Schlagwort: Emmendingen Genussgarten

  • Freiburg: Gemüsediebstahl im Genussgarten

    Schwierigkeiten

           Schwierigkeiten mit unsachgemäßer Ernte durch Passant*innen (unreife Tomaten, Grün- und Palmkohl zu Tode geerntet, frisch gepflanzter Lauch abgeschnitten). Das knabbert an der Motivation der etablierten und potentiellen Neumitgliedern.

           Wegfall eines wichtigen Gründungsmitglieds

    Mitglieder:

           krankheitsbedingte und persönliche Herausforderungen bei einigen der Mitglieder, Motivationsloch wenn viel unsachgemäß geerntet wurde

           Große Resonanz und positives Feedback von Passant*innen und gute Ernte z.B. der Süßkartoffeln, Yacon, Kräuter motivieren

    Erfahrung und Tipps:

           Bei viel „Fremdernte“ bewähren sich bei uns unbekannte Gemüse/untypische Farben sodass auch für die Mitglieder eine Ernte bleibt – z.B. Süßkartoffel und Yacon, Speisekarde, Blutampfer, grüne Tomatensorten, rosa Heidelbeeren. Mehrjährige Pflanzen die bekannten einjährigen ähneln sind (bei uns) laufen Gefahr durch zu starke Ernte nicht zu überleben (z.B. mehrjährige Kohl- und Zwiebelsorten).

           Tolle Erfolge hatten wir auf unseren Lasagnebeeten (ca. 20-30cm Aufbau aus Karton, Brennnesseln und Grasschnitt, Heu, Erde, Mulch ohne Umgraben auf die Grasnarbe)

           Tolle Ernte bei Süßkartoffeln und Yacon

           Mitgestaltung der erstmals organisierten Pflanzentauschbörse im April – Himbeeren und andere Pflanzenableger getauscht oder gegen Spende abgegeben, super zum Netzwerken und für Austausch!

           Halbschatten tut vielen der Gemüsepflanzen mittlerweile bei den heißen Sommern gut – wir entwickeln daher unseren Garten weiterhin Stück für Stück zum Waldgarten, mit diversen Obstbäumen zwischendrin (Kirsche, Feige, Mirabelle, Aprikose, Pfirsich, Pflaumeneibe, Quitte, Felsenbirne, Zwetschge, Kaki, Apfel).

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  • Emmendingen: Genussgarten kooperiert mit Bib

    (ANtworten)

    Beim letzten Antrag war die Gruppe auch schon 10 – 12köpfig. Sie schreiben, dass die Gruppe nun auf die Anzahl gewachsen sei. Hatten zwischenzeitlich weniger Menschen mitgegärtnert? Sind noch Geflüchtete mit dabei? Es sollte ja auch ein Interkultureller Garten werden, welche Schritte dahin wurden weiterhin unternommen?

    Stimmt, dann ist uns da ein Fehler unterlaufen. Die Gruppe der Menschen die mal mehr mal weniger aktiv dabei und im Verteiler sind ist zwar gewachsen, die der tatsächlich aktiven fluktuiert um diese Gruppengröße herum; wir haben auch dadurch schwankende Mitgliederzahlen, dass nicht alle regelmäßig kommen und sich auch nicht ab- oder anmelden. Einfester Kern von etwa 10 ist konstant, andere kommen sporadisch, wenn sie gerade Zeit haben.

    Bei den Geflüchteten ist die Fluktuation leider sehr hoch, die, die letztes und vorletztes Jahr dabei waren, sind inzwischen nicht mehr in Emmendingen. Allerdings scheint der Garten von den Menschen aus den Geflüchteten-Unterkünften gut „beerntet“ zu werden.

    Da wir unsere Gartensaison der Zeitumstellung anpassen (alle Mitglieder sind berufstätig und können nur spätnachmittags) ist diese Saison gerade erst am Start, und auch durch kurzfristigen Ausfall einer wichtigen mit Organisatorin des Gartens liegt der Schwerpunkt gerade erstmal auf der gärtnerischen Umsetzung. Wenn wieder etwas mehr Kapazitäten für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit frei sind, kann perspektivisch über das nahe gelegene Geflüchteten Heim und mehrsprachige Aushänge am Garten auch für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Werbung gemacht werden; dieses Projekt ruht aber im Moment. Aktuell beschränken wir uns auf aktives Einladen von interessierten Passant*innen; dazu ist unser Garten zum Glück ideal gelegen.

    Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Saatgutbibliothek konkret?

    Über die Saatgutbibliothek können wir samenfestes Saatgut bekommen, spannend sind immer wieder alte Sorten, oder auch lokale namenlose Sorten aus Privatgärten. Diese werden direkt gesät oder von uns vorgezogen. Sofern uns die Pflanzen nicht vorher von Passant*innen geerntet werden (letztes Jahr z.B. bei den Bohnen), gewinnen wir dann selbst Saatgut und bringen es zurück in die Bibliothek (letztes Jahr z.B. unser Blutampfer, Karde, Schnittlauch, Ringelblumen, Tomaten). Auch für die geplanten Workshops soll mit der Bibliothek kooperiert werden (Ausschreibung über die Seite der Saatgutbibliothek, Räumlichkeiten in der Stadtbücherei für Informationsveranstaltungen bei schlechterem Wetter).

    Außerdem haben wir aktiv beim Aufbau der Saatgutbibliothek mitgewirkt. Sie ist in der Stadtbibliothek angesiedelt und wir konnten eine Finanzierung über die Stadt Emmendingen erreichen. Die Arbeit im Hintergrund, wie z.B. die Bestellung des Saatgut Grundstocks, Rückgaben sortieren, Saatgut abfüllen, etikettieren, und das Regal bestücken etc. wird ehrenamtlich durch die Initiative „Stadtpflänzchen“/Saatgutbibliothek geleistet; dort sind 3, manchmal 4 unserer Mitglieder dabei und helfen aktiv z.B. bei den Mitmach-Nachmittagen der Saatgutbibliothek mit (Saatugt abfüllen, etikettieren, Regal nachlegen etc.); bei Aktionen wie dem „Regionalmarkt“, Tag der Vereine etc. sind wir gemeinsam an einem Stand und machen gegenseitig auf unsere Projekte aufmerksam.

    Wird die Fläche im Winter gar nicht genutzt?

    Weniger aktiv, denn wir treffen uns im Winter nicht regelmäßig inder ganzen Gruppe, aufgrund der Lichtverhältnisse an unserem Gartentermin (der, wie gesagt, abends statfindet, da die meisten berufstätig sind). Den Winter über standen verschiedene Kohlarten, Kräuter, Feldsalat, Lauch und Mangold auf den Beeten, die regelmäßig geerntet wurden. Wer außer einzelnen der Gärtner*innen bei uns erntet, wissen wir nicht; es gibt sehr viele positive Rückmeldungen ganz allgemein, aber die „Ernter“ bleiben im Verborgenen. Da wir inspiriert von der Idee der „essbaren Stadt“ das Ernten für alle auch ermöglichen möchten, ist dasfür uns o.k. und zeigt, dass der Garten gut angenommen wird.
    Wir selbst sind über den Winter wenn auch nicht regelmäßig als Gruppe, doch immer wieder als Einzelpersonen dort, und schauen „nach dem rechten“. Die Flächen die nicht mit Mehrjährigem oder Wintergemüse bestückt sind haben über den Winter kräftig mit Stroh gemulcht geruht.

    Mit „Vom Startguthaben haben mir noch nicht abgerufen“ meinen Sie, dass Sie dieses Geld noch nicht ausgegeben haben – oder? Wir überweisen ja immer die volle Summe, die wir fördern.

    Genau. Wir sind eine Gartengruppe, angeschlossen an den „Trägerverein“ Treffpunkt Freiburg, über den die Abwicklung der Gelder erfolgt. Dort können wir unserer Rechnungen einreichen, nach den Vorgaben unseres Antrages, um die Gelder „abzurufen“. Da wir ja einige Posten aus dem ersten Antrag doch über die Stadt gespendet bekommen haben, ist hier noch etwas übrig, was aktuell auf dem Konto von Treffpunkt Freiburg liegt.

    Wer würde die Pumpe in den Brunnen einbauen? Und sollen dann mit der Pumpe Wassertonnen befüllt werden? Wie funktioniert die Bewässerung dann konkret?

    Die Pumpe kann uns der Bauhof der Stadt Emmendingen einbauen, sobald wir sie haben. Die Bewässerung würde weiterhin von Hand mit Gießkannen erfolgen. Mit der Handschwengelpumpe sollen die Gießkannen gefüllt werden, und das Gießen damit auch leichter und sicherer für Kinder sowie die Älteren Mitglieder werden, denn der Weg zum Bach runter ist sehr steil und mit den schweren Kannen nicht ganz einfach zu begehen.
    Ein Hintergrund ist auch das im Sommer geltende Wasserentnahme Verbot im Bach; aus dem Brunnen ist Entnahme in der Regel auch im Sommer möglich. Für die heißen Monate, falls u.U. auch die Wasserentnahme aus dem Grundwasser kritisch wird, planen wir Tonnen aufzustellen und vorsorglich mit Hilfe der Pumpe im Frühsommer zu befüllen.

