Schlagwort: ehemailiger Spielplatz

  • neuer GG in Frankfurt eröffnet

    (Gu, RSS)

    […] Wie ich weiter erfahre, war das Gelände in den 1980er Jahren saniert worden und zuvor ein Kinderspielplatz gewesen. Auch die eindrucksvolle steinerne Kräuterspirale war bereits vorhanden. Über die Macher des Frankfurter Gartens seien sie dann an Simone Jacob vom Grünflächenamt gelangt, die sofort Unterstützung bei dem Projekt zusicherte, ergänzt Völker. „Außerdem haben wir uns mit Ortsvorsteher Axel Kaufmann und dem Stadtteilbüro in Verbindung gesetzt, da wir auch die Anwohner in das Projekt einbinden wollten. Wir haben ihnen einfach Briefe eingeworfen, in denen wir sie über das geplante Projekt informierten und einluden, mitzumachen.“ Im Gespräch mit den Anwohnern hätten sie dann Hinweise erhalten, dass es auf dem Gelände früher viel Randale gab und auch gedealt wurde. „Das konnten wir aber bislang nicht bestätigen“, sagt Müller. „Im Gegenteil:  Seit Juni sind wir im Garten aktiv und die Jugendlichen, die vorbeikommen sehen das Projekt durchweg positiv.“

    Schildchen als Pflanzenwegweiser

    Wie wir erfahren, sind unter den aktiven Freizeitgärtnern der Roten Beete auch einige Anwohner dabei. Das sei auch deshalb schön, da bei den heißen Temperaturen die Pflanzen täglich gegossen werden müssten, verdeutlicht Völker. „Wir treffen uns jeden Mittwochabend hier und besprechen gemeinsam, was wir machen. Zum Beispiel haben wir genau festgelegt, wie man die Hochbeete nutzt.” Es habe nämlich schon des Öfteren jemand etwas eingepflanzt, obwohl die Stelle bereits mit einer anderen Aussaat belegt gewesen sei. “Das passiert uns jetzt nicht mehr, denn wir haben überall Schildchen angebracht, auf denen genau steht, was dort gesät wurde”, ergänzt Müller. Die Hochbeete werden von den Gärtnern gemeinsam betreut. Neben der Reaktivierung der Kräuterspirale wurden bislang vor allem Beerensträucher, Tomaten, Stauden und Wildblumen gepflanzt. Manchmal brächten Anwohner aber auch ihre eigenen Pflanzen mit, sagt Völker: „Wir haben vorrangig Kräuter, Gemüse und bienenfreundliche Blumen in den Hochbeeten. Schön ist auch, dass außer ein paar Gurken noch nichts weggekommen ist.“

    Viel Unterstützung von der Stadt

    Wie bei vielen anderen Urban Gardening-Projekt unterstützt das Grünflächenamt die Bockenheimer Gärtner mit Erde von der RMB sowie Gartengeräten und Wassertanks. „Auch das Stadtteilbüro hilft uns“, sagt Müller. „So haben wir von ihnen das Nutzungsrecht für das Gelände bekommen.“ Erst vor kurzem war bei einem Rundgang des Projekts Stadtwandeln durch Bockenheim auch der Gemeinschaftsgarten den Teilnehmern vorgestellt worden. „ (mehr …)

  • alter Spielplatz wird zum Garten: Haumanngarten in Essen

    (Gu, Mail, 23.9.)
    Der Haumanngarten entsteht in Essen/Rüttenscheid auf einem ehemaligen Spielplatz:

    „Wir sind rund 15 regelmäßige GärtnerInnen, die überwiegend direkt aus den benachbarten Wohngebieten kommen. Die Struktur ist gemischt, von der jungen Studentin über Akademiker bis hin zur Rentnerin. Große Erträge erwarten wir erst einmal nicht, zumal wir recht viele auf wenig Fläche sind. Kartoffeln, Salat, Kürbis und Kräuter wuchsen aber ganz gut. Den Kohl haben die Schnecken gefressen.

    Die Fläche gehört der Stadt Essen und wird vom städtischen Grünflächenbetrieb (in Essen „Grün und Gruga“ genannt) verwaltet. Es handelt sich um einen ehemaligen Spielplatz, was die Bewirtschaftung als Garten nicht ganz leicht macht. Wir haben eine Menge alter Pflasterflächen, viel Sand im Untergrund und Verschattung durch hohe Bäume. Grün und Gruga ist dem Projekt gegenüber sehr aufgeschlossen und hat uns mehrfach mit Bodenanalysen, Mutterboden oder Häckselmaterial unterstützt. Ein Teil des Pflasters wurde von den Gärtnern bereits in Eigenregie entfernt. Weitere befestigte Flächen auf dem Gelände sollen durch die Stadt bis Ende des Jahres entsiegelt und in Gartenfläche zurückgebaut werden. Auch Hochbeete werden in diesem Rahmen entstehen.

    Das Thema vertragliche Regelungen war – und ist – kompliziert. Wir sind eine lose Gruppe, die keinerlei Verein oder Institution angehört und fühlen uns höchstens ideologisch der Initiative Transition Town Essen zugehörig. Zu Beginn des Projektes wurde eine Art Absichtserklärung vom Großteil der Gruppe und der Stadt unterschrieben, die aber wohl keine juristische Bedeutung hat. Zwischenzeitlich hat die Stadt die Bildung einer Organisationsform für alle Essener Gemeinschaftsgärten gefordert, ist aber davon inzwischen wieder abgerückt.“

    Mehr zum Garten: https://gemeinschaftsgartenessen.wordpress.com/garten/haumanngarten/ (mehr …)

  • Nordstadt Garten in Hildesheim legt los

    (Gu, Mail, 16.5.)
    […] Gemeinschaftsgarten Beete angelegt, sodass wir diese auch bepflanzen und mit der Gartenarbeit beginnen können.
    Gemeinschaftsgarten Nordstadt: Das Gartengelände am Cheruskerring war zuvor ein Spielplatz, der durch einen Beschluss der Stadt Hildesheim im Sommer 2014 aufgegeben wurde. Damit dieses Gelände der Öffentlichkeit als grüne Fläche in der Nordstadt erhalten bleibt, gründeten wir mit viel Hilfe von lokalen Akteuren und Institutionen einen Gemeinschaftsgarten.
    Seit einem Jahr sind wir als Gruppe von Ehrenamtlichen aktiv und gründen nun den Verein Stadtblühen e.V.“


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