Schlagwort: Duisburg

  • Duisburg: Gartenprojekt auf Friedhof

    (Alerts9

    Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gebag plant ein neues Urban-Gardening-Projekt an ungewöhnlicher Stelle: Am Rande des alten Friedhofs am Sternbuschweg/Ecke Waldstraße in Neudorf sollen Gebag-Mieter künftig Gemüse anbauen können. Die Fläche ist 1200 Quadratmeter groß und wird nicht als letzte Ruhestätte genutzt. Früher befand sich an dieser Stelle eine Baumschule.

    Die Idee ist bei einem Workshop zu „Smart City“ entstanden und deshalb werden auch keine herkömmlichen Hochbeete aufgestellt. Das Areal soll mit Sensoren ausgestattet werden, die Informationen zum Wetter sowie Luft- und Bodenfeuchtigkeit liefern. Auch die Windgeschwindigkeit kann gemessen werden. Gebag-Mieter, die in Neudorf wohnen, konnten sich für bis zu fünf Beete melden. Der Mietpreis liegt bei fünf Euro pro Beet und Monat.

    Für Duisburger Projekt gibt‘s Vorbilder in anderen Städten„In jeder Stadt gibt es Brachflächen und vernachlässigte Orte, die nicht zum Verweilen einladen, aber hervorragend in urbane Gärten umgestaltet werden können und das Umfeld damit aufwerten“, heißt es von Seiten der Gebag zur Motivation. Von anderen Städten habe man sich abgeguckt, solche Orte mit Hilfe von Hochbeeten und bürgerschaftlichem Engagement in innerstädtische Gemüse-Gärten zu verwandeln.

    Es handelt sich hier um ein Pilotprojekt und wenn es gut anläuft, ist geplant, auch weitere Flächen in Duisburg zu nutzen, die sonst brach liegen würden.“

    Auftaktveranstaltung für Ende April geplantKurzzeitig ging bei Friedhofsbesuchern die Angst um, dass für dieses Projekt etwa Gräber eingeebnet werden sollen. „Das war nie geplant“, stellt Gerhild Gössing, Sprecherin der Gebag klar. „Es handelt sich hier um ein Pilotprojekt und wenn es gut anläuft, ist geplant, auch weitere Flächen in Duisburg zu nutzen, die sonst brach liegen würden.“

    In der Pilotphase sei das Ganze nur auf Gebag-Mieter ausgelegt, aber sollten nicht alle Beete vergeben werden, könnten sich auch andere Neudorfer melden. „Viele Mieter haben schon Interesse gezeigt.“

    Voraussichtlich Ende April soll es eine Auftaktveranstaltung mit den Hobbygärtnern geben. Zum Jahresende ist dann die Auswertung des Pilotprojektes geplant.

    https://www.waz.de/staedte/duisburg/article242018542/Duisburger-koennen-kuenftig-an-ungewoehnlicher-Stelle-gaertnern.html (mehr …)

  • Duisburg: Kants Garten wichtig für viele in der Pandemie

    (Mail)

    Wir waren trotz Corona ziemlich aktiv in 2020, zusätzlich zu unseren Kants Garten Aktivitäten haben wir zwei große und zwei kleine Staudenbeete in anderen Teilen des Kantparks bepflanzt – das ist in 2021 dann um einige Beete erweitert und gerade eben mit 30.000 Blumenzwiebeln ergänzt worden. Hier handelt es sich jedoch offensichtlich nicht um Selbstversorgergärten für uns Zweibeiner, sondern mehr bunte Insektenweiden, wir arbeiten an einem sehr lange blühendem „Duisburger Nektar & Pollen Coop“ 😉 und hoffen so, die Artenvielfalt zu fördern. 

    In Kants Garten sind wir jedoch ebenfalls weiterhin happy GärtnerInnen, lieben unsere Minzebar und frischen Kräuter, das teils selbstgezogene, vielfach aber auch als Setzlinge gepflanzte Gemüse und köstlichen Salat und freuen uns auf eine Beeren-Ernte, die aber in diesem Jahr noch zierlich ausfiel. Die Johannisbeeren bilden aber schon einen sichtbaren Wall um unsere Bank, die Stachelbeeren hatten ein paar köstliche Früchtchen. Unser Gartenprojekt hat uns Halt gegeben und gute Gründe, trotz Lockdown an die frische Luft zu kommen.

