Schlagwort: Dresden

  • Dresden: VHS baut Garten auf

    VHS/Dresden-Gorbitz: wir planen derzeit ein Gartenprojekt, das nächstes Jahr umgesetzt werden soll. Ziel des Projekts ist es, einen gemeinschaftlich nutzbaren Garten zu schaffen, der den Austausch zwischen verschiedenen Generationen und Kulturen fördert, nachhaltige Anbaumethoden erprobt und Bildungsangebote rund um Umwelt, Ernährung und Naturerfahrung bereitstellt.

    Sie haben eine Parzelle in einer Kleingartenanlage, der KG ist begeistert. Beraten werden sie durch die Ufer-Projekte. Auf die Idee ist die VHS-Frau gekommen, da sie selber eine kG hat und gerne in einem Projekt mit mehreren das Gärtnern anbieten möchte. Es soll ein offener Garten werden, in dem die VHS auch Kurse macht.

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  • Dresden: Tuuwi Garten ist umgezogen

    Der Garten an der TU Dresden war bisher hinter einer Baracke in der der STuRa untergebracht war. Diese Baracke ist abgerissen worden. Der Garten zog hinter eine Villa der Uni ganz in der Nähe.
    Tuuwi = TU Umweltinitiative. In der Villa ist das Dezernat „Universitätskultur“ untergebracht.
    „Wir sind in den letzten Monaten umgezogen. Von der Stura Baracke zur Mommsenstraße 5. Da kann man jederzeit reingehen. Die Gartentore stehen immer offen. Momentan wird sehr wenig gemacht, da Semesterferien sind und die meisten Menschen aus unserer Gartengruppe unterwegs. Auch sind wir ein wenig in einer Umbruchsphase, wo nicht sehr viele Menschen aktiv sind.“

    Über die Tuuwi gab es dieses Jahr auch einen Projekttag „Angewandte Transformation“ in der Alten Gärtnerei: https://tuuwi.de/urv/projekttag-angewandte-transformation-in-der-praxis-die-alte-gaertnerei/

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  • Dresden: Palais-Garten gärtnert noch nicht

    Besuch)
    Das gemeinschaftliche Gärtnern ist noch nicht wieder losgegangen, der Garten ist noch nicht weiter ausgebaut worden (seit unserer Förderung). Die Gründe: das Palais-Café ist noch nicht wieder besetzt. Sie haben zwar die „VG“ (?) im Boot, aber die haben derzeit kein Personal dafür. Das Café wird weiter ein Projekt des Muesums sein, da sie es sonst gar nicht machen könnten (Denkmal- und Hygieneschutz etc.). Die Räumlichkeiten sind zwar nicht klein, aber es gibt nur wenig Kühlmöglichkeiten und auch nicht viel, um Kuchen zu backen etc. Die Besucher*innen mussten bisher immer viel Zeit mitbringen, eine kommunikative Aufgaben, die die Vorgänger*innen gut gemeistert haben. Im Cafße wurden die Produkte aus dem Garten verarbeitet.

    Der Eintritt in das Museum ist nicht mehr frei, es ist weniger im Haus los.
    Sie haben nicht mehr ein so großes Angebot an Veranstaltungen und Events

    Der Garten wurde 2019 wurde eine Sonderausstellung zur „Erfindung der Zukunft“ gebaut (als Projekt, auch das ging nur so)
    . Die Ausstellung hat sich an junge Menschen gerichtet, es ging um Klima, Nachhaltigkeit, grüne Stadt. Der Garten war ein Ausstellungsraum, hier fand das „essbare Museum“ statt.
    Inzwischen haben sie weniger Gemüse/Essbares, dafür mehr für Insekten. Donnerstags kommt ein Gärtern, der sich kümmert, mak könnte auch mitgärtnern, aber das erschließt sich (noch) nicht. Über eine andere Stiftung hat Frau Vincent Honorargelder akquirieren können, es sollen Kooperationsprojekte mit Schulen aus der Johannstadt laufen. Mit ihnen werden neue Beete gebaut, die sie dann auch betreuen werden.
    Sie hatten auch mal einen Wurmkompost, doch starben die Würmer immer. Das System hat eine Frau (von Ufer-Projekten) nun überarbeitet und es werden kleine Wurmbehälter direkt in die Beete eingesetzt.
    Am 30.10. macht die Senkenbachstiftung eine Ausstellung zu Insekten, der Palais-Garten soll da auch eine Rolle spielen.

    In Neustadt wohnt wohl eine große vietnamesische Community. Der Künstler, der bei der letzten Documenta den vietnamesischen Garten gestaltet hat, ist im Palais-Garten dabei, bzw angegliedert. Zunächst stand sein Kunstwerk (viele Hochbeete mit Wasserfenchel) an der dem Garten gegenüber liegenden Wand, doch wurde das Werk dann gleich von Aufbauten für Kuturveranstaltungen überragt. So kam das Kunstwerk ans Kopfenede des Gartens. Bislang wurde der Wasserfenchel auch geerntet und verarbeitet, z.B. bei Karakoke mit Essen. Dieses Jahr wuchs er nicht so gut. Sie hatten auch überlegt, Beete vors Haus zu stellen, doch das ging wegen Denkmal- Brand- und anderen Schutzen nicht.
    Die vietnamesische Community soll stärker einbezogen werden und andere Gemüse anbauen können. (mehr …)

  • Dresden: Finanzierrung Ernährungsrat für 2025 steht

    Wir haben für 2025 eine Institutionelle Förderung für die Essbare Stadt erhalten und auch für die Bio-Regio-Modellregion haben wir für von 2025-2028 eine 75% VZÄ Stelle. Darüber

    Für die Koordination des Ernährungsrates wird es damit ab 2026 erstmal schwierig, aber auch hier bin ich dran.
    Meine Idee ist es, die Essbare Stadt mit der Schwammstadt zu verknüpfen und bei der KFW-Förderung in Zusammenaarbeit mit der Kommune Förderung zu beantragen.

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  • Dresden: Neubelebung und Erweiterung des Palais Garten (im Museum)

    (ANtrag, ANtworten)

    Das Japanische Palais ist ein historisches Gebäude im Zentrum Dresdens, direkt an der
    Elbe. Ein Großteil des Gebäudes wird von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
    genutzt: Hier befinden sich das Museum für Völkerkunde der SKD und das SENCKENBERG
    Naturmuseum Dresden. Zudem werden wechselnde Ausstellungen der 15 Museen der SKD
    präsentiert. Aktuell ist noch die Kinderbiennale zu sehen, anschließend folgen die
    Ausstellung „Mythos Handwerk“ des Kunstgewerbemuseums sowie „Die blauen Schwerter.
    Meissen in der DDR“ der Porzellansammlung der SKD.
    Um unsere Nachbarschaften einzubinden und das Gebäude mit dem Umfeld zu verknüpfen,
    gibt es auch sogenannte „Frei-Räume“: Werkstätten, ein Projektcafé und einen urbanen
    Garten im Innenhof des Japanischen Palais, der zur gemeinsamen Nutzung und kreativen
    Arbeit einlädt. Bisher wurde der Garten eher passiv genutzt – vor allem zum Bestaunen und
    Verweilen. Nun möchten wir ihn für die Gemeinschaft aktivieren, sodass er bewusst genutzt
    und (mit-)gestaltet wird.
    Projektbeschreibung:
    Der Garten, der 2019 im Rahmen der Ausstellung „Die Erfindung der Zukunft“ durch eine
    enge Zusammenarbeit mit der UFER e.V. entstand, soll durch die Einbindung einer
    Gartengruppe und einer Partnerschule oder Kita noch stärker in die Stadtgesellschaft
    eingebunden werden. Geplant ist, die bestehenden Hochbeete gemeinsam zu pflegen, neue
    Hochbeete aufzubauen, die von der Gartengruppe bepflanzt und gepflegt werden und den
    Garten zu einem Ort des Austauschs und der praktischen Bildung zu machen.
    Besonderes Augenmerk liegt auf der Installation „Vietnamese Immigrating Garden“ des
    Künstlers Tuan Mami, die im Jahr 2022 in den Garten integriert wurde. Hierbei wird die
    Migration von Pflanzen als Metapher für die Migration von Menschen betrachtet. Im Zentrum
    steht die Pflanze Rau Cần Ta (Wasserfenchel), die durch vietnamesische Migrant*innen nach
    Deutschland kam und eine Verbindung zwischen der vietnamesischen Kultur und den
    Erfahrungen von Migration herstellt. Es hat sich etabliert, dass die vietnamesische
    Gemeinschaft aus der Nachbarschaft des Japanischen Palais gern kommt, um die
    Wasserfenchelpflanzen zu ernten. Auch sie sind eingeladen, die neue Hochbeete
    mitzugestalten.
    Projektziele:
    Das Projekt zielt darauf ab, den Palais Garten als offenen und lebendigen
    Gemeinschaftsgarten für die Stadtgesellschaft zu etablieren. Durch die Bildung einer
    Gartengruppe und Partnerschaften mit Schulen oder Kitas soll der Garten als interaktiver
    Lern- und Begegnungsort genutzt werden. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die
    Förderung von Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gelegt, indem durch die
    Wiederverwendung von Materialien und nachhaltigen Anbaumethoden ein
    ressourcenschonender Umgang mit der Natur praktiziert wird. Beispielsweise werden
    Holzbalken nach Abbau der aktuellen Sonderausstellung „Kinderbiennale. Planet Utopia“
    aufbewahrt, um einen Sonnensegel im Palais Garten bauen zu können. Der Stoff für das
    Sonnensegel wird in der die „Fair Fashion Factory“, der Textil- und Nähwerkstatt des
    Japanischen Palais, genäht. Darüber hinaus werden die Pflanzenschilder in der hauseigenen
    Medienwerkstatt, dem Media Lab, produziert.
    Weiterhin wird das Kunstwerk „Vietnamese Immigrating Garden“ von Tuan Mami integriert,
    um die Migration von Pflanzen und Menschen sowie deren kulturellen und sozialen
    Auswirkungen zu thematisieren. Das Projekt fördert den interkulturellen Austausch und das
    Verständnis für die Themen Migration und Heimat. Der Garten wird so zu einem Ort des
    Austauschs, des Lernens und der sozialen Integration.

    Maßnahmen:
    Zur Umsetzung des Projekts werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Zunächst wird eine
    Gartengruppe gebildet, die gemeinsam mit einer Schule oder Kita an der Pflege der
    Hochbeete und der Gartengestaltung beteiligt ist. Es sollen drei neue Hochbeete
    gemeinsam aufgebaut und bepflanzt werden, die gezielt von der neuen Gartengruppe
    gepflegt werden. Zu der Gartengruppe gehören auch die Mitarbeiter*innen des Museums,
    das Team des Projektcafés, das die Kräuter und das Obst aus dem Garten für die
    Zubereitung von Speisen und Getränke nutzt, und die ehrenamtlichen Expert*innen von
    Gartenvereinen. Das gemeinsame Gärtnern soll dabei auch den Austausch zwischen
    Museum und Publikum stärken.
    In Workshops und Führungen werden die Themen Nachhaltigkeit, Pflanzenpflege und
    Kreisläufe vermittelt. Dabei sollen die Teilnehmer*innen nicht nur praktisch im Garten tätig
    werden, sondern auch ein tieferes Verständnis für ökologische Zusammenhänge entwickeln.
    Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Einbindung des Kunstwerks von Tuan Mami,
    das die Migration von Pflanzen als Metapher für die Migration von Menschen nutzt.
    Mögliche Workshops sind: Balkonkästen aus Restmaterialien bauen und mit Saatgut aus
    dem Palais Garten bestücken; ein Herbarium herstellen; Kräutervielfalt kennen lernen;
    Nachhaltig und saisonal kochen; die Pflanzenwelt über einen künstlerischen Zugang
    entdecken, Samenkugeln für zu Hause bauen u.v.m. Die Themen der Workshops werden in
    Zusammenarbeit mit der Gartengruppe entwickelt.

    1. Wie groß ist denn die Gruppe schon? Wie viele ehrenamtliche Expert*innen aus Gartenvereinen (meinen Sie damit Gemeinschaftsgarten Trägervereine?) sind schon dabei?

    Aktuell besteht die Gartengruppe aus einer kleinen, engagierten Runde: 4 Mitarbeitenden aus dem Museumsteam, 1 Aufsichtsperson sowie 3 Expert*innen aus dem Gartenbereich, die teilweise ehrenamtlich, teilweise (bis 2024) freiberuflich projektfinanziert mitwirkten. Hinzu kommen 5 Mitglieder einer vietnamesischen Gemeinschaft, die gezielt den „Vietnamese Immigrating Garden“ (V.I.G.) pflegt und erntet. Die bisherigen Café-Partner*innen waren ebenfalls Teil der Gartengruppe. Wir sind derzeit auf der Suche nach neuen Partner*innen.

