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Schlagwort: DIY Workshops
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Rehfelde: Kompost-Bienenstand wird gebaut
(Antrag/Antworten)
Sowohl die Integration von diversen Arten von Komposttypen und auch Bienen, sind ein sehr wichtiger Aspekt für den Waldgarten und dessen Gemeinschaftsbildung.
Mit dem Bauprojekt ‚Kompost&Bienenstand‘ entsteht hier ein lange nutzbares Projekt, das auch den Aspekt der BfN (Bildung für Nachhaltigkeit) im Waldgarten Rehfelde fördert.
Die Umsetzung soll in mehreren Workshoptagen, mit den Nutzern des Gemeinschaftsgartens erfolgen.
Projekt Ziel:
Hauptsächlich wird eine Holz Konstruktion für
– 2 Bioreaktoren nach Johnson und Su in Eurogitterboxen ( 1,24m x 0,84m x 0,97m )
– einen Herkömmlichen Kompost mit ca. 2m x 1,2m x1m
– einem Wurmkompost
also insgesamt knapp 5m³ Kompostvolumen entstehen, die mit einer Begehbaren Fläche, den Kompost vor Witterungseinflüssen wie Starkregen und Austrocknung schützen soll.
Da in den meisten Gartenprojekten Platz Mangelware ist, bietet sich an, das die Fläche über dem Kompost genutzt wird, um Wassertanks oder Tonnen aufzustellen und Regenwasser vom Dach aufzufangen.
Damit kann dann der Kompost bei Bedarf gewässert werden, ohne Pumpen nutzen zu müssen. Langfristig ist dies Automatisiert geplant, wird aber frühstens 2024 realisiert werden können.
Die Begehbaren Fläche über dem Kompost kann auch wunderbar als Stellfläche für Bienenstöcke genutzt werden, die dadurch vor Bodenfeuchte und Wildtiere geschützt und doch dadurch im Waldgartenprojekt sehr präsent sein werden.
Zusätzlich wäre durch Platz im unteren Teil eine Begrünung des Projektes mit Rankpflanzen denkbar, um noch mehr Schatten zu erzeugen und die Biodiversität zu erhöhen und, oder auch eine kleine Speisepilzfarm ließ sich integrieren.
- Als ich euch besucht habe, war der Platz für ein solches Projekt im Waldgarten noch umstritten. Habt ihr geklärt, wo das dann stehen wird?
Ja, der Platz steht jetzt fest, fernab von Laufwegen zum Schutz der Bienen im Südlichen Teil des Waldgartens
- Wo soll das Bauen/die Workshops dazu stattfinden? Über welche Kanäle soll darauf aufmerksam gemacht werden? Wer würde die Workshops anleiten? An wie viele Workshops denkst du? Wie viele Leute können insgesamt mitbauen?
– Die Workshops finden in einem der unausgebauten Container auf dem Waldgartengelände statt, was den Vorteil eines vor Sonne, Wind und Regen geschützten Arbeitens bietet.
– Leiten würde ich die Workshops, weil ich bereits die entsprechenden Erfahrungen habe und die Zahl der Workshops ist Abhängig wie viele jeweils mit bauen werden, ich setze mal 5-6 Workshop Tage an.
– Wenn die Helfenden sich abwechseln, dann würde ich persönlich sagen max. 6-8 Leute, mehr wird dann zu viel Trouble, beim Gesamtaufbau können natürlich mehr dabei sein dann.
– Das wird in dem Internen Gruppenchat, auf Wachstumswende und auf der Webseite dann bekannt gegeben
- Ihr seid ja schon so eher wenige Aktive in der Gruppe, wie viele aus der Waldgartengruppe sind auf jeden Fall beim Bau dabei?
Mit mir sind insgesamt 4 Aktive Leute aus dem Waldgarten bei dem Bauen mit dabei und bei einem kleinen Fest zum Endzusammenbau, werden definitiv mehr aktive dabei sein.
- Wer würde sich um die verschiedenen Komposter kümmern?
Da Johnson und Su ein Langzeit Kompost ( 2 Jahre Dauer) ist und der Normale Kompost eine Kaltrotte wird, der ebenfalls lange reifen wird, kann ich mich definitiv um die Komposte kümmern und auch entsprechende Workshops geben.
- Wo kommen die Füllungen her?
Aus dem Waldgarten zum großen Teil langfristig selbst und vom Sägewerk in Rehfelde.