    Auch wäre eine Gieß-Hilfe-Kooperation mit der benachbarten Grundschule durch deren Kernzeitbetreuungs-Gruppe in den Sommerferien mit Hilfe der Pumpe und Tonnen möglich. Um den (recht kleinen) Kindern das Gießen zu erleichtern, würden wir die Tonnen befüllen, aus denen mit Gießkannen das Wasser geschöpft bzw. abgelassen würde.

    Natürlich benutzen wir zudem verschiedene Strategien zur Reduktion des Wasserverbrauchs durch Retention auf der Fläche und in den Beeten, z.B. durch Kohle und Mulch; trotzdem rechnen wir weiterhin mit der Notwendigkeit die Gemüse in heißen Sommern regelmäßig zu gießen.

    Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten für die Gemüsepflanzen? Wie die Nachbarschaft, die nicht mit gärtnert, aber erntet? Steht irgendwo eine Spendenbox z.B.?

    Die Setzlinge ziehen die Gärtner*innen z.T. selber vor (z.B. aus Saatgut aus der Saatgutbibliothek, sofern die gewünschten Pflanzen dort vorhanden sind), z.T. kaufen wir sie. Bei Märkten und Veranstaltungen an denen wir teilnehmen (Pflanzentausch, Tag der Vereine, …) gibt es ein Spendenkästchen; sofern Materialien darüber finanziert werden können, nutzen wir diese Möglichkeit natürlich. Eine Spendenbox an dem Garten hielten wir bisher für nicht so geschickt, sie wäre zu leicht zu klauen.
    Ansonsten kennen wir, wie gesagt, einen Großteil unserer „Ernter“ nicht; viele dürften tatsächlich aus den Geflüchteten-Wohnheimen inder Nähe kommen.

    Sind für die Workshops Spenden der Teilnehmer*innen angedacht? Damit könnte ja ein Teil der Kosten gedeckt werden?

    Ja, für die Workshops sind Spenden der Teilnehmenden angedacht, ohne fixe Teilnahmebeiträge. Da in Emmendingen der Besuch vieler Veranstaltungen noch recht schleppend anläuft, wissen wir jedoch nicht wie sie angenommen werden, und möchten uns aktuell nicht auf Einnahmen verlassen.
    Besonders die Bäume und Sträucher würden wir allerdings gerne jetzt, möglichst zeitnah noch im Frühjahr pflanzen, und aktuell können wir noch nicht mit Spenden kalkulieren.

    Könnten nicht der Wandelgarten einige seiner Kompostwürmer abgeben? Da gibt es doch eine Wurmfarm

    Das ist eine gute Idee, vielen Dank für den Hinweis; wir werden uns an den Wandelgarten wenden, und in Erfahrung bringen, ob sie die Möglichkeit sehen, uns Kompostwürmer abzugeben. Bisher besteht kaum Kontakt zum Wandelgarten, auch da unser Garten ja nicht in Freiburg gelegen ist.

    Wo ist denn das Werkzeug inzwischen untergebracht? Es gab ja eine von der Stadt geliehene Kiste, die aber wieder zurück gegeben werden musste.

    Zwischenzeitlich hat uns die Stadt die Kiste dauerhaft überlassen, so dass das Werkzeug vor Ort gut versorgt ist; sie wurde sogar unlängst durch Mitarbeiter vom Bauhof repariert.

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  • Emmendingen: Stadtverwaltung und GG kooperieren bei Aktionstag

    (alerts)

    Stadtbäume – Vielfalt in der Innenstadt von Emmendingen“

    Der Fachbereich Planung und Bau der Stadtverwaltung Emmendingen lädt in Kooperation mit dem Gemeinschaftsgarten im Vollrath’schen Park und der Klimafit-Initiative Emmendingen zu einem Aktionstag am Samstag, 20.11.2021 von 11 bis ca. 13.30 Uhr ein.

    Nachdem die Stadt Emmendingen bereits zahlreiche junge Bäume gepflanzt hat, ist nun die Bürgerschaft eingeladen, sich über die neuen Bäume im Vollrath’schen Park und das Projekt „Emmendinger Baumfreundschaften“ zu informieren.

