Schlagwort: DRK

  • Berlin: Gärtnern mit und für Kinder in Marzahn

    tbericht: Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und Pflanzen
    Kurzbeschreibung: Mit dem Projekt „Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und
    Pflanzen“ haben wir einen neuen Schwerpunkt in unserem Gemeinschaftsgarten gesetzt. Ziel
    war es, Kindern und Jugendlichen die Natur auf spielerische Weise näherzubringen, Kräuter
    und Pflanzen kennenzulernen und den Garten als LernOrtNatur zu etablieren.
    Dank der Förderung konnten wir notwendige Anschaffungen tätigen und damit die Grundlage
    für ein dauerhaftes Bildungsangebot im Bezirk schaffen.
    Helfende aus dem Ehrenamt: Im Rahmen des Projekts waren insgesamt 18 ehrenamtliche
    Helfende aktiv beteiligt. Diese engagierten Unterstützer trugen wesentlich zur Umsetzung der
    geplanten Maßnahmen bei und halfen beim Aufbau LernOrtNatur für Kinder und Jugendliche
    in unserem Gemeinschaftsgarten.
    Anschaffungen und Umsetzung:
    Von den Fördermitteln wurden folgende Materialien und Geräte beschafft:
    • ein Rasenmäher zur nachhaltigen Pflege der Grünflächen [war anders im Antrag drin]
    • zahlreiche Pflanzen und Setzlinge für die neuen Beete
    • große Mengen Erde für die Anlage der Hoch- und Flachbeete
    • Werkzeuge und Gartengeräte für Kinder und Jugendliche
    Mit diesen Anschaffungen haben wir:
    • gemeinsam mit Jugendlichen ein Gewächshaus eingerichtet,
    • neue Beete angelegt und bepflanzt,
    • den LernOrtNatur als festen Bestandteil im Garten aufgebaut.
    DRK-Kreisverband Berlin-Nordost e.V.
    Murtzaner Ring 15
    12681 Berlin
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    Beteiligung und Aktivitäten
    • Fünf Grundschulklassen konnten wir bisher im Garten begrüßen.
    • Darüber hinaus haben wir Jugendliche aus dem Puls-Feriencamp (junges
    Engagement, die ihre Potentiale und Stärken entdecken) für eine Woche gewinnen
    können, die tatkräftig beim Aufbau des Gewächshauses und der Fertigstellung der
    Beete halfen.
    • Unser Gartenrat und die ehrenamtliche Gartengruppe haben die Umsetzung eng
    begleitet und unterstützt.
    Die Rückmeldungen der teilnehmenden Kinder, Lehrkräfte und Ehrenamtlichen sind
    durchweg positiv. Viele berichten von neu gewecktem Interesse an Pflanzen und gesunder
    Ernährung.
    Wirkung im Bezirk
    Das Projekt wird im Bezirk sehr gut angenommen. Schon jetzt haben wir zahlreiche
    Anfragen von Kinder- und Jugendgruppen, die den LernOrtNatur besuchen oder sich aktiv
    einbringen möchten. Damit wird das Projekt weit über unseren Standort hinaus
    wahrgenommen und stärkt den sozialen Zusammenhalt im Kiez.
    Herausforderungen und Erfolge:
    Herausforderungen:
    • Aufbau des Gewächshauses mit Jugendlichen und Ehrenamtlichen
    • Logistik beim Transport von Erde und Pflanzen
    • Koordination der vielen Helfenden
    Erfolge:
    • nachhaltige Verbesserung der Garteninfrastruktur
    • Schaffung eines attraktiven Lern- und Erlebnisortes für Kinder
    • hohe Resonanz von Schulen, Kitas und Jugendgruppen
    • langfristige Stärkung der Naturbildung im Bezirk
    Fazit: Das Projekt Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und Pflanzen war ein voller
    Erfolg. Es ist gelungen, Naturbildung und Gemeinschaftsarbeit zu verbinden und ein
    niedrigschwelliges, inklusives Bildungsangebot zu schaffen.
    Für die Zukunft möchten wir das Projekt weiter ausbauen – insbesondere durch die geplante
    Einrichtung eines Grünen Klassenzimmers mit Hochbeeten, Lerninseln und einem
    überdachten Sitzplatz, wie bereits im Förderantrag beschrieben. (mehr …)

