacht auf Dienstag (24.09.2019) wurde in der Anlage auf dem Danziger Platz vor dem Ostbahnhof eingebrochen – bereits zum achten Mal in Folge. Der oder die Einbrecher verwüsteten Container und schlugen Scheiben ein – gestohlen wurde anscheinend nichts. Der preisgekrönte Bienen-Lehrpfad in den Baumwipfeln blieb unbeschädigt.

    Im Mai hatten Unbekannte den Garten erstmals heimgesucht, sagt die Vorsitzende Cher Haurová vom Verein Baum-Biene-Gut, der den Garten betreibt. Damals seien vor allem Getränke und Essen geklaut worden. Nachdem sich die Einbrüche in den Folgewochen wiederholt hätten, installierte das Team Kameras. Darüber habe im August ein Täter identifiziert, erwischt und schließlich der Polizei übergeben werden können, sagt Haurová. Bei diesem habe es sich um einen Obdachlosen gehandelt, der bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten sein soll.

    Frankfurt: Garten im Ostend mehrfach verwüstet – Einbruch und Randalen

    Doch danach ging es erst richtig los, sagt die Vorsitzende. Wurde bei den ersten Einbrüchen vornehmlich gestohlen, sei bei den späteren „mit zunehmender Gewalt“ randaliert worden. Sämtliche Glasscheiben auf dem Gelände hätten der oder die Täter eingeschlagen, eine mühsam ersparte Solarkühltruhe, zwei Kühlschränke, die Einrichtung des Büro- und des Küchencontainers, Pflanzen, Lebensmittel und selbstgemachte Gartenerzeugnisse zerstört. „Das ist purer Vandalismus!“, sagt Cher Haurová.

    Die Schäden beliefen sich auf etwa 4000 bis 5000 Euro und bedrohten das wirtschaftliche Fortbestehen des Neuen Frankfurter Gartens. Die ständigen Aufräum- und Sicherungsarbeiten seien zermürbend, sagt die Zweite Vorsitzende Corina Haurová. „Wir haben genug ehrenamtliche Arbeit im Garten – mit Führungen und Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit.“

    Frankfurt: Einbruchserie im Ostend – Rache könnte Grund sein

    Das Team vom Frankfurter Garten geht davon aus, dass es sich um einen Rachefeldzug des Obdachlosen handelt. Die Polizei sage, sie sei machtlos, sagt Cher Haurová, solange die Staatsanwaltschaft nichts unternehme. Derzeit werde noch ermittelt, teilt ein Sprecher der Polizei auf Anfrage mit. Ob zwischen den verschiedenen Fällen ein Zusammenhang bestehe, sei momentan noch nicht ersichtlich.

    Viele der ehrenamtlichen Helfer hätten inzwischen Angst, in den Garten zu kommen, sagt Cher Haurová, „sogar tagsüber“. Viele schlössen hinter sich die Tore. „Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir wollen: ein offener Ort für alle sein.“ Doch habe die Zerstörungswut zuletzt stetig zugenommen.

    Frankfurt: In Garten mehrfach eingebrochen – „unglaubliche Gewalt“

    Nach dem vorletzten Einbruch vor zwei Wochen hätte der Verein die Container von einer Schlosserei zusätzlich verriegeln lassen. Doch in der Nacht auf Dienstag seien auch diese Sicherungen „mit unglaublicher Gewalt zerstört“ worden. Der Einbrecher habe mit einem Balken die halbe Wand eines der Container eingerissen. „Wir sind echt verzweifelt.“ (mehr …)

  • KEBAPgarten Vorhaben

    (ANtrag)