- Habt ihr die anderen notwendigen Werkzeuge vor Ort?
Ich persönlich habe alle benötigte Werkzeug und muss nur Verbrauchsmaterialien und Schablonen besorgen und bauen ( HTW Maker Space ), Außerdem gibt es eine Kapp und Gehrungssäge als Leihgabe aus dem Urban Garden der HTW Berlin.
- Wie werden die Materialien oder gebauten Teile dann transportiert?
Durch private Transporte mit einem Anhänger und natürlich Bestellungen die per DHL, DPD angeliefert werden, das Sägewerk liefert ebenfalls an.
- Gibt es schon Bienen im Garten (habe ich nicht mehr im Kopf)? Wenn nicht: gibt es Imker*innen, die bei euch in der Gruppe sind und den Platz mit ausgesucht haben? Werden sie sich am Bau beteiligen?
– Ich bin Imker am Standort der HTW Berlin, darum auch die Idee mit dem Grundfläche sparendem Baukonzept, weil ich das schon im Urban Garden der HTW Berlin schon länger praktiziere.
– Auch habe ich bereits auch 2 Bienenvölker die nach Rehfelde umziehen können, sobald ich das nötige Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt zugeschickt bekommen habe.
– Es besteht seitens der Waldgartenmitglieder schon sehr großes Interesse an mehr Information zum Thema Imker.
- Warum soll es zwei Bioreaktoren geben? Könnte die ganze Konstruktion nicht ein wenig kleiner gebaut und damit preiswerter hergestellt werden?
– Der Waldgarten ist ein sehr großes Gelände und der Pilz basierte Johnson und Su Kompost kann sehr gut gebraucht werden zur Bodenverbesserung, die dringend nötig ist.
– Sehr schön wäre auch den Workshop Kompost nach Johnson und Su Jährlich machen zu können, denn nur alle 2 Jahre ist schon sehr wenig.
– Außerdem ist geplant mit den Eurogitterboxen der Holzkonstruktion etwas mehr Gewicht und Stabilität zu verleihen.
– Konstruktionsbedingt ist durch die geplante Alternative Imkerei eine gewisse Höhe notwendig und damit auch Breite, damit es Stabil steht.
– Auch wäre es im Sinne der Bildung dann jeweils kleine Gruppen mit direkt zu die Bienen nehmen zu können, daher muss es sehr Stabil gebaut werden.
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Aktivitäten im Gemeinschaftsgarten Gut Alaune
(Sachbericht)
Aktionen rund um den Gemeinschaftsgarten waren 2021/22:
– Ein Jugendworkshop-Festival mit großer Saftpressaktion mit unserer neu
eingeweihten solidarischen Saftstraße über zwei Tage (ca. 200 Besucher) unter
Mitwirkung von einigen Aktiven aus dem Gemeinschafts-Waldgarten-Netzwerk
(www.gutalaune.de/workshopfestival-basteln-ausprobieren-selbermachen/ )
– Anlegen von Hügelbeeten für Gemüse und Mulchen größerer Flächen im
Waldgartens zur perspektivischen Bepflanzung mit Bodenbedeckern
– Pflege und Anlegen neuer Benjeshecken
– Pflanzungen von Sträucher und Beeren
– Gemeinsamer Obstbaumschnitt
– Schutzmaßnahmen für den Halbtrockenrasen auf dem Vereinsgelände
(www.gutalaune.de/schutzmassnahmen-fuer-magerrasen/ )
– Müllsammeln um das Vereinsgelände (www.gutalaune.de/muell-sammeln-an-der-
goetsche/ )
– Mitmach Honigernte (www.gutalaune.de/es-honigt-mitmach-honigernte/)
– Planungssessions und Austausch zur Konzeptionierung und Planung des
Waldgartens
Die Anzahlt von Aktiven GärtnerInnen im Gemeinschaftsgarten ist ungefähr gleich geblieben.
