(Antrag, Antworten)
Wie viele Gärtner*innen machen mit beim Interkulturellen Garten?
Insgesamt beteiligen sich 37 Personen.
Um das Kinderbeet kümmern sich 10 – 15 Kinder, die jeden Freitag am Projekt „Hofer Kidspoint“ teilnehmen.
Im Gemeinschaftsbeet gärtnern 6 Teilnehmerinnen der EJSA, die am „Frauengesprächskreis jeden Montag teilnehmen.
Andere Beete sind aufgeteilt an Familien bzw. alleinstehende Teilnehmer*innen; das sind 16 Personen, wobei manche Gärtnerinnen oft auch zum Gärtnern Söhne, Töchter oder Enkel mit einbeziehen, so dass die Anzahl der Personen viel höher sein dürfte.
Auf der rechten Seite befinden sich ein Kräuterbeet, das für alle Gärtnerinnen zugänglich ist. Dieses wird gemeinsam gepflanzt und gepflegt. Auf der linken Seite befinden verschiedene Beerensträucher, die allen zur Verfügung stehen und ebenfalls gemeinschaftlich gepflegt werden.
Gibt es eine Warteliste oder noch freie Beete?
Derzeit haben wir keine freien Beete und konkrete Anfragen. Wenn interessierte Personen oder Familien sich melden, werden sie vermerkt. Wenn unsere Gärtner*innen ihr Beet aufgeben möchten, werden die Beete dementsprechend vermittelt.
Wozu brauchen Sie die Erde? Geht es um die Schaffung neuer Beete oder soll die Erde in den vorhandenen Beeten mit neuer Erde sozusagen aufgestockt werden? 10.000m² sind ja recht viel.
Der interkulturelle Garten besteht seit 2011. Die Erde ist seitdem eingesunken, muss auch verbessert werden und benötigt daher eine Aufstockung. Die Gartenanlage wurde von einem Landschaftsgärtner begutachtet.
Bei der Aufstockung handelt es sich um 10 Kubikmeter Oberboden, bestehend aus einem Humus-Kompost-Gemisch. Dieses wird von der Firma Deeg bis an die Beete geliefert. Wir haben leider keine andere Möglichkeit, denn vom Eingang an der Straße bis zum interkulturellen Garten beträgt die Entfernung ca.70 Meter. Andere Anbieter boten lediglich die Lieferung bis vor Haustür an, d.h. Abladen entweder auf die Straße oder auf den öffentlichen Gehweg, die beide sehr stark frequentiert sind. Durch das Abladen wären die Bewohner im Stadtteil stark beeinträchtigt, da wir leider weder ausreichend Schubkarren noch Personen haben, die die Erde zeitnah zu den 70 Meter entfernten Beete bringen.
Beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell an den Kosten des Gartens?
Die Gärtner*innen zahlen aufgrund der Einkommensverhältnisse keine Beiträge wie Nutzungsgebühr oder sonstiges. Bei Beteiligten handelt es sich um geringfügig Beschäftigter, ALG-II-Empfänger oder Personen, die Grundrente beziehen sowie Kinder. Sie engagieren sich aber bei Veranstaltungen.
Unterstützt die Stadt Hof den Garten?
Die Stadt Hof beteiligt sich aufgrund der Finanzlage nicht an den Kosten des Interkulturellen Gartens.
Der Verein EJSA bekommt für Miete und teilweise für sozialpädagogische Angebote einen geringfügigen Zuschuss in Höhe von 12.000 € jährlich, der bei Haushaltberatungen als freiwillige Leistungen revidiert werden kann. Daher ist der Verein finanziell nicht in der Lage die Kosten zu übernehmen.
Wir benötigen daher Ihre finanzielle Unterstützung für unser Vorhaben.