    Bereits seit August 2012 konnte Dank der Kooperation mit dem Gartendeck, der Keimzelle und
    dem Hof vorm Deich, die uns mit vorgezogenen Pflanzen versorgt haben, bei KEBAP
    selbsterzeugtes Gemüse geerntet und zubereitet werden. KEBAP ist als Teil des Netzwerks
    „Solidarisches Gemüse“ mit einem Großteil der Hamburger Gartenprojekte vernetzt. Wir stehen im
    aktiven Austausch sowohl was das eigentliche Gärtnern als auch die politische Durchsetzung
    unserer Interessen gegenüber der Stadt anbelangt.
    Wir gärtnern in Hochbeeten, die gemeinschaftlich gebaut, gepflegt und beerntet werden. Vorrang
    hat die gemeinschaftliche Verarbeitung des angebauten Gemüses vor Ort. Überschüsse können
    von den Mitgärtner*innen mitgenommen werden. Unser Garten entsteht mit der Idee der
    Permakultur, an der wir uns selbst Jahr für Jahr weiterbilden. Wir ernten unser eigenes Saatgut
    und tauschen es mit den anderen Gartenprojekten in einer vom solidarischen Gemüse jährlich
    organisierten Tauschbörse. Weiteres Saatgut beziehen wir ausschließlich bei Dreschflegel oder
    Bingenheimer. Wichtiges Thema bei uns ist auch der Bodenaufbau. Wir düngen mit Wurmsaft,
    verdünntem Urin und selbstangesetzten Jauchen. Wir setzen eigenen Kompost an und haben im
    2015 mit Hilfe der anstiftung eine Komposttoilette gebaut, mit der wir unseren Kompostkreislauf
    erweitern konnten. Jedes Jahr wächst unser Garten nunmehr qualitativ. 2015 haben wir außerdem
    eine Solaranlage gebaut, die unter anderem eine automatische Bewässerungsanlage mit Strom
    versorgt. 2016 haben wir mit Hilfe der anstiftung zwei Rocket Stoves gebaut, auf denen wir
    seitdem in der warmen Saison regelmäßig einmal in der Woche gemeinsam das geerntete
    Gemüse kochen. Auch haben wir im vergangenen Jahr die Kooperationen mit Solidarischen
    Landwirtschaften und verschiedenen FoodKoops bei uns vor Ort ausgebaut und viele
    Veranstaltungen zum Thema nachhaltige Ernährung gemacht.
    Das Gärtnern schafft den direkten Kontakt des Projektes mit den Anwohner*innen vor Ort. In der
    Saison treffen wir uns im Garten mindestens zweimal in der Woche und gärtnern, jeder ist dazu
    eingeladen mitzumachen. Zu einem Kernteam von 8-12 Leuten kommen jedes Mal neue Leute.
    Das Spektrum der Leute ist sehr heterogen. Das gemeinsame Gärtnern oder auch das
    gemeinsame Kochen helfen, Toleranz aufzubauen und Vorurteile abzubauen und ein
    gemeinschaftliches Miteinander zu schaffen.
    Im Garten finden Veranstaltungen und praktische Workshops in unterschiedlichen Kooperationen
    statt. Die Themen (Ernährung, Gesundheit, Saatgut, Permakultur, Transition, Commons) sind breit
    gestreut und beziehen möglichst viele Fragestellungen ein, die für einen gesellschaftlichen Wandel
    im Sinne eines nachhaltigen und solidarischen Zusammenlebens essentiell sind.
    Durch das regelmäßige Kochen konnten wir unsere Zusammenarbeit mit Schulen und
    Kindergärten ausweiten und nach wie vor ist das Projekt Gegenstand zahlreicher Studien- und
    Forschungsarbeiten. Auch die Nachfrage nach Workshops anderer Institutionen vor Ort im
    KEBAPgarten hat sich stark ausgeweitet.
    KEBAP ist ein Resillienzprojekt, dass auf lokale Ökonomie, Selbstversorgung, und
    Selbstverwaltung als Notwendigkeit und Chance angesichts der Zuspitzung globaler Krisen und
    der Ohnmacht des/der Einzelnen setzt. Grundlegend dafür ist die nachbarschaftlich organisierte
    und global vernetzte Solidargemeinschaft.
    Wir nutzen die lange Zeit, die es braucht solch ein Projekt zu verwirklichen, um dabei schon das zu
    leben und auszuprobieren, was KEBAP als urbanes Modell für eine künftige Gesellschaft sein
    kann. Herausforderungen 2019
    Da wir so weit es geht recyceltes Material benutzen, selbst Kompost und verschiedene Dünger
    herstellen, sowie unser eigenes Saatgut ernten, konnten wir die laufenden Kosten im Garten von
    Jahr zu Jahr verringern und nur auf einige Verbrauchs- und Verschleißgegenstände reduzieren,
    wie zum Beispiel Ersatzteile für die Bewässerungsanlage und die Kompost-Trenntoilette,
    Saatschilder, etwas Bauholz für die Reparatur der Beete und Schrauben.
    Doch im letzten Jahr hat sich vor allem eine neue unvorhergesehene Belastung ergeben: aufgrund
    der extremen Trockenheit waren wir im Garten zeitweise ohne Wasser. Da wir keinen
    Wasseranschluss haben, sind wir auf Regenwasser angewiesen, das wir in Tonnen und einer
    großen Zisterne unterm Bunker sammeln. Auch im Winter hat es nicht genug geregnet, um die
    Zisterne für die kommende Saison zu füllen, so dass wir in diesem Jahr nicht umhin kommen
    werden, die Zisterne einmal extern befüllen zu lassen.
    Zweitens gab es leider im letzten Jahr bei uns mehrere Einbrüche, bei denen Werkzeug gestohlen
    wurde, das wir nun ersetzen müssen. (mehr …)