Insgesamt bewährt sich das Gemeinschafts-Waldgarten-Konzept und wir machen Schritt für
Schritt Fortschritte in der Verteilung von langfristigen Aufgaben und Koordination. Genau
dieser Punkt bleibt aber auch die größte Herausforderung, da die Organisation ehrenamtlich
und kollektiv ist und wir gelegentlich an Kapazitätsgrenzen stoßen. (mehr …) -
Unser Garten Bruck und Corona
Natürlich hat Corona alle Planungen, Veranstaltungen zunichte gemacht und unseren Gartenalltag – wie wohl bei allen anderen auch – komplett umgekrempelt. Dieses Jahr hatten wir im Frühjahr ein großes Querdenker-Festival geplant, das dann einen Tag vorher abgesagt werden musste. Wir wollten neue Formate ausprobieren – ein Gartencafé auf Spendenbasis etc. Alles passé bzw. verschoben – auf hoffentlich nächstes Jahr. Wir haben uns im Januar neu organisiert in zwei anstrengenden, aber sehr lebendigen Workshops…. Mit dieser Orga sind wir nun in der Testphase und müssen coronabedingt auch hier erstmal modifizieren.
ABER unser Garten grünt und blüht. Wir haben unglaublich viel Zustrom von neuen Menschen, die aktiv werden wollen und das am liebsten mit anderen zusammen. Da hat Corona scheinbar tatsächlich was ausgelöst. Menschen haben mehr Zeit, sehen wieder, wie wichtig Gemeinschaft ist und wie wichtig es ist, irgendwo geerdet zu sein. Gesunde Ernährung, Selber machen ist da natürlich auch ein ganz großer Punkt. Allerdings kommen die meisten und wollen lernen… Das macht´s dann natürlich schwierig, wenn Du nicht so viele Leute hast, die hier wirklich jemanden begleiten können (oder die sich´s noch nicht so richtig zutrauen). Aber irgendwie haut das ganz gut hin, da geht dann eben auch mal was „schief“, aber es macht großen Spaß. Das – denke ich – hat uns Corona auch gelehrt, flexibel bleiben und ein wenig mehr von heute auf morgen denken. Pläne werden im Moment fast immer durchkreuzt bzw. umgemodelt. Für mich auch ein ganz großer Lernprozess, da ich schon immer gerne irgendwo ´nen Plan habe und nun mit absoluter Ungewissheit planen muss. Aber, Lebenslanges Lernen lautet ja die Devise
Unser grünes Klassenzimmer steht und wir hoffen sehr, nun wenigstens in den Ferien unser geplantes Programm anbieten zu können (Smoothies, Dörrapparat, Naturfarben…).
Unsere Filmpremiere mussten wir Coronabedingt leider auch absagen, nun hoffe ich auf den Oktober. Dort wollen wir eine Veranstaltung machen, an der uns die Auszeichnung von der UN-Dekade für Biologische Vielfalt übergeben wird. Das ist jetzt für 2 Jahre natürlich ein tolles Siegel, um Öffentlichkeitsarbeit zu machen.
Du siehst, das Projekt sprudelt nur so vor Energie und Leben, ich bin wirklich unglaublich dankbar für diese Erfahrung.
Und ich bin auch sehr dankbar, dass es eine anstiftung gibt, die uns begleitet. Von unserer Kommune sind wir bei Corona ganz schön aus dem Blick geraten und wurden bei den ganzen Hygienekonzepten wie geschlossene Gebäude betrachtet. Es war sehr hilfreich, dass ich da immer bei euch schauen konnte, wie der Stand der Dinge ist.
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Neuer GG in Regensburg: Kompostklobau
(Gu aus Antrag)
In dem neu eingeweihten Garten mit angrenzender Werkstat am Geelnde vom Scheoss Pürkeegut wird im
Rahmen einer mehrtägigen Woreshopreihe eine Kompostoilete gebaut.
Im Rahmen dieser Workshopreihe werden die Teienehmer über diese nachhaltge Lösung informiert und
erhaeten durch Wissensvermiteung in Theorie und Praxis ein größeres Bewusstsein über die
Gesunderhaetung unserer Wasserwege und unseres Bodens.
Ziee ist es, das Bewusstsein über Wasserverbrauch, Wassernutzung und Bodengesundheit zu erweitern
und eine Rüceverbindung zu natürlichen Ressourcen, Kreisläufen und zur Natur herzusteeeen.
Kompostoieeten bieten dafür eine ressourcenschonende und saubere öösung im Aeetag.
Betrieben und genutzt wird diese Kompostoieete innerhaeb des Transiton Town Projekts am Scheoss
Pürkeegut.
Darüber hinaus werden auch eünft ige Besucher der Tinyhouse-Werkstat und Besucher der
Veranstaetungen von Transiton am Scheoss Pürkeegut die Kompostoieete nutzen und durch das scheichte
Vorhandensein und Nutzen der Kompostoieete ebenfaees gebiedet.