    Und er macht nicht nur uns Freude sondern sehr, sehr vielen Menschen, die Ihn ebenfalls regelmässig gerne besuchen kommen. Wir stellen fest: unser Garten stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Nachbarschaft. Durch die Pandemie gibt es unendlich viel mehr Parkbesucherinnen aus allen Generationen. Viele Menschen sprechen uns an und danken für die Blumen, die nun an so vielen Stellen wachsen – freuen sich sehr darüber. Kürzlich kam jemand aus seinem anliegenden Büro zu unserer Pflanzaktion, weil er uns dringend Mitteilen wollte, dass er jeden Tag zu den Blumenbeeten schauen geht, sich über die Insekten freut und ihm das alles sehr viel in diesen pandemischen Zeiten bedeutet … Wir haben direkt gegenüber der Schulhöfe des Gymnasiums ein 400 qm großes Beet von Efeu befreit und kunterbunt mit Stauden und Geophyten bepflanzt – die Freude bei Lehrenden wie den SchülerInnen freut auch uns immer wieder. Die Kids, die tag ein, tag aus während es Log Downs Basketball spielten und spontan mitgemacht haben beim Humus verteilen und beim Pflanzen (wir haben grade unseren zweiten Sattelschlepper Humus geliefert bekommen, lagert bis zur Verwendung auf einem Betriebshof der Wirtschaftsbetriebe). Unsere 45 Vogelnisthäuser werden gut bewohnt (zusammen mit einer Biologin haben wir grade geeinigt und evaluiert). Unsere 5 Fledermauskolonien sind wieder um weitere Schutzkästen ergänzt. 


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  • Kants Garten: mehr Gemüse und Obst im Park

    (Antrag9
    Im Kantpark, im Herzen Duisburgs ist die 2200 qm große, jederzeit zugängliche Fläche, auf der
    gemeinschaftlich gegärtnert wird, als Kants Garten ausgewiesen. Dafür besteht eine Patenschaft bei der Stadt
    Duisburg. Das Amt für Umwelt und die Wirtschaftsbetriebe unterstützen die Aktivitäten.
    Die Bürgerinititative Kants Garten besteht aus etwa 10 Erwachsenen, die regelmäßig gemeinsam gärtnern
    und etwa 20 Leuten, die immer wieder mitmachen. Spontan kommen zudem Eltern mit ihren Kindern aus
    dem Park, vom Spielplatz zu den Gartenaktionen hinzu. Für größere Aktionen laden wir über die Presse zum
    Mitmachen ein.
    Unsere Gärten bestehen aus Blumenbeeten mit Bienenweiden-Qualität, Totholz- und Sumpfbiotop,
    Wildbienenhotel, Frühlingswiese, Gemüsehochbeeten und Apfelbäumen. In 2020 möchten wir den
    Gemüsebereich stärken und Obststräucher pflanzen:
    Für das Jahr 2020 haben wir den Bepflanzungsplan für unsere Gemüse- und Kräuterhochbeete angelegt,
    sind jedoch durch die aktuelle Situation etwas verspätet. Wir möchten gerne unseren Gemüsesamenbestand
    ergänzen und für das, was wir nicht selbst anziehen können über die Pflanzsaison immer wieder
    in Form von Setzlinge nachkaufen. (mehr …)

  • Kants Garten vergibt Familienbeete zwecks Kinderbeschäftigung in Corona-Zeiten

    (Mail)

    In Duisburg
    Ab sofort vergeben wir unsere Kants Garten Gemüsehochbeete an Familien mit Kindern, die nun Zuhause betreut werden müssen und Lust haben, ihr eigenes Beet zu bewirtschaften.

    Gemüsesamen steht bereit, Gartengeräte verschenken wir jeweils an die Familien.

