Schlagwort: Ein Garten entsteht
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München: im Westend entsteht ein weitere Gemeinschaftsgarten
SZ,
Die Schwanthalerhöhe gehört zu den dicht besiedelten Gebieten der Stadt – eigenes Grün vor der Haustür ist dort die Ausnahme. Auch deshalb wird im März auf Initiative des Bezirksausschusses auf der Brache gegenüber der Ganghoferstraße 70 ein Gemeinschaftsgarten angelegt. In Kooperation mit dem Verein Green City sind die Anwohner geladen, eigene Beete zu bestellen, Gemüse und Kräuter anzubauen. Interessierte können sich für die Saison 2022 bis 1. März anmelden.
GC Site: „Als Zwischennutzung entsteht ein Gemeinschaftsgarten mit Hochbeeten, der es Anwohner*innen ermöglicht, gemeinschaftlich zu gärtnern und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Der Gemeinschaftsgarten lädt Menschen jeden Alters dazu ein, mit der Anzucht und Pflege von Gemüse und Kräutern in Kontakt zu kommen und eigene regionale und biologische Ernte zu erleben.“
Beete werden ausgelost, man zahlt mindestens 50 Euro und hat das Beet dann für eine Saison
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Berlin: Stadtteilzentrum in Pankow baut Stadtgarten auf
(Mail)
Stück für Stück wollen wir das weitläufige Außengelände in partizipativen Prozessen mit Anwohnern und Gästen aus dem Kiez umgestalten und einen gemeinschaftliche grüne Oase schaffen.
Im vergangenen Jahr haben wir schon einiges geschafft: wir haben einen Limonadengarten gebaut, wo in Hochbeeten Limonadenbeeren und Kräuter angebaut werden, die wir dann mit den Gästen zu leckerer Limonade verwandeln, wir haben eine vogelfreundliche Hecke angelegt, eine Bienenweide wachsen lassen, eine insektenfreundliche Hecke geplanzt, Benjeshecken angelegt und ca 700 Blumenzwiebel gesteckt. Außerdem ein Bienenhotel errichtet, einen Barfußpfad angelegt und selte Pfanzen gepflanzt in Zusammenarbeit mit der HU.
Es soll ein Begenungsort entstehen, in dem interkulturell und ohne alters- und soziale Grenzen eine Einladung zum gemeinsamen arbeiten, erfahren, lernen und genießen entsteht und weiter wächst.
Für diese Jahr ist die Anlage eines Färbergartens geplant, Kistenhochbeete sollen für Gäste entstehen, und wir wollen weiter in den Kiez wachsen mit urban Gardening Aktionen…. Und ein GartenKunstLabor soll entstehen.
Wir haben auch ein paar Obstbäume und Sträucher (mehr …)
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GG mit extra Bereich für die Kinder entsteht auf Gelände einer Unterkunft in Kreuzberg
(Gu aus Antrag und Fragen)
Auf dem Außengelände der Johanniter-Flüchtlingsnotunterkunft in Berlin-Kreuzberg mit 100 Bewohnern (nur Paare, Familien, Frauen mit/ohne Kinder) entsteht innerhalb von 6
Monaten ab April 2017 ein Garten mit 12 Hochbeeten und Sandkasten. Er wird auf dem großen Schulhof des ehemaligen Schulgebäudes angelegt. Ein Teil des Gartens ist exklu-
siv den Kindern zur Gestaltung vorbehalten. Die Geflüchteten schaffen sich proaktiv einen naturnahen Ort der Begegnung. Sie entscheiden und organisieren selbstbestimmt im Projektverlauf, wo Bepflanzungen stattfinden und welche Pflanzen konkret angepflanzt werden.
Es besteht bereits eine Garten AG, sie ist neben den Bewohnern offen für alle interessierten Nachbarn. Ziel ist es, langfristige soziale Beziehungen mit der Nachbarschaft aufzu-
bauen, gegenseitige Vorurteile abzubauen und Integration im Stadtviertel erlebbar zu machen. Zusätzlich fördert das Projekt durch Alltagskommunikation zum Thema die Sprach-
kompetenz der Geflüchteten.
