(Tel)
Der GG Eching läuft soweit ganz gut. Er ist entstanden aus einer „Theorie-Gruppe“, die es zum Thema an der VHS gab. Die VHS ist dann Pächterin eines Grundstücks geworden, auf dem auch Kleingärten entstehen soll (was bisher noch nicht geschah). Weitere Kontakte zur VHS gibt es nicht. Die Gärtner*innen müssen sich da auch nicht anmelden, sondern können einfach kommen und gärtnern. (mehr …)
Schlagwort: Eching
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Eching: Gemeinschaftsgarten hat VHS Kontakt nur, da Pächterin
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Gemeinschaftsgarten Eching soll planungsrechtlich gesichert werden
(alerts)
Für die Erweiterung der Echinger Kleingartenanlage ist das formale Genehmigungsverfahren gestartet worden. Die Anlage wird entlang des Autobahnwalls nach Norden erweitert. Es entstehen 36 neue Parzellen sowie die entsprechende Infrastruktur, inklusive 14 Stellplätzen. Vorgesehen ist auch, das Urban-Gardening-Projekt der VHS an seinem Standort an der Ecke Kleist-/Goethestraße planungsrechtlich zu fixieren. Neu geplant ist eine Fläche für weitere Projekte gemeinschaftlichen Gärtnerns, etwa für Hochbeete, Themengärten oder Kindergarten-/Schulgärten. Nach Norden zur Bahnlinie bildet eine kleine Streuobstwiese den Abschluss der grünen Zeile. […] (mehr …)
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Echinger Gemeinschaftsgarten bedroht
(alerts)
[…]
Dem Projekt droht Ungemach – ausgerechnet von anderen Gärtnern
Kürzlich wurde zu einem Treff auf dem Gelände zu Sekt und Kuchen eingeladen, bei dem die Gartler ihren Gästen das „gewachsene“ Projekt vorstellten – und zum Mittun animieren wollten, offensichtlich mit Erfolg. Ungemach droht dem Gemeinschaftsgarten ausgerechnet durch die angrenzende Kleingartenanlage, die aufgrund der großen Nachfrage expandieren möchte, und zwar am Autobahnwall in Richtung Norden. Genau dorthin also, wo der Gemeinschaftsgarten angelegt und verwurzelt ist. Nach all den Mühen, die von den „Urban Gardenern“ mittlerweile in das Projekt investiert wurde, ist die drohende Verlegung für die engagierte Gruppe demotivierend – und keine gute Idee.
Ihr Vorschlag lautet daher: den Gemeinschaftsgarten in die Kleingarten-Erweiterung wie eine Insel zu integrieren. Deshalb wurde ein Antrag gestellt, an Ort und Stelle bleiben zu dürfen. Der Ausgang ist ungewiss…
(Mail, 15.07)
Die Erweiterung der Kleingartenanlage ist in der Planung. Wir sind mit dem Bauamt in Kontakt und haben dort einen Antrag zum Erhalt des Gemeinschaftsgartens an der jetzigen Stelle gestellt. Wir haben die Zusage, dass der Gemeinschaftsgarten in die Planung miteinbezogen wird. Wir wollen natürlich am jetzigen Standort bleiben, da wir schon viel geackert haben und dieses Jahr auch guten Ertrag haben.Die Vorsitzende des Kleingartenvereins hat uns nur Grünstreifen in deren Anlage zur Verfügung gestellt und wir sollten dann auch Mitglied sein. Das gefällt uns nicht, da unser Konzept sich grundlegend von deren Vereinsstatuten unterscheidet.
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Fläche für GG der VHS Eching in neuer Bauleitplanung eingeplant
(alerts)
Eine üppige Erweiterung bekommt die Echinger Kleingartenanlage entlang der Autobahn A9. Rund 1,8 Hektar bis hin zur Bahnlinie im Norden sollen für Kleingärten ausgewiesen werden, hat der Planungsausschuss des Gemeinderats nun einstimmig entschieden. Die 1984 zuletzt erweiterte Anlage kann den Bedarf am Ort nach Schrebergärten längst nicht mehr bedienen.