    Heute, Samstag 14.3 und morgen, Sonntag 15.3. jeweils ab 15 Uhr ist Gabi in Kants Garten.
    Oder ihr schreibt uns an diese Email, oder ruft Susanne an (mehr …)

  • Kants Garten macht aus einem Park ein Biodiversitätsparadies

    (ANtworten/ANtrag)

    Wir haben drei Gemüsehochbeete á ca 2qm, die werden mit alten Tomatensorten und (in großen Teilen) selbst gezogenen Gemüsesetzlingen bepflanzt (Jeebel, Dreschflegel, altes Saatgut oder selbst gesammeltes Saatgut).

    Ein Hochbeet aus Paletten mit selbst vermehrten Erdbeeren, die den ganzen Sommer blühen und Früchte tragen (unbekannte Sorte von meiner Freundin in Frankreich, habe ich dort vor 12 Jahren mitgenommen). Ysoop in der Mitte.

    Ein großes Hochbeet, neu, gemauert, das haben wir seit August und haben vorbereitend Palmkohl (selbst gezogen), Brokkoli, Grünkohl und Endivie bepflanzt, sowie je eine Ruccola, Spinat und Feldsalatspirale gesät. Kann aktuell noch geerntet werden (ein bisschen).

    Ein Beet von unseren syrischen Freunden, mit Weinstock, Kichererbsen, Spinat das wird in der nun beginnenden Saison vergrößert eingebunden und es gibt mehr Gemüsesorten bei Salma, Ghassan und ihren Kindern. Das ist im Mauerbeet.

    Kräuter haben wir im Moment an verschiedenen Stellen, auch im ältesten Blumenrondell und -Beet (ca. 100 qm). Da dann auch Ruccola, Ringelblume und Kappuzinerkresse, Erdbeeren, die ebenfalls geerntet und gefuttert werden. Diverse Pfefferminzen, Massen von Waldmeister überall. Schnittlauch. Bärlauch, ausgesät vor Jahren in den Wiesen am Rand und der kommt jetzt.

    Fünf Betonmischkübel: Rhabarber, Lavendel, Muscatellersalbei, selbst gezogen, Minzen u.a.

    Die Erweiterung wurde auch möglich, weil wir seit August eine Wasserstelle haben und gießen können, für Gemüse unverzichtbar.

    Ernten tun wir selbst mit den Kindern, aber auch Leute, die wir teils garnicht mitkriegen, ist ja alles öffentlich, also Allmende und Mimi e Rosa (kleines Bistro holt sich z.B. Palmkohl darauf haben wir sie aufmerksam gemacht), der ja noch immer zu ernten ist jetzt. Kohl ist bei uns auch an den Kohlweissling addressiert. Die sind „eingeladen“ mitzuernten.

    Es gibt ein paar Beerensträucher aber die müssten neu platziert werden. In den nächsten Wochen werden vier Hochstamm Apfelbäume gepflanzt: Berlepsch, Gravensteiner, Goldparmäne (einer fehlt noch), alte Sorten, die wir sorgfältig in Bezug auf unsere Region, Befruchtung, Pflückreife ausgewählt haben.

    Sowie die Apfelbäume gesetzt sind, wissen wir, wo wir unsere Beerensträucher (Stachelbeere, rote & schwarzer Johannisbeeren) hinsetzen können. Möchten wir gerne erweitern, ist aber eine Platzfrage.

    Der Zaun grenzt den Park vom Gartenhof der Cubus Kunsthalle ab und ist ein hässlicher Sicherheitszaun, der teils schon von uns sehr gut bepflanzt wurde (Ihr habt uns die Pflanzen in 2018 finanziert). Ursprünglich sollte dort aber ein großes Tor rein, das wollten die dann nicht. So ist nun noch weiterer Zaun unbepflanzt, das wollen wir ändern, da soviele blühende Pflanzen mit Dickicht einfach gut für Umwelt, Insekten und unsere Aussichten sind.