Ort: Scheoss Pürkeegut, Transiton Town Garten der Nachbarschafswerkstat
Teienehmer. Teienehmen können aeee Interessierten aus Gemeinschafsglrten,
Interessierte von Fern und Nah, Jung und Aet
Teienehmerzahe: min. 5 bis max 20 Personen pro Workshoptag
Termine: Wochenenden im Juni / Juei evte. zusltzeich im August 2018
Dauer: je Workshoptag 9.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
Workshop-Charakter: Wissensvermiteung in Theorie und Praxis mit praktschen Baueinheiten
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Komposttoilettenbauworkshop mit Kante im entstehenden Gemeinschaftsgarten Dübener Heide
(Gu aus Antrag und Antworten)
Die Kompost-Toilette entsteht auf einer im Aufbau befindlichen Gemeinschafts-Waldgartenfläche bei Kemberg. Sie soll im Rahmen eines Workshops am 23. Sept.
2017 zum Start der Einrichtung dieser Gartenfläche erbaut werden. Der Workshop wird geleitet von dem aus Berlin stammenden „Kollektiv für angepasste Technik“
(KanTe, https://kante.info/).
Die Waldgartenfläche wird als Teil des in der Dübener Heide gelegenen Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“ entwickelt 1. In der Projektbeschreibung sowie in der Budgetierung des Projektes ist der Bau einer Kompost-Toilette nicht enthalten.
Dieser Projektansatz ist im Verlaufe der Projektumsetzung durch Teilnehmer an die Projektleitung herangetragen wurden und soll im Anschluss an die theoretische Erarbeitung der Grundlagen von Komposttoilettenanlagen. als eigenständiges Projekt praktisch umgesetzt werden.
Der beantragende Verein Dübener Heide e.V. ist Träger des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Modell- und Demonstrationsvorhabens „Soziale Dorfentwicklung“ im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BLUE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beantragt und bewilligt.
Das Projekt dient dazu, die Potenziale von Gemeinschaftsgärten resp. des Urban Gardening für den ländlichen Raum zu ergründen.
Die fraglichen Potentiale sind auf die Aufgaben des Naturparks und seiner Schutzzwecke bezogen: Gemeinschaftsgärten sollen in ihrer Eignung geprüft werden, in wie weit sie sich als Plattform für Kommunikation, (interkulturelle) Integration, Umweltbildung, Kultur, Attraktionsräume für junge und urbane Zielgruppen und als Beispiel umweltgerechter Landnutzung nutzen lassen. Insofern werden auf allen vom Projekt unterstützten Gartenflächen kein Kunstdünger und keine Pestizide verwandt.
Das Projekt führt auf Basis einer Workshop-Reihe in das Thema Gemeinschaftsgärten als (halb-)öffentliche Lernorte für die Umweltbildung ein und initiiert und begleitet in
Anknüpfung an zu erfassende Vorortinitiativen die Errichtung von zwei (Pilot-) Gemeinschaftsgärten-Projekten in der Region. In einer dieser Flächen soll die beantragte
Komposttoilette erbaut werden.Die Toilette wird mobil gebaut, da nicht klar ist, ob auch langfristig Leute auf dieser Fläche gärtnern werden.
Wir haben in unserem Gartenprojekt im Teil Sachsen-Anhalt bisher eine motivierte Kerngruppe aus 6-8 Personen die im Umkreis von 2 – 5 km zur Workshopfläche und potentiellen Waldgarten wohnen. Zusätzlich kommen einige aus dem sächsischen Teil der Dübener Heide. Dabei handelt es sich auch um Leute, die selber Gärtnern und auch thematisch verwandte Seminare anbieten und das Projekt unterstützen wollen; einige kommen auch aus Interesse an den Workshopthemen . Dem gesamten Projekt wind ca. 25 Personen zugeordnet die bei unterschiedlichen Workshops anwesend waren.
Die jetzt anvisierte Fläche und die Idee zu diesem Workshop wurde von den Teilnehmern der durch unsere bisherigen Workshops gebildeten Kerngruppe vorgeschlagen, zu dem auch der Besitzer der Fläche gehört, und von unserem Projekt aufgenommen.
Leider ist die anzustrebende zusätzliche erweiterte Grupp des Gartenprojektes noch nicht vorhanden; diese muss vom Projekt weiter aufgebaut werden . Das soll auch über möglichst interessante Workshops geschehen. Der Komposttoilettenworkshop unter Leitung von KanTe bietet sich da an. Was dann später auf dieser Fläche angebaut werden soll, wird von den Teilnehmern entschieden.