    Die Info- und Aktions-Stände finden Sie beim Eingang an der Romaneistraße; der Gemeinschaftsgarten („Genussgarten am Brettenbach“) ist von der Hermann-Günth-Straße aus schnell zu erreichen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Fragen beantwortet Ihnen gerne die Bürgerreferentin Karin-Anne Böttcher, Tel. 07641 452-3103.

    Oberbürgermeister Stefan Schlatterer eröffnet den Aktionstag um 11 Uhr, direkt im Anschluss gibt es einen kleinen Rundgang mit Thomas Nietzel, Leiter des städtischen Bauhofs. Die Klimafit-Gruppe, der „Genussgarten am Brettenbach“ und das städtische Klimaschutz-Management bieten ab 11.30 Uhr verschiedene Mitmach-Aktionen für Kinder und Erwachsene und allerlei Wissenswertes über die Bedeutung von Bäumen für das Stadtklima an. (mehr …)

  • Emmendingen: Gemeinschaftsgarten im Park gestartet

    (ANtrag, Antworten)

    In Emmendingen hat sich letzten Herbst eine Gartengruppe gegründet, die im Juni in einer Ecke eines öffentlichen Parks damit angefangen hat, einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Initiiert u.a. von Gemeiderätinnen. Die Vision ist „essbares Emmendingen“, der Gemeinschaftsgarten ist der Beginn.

    Die Kerngruppe besteht bisher aus 10 – 12 Aktiven, mit dabei sind zwei Geflüchtete aus der nahen Unterkunft. Die Fläche haben sie kostenfrei und unbefristet von der Stadt bekommen, Vertrag ist bisher mündlich. „Die Stadt“ hat nach Wünschen der Gruppe Platz für Beete gefräst.

         • Haben Sie einen Vertrag mit der Stadt, ist der Vertrag (und die

    Nutzung) unbefristet und zahlen Sie eine Pacht, wenn ja, wie hoch ist diese?

    Ja, wir haben einen Vertrag mit der Stadt (die uns voll unterstützt); die Vereinbarung war erstmal nur mündlich, der Vertrag wird diese Tage unterschrieben nachdem er jetzt endlich mit allen Akteuren abgetimmt ist. Die Vereinbarung ist unentgeltlich und unbefristet. Der Vertrag läuft über den Treffpunkt Freiburg.

         • Ist das Grundstück umzäunt und wenn ja, wie kommen die Gärtner*innen jederzeit auf das Grundstück?

    Das Grundstück ist nicht umzäunt; alle haben jederzeit Zugang, auch Passant*innen. Zur Abgrenzung im Hinblick auf Hunde etc. gibt es eine Blumenrabatte/Insektenweide und ein Obstspalier in Richtung Straße.

         • Was bedeutet, dass die Fläche provisorisch mit Blumen und Gemüse bepflanzt ist? Wer kümmert sich darum und soll die Bepflanzung auf diesen drei Beeten verstetigt werden?

    Mit provisorisch meinten wir, dass noch nicht überall die langfristig vorgesehene Bepflanzung angelegt ist; so ist z.B. das Beet, in welchem wir ein Spalier mit Obstgehölzen und permanenten Pfählen sowie mehrjährigen Insektenfreundlichen Stauden anlegen wollen, bisher nur mit einjährigen Blumen und Gemüse bepflanzt, Haselstecken sollen durch ein permanentes Rankgerüst ersetzt werden und statt Feuerbohnen z.B. Wein und Beerekiwis dort ranken. Corona hatte den Start sehr hinaus gezögert, sodass an vielen Stellen nur „provisorisch“ gepflanzt und gesät wurde was im Juni noch funktioniert hat. Die Bepflanzung soll in allen drei Beeten verstetigt und durch weitere Beete ergänzt werden.

         • Wurde die Erde untersucht?

    Nein, es gibt keine bekannte Vorbelastung, daher haben wir bisher auf eine professionelle Untersuchung verzichtet.

         • Gibt es ein Schild an der Fläche, die auf den (geplanten) Gemeinschaftsgarten hinweist? Wie erfahren potentielle Interessierte von dem Projekt?

    Es gibt mittlerweile ein schönes Schild am Eingang zum Garten mit Name und Kontaktadresse sowie ein Schild mit unseren Gärtnerzeiten und der Einladung mitzumachen. Außerdem sind wir auf Instagram vertreten, und es wurde in der lokalen Presse bereits auf unseren Garten hingewiesen und wir haben uns bereits im Sommer beim regionalen Klimagespräch Emmendingen vorgestellt.