  • Einbruch im Vitalis-Garten

    (RSS)

    Wie im Sommerhalbjahr 2018 machte sich wieder ein blockierendes Hoch breit und das sorgte für trockene Verhältnisse. Durch die warme und trockene Witterung war es uns möglich beim Bau des Dachs der Casa Esmeralda weiter zu machen.

    Leider gab es aber nicht nur gute Nachrichten, sondern bei uns wurde eingebrochen. Diebe entwendeten den Wechselrichter unserer Solaranlage und weitere elektrische Gegenstände. Auch in anderen Schrebergärten wurde eingebrochen. Wir sind also mit unserem Leid nicht alleine.

    Es sieht so aus als ob wir demnächst einen weiteren Garten übernehmen können. Ihr könnt euch die Fläche schon mal von außen ansehen. Dort wächst ein prachtvoller Süßkirschbaum, der leckere Früchte erzeugt und es gibt mehrere kleine Apfelbäume. Ihr könnt euch melden, wenn ihr Ideen für die Nutzung des ehemaligen Schrebergartens habt. Dort könnten beispielsweise Bienenstöcke untergebracht werden. Leider werden wir dort keine Hühner halten können, denn ein Schrebergartennachbar duldet Hühner in unmittelbarer Nachbarschaft nicht.
    […]

    (mehr …)

  • Klimagarten Freiburg ergreift Maßnahmen gegen Werkzeugklau

    (gu aus Antrag)

    Wir gärtnern auf einem ca. 600 m² großen Areal im Dietenbachpark und sind eine interkulturelle Gruppe
    von Gärtner*innen, die durch die Lage des Gartens auch immer wieder mit Menschen aus vielen
    unterschiedlichen Kulturen ins Gespräch über’s Gärtnern (warum in der Stadt, wieso zum Schutz
    des Klimas,…) kommt. Der Kern unserer Gruppe wächst derzeit von 7 Menschen kontinuierlich
    weiter, dazu kommen noch Menschen, die einzelne Beete in Projekten mit Kindern und Behinderten
    bearbeiten, sowie einige weitere Menschen, die gerne punktuell mitarbeiten.
    […]
    Leider ist es in der Vergangenheit immer wieder passiert, dass unser offen im Garten aufbewahrtes
    Arbeitsgerät abhanden kam wie z.B. unsere Schubkarre, Hacken, Rechen, Eimer. Deshalb haben wir
    jetzt mit Hilfe einer Reha-Werkstätte in Freiburg eine größere Kiste mit Schloß im Garten
    aufgestellt. Außerdem kam es in den letzten Jahren immer wieder vor, dass unser Gemüse fremd
    geerntet wurde, oft schon vor Ausreifung. Über  Samengewinnung konnten wir da gar nicht
    nachdenken. Selbst deutliche Hinweisschilder, dass diese Pflanze für Saatgutgewinnung kultiviert
    wird, verhindern das Fremdernten nicht immer