  • Berlin-Marzahn: Mehr Gärtner*innen bei Kraut und Rüben

    1.      Bisher waren etwa 25 ehrenamtliche Helfer in unserem Bürgergarten aktiv. In den letzten Wochen haben wir verstärkt auf den Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hingewiesen. Durch mehrere Öffentlichkeitsauftritte ist es uns gelungen, Menschen für unseren Bürgergarten zu begeistern, die aufgrund ihrer Behinderung sonst nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dabei haben wir 2 Rollstuhlfahrer sowie weitere 7 ehrenamtliche Gartenfreunde und weitere Interessierte erreicht.

    2.      Sofort begannen wir, Hochbeete anzulegen und neue Beete aufzuteilen. Die Wunschliste an Gartengeräten kommt daher zustande, dass wir weitere Menschen erreichen konnten und dringend Blumenerde sowie weitere Geräte benötigen. Derzeit bauen die Gärtner auch an drei Holz-Rosen-Bögen und fertigen diese alleine an, auch dafür wird Werkzeug benötigt und somit kam die Schleifmaschine auf die Wunschliste.

    Weiterhin reicht der jetzige Gartenschlauch nicht, um den vorderen Teil des Gartens zu erreichen.

    Es sind nun viel mehr Leute (ich habe gerade nochmal mit Kati telefoniert), die Gruppe besteht aus 50 Menschen. Nicht alle kommen immer, nicht alle regelmäßig.
    Wir haben ehrenamtliche und freiwillige Helfer im Gartenprojekt.  Die ehrenamtlichen Helfer sind über unseren Verein registriert und versichert. Wir unterscheiden zwischen ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern: Ehrenamtliche sind Mitglieder unseres Vereins, während freiwillige Helfer nicht Mitglied sind, aber zusammen mit den ehrenamtlichen Helfern aus der Nachbarschaft kommen und den Garten nutzen dürfen. Ehrenamtliche Helfer erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung für Ihre Unterstützung und sorgen dafür verlässlich, dass der Garten nicht verwildert.

    Die individuellen Beete haben wir aufgehoben und die Flächen allen zur Verfügung gestellt.

    Es gibt einen Gartenrat, der sich aus ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern zusammensetzt. Dieser Rat entscheidet, welche Projekte als nächstes umgesetzt werden. So entstand auch die Idee für Hochbeete für Menschen mit Behinderungen. Aufgrund unserer Kampagne für Gleichstellung kamen viele Menschen mit Behinderungen zu uns und möchten aktiv im Garten mitarbeiten.

    Alle zusammen nutzen die Gartenflächen sowie die Gartengeräte. Der Verein stellt die Flächen, Gartenhäuser und Mobiliar zur Verfügung. Gartengeräte und Blumenerde werden über Spenden und Förderungen beschafft.

    Das mit den Ehrenamtlichen und Freiwilligen hat sie mir nochmal erläutert: Ehrenamtliche sind Vereinsmitglieder. Die bekommen eine kleine Aufwandsentschädigung, mit der sie sich dann Arbeitshandschuhe etc. kaufen können. Es sind Geflüchtet dabei und Menschen mit sehr wenig Geld. Aufwandsentschädigung ist der Vereinsterminus, da sie es so auch abrechnen müssen. Freiwillige sind Menschen, die nicht Vereinsmitglied werden wollen und eben mit im Garten gärtnern.