         • Wie kann man bei der Planung, Umsetzung und dann beim Gärtnern mitmachen?

    Siehe oben…

    Leider ist im Frühjahr keine so große Öffentlichkeitsbeteiligung gelungen, wie wir es gerne gemacht hätten (mit Workshops etc.), aufgrund von Corona. Alle, die von unseren Treffen erfahren sind herzlich eingeladen, und werden auch immer in die weitere Planung einbezogen. Wir sind weiterhin mit der Presse im Kontakt und stellen uns z.B. bei einem Stadtteilfest im Bürkle Bleiche nächste Woche vor.

         • Wie viele Beete sind geplant? (Flachbeete und Hochbeete) Derzeit bestehen 3 Flachbeete, je 1,5m-1,70m Breite, mit einer Gesamtlänge von ca. 30m. Ein Mulchbeet wurde über den Sommer angelegt, weitere Beete sind für die nächste Saison geplant (2 Hochbeete sowie eine Kräuterspirale, eventuell kommt ein Lasagnebeet und ein Hügelbeete dazu – die genaue Größen und Anzahl noch nicht festgelegt und auch abhängig von der weiteren Gruppengröße).

         • Wie unterstützen die Geflüchteten das Projekt? Hat jemand aus der Gruppe den Garten in der Unterkunft schon einmal vorgestellt?

    Wir haben zu Beginn auf eine offizielle Vorstellung des Projekts in der Unterkunft bewusst verzichtet, um den Garten sich erstmal entwickeln zu lassen. Die Zusammenarbeit und der Austausch entstehen dadurch aktuell organisch, aus dem natürlichen Interesse der vorbeikommenden. 2 Geflüchtete kommen regelmäßig zu unseren wöchentlichen Treffen und sind damit Teil der Gruppe, andere kommen unregelmäßig spontan dazu. Wir sind also bereits dabei, wie Anfangs auch erträumt, ganz von alleine ein interkultureller Garten zu werden. Ein Aushang in anderen Sprachen ist zusätzlich geplant.

         • Das Wasser bekommen Sie aus dem Bach? Wie weit entfernt ist dieser? Mussten Sie Schöpfrechte dafür beantragen? Gibt es darüber hinaus Wasser auf dem Grundstück oder wie ist die Bewässerung geplant?

    Wir haben eine mündliche Absprache mit der Stadt, dass wir Wasser entnehmen dürfen; Schöpfrechte müssen wir wohl nicht beantragen, solange die Entnahme von Hand erfolgt. Die Entfernung ist ca. 10 Meter und bis auf einen etwas rutschigen Zugang (daher die Steine zur Befestigung im

    Antrag) ist das Bachwasser sehr gut zu erreichen, und soll als Gießwasser dienen. Durch konsequentes Mulchen verringern wir zusätzlich unseren Wasserbedarf, sodass wir mit wenig Gießen auskommen.

         • Das Werkzeug soll in die Aufbewahrungskiste?

    Ja. Bisher haben wir Werkzeug in einer von der Stadt geliehenen Kiste, die wir voraussichtlich im Frühling zurückgeben müssen. Das neu beantragte Werkzeug kann erstmal darin gelagert werden, und falls wir diese zurückgeben müssen, werden wir in ähnlichem Format eine eigene Kiste bauen.

         • Wie sind Ernte und Verarbeitung geplant?

    Die Ernte erfolgt gemeinsam an den offenen Gartentagen. Mitgärtner*innen wie auch Besucher*innen/Passant*innen dürfen dann ernten und auch Kinder aus der Nachbarschaft nehmen das Gemüse gerne mit nach Hause. Bisher ist darüber hinaus keine Verarbeitung nötig oder geplant. Sollte die Ernte zu viel werden für die Mitgärtnernden werden wir über Schilder darauf hinweisen und auch außerhalb der Gartenzeiten vorbeikommende zur Ernte einladen.

         • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten?

    Bisher sind kaum Kosten entstanden. Die Gärtner*innen beteiligen sich immer wieder durch Pflanzen und Materialspenden, und es besteht aus der Gruppe auch die Bereitschaft sich an anstehenden, kleinen Ausgaben zu beteiligen (bisher z.B. beim Posteo Konto oder gelegentlich Saatgut etc.

    geschehen).


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