    -> sie bringen Werkzeuge etc. nun in Kisten unter (mehr …)

  • Erneut Vandalismus und Diebstahl im IG Meißen

    (Gu, alerts)

    Meißen. Der Internationale Garten Meißen, welcher vom Bunten Meißen betrieben wird, ist über den Jahreswechsel zweimal Opfer von Vandalismus geworden. Darüber informierte jetzt der Vorstand des Meißner Vereins Buntes Meißen. Über die Weihnachtsfeiertage seien das Eingangstor sowie Teile des anschließenden Zaunes auf dem Gelände in Bohnitzsch beschädigt worden. Dabei sei ein Sachschaden von etwa 1000 Euro entstanden. Über Silvester hätten Diebe dann Holzplatten, die zur Wintersicherung eines Gebäudes angebracht waren, demontiert und abtransportiert.

    Dazu schreibt Sören Skalicks im Auftrag des Vereinsvorstandes in einer Pressemitteilung: „Auch wenn es sich hier nur um Sachschaden handelt, so sind sowohl Tat als auch Zeitpunkt mehr als dreist. Die Täter haben dem Internationalen Garten bewusst schaden wollen. Es wurden nicht nur Sachwerte zerstört, welche nicht durch öffentliche Förderung, sondern durch Spenden geschaffen wurden, auch die ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit, welche in den Aufbau des Zaunes und die Sicherung des Gebäudes gesteckt wurde, war damit vergebens. Auch der Stadt Meißen als Eigentümer des Geländes ist durch die Zerstörung des Tores ein nicht unerheblicher Schaden entstanden.“

    In beiden Fällen habe der Verein Anzeige erstattet und man hoffe, dass die Täter ermittelt werden können. Man lasse sich von den Aktionen nicht einschüchtern. Sie würden nur einmal mehr zeigen, wie wichtig die gesellschaftliche Aufgabe des Vereins sei und dass es noch viel zu tun gebe.

    Bei den Attacken handelt es sich nicht um die ersten gegen das Gelände gerichteten Angriffe. Bereits im April 2016 waren kurz nach der Eröffnung Teile der Anlage zerstört worden.
    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-attackiert-3851828.html (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld; Teilumzug und Diebstahl und Brandanschlag

    (Gu aus Newsletter)

    Unser Teilumzug steht vor der Tür: Am 04. Juni 2016 brauchen wir ab 10 Uhr eure Hilfe! Transporter und Anhänger gesucht!

    Wir wollen Pflanzen in Töpfen, Bretter, Paletten und andere Sachen in die Vitalisstraße umziehen. Außerdem müssen wir die Brandreste unseres Wintergartens beseitigen. Wer von euch hat ggf. noch eine Transportmöglichkeit? Wir haben bisher nur einen Transporter zur Verfügung. Eine weitere Transportmöglichkeit wäre natürlich sehr hilfreich. Selbstverständlich benötigen wir auch eure Muskelkraft. Wir sind gespannt, was wir an dem Samstag alles geschafft bekommen. Hoffentlich spielt auch das Wetter mit!

    Wir begannen in der Vitalisstraße zu gärtnern. Zunächst befreiten wir etliche Erdbeerpflänzchen vom wuchernden Wildkraut, schnitten Büsche zurück und räumten das Schrebergartenhäuschen auf. Außerdem galt es noch eine Wiese zu bändigen… Momentan sind wir regelmäßig am Freitag Spätnachmittag in der Vitalisstraße anzutreffen. Wir suchen auf alle Fälle noch weitere interessierte GärtnerInnen, welche dieses Kleinod zu einem fruchtbaren Stück Land machen.