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  • Berlin: „Kraut & Rüben“ vorm Begegnungszentrum der DRK

    (Antrag und Besuch)
    Umgeben von Plattenbauten gibt es auf der insg 2000m² großen Außenfläche des DRK Begegnungszentrums ein Gartenprojekt. Auch vorher wurde da schon gegärtnert, doch bei Übernahme war alles zugewachsen. Mit auf der Fläche ist eine Jugendradwerkstatt.
    Im Garten gab es anfangs eine „Kleingartenmentalität“ und die einzelnen Gruppen blieben unter sich, inzwischen gibt es viel Austausch und es werden gemeinsam Werkzeuge genutzt. Es gibt individuelle Parzellen und gemeinschaftliche Flächen, auf denen aber kein Gemüse angebaut wird. 20 Gärtner*innen bewirtschaften 20 Beete, es könnten aber noch mehr Leute mitmachen.
    Zu Corona war die Fläche sehr wichtig, da die Menschen in den Hochhäusern keinen Garten haben und ja nirgendwo hin konnten. Da gab es viel Zulauf.
    es finden viele Veranstaltungen statt, die Bewirtung macht eine ehrenamtliche Catering-Gruppe.
    Interessant: sie haben einen großen Kompostplatz, leider schmeißen Leute da irgendwas rauf. Speziell ist der Laubkompost. Viele Bäume stehen auf der Fläche.
    Vernetzt in Berlin sind sie bisher nicht (mehr …)

  • IG in Nordhorn soll entstehen

    (von Shim, der einen Vortrag dort hielt)
    Das DRK betreibt ein Wohnheim für Flüchtlinge in Nordhorn. Angrenzend ist es ein großes Grundstuck ( 3.000m2). Auf dem Grundstuck sollte ein Internationaler Garten aufgebaut werden.

    D RK hat dafür der Grundstuck zur Verfügung gestellt.

    Der Impulsvortrag sollte Beitrag leisten um die eine Initiativ Gruppe Ideen zu geben Vermitteln, Bedeutung solcher Gärten zu vermitteln. Nach dem Vortrag haben sie sich bereits mehrere Personen sich bereit erklärt mit zu machen. Es sollte eine Initiativ Gruppe zusammengefunden werden die den Aufbau des Gartens Lenkt.

    Evangelische Erwachsenenbildung Emsland, Stadt Nordhorn, DRK Emsland, Internationale Frauen Café, Klimabeauftragte der Stadt Nordhorn, und viele ältere privat Personen aus den Unterstutzer kreisen , sind am Aufbau interessiert. VertreterInnen dieses Institutionen und auch viele Junge Flüchtlinge waren bei der Vortrag anwesend. Aber keine einzige Migrantin!

    Der Vortrag wurde in Deutsch und in zwei Sprachen /Arabisch, Farsi)simultan übersetzt worden.

    Fragen nach dem Vortrag:

    1. was ist der Unterschied zu den klassischen Garten Kolonien?

    2. Wie werden die Parzellen am Anfang verteilt? Wie gross?

    3. Wie motiviert man Flüchtlinge damit sie beim Gärtnern mitmachen?

    4. gibt es ähnliche Gärten in anderen Städten? Netzwerke?

    5. Ist es wichtig das Fach Anleitung beim Aufbau gibt?

    6. Qualifizierungsprojekte im garten

    7. wie ist die innere Aufteilung eines Gartens ?

    8. Gibt es Konflikte?

    9. Gibt es Gartenregeln?

    10. Gibt es Gemeinschaftsflächen im Garten

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  • Schladener GG bekommt Unetrstützung durch Schule

    (Gu, alerts)

    Der Schladener Gemeinschaftsgarten (regionalHeute.de berichtete) soll nun allmählich Gestalt annehmen. Unterstützung bekommt das Team der Flüchtlingshilfe des Deutschen Roten Kreuzes nun von Schülern der Werla Schule Schladen.