    Die neuen Beete machen 500 qm aus und umfassen große Schattenbeete die im Vor- und im Frühling, also von Februar bis Mai etwa 15 bis 20 Blühende Pflanzen gleichzeitig haben. Besonders die frühblühenden sind extrem wichtig in der trachtarmen Zeit nicht nur für Bienen sondern für Insekten aller Art überhaupt. Darin befindet sich das große Totholzbiotop, welches schon Pilze zeigt (super) und die einzige Wasserfläche überhaupt im Park (extrem wichtig für allerlei Getier). Da blühen aktuell jede Menge selbstgezogene Gänseblümchen und Primelchen. Botanische Narzissen schieben sich grade raus.

    Es gibt noch das Mauerbeet (Naturstein geschichtet) mit den Gärten der Kinder im dortigen Rondell. Teils von Zeder überschattet, es grenzt an Kleinkinderspielplatz, der etwas tiefer liegt. Hier haben Salma und Ghassan ihren „Dorf-Gemüse-Garten“ und da gibt es auch jede Menge Stauden. Wilde Mischung

    Die große Frühlings-Spielwiese wird auf Bitte von uns nun mulchfrei Gemäht und der Schattensaum nur noch 2x im Jahr, ebenfalls mulchfrei. Sollte bei der Artenanreicherung sehr helfen.

    Für die Befüllung der Insektenhotels sammeln grade zwei ortsansässige Schreinereien Hartholz-Reststücke, die können dann mit Bohrungen versehen werden. Wir hoffen, hier auf eine Standbohrmaschine und Druckluftkompressor zurückgreifen zu können, damit die Bohrungen sauber und fransenfrei werden. Elementar.

    Wir bekommen zudem 11.600 Brut-Pappröhrchen mit den Durchmessern zwischen 3 bis 9 mm gekauft (990,- €), das macht eine ortsansässige Werbegemeinschaft, deren Dach auf 2.000 qm hochwertig begrünt ist und denen ich im vergangenen Jahr einen Imker vermittelt hatte. Die wollen auch Fledermausschutzkästen und Insektenhotels dort installieren. Die Röhrchen bestellen wir bei Christoph Kornmilch, Bienenhotel.de. Für Laien ist das meiner Ansicht nach die einzige sichere Lösung, da man offensichtlich höllisch viel falsch machen kann. Wir wollen ja mit Kindern und anderen Interessierten gemeinsam die Befüllung vornehmen – und das große Insektenhotel (bzw. die kleinen die wir noch verteilen wollen im Park und in Kants Garten) sollen nutzen und nicht schaden. Die Röhrchen werden in die Modulkästen gesteckt, die wir bauen wollen, dafür ist der Antrag gestellt.

    Zudem werden wir evtl. mit Lehm-Erde arbeiten und Modulkästen damit befüllen, kann aber sein, dass wir einfach eine Bodenfläche entsprechend präparieren uns von Pflanzen frei halten werden, da sind wir grade mit Robin von NaturAktiv eV in Beratung. Wir überlegen, ob wir die Befüllungsaktion entweder mit ihm machen oder aber uns vorab nochmals praktisch unterweisen lassen.

    So ein Workshop ist auch eine Kostenfrage für uns. Er bietet das in der nächsten Woche an. Sollte es ein Workshop werden, laden wir Janine vom Heimatgarten z.B. dazu ein.

    Zudem sammeln wir grade den Schnitt von Staudenstengeln und Fenchel, die innen hohl sind, um sie in Bündeln am Zaun zu befestigen.

    Zusätzlich zu dem bei Euch beantragten Geld sammeln wir weiteres Geld für Material, weil wir über Kants Garten hinaus Insektenhotels verteilen wollen, indem wir zu einer Mitmachwerkstatt einladen. Das ist aber eine andere Aktion, die nicht durch Euch gefördert werden soll.