Die Berliner Johanniter verantworten die Gesamtorganisation. Die Umsetzung gelingt mit professioneller fachlicher Anleitung und Unterstützung der PrinzessinenGartenBau UGDie Ergebnisse des Projekts werden vor Ort Bestand haben, da die Notunterkunft in eine Gemeinschaftsunterkunft umgewandelt wird.
– Wie groß ist die Fläche und wie zugänglich ist der Schulhof für die Nachbarschaft? Kann man den auch erreichen, ohne durch ein Gebäude durch zu müssen? Wie ist das Procedere für NachbarInnen, mitmachen zu können/das Gelände zu betreten?
Die Fläche, welche für das Gartenprojekt vorgesehen ist, umfasst 450m2 (30m x 15m). Das Gelände der Unterkunft ist für alle Besucher offen. Das Gelände kann betreten werden, ohne durch ein Gebäude zu müssen. Aus Gründen des Brandschutzes werden Besucher jedoch von dem Sicherheitsdienst am Eingang erfasst.
– Wie groß ist die Gruppe derzeit und wie viele NachbarInnen sind schon dabei?
Die Gruppe besteht derzeit aus acht Bewohner der Unterkunft sowie mind. sechs Nachbarn. Zwei Mitarbeiter der JUH begleiten das Projekt koordinierend. Da die Bewerbungsphase für das Projekt noch läuft ist zu erwarten, dass diese Gruppe noch anwächst.
– Wie haben Sie das Gartenprojekt bekannt gemacht (in der Unterkunft und in der Nachbarschaft?)
In der Unterkunft haben wir eine wochentliche Vollversammlung. Auf dieser wurde die Idee des Gartenprojektes entwickelt. Entsprechend sind die Bewohner der Unterkunft immer über den aktuellen Stand der Planungen informiert. Darüber hinaus ist unsere Unterkunft vergleichsweise klein, sodass Informationen auch auf informeller Ebene zuverlässig weitergegeben werden.
Das Erreichen der Nachbarn ist auf unterschiedlichen Wegen erfolgt. Unsere Ehrenamtskoordinatorin sorgt durch monatliche Treffen sowie einen Newsletter für regelmäßige Kommunikation mit unseren zahlreichen ehrenamtlichen UnterstützerInnen, welche sich zu einem großen Teil aus Nachbarn zusammensetzen. Über diese Kanäle wurde das Projekt kommuniziert und in die Nachbarschaft getragen.
– Wie lange leben die BewohnerInnen im Durchschnitt in der Notunterkunft?
Unsere Unterkunft existiert bereits seit August 2016, ca. die Hälfte der ursprünglichen Besetzung wohnt derzeit noch in unserer Unterkunft. Die Länge des Aufenthalts in der Unterkunft variiert stark. I.d.R. ziehen Bewohner nur dann aus, wenn diese ausreisepflichtig sind oder aufgrund eigener Bemühungen eine Wohnung finden.
– Wer in der Unterkunft ist das Bindeglied zu dem Gartenprojekt? Wer macht neue BewohnerInnen darauf aufmerksam und ermutigt Sie, dabei zu sein?
Ein Sozialarbeiter aus der Einrichtung übernimmt die Koordination des Projektes. Ziel ist gleichwohl, dass das die Gärtner (Bewohner und Nachbarn) selbstbestimmt gemeinsam das Projekt weiterführen. Mit den Kindern und Jugendlichen arbeitet stets Erzieherin im ensprechenden Teil des Gartens.
– In dem Finanzierungsplan sind Aufsetzrahmen für die Beete geplant. Unsere Erfahrung zeigt, dass das gemeinsame Bauen von Hochbeeten ein Zugang zu dem Gartenprojekt sein kann und zudem auch Menschen angesprochen werden, die mit „gärtnern“ zunächst nichst anfangen können. Wie wären Beetbautage mit Materialien zum Selberbauen?
Unser Kooperationspartner, die Prinzessinengartenbau UG, hat uns zu dieser Vorgehensweise geraten. Wir können verstehen, dass gemeinsames Bauen ebenfalls Vorteile aufweist, halten Aufsetzrahmen dennoch für eine praktikable Lösung. Da der für das Projekt vorgesehenen Bereich ohnenhin noch hergerichtet werden muss und weiterhin ein Sandkasten errichtet wird, wird die Bauphase zahlreiche Tage und helfende Hände benötigen.