    Wintergarten abgefackelt

    In der Nacht zwischen dem 18. und 19. Mai 2016 wurde im Gartenbahnhof eingebrochen und unser Wintergarten in Brand gesteckt. Dieser brannte vollständig nieder und steckte einen Barwagen von Jack in the Box in Brand. Nachbarn verständigten gegen 5.30 Uhr die Feuerwehr, wodurch das Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte. Neben dem Wintergarten mussten wir feststellen, dass unsere Weinrebe und weitere Stauden Brandschäden davon trugen. Die Weinernte an dieser Rebe fällt dieses Jahr jedenfalls aus. Wir sind entsetzt und sehr traurig über diesen Brandanschlag. Was soll das?

    In den letzten Jahren gab es verschiedene Brände auf dem ehemaligen Güterbahnhof von Ehrenfeld. Es wurden bereits Container, ein Wohnwagen und andere Gegenstände in Brand gesetzt. Treibt da ein Serientäter oder eine Serientäterin sein oder ihr Unwesen? Unser Wintergarten und der Barwagen von Jack waren jedenfalls nicht das erste Brandopfer. […]

    In unser Gartenhäuschen wurde eingebrochen: Der oder die Täter entfernten die Bretter von der Tür und stahlen mindestens einen Zimmermannshammer, eine Zange, einen Kuhfuß und eine Schubkarre. Der Einbruch hängt wohl mit dem Brandanschlag zusammen. Wir fanden den gestohlenen Hammer in der Asche des Wintergartens wieder. Da war leider nur noch das Metallgerüst übrig.

    An den beiden folgenden Gartentreffen galt es die Überreste unseres ehemaligen Wintergartens aufzuräumen. Da waren nur die traurige Reste übrig und das Wegräumen verbreitete wenig Freude. Die verkohlten Balken und Bretter stapelten wir am Rand und die mit Scherben versehene Asche luden wir in Schubkarren und fuhren diese weg. Einem großen Teil der verkohlten Holzreste entledigten wir uns in einem reinigenden Feuer. Übrig bleibt eine kahle Stelle, die deutlich macht, dass wir hier einen Verlust erlitten haben. (ve)

    Nach dem Brandanschlag war unsere Stimmung getrübt, aber wir wollten trotzdem unsere Südfrüchte-ins-Freie-Feier abhalten. Das war auch gut so, denn neue Leute kamen in den Gartenbahnhof.

    Zunächst galt es unsere Südfrüchte zusammenzustellen. Robert hatte dankenswerterweise für uns Tomaten, Paprika und Kürbisse vorgezogen. Bei der Übergabe der vorgezogenen Tomaten war leider etwas schief gelaufen. Vermutlich ließen Leute Pflanzen mitgehen. Wir hatten deshalb zunächst nur wenige Pflanzen zur Verfügung. Durch Spenden von Karin, Manuela und Christian konnten wir das Pflanzendefizit aber wieder wettmachen. Danke! Was uns allerdings noch fehlt sind Chili-Pflanzen.

    Zum 10. International Sunflower Guerilla Gardening Day verabredeten sich am 01. Mai 2016 spontan einige Kids mit ihren Eltern im Gartenbahnhof Ehrenfeld. Der Motto des Tages war: Geht raus, pflanzt Sonnenblumen und begrünt eure Stadt

    Zur Historie: 2016 ist das 10. Jahr (kleines Jubiläum :-)) an dem die Guerrilla GärtnerInnen in Brüssel den 01. Mai zum „International Sunflower Guerilla Gardening Day“ ausgerufen haben.

    Nun wollten wir dies zum Anlass nehmen, um mit Kindern und deren Eltern Samenbälle mit Sonnenblumensamen zu machen. Karin stellte das notwendige Saatgut zur Verfügung, Aniko besorgte zusätzliches Material und wir konnten übrig gebliebene Erde des Gartenbahnhofs nutzen.

    […]
    Das nächste Kinderprogramm findet voraussichtlich am Sonntag, den 26. Juni 2016 um 15 Uhr statt. Wir wollen uns auf dem ehemaligen Güterbahnhof umschauen was es für Müll auf dem Gelände zu finden gibt. Aus dem Müll planen wir kleine und grosse „Skulpturen“ zu basteln.


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