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  • ADFC-Tour zu Duisburger Gartenprojekten

    (gu, alerts)

    An verschiedenen Stellen sind Duisburger zu „Stadtgärtnern“ geworden. Eine Radtour des ADFC führt zu einigen der Stellen für Urban Gardening. Tourenleiter Herbert Fürmann stellt am Samstag die Projekte vor.
    Es geht zu Kants- und Rosas Garten und der blühenden Mercator-Brache, zu den Heimatgärten der GEBAG, einem urbanen Ackerbau-Projekt im Süden und zu den von Bürgern angelegten Gartenflächen in den Botanischen Gärten. Rosas Garten liegt im Goerdeler Park, die (hoffentlich) blühende Brache im Mercator-Quartier gegenüber vom Rathaus, Kants Garten im Kantpark. Die drei Projekte der GEBAG im City-Wohnpark, am Biegerpark und in Rheinhausen, „Meine Ernte“, ein landwirtschaftliches Projekt, in Serm, wo Hobby-Gärtner seit 2016 bei Bauer Blomenkamp kleine Parzellen anmieten und eigenes Gemüse anbauen, der Bauerngarten befindet sich im Botanischen Garten Hamborn, und die beiden Projekte des AK Stadtgrün mit dem Naturgarten im Botanischen Garten Duissern.


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  • GEBAG in Duisburg will in 9 Quartieren mindestens einen „Heimatgarten“ anlegen

    (Gu, Treffen)

    Die Wohnungsbaugesellschaft Gebag aus Duisburg hatz inzwischen vier Gartenprojekte, hauptsächlich und teilweise auch nur für ihre Mieter angelegt. Alle nach einem Schema: die MieterInnen können gärtnern und zudem sind es Arbeitsförderprojekte mit 2 Euro Jobs. Die Jobber bauen die Hochbeete, sind täglich vor Ort, sind auch AnsprechpartnerInnen, 14 Leute und Anleitung. Aus der Arbeitsmarktperspektive erfolgreich: der niedrigste Krankenstand bei 2 Euro Jobs überhaupt, die Jobber betätigen sich für ein sinnvolles, anerkanntes Projekt.
    Die Gebag will nun in den 9 Bezirken, in denen sie Wohnungen und eben auch Flächen hat, mindestes ein solches Gartenprojekt aufbauen (mehr …)

  • Flüchtlinge gärtnern beim Heimatgarten Rheinhausen

    (Gu, alerts)

    „Heimatgarten“ nennt die städtische Wohnungsgesellschaft Gebag ihr Projekt an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen. Flüchtlinge gärtnern mit „Altanwohnern“.

    Ein Garten, der verbinden soll. Das steckt hinter dem Heimatgarten der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gebag an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen. Diese Verbindung wurde jetzt rund um den Heimatgarten kräftig gefeiert. Flüchtlinge und Nachbarn feierten gemeinsam ein Sommerfest. Sonst sind viele von Ihnen auch zusammen im Heimatgarten tätig. Rund 350 Flüchtlinge leben seit September 2015 hier. Außerdem rund 200 Menschen, die dort bereits vorher lebten, quasi „Altanwohner“.

    Viele Flüchtlinge hatten sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes eingebracht. Zum Beispiel beim Kochen: „Wir haben ganz viele unterschiedliche Gerichte hier. Zum Beispiel von einem Koch aus Syrien, der selbst Flüchtling ist“, erzählt Petra Valentin, Projektkoordinatorin der Gebag. Zum Preis von 20 Cent gab es so ein ausgefallenes Essen. „Wir wollen damit eine Wertschätzung signalisieren“, so Valentin. Die Einnahmen des Tages kommen dem Flüchtlingscafé des Vereins „Mehr Flüchtlingshilfe“ zugute. Das wird nur wenige Meter weiter in einem Nachbarhaus betrieben. Auch viele andere Initiativen, die sich für Flüchtlinge engagieren, waren zugegen, etwa die Diakonie.

    35 Kästen gibt es insgesamt
    Der „Heimatgarten Rheinhausen“ ist ein Urban-Gardening-Projekt. Auf einer Rasenfläche von rund 6000 Quadratmetern stehen insgesamt 35 Pflanzkästen. Alle Duisburger sind zum gemeinschaftlichen Gärtnern und Mitgestalten eingeladen. Möglich gemacht haben dies neben der Gebag als Eigentümerin des Grundstücks noch drei weitere Partner: die NRW.ProjektSoziales GmbH als Projektmanagerin, das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) als Projekt-Förderer und die GfB, die als Träger von „Arbeitsgelegenheiten“ mit Fördermitteln des Jobcenters die handwerklichen und gärtnerischen Voraussetzungen im Heimatgarten schafft. Von 7.30 bis 13.30 Uhr sind sechs Kräfte von dort im Einsatz und bauen Pflanzkübel oder Bänke. Die werden zum Beispiel aus alten Paletten gefertigt, die Firmen vorbeibringen.
    Weitere Informationen:

    Aktuell sind alle Pflanzkästen vergeben. Es gibt sogar eine Warteliste. Allerdings werden immer wieder neue frei.