Zum Einstieg in die Erweiterungsplanungen hatte es noch geheißen, die komplette Freifläche zwischen Autobahn und Goethestraße, Kleingartenanlage und Bahnlinie solle komplett überplant werden. Jetzt hat das Rathaus die verbleibende Fläche entlang der Goethestraße doch ausgeklammert, und der neu zu erstellende Bebauungsplan regelt nur die Kleingartenanlage plus nötiger Infrastruktur.
Die Parzelle ist im Gemeindebesitz. Bis auf 40 Mieter Abstand zur Autobahn dürfte sie ohnehin überhaupt nicht mit Wohnraum bebaut werden, weitere 60 Meter nur sehr eingeschränkt. Aktuell ist das Grundstück zur landwirtschaftlichen Nutzung verpachtet.
Außerdem hat sich am Südrand ein „Urban-gardening“-Projekt der Volkshochschule angesiedelt. Für diese Initiative soll auch im neuen Bauleitplan wieder eine Fläche freigehalten werden, heißt es im Aufstellungsbeschluss ausdrücklich. Ob das an gleicher Stelle sein wird, blieb dagegen offen. (mehr …)
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VHS startet in Eching ein Gartenprojekt
(gu, alerts)
Auf kleinen Versuchsfeldern war Eching heuer im Sommer und Herbst nicht nur grün, sondern bunt. Der Bauhof hat auf öffentlichen Flächen entlang von Straßen und Wegen vereinzelt Wildblumenwiesen angesät. Bei der Bürgerversammlung hatte Bürgermeister Sebastian Thaler angekündigt, die Blumenwiesen schrittweise ausweiten zu wollen. Die Volkshochschule (Vhs) greift den Gedanken ebenfalls auf und inszeniert in ihrem Herbstsemester eine Initiative „urban gardening“. Das Auftakttreffen ist am Montag, 9. Oktober, um 19 Uhr in der Schule an der Danziger Straße.
Eines der ersten Testfelder hatte ein besorgter Anlieger in Eigeninitiative abgemäht. Schließlich ist so ein Wildblumenfeld nicht immer bunt und nicht nur farbenfroh, sondern für Geschmäcker mit klareren Ordnungsstrukturen zunächst mal unordentlich und ohne Blüten auch karg. Und manches, was da in öffentlichem Raum wuchern darf, wird im heimischen Vorgarten als Unkraut bekämpft. Überwiegend sei die Resonanz jedoch positiv, berichtete der Bürgermeister, weshalb die Einsprengsel vermehrt werden sollen. Die Vhs nähert sich dem Thema in ihrem Semesterprogramm unter dem Schwerpunktthema Nachhaltigkeit. Geschaffen werde soll „ein blühender, artenreicher, symbiotischer, spannender Garten“. Im Teamwork könne sich jeder Teilnehmer „mit allen Sinnen einbringen“, heißt es in der Programmankündigung, im entstehenden Garten dann „an allem arbeiten, immer dann, wenn man es einrichten kann, und immer genau da, wo die Natur gerade umsorgt werden möchte“. Aus der Auftaktveranstaltung soll sich eine Gruppe entwickeln, die den urbanen Garten plant, aufbaut und dann betreut.
Zum Start ist auch der Bürgermeister eingeladen, vielleicht, um öffentliche Räume für das „urban gardening“ zur Verfügung zu stellen oder auch konkrete Arbeits- und Gestaltungsaufträge an die Gärtnerinitiative zu vergeben. Der Vhs-Garten werde „nach permakulturellen, biologisch-dynamischen Prinzipien ausgerichtet sein“, kündigt Vhs-Leiterin Doris Fähr an, und solle „Naturbewusstsein, Selbstversorgung, lokale Kooperation, Artenvielfalt und Wohlstand durch grünes Wuchern statt materiellem Wachstum erlebbar machen“. Zum Auftakt geben erfahrene Gemeinschaftsgärtner Starthilfe.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/gruen-initiative-eching-soll-erbluehen-1.3696853 (mehr …)