Zeitlich sind wir durch die späte Bewilligung des Projektes im Jahresverlauf leider etwas hinterher, so dass der Workshop für dieses Gartenprojekt recht spät ins Jahr gerutscht ist. Aufgrund der Rahmenbedingungen des Förderprogramms können wir den Workshop jedoch nicht verschieben (mehr …) -
Mauergarten entsteht neu – auf der alten Fläche
(Gu, aus Antrag und Projektbesuch)
Seit herbst 2016 wird im Zuge der Neugestaltung des Mauerparks auf der gesamten Erweiterungsfläche (da ist auch der Mauergarten) der Boden saniert. Im Zuge dessen mußte der Mauergarten im Oktober 2016 komplett abgebaut werden. In vielen Sitzungen haben sie ein Konzept (Raumkonzept) erarbeitet, was den Mauergarten auch in dem umgestalteten Park Gemeinschaftsgarten bleiben lässt. Durch die Umgestaltung des Parks fallen einige bisher vorhandene „Wäldchen“ und Abgrenzungen weg, die den Garten zar vollkommen offen, aber auch geschützt sein ließen. Direkt neben dem Garten wird nun einer der Hauptwege entlangführen. So haben sie einen Beetplan erstellt, der hoffentlich ein Kreuz-und Quer-durch-den-Garten fahren (mit dem Rad) vermeidet.
Im Herbst waren sie 70 Vereinsmitglieder, 60 Beetpaten, 120 Hochbeete, 2 Gewächshäuser, eine Werkstatt, Bienen, Sitzecken. Die Gewächshäuser haben sie weiter nutzen können, die stehen wieder auf der Fläche.
Aufgrund des Abbaus und der nun Ungewissheit, in welcher Form es weitergeht, ist die Mitgliederanzahl zwischenzeitlich auf die Hälfte gesunken. Gerade kommen wieder neue Interessierte. Sie sind sehr rege, was ÖA angeht und kündigen Hochbeetbauworkshops frühzeitig an. Die Begehung mit GrünBerlin und dem Senat war, sie wissen nun, was wohin kann und was wie umzäunen können (z.B. die Wassertanks, die sie zunächst beibehalten wollen, obwohl es nun auch einen Wasseranschluß bald geben wird).
Um möglichst schnell wieder auf der Fläche mit Beeten präsent zu sein, haben sie schon im Winter in einer nahen Werkstatt welche gebaut und diese stehen auch schon auf der Fläche. Sie wollen nun regelmäßig auf der Fläche Beete bauen und brauchen dafür gutes, stabibles Werkzeug. Dieses werden sie auch bei Bedarf an andere Gärten oder die Nachbarschaft verleihen. Sie bringen es in noch zu bauende Unterstände unter und zunächst auch im fußläufig in fünf Minuten erreichbaren Büro. -
DIY_Fahrradhäcksler-Workshop im Prinzessinnengarten
(Gu, aus Antrag)
Wir planen einen Workshop zur gemeinsamen Herstellung eines DIY-Fahrradbetriebenen
Gartenhäckslers. Dieser Workshop wird innerhalb von 3 Tagen einen fahrradbetriebenen
Häcksler fertigstellen und ist pro Tag ofen für 8 Teilnehmende.
Das Konzept für den Häcksler stammt aus Brasilien. Seine spezielle Form wurde zunächst von
einer challenge bei den Open Source Circular Economy Days 2016 in Berlin inspiriert und
schließlich im April 2017 im Sao Paulo Lab fertiggestellt. Studierende, IngenieurInnen und
TechnikerInnen haben diesen Häcksler gemeinsam entwickelt; in einem Gemeinschafsgarten in
der Peripherie von Santos wurde er getestet. Dort entstand ursprünglich der Gedanke eines
solchen Häckslers, da in diesem Garten die Vorprozesse zur Kompostierung zu viel Zeit
benötigen, da die Zerkleinerung der Kompostzugaben manuell sehr lange dauert. Hier wurde er
auf den Namen papa-galhos (Zweigfresser) getauf und von Maria Augusta Bueno, eine
Mitwirkende des Sao Paulo-Labs, wieder als Idee nach Deutschland gebracht um eine nachhaltige
DIY Möglichkeit zur Grünabfall-Verwertung zu verteilen. (mehr …) -
In Erfurt entsteht ein neues Gartenprojekt: Freier Garten am Herrenberg
(Gu aus Antrag und Antworten)
Die Gesamtfläche, welche als Gemeinschaftsgarten genutzt werden soll ist ca. 750m2 groß. Davon sind ca. 300m2 eingezäunt. Perspektivisch solle der Zaun aber entweder um die Gesamtfläche erweitert werden, oder (das wäre auch die präferierte Variante) komplett abgebaut werden. Der zäun hat einen separaten Eingang. Alle Menschen, die im Garten tätig werden wollen, bekommen einen Schlüssel um auf den Garten sowie die notwendigen Geräte, welche in einem durch Ehrenamtliche selbst gebauten Schuppen mit Zahlenschloss, zugreifen zu können.