    Flüchtlinge gärtnern mit „Altanwohnern“ in Rheinhausen | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/fluechtlinge-gaertnern-mit-altanwohnern-in-rheinhausen-id12146243.html#plx1909612227 (mehr …)

  • Heimatgarten in Duisburg Rheinhausen: Flüchtlinge, Arbeitssuchende und andere Interessierte sind dabei

    (Gu aus alerts)

    Auf der Wiese der GEBAG in Rheinhausen darf jeder mitgärtnern. Auch Flüchtlinge und Arbeitssuchende sind hier im „Heimatgarten“ aktiv.
    An den Hochbeeten in Rheinhausen sollen sie alle zusammenkommen: Die langjährigen Bewohner der Nachbarschaft, die neu eingezogenen Flüchtlinge, die Gärtner aus der Maßnahme des Jobcenters und grundsätzlich alle Bürger Duisburgs, die kostenlos selbst Obst, Gemüse und Kräuter anpflanzen möchten. Frei nach dem Prinzip: „Urban Gardening“ .
    Trend: gemeinschaftliches Gärnern
    Als der Trend des gemeinschaftliches Gärtnerns für Stadtbewohnern vor einigen Jahren aus der Hauptstadt herüberschwappte, wollte auch die GEBAG den grünen Daumen ihrer Mieter fördern. Sechs große Wohnhäuser unterhält das städtische Immobilienunternehmen an der Franz-Schubert-Straße – und eine große Grünfläche, die von 2014 an zum „Anker des nachbarschaftlichen Lebens“ werden sollte, wie GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer erklärt.

    Ursprünglich sollten die Häuser abgerissen und durch moderne Bauten ersetzt werden. Diese Pläne wurden jedoch zurückgestellt, um Flüchtlingsfamilien hier preiswerte unterzubringen. Die Schwestern Sedra und Joudi Trjman sind zwei von etwa 350 Geflüchteten, die derzeit in der Nachbarschaft leben. Die beiden syrischstämmigen Mädchen sind oft im Garten aktiv. Auch ihr Vater Sahr hat dort schnell Anschluss gefunden. Ganz selbstverständlich ging er auch Frank und André an diesem Morgen schon beim Herrichten neuer Hochbeete zur Hand. Mit Schubkarren schaffen die Männer Erde herbei, um die aus Holzpaletten gebauten Pflanzkisten zu befüllen.

    Frank (41) und André (40) sind Aushilfsgärtner. In der Fachsprache des Jobcenters heißt das „Arbeitsgelegenheit“. Wenige Euro können sie sich bei dieser Maßnahme verdienen. „Teilhabe am Arbeitsleben, aber auch Teilhabe am Sozialen“, seien die Vorteile, sagt Olivier Vrabec vom Jobcenter.
    Gelebte Integration

    Seit März sind André und Frank nun hier. „Man kennt seitdem fast alle Gesichter der Nachbarschaft“, sagen sie. Mit dem beiden Schülerinnen Sedra und Joudi kommunizieren sie meist noch mit Händen und Füßen. „Es ist aber schön, dass die Kinder hier lernen, wo das Gemüse herkommt“, meint André. „Letzten Samstag, da war hier auch echt die Hölle los“, fügt Frank hinzu. Beim monatlichen „Heimatgarten“-Treffen kommen alle zusammen. GEBAG-Mitarbeiter und Gärtner basteln zusammen mit den Kindern, ein Imker erklärt in Schutzkleidung die Bienenstöcke.