    „Wir haben die Berichterstattung auf regionalHeute.de gelesen und daraufhin entschlossen, hier mitzumachen“, erklärt Jörg Popke, Klassenlehrer der Klasse 5.1 an der Werla Schule. „Die Bereitschaft war sofort da, da brauchte ich keinen überreden. Unsere Schüler engagieren sich auch innerhalb der Schule stark für die Flüchtlinge und helfen ihnen, sich im Schulalltag zurechtzufinden“, lobt Popke seine Schüler. Wie genau es zukünftig weitergehen soll, muss nun noch geplant werden. Aber ein Anfang war gemacht. Und so wurde schon am frühen Montagmorgen fleißig gegraben, geharkt und Unkraut gezupft. „Die Schüler haben viele Ideen, wie sie den Garten gestalten können“, erklärt Katharina Günter, Koordinatoren der DRK-Flüchtlingshilfe. „Nun müssen wir schauen, wie wir alles umgesetzt können“, so Günter weiter. Dazu sucht das DRK dringend einen Hauptverantwortlichen für den Gemeinschaftsgarten. Zwar kümmern sich die Schüler und einige Flüchtlinge um den Garten, ihnen fehle es aber vor allem an Kontakten und der notwendigen Mobilität. Geplant ist, dass jeder, der Interesse hat, sich an dem Garten beteiligen kann, sich dort jederzeit aufhalten kann und natürlich auch Hand anlegen darf. „Wir würden uns also freuen, wenn es Bürgerinnen und Bürger gibt, die sich hier einbringen könnten und zum Beispiel Mutterboden anfahren, oder Unrat und Müll abtransportieren. Das würden wir auch vergüten“, so Katharina Günter.

    Derzeit sieht es noch etwas ungeordnet aus, auf dem Grundstück, das das DRK von der Schladener Kirchengemeinde für fünf Jahre gepachtet hat. Wenn hier aber einmal alles grünt und blüht, soll der Garten ein Treffpunkt für alle Bürger werden. Hier sollen Kinder spielen können, Grillfeste stattfinden, Obst, Gemüse und Blumen angebaut werden und Treffen stattfinden. Eine kleine Gartenlaube wollen die Flüchtlinge Beshwar, Belal, Kaniwar und Omar bald bauen. Das haben sie schon zugesichert. Die vier jungen Männer waren es auch, die sich von Beginn an an dem Projekt beteiligt haben. „Über das Miteinander das hier entsteht, können wir Kontakte aufbauen und Vertrauen zu den Geflüchteten finden. So entsteht ein ganz ungezwungener Zugang und wir können ins Gespräch kommen über die anderen Kulturen“, so Katharina Günter. (mehr …)

  • In Wolfenbüttel entsteht ein GG muit und für Flüchtlinge

    (Gu aus alerts)

    Mit einem intensiven Arbeitseinsatz im Schladener Gemeinschaftsgarten hat das Team der Flüchtlingshilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wolfenbüttel zusammen mit Neu- und Alt-Bürgern aus Schladen die Gartensaison eröffnet. Damit soll dieses Gemeinschafts-Projekt jetzt richtig durchstarten

    Gemeinsam mit den Mitarbeitern des DRK wollen geflüchtete Menschen zusammen mit den alteingesessenen Bewohnern den Garten bepflanzen und zu einem gemeinsamen Treffpunkt gestalten. Insbesondere Familien hatten den Wunsch geäußert, Tätigkeiten im Garten zu erledigen, berichtet das DRK. „Viele der Familien hatten in ihrer Heimat Land bewirtschaftet und sind daher die Arbeit im Grünen gewohnt und vermissen sie“, erklärte Frederica Eichler von der Koordinationsstelle Flüchtlingshilfe des DRK. Geplant sei, dass jede interessierte Familie eine Parzelle bekommt, die sie individuell gestalten können. Doch zunächst mussten alle gemeinsam anpacken. Das Garten-Grundstück musste aufgeräumt werden. Ein Nachbar des Grundstückes pflügte bereits den Boden um, wobei viel Müll zum Vorschein kam. Daher traf sich das Team des DRK mit den interessierten Familien zum Aufräumen. Es wurden Handschuhe, Harken und Müllsäcke verteilt und packten alle zusammen an, so das DRK. […]
    http://regionalwolfenbuettel.de/schladener-gemeinschaftsgarten-startet-in-die-gartensaison/ (mehr …)