Im Rahmen von Workshops und gemeinsam mit Ehrenamtlichen sind bereits 11x Hochbeete 6x Erdbeete entstanden. Darüber hinaus verfügt die Fläche über einen “Gesellschaftsplatz” mit Grillfläche und einen Kompost, welche ebenfalls gemeinsam mit Ehrenamtlichen gebaut und hergerichtet wurde.
Im und rum um den Garten sind bereits 15 Personen ehrenamtlich aktiv. Der Garten wurde dabei von Anfang an gemeinsam mit Ihnen aufgebaut und stetig erweitert/weiterentwickelt. Die Gruppe als solches ist noch keine feste und einheitliche Gruppe. Langfristiges Ziel ist es, eine sich selbsttragende und selbstverwaltende Struktur zu schaffen. Die kommenden Workshops sind ein Baustein um dies zu erreichen. Die Kommunikation läuft durch persönliche Absprachen. So werden auch Entscheidungen zum weiteren Ausbau und zur Weiterentwicklung des Gartens getroffen.
Der “freie Garten am Herrenberg” wird durch den monatlichen Newsletter, Web und Web 2.0 sowie durch persönliche Gespräche beworben und dokumentiert. Wir stehen in engem Kontakt mit den ansässigen Flüchtlingsunterkünften und haben durch verschiedene Veranstaltungen und Projekte direkten Kontakt zu Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund. Ca. 70% der im Garten Tätigen haben einen Migrations- oder Fluchthintergrund.
Wir haben schon verschiedene Kontakte zu anderen Gemeinschaftsgärten geknüpft und soll diese Jahr durch direkte Kooperation und gemeinsame Projekte auch ausgebaut werden.
Die Sachkosten werden für den Aufbau und Ausbau des Gartens benötigt. Im Rahmen der Workshops sollen dabei die bereits im Garten Aktiven, aber auch alle Interessierten, qualifiziert werden und die Gemeinschaft gestärkt werden, um so langfristig eine sich selbstverwaltende Struktur zu etablieren. Die Sachkosten sind somit zum Großteil für die Workshops, sollen aber auch für den allgemeinen Ausbau des Gartens gemeinsam mit den Ehrenamtlichen verwendet werden.
Workshops werden dabei z.B. die Themen Holzverarbeitung (Hochbeete, Gartenmöbel), Anlagetechniken (Bewässerungstechniken, Permakulturverfahren), Anbautechniken (Bodenaufbereitung, Symbiosen), Verarbeitungstechniken (Haltbarmachungsverfahren, Fermentation) und ökologische Bildung (Kräuterkunde, Biologie “nützlicher” Insekten) beinhalten.
Im Garten ist ein Grundstock an Gartengeräten vorhanden. Es ist daher an dieser Stelle schwer vorauszusagen, welche Gartengeräte und wieviele (und ob) gekauft werden müssen. Dies hängt davon ab, ob Gartengeräte kaputt gehen und wieviele Menschen evtl. zusätzlich im Garten tätig werden wollen. Die Gartengeräte sollen somit je nach Bedarf angeschafft werden.