    „Gelebte Integration“, darauf sind hier alle Stolz. „Wir wollen daran festhalten“, sagt GEBAG-Chef Bernd Wortmeyer, „auch wenn wir ab September keine Fördermittel mehr kriegen.“

    INFO:
    Der Heimatgarten Rheinhausen wurde als Pilotprojekt mit öffentlichen Geldern gefördert. Die Stellen der „Arbeitsgelegenheiten“ (AGH) wurden von der Gesellschaft für Beschäftigung Duisburg geschaffen und mit Mitteln des Jobcenters gefördert.

    Kostenloses Mitgärtnern ist erwünscht. Infos gibt es auf Facebook.

    Gelebte Integration am Hochbeet im „Heimatgarten“ | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/gelebte-integration-am-hochbeet-im-heimatgarten-id11852497.html#plx330441652 (mehr …)

  • Wohngsbau- und Entwicklungsgesellschaften in Duisburg fördern Gemeinschaftsgärten

    (Gu, Mail)

    Inzwischen gibt es einige Gartenprojekte in Duisburg.
    Die EG DU (Entwicklungsgesellschaft Dusiburg) scheint also auf das Thema aufgesprungen zu sein und es jetzt groß aufziehen zu wollen“: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/urban-gardening-projekt-startet-in-duisburg-hochfeld-id11749889.html
    Das im Artikel beschriebene Gartenprojekt ist von SchülerInnen eines Schülerwohnheims angelegt initiiert und angelegt worden.
    […]Amt für Umwelt und Grün. Sie hat alle Daten und Fakten parat. Keine 5000 Euro habe die Umsetzung des Projektes gekostet. „In die sechs Hochbeete, die von der Bahnhofsplatte stammen, ist frische Erde für die Nutzpflanzen beim Urban Gardening gefüllt worden.“ Was sich auf Neudeutsch so innovativ anhört, ist nichts weiter als ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten.
    „Inzwischen ist es ein richtiger Trend. Die Nachfrage wurde so groß, dass wir uns etwas überlegen mussten, denn solche Projekte fördern wir gerne“, so Kroog.
    „Jeder kann vorbeikommen und etwas einpflanzen“

    Korkmaz betont: „Jeder kann vorbeikommen und etwas einpflanzen.“ Er greift selbst zur Schaufel und hebt eine kleine Grube aus. „Wenn jemand Werkzeug braucht, kann er sich gerne an uns wenden.“ In Zukunft soll es in unmittelbarer Nähe noch einen kleinen Schuppen geben, in dem Gartenutensilien untergebracht werden können.

    In ganz Duisburg werden insgesamt 18 solcher Urban Gardening-Projekte gefördert, teilt Reinhard Schmidt von der EG DU Entwicklungsgesellschaft mit. In drei bis vier Jahren soll es so einen stadtteilübergreifenden Gartenbereich geben. Der Gemeinschaftsgarten in Hochfeld ist also nur ein Anfang.“

    Ein anderes Projekt wird von einer Wohnungsbaugesellschaft gemacht: der Heimtagarten, der offen für alle ist: http://heimatgarten-rheinhausen.jimdo.com/ (mehr …)

  • Urban gardening für Dusiburg Thema auf der Immobilienmesse

    (Gu aus alerts, 8.10.)
    „Die Expo Real hat für Duisburg am ersten Tag noch keine bahnbrechenden Ergebnisse gebracht. Ein großes Thema auf der Immobilienmesse war
    das neue Geschäftshaus an der Düsseldorfer Straße. Der Projekt-Entwickler Fokus Developement will in den nächsten zwei Jahren dort wo noch die ehemalige Stadtbibliothek steht, 27 Millionen Euro investieren. Ob die Modekette Primark als Ankermieter einzieht bleibt aber unklar. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEBAG nutzt die Messe um für ihre neue Ausrichtung zu werben. Sie will einerseits neue Einfamilienhäuser bauen und alte gebäude dafür abreissen. Außerdem will sie in Duisburg „urban gardening“ – also gärtnern in der Stadt, zum Beispiel auf Dächern oder Verkehrsinseln, etablieren […]“

    http://www.radioduisburg.de/duisburg/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2014/10/07/article/-7cae5c3270.html

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