Schlagwort: Dormagen

  • GG als Klimaverbesserungsmaßnahme in Dormagen

    (gu, alerts)

    Das (Mikro-) Klima in der Stadt soll besser werden. Dieses Ansinnen hat die SPD und sieht in „Urban Gardening“ einen möglichen Weg dorthin. In einem Antrag für den Planungs- und Umweltausschuss am heutigen Mittwoch wird die Verwaltung um Unterstützung gebeten.

    Sie soll ein geeignetes kleines Grundstück, zum Beispiel Teil einer städtischen Grünfläche, in der Innenstadt als Fläche für „Urban Gardening“ bereitstellen. Das kann bei Interesse auch in einem der Stadtteile sein.

    „Gerade in der eng bebauten Innenstadt mit mehrgeschossiger Bebauung ohne eigene Gärten fänden sich sicher genügend interessierte Menschen für ein solches Projekt“, ist die planungspolitische Sprecherin der SPD, Sonja Kockartz-Müller, überzeugt. Für die dauerhafte Betreuung des „städtischen Gartens“ sollte sich dann durchaus eine entsprechende Initiative oder ein Verein gründen. (mehr …)

  • SPD Dormagen will urb gardening fördern

    (Gu, alerst)

    Mehr Nutzpflanzen, die Bürger in der Stadt anbauen – das wünscht sich die SPD für Dormagen und beantragt, ein geeignetes Grundstück für „Urban Gardening“ bereitzustellen. Darunter versteht man eine Bewegung, bei der Bürger beispielsweise brachliegende Flächen in den Städten zum Gärtnern nutzen und dort Gemüse, Kräuter und andere Nahrungspflanzen anbauen. „Abgesehen davon, dass solche urbanen Gärten das städtische Mikroklima verbessern und die lokale Artenvielfalt bereichern, sind auch das soziale Miteinander, das beim gemeinsamen Anbau und der Pflege der Nahrungsmittel entsteht, für jeden Stadtteil eine Bereicherung“, erklärt Sonja Kockartz-Müller, planungs- und umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Ein weiterer Aspekt sei zudem die Sensibilisierung für den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

    SPD-Ratsmitglied Jochen Pälmer ist überzeugt, dass sich auch in Dormagen vor allem im Innenstadtbereich, wo die Menschen oft eigene Gärten vermissen, genügend Interessierte finden, die sich gerne beim „Urban Gardening“ einbringen würden: „Deshalb beantragt unsere Fraktion, dass ein geeignetes Grundstück – beispielsweise ein Teil einer städtischen Grünfläche – für ein solches Projekt bereit gestellt wird.“ Der Initiator des Antrags weiter: „Für die dauerhafte Betreuung kann sich dann z. B. eine von den Nutzern gegründete Initiative verantwortlich zeigen.“ Solche „Stadtgärten“ finden bestimmt auch in anderen Stadtteilen Zuspruch, ist Pälmer überzeugt.


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