Wir haben Kontakte zu verschiedenen Ämtern und Betrieben. Wir konnten auch durch Spenden diverse Materialien wie Erde und Paletten bereits akquirieren. Jedoch haben auch die Akquise von Materialien durch Spenden ein Limit, sodass wir nun auf Förderungen von weiteren notwendigen Materialien angewiesen sind.Ein Hauptziel des Projekts ist der Aufbau einer nachhaltigen sich selbstverwaltenden Organisations-
struktur für die Bewirtschaftung und Bespielung des „Freien Garten am Herrenberg“.
http://www.deine-plattform.info
Dabei soll unter Anleitung/Begleitung eine eigenständige Organisationsstruktur für die Bewirtschaftung und Bespielung des „Freien Garten amHerrenberg“ aufgebaut werden, die ab 2018 selbstständig tätig wird.In der ersten Phase sollen bereits bestehenden Akteure, Kooperationspartner und Ehrenamtlichezusammengebracht und weitere wichtige Kooperationspartner in diesem Bereich ausfindig gemachtwerden. Darüber hinaus wird der Aufbau der Organisationsstruktur „AG Garten“ niedrigschwellig(mehrsprachig, leicht zugänglich) beworben. Die Bewerbung wird dabei über die bestehenden Kanäledes STZ (Newsletter, bestehende Netzwerke, lokalen Geschäften wie z.B. Kaufland und Melchendor-fer Markt) sowie direkt in z.B. Flüchtlingsunterkünften und Altenheimen, geschehen. Parallel dazuwird die Gartenfläche, unter Beteiligung der bereits im Garten ehrenamtlich tätigen Menschen, fürdas Jahr 2017 vorbereitet (Sicherung der Grundstruktur).In der zweiten Phase werden die Teilnehmer/innen unter Anleitung/Begleitung einer Fachkraft ler-nen, wie man einen Garten bewirtschaftet und bespielt, bzw. wie eine solche Bewirtschaf-tung/Bespielung aussehen kann. Im Rahmen von verschiedenen Workshops werden die Teilneh-mer/innen der AG Garten sowie alle Interessierten die Möglichkeit der Weiterbildung zu Gartenbau-und Anbauthemen erhalten. Durch verschiedene Veranstaltungen werden Schnittpunkte zum Gartengeschaffen sowie der Garten und die AG Garten beworben. Darüber hinaus werden durch die Veran-staltungen verschiedene Kulturen beleuchtet und über diese aufgeklärt, um so Toleranz zu schaffenund die soziale Struktur der Gruppe so wie aller Interessierten zu stärken. Zum Ende (Abschluss) desJahres wird der Garten winterfest gemacht.In der dritten Phase wird gemeinsam mit den Teilnehmer/innen der AG Garten auf das Jahr zurück-geblickt und evaluiert. An dieser Stelle wird die AG Garten in die Selbstständigkeit für das Jahr 2018geführt. -
Gartenworkshopreihe im freiGarten in Potsdam
(Gu aus Antrag, 1.2.)
Wir wollen in der ersten Jahreshälfte eine lose Workshop-Reihe anbieten, wobei die Einzel-Workshops auch unabhängig voneinander besucht werden können und die in kurzer Zeit zu befriedigenden Ergebnissen im Stadtgarten führen sollen. Das sind Workshop zu Anzucht, mobile Kompostbeete bauen, vertikales Gärtnern.
Ziel ist neben der Vermittlung innerhalb der freiGärtner*innen auch das „Werben“ für neue Stadtgärtner*innen – es soll Lust auf Mehr machen!
Gerahmt werden soll das dann entweder durch kleine Events wie „Smoothies aus dem Wildkräutergarten“ oder Kochen über dem Lagerfeuer…wir wollen gerne mehr Leute werden, die sich für Stadtklima, Transition und DIY interessieren – also auch möglichst Leute in den Garten locken, die bisher damit noch nicht so viel anfangen konnten
Also mitmachen können 8 – 10 Leute (+/- 2).
Wir haben tatsächlich vor, mitten auf dem Gelände bzw. an dem Wänden des Cafés die Hochbeete/vertikalen Beete aufzustellen.
Direkt neben dem Café und der Feuerstelle haben wir jetzt einen kleinen Bar-container, den wir als kleines Garten Café entwickeln wollen, um das Gemeinschaftliche mehr zu fördern. Wir hatten da letztes Jahr schon mit Mitbring-Brunch angefangen und es war sehr schön! (Erstmal 1x im Monat und mit Gartentag verbunden).Bewerben wollen wir es über unseren internen freiland-verteiler, unsere Webseiten (freiland und freiGarten),facebook,über den Transition-verteiler Potsdam und Berlin und über den Permakultur-Verteiler Berlin-Brandenburg.
Gerade starten wir ein Garten Netzwerk Potsdam,damit wir besser vernetzt sind und uns auch mit wissen und Pflanzen austauschen.Je nach Saison machen ca. 5 Leute fest mit im freiGarten, und für die kommende Saison haben sich 3 weitere Leute gemeldet. Noch klein,aber fein. Abgesehen davon nehmen die freiLand-Siedler*innen immer an größeren Aktionen teil,die das Gelände verschönern und haben teilweise Beetpatenschaften übernommen.
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Die grüne Bibliothek der Nachbarschaft
(Gu, mail, 23.9.)
Die Frauen von „Wachsen lassen“ (Berlin-Tiergarten) haben nach etlichen Hin/Her ein neues Projekt bewilligt bekommen:
‚Die grüne Bibliothek der Nachbarschaft – mit aktivierenden Mitmach-Projekten – Sprache-Garten-Selbermachen‘
In den ersten drei Monaten nächsten Jahres starten wir mit dem Ausbau der Abteilung ‚urbanes Gärtnern‘ und der Saatgut-Bibliothek. Dabei kooperieren wir mit dem Mauergarten e.V., Joshua wird die Palettenbau-Workshops übernehmen. Ich habe eine Zwischenform gefunden, wo die (vom Bezirk gewünschte) Sprachförderung ebenso einen Raum findet wie die Bibliothek urbanes Gärtnern und DIY-Workshops.[…] In Form einer besonderen Abteilung soll in der Bibliothek ein Kommunikations- und Konsultationszentrum im Stadtteil mit Durchführung von Theorie-Praxis-Seminaren/Workshops ‚Urbanes Gärtnern und nachhaltige Lebensstile / Subsistenzpraktiken, eng verknüpft mir einem Bereich Sprach- und Leseförderung, errichtet werden. Damit ensteht ein neuartiger Bildungs- und Lernort im Quartier. Der Bereich Sprachförderung richtet sich an Kinder ab dem Kindergartenalter bis hin zu jungen Menschen, aber auch an Mütter/Familien. Die Stadtteilbibliothek und das Quartier erleben durch die neue Schwerpunktsetzung und dadurch die Zusammenarbeit mit Akteuren des direkt angrenzenden Familiengartens eine zusätzliche standortbezogene Aufwertung.
1. ABC-Spiele für alle Altersgruppen (fortlaufendes Angebot) Neben Angeboten für Kinder sollen hier besonders Mütter/Familien mit einbezogen werden. Erlernen/Verbessern der deutschen Sprache mit Spaß im Spiel.
2. Japanisches Erzähltheater – Sprachkompetenz durch Kamishibai
3. Ergänzung des Medienbestandes.
4. Praxis-Workshop I.: Gemeinsame Gestaltung eines Bereiches mit Saatgut-Bibliothek, großem Tisch zum Arbeiten, Regale für Präsenz-Bibliothek urbanes Gärtnern – DIY, nachhaltige Lebensstile, Paletten-Möbelbau / Gartenmöbel / Hochbeete.
5. Praxis-Workshops II.: Herstellung eines Ordners Bauanleitungen, Literacy-Workshops für Vorschulkinder und Schulkinder, Kräuter-Workshops mit künstlerisch-kreativer Gestaltung von Pflanzenschildern, Kräuterverarbeitung, Herstellung eines Kräuterordners, Gemeinsame Essveranstaltungen mit Gärtnerinnen des Interkulturellen Gartens, Herstellung eines Rezeptordners.
6. Gestaltung eines Bereiches für Kinder/Bilderbuchkino
7. Medienakquise
Wir haben ja auch für wachsenlassen eine weitere Förderung bis Mitte 2016 erhalten und beide Projekte sind eng miteinander verknüpft.
An die Bibliothek ist ein Café angegliedert inkl. eines Raums, der als Workshopraum genutzt werden kann. Da in Bezug auf diese Räumlichkeiten seit Jahren ein Rechtsstreit besteht, wird vor April 2015 keine Möglichkeit bestehen, diese Räumlichkeiten zu nutzen. Von Seiten des Bibliotheksamtes besteht jedoch eine sehr große Wahrscheinlichkeit, dass wir diese Räume werden nutzen können. Dann würden wir mit der Bibliothek urbanes Gärtnern vollständig in den Workshop-Raum ziehen. Das Café wäre natürlich ein wunderbarer Ort für gemeinsame Essen und Herstellung von Produkten aus dem Garten und natürlich auch die Möglichkeit, etwas Geld für unser Unternehmen einzunehmen. Vorab dürfen wir mit unserem Projekt einen Bereich in der Bibliothek nutzen.“