    1. Wie viele Besucher*innen der Sonderausstellung haben Interesse, mit zu gärtnern/beim Gartenprojekt dabei zu sein?

    Während der Finissage der Sonderausstellung haben wir gezielt auf das Gartenprojekt aufmerksam gemacht – durch Workshops und Gartenführungen. Verbindliche Anmeldungen wurden bisher allerdings nicht erfasst. Sobald klar ist, wie und wann es weitergeht, möchten wir auf unseren Kanälen – insbesondere über Instagram und vor Ort im Japanischen Palais – aktiver zur Beteiligung einladen. Am 11. April wird der Garten neu bepflanzt, und wir laden interessierte Besucher*innen spontan herzlich ein, mitzugärtnern oder den Garten zu entdecken

    1. Wie kommen die Gärtner*innen in den Garten? Ist das jederzeit möglich?

    Der Garten ist während der regulären Öffnungszeiten des Japanischen Palais zugänglich – derzeit Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Perspektivisch streben wir eine Verschiebung von 11 bis 18 Uhr an; eine Entscheidung dazu steht in Kürze an. Die einzige Einschränkung erfolgt im Winter: Bei Schneefall und Glätte bleibt den Innenhof geschlossen (Rutschgefahr). Es ist allerdings möglich, als Gartengruppe darum zu bitten, in den Innenhof zu gelangen.

    1. Wie genau wird Kunstwerk „Vietnamese Immigrating Garden“ integriert (das habe ich schon auf der letzten Documenta bewundert)?

    Das Werk von Tuan Mami war ursprünglich an einer anderen Stelle im Hof verortet. In Zusammenarbeit mit dem Künstler und der Gartengestalterin Gerda Berger wurde es 2024 in den Garten integriert. Seitdem rahmt es den linken Gartenbereich und bildet eine neue Einheit – zugleich eigenständiges Kunstwerk und Teil des gestalteten Gartens. Zusätzlich ist geplant, zwei Pflanzkästen mit Wasserfenchel vor dem Gebäude zu platzieren, um die Installation stärker nach außen sichtbar zu machen. Hierfür warten wir auf Rückmeldungen der Stadt und der Denkmalpflege. Der Wasserfenchel wird regelmäßig geerntet und kulinarisch genutzt. Perspektivisch möchten wir den V.I.G. auch inhaltlich weiter im Garten verankern – z.B. durch ein neues Beet mit Kräutern aus der vietnamesischen Küche. Ich hänge gern ein Bild vom Garten anbei. Darüber hinaus streben wir an, mit der vietnamesischen Gemeinschaft größere Formate und Veranstaltungen zu organisieren. Hierfür bin ich parallel auf der Suche nach Fördermöglichkeiten. Wir hatten bereits zwei sehr erfolgsreiche Großformate: einmal 2023 die Einweihung des Gartens mit dem Künstler Tuan Mami, mit gemeinsamen Kochen und Essen (Hotpot) sowie Karaoke-Singen und einmal das Nachbarschaftfestival 2024: drei Tage mit vielfältigen Musikbeiträgen, Streetfood, Workshops etc.

    1. Sind die Workshops für die (potentiellen) Gärtner*innen des Palais Gartens oder für alle Besucher*innen?

    Die Workshops sind grundsätzlich offen für alle – sowohl für Mitglieder der Gartengruppe als auch für interessierte Besucher*innen. Die Themen können von der Gartengruppe vorgeschlagen werden, zugleich bieten die Workshops eine gute Möglichkeit, neue Mitwirkende für das Gartenprojekt zu gewinnen.

    1. Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie werden die Beete bewässert?

    Die Gartengeräte sind im Garten in einer abschließbaren Holztruhe untergebracht (Zahlenschloss). Für die Beete wurde ein Bewässerungssystem mit Computersteuerung und kleinen Schleusen installiert. In den Sommermonaten wird zusätzlich per Hand mit Gießkanne bewässert, wenn das System allein nicht ausreicht.

    1. Könnten Sie bitte die geplanten Kosten für die Workshops und für die Beetreparaturen noch ein wenig auffächern?

    Da die Themen der Workshops gemeinsam mit der Gartengruppe entwickelt werden könnten, ist eine genaue inhaltliche Aufschlüsselung vorab schwierig. Dennoch habe ich beispielhafte Materialkosten und Bedarfe kalkuliert. Womöglich können einige Material von den Teilnehmer*innen mitgebracht werden, aus dem Garten gezogen (Pflanzen) oder von weiteren Projekten im Jap. Palais nachgenutzt werden, sodass wir mit dem gesamten Budget mehr Workshops organisieren bzw. mehr Personen erreichen würden.

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  • Dresden: Garten nebenan wioll Grundstück kaufen

    ,welcher den Gemeinschaftsgarten Nebenan auf der Wölfnitzstraße in der Dresdner Friedrichstadt verwaltet. Der Garten ist 2024 von der ostsächsischen Sparkasse Verein des Jahres in der Kategorie Umwelt gekürt wurden und spielt eine ebenso wichtige soziale Rolle und gilt als Treffpunkt für jung bis alt im Viertel.

    Das Projekt besteht aus insgesamt vier Grundstücken, von denen die beiden äußeren bereits an eine Immobilienfirma verkauft sind, die höchstwarscheinlich nun das mittlere Grundstück auch kaufen wollen, um ein Neubau hochziehen zu können. Das mittlere Grundstück soll im April zum Verkauf auf den Markt kommen, was für unser Projekt mit hoher Warscheinlichkeit zum Jahresende das Aus bedeuten würde.

    Wir haben großes Interesse daran den Garten zu erhalten, in dem wir das Grundstück selber kaufen und diskutieren zur Zeit über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten.

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  • Dresden: Jüdische Kultusgemeinde plant Gemeinschaftsgarten

    Im Auftrag der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden e.V. suche ich nach Unterstützern für unser eigenes Gartenprojekt. 

    Als gemeinnütziger Verein sehen wir uns der Gesellschaft und dem Leben verpflichtet. Daher wollen wir an unserem Standort, der vielen Juden in der Vergangenheit den Tod brachte, nun nachhaltiges Leben, sowohl ökologisch wie auch sozial entgegensetzen

    Die Jüdische Kultusgemeinde am Alten Leipziger Bahnhof bringt junges, vielfältiges
    jüdisches Leben in die Dresdner Neustadt. Durch ihre Offenheit und ihre
    Zusammenarbeit im Rahmen unterschiedlicher Netzwerke macht die Gemeinde
    jüdische Kultur auch für eine breitere Gesellschaft erfahrbar und lebendig. Zugleich ist
    der Ort des Gemeindezentrums auch eine Brücke vom dunklen Kapitel der Shoah zu
    einer modernen, demokratischen Stadtentwicklung. Vom Areal des Alten Leipziger
    Bahnhofs wurden die meisten Dresdner Jüdinnen und Juden in Vernichtungslager
    deportiert. Heute ist die Präsenz einer jüdischen Gemeinde am Ort der Vertreibung und
    Vernichtung ein Sieg der Überlebenden und ihrer Nachkommen.
    Der geplante Gemeindegarten am Alten Leipziger Bahnhof soll ein offener,
    klimaresilienter und historisch sensibler Begegnungsraum für Gemeindemitglieder und
    die Öffentlichkeit sein. Er basiert auf den Prinzipien Interaktion, Transparenz und
    Nachhaltigkeit.
    • Interaktion: Der Garten bietet Hochbeete für urbanen Anbau, Sitzgelegenheiten,
    eine kleine Bühne und mobile Pflanzkästen, um vielseitige Veranstaltungen wie
    Konzerte, Hochzeiten und Workshops zu ermöglichen.
    • Transparenz: Die Gestaltung integriert die historischen Strukturen des
    ehemaligen Bahnhofs und Deportationsortes, wobei ein Amphitheater und
    mobile Elemente die starre Geometrie auflockern.
    • Nachhaltigkeit: Durch heimische Bepflanzung, Regenwassernutzung und
    wartungsarme Strukturen wird der Garten klimaresilient und pflegeleicht
    gestaltet.
    Hauptbestandteile der Anlage:
    • Ein Amphitheater für Veranstaltungen
    • Hochbeete für Gemüseanbau
    • Wildhecken und Blühstreifen für Biodiversität
    Ein mobiler Pavillon (Sukka) für das Laubhüttenfest
    • Eine barrierefreie Rampe für den Zugang
    Der Garten wird größtenteils ehrenamtlich gestaltet, wobei Materialspenden und
    gezielte Investitionen in Baumaterial und Fachkräfte die Umsetzung unterstützen
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  • Dresden: jährliche Sprechstunde bei der Bürgermeisterin und Essen für Kinder im Garten

    (Gespräch mit Herrn Viertel)

    Die Dresdner (Umwelt)Bürgermeisterin Eva Jännig bietet jährlich eine Sprechstunde für die Gemeinschaftsgärtner*innen/Interessierte an den Gärten an. Dort können alle Fragen gestellt und diskutiert werden.

    In einem Garten gibt es inzwischen 1x Woche ein Abendessenangebot für die Kinder aus der Nachbarschaft.
    Gelder für die Gärten gibt es zwar noch, doch über andere Programme und Möglichkeiten, wie EFRE und einem bestimmten Programm, bei dem es um die gemeinwohlorientiere Wirkung für die Nachbarschaft geht. Bei dieser Fördermöglichkeit muss man sich bewerben und wenn der Garten auf einer kommunalen Fläche ist, muss Herr Viertel da auch Stellung zu beziehen. Eine Jury entscheidet dann.

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  • Dresden: IG Dresden Teil einer Ausstellung in Paris 2025

    Es war uns eine große Freude dir unser Gartenprojekt vorzustellen! Die Internationalen Gärten Dresden freuen sich sehr ein Teil, der für Herbst 2025 geplanten Ausstellung ‚gardening‘ im Museum Cité des sciences et de l’industrie zu werden 😉 und sind schon sehr gespannt auf die Ausstellung in Paris! (mehr …)

  • Dresden: dritte Generaton Gemeinschaftsgärtner*innen wollen eigene Parzelle

    (Tel)
    Volker vom Gartennetzwerk Dresden stellt fest, dass die dritte Generation der Gemeinschaftsgärtner*innen nicht mehr am gemeinscahflichen gärtnern, sondern ganz hauptsächlich an einer eigenen Parzelle interessiert ist. Das beobachten sie wohl in vielen der Gärten. Die Neugärtner*innen wollen ihre Parzelle am liebsten umzäunen und es darf niemand sonst davon ernten. Den Garten als gemeinsamen Raum mit gemeinsamer Planung und Verantwortungsteilung zu organisieren, wird immer schwieriger.
    Auch im Gartennetzwerk sind nur die Häfte (wenn überhaupt) der Gartenprojekte vertreten. Auf Mails mit Bitte um Rückmeldungen und auch hier gemeinsamen Planungen oder Abstimmungen werden von vielen gar nicht beantwortet.
    Erste Generation = die Initiator*innen und Aufbauende
    Zweite Generation = nach der Anfangsphanse dazu gekommen
    Dritte Generation = „ins gemachte Netz“ gekommen

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  • Gemeinschaftskleingarten in Dresden

    (Mail)

    Der Verein Sommerfrische e.V. hat von seinen knapp über 100 Gärten fast 30 Kleingartenparzellen, die gemeinschaftlich von mehreren Familien bewirtschaftet werden, da der Vereinsvorstand das anstrebt. Das sind alles feste angemeldete Kleingärtner die in Kleingruppen fest Parzellen zugeordnet sind. Einen freien Gemeinschaftsgarten gibt es nur für Kinder in der Anlage. Aber es sind halt auch gemeinschaftliche Gruppen ohne vorher sich zu kennen. (mehr …)

  • Dresden: Lobbyrabeit des Netzwerks der Gärten

    (POst von Volker auf CP)
    Durch kontinuierliche Lobbyarbeit des Gartennetzwerk Dresden und einen entsprechenden Stadtratsbeschluss werden Gemeinschaftsgärten nun stäker geördert. Es gibt eine Personalstelle im „Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft“ die für die Zusammenarbeit mit den Gemeinschaftsgärten zuständig ist. Herr Viertel gestaltet die Zusammenarbeit sehr hilfsbereit und freundlich. Es gibt ein festes Budget von ca. 10.000 € (abhängig von Haushaltssperre) für die Erstellung und Unterstützung von Gemeinschaftsgärten. Bei Neuanlage von Grünflächen fordern die Bürger immer mehr Gemeinschaftsgärten oder Flächen zur Gärtnerischen Nutzung.
    Dadurch sind dem Zukunftsstadtprojekt „Essbares, öffentliches Stadtgrün“ 3 Flächen von der Stadt vorgestellt worden, die wir als Gemeinschaftsgarten aufbauen können. Das ist an der Magdeburger Straße in Dresden nahe der Dresdener Mühle und dem Alberthafen der Garten „Alberthafen“ und in der Gehestraße der dort in diesem Monat neu eröffnende Garten. Ein Infogarten an der Waldschlösschenbrücke wird gerade noch vom amt für Stadtgrün betreut und von 2 Anglervereinen, dem Stadtgärten e.V. und dem Kleingärtnerverein „Erlenweg“ e.V. unterstützt und soll in 2 Jahren ein öffentlicher, gemeinschaftlicher Garten werden.


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  • IG Golgi Park ist aufgelöst

    (mail)

    In der Tat sind wir dabei den Garten umzustruktuieren. In diesem Jahr werden die letzten Hochbeete beräumt. Die Garten-Community ist leider nicht mehr in dem Maße aktiv als dass sich der Garten trägt. Wir werden zukünftig den Garten mehr als szenische Fläche nutzen. Den Themenraum Umwelt/Ökologie greifen wir inhaltlich im Rahmen des Projekts Kulturgarten auf. (= Bühne)


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  • Ufer-Gartennetzwerk: viel los rund um die Demo

    (RSS)

    Das vorletzte Augustwochenende hat es in sich und steht ganz unter dem Motto »Nachbarschaft und Gemeinsamkeiten feiern statt Angst schüren«.

    Kurz vor den sächsischen Landtagswahlen wollen auch wir Gemeinschaftsgärten der UFER-Projekte Dresden e.V. ein Zeichen setzen und für eine offene, demokratische Gesellschaft einstehen!

    Vielfalt ist unsere Stärke, deswegen gibt es viele Möglichkeiten Farbe zu bekennen.

    Ganz politisch wird es bei der UNTEILBAR-Demo am 24.08.2019 in Dresden. Wir solidarisieren uns mit den Organisator*innen der bundesweiten Großdemo und werden zahlreich teilnehmen. Ganz nach dem Motto »Solidarität statt Ausgrenzung« überwinden wir die Gärtenzäune und lassen die Pflanzen ein paar Stunden allein.

    Solidarität findet auch in den Gärten statt, hier vor allem durch gelebte Nachbarschaft und die zelebrieren wir an diesem Wochenende gleich vierfach!

    Erste Station Wurzelwerk: Als Warm-up veranstaltet das Wurzelwerk in Pieschen sein Sommerfest und nutz den Anlass, um ab 20.00 Uhr einen Kinofilm zu zeigen: Climate Warriors. Auch die härtesten Krieger haben weiche Herzen, oder?

    Zweite Station hechtgruen: Direkt nach der Demo kann im hechtgruen im Rahmen des Hechtfestes das Tanzbein geschwungen werden. Auf der niegelnagelneuen Bühne gibt es von Ambient bis HipHop alles, was das Herz begehrt. Beim Bohnenzeltorakel lässt sich etwas Ruhe finden.

    Dritte Station Strieskanne: In dem ganz jungen Gemeinschaftsgarten findet am Sonntag dann von 14:00-19:00 das erste Sommerfest statt. Hier können Hochbete, selbstgebauter Geräteschuppen und die leckersten Gemüse begutachtet werden.

    Am gleichen Tag von 14:00 bis 22:00 gehts weiter zur vierten Station: Kleiner Garten und Gartennachbarn – Solidarität hört nicht im Gemeinschaftsgarten auf! Gerade in einem Stadtteil wie Strehlen sind unkommerzielle Orte der gelebten Nachbarschaft wichtig für eine starke, progressive Zivilgesellschaft. Hier wird hier über den Gartenzaun hinweg gefeiert. Mit Smoothie-Bike, Wasserraketen basteln, Tauschecke, Lehmofenpizza, Gartenbar und 3 Bands wollen wir den Sommer feiern.

    Also packt Freunde und Familie ein, schwingt euch aufs Rad und kommt vorbei.

    Wer bei allen Veranstaltungen war und am Ende in Strehlen landet, bekommt eine Soli-Garten-Brause an der Bar 🙂 (mehr …)

  • Ergebnisse einer Umfrage zu GGs in Dresden

    (RSS)

    Wir haben euch in einer Online-Umfrage gefragt, wie es euch in den Gärten geht, was sie euch bringen, welche Probleme es gibt und was ihr vermissen würdet, wenn es sie nicht mehr gäbe.

    Die Antworten zeigen spannende Neuigkeiten über die Projekte, aber auch vieles, was wir ahnten. Deshalb hier mal die interessantesten Ergebnisse:

    Wie sind Aktive ursprünglich auf „ihren“ Gemeinschaftsgarten aufmerksam geworden?

    • Die meisten Leute haben von den Gärten, in denen sie aktiv sind, durch persönliche Empfehlungen erfahren (ein Drittel), oder eben im Vorbeigehen (ein Viertel).
    • Flyer haben ungefähr ein Zehntel der Leute in den Garten gebracht und sind am ehesten im hechtgruen und im Bönischgarten wirksam gewesen.

    Wie oft sind Leute im Gemeinschaftsgarten?

    • Etwa die Hälfte der Aktiven ist ungefähr ein bis zwei mal pro Woche (oder ein bisschen seltener) im Garten.
    • Ungefähr ein Viertel ist zweimal in der Woche oder öfter im Garten. (Ausnahme hierbei ist der Böhnischgarten, der nicht so häufige Besuche erfährt.)
    • Mehr als ein Viertel kommen nur etwa einmal im Monat. Am meisten dieser spontanen Besuche haben das Wurzelwerk und der Gemeinschaftsgarten Johannstadt, am wenigsten der Kleine Garten.

    Was ist Menschen im Gemeinschaftsgarten eigentlich am wichtigsten?

    Wir haben acht Aspekte zur Auswahl gestellt, die die Befragten im Durchschnitt aller UFER-Gärten folgendermaßen von wichtig zu weniger wichtig geordnet haben:

    • Gemeinschaftsgefühl erleben
    • Gärtnern
    • Gemeinschaftlichen Handeln
    • konkret nachhaltiger handeln
    • Chillen
    • Bauen
    • Ideen für Nachhaltigkeit lernen
    • anderen etwas beibringen

    • In den meisten Gärten ist das Erleben von Gemeinschaftsgefühl am allerwichtigsten. Vor allem im Bönischgarten und um Kleinen Garten wurde das besonders hoch bewertet. Im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und im Wurzelwerk steht es an zweiter bzw. dritter Stelle.
    • Natürlich steht in allen Gärten das Gärtnern auch hoch im Kurs, im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und im Wurzelwerk sogar an erster Stelle. Im Gemeinschaftsgarten Johannstadt kommt es aber zum Beispiel auch erst an fünfter Stelle.
    • Das gemeinschaftliche Handeln wird vor allem im Wurzelwerk, Bönischgarten und Gemeinschaftsgarten Gorbitz besonderns hoch bewertet.
    • Das ganz konkrete nachhaltigere Handeln wird vor allem im Kleinen Garten und im hechtgruen hochgeschätzt.
    • Das Chillen ist besonders den Nutzer*innen im Wurzelwerk und hechtgruen sehr wichtig (hier wird es an dritter bzw. vierter Stelle genannt).
    • Das Bauen ist vor allem im Gemeinschaftsgarten Johannstadt prägend.
    • Ideen für Nachhaltigkeit zu lernen ist vor allem im Wurzelwerk wichtig und
    • anderen etwas beizubringen ist vor allem im Wurzelwerk und im Gemeinschaftsgarten Johannstadt beliebt.

    Was hat der Gemeinschaftsgarten seinen Nutzer*innen tatsächlich schon gebracht?

    Hierzu haben wir sieben Aspekte zur Auswahl gestellt, die die Befragten im Durchschnitt aller UFER-Gärten folgendermaßen geordnet haben (von sehr viel zu eher wenig):

    • neues interessantes Wissen (am meisten im Wurzelwerk, am wenigsten bisher im Kleinen Garten)
    • neue Freunde (am meisten im hechtgruen und Bönischgarten, bisher am wenigsten im Wurzelwerk)
    • wohltuende und hilfreiche Bekanntschaften haben die Befragten in den UFER-Gärten im Durchschnitt 12 dazu gewonnen (am meisten im Bönischgarten, am wenigsten bisher im Wurzelwerk, im Gemeinschaftsgarten Gorbitz ist der geringste(!) angegebene Wert 7 ).
    • viele neue Fragen (vor allem im Wurzelwerk, bisher am wenigsten im Kleinen Garten)
    • Möglichkeiten, eigene Talente und Wissen einzubringen (am meisten im Gemeinschaftsgarten Gorbitz, am wenigsten bisher im Wurzelwerk)
    • praktische Anregungen für nachhaltigeres Leben (Spitzenreiter Gemeinschaftsgarten Johannstadt, bisher am wenigsten im Bönischgarten)
    • mehr Sozialkompetenz (am meisten in den Gemeinschaftsgärten Gorbitz und Johannstadt, am wenigsten bisher im Wurzelwerk)

    Gefragt nach wichtigen Problemen im Garten, geben die Befragten vor allem folgendes an:

    • wenig Verbindlichkeit, Verantwortungsübernahme und Beteiligung und Gemeinschaftsarbeiten
    • sehr unterschiedliche Vorstellungen übers Gärtnern
    • Vandalismus und Vermüllung durch Fremde (v.a. im Bönischgarten)
    • unterschiedliche Kommunikationsstile
    • fehlende Absprache und wenig Teilnahme an Plena
    • seltener, aber auch eine Rolle spielen z.B. persönliche Konflikte, zu viel Privatgärtnerei, weggeerntete Früchte oder nicht (gut) funktionierende Anlagen, wie z.B. der Teich oder der Kompost

    Befragte, die einen Gemeinschaftsgarten verlassen haben

    • geben als Gründe dafür vor allem Zeitmangel wegen anderer Verpflichtungen und Engagements an.
    • Aber auch Wegzüge oder ungünstige Offene Gartenzeiten sind wiederholt Gründe.
    • Hin und wieder spielen auch angespannte Stimmung und Schwierigkeiten im Miteinander eine Rolle.

    Beeindruckende Nachhaltigkeits-Erlebnisse

    Am zweithäufigsten werden hier die Kompost-Toiletten in den Gärten und das mobile UFER-Kompostklo genannt, weil damit nicht nur Ausscheidungen zu Erde werden, sondern auch ganz viel Trinkwasser und Energie gespart wird.

    Das Beeindruckendste ist aber scheinbar das Bauen und Werkeln mit wiederverwendeten Materialien und „dass man sehr viel Projekte realisieren kann, ohne Dinge einzukaufen, also vor allem mit Resten und Abfällen arbeitet“, sowieder „Fokus auf das, was an Ressourcen schon da ist“.

    Wiederkehrend genannt werden aber auch:

    • der Spaß, mit Schwarmintelligenz Orte zu gestalten und sich langfristig entwickeln zu sehen
    • weitgehender Verzicht auf Strom und fossile Brennstoffe, dafür angepasste Technologien: Rocket Stove, Solartrockner, Pizzaofen, Lastenräder, Pedalgenerator …
    • die Freude über selbstgezogenes Gemüse, Früchte und Kräuter
    • gärtnerische Techniken: Mulchen, Kompostieren, …
    • energiesparende Lebensmittelverarbeitung: Fermentation, Haltbarmachen,
    • Biodiversität: Bienenzucht, Wildinsekten, Blühwiesen, Weidenzäune, …
    • Zusammenbringen verschiedenster sozialer Milieus, Inklusion
    • Kooperation mit Akteuren aus der Nachbarschaft und der Stadtgesellschaft
    • und viele andere

    Wünsche für die Zukunft

    haben die Befragten viele. Vor allem wurden gewünscht:

    • dass die Gärten bestehen bleiben können und nicht verdrängt werden
    • noch mehr Interesse der Nachbarschaften
    • größere Wertschätzung und Unterstützung durch die öffentlichen Institutionen
    • noch mehr Nachhaltigkeits-Lernen und entsprechende konkrete Veränderung der Alltagspraxis
    • mehr Verantwortungsträger*innen, mehr Einsatz für Pflegeaufgaben
    • mehr Kooperationen zwischen den Gärten und mit anderen Einrichtungen im Stadtteil
    • mehr junge Menschen im Garten
    • bessere Vorsorge für Trockenzeiten
    • (Bildungsangebote für) bessere zwischenmenschliche Kommunikation
    • mehr Spielmöglichkeiten für Kinder
    • Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten
    • Konstruktivität und Leichtigkeit in der Problemlösung
    • mehr Gemeinschaftsaktionen und offene Angebote für den Stadtteil
    • manche sind aber auch einfach „wunschlos glücklich“.

    Und zum Abschluss noch die tollen Antworten der Umfrageteilnehmer*innen auf die Frage „Was würdest du vermissen, wenn es den Gemeinschaftsgarten nicht mehr gäbe?“:

    • einen schönen Ort
    • lustige Leute
    • die Obstbäume und Bienen
    • die Nähe zur Laborschule (Gorbitz)
    • reich gefüllte Brunch-Tische
    • Gärtner*innen auf der Straße treffen und quatschen
    • mein abendliches Rumgärtnern
    • eine Oase inmitten des Stadtteils
    • Gärtnern mit netten Menschen
    • das Erleben dieses Fleckchen Erdes im Jahreslauf mit all seinen Tieren und Pflanzen
    • den Garten und die Menschen, die dort zusammen kommen
    • den Ort, als Lernraum.
    • die Menschen
    • die sozialen Kontakte, das Betätigungsobjekt, Erfahrungen sammeln, gärtnern, Gemeinschaft
    • die vielseitigen Menschen
    • das zufällige Treffen
    • den grünen sich weiterentwickelnden Freiraum,
    • die Aktiven rumwerkeln zu sehen,
    • Aktivität mit der Erde
    • den Ort für spontane Begegnung mit den tollen Menschen
    • einen grünen Treffpunkt im Stadtteil
    • einen Treffpunkt für tolle Menschen z.T. Freunde aus der Nachbarschaft, den wir selber zu einer Oase gemacht haben
    • ein Fleckchen Heimat
    • Freiheit
    • einfach alles an ihm
    • einen Ort der Gemeinschaft und des Naturerlebnisses in meinem Wohnviertel
    • das Grüne im Stadtviertel 😉
    • die Menschen
    • die gemeinsamen Veranstaltungen
    • sozialen Austausch ganz unterschiedlicher Menschen
    • Vielfalt im Viertel
    • Lebensraum für Menschen und Tiere
    • einen Freizeitort
    • ein politisches Zeichen, dass Städte mehr sind als Gebäude
    • einen offenen Raum für alle Interessierten
    • einen niedrigschwelligen offenen Ort für den Stadtteil
    • eine grüne Oase, die gemeinsam gestaltet werden kann, abseits von Parks und Wiesen
    • einen Ort, der viele Jahre und persönliche Erlebnisse spiegelt und integrierende Kraft hat
    • die Pflanzen und die schönen Sommerabende im Garten
    • einen Lernort für Gemeinschaft und Nachhaltigkeit
    • das Fleckchen Natur
    • die Farben
    • den offenen Treff
    • einen Ort, an dem ich mal mitgewirkt habe und an den ich gerne hin und wieder zurückkomme und einfach mal gucke, ob jemand da ist und wie es so aussieht
    • die Johannis- und Stachbeeren 😉
    • die bunte Gemeinschaft und die netten Kontakte
    • das Arbeiten und Entspannen an der frischen Luft
    • den lustigen Plenums-Brunch
    • einen wunderbaren Ort
    • gemeinsames Grün in der Stadt
    • Gemeinschaft
    • das Gärtnern im Grünen
    • eine Wohlfühloase in der Stadt
    • einen Ort zum Ausprobieren
    • einen Raum für gemeinsamses (Er)Leben
    • den schönsten Ort in Strehlen
    • meinen Ruhepol
    • die Kräuter
    • den Brunnen
    • den Ort der Gemeinschaft (wir alle würden uns ohne den Garten kaum sehen)
    • Lagerfeuer
    • Gemüse aus eigener Ernte
    • den Hängemattenplatz
    • den Kompost für unseren Biomüll
    • die Sommerfeste
    • die Suppe überm Feuer
    • die schnelle Erholung in der Natur unter der Woche
    • nette Gespräche
    • das Natur Erleben
    • gemeinsam Projekte gestalten können
    • der Natur beim Wachsen zuzusehen
    • die offene Gartenzeit als garantierte Zeit, in der ich draußen bin und was körperlich mache (und ein paar nette Menschen um mich habe)
    • Gemeinschaft
    • einen Ort der Ruhe
    • einen Rückzugsort
    • Naherholung
    • die Gemeinschaft
    • gemeinsam etwas schaffen
    • Spaß
    • draußen sein
    • die Tage draußen im Garten mit den Freunden und vielen Kindern zu verbringen
    • der Kontakt zu neuen, noch fremden Anwohner*innen
    • den Kontakt zu den Gartenbekanntschaften
    • einen Ort, an dem meine Kinder frei spielen dürfen und an dem ich meine Freunde treffe
    • die Möglichkeit, zu gärtnern, nicht nur auf dem Balkon und selbst gezogene Pflänzchen einzupflanzen oder zu überwintern
    • den Kontakt zur Nachbarschaft
    • coole Leute um die Ecke
    • einen Ort, an dem ich spannende Menschen in schönster Atmosphäre treffen kann
    • die Organisatoren und Menschen
    • Lagerfeuer
    • das Tomatenzelt
    • den Mail-Verteiler
    • die Hoffnung auf ein weiteres Gemeinschaftsgartenjahr 😉
    • die Idee
    • die Infos über die Workshops!
    • das gemeinsame Bewirtschaften eines Gartens mitten in der Stadt zusammen mit vielen verschiedenen Menschen
    • einen Ort zum Seele baumeln lassen und Freunde treffen in meiner unmittelbaren Nachbarschaft
    • den Ort
    • mein Beet
    • das schöne Gefühl, dass man dort etwas zu essen wachsen lassen kann

    »Der Garten hat sich für mich und viele andere Gärtner schon jetzt zu einem kleinen grünen Rückzugsort entwickelt, an dem man nach der Arbeit Ruhe findet und der Hektik der Stadt entgehen kann. In der grünen Oase wachsen die vielfältigsten Gemüse und man kann sich mit Freunden zum Grillen oder einem kleinen Feierabendbier treffen. Der Kontakt zu den anderen Gärtnern eröffnet komplett neue Blickwinkel, erweitert den Horizont und bringt spannende Menschen mit einem gemeinsamen Interesse in Kontakt. Mir macht die Gestaltung der Flächen mit viel eigener Kreativität, Freiraum und den praktischen handwerklichen Arbeiten großen Spaß. Es ist schön, die Entwicklung der Tiere und Pflanzen, sowie des gesamten Gartens zu beobachten. Die Mitgärtner haben ihre eigenen Spezialgebiete, von denen man lernen und damit profitieren kann. Ich habe das Gefühl, mir würde eine ganze Menge fehlen, wenn es den Garten nicht mehr gäbe.« (aus dem Wurzelwerk)


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  • Stadtkolrabi: neues Projekt vom „Jungen Gemüse“

    von der Site:

    Stadtkohlrabi

    Im Projekt „Stadtkohlrabi – Gemeinsam aufwachsen in der Johannstadt“ bieten wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Alternativen für die Freizeitgestaltung im Fördergebiet kennenzulernen. So lernen sie, ihre Sozialkompetenzen zu erweitern, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einzubringen und die Verbundenheit mit ihrer Umwelt und ihren Freunden zu stärken.

    Die TeilnehmerInnen erfahren ihren Stadtteil als sozial und räumlich übergreifenden Lebensraum.

    Dafür werden zahlreiche offene und geschlossene Angebote geschaffen:

    Mehrmals pro Woche bieten wir das „Kinder-Gartenlabor“ im Außengelände des Johannstädter Kulturtreffs und im Bönischgarten an. Weiterhin gibt es zusätzliche Beteiligungsangebote wie das Kirschfest und die gemeinsame Apfelernte und -verarbeitung für Kinder. In den Ferien finden mehrtägige Naturerfahrungs-Workshops statt.

    Für die jugendliche Zielgruppe bieten wir verschiedene mehrtägige Workshop-Formate  sowie  Ferienangebote zur partizipativen Stadtteilerkundung an.

    Das Projekt Stadtkohlrabi läuft von April 2018 bis Februar 2020.

    https://junges-gemuese-dresden.de/bildungsprojekte/stadtkohlrabi/

    JUNGES GEMÜSE GOES STADTKOHLRABI
    Im letzten Jahr konnten wir unsere Umweltbildungsangebote für Kinder in der Jo-
    hannstadt mit ESF-Fördermitteln durch den Stadtkohlrabi weiterentwickeln. So gibt
    es das schon bekannte Gartenlabor am Johannstädter Kulturtreff jetzt mehrmals pro
    Woche – hier gestalten Grundschulkinder ihren eigenen kleinen Garten gemeinsam.
    Drum herum gab es wieder Kirsch- und Apfelfest, im Sommer veranstalteten wir eine
    Schatzsuche an der Elbe und im Oktober bauten wir uns ein Weiden-Tipi im Garten. In-
    zwischen sind wir für die Grundschule und die benachbarte Oberschule in Johannstadt
    ein zuverlässiger Kooperationspartner zum Thema Schulgarten. (mehr …)

  • Wurzelwerk in Dresden plant viel Handwerk

    (Gu, Mail)
    unser neuer Garten in Pieschen ist am Wachsen und hat jetzt auch einen Namen: Wurzelwerk. Der Name steht für die Verbindung aus Gärtnern und Werkeln und dafür, dass wir den Ort gerne als Nährboden und Erprobungsraum für die Entwicklung einer nachhaltigen Nachbarschaftskultur gestalten möchten.

    Das Wurzelwerk nutzt einen brachliegenden Grundstücksteil der Gärtnerei Nitzsche in Pieschen. Idyllisch an der Heidestraße gelegen, ist das 1722m² große Grundstück noch eine völlig flache Wiese (mit tollem Boden) und bietet Raum für vielfältige Gestaltungen.

    Mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds möchten wir in den nächsten zwei Saisons eine vielfältiges Programm von Workshops zu nachhaltigem Gärtnern, ökologisches Bauen und anderen Handwerks- und Kulturtechniken anbieten. Außerdem wird es Kulturveranstaltungen, wie Tauschbörsen, Musik und Filmabende geben.

    Dazu möchten wir zweimal wöchentlich eine offene Gartenzeit anbieten, in der wir Projektideen von Gartennutz*innern und -besucher*innen für eine nachhaltige Nachbarschaft unterstützen.


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  • 2 Teilzeitstellen für GG Wurzelwerk in Dresden

    (Gu, alerts)

    Pieschener Gemeinschaftsgarten „Wurzelwerk“ eröffnet

    2. Mai 2018 | Tanja Tröger

    Pieschen bekommt eine weitere grüne Oase und einen Stadtteil-Treff obendrein. An der Heidestraße entsteht seit März der Gemeinschaftsgarten „Wurzelwerk“. Auf einer rund 1.700 Quadratmeter großen, derzeit ungenutzten Fläche der benachbarten Gärtnerei Nitzsche können Dresdner in Zukunft nicht nur zusammen säen und ernten, sondern auch Nützliches bauen, Neues lernen, Feste feiern, Workshops und Kulturveranstaltungen besuchen.

    Die Idee dafür hatten Gregor Scholtyssek und Philip Harms, der eine Sozialpädagoge, der andere Lehrer und Stadtplaner. Beide sind seit Jahren in Dresdner Gemeinschaftsgärten aktiv. Dort hätten sie erlebt, dass die beteiligten Ehrenamtler oft an ihre Belastungsgrenzen stoßen und deshalb bestimmte Dinge immer liegenbleiben, erzählt Philip. „Es braucht einfach feste Ansprechpartner und Zeiten, eben eine gewisse Regelmäßigkeit.“ Diese Vorstellungen wollten sie in einem neuen Garten umsetzen und entwickelten dafür das Projekt „Qnoten – Quartiersentwicklung und sozialer Knotenpunkt“. Knapp 70.000 Euro bekommen sie für zwei Jahre vom Europäischen Sozialfonds. Damit werden nicht nur zwei 12,5-Stunden-Stellen für die beiden Gründer finanziert, sondern auch zahlreiche kostenlose Workshops, Vorträge, fachliche Beratung, Feiern und Kulturveranstaltungen im „Wurzelwerk“.

    Gemeinschaftsgarten "Wurzelwerk"Eine eigene Adresse hat er zwar nicht, aber dank des großen Holztores ist der Garten nicht zu übersehen. Foto: T. Tröger

    Zeit für Erläuterungen und Netzwerkarbeit

    „Dank der festen Stellen sind wir zu bestimmten Zeiten verlässlich vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung“, erklärt Philip. „Wir erklären dann zum Beispiel neugierigen Leuten, was wir hier machen und wie das Zusammenarbeiten in so einem Garten funktioniert.“ Dadurch entstünden „schöne Nachbarschaftskontakte“. Er erzählt von einer Frau, die mit Blick auf den Garten wohnt und fragen kam, was denn hier geschehe und ob sie den in rauhen Mengen wachsenden Löwenzahn ernten dürfe. Als Dankeschön brachte sie am nächsten Tag junge Kohlrabipflanzen aus ihrem Kleingarten vorbei, die nun im „Wurzelwerk“ weiter gedeihen.

    Außerdem bringen die beiden jungen Männer mit ihrem Projekt die Anwohner zusammen, schaffen Begegnungs- und Lernangebote. „Etliche Leute aus der Nachbarschaft sind schon dagewesen, nachdem wir vor der Eröffnung Flyer verteilt haben“, erzählt Gregor. Mit Pieschener Initiativen wie dem Zentralwerk kooperiert das „Wurzelwerk“ bereits; künftig wollen die beiden Macher auf Freie Träger von Sozialarbeit zugehen und versuchen, beispielsweise Langzeitarbeitslose für das Gärtnern und die Teilnahme an Veranstaltungen zu begeistern und so wieder „unter Leute“ zu bringen. „Sozial benachteiligten Menschen wird Teilhabe sowie soziales und fachliches Lernen ermöglicht“ heißt das in der Projektbeschreibung. „Auch eine Zusammenarbeit mit Kitas kann ich mir gut vorstellen“, meint Philip. „Wir sind auch offen für Veranstaltungsanfragen“, ergänzt Gregor. „Demnächst findet hier ein Bücher-Speed-Dating statt, das vom Umundu-Festival für nachhaltige Entwicklung organisiert wurde.“

    „Könnt ihr das noch brauchen?“

    Während wir im Garten sitzen und die Jungs von ihren Plänen erzählen, kommt ein Mann durchs Tor und schnurstracks auf uns zu. „Ich hab noch ‘ne große Übersee-Transportkiste aus Holz, könnt ihr die brauchen? Für Hochbeete oder so?“ An der Oschatzer Straße wohne er, sagt der Fremde, und er finde das Gartenprojekt unterstützenswert. Kurzerhand wird ein Abholtermin ausgemacht, und schon ist der Mann wieder verschwunden. „Es fällt wirklich auf, wie viele Leute etwas einbringen wollen, Material spenden“, schwärmt Philip. Eine Baumpflegefirma hat ihnen zerhäckselte Äste für die Gartenwege überlassen, Nachbarn bringen vorgezogene Pflanzen vorbei, und vom Amt für Stadtgrün gab’s einen Berg Komposterde. Andere Dinge haben die Jungs für kleines Geld besorgt, beispielsweise den Baucontainer, der später mal Büro und Lager beherbergen sollen.

    Gemeinschaftsgarten "Wurzelwerk"In den alten Baucontainer sollen später Büro, Lager und Küche einziehen. Foto: T. Tröger

    Ein Traum aus Metall und Plastik

    Dem fehlt allerdings noch ein stabiles, regenabweisendes Dach. Also hält ein Zimmermann zu Pfingsten einen „Dachstuhl-Bau-Workshop“ im „Wurzelwerk“ ab. Mitmach-Einsätze zu den Themen Kompostklo, Zaunbau oder Europaletten-Möbel gab es bereits oder sollen noch stattfinden. Aber auch gärtnerische Fragestellungen wie Beetbau, Mulchen oder Speisepilzzucht kommen nicht zu kurz. Und „ganz nebenbei“ soll natürlich gepflanzt, gejätet, gegossen und geerntet werden. Die Ideen gehen den beiden „Wurzelwerkern“ nicht aus: „Ein Traum wäre, den momentan ungenutzten Folientunnel der Gärtnerei wieder zu aktivieren“, so Philip. „Vielleicht wenigstens einen Teil der 50 Meter. Dann hätten wir prima Bedingungen für Tomaten, Gurken und Melonen.“

    Am Verpächter, der Gärtnerei Nitzsche an der Weinböhlaer Straße, soll’s jedenfalls nicht scheitern. Inhaber Stephan Gonera unterstützt die beiden Macher nicht nur mit Wasser und Strom, sondern steht deren Ideen sehr aufgeschlossen gegenüber. „Wir hatten schon vorher geplant, die Fläche zu beleben und für ein Gemeinschaftsprojekt zu nutzen, aber für solidarische Landwirtschaft ist sie zu klein“, erzählt der Chef des seit 1878 bestehenden Familienbetriebes. „Dann kam der Herr Harms zu mir … Jetzt kriegen wir viel spannenden Input – menschlich, sozial, gärtnerisch.“

    https://pieschen-aktuell.de/2018/pieschener-gemeinschaftsgarten-wurzelwerk-eroeffnet/ (mehr …)

  • Vandalismus im Apfelgarten Dresden

    (Gu, alerts)

    Im Apfelgarten Strehlen – einem neuen Gemeinschaftsgarten auf einer großen Freifläche an der Ecke Zellescher Weg/Teplitzer Straße – wird ein hinterlistiger Kampf geführt. Und zwar mit der Säge. Kaum ist auf der Fläche ein neues Bäumchen gepflanzt, wird es wenig später abgesägt oder umgetreten.

    Neun Bäume waren es bis April 2017. Dann war erst mal Ruhe. Als die Gemeinschaftsgärtner jetzt nach Silvester nach dem Rechten schauten, trauten sie ihren Augen nicht. Der oder die Täter waren wieder mit der Säge da, hatten mehreren Apfelbäumchen, einer mehrfach veredelten Pflaume und einer Wildpflaume den Garaus gemacht. „Es sind die Bäumchen, die die letzte Attacke überlebt und später neu ausgetrieben hatten, bzw. die, die damals offenbar einen zu dicken Stamm für das verwendete Werkzeug hatten, konstatiert Volker Croy, einer der Apfelgärtner.

    Diesmal hat die Schatzmeisterin des Vereins Anzeige erstattet. Außerdem wollen die Mitglieder auf Aushängen in der näheren Umgebung um Hinweise bitten. Allerdings wäre es den Apfelgärtnern lieber, wenn sie mit demjenigen ins Gespräch kommen könnten, der sie von der mühsam urbar gemachten Fläche offenbar vertreiben will. „Wir würden gerne das Problem lösen“, dass hier offenbar gebe, so Croy. „Aber wir können uns nicht vorstellen, wen wir hier stören. Wir haben keine unmittelbaren Nachbarn. Und Hundebesitzer können hier trotzdem nebenan spazieren gehen. Von denen hat sich auch noch keiner bei uns beschwert.“

    Traurig sind die Apfelgärtner – 16 kommen regelmäßig, eine weitere Gruppe gelegentlich – auch, dass ein Unbekannter fast alle Kartoffeln ausgegraben und den ganzen Grünkohl geerntet hat. Von dem im Garten von Fremden abgeladenen Unrat ganz zu schweigen.

    Aufgeben ist für die Hobbygärtner aber keine Option. Und ein Zaun um das Gelände auch nicht. Zum einen laufe das der Idee des Gemeinschaftsgartens zuwider. Schließlich soll dort jeder, der möchte, mitmachen können. Zum anderen hält Volker Croy einen Zaun für sinnlos. „Der Zaun müsste zwei Meter hoch sein und wir müssten noch einen Wachmann drumrumlaufen lassen

    http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Hinterlistiger-Kampf-mit-der-Saege-geht-weiter (mehr …)

  • Dresden: Workshop mit der Stadtverwaltung

    (Gu, Newsletter)

    Am 10. November luden das Amt für Stadtgrün und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen Aktive aus allen Gemeinschaftsgärten ins Stadtmuseum ein, um unsere Arbeitsweisen besser miteinander abzustimmen.

    Neben ungefähr 25 Aktiven aus 16 Gärten kamen etwa genauso viele Mitarbeiter*innen aus dem gastgebenden Amt (ASA), sowie dem Stadtplanungsamt, dem Umweltamt u.a. In einführenden Vorträgen stellten sich verschiedene Gärten mit ihren Geschichten und Herausforderungen vor. Dann wurde die Arbeitsweise und Anliegen des Netzwerks erklärt und die Möglichkeiten und Herausforderungen auf Verwaltungsseite dargestellt.

    In der darauffolgenden Pause konnten wir Leckereien aus den Gärten kosten und uns vernetzen. Danach kamen wir in vier Diskussionsgruppen zusammen, die die Ansprüche von Gemeinschaftsgärten, ihren gesellschaftlichen Wert, mögliche Zukunftsvorstellungen und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung thematisierten. So konnten alle Beteiligten sich gegenseitig und die verschiedenen Anliegen gut kennenlernen.

    Nach einer Zusammenfassung der verschiedenen Ergebnisse aus den Diskussionsgruppen verabredeten wir uns dazu, uns im nächsten Jahr in kleineren Kreisen zu konkreten Themen zusammenzusetzen und dort Möglichkeiten und Lösungen zu besprechen.

    Anschließend trafen sich Vertreter*innen aus 12 Gärten noch um die Ecke in einem Veranstaltungsraum des ENS zum herbstlichen Gartennetzwerk-Treffen. Bei Punsch und Brot diskutierten wir über das im Workshop Gehörte, die neue Struktur im Netzwerk und weitere Punkte (mehr …)

  • Workshopreihe Seitentriebe wird nicht fortgesetzt

    (Gu, Newsletter)

    man soll ja immer aufhören, wenn es am schönsten ist.
    Genau so machen wir das jetzt, nach vier tollen Jahren wird es 2018 keine Seitentriebe mehr geben
    .

    Vier Jahre, in denen unsere Vorweihnachtszeit aus Abschlussberichten und Programmplanung bestand, vier Jahre, in denen unser Sommerurlaub schon zu Jahresbeginn feststand, weil wir von laaaanger Hand das fetzige Jahresprogramm zusammenstellten.
    Vier Jahre, in denen wir spannende Referent*innen, engagierte Gärtner*innen, wissbegierige Teilnehmer*innen und tolle Gärten kennenlernen durften. Von sympathischem Dilletantismus über kurzfristige organisatorische Verrenkungen bis hin zu oft beeindruckender Kompetenz war echt alles dabei. Und wir hatten meistens echt Spaß dran.

    Jetzt machen wir lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Walk your talk and talk your walk – das war unser Anspruch und das haben wir zusammen mit euch in den letzten vier Jahren richtig gut hinbekommen (meinen wir zumindest!), mit viel Leidenschaft und Aufmerksamkeit. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert, in euren Gärten gibt es andere Herausforderungen, andere Lernbedarfe und Ansätze, sodass wir die Seitentriebe in der bisherigen Form nicht mehr für die richtige Antwort halten.

    (mehr …)

  • Ansprechpartner bei der Dresdner Stadtverwaltung

    (Gu, Newsletter)

    Schon länger sind wir als Gartennetzwerk nun schon mit der Stadtverwaltung in Kontakt. Immer wieder gab es Gespräche, runde Tische, fachlichen Austausch und zunehmende Annäherung. Diese gegenseitige Anerkennung nimmt nun konkrete Form, sodass das Fortbestehen wie auch das Neu-Entstehen weiterer Gemeinschaftsgärten in der Stadt auf fruchtbaren Boden fallen kann.

    Wir freuen uns also, tolle Neuigkeiten veröffentlichen zu dürfen:

    Denn ab sofort gibt es beim Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (kurz ASA, umgangssprachlich „Grünflächenamt„) einen festen Ansprechpartner für Belange von Gemeinschaftsgärten auf städtischen Flächen: Herr Viertel steht dort für Anliegen und Anfragen gern zur Verfügung. Das Gartennetzwerk steht als Mittler und zur Herstellung des Kontakts demgegenüber bereit.

    Außerdem besteht jetzt die Möglichkeit (für Gemeinschaftsgärten auf städtischen Flächen), über den Kompostplatz der Landeshauptstadt Dresden (auf der Gompitzer Straße 116 in 01157), Komposterde zu beziehen.
    Und zwar kostenlos.

    Der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen (Abteilung Grünanlagenunterhaltung) schreibt dazu:

    Wenn das mal keine gute Nachrichten sind! Toll, dass die Stadtverwaltung auf diese Art und Weise deutlich anerkennt, dass Gemeinschaftsgärten mit ihren Anliegen und ihrer Relevanz auch innerhalb der Verwaltung eine Repräsentanz brauchen und damit ein Gegenüber bekommen. Toll, dass unser kritisch-konstruktiver Austausch Früchte trägt, sodass be- und entstehende Gärten ganz praktisch und unbürokratisch unterstützt werden (mehr …)

  • GG als Teil des Lehrplans

    (gu, fb)

    Eine kleine Schulrevolution beginnt und das Junge Gemüse [Projekt der Ufer-Projekte aus Dresden] ist dabei! Teile des Lehrplans im Garten umsetzen und dabei praktischen Kontakt zur Natur haben. Wir lassen die Köpfe qualmen, um solche Module für Schulen zu entwickeln.

    Am 30.9. trafen wir uns nun das erste mal in einer sehr produktiven Runde. Dabei waren Umweltbildner*innen, Lehrer*innen, Klein- und Gemeinschaftsgärtner*innen. Zu aller erst tasteten wir uns gemeinsam an die Thematik heran und lernten uns dabei kennen. Angeleitet von unserem Moderator Robert Riedel führten wir ein Gesprächskarussel zu unseren Erfahrungen mit Gärten als Lehrorten, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, aber auch Hemmnisse in den Schulen.

    Das schöne Wetter erlaubte uns eine Mittagspause im benachbarten Gemeinschaftsgarten hechtgrün, wo wir nach dem Essen Inspirationen für unsere Unterrichtsmodule sammelten. Mit der Frage „Was können wir im Garten lernen, was im Klassenzimmer nicht zu vermitteln ist“ tauschten wir in Kleingruppen unsere Ideen aus und brachten sie gemeinsam an unseren Visionsbaum.

    Dieser trägt nun die Grundlegenden Ideen, auf die wir in den nächsten Workshops aufbauen wollen.

    In der Zwischenzeit heißt es für uns Recherchieren, nachdenken, Notizen machen. In der nächsten Runde am 21.10. und 28.10. wollen wir konkrete Module erarbeiten. Wir freuen uns dabei sehr über mehr interessierte Lehrer*innen, die mit ihrem schulinternen Wissen helfen können eine Brücke zwischen Lehrplan und Umweltbildungsangeboten zu schlagen.

    Diese Brücke brauchen wir mehr denn je, zumal das Kultusministerium gerade an einer BNE-Strategie für sächsische Schulen feilt, bei der genau solche Angebote, wie wir sie schaffen, gebraucht werden. (mehr …)

  • IG Golgi-Park: nun auch Schule dabei

    (gu, alerts)

    […]
    Bereits seit 2015 gibt es den Gemeinschaftsgarten. Ein Grundgedanke bei der Gründung war es, Geflüchtete in die Gestaltung einzubeziehen. Der vollständige Name des Gemeinschaftsgartens – Golgi-Park Interkultureller Garten Hellerau – leitet sich vom so genannten Golgi-Apparat ab. Dieser hilft den Zellen, mit anderen Zellen zu kommunizieren und sie wachsen zu lassen. Auch im Garten soll es um Wachstum und Kommunikation, aber auch um Interaktion und Kreativität gehen.

    Ich finde es wichtig, dass wir als Theater einen niedrigschwelligeren Ort haben als unsere Vorstellungen, an dem Menschen sich treffen und kennenlernen können“, meint Ulla Heinrich, Leiterin der digitalen Kommunikation am Festspielhaus. Sie ist als Projektleiterin von Beginn an beim Golgi-Park dabei und sieht dort wichtige Impulse für ganz Dresden gesetzt. Zum Beispiel für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.

    So gebe es viele strukturelle Hindernisse, die es erschweren, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt einzubeziehen. Im Golgi-Park sei es gelungen, eine Bundesfreiwilligendienststelle für einen Geflüchteten einzurichten. Dieser unterstützt einen ausgebildeten Gärtner, der für das Tagesgeschäft sowie die Planung von Veranstaltungen zuständig ist. Etwa einmal monatlich findet eine öffentliche Veranstaltung statt. Zudem trifft sich einmal wöchentlich eine internationale Frauengruppe.

    Inzwischen haben sich auch verschiedene Kooperationen mit dem Gemeinschaftsgarten entwickelt. So hat die anliegende Natur- und Umweltschule einen eigenen Schulgarten im Golgi-Park angelegt. Außerdem ist der Garten Ausstellungsort und erweiterter Bühnenraum vom Festspielhaus. Er ist zudem Bestandteil des Refugee Art Center, mit dem das Festspielhaus die Partizipation von Geflüchteten an Kunst, Kultur- und der Stadtgesellschaft verbessern möchte.
    http://www.neustadt-ticker.de/58283/aktuell/nachrichten/interkulturelles-herbstfest-in-hellerau (mehr …)

  • neuer Park in Dresen mit Gemeinschaftsgarten geplant

    (gu, alerts)

    Dresden bekommt einen neuen Park im Süden


    „Wir sind am Anfang des Projektes, wir sichern und kaufen Flächen, bereiten die Planungen vor und wollen den Park dann Schritt für Schritt anlegen“, sagt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (51, Grüne).
    Für den „Gesamtentwicklungsplan Südpark“ sowie für erste Schritte stehen 220.000 Euro zur Verfügung. Bis Ende des Jahres sollen die Pläne inklusive Gesamtkosten vorliegen. Ab 2018 wird gebaut. Gleich zu Anfang werden bestehende Wege aufgemöbelt und neue angelegt. Spielplatz sowie Sportflächen entstehen.
    Eine erste Bürgerbeteiligung hat stattgefunden, weitere folgen. Bisher geplant ist zudem ein überdachter Aussichtspavillon, Grillfläche, Fußballplatz sowie Flächen für Urban Gardening (Stadtgärten) und Picknickwiesen.

    Zur Bergstraße hin ist ein natürlicher Lärmschutz geplant. Streuobstwiesen entstehen. Im gesamten Südpark soll es auf absehbare Zeit weiter Ackerflächen geben. Der Park wird zudem kein zweiter „Großer Garten“ werden, sondern naturnah bleiben.

    In dem gesamten Gebiet, für das ein Bebauungsplan beschlossen wird, sind dann keine weiteren Flächen für Wohnungen oder Gewerbe möglich. Nur die Uni darf sich noch Flächen in Richtung „Südpark“ abzwacken.

    https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-bekommt-einen-neuen-riesen-park-sueden-grillplaetze-rodelhang-spielplatz-332175 (mehr …)

  • Offener GG in Dresden in Planung woll gemeinsamen Flächen- und Ressourcenpool entwickeln

    (Gu, Mail)

    Unser Projekt in Dresden ist noch in der Konzeptfindungsphase, bisher sind wir „nur“ ein selbstverwaltetes Wohnprojekt (im Verbund des Mietshäusersyndikats): www.2n40.de. Wir planen die Öffnung unseres Grundstückes und den Einbezug städtischen Nebenflächen. Dabei soll eine Form nachbarschaftlicher gemeinsamer Flächen- und Ressourcennutzung entstehen (mehr …)

  • Fläche für IG Prohlis (Dresden) gefunden

    (Gu, alerts)
    […]
    Der Gemein­schafts­garten ist insbe­sondere als Ort der Begegnung zwischen altein­ge­ses­senen und neuzu­ge­wan­derten Prohlisern gedacht. Ein Grund­stück ist gefunden: die etwa 1.100 Quadrat­meter große Wiese an der Georg-Palitzsch-Straße/Ecke Dohnaer Straße gleich neben dem Förder­schul­zentrum Albert-Schweitzer. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Deutsches Hilfswerk. Die Stadt half bei der Grund­stücks­suche und -erschließung. Der Gemein­schafts­garten ist im Famili­en­bil­dungs­zentrum des Trägers Verbund sozial­päd­ago­gi­scher Projekte e. V. (VSP) angesiedelt. Koope­ra­ti­ons­partner sind die Netzwerke Nachbar­schafts­hilfe »Tauschnetz Elbtal«, »Prohlis ist bunt«, die Caritas Dresden und die AWO. Unter­stützt wird der Gemein­schafts­garten außerdem vom Quartiers­ma­nagement Prohlis sowie dem Ortsamt.
    […] In Tradition der inter­na­tio­nalen Umwelt­schutz­aktion »Plant for Planet«, initiiert durch Kinder und in Koope­ration mit der Lokalen Agenda 21 für Dresden e. V., werden am 5. Mai 2017 50 Dresdner Schüler 50 Obstbäume und Sträucher pflanzen. Am 29. Mai 2017, ab 16.30 Uhr, findet im Gemein­schafts­garten eine Bürger­ver­sammlung statt, bei der alle Inter­es­sierten herzlich einge­laden sind und nähere Infor­ma­tionen zum Gemein­schafts­garten erhalten und sich für eine Mitarbeit anmelden können.
    Neben Gemein­schafts­flächen können auch Einzel­beete bewirt­schaftet werden. Die Nutzung des Gartens ist kostenfrei. Geräte, Saatgut und Pflanzen werden zur Verfügung gestellt. (mehr …)

  • UFER Projekte Dresden organisiert wieder tolle Praxisworkshopreihe: Seitentriebe 2017 stehen

    (Gu, Antrag)

    Dieses Jahr gibt es wieder Workshops in unterschiedlichen Gärten in Dresden, mit ReferentInnen aus dem Dresdner Netzwerk und auch ein paar externen ExpertInnen. Wir fördern 13 der 14 Workshops (Nummer 14 ist ein Kinoabend)
    Es gibt wie immer eine eigene Website zu den Seitentrieben mit Newsletter, Nachbesprechungen usw.

    http://www.dresden-pflanzbar.de/seitentriebe/ (mehr …)

  • Finanzierung für das Erdkeller des exotischen Gartens Coschütz

    (Gu, Mail)

    ich habe eben von der https://umweltstiftung.allianz.de/ eine pauschale Zusage erhalten für den Erdkeller. Dies muss noch von der Regionalstelle bestätigt werden.

    -> wir fördern das Projekt auch, aber nur einen Teil davon. Nun kann es dann endlich gebaut werden

    (mehr …)

  • Kooperationsvereinbarung des rot-rot-grünen Stadtrats in Dresden: urban gardening soll gefördert werden

    (Gu, alerts)

    Nach vielen Monaten harter Diskussion haben es Linke, SPD, Grüne und Piraten geschafft: Am Montag unterschreiben die Spitzen der Stadtratsfraktionen ihre zweite Kooperationsvereinbarung. In der sind 26 Bereiche festgehalten, in denen die vier Parteien bis zur nächsten Wahl des Stadtrates 2019 Dresden gestalten wollen.

    Die Kooperationsvereinbarung 2.0 in Auszügen

    1.Aufbau der neuen Woba mit 2500 Wohnungen bis 2019.

    2.Verkauf städtischer Flächen für privaten Wohnungsbau nur, wenn dabei auch günstiger Wohnraum entsteht.

    3.Bei Stadtentwicklung gilt Innen- vor Außenentwicklung, besonderer Augenmerk liegt auf Entwicklung des Wissenschaftsstandortes.

    4.Das Stadtbahnprojekt 2020 wird vorangetrieben.

    5.Die Mittel für den Radverkehr werden auf 5 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt.

    6.Entwicklung eines Konzeptes für sichere Fußwege.

    7.Entwicklung der Leipziger Vorstadt mit günstigen Wohnungen aber ohne Globus. Für das Unternehmen soll ein Alternativstandort gesucht werden.

    8.Bis 2019 soll an der Königsbrücker Straße Baustart sein. Noch 2016 soll die Bauvariante feststehen.

    9.Förderung von soziokulturellen Freiräumen und Urban Gardening in Dresden.

    10.Sanierung und Neubau von Schulen und Kitas hat höchste Investment-Priorität.

    11.Einrichtung von Gymnasien in Prohlis und Gorbitz bis 2019.

    12.Dresden startet ein Versuchsprojekt zur Erstellung lizenzkostenfreier Unterlagen für den Schulunterricht.

    13.Dresden sichert weiterhin den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz.

    14.Das Netz der geförderten Angebote der Jugendhilfe wird erhalten, ab 2017 wird zusätzlich ein Präventionsbudget geschaffen.

    15.Freie Träger im Kultur- und Sozialbereich sollen ihre Fördermittel künftig nicht mehr nur jahresweise bewilligt bekommen, um Planungssicherheit zu haben.

    16.Vorantreiben der Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025.

    17.Die Volkshochschule Dresden erhält einen zentralen Standort.

    18.Ausbau der sozialen Betreuung und der Integrationsangebote für Asylsuchende in Dresden.

    19.Überarbeitung der Sportförderrichtlinie, keine Ausgliederung von Sportstätten aus dem Sportstättenbetrieb.

    20.Beschluss einer Naturschutzkonzeption, naturnähere Pflege von Parks und Wiesen.

    21.Erhöhung des Anteiles erneuerbarer Energien in Dresden, Einhaltung energetischer Standards bei Neubauten und Sanierungen.

    22.Entwicklung eines Personalentwicklungskonzeptes für die Stadtverwaltung. Etablierung eines Technischen Rathauses.

    23.Bessere Einhaltungen der gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz behinderter Menschen, Förderung von Inklusion.

    24.Mit einer neuen Gleichstellungsförderungsrichtlinie sollen Belange von Menschen mit verschiedenen Geschlechtsidentitäten besser berücksichtigt werden.

    25.Freie Software für städtische Einrichtungen, barrierefreie Online-Angebote, die Verwaltung soll online künftig verschlüsselte Kommunikation bearbeiten können.

    26.Sonntagsöffnung jährlich am 2. Advent, keine darüber hinausgehenden Ausnahmen.

    http://www.dnn.de/Dresden/Stadtpolitik/26-Projekte-fuer-Dresden-Was-der-rot-rot-gruene-Stadtrat-bis-2019-erreichen-will


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  • Umweltbürgermeisterin von Dresden setzt sich für GGs ein

    (Gu aus RSS)

    […]
    Eva Jähningen konnte einen guten Einblick in die aktuelle Situation der Stadt und ihr Amt als Umweltbürgermeisterin geben. Durch den neuen Stadtrat haben wir gerade gute Chancen, Gemeinschaftsgärten als festen Bestandteil des Stadtbildes zu etablieren. Auch das Thema essbare Stadt stößt auf offene Ohren, doch dazu bedarf es eines Umdenkens in der Planung öffentlicher Grünflächen und dem wichtigen bürgerschaftlichen Engagement. Obstbäume, um nur ein Beispiel zu nennen, verursachen viel Arbeit in der Pflege und werden deswegen nicht gern auf öffentlichen Flächen gepflanzt. Eine aktive Bürgerschaft, die gemeinsam erntet, wenn das Obst reif ist und sich auch um ein paar Pflegearbeiten kümmert, könnte dies verändern. Solche Projekte können sich realisieren lassen, wenn Verwaltung und Bürgerschaft gemeinsame Sache machen. Um dies im Fall der Gemeinschaftsgärten umzusetzen, wird die Umweltbürgermeisterin das Gartennetzwerk Dresden und die Chefs der betreffenden Verwaltungsbereiche zu einem runden Tisch einladen, an dem gemeinsam überlegt wird, wie Gemeinschaftsgärten in Dresden gestärkt werden können. Das ist eine echte Chance!
    […]

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  • Apfelgarten Auftakt gut gelungen

    (Gu, Mail)

    Der Apfelgarten Strehlen in Dresden ist an einen anderen Ort umgezogen und hat am 1.5. dort losgelegt

    „Das Fest am 1, Mai als Auftakt war ein großer Erfolg. Bei gutem Wetter hatten wir zahlreiche Gäste (ca. 60-80) aus den zwei nahe gelegenen Unterkünften für Geflüchtete. Es gab Spiele für groß und klein.
    In den zwei Wochen danach sind zwei bis drei Bewohner regelmäßig und teilweise fast täglich im Garten zum Gießen und es gab auch zwei gemeinsame Gartenarbeitstage. In einer Whatsapp-Gruppe haben wir die Interessenten gesammelt und sprechen gemeinsame Termine ab.“

    Fotos sind beim Projekt abgelegt (mehr …)

  • Dresdener Workshopreihe Seitentriebe werden gut dokumentiert

    (Gu, Newsletter)
    sie haben für die Reihe ein eigenes Newsletterformat, in dem auch die Berichte zu den stattgefundenen Workshops stehen:
    http://us11.campaign-archive1.com/?u=300950ebad6e8c75d214b41a9&id=c79d805f7f&e=864c5baf59 (mehr …)

  • Apfelgarten startet Projekt „Gärtnern mit Geflüchteten“

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Apfelgarten hat sich für das Projekt dsa Motto „Vom städtischen Grün zum gemeinschaftlichen Bunt“ gegeben. Sie sind ja umgezogen und nun auf einer Wiese an einer vielbefahrenen Kreuzung (in Dresden). Einen Teil der 1700m² großen Fläche wollen sie mit Geflüchteten zusammen begärtnern.

    Wer hat den Umzug und auch den Aufbau am neuen Standort finanziert und was konnten sie mitnehmen bzw. mussten sie auch was zurücklassen?

    Der Umzug wurde (und wird noch bis Mai) größtenteils von uns als Mitgliedern finanziert und umgesetzt, in dem wir in Etappen Gartengeräte, Sträucher/Bäume, Kräuterspirale sowie den Kompost auf das neue Grundstück bringen (mit Auto, Fahrradanhänger und Schubkarre). Die Stadt stellt uns einmalig ein Fahrzeug zur Verfügung, um die Wasserkanister umzuziehen. Ein Teil des Weidenzauns blieb zurück und einige Weiden kamen mit. Diese werden jetzt als lebende Weidenmöbel wiederbelebt.
     

     –      Wie lange können Sie an diesem Standort bleiben? Gibt es eine Vereinbarung/einen Vertrag dazu?

    Der Richtwert vom Amt für Stadtgrün ist, dass wir an diesem Standort wahrscheinlich 5 Jahre sicher bleiben können. Danach ist es offen. Die Vereinbarung / der Vertrag ist wieder ein unbefristeter Pachtvertrag nach BGB, aber es gibt keine schriftliche Garantie zur Dauer der Nutzung. Noch ist es Innerstädtischer Außenbereich und damit nicht so leicht zu überbauen. Dass ein Flüchtlingsheim auf diesem 2. Grundstück geplant wird, ist unwahrscheinlich, da das Stadtplanungsamt, welches das Heim auf das erste Grundstück bzw. Teile davon plante (weil es nichts von unserem Projekt wusste), diesmal an der Planung und Umsiedelung beteiligt ist.

     –      Wie viele der MitgärtnerInnen sind mit umgezogen, wie viele nicht? Wie groß ist die Gruppe derzeit?

    Die Gruppe hat derzeit 15 zahlende Mitglieder. Zwei Personen sind im letzten Jahr ausgeschieden, ein neues Mitglied kam hinzu. Im letzten Jahr war es mit der damaligen unklaren Situation schwierig neue Mitglieder zu gewinne. Wir erhoffen uns mit Beginn der Gartensaison und der neuen Fläche weitere Mitglieder zu gewinnen. Hierfür werben wir mit Aushängen, Flyern, Schildern vor Ort, in der Zeitung durch Artikel (z.B. „Dresdner Neueste Nachrichten“, „Kind und Kegel“, Universitätsmagazine der TUD und HTW) und im Internet sowie Veranstaltungen und festen Gartenzeiten. Auf der neuen Fläche wurden wir bereits von Interessenten zum Mitmachen aus der Nachbarschaft angesprochen.

    –      Wie viele Beete in welcher Größe gibt es schon insgesamt auf der Fläche und wie viele sollen es noch werden?

    Für Gemüse sind ebene Beete sowie zwei Hochbeete von ca. 0,8 x 2,4 m und 2 kleinere Hochbeete 0,3 x 0,6 m bereits auf dem Grundstück angelegt/aufgestellt sowie zwei kleinere und ein rundes (ca. 2 m Durchmesser) Blumenbeet im Eingangsbereich. Geplant sind wenigstens noch 4 oder 6 Hochbeete, sowie mehrere Beete in der Wiese, möglicherweise auch als größere zusammenhängende Beetfläche. Zusammen sollten es wenigstens 30 m² Beetfläche werden, obwohl in den ersten 3 Jahren 50 – 80 m² ohne Beerenobst angestrebt werden, müssen wir hier aber auch auf den Pflege-Aufwand achten. Wenigstens 2 Hügelbeete sind geplant, die aber wahrscheinlich von je einem Hochbeetrahmen begrenzt werden, um nicht zu sehr in die Breite zu laufen. Sträucher wie Himbeeren (ca. 30 Stk. in 4 Reihen), Johannisbeeren und Stachelbeeren (zusammen ca. 20 Sträucher) als Begrenzung zur Nachbarfläche mit gezielten Durchgängen sind uns gespendet worden (ein Teil davon schon im alten Garten) und eingepflanzt. Für solche Kleinsträucher werden keine Beete extra angelegt. (Fotos anbei)

    –      Sind das alles Hochbeete? Warum wollen sie in Hochbeeten gärtnern?

    Auch dieses Grundstück ist wie das vorhergehende ein ehemaliges Schutt/Trümmergrundstück. Somit ist eine ausreichende Tiefe für Wurzelgemüse (Möhren, Pastinaken, Kartoffeln) und andere Tiefwurzler (Kohl) nicht gegeben, da nach ca 15 cm Mutterboden die Steine und ähnliches beginnen. Auch will die Stadt keinen „wilden“ Kompost sehen. Die Hochbeete sind Falthochbeete mit Einzelsegmenten (siehe Fotos anbei), so dass sich aus den 4 Hochbeeten auch 6 oder 8 nicht ganz so hohe Beete bauen lassen.
    Es werden für andere Pflanzen wie Erdbeeren, Tomaten, Erbsen und Zierpflanzen normale Beete angelegt. Auch sind Hügelbeete für z.B Kürbisse geplant.
    Eine Zusammenarbeit mit der Tafel Dresden e.V. wird die Komposter der Tafel nutzen (die Tafel kompostiert seit diesem Jahr selbst, statt das verdorbene Obst und Gemüse kostenpflichtig zu entsorgen, darf die Komposterde aber noch nicht verkaufen oder verschenken), um Erde für die Hochbeete in den kommenden Jahren zu erhalten und so langfristig die Erde vor Ort aufzuwerten (da alte Erde aus den Hochbeeten im Garten verteilt wird).
    Der Kontakt hierbei läuft über Volker Croy (Apfelgarten Strehlen) und Andreas Schönherr (Geschäftsführer der Tafel Dresden e.V.). Wenn dieses System sich bewährt, lassen sich vielleicht andere Gärten einbeziehen (die Tafel entsorgt ca. 800 Liter Biomüll pro Woche) oder auch in anderen Städten anwenden (das muss aber erst getestet werden, z.B. Kompostqualität, Belastungen).

    –      Gibt es bei Ihnen individuelle Beete oder läuft alles gemeinschaftlich?

    Die Beete werden gemeinschaftlich bearbeitet und gepflegt. Für das gemeinsame Gärtnern mit Geflüchteten würden wir das Prinzip beibehalten, aber auch die Möglichkeit bieten, eigene Beete anzulegen. Dies wird sich aus dem Projekt heraus entwickeln.

     –      Wie weit sind die Flüchtlingsunterkünfte vom Garten entfernt?

    Eine städtische Notunterkunft (ehemals Hotel DaysInn) in der Strehlener Straße (aktuell mit 350 Personen belegt, Kapazität ca. 500) sowie eine Erstaufnahmenrichtung Ecke Gutzkowstraße/Franklinstraße (aktuell mit 20 Personen belegt, Kapazität ca. 600) sind in fußläufiger Entfernung (800m – 1 km). Ab 2017 eröffnet ein Übergangsheim auf der alten Gartenfläche (Teplitzer Straße) für 60 Personen. Dies ist ca. 500 m entfernt.

     –      Haben Sie das Gartenprojekt den Geflüchteten schon vorgestellt oder zu wem besteht was für ein Kontakt und wer hat Interesse in welcher Form signalisiert?

    Das Projekt wurde bei den sozialen Betreuern beider bestehender Einrichtungen (DRK + Johanniter) bei persönlichen Treffen vorgestellt und positiv aufgenommen. Diese stellen das Projekt den Bewohnern vor und den direkten Kontakt zwischen Interessentn und uns her. Darüber hinaus gibt es Kontakte zu den Willkommensbündnissen „Dresden Plauen Miteinander“ und „Strehlen für Alle“, sowie den Regionalkoordinatoren für Integrationsarbeit (Ausländerrat e.V.) im Stadtteil, über die die Sozialarbeiter und dezentral untergebrachte Geflüchteten erreicht werden können.An die Erstaufnahmeeinrichtung (Gutzkowstraße) haben wir haben bereits einige Pflanzen (Kräuter, Himbeeren, Johannisbeeren) und etwas Erde für eine kleinere Bepflanzung vor Ort auf dem Gelände abgegeben. 

    Beim Auftaktfest am 01.05. werden die Geflüchteten aus den oben genannten Einrichtungen sowie dezentral Untergebrachte eingeladen, den Garten und das Projekt zum gemeinsamen Gärtnern kennenzulernen. Auf diese Weise hoffen wir  Interessenten unter den Geflüchteten zu finden.

    Die städtische Notunterkunft (Strehlener Straße) kam bereits erneut auf uns zu und hat uns zu einem Willkommensfest auf dem eigenen Gelände am 12.06. einzuladen, um dort mit einem Stand oder Aktionen vertreten zu sein.

     –      Wie soll das Gärtnern mit Flüchtlingen organisiert werden? 

    Zu Beginn soll eine Gruppe aus Apfelgärtnern und weiteren Ehrenamtlichen aus den Willkommensbündnissen intensiv die Geflüchteten unterstützen und an festen Terminen zum Gärtnern treffen. Hierzu gehört auch: Abholen von der Unterkunft bzw. an einem Treffpunkt und Begleitung zum Garten; gemeinsame Auswahl der Pflanzen sowie Anlegen der Beete, Begleitung zu Saatgutbörsen etc. Wir hoffen mit der Einbindung von dezentral und in städtischen Gemeinschaftsunterkünften untergebrachten Personen, langfristige Strukturen zu schaffen und „verantwortliche Köpfe“ unter den Geflüchteten zu benennen, so dass auch die Planung und Organisation langfristig gemeinsam erfolgen kann. Der Zugang zum Gartenhaus soll zu Beginn durch die Vereinsmitglieder und abhängig von der Entwicklung des Projekts zu einem späteren Zeitpunkt auch Verantwortlichen des Projekts ermöglicht werden. Da der Garten öffentlich zugänglich ist, können die teilnehmenden Geflüchteten auch unabhängig der Anwesenheit von Vereinsmitgliedern, den Garten nutzen. Gemeinsame Gartenfeste sind ebenfalls geplant, um auch die Nachbarn einzubeziehen.

    -> wir fördern das Projekt (Hochbeete, Werkzeige, Erde, Kauf einer Hüttenleihgabe, ÖA)


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  • Workshopreihe „Seitentriebe Dresden“ starten in neue Saison

    (Gu, Mail und RSS)

    Die Seitentriebe starten mit einem frischen Programm in die neue Gartensaison, wir haben für euch auch im dritten Jahr wieder ein vielfältiges Workshop-Programm rund ums nachhaltige Gärtern in der Stadt zusammengestellt.  Ergänzend zu den bisherigen Themen reicht die Bandbreite diesmal von Jungpflanzen-Anzucht, Speisepilz-Anbau und Vermehrungstechniken über den Einsatz von Mulch & Gründüngung bis hin zu Saatgutgewinnung und Baumschnitt. Wir hoffen, dass so weiterhin viel Neues, Anregendes und Inspirierendes dabei sein möge!

    Unsere gewohnt hübsch illustrierten Programmflyer sind schon auf dem Weg, bald könnt ihr drin stöbern, sie im Hausflur oder am Kühlschrank anpinnen und euren Beetnachbaren welche in die Hand drücken (hier die vorab-pdf für Ungeduldige).
    Wir jedenfalls verknüpfen die Verteilung ganz geschickt mit unserer diesjährigen Auftakt-Veranstaltung, einer Radtour durch die Gemeinschaftsgärten Dresdens. Am nächsten Samstag, den 23. April, treffen wir uns um 10:30 im Apfelgarten Strehlen und radeln von dort über die Löbtauer Gärten nach Pieschen und in die Neustadt. Dabei lernen wir nicht nur neue Gärten kennen, sondern sammeln unterwegs auch Wildkräuter, die wir am Ende der Tour beim »Streetfood in der Markthalle« verkostet werden.  Denn: Die Stadt ist unser Garten, und auch unsere Speisekammer. Für Wegzehrung und Getränke bis dahin ist natürlich dank mobiler Lastenrad-Bar gesorgt.

    Wer sich das Programm in aller Ruhe zu Gemüte führen möchte, wer unseren neuen Newsletter – das frisch gekeimte »Seitentriebe-Extrablatt«- abonnieren oder uns mit einer Spende unterstützen möchte, dem sei noch ein Besuch unserer Website www.seitentriebe.de empfohlen.


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  • Apfelgarten Strehlen umgezogen – alles auf Neustart

    (Gu, alerts)

    Am Sonnabend gibt es eine Hüttenparty im Apfelgarten. Das ist ein neuer Gemeinschaftsgarten in Dresden-Strehlen. Die bunte Gruppe von Studenten, Berufstätigen und Rentnern wollen eine einfache Wiese an einer viel befahrenen Straße in eine bunte Oase für die Nachbarschaft verwandeln und suchen noch Mitgärtner.
    […] werden fleißige Hände gebraucht, um einen Geräteschuppen aufzustellen. Danach wird gemeinsam gegrillt. Der „Apfelgarten“ ist ein von jungen Dresdnern initiierter Gemeinschaftsgarten, der nun von einem gemeinnützigen Verein betrieben wird. Mit Unterstützung der Stadt entstand er vergangenes Jahr zunächst auf einer städtischen Grünfläche zwischen Teplitzer und Ackermannstraße (DNN berichtete). Doch weil ein Teil des Geländes für eine Flüchtlingsunterkunft benötigt wurde, zog der Verein um.

    Der neue Garten befindet sich nun wenige hundert Meter weiter an der Teplitzer Straße / Zellescher Weg. Beerensträucher, zwei Pfirsiche, eine Pflaume und ein Apfelbaum sind schon gepflanzt, eine Kräuterschnecke angelegt. Am Sonnabend wird Eröffnung gefeiert. „Wir sind eine bunte Gruppe von Studenten, Berufstätigen und Rentnern, die größtenteils in der Nähe von Dresden-Strehlen wohnen und eine einfache Wiese an einer viel befahrenen Straße in eine bunte Oase für die Nachbarschaft verwandeln wollen“, erklären die Apfelgärtner ihr Ziel.

    „Unser Verein zählt jetzt 14 Mitglieder“, gibt Volker Croy gegenüber DNN Auskunft. Der Gartenbauingenieur und Fachberater beim Stadtverband der Dresdner Gartenfreunde gärtnert selbst im Apfelgarten mit. „Wir haben genug Platz, weitere Interessenten, die bei uns mitgärtnern wollen, sind willkommen.“ Momentan überwiege die Zahl junger Berufstätiger. „Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Senioren und Familien mit Kindern mitmachen“, so Croy. Das Hüttenfest sei eine gute Gelegenheit, unverbindlich vorbeizuschauen und mit den Apfelgärtnern ins Gespräch zu kommen.

    Laut Croy haben die Apfelgärtner Kontakte zu den Asylnetzwerken in Strehlen und Plauen geknüpft. Sie wollen gern dezentral untergebrachten Flüchtlingen die Möglichkeit geben, im Apfelgarten mitzutun und so auch in Kontakt zu den Einheimischen zu kommen.

    http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Huettenparty-im-Apfelgarten (mehr …)

  • und noch ein GG in Dresden

    (Gu, alerts)

    „Gemeinschaftsgarten im Dresdner Alaunpark“ geackert.

    Am ehemaligen Russensportplatz entstehen gerade Hochbeete, ein begrünbares Tipi und ein Brunnen. „Wir haben dafür 320 Quadratmeter im Alaunpark gepachtet“, erklärt Paul Raphael Stadelhofer (31) vom Verein Stadtgärten.

    „Uns geht es darum, den öffentlichen Raum aufzuschließen, Freiraum zu schaffen, zu gestalten. Interessierte können selbst Pflanzen aufziehen und erhalten vor Ort regelmäßig Informationen und Werkzeug für die praktische Arbeit.“

    Mit dabei sind auch die Alaunkids des benachbarten Kindergartens.

    Die kleinen Gärtner werden die ersten Beete mit Gemüse, Blumen und Kräutern bepflanzen.

    Die Projekte werden durch Spenden und Unterstützer gestemmt.

    So ein Brunnen mit einer 17 Meter tiefen Bohrung schlägt mit 2700 Euro zu Buche. Pacht und Versicherung für die Fläche sind dagegen mit 300 Euro pro Jahr noch sehr überschaubar.

    Finanzierung: Finanziert wird die Pacht gegenwärtig durch die Beiträge der Vereinsmitglieder und durch Spenden. Unterstützer hat der Verein für sein Pilotprojekt bei der Sächsischen Umweltakademie des Urania e.V., bei der Schönenberger Systeme GmbH, der Stiftung Äußere Neustadt Dresden, dem Gartenbau-Ingenieurbüro Volker Croy, H-CoTec, Copyland Dresden, dem Spätshop am Goldenen Reiter und den solidarischen Landwirten von dem Projekt „Dein Hof“ in Radebeul.


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  • Bewegung in Dresden

    (Gu, mail, 20.7.)
    […] „der Aprikosengarten ist noch da und bleibt auch die nächsten Jahre. Durch eine Baustelle wird er aber vorübergehend auf 500 m² reduziert.

    Wir haben hier da etwas Bewegung, da der Apfelgarten ja auch umziehen muss – ein Flüchtlingsübergangsheim wird gebaut und wir verlieren einen größeren Teil der Fläche. Momentan ist dort beabsichtigt den Rest des Gartens mit den Flüchtlingen weiter zu betreiben, währen der Hauptteil auf eine Fläche in der Nähe umzieht.

    Es gibt auch noch immer reichlich Neugründungen von Gärten, die noch nicht alle auf der Gartennetzwerkseite zu sehen sind. Das weiß ich, da ich zu einigen davon Kontakt habe. An der Grenze zu Freital haben sich 2 Stücj nebeneinander gegründet ohne von einander zu wissen.

    Dort probiere ich etwas aus, da die eine Fläche (wo ich meine Finger mit drin habe) in einem großen (1100m²) Kleingarten ist, der Vorsitzende ist sehr aufgeschlossen und wenn es klappt, ist der Gemeinschaftsgarten unkündbar. „ (mehr …)

  • Apfelgarten Strehlen muss umziehen

    (GU, Tel, 16.2.2015)
    Der Apfelgarten in Dresden muss umziehen, da auf der Fläche ein Flüchtlingsheim gebaut wird. Sie hatten die Zusage von einem Amt bekommen, wovon aber ein anderes Amt nichts wußte. Sie haben aber eine Ausweichfläche und können ggf noch dieses Jahr den Umzug machen. Die von uns geförderten Wassertanks und den bisher gebauten Weidenzaun können sie mitnehmen (mehr …)

  • Weidenhecke wird natürlicher Sichtschutz im Apfelgarten

    (Gu aus Sachbericht, 8.1.2015)

    Im Sommer 2014 wurde das Grundstück des Apfelgarten Strehlen (Dresden) eine Weidenhecke begonnen. Auf mehreren Aktionstagen wurde entlang des Grundstücks auf der Seite zur Straße ein 50cm tiefer und 20cm breiter Graben ausgehoben, Pfähle gesetzt (Weidenäste), der Graben mit Erde aufgefüllt und engtlang dieser Pfähle werden Weiden horizontal geflochten.

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  • Workshopprogramm des Gartennetzwerks in Dresden erfolgreich gelaufen

    (Gu aus Sachbericht vom 10.12.)

    Es gab in 2014 praktische Workshops mit dem Grundmuster: Wochenende, kostenlos, praktischer Fokus, keine Vorraussetzungen (vorhandenes Wissen o.ä.). Es gab 14 Workshops, bzw musste einer wegen Krankheit ausfallen und inkluisve des Abschlußfests. Die Workshops fanden auch bei strömenden Regen statt und warne örtlich in verschiedenen Gärten des Netzwerks angesiedelt.

    Der Sachbericht ist hier abgelegt: F:1_anstiftung_ertomisUrbane GärtenProjekteDresdenDresden_UFER-Projekte_Gartennetzwerk

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  • Hechtgrün baut im Winter den Garten ab

    (Gu, Projektbesuch im Workshoprahmen, 21.9.)
    Der Dresdener Gemeinschaftsgarten Hechtgrün liegt an einer lauten Straße, einer S-Bahnhaltestelle und einer riesengroßen Baustelle. Ein Bewohner hat das Grundstück, dass einer Hamburger Immobilienfirma gehört, zunächst privat gepachtet. Nun sind sie aber das dritte Gartenprojekt der Ufer-Projekte. In 2013 hatten sie eine Nutzungsgenehmigung von April bis Ende Oktober, dieses Jahr bis Mitte November. Dann muss der Garten abgeräumt werden, denn ein Weihnachtsmarkt ist traditioneller Weise Pächter der Fläche. Sie gärtnern daher nur mobil, haben dieses Jahr aber auch Sträucher gepflnazt. Im Juni 2013 war die Eröffnung, Leute sind u.a. über Aushänge „Garten sucht GärtnerInnen“ dazu gekommen. Es gibt eine große Fluktuation – wohl da es keine klare Perspektive gibt. Der Garten ist offen für alle, alles ist gemeinschaftliche, 30-40 Leute stehen auf der Mailingliste. Doch gibt es keine wirkliche Gruppe, keinen Tag, an dem viele Leute da sind, die offene Gartenzeit ist nicht gut besucht und das Plenum, das alle 2 Wochen stattfindet, auch nicht.
    Gute Einnahmen haben sie auf dem Hechtstraßenfest mit Bierverkauf gemacht (Insel der Gelassenheit) und auch bei der Fete de la Musique. (mehr …)

  • neuer Gemeinschaftsgarten in Dresden geplant

    (Gu, Mail 9.9.)
    Ich habe gerade ein Gartengrundstück in Coschütz/Gittersee von der Stadt Dresden gepachtet. Jetzt suche im Mitstreiter, die an der Gartengestaltung teilnehmen wollen. Der Garten ist ca 1200m² groß liegt und leicht an einem Hang, es stehen ein paar mittelgroße Bäume da und als Herzstück ein wunderschöner Bauwagen.

    Sebastian ist offen für Ideen anderer, will selber mit Wasserversorgungsmöglichkeiten experimentieren und könnte sich auch Tierhaltung vorstellen (mehr …)

  • Apfelgarten wird Sichtschutz aus Weiden bauen

    (Gu aus Antrag an uns, 22.7.)
    Der Apfelgarten-Strehlen in Dresden hat von uns Material für einen Sichtschutz aus Weiden bewilligt bekommen. Das Grundstück liegt an einer befahrenen Straße.
    Das Grundstück soll weder Zaun noch Pforte erhalten, um den offe
    nen Gartencharakter zu erhalten und durch gegenseitiges Geben und Nehmen der Anwohner einen gemein­schaftlichen Treffpunkt schaffen zu können. Das Grundstück ist ca. 1700 qm groß. Es ist kein Wasseranschluss vorhanden. Die Gruppe hat ca. 15 – 20 Mitglieder und Unterstützer (mehr …)

  • gartenpolitischer Abend in Dresden

    (Gu aus RSS)
    In Dresden findet am 9.4. ein von den evoluzzern organisierter gartenpolitischer Abend statt „Zwischen Gärten und Beton“.“Wir wollen an diesem Abend Instrumente der politischen Mitbestimmung kennen lernen, ihre Wirkweise skizzieren und anhand der aktuellen Situation der Hufewiesen und der Internationalen Gärten üben, wie man einen Stadtratsantrag schreibt.Ablauf des Abends: Hufewiesen und die Internationalen Gärten stellen in jeweils 10minütigen Kurzvorträgen ihre aktuelle Situation vor dem Hintergrund politischer Entscheidungen vor. Entstehende Fragen zu den Herausforderungen und den Projekten können mit den Anwesenden diskutiert werden, um Verständnis für die Situation zu schaffen.“

    http://www.evoluzzer.info/Evoluzzer-Themenabend-im-April-2014-zwischen-Gaerten